Wissen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Dieser Buddha wurde 2007 von den Taliban gesprengt, nun lächelt er wieder



Der Buddha von Swat wurde im siebten Jahrhundert im Norden des heutigen Pakistans in den Felsen geritzt. 2007 wurde er von pakistanischen Taliban gesprengt. «Es fühlte sich an, als hätten sie meinen Vater getötet», sagt Parvesh Shaheen, ein 79-jähriger Experte für Buddhismus in Swat zur Nachrichtenagentur AFP.

Nun haben italienische Archäologen das Abbild wiederhergestellt. Ein Zeichen von grosser Toleranz in einer Region, die weitestgehend von islamischen Konvertiten bevölkert ist. Der Buddha soll nun wieder zur Pilgerstätte der Buddhisten aus dem Himalaya-Gebirge werden.

FILE - This May 24, 2012 file photo, shows the face of a sculpture of the Buddha which was destroyed by Taliban fighters at Jahanabad, Pakistan in the Swat valley.  Throughout the centuries, invaders, religious fanatics and colonizers have intentionally targeted works of art, houses of worship and other pieces of heritage. The goal is often to uproot, eliminate, replace or impose control over the culture and heritage of their opponents. (AP Photo/B.K. Bangash, File)

Taliban hatten das Gesicht des Buddhas von Swat mit Dynamit gesprengt. Bild: AP/AP

Die Taliban und andere extremistische Gruppen haben in jüngster Vergangenheit immer wieder alte Artefakte und Ruinen in der Region mutwillig zerstört oder beschädigt. Der Grund: Sie seien Anti-islamisch.

Die Region Swat wurde zwischen 2007 und 2009 eine Kriegszone. Die Taliban konnten erst durch hartes Durchgreifen der pakistanischen Armee aus der Region vertrieben werden. Als der Konflikt regional für beendet erklärt wurde, waren mehrere Tausend Menschen ums Leben gekommen und 1,5 Millionen geflohen. (leo)

Mönch auf Probe

abspielen

Video: watson

Das könnte dich auch interessieren:

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel

Biden, Warren oder Sanders? Das Rennen der Demokraten wird zum Dreikampf

Link zum Artikel

Jack Ma tritt als Alibabas Vorsitzender offiziell zurück, aber ...

Link zum Artikel

Das sind die 50 besten Spieler in «FIFA 20» – Piemonte Calcio zweimal in den Top 15

Link zum Artikel

12 neue Serien, auf die du dich im Herbst freuen kannst

Link zum Artikel

In China sind gerade 100 Millionen Schweine gestorben – das musst du wissen

Link zum Artikel

Hat Bill Gates ein schmutziges Geheimnis?

Link zum Artikel

In Jerusalem verschwinden hunderte Katzen auf mysteriöse Weise – was ist bloss los?

Link zum Artikel

«... dann laufen sie hier 3 Tage besoffen mit geklauten Stadion-Dingen rum»

Link zum Artikel

Mit 16 der jüngste Torschütze in Barças Klub-Geschichte – 8 Fakten zu Ansu Fati

Link zum Artikel

Boris Johnson verliert wegen eines Überläufers die Mehrheit und ist jetzt in argen Nöten

Link zum Artikel

Ausschreitungen bei Demo in Zürich

Link zum Artikel

Xherdan Shaqiris Alleingang ist ein fatales Zeichen

Link zum Artikel

Auch Android und Windows von massivem Hackerangriff betroffen – was wir bislang wissen

Link zum Artikel

«Diese Wahlen widerlegen eine oft genannte These über die AfD»

Link zum Artikel

Wawrinka über Djokovic: «Dass er den Platz so verlassen muss, ist natürlich nicht schön»

Link zum Artikel

«Soll ich die offene Beziehung mit dem 10 Jahre Älteren beenden?»

Link zum Artikel

Messi darf Barça ablösefrei verlassen +++ Pa Modou wieder beim FC Zürich

Link zum Artikel

Kim Tschopp zeigt den grossen Unterschied zwischen Realität und Instagram

Link zum Artikel

Wie viel Schweizer Parteien auf Facebook ausgeben – und warum wir das wissen

Link zum Artikel

Der Roadie, der mich Backstage liebte (und mir biz Haare ausriss)

Link zum Artikel

Für Huawei kommts knüppeldick – neue Handys müssen auf Google-Apps verzichten, sagt Google

Link zum Artikel

Die Hockey-WM lehnt den «Eisenbahn-Deal» ab – und das ist schlicht lächerlich

Link zum Artikel

Netflix bringt 10 Filme in die Kinos – und die hören sich grossartig an

Link zum Artikel

Verrückt, aber wahr – Stuckis Sieg, der keiner war

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

4
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 16.07.2018 12:55
    Highlight Highlight Und wann werden die Statuen des Bamialtals endlich wieder Aufgerichtet? ;(
  • Joe Smith 16.07.2018 10:55
    Highlight Highlight Schön. Könnte man nun als nächstes all die Statuen wiederherstellen, die in der Schweiz im Zuge der Reformation zerstört wurden?
  • Carlitos Fauxpas 16.07.2018 09:02
    Highlight Highlight Taliban sind und bleiben Trottel !
    • Tugium 16.07.2018 11:13
      Highlight Highlight Trottel ist noch sehr sehr gelinde ausgedrückt

In Deutschland waren die Flüchtlinge nicht mal willkommen, als es Deutsche waren

Wer glaubt, für Fremdenfeindlichkeit brauche es Menschen aus fremden Ländern, irrt. Nach dem verlorenen Krieg drängten sich Millionen Flüchtlinge und Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten in Rest-Deutschland. Heute gilt ihre Aufnahme als vorbildlich – doch in Wahrheit schlugen ihnen damals Hass und Verachtung entgegen und der offen ausgesprochene Gedanke, nicht nach Westdeutschland, sondern nach Auschwitz zu gehören.

Der Volkszorn kocht, und der Redner weiss genau, was die Leute hören wollen: «Die Flücht­lin­ge müs­sen hin­aus­ge­wor­fen wer­den, und die Bau­ern müs­sen da­bei tat­kräf­tig mit­hel­fen», ruft Josef Fischbacher. Der Kreisdirektor des bayerischen Bauernverbandes giesst kräftig Öl ins Feuer und nimmt sogar das Nazi-Wort «Blutschande» in den Mund.

Was hier nach Sachsen im Jahr 2016 klingt, ist Bayern im Jahr 1947. Und die Flüchtlinge, die Fischbacher hinauswerfen will, kommen nicht aus …

Artikel lesen
Link zum Artikel