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Crash Test Wohnmobil

Gottseidank nur ein Crash-Test: Wenn es knallt, können lose Objekte in einem Fahrzeug zu tödlichen Geschossen werden.  Bild: Screenshot Youtube

Wenn die Ladung durchs Auto fliegt: 7 krasse Crash-Tests



Ferienzeit – Reisezeit. Bald fahren wieder tausende in den Urlaub, viele davon im Auto. Oder im Wohnmobil. Gerade in diesen fahrenden Unterkünften lauert aber eine Gefahr, die viele unterschätzen: Lose Gegenstände verwandeln sich bei einer Kollision oder auch einem brüsken Bremsmanöver in potenziell tödliche Geschosse. Das gilt auch für Tiere – und Menschen, die nicht angegurtet sind. 

Aber auch in normalen PKWs stellen nachlässig verstaute Objekte eine Gefahr dar – nicht nur in den Ferien. Alles, was nicht fachgerecht verstaut und gesichert wird, fliegt sonst bei einer Frontalkollision ungebremst nach vorn. Dabei entstehen Kräfte, die man leicht unterschätzt. Bei einem Aufprall mit 50 km/h ist das schnell mal das 30- bis 50-fache des Eigengewichts. 

Diese 7 Ausschnitte aus Crash-Test-Videos zeigen, welchen fatalen Schwung solche Gegenstände entwickeln können: 

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GIF: Westfälischer Anzeiger/watson

Hier prallt ein Wohnmobil mit knapp 70 km/h gegen ein stehendes Auto. Der Passagier im Wohnraum ist nicht angegurtet, zahlreiche Gegenstände stehen ungesichert herum. 

GIF: dynamictestcenter/watson

Dieser Crash-Test wurde vom «Kassensturz» im Dynamic Test Center (DTC) bei Biel durchgeführt. Ein Wohnmobil prallt mit ca. 40 km/h gegen eine Wand. Im Wagen befinden sich insgesamt fünf Dummies; drei von ihnen nicht angegurtet im hinteren Bereich. Wären sie Menschen, hätten diese den Aufprall wohl nicht überlebt. 

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GIF: dynamictestcenter/watson

Ferienfahrt ins Krankenhaus – oder in den Tod: Das Gepäck schiesst nach vorn und trifft auf Rückenlehne und Kopfstütze der vorn sitzenden Fahrzeuginsassen. Schwere Kopf- und Rückenverletzungen wären die wahrscheinliche Folge. 

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Dieselbe Situation aus einem anderen Blickwinkel. GIF: dynamictestcenter/watson

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gif: adac/watson

Liegestühle, Bocciakugeln – alles wird zur tödlichen Fracht: Beim Frontalcrash mit 50 km/h schiessen alle Gegenstände nach vorn Richtung Windschutzscheibe. Schwerste Verletzungen der Fahrzeuginsassen sind damit vorprogrammiert. 

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Hier von der Seite gesehen. gif: adac/watson

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gif: adac/watson

Wer die Ski bei der Fahrt in die Winterferien nicht auf dem Dach transportiert, sondern ungesichert in das Wageninnere legt, riskiert im Falle einer Kollision sein Leben. Ein einzelner Skischuh entwickelt bei einem frontalen Aufprall mit 50 km/h eine Wucht von rund 75 kg. 

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Hier aus einem anderen Blickwinkel gesehen. gif: adac/watson

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GIF: Adac/watson

Schnell ein paar Sachen im Baumarkt geholt? Bei der Heimfahrt kann es gefährlich werden, wenn sich die Ladung bei einem Unfall selbstständig macht

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Hier aus seitlicher Perspektive. gif: adac/watson

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GIF: Adac/watson

Auch Tiere, die nicht gesichert sind, schiessen bei einer Kollision wie Projektile durch den Fahrgastraum – hier ein Plüschhund bei einem Aufprall mit 50 km/h. In einer realen Situation wäre dies für Mensch und Tier eine tödliche Gefahr. 

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