Wissen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Seit der Mensch Fukushima verstrahlt hat, regiert dort wieder die Natur



Vor sieben Jahren besuchte der polnische Fotograf Arkadiusz Podniesinski erstmals Tschernobyl und war fasziniert. Seine Fotoreportagen über den sowjetischen Unglücksreaktor und die Geisterstadt Pripyat fanden weltweit Beachtung. Er glaubte, dass sich so eine Katastrophe nie wiederholen würde. Dann kam der 11. März 2011. Der Tsunami in Japan und die Katastrophe von Fukushima. 

«Weder das Erdbeben noch der Tsunami tragen die Schuld für die Katastrophe im AKW Fukushima Daiichi, sondern Menschen. (...) Wie in Tschernobyl waren es Menschen, nicht die Technologie, die die Hauptverantwortung für das Unglück tragen.»

Arkadiusz Podniesinski

Podniesinski reist seither immer wieder nach Fukushima und befindet sich auch aktuell vor Ort, fünf Jahre nach der Katastrophe. Die folgenden eindrücklichen Bilder entstanden anlässlich seines Besuchs im September 2015.

Bild

Verlassenes Auto nahe der «roten Zone», die am stärksten verstrahlt und völlig verlassen ist. Zutritt gibt's nur mit Genehmigung der japanischen Behörden. Touristen und im Normalfall auch Journalisten sind hier nicht erwünscht.
bild: Arkadiusz Podniesinski

Bild

bild: arkadiusz podniesinski

Bild

bild: arkadiusz podniesinski

Evakuierungskarte

karte: Arkadiusz Podniesinski

Bild

Dekontaminierungsarbeiten in der grünen Zone mit dem niedrigsten Strahlungsniveau. Zwanzigtausend Arbeiter säubern hier gewissenhaft jedes einzelne Stück Erdboden. Sie entfernen die oberste, am stärksten verstrahlte Schicht und verstauen sie in Säcke, die dann zu einer der tausenden Deponien gebracht werden. 
bild: arkadiusz podniesinski

Bild

Die Deponien sind üblicherweise auf urbarem Land angelegt. Um Platz zu sparen, werden die Säcke in Schichten übereinander gestapelt.
bild: arkadiusz podniesinski

Bild

bild: arkadiusz podniesinski

Bild

Spirituosenhandlung in der komplett verlassenen Stadt Namie in der roten Sperrzone.
bild: arkadiusz podniesinski

Bild

Die Natur hat in Namie auch dieses Motorrad fest im Griff.
bild: arkadiusz podniesinski

Bild

Abends geht die Strassenbeleuchtung an. Obwohl die Stadt völlig leer ist, funktionieren die Ampeln noch. Hin und wieder kommt ein Polizeiwagen vorbei und hält an jeder roten Ampel an, obwohl die Gegend völlig verlassen ist.
bild: arkadiusz podniesinski

Bild

Yukiko Tajiri in dem Haus, wo sie vor der Evakuierung gelebt hat. Das Erdbeben hat den Häusern nur marginalen Schaden zugefügt, und aufgrund ihrer Entfernung vom Ozean waren sie auch keiner Gefahr seitens der mörderischen Tsunamiwelle ausgesetzt. Es war allein die radioaktive Wolke, die die Einwohner in die Flucht trieb.
bild: arkadiusz podniesinski

Bild

Die Schule von Namie ist ein massiver Betonbau und hat dem Tsunami standgehalten. Die Schüler konnten sich zum Glück durch die Flucht auf naheliegende Hügel retten. Im Bild der Computerraum.
bild: arkadiusz podniesinski

Bild

Die Turnhalle.
bild: arkadiusz podniesinski

Bild

Nicht lange nach dem Unglück begannen die Kühe, mysteriöse weisse Flecken auf der Haut zu entwickeln. Die Bauern vermuten radioaktiv verseuchtes Gras, das die Tiere fressen.
bild: arkadiusz podniesinski

Bild

Podniesinski in der Geisterstadt Futaba, die direkt an das havarierte Kraftwerk grenzt und die höchste Strahlenbelastung in der Zone aufweist. Ein Propagandaspruch über einer der Hauptstrassen von Futaba – «Atomenergie ist die Energie einer glänzenden Zukunft».
bild: arkadiusz podniesinski

