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7 innovative Technologien, die Autos in den nächsten Jahren bedeutend sicherer machen

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Selbstfahrende, sprechende, autonome Fahrzeuge – das alles ist bereits Realität. Doch vor allem in Sachen Sicherheit tüfteln die Hersteller noch an viel mehr spannenden Technologien. Wir stellen diejenigen vor, die schon bald in Fahrzeugen integriert sein werden. 

Fussgänger automatisch erkennen

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Immer wieder kommt es zu Kollisionen mit Fussgängern – vor allem in Städten. Die neue Generation von Fahrassistenzsystemen von Bosch soll Unfällen vorbeugen und Fussgänger besser schützen. Das System hilft Autofahrern in einer Gefahrensituation in zweierlei Hinsicht: Sowohl sollen Fahrer bei Bremsmanövern unterstützt werden, als auch ausweichen erleichtern. So berechnet das System innerhalb von Sekundenbruchteilen eine Ausweichroute.

Car-to-Car-Warnsystem

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Die Idee: Einer warnt selbständig die anderen Autos vor aktuellen Gefahren. Ein Beispiel: Auf einer Landstrasse gibt es in einer kleinen Senke Aquaplaning. Das Elektronische Stabilitätsprogramm greift ein und entschärft die Situation. Gleichzeitig werden automatisch alle Fahrzeuge, die sich in der Nähe befinden, das Signal «Achtung, Wasser auf Fahrbahn». Die Fahrer sind durch ein entsprechendes Symbol im Cockpit gewarnt. An diesem System tüftelt aktuell Mercedes für die E-Klasse.

Damit möglichst viele Autofahrer von dem System profitieren, müssen sich die Hersteller auf gemeinsame Standards einigen. Ein Anfang ist gemacht: Volkswagen, Porsche, Audi, BMW und Mercedes haben dazu bereits die Köpfe zusammengesteckt. 

Gleich geht's weiter, vorher aber noch etwas, wovon du schon heute profitieren kannst: 

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Und nun weiter mit den Innovationen für Autosicherheit. 

Aussensteuerung

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Gibt es bereits, den Landrover, den man von aussen steuern kann.  Video: YouTube/PSFK

Parkieren? Für viele Fahrerinnen und Fahrer mit dem eigenen Auto kein Problem. Doch was passiert, wenn man mal nicht im eigenen Wagen sitzt, beim Umzug mit einem gemieteten Lastfahrzeug hilft oder mit Anhänger unterwegs ist? Schnell verliert man «das Gefühl» und auch die Übersicht. Abhilfe würde eine Aussensteuerung des Autos bieten. Statt «auf Gehör» zu parkieren könnte man sich damit absolut stressfrei von aussen ein Bild der Lage machen und das Gefährt aus optimalem Blickwinkel steuern können.

Technisch wäre die Aussensteuerung bereits heute möglich – die rechtliche Lage müsste aber dementsprechend abgeändert werden.

Kameras (statt Spiegel)

In this Aug. 16, 2016, image taken from video, a light flashes on the side mirror of a Ford sedan in Dearborn, Mich., after the driver activated the vehicle's four-way flashers. The indicator is accompanied by an audio alert. As more features have been added in cars and trucks, the number of sounds has grown, and their functions have become more important. Nearly all automakers have engineers and others assigned to special groups that make sure musical greeting sounds are pleasant and that warnings are so annoying they get a driver's attention fast. (AP Photo/Mike Householder)

Bild: Mike Householder/AP/KEYSTONE

Noch sind Rückspiegel bei jeden Fahrzeug in der Schweiz Pflicht. Konkurrenz erhalten die Spiegel aber immer mehr durch Kameras. Die Vorteile von Kameras liegen auf der Hand: sie könnten weniger ausladend verbaut werden, was nicht nur der Windschlüpfrigkeit zuträglich wäre, sondern auch den Nerven – Stichwort Parkschäden.

Der grösste Vorteil der Kameras wäre aber, dass man mit ihnen den toten Winkel ein für allemal abschaffen könnte – und damit eine der häufigsten Unfallursachen im Verkehr. Auch hier gilt es das Gesetz anzupassen. Technisch wäre dieser Austausch bereits heute ohne Probleme möglich.

Sprachsteuerung

A woman touches the display inside a Volvo car during the media day ahead of the 84th Geneva Motor Show at the Palexpo Arena in Geneva March 4, 2014. Apple makes its next move in hands-free smartphone technology for car drivers when it unveils a new, integrated iPhone voice-control system at the Geneva Motor Show this week. The U.S. company's CarPlay makes its debut in Ferrari, Mercedes-Benz and Volvo vehicles at the show, demonstrating the software system that allows drivers to control their iPhones via touch and voice, Apple said on Monday. REUTERS/Arnd Wiegmann (SWITZERLAND  - Tags: TRANSPORT BUSINESS TELECOMS)

Der Touchscreen als Zwischenlösung. Es liessen sich sämtliche Befehle über die Sprache steuern. Bild: ARND WIEGMANN/REUTERS

