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Blutspenden: Forscher könnten das grösste Problem gelöst haben

ZUM BERICHT DER SCHWEIZERISCHEN GESELLSCHAFT FUER ALLGEMEINE MEDIZIN (SGAIM), ZUM THEMA PATIENTENBEHANDLUNG IM SPITAL, STELLEN WIR IHNEN AM MITTWOCH 25. MAI 2016 FOLGENDES ARCHIVBILDER ZUR VERFUEGUNG. ...
Bild: KEYSTONE

Forscher könnten das grösste Problem bei Blutspenden gelöst haben

28.08.2018, 06:2928.08.2018, 06:29

Forscher der kanadischen University of British Columbia haben möglicherweise gerade eines der wichtigsten medizinischen Probleme gelöst: Sie können Blut des Typs A in Typ 0 umwandeln. Das berichten die «BBC» und die deutsche Newsplattform «businessinsider».

Unter den vier Blutgruppen A, B, AB und 0 ist letztere besonders «wertvoll», weil sie alle anderen Gruppen ersetzen kann, ohne dass der Körper sie abstösst. Häufig ist bei Bluttransfusionen schnelles Handeln notwendig, und es ist ein Problem, wenn man nicht genügend der passenden Blutgruppe zur Verfügung hat. 

Ein Enzym aus dem Darm soll hier nun einspringen: Es entfernt bestimmte Oberflächenmerkmale der roten Blutkörperchen, das den Typ A von Typ 0 unterscheidet. «Ich bin sehr optimistisch, dass wir hier einen vielversprechenden Kandidaten haben, mit dem wir Spenderblut anpassen könnten», sagt Forschungsleiter Withers zur «BBC». In Labortests funktionierte die Vorgehensweise bisher einwandfrei, es seien jedoch noch weitere Tests nötig, so die Forscher. (kün)

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Elsa Roth – als eine Frau an der Spitze des Schweizer Skisports stand
Die Bernerin Elsa Roth war Rennfahrerin, Skilehrerin und Funktionärin. Sie gründete den Schweizerischen Damenskiclub mit und führte ab 1939 die Geschäfte des nationalen Skiverbands während fast 35 Jahren. Heute ist ihr Name nur wenigen ein Begriff.
Roth kam am 15. Februar 1906 als fünftes Kind einer Berner Burgerfamilie zur Welt. Ihr Vater war Wirt, die Mutter wird in den Akten als «Privatière» bezeichnet. Nach dem frühen Tod des Vaters wuchs sie in der Stadt mit ihrer Mutter und ihrem Stiefvater auf. Hans Dinkelmann war unter anderem Nationalrat für die Radikalen (heute: FDP) und später Mitglied der Generaldirektion der SBB. Roth besuchte die Sekundarschule in Bern und absolvierte eine Fortbildungsklasse an der städtischen Mädchenschule mit den Schwerpunkten Erziehungs- und Haushaltungskunde. Danach ging sie als 17-Jährige für einen einjährigen Sprachaufenthalt nach England.
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