Bild

Musikzimmer einer Schule in Futaba.
bild: arkadiusz podniesinski

Bild

Verlassener Supermarkt.
bild: arkadiusz podniesinski

Bild

bild: arkadiusz podniesinski

Bild

KFC.
bild: arkadiusz podniesinski

Bild

Spielsalon.
bild: arkadiusz podniesinski

Bild

Autoscooter.
bild: arkadiusz podniesinski

«Vor sieben Jahren habe ich meine erste Reportage über Tschernobyl mit folgenden Worten beendet: ‹Eine unglaubliche Erfahrung, die sich mit nichts vergleichen lässt. Stille, das Fehlen von Geschrei, Gelächter, Tränen, und nur der Wind, der antwortet. Pripyat ist eine immense Lektion für unsere Generation.› Haben wir seither irgendetwas dazugelernt?»

Arkadiusz Podniesinski

Podniesinski ist zurück in Fukushima

Das könnte dich auch interessieren:

CVP fährt grosse Negativ-Kampagne gegen andere Parteien – die Reaktionen sind heftig

Link zum Artikel

Wo du in dieser Saison Champions League und Europa League sehen kannst

Link zum Artikel

Migros Aare baut rund 300 Arbeitsplätze ab

Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Banking-Apps wie Revolut – so gehen die Betrüger vor

Link zum Artikel

YB droht Bickel mit Gericht, nachdem er als Sportchef 40 Mio. verlochte

Link zum Artikel

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

84
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
84Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Luca Brasi 11.03.2016 19:17
    Highlight Highlight Mich schaudert es, wenn ich sehe, dass in unmittelbarer Nähe Japans auf der Insel Taiwan 3 aktive Atomkraftwerke und ein nicht fertiggestelltes direkt an der Küste stehen (2 vor der Hauptstadt Taipeh und seinem Umland und eines in einem Naturschutzpark). Die Risiken für Beben und Taifune sind dort ähnlich wie in Japan.
    https://en.m.wikipedia.org/wiki/Nuclear_power_in_Taiwan
  • illoOminated 11.03.2016 15:59
    Highlight Highlight Ich habe jetzt die komplette Diskussion gelesen - und werde das Gefühl nicht los, dass generell der Zeithorizont zu knapp gedacht wird.
    Habt ihr euch mal mit Futurologie und deren Szenarien bzw. deren Zivilisationsstufen befasst?
    Ein paar der renommiertesten Wissenschaftler der heutigen Zeit arbeiten in diesem Bereich und kommen irgendwie immer alle zum Schluss, dass Uran (NICHT wie es heute genutzt wird! Stichwort: Laufwellenreaktoren) und die Sonne (orbitale Nutzung (ohne störende Atmosphäre dazwischen) / Adaption der Fusion) die Energierohstoffe sein werden, die uns am weitesten bringen.
  • CyanLama 11.03.2016 15:39
    Highlight Highlight blöde bemerkung am rande, aber warum werden die strassen abends noch beleuchtet?
    scheint mir ein wenig sinnlos, dass die nicht vom AKW betrieben wurden und für die wenigen polizisten, die vorbeifahren ist es eine ziemliche verschwendung.
    und ja, mir ist bewusst, dass die gegend grössere probleme hat
    • illoOminated 11.03.2016 16:31
      Highlight Highlight Da gibt's eine relativ simple Erklärung: Kriminalität.

