DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Good-News

Diese App erkennt einen Schlaganfall, indem sie dein Lächeln analysiert



Wem auf einmal ein wenig schwindlig ist, der denkt nicht als erstes an einen Schlaganfall. «Die Symptome sind ziemlich unspektakulär und wirken wenig bedrohlich», zitiert die «Apotheken Umschau» den Neurologen Martin Grond. Dabei zählt bei einem Schlaganfall jede Sekunde.

Spanische Wissenschaftler der Polytechnic University in Valencia haben jetzt eine App entwickelt, die uns zukünftig dabei helfen soll, einen Schlaganfall frühzeitig zu erkennen. Mittels drei Tests, für die man lediglich ein Smartphone braucht.

  1. Als erstes musst du in die Kamera deines Smartphones lächeln. Die App überprüft daraufhin dein Lächeln auf Unregelmässigkeiten. Denn bei einem Schlaganfall kommt es häufig zur einseitigen Lähmung der Gesichtsmuskulatur.
  2. Jetzt musst du einen Satz vorlesen. Über das Mikrofon analysiert die App deine Aussprache und ob du fähig bist, den Text fehlerfrei vorzulesen.
  3. Zuletzt musst du dein Smartphone mit dem rechten Arm und nachher mit dem linken in die Höhe heben. Dank des Beschleunigungssensor kann die App erkennen, ob ein Arm nicht mehr so hoch gehoben werden kann wie der andere.
«Trotz der Aufklärungskampagnen, die von verschiedenen Stellen durchgeführt werden, sind viele Menschen nicht in der Lage, die Anzeichen dieser Krankheit zu erkennen.»

Jaime Lloret, Professor

Wenn zwei der drei Test den Verdacht bestätigen, wird automatisch die Ambulanz alarmiert und der vordefinierte Kontakt aus deinem Adressbuch informiert. 

Das Smartphone könnte ein gutes Hilfsmittel sein, um Schlaganfälle früher zu erkennen, lässt sich Jaime Lloret, der am Projekt beteiligt ist, in einer Mitteilung zitieren. Denn: «Trotz der Aufklärungskampagnen, die von verschiedenen Stellen durchgeführt werden, sind viele Menschen nicht in der Lage, die Anzeichen dieser Krankheit zu erkennen.»

Noch kann man sich die App nicht herunterladen. Sie wird derzeit noch getestet. Und selbst wenn sie dann auf dem Markt ist, gilt beim Verdachtsfall weiterhin: Sicherheitshalber einen Arzt konsultieren. (fvo)

«Hör auf, mir zu sagen, dass Brot ungesund ist!»

Video: watson/Adrian Bürgler, Emily Engkent

Alkoholprävention in Frankreich in den 50ern: Die Plakatkunst von Phillippe Foré

1 / 10
Alkoholprävention in Frankreich in den 50ern: Die Plakatkunst von Phillippe Foré
quelle: messynessychic.com / messynessychic.com
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Das könnte dich auch interessieren:

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Im Hundefutter lauern multiresistente Keime – am meisten im Rohfutter

Multiresistente Keime sind ein grosses Problem im Gesundheitswesen – ein Problem, das sich massiv verschärfen könnte, wenn keine Massnahmen dagegen ergriffen werden. Schon jetzt sterben nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO jedes Jahr 700'000 Menschen weltweit an Infektionen, die von antibiotikaresistenten Bakterien verursacht werden. Bis 2050 könnte diese Zahl ohne Gegenmassnahmen auf 10 Millionen explodieren.

Antibiotikaresistente Keime würde man wohl zuerst in einem …

Artikel lesen
Link zum Artikel