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Wie eine Frau mit bunten Perücken für krebskranke Kinder eine weltweite Bewegung anstösst



In den Vereinigten Staaten sind es jährlich 10'000 Kinder, die mit Krebs diagnostiziert werden. In der Schweiz sind es pro Jahr rund 200 Jugendliche unter 15 Jahren, die an Krebs erkranken. 

Für Holly Christensen, eine Krankenschwester aus den USA, reichten tröstende Worte in einer so schweren Zeit nicht aus. Als die Tochter einer Freundin an Krebs erkrankte, wollte sie wieder mehr Licht und Farbe in das Leben des Mädchens bringen. Kurzerhand bastelte sie ihr eine ausgefallene Prinzessinnenperücke. Das kleine Mädchen freute sich unglaublich über die selbstgemachte Kopfbedeckung. 

Aufgrund der Reaktion des Mädchens dachte Christensen darüber nach, weitere Perücken zu basteln. Damit auch andere Kinder, die gerade eine Chemotheraphie durchmachen müssen, etwas haben, worüber sie sich freuen können. Die Krankenschwester rechnete jedoch nicht damit, dass sie mit ihrer persönlichen Hilfsaktion eine weltweite Bewegung anstossen würde. 

Christensen bot zusammen mit einer Freundin Workshops an, um anderen Betroffenen zu zeigen, wie die Perücken hergestellt werden. Ihre kleine Non-Profit-Organisation nannten sie «The Magic Yarn Project». Weil sie finanzielle Unterstützung brauchten, starteten sie gleichzeitig eine Crowdfunding-Petition auf «GoFundMe». Bis heute haben die beiden Frauen mehr als 102'000 Dollar gesammelt. Und nicht nur das: Auf der ganzen Welt basteln und stricken zahlreiche Menschen wunderschöne Märchen- oder Piratenperücken. (ohe)

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5 Punkte, die zeigen, wie es um die psychische Gesundheit in der Schweiz steht

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