      Überall auf der Welt konnte während der Einführung der "Illuminierung von Wegen und Plätzen öffentlichen Interesses" festgestellt werden, dass sich in ausgeleuchteten Bereichen signifikant weniger Verbrechen abspielen als in unbeleuchteten und dass sich damit die Kriminalitätsrate durchaus senken lässt - allerdings, da stimme ich dir vollends zu, könnte die Beleuchtung durchaus gezielter erfolgen. Dies ermöglichen aber erst verhältn.mässig neue Technologien, da die alten Strassenlampen schlicht zu lange zum Hoch-/Runterfahren brauchen.
    • Seimen 11.03.2016 20:33
      Highlight Highlight Grundsätzlich stimmt das mit der Beleuchtung und der Kriminalität, allerdings hat die japanische Regierung andere Gründe. Viele Ortschaften wurden auf Grund der Strahlung evakuiert. Nun kehren allerdings viele dieser Menschen nicht zurück. Die Regierung erhofft sich, dass sie mit Massnahmen, wie Beleuchtung und Musik die Menschen zum Rückkehren bewegen kann. Nebenbei soll dies auch helfen die "Geister" zu vertreiben. Man muss bedenken, ein Grossteil der japanischen Bevölkerung ist immer noch sehr abergläubisch.
  • rodolofo 11.03.2016 14:37
    Highlight Highlight Ich werde nie mehr vergessen, was damals geschah, als der Reaktor von Tschernobyl explodierte!
    Ich arbeitete damals auf einem Bergbauernhof.
    An einem strahlenden Frühligstag hörte ich eine Stimme aus dem Radio, die den Bauern empfahl, kein frisches Gras zu füttern, da dieses verstrahlt sei.
    Doch unsere Heuvorräte vom Winter waren alle!
    Wie denn jetzt?!
    Das unheimliche an dieser Katastrophe war, dass wir den "atomaren Tod" nicht sehen konnten!
    Er kam herangeschlichen, wie ein böser Geist...
    Die Kinder waren sehr traurig!
    Sie wollten nicht schon sterben und fragten, ob es einen Himmel gebe...
  • TomTayfun 11.03.2016 12:21
    Highlight Highlight Denken wir in der Schweiz bitte an unsere AKWs und an die Laufzeitbeschränkung . . aber nein bei uns kanns so was nicht geben . . wir können ja AKWs bauen . . super Import aus den USA . . cool die Dinger.
  • pipifax 11.03.2016 12:03
    Highlight Highlight @Fumo: Find ich gut wenn du recherchierst und auch nicht alles glaubst,was dir vorgesetzt wird.Ist ja auch absolut von Nöten bei all dem Lug und Betrug.Und Nein,du hast die Auswirkungen auf Mensch und Tier nicht in Frage gestellt....doch lenkt deine Frage nach der Authentizität des Bildes vom wirklichen Thema ab;)
  • Angelo C. 11.03.2016 11:35
    Highlight Highlight Die japanische Regierung hat gerade gestern erst verkündet, dass es in Nippon nicht ohne den Atomstrom gehe, man sei darauf angewiesen und werde auch konsequent damit fortfahren. Schwer von aussen zu beurteilen, ob der erste Teil dieses Satzes so zutrifft.

