Wissen
Tier

Zeitumstellung erhöht Gefahr von Kollisionen mit Wildtieren

Zeitumstellung erhöht Gefahr von Kollisionen mit Wildtieren

27.03.2024, 10:3227.03.2024, 10:32

Wildtiere achten weder auf den Verkehr noch auf die Zeitumstellung der Menschen. Angesichts der Umstellung auf die Sommerzeit von kommendem Sonntag warnt der Schweizer Tierschutz vor Kollisionen mit Reh, Dachs und anderen Wildtieren.

Das Risiko von Kollisionen sei höher, weil ab Montagmorgen wieder mehr Menschen in der Dunkelheit mit ihren Autos unterwegs seien, wie der Schweizer Tierschutz (STS) in einer Mitteilung von Mittwoch schreibt. Die Autofahrerinnen und Autofahrer sollten entsprechend das Tempo drosseln und «noch aufmerksamer» fahren.

Mustela putorius, Putois d'Europe, Iltis
Aufgepasst! Iltisse konzentrieren sich auf die Fortpflanzung, nicht den Verkehr.Bild: Pro Natura

Neben dem stärkeren Verkehr in der Dämmerstunde sei auch die aktuelle Paarungszeit eine Herausforderung. Weil sich etwa Dachs und Iltis auf die Fortpflanzung konzentrierten, würden sie noch weniger auf den Verkehr achten. Automobilistinnen und -Mobilisten sollten daher auch den rechten Fahrbahnrand besonders im Auge behalten.

Sollte es trotz aller Vorsicht zu einem Zusammenstoss mit einem Wildtier kommen, muss die Polizei informiert werden. Einem verletzten Tier solle man auf keinen Fall zu nahe kommen, schreibt der STS, da die Tiere dadurch verängstigt werden könnten und ihre Verletzungen bei Flucht- oder Abwehrversuchen verschlimmert werden könnten. Tote Tiere sollten an den Hinterbeinen an den Fahrbahnrand gezogen werden. (rbu/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Was Waldtiere machen, wenn sie sich unbeobachtet fühlen
1 / 35
Was Waldtiere tun, wenn sie sich unbeobachtet fühlen

Rehbock hasst Eulen in 3 ... 2 ... 1 ...

Auf Facebook teilenAuf X teilen
Liebe Schweizer, ihr habt Waschbären völlig falsch eingeschätzt
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
«Meine Tochter ist 14 Jahre alt und reifer als Elon Musk»
Ist eine Welt unausweichlich, die von autoritären Populisten und Tech-Raubtieren beherrscht wird? Nein, sagt der Schriftsteller und Politologe Giuliano da Empoli, doch wenn wir nichts unternehmen, ist die Gefahr gross.
In Ihrem Buch «Die Stunde der Raubtiere» schreiben Sie: «Eine Kriegslüsternheit ergreift den Planeten – und sie erfasst nicht nur die autoritären Regime.» Das war vor bald zwei Jahren. Inzwischen hat sich die Lage weiter verschlimmert?
Giuliano da Empoli:
Das trifft leider zu. Mit dem Amtsantritt von Donald Trump haben sich alle Tendenzen, die ich in meinem Buch beschreibe, weiter verstärkt. Mir ging es darum, die langfristigen Trends aufzuzeigen, hauptsächlich die Rolle der Tech-Raubtiere. Ihr Einfluss begann schon in den Neunzigerjahren und wird nun zunehmend sichtbar – und mächtiger.
Zur Story