CD wechseln, Klimaanlage justieren, Navigationsgerät bedienen – alles Tätigkeiten, welche theoretisch nicht während der Fahrt ausgeübt werden sollten. Die Praxis zeigt aber leider, dass sich viele Automobilisten nicht an diese Regel halten. Und so bleibt die Suche nach dem Volumenknopf auch bei hoher Geschwindigkeit nicht aus. Doch auch hier wird uns die Technik in den nächsten Jahren weiter behilflich sein. Mit Sprachsteuerung bleiben die Hände dort, wo sie sein sollten. Am Steuerrad. Apropos Anzeige, auch dies könnte es bald geben:

Fahrerdisplay weiss, wo du hinschaust

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Das Cockpit trackt mit, wo die Augen hinschauen. Instrumenten-Anzeigen öffnen sich beim Blick auf das Display automatisch, der Fahrer bestätigt die Auswahl per Knopf am Lenkrad. Die Idee wird von Porsche vorangetrieben. Einige Porsche-Designer wurden mittlerweile von Tesla abgeworben. Auch der amerikanische Autohersteller will diese Idee adaptieren. 

Lichttechnologie der Zukunft

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In der neuesten Fahrzeuggeneration gehen die Hersteller noch einen Schritt weiter und verbauen Laserdioden-Scheinwerfer. Diese lassen sich über tausende einzeln steuerbarer Mikrospiegel noch flexibler einsetzen, so dass etwa entgegenkommende Fahrzeuge von den Sensoren erfasst und präzise aus dem Lichtkegel ausgenommen werden können. Das blendfreie Fernlicht ist mit den Matrix-LED-Scheinwerfern zwar auch schon möglich, aber mit dem Laser-Licht nimmt die Genauigkeit und Helligkeit deutlich zu. (tog/oku)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Oberon 22.09.2016 22:01
    Highlight Highlight Ich glaube ich brauche Aktien von Bosch. ;)
    • dmark 23.09.2016 18:22
      Highlight Highlight Damit würde ich noch etwas abwarten. Bosch ist noch in den Fängen der amerikanischen Justiz bzgl. der VW/Audi Diesel-Affäre. Man hätte wohl auch von Bosch noch gerne eine "kleine Summe". Somit könnte der Kurs zum Kaufen dann günstiger werden. ;-)
  • dmark 22.09.2016 20:42
    Highlight Highlight Wirklich innovativ wäre es, sein Auto zusammen falten und in die Tasche stecken zu können.
    • Oberon 22.09.2016 21:57
      Highlight Highlight Vorher beamen wir. ;)
  • Zeit_Genosse 22.09.2016 19:22
    Highlight Highlight Da können die Insassen ja beruhigt weiter auf dem Smartphone herumspielen, das Auto weicht dem Fussgänger, auch mit Smartphone beschäftigt, locker aus. Viele smarte Helfer für immer unsmartere Fahrer. Wird Zeit für maschinengesteuerte Autos, die schnell mal das Niveau der heutigen Fahrer erreichen.
  • Stirling 21.09.2016 23:58
    Highlight Highlight Cd's wechseln? gibt es noch CD-player in den neuen Autos?
  • Stellklaus 21.09.2016 16:04
    Highlight Highlight Ich habe mittlerweile den Glauben verloren, dass unsere Spezies in der Lage ist eine funktionierende Sprachsteuerung zu entwickeln.
  • MBArocsTrucker 21.09.2016 13:58
    Highlight Highlight Ja, und ein Normalsterblicher soll sich diese Sicherheit kaufen können? Kommt es mir nur so vor oder werden solche technischen Errungenschaften immer nur in den neuen High End Modellen verbaut?
    • Tiny Rick 21.09.2016 23:15
      Highlight Highlight Die Entwickling muss auch zuerst finanziert und auf ihren nutzen und die Wirtschaftlichkeit geprüft werden. Da meist eher Premium Autoherstellr ihr Geld in solche Entwicklungen stecken, ist es nur logisch das es am Anfang halt auch nur dort erhältlich ist. Setzt sich dann so ein System durch, wird es auch bei anderen kostengünstiger adaptiert. Ist bei den meisten Features so. Das Navi war früher auch nicht standart und extrem teuer, heute hats fast jeder schon drin.
    • Cpt. Blocher vom herrlichen Berg 22.09.2016 09:11
      Highlight Highlight AirBags sind auch ein tolles Beispiel, oder Automatikgetriebe.. Beide Features waren zuest nur in absoluten Premiumfahrzeuge (z.B. Bentleys) verfügbar. Heute hat man in jedem Auto AirBags
  • EvilBetty 21.09.2016 11:37
    Highlight Highlight Beim Fussgänger ausweichen kommt dann wieder das Trolley Problem...
  • dmark 21.09.2016 11:06
    Highlight Highlight Bei den vielen verbauten Sensoren und Kameras heißt es dann wohl jeden Tag das Auto zu waschen?
    Weiterhin bin ich etwas skeptisch in Sachen Störanfälligkeit. Elektronik hat im Auto eine eher "feindliche Umgebung"; alleine schon durch die hohen Temperaturunterschiede.
    Wie sieht das alles mal nach längerer Zeit aus? Die Haltbarkeit der Fahrzeuge wird sicherlich noch geringer werden.
  • Pingu80 21.09.2016 10:46
    Highlight Highlight Volvo hat die Fussgängererkennung und automatische Bremsung bereits.
    • Donald 22.09.2016 21:23
      Highlight Highlight Viele andere auch.
    • spotterlifestyle 23.09.2016 06:24
      Highlight Highlight Jaaaajaaa
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