    Jedenfalls liest sich das nun ganz anders, als es noch vor wenigen Jahren der Fall war 🤔!
  • pipifax 11.03.2016 10:14
    Highlight Highlight @Fumo: Ich hoffe du recherchierst JEDES Bild auf seinen Wahrheitsgehalt,dass du von den Medien vorgesetzt bekommst.Ich gebe zu,in diesem Fall habe ich es nicht getan.Doch frage ich dich: ändert es etwas an der Tatsache das die radioaktive Verseuchung frappierend für Mensch und Tier ist und bei weitem nicht nur Fukushima davon betroffen ist?
  • Bynaus @final-frontier.ch 11.03.2016 10:06
    Highlight Highlight Die Bilder sind sowohl schaurig als auch tröstlich: die Natur holt sich zurück, was ihr der Mensch genommen hat. Trotzdem: viel wichtiger als der Atomausstieg ist der Ausstieg aus den fossilen Energieträgern. Ich will nicht, dass wir AKWs mit Gaskraftwerken (oder importiertem deutschem Kohle-Mix-Strom) ersetzen. Denn sonst kann man dereinst auch schaurig-schöne Bilder von versunkenen Küstenstädten und Klima-Flüchtlingscamps zeigen... Die dadurch bedrohte Fläche / Bevölkerung ist ungleich grösser als in Tschernobyl und Fukushima! Kurzsichtigkeit?
    • amore 11.03.2016 10:12
      Highlight Highlight Bitte Buch lesen von Anton Gunzinger, "Kraftwerk Schweiz". Es ginge bei uns ohne Atomkraftwerke UND ohne Gaskraftwerke.
    • Polybertarian 11.03.2016 11:54
      Highlight Highlight Oder wir könnten auch unsere AKWs behalten und so viele zusätzliche EE-Erzeugungkapazität wie nötig bauen.
    • Bynaus @final-frontier.ch 11.03.2016 13:17
      Highlight Highlight @amore: Ich habe das Buch gelesen! Es würde sicherlich technisch gehen - aber auch praktisch, real-politisch? Das sind z.B. hunderte von Quadratkilometern Solaranlagen: bekommen wir das politisch durch mit einer bürgerlich-nationalkonservativen Mehrheit im Parlament? Ich befürchte, man wird versuchen, uns stattdessen "effiziente" Gaskraftwerke (die natürlich nichtsdestotrotz CO2-Schleudern sind) anzudrehen. Oder den Import von deutschem Wind*husthustkohlehust*-Strom.
    Weitere Antworten anzeigen
  • amore 11.03.2016 10:04
    Highlight Highlight Wer von unseren Politikern kann eigentlich verantworten, dass es die Möglichkeit gibt, dass unser Mittelland auch mal so aussehen könnte? Die erneuerbare Energieerzeugungsalternative für die CH wäre ja machbar (Anton Gunzinger, "Kraftwerk Schweiz".
    • illoOminated 11.03.2016 15:04
      Highlight Highlight Das Buch geht aber meiner Erinnerung nach davon aus, dass der Energieverbrauch pro Kopf sinkt oder nur unwesentlich ansteigt. Betrachtet man aber Entwicklung des technologischen Fortschritts wage ich die These, dass der Energieverbrauch trotz immer effizienterer Technologien über die nächsten 20 Jahre um Faktor 2 bis 10 ansteigen wird.
      Ich will mich nicht für die aktuelle Atomstrategie einsetzen, ganz im Gegenteil. Aber auch in diesem Bereich wird (endlich!) wieder aktiv geforscht und Laufwellenreaktoren scheinen für viele Regionen weltweit eine lukrative und sichere(re), sauberere Alternative
    • rodolofo 11.03.2016 15:30
      Highlight Highlight @ illoOminated
      Ja dieses Grundproblem, dass nämlich Energie-Einspaarungen einen Mehrkonsum an Energie zur Folge haben, welcher den Energie-pareffekt wieder "auffrisst", muss tatsächlich ebenfalls gelöst werden, wenn wir das Ziel einer 2000 Watt - Gesellschaft erreichen wollen!
      Wie wär's mit dem Prinzip "Qualität statt Quantität"?
      Wir verbrauchen und brauchen weniger, dafür in besserer und dauerhafterer Form?
      Material und Geld zirkulieren langsamer im Gesellschaftlichen Kreislauf, dafür nachhaltiger und damit weniger Energie verschwendend.
      "Massenschrott" und "Masse" gibt es dann nicht mehr.
    • illoOminated 11.03.2016 15:53
      Highlight Highlight @rodolfo
      Das ist eine schöne und durchaus anstrebenswerte Vorstellung - nur bin ich ziemlich sicher, dass ich persönlich nicht nur mit 2kW auskommen möchte. Wie betreibe ich mit 2kW meinen HighEnd-PC, mein (zukünftiges) Elektroauto und all die tollen neuen Gadgets der nächsten 30 Jahre?

      Die 2kW-Gesellschaft ist m. E. nur durch eine Abschwächung von Fortschritt und Entwicklung erreichbar - und ich bin ein grosser Fan von Fortschritt. Wieso also nicht fortschrittliche Technologien wie LWR und Fusion (irgendwann kommt der Durchbruch) fördern, die eine 10 bzw. 100kW-Gesellschaft ermöglichen?
  • R&B 11.03.2016 10:01
    Highlight Highlight Oh die Atomlobby und Atomfans sind wieder fleissig hier am schreiben und wollen uns hier vorgaukeln, dass es keine Alternative zu Atomstrom gäbe 😂😂😂
    Wenn ein AKW in der Schweiz hopps geht, ist die Hälfte der Schweiz Todeszone. Wer nun mit der tiefen Wahrscheinlichkeit eines Unfalls argumentiert, hat Statistik nicht begriffen und es gäbe dann auch keine Lottogewinner, Tschernobyl oder Fukushima.... Die AKW-Betreiber sind geldgierige potentielle Massenmörder...
    • Polybertarian 11.03.2016 11:59
      Highlight Highlight "Wenn ein AKW in der Schweiz hopps geht, ist die Hälfte der Schweiz Todeszone"

      Das stimmt eigentlich nicht.

