DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Auch das noch! Depressionen erhöhen anscheinend das Krebstod-Risiko



Depressionen und Ängste erhöhen laut einer Studie womöglich die Gefahr, an bestimmten Krebsarten zu sterben. Untersuchungen in England und Wales hätten gezeigt, dass eine Erkrankung an Blut-, Darm-, Bauchspeicheldrüsen- oder Prostatakrebs bei Menschen mit psychologischen Problemen häufiger tödlich verläuft.

epa03427567 An Indonesian mentally ill patient, Ujang, 45, takes a bath at a small mental rehabilitation center run by the Jamrud Biru foundation in Bekasi, West Java, Indonesia, 10 October 2012. 10 October marks the World Health Organization (WHO) World Mental Health Day each year to raise public awareness about mental health issues. This year the theme for the day is 'Depression: A Global Crisis'. There are around 19 million mentally ill people living in Indonesia, with most of them having no access to proper medical treatment, the health ministry reported.  EPA/MAST IRHAM

Psychiatrie-Patient in Indonesien. Bild: EPA

Für ihre Studie werteten die Mediziner des University College London rund 160'000 Krankenakten aus und veröffentlichten ihre Ergebnisse im «British Medical Journal». Die Wissenschaftler betonten aber, diese statistische Beobachtung bedeute nicht automatisch, dass ein Kausalzusammenhang zwischen Gemütslage und Krebstod bestehe.

Deutlich höheres Risiko

Das Ergebnis der Untersuchung passe aber zu Erkenntnissen, wonach sich die psychische und körperliche Gesundheit gegenseitig beeinflussen. Frühere Studien zeigten etwa, dass chronische Depressionen und Angststörungen das Risiko für Herzerkrankungen und Schlaganfälle erhöhen.

Depressiv – die traurigsten Orte der Welt

1 / 16
Die traurigsten Orte der Welt
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Die Studie stützt sich auf die Auswertung von 16 Langzeitstudien, für die gut 163'000 Menschen im Schnitt fast ein Jahrzehnt lang beobachtet wurden. Mehr als 4300 Studienteilnehmer starben in diesem Zeitraum an Krebs.

Die Londoner Forscher fanden heraus, dass Menschen, die sich selbst als depressiv oder ängstlich beschrieben, deutlich häufiger an bestimmten Krebsarten starben. Beim Blutkrebs lag das Risiko für diese Personengruppe fast viermal höher als bei anderen Studienteilnehmern, beim Bauchspeicheldrüsen- und Prostatakrebs war es doppelt so hoch.

Es sei aber nicht auszuschliessen, dass das Verhältnis von Ursache und Wirkung genau umgekehrt sei, schrieben die Forscher. Depressive Verstimmungen könnten demnach auch einen Folge einer noch nicht diagnostizierten Krebserkrankung sein. Daher seien weitere Untersuchungen nötig, um die These der Studie zu bestätigen.

(sda/afp)

Fertig, traurig! 19½ Haustiere, die von einer Biene gestochen wurden

1 / 22
19½ Haustiere, die von einer Biene gestochen wurden
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

31 Szenen, die uns den Glauben an die Menschheit zurückgeben

1 / 33
31 Szenen, die uns den Glauben an die Menschheit zurückgeben
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Was in unserem Körper nach der Covid-Impfung passiert – Schritt für Schritt erklärt

Die Schweiz hat den Impf-Turbo gezündet. Doch was passiert eigentlich nach dem ersten Piks im Oberarm in unserem Körper genau? Wir erklären es dir – Schritt für Schritt.

Das ist das neue Coronavirus Sars-CoV-2. In seinem Innern trägt es die RNA, also das Erbgut und an seiner Oberfläche stehen eine Art Stachel ab, Spike-Proteine genannt. Das Virus braucht sie, um in die menschlichen Zellen zu gelangen. Weil unser Körper diese Stacheln nicht kennt, beginnt er bei einer Infektion mit dem Coronavirus, Antikörper dagegen zu produzieren. Dank diesen ist man nach einer Erkrankung vorübergehend immun.

Damit nun nicht alle zuerst krank werden müssen, um Antikörper gegen …

Artikel lesen
Link zum Artikel