      Schweizer AKWs sind mit filtrierte Containment-Druckentlastung-Systeme ausgerüstet. Rechnungen zeigen, dass bei Szenarien mit deren Verfügbarkeit, könnte die Freisetzung von Radionukliden eigentlich so gering sein, dass es zu keine Evakuierung der Bevölkerung führen sollte...
    • R&B 11.03.2016 12:41
      Highlight Highlight @Polybertarian: Ach Quatsch! Ein Super-Gau bleibt ein Super-Gau und somit würde die Hälfte der Schweiz verseucht und es hat Hunderttausende würden sterben.
    • Fumo 11.03.2016 13:48
      Highlight Highlight @DenkeZuerst einen GAU ist keine Atombombe.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Patamat 11.03.2016 09:58
    Highlight Highlight Die Menschen tun mir leid, die wegen der Strahlung ihre Heimat und manche wahrscheinlich ihre Gesundheit verloren haben. Leider geht bei solchen Unglücken fast immer das Schicksal der Tiere vergessen. Hier sind wenigstens die Kühe erwähnt. Sehe aber nicht nur Negatives, wenn ein Gebiet nicht mehr durch Menschen bewohnbar ist ("...regiert dort wieder die Natur"). Der Mensch ist nur ein winziger Teil der Welt. Wir nehmen uns selber viel zu wichtig.
  • Kengru 11.03.2016 09:45
    Highlight Highlight Freedooooom!!!!
  • Homes8 11.03.2016 09:30
    Highlight Highlight Atomenergie ist die Energie einer stralenden Zukunft
  • Tschüse Üse 11.03.2016 09:26
    Highlight Highlight Nie war ein Satz aus Jurassic Park passender: Das Leben findet einen Weg.
  • Str ant (Darkling) 11.03.2016 09:23
    Highlight Highlight FUKUSHIMA - Die bleibende Katastrophe

    Zum Glück haben wir bald die Abstimmung zum Atomausstieg
    • Tiben 11.03.2016 09:44
      Highlight Highlight Informier dich mal, alle Bestimmungen die nach Fukushima erstellt wurden, sind Geschicht nix da Atomausstieg. Auch keine Verbesserungen etc.
    • Str ant (Darkling) 11.03.2016 17:45
      Highlight Highlight Fission ist nicht geeignet für die Zukunft
      Play Icon
  • franky_fix 11.03.2016 09:20
    Highlight Highlight Atomkraftwerke sind gefählich!
    • 7immi 11.03.2016 10:24
      Highlight Highlight @grumpy af
      das ist richtig. nur gibts eins zu bedenken: den bruch einesstaudamms lässt sich eingrenzen. tage nach dem unglück kann mit dem wiederaufbau begonnen werden. ausserdem haben wir warnsysteme, die viele menschen retten können. bei einem akw gau ist der zeithorizont mehrere 100000 jahre. wenn man ausserdem die karte betrachtet und die vorherrschende windrichtung (w), dann ist es naheliegend, dass wohl unsere bevölkerungsreichsten gebiete betroffen wären...
      jedes passagierflugzeug ist sicherer. in der luftfahrt lernt man aus unfällen - im gegensatz zur energiepolitik...
    • Polybertarian 11.03.2016 12:09
      Highlight Highlight "bei einem akw gau ist der zeithorizont mehrere 100000 jahre."

      Nicht in allen Fällen. Wie berechnest du das genau?
    • 7immi 11.03.2016 17:16
      Highlight Highlight @polybertarian
      gar nicht, es ist eine schätzung. niemand weiss das genau, da man auch keine erfahrung damit hat. die russische atombehörde geht für chernobyl von 500 jahren aus, wissenschaftler von 2.5 mio jahren...
  • jellyshoot 11.03.2016 09:03
    Highlight Highlight unheimliche bilder ...
  • pipifax 11.03.2016 08:53
    Highlight Highlight Mag ja sein,dass die Arbeiter die Erde Gewissenhaft in Säcke stecken...aber die Säcke werden nicht gewissenhaft aufbewahrt.Ganz abgesehen davon,wäre es toll,wenn ihr über die wirklichen Gefahren für die gesamte Mensch und Tierwelt berichten würded
    https://netzfrauen.org/2016/03/11/fukushima-fuenf-jahre-nach-dem-unglueck/
    Benutzer Bild
    • Fumo 11.03.2016 09:10
      Highlight Highlight Warum sind die Säcke hier im Bild als einzige nummeriert während alle anderen in den Videos nicht?
      Schon hinterfragt ob das Bild echt ist? ;)
    • Kian 11.03.2016 09:14
      Highlight Highlight @Fumo: Hier die offizielle Bildlegende von Reuters: Ripped bags containing radioactive soil from decontamination work are seen dumped on a beach devastated by the March 11, 2011 tsunami in Naraha, near Tokyo Electric Power Co's (TEPCO) tsunami-crippled Fukushima Daiichi nuclear power plant, Fukushima Prefecture, Japan, February 11, 2016. REUTERS/Toru Hanai
    • rodolofo 11.03.2016 09:23
      Highlight Highlight Danke für die Infos!
      Die Menschheit ist Strom-süchtig und opfert die Gesundheit einem unbeschränkten Stromkonsum.
      Aber immer mehr wachen auf und machen einen "Entzug"!
      Die Natur ist ein sich selber regulierendes System.
      Wenn sich Menschen wie "Krebszellen des Organismus Blauer Planet" verhalten (als egoistisch konsumierende und glotzende "Strom-Junkies"), dann werden sie auch an Krebs (als Folge atomarer Verstrahlung) zugrunde gehen.
      "S Läben isch härt, aber fäär."
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triumvir 11.03.2016 08:38
    Highlight Highlight Erschreckend und nein, die gierige Menscheit hat rein gar nichts aus der Geschichte gelernt und wird dies auch weiterhin nicht tun. Auch bei uns hat es nicht gerade wenig beratungsresistente Atomenergiefans. Die sollte man alle mal zwangsweise Pripyat und Fukushima schicken, bevor sie wieder ihr Loblied auf diese dreckige Energie anstimmen können...
    • Retarded Wizard 11.03.2016 09:04
      Highlight Highlight Als ob die Atomkraft das Problem ist. Denn die Alternative für unseren extremen Energieverbrauch ist Kohle, oder Import von Strom aus anderen Ländern.
      Wir könnten es auch mit Wasserkraft und Windrädern versuchen. Nur reichts dann wohl nur einmal monatlich um das Handy aufzuladen.

      Was am Import besser sein soll, erschliesst sich mir nicht.

      Vielmehr ist das eigentliche Problem, die stetige Vermehrung energieverschwendender Menschen.

      Wir wollen weder weniger verbrauchen, noch uns weniger vermehren, aber doch weg vom Atomstrom.
      Hauptsache man fühlt sich mal wieder als Weltverbesserer.


    • Fumo 11.03.2016 09:08
      Highlight Highlight "oder Import von Strom aus anderen Ländern. "

      Der Strom den wir verbrauchen ist schon importiert und den hier produzierten fliesst ins Ausland, das ist nichts neues.
    • Maett 11.03.2016 09:16
      Highlight Highlight @Triumvir: ich sehe das wie Retarded Wizard; realistische Alternativen zur Atomenergie gibt es langfristig kaum (nach Stand der Forschung), zumal es deutlich mehr Uranreserven gibt, als Erdgas- oder Kohlevorkommen.

      Entweder schränkt man die Erdbevölkerung (massiv) ein, setzt dabei auf erneuerbare Energie und Erdöl/-gas.

      Oder das Wachstum geht weiter (sehr wahrscheinlich), setzt fast ausschliesslich auf Strom (mittelfristig auch im Verkehr und der Luftfahrt) und setzt dafür auf Atomenergie.

      Das hat nichts mit Beratungsresistenz zu tun, sondern mit realistischem Einschätzungsvermögen.
    Weitere Antworten anzeigen

In Deutschland waren die Flüchtlinge nicht mal willkommen, als es Deutsche waren

Wer glaubt, für Fremdenfeindlichkeit brauche es Menschen aus fremden Ländern, irrt. Nach dem verlorenen Krieg drängten sich Millionen Flüchtlinge und Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten in Rest-Deutschland. Heute gilt ihre Aufnahme als vorbildlich – doch in Wahrheit schlugen ihnen damals Hass und Verachtung entgegen und der offen ausgesprochene Gedanke, nicht nach Westdeutschland, sondern nach Auschwitz zu gehören.

Der Volkszorn kocht, und der Redner weiss genau, was die Leute hören wollen: «Die Flücht­lin­ge müs­sen hin­aus­ge­wor­fen wer­den, und die Bau­ern müs­sen da­bei tat­kräf­tig mit­hel­fen», ruft Josef Fischbacher. Der Kreisdirektor des bayerischen Bauernverbandes giesst kräftig Öl ins Feuer und nimmt sogar das Nazi-Wort «Blutschande» in den Mund.

Was hier nach Sachsen im Jahr 2016 klingt, ist Bayern im Jahr 1947. Und die Flüchtlinge, die Fischbacher hinauswerfen will, kommen nicht aus …

Artikel lesen
Link zum Artikel