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Die Konvertitin Nora Illi vom Islamischen Zentralrat im Gespräch mit einer Journalistin. Bild: KEYSTONE

Das Geschrei um die Burka ist wie das Tuch selbst: Es verschleiert unsere echten Probleme

Publiziert: 17.09.16, 09:49 Aktualisiert: 17.09.16, 10:35

Grosse Aufregung an allen Stammtischen und bei vielen Fernsehstationen: Die Burka ist los! Der Tenor: Verbietet diesen «schwarzen Leichensack» (Alice Schwarzer), und die Welt läuft wieder so rund, wie sie es von ihrer Form her solle. 

Hier kommen ein paar Punkte, warum man die Burka wirklich doof finden kann:

Bild: KEYSTONE

Natürlich ist die Burka ein Fetzen Tuch, das den Frauen die Würde nimmt und ihnen das Gesicht raubt.

Aber ... ja, aber!

Bei uns in der Schweiz kommt es fast einem Lottotreffer gleich, wenn wir eine Frau mit Burka sehen. Und wenn, dann handelt es sich meist um eine Touristin, die viel Geld bringt und meist so schnell wieder verschwindet, wie sie (per Flugzeug) angereist ist. 

Oder es handelt sich um eine Schweizerin, die als Christin getauft und von einem Schweizer Konvertiten in den Sack gesteckt wurde.

Kleine Unterbrechung. Unten geht's weiter ...

Wenn du auch mitreden willst, musst du sie kennen: Hidschab & Co. – islamische Verhüllungen

Es ist daher lächerlich, wenn wir die Burka zu DEM Problem mit dem radikalen Islam hochstilisieren. Es ist eine Stellvertreter-Diskussion.

In Wirklichkeit ist die Diskussion um die Burka ein Imponiergehabe. Ein Imponiergehabe, das von unserer Ohnmacht ablenkt.

Oder vom eigentlichen Problem:

Vor diesem Hintergrund verkommt das Stück Tuch zur Bagatelle – auch wenn es viel zu gross ist.

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

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104 Kommentare anzeigen
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  • Skip Bo 20.09.2016 20:36
    Highlight Für mich ist es eine Sache des Respektes wenn man seinem Gegenüber sein Gesicht zeigt. Ich lege meine Sonnenbrille ab wenn ich mich mit Jemandem unterhalte.
    Wer sich hier maskiert bzw. sein Gesicht verdeckt, will unerkannt bleiben. Für Musliminnen mit Niqab oder Burka ist es eine Tradition oder ein religiöser Vorwand um sich nicht am sozialen Austausch beteiligen zu müssen. Bei solchen Gegensätzen sind Missverständnisse vorprogrammiert.
    Die Grundsatzfrage ist wieviel Toleranz muss einer fordernden Religionsgemeinschaft mit z.T. extremer Auslegung zugestanden werden.
    2 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 20.09.2016 22:08
      Highlight Keine!
      1 1 Melden
    • Spooky 20.09.2016 23:33
      Highlight Keine!
      1 1 Melden
    • Share 21.09.2016 00:59
      Highlight Heuchelei, wer von euch hat schon sein Passfoto als Profilbild aufgeschaltet? Wer von euch kommentiert hier mit richtigem Namen und warum beantworten die vom Telefonmarketing nie meine Fragen und verstecken sich hinter einer ausländischen Nummer?
      1 4 Melden
    600
  • Hypatia 19.09.2016 20:24
    Highlight Wenn man von einer Frau (oder Mann?) nur noch die Augen sieht und der Rest der Person sich hinter einem Schleier versteckt, sodass man nicht erkennt, um wen es sich handelt und mit wem man spricht, so sollte man diese Person entweder meiden oder, falls ein Kontakt unvermeidlich ist, sie auffordern, sich zu identifizieren. Falls die zweite Option nicht erfüllt wird, sollte automatisch die erste Option in Kraft treten. Das heisst dann aber bei renitentem Verhalten konkret Ausschaffung oder Gefängnis.





    3 4 Melden
    600
  • deleted_652070984 19.09.2016 14:45
    Highlight Heute mittag begegnete mir ein etwa zwölfjähriges muslimisches Mädchen mit einem Kopftuch, das auch die Schultern und die Brust bedeckt. Es balancierte geschickt auf dem Bordstein am Strassenrand. Es ging ein lauer Wind, der an meinem Haar zauste. Ich liebe das. Und dachte mir: Warum darf der Wind das nicht mit Dir machen, Mädchen? Ratlos ging ich weiter, aber nicht ohne zu grüssen. Sie grüsste zurück, leise und mit grossen, fragenden Augen als hätte mein Gruss sie aus einer anderen schöneren Welt entführt.
    6 5 Melden
    600
  • Bernd Kammermeier 19.09.2016 13:09
    Highlight Am Samstag hörte ich eine Lesung von Arzu Toker, einer türkischstämmigen Autorin. Sie hat zum Kopftuch (von Niqab oder Burka will sie gar nicht sprechen) eine klare Position: Kopftücher gehören nicht auf die Köpfe von Frauen, allenfalls als Binden vor die Augen der Männer, die sich nicht beherrschen können.

    Islamische Bekleidung für Frauen ist in der Tat nicht das Problem, sondern Symbol der Unterdrückung der Frau, weil sie dazu erfunden wurde. Das Problem ist die Geschlechterapartheit und ihre gesellschaftlichen Folgen. Wer nicht lernt, offen miteinander umzugehen, kann es nicht.
    8 1 Melden
    600
  • GeorgOrwell 1984 19.09.2016 11:55
    Highlight Verstehe all diejenigen, die uns mit dem Iran etc. vergleichen nicht... Menschlichkeit, Gleichberechtigung, Freiheit und Demokratie sind unsere Werte, wenn wir unsere Werte ändern, weil es andere "anders" machen, frage ich mich, wie wichtig sind uns unsere Werte? Mit einem "Kleidungsstück" fängt es an und unsere Freiheiten werden immer weniger, auf der "Suche" nach mehr "vermeintlicher Sicherheit" verlieren wir die Werte, die unsere Vorfahren über Jahrhunderte erschaffen haben, nämlich die Freiheit und freie Meinungsäusserung... MFG
    3 2 Melden
    600
  • chico2003 18.09.2016 19:52
    Highlight Ich finde ein Burka verbot, aus diesen Gründen sinnvoll:

    1) Wir müssen uns auch an die Regeln der anderen Länder halten. Im Iran Beispielsweise werden auch, Ausländische Frauen verhaftet oder gebüsst, wen sie kein Kopftuch tragen. Also warum Sollten müssen wir dann Sagen " Es ist Religionsfreiheit"
    2) Die Jetzigen Streng Islamischen Länder waren nicht immer so streng. Der Iran/Pakistan und Afghanistan waren bis zu denn 70s Jahren sehr Westlich. Auf Fotos könnte man meinen, es wäre Europa. Dann kam Khomeini und andere Führer und aus der Freiheit wurde Gefangenschaft.
    8 5 Melden
    • chico2003 18.09.2016 20:12
      Highlight 3) Man kann immer sagen die Frauen tragen oft die Burka auch freiwillig, aber es gibt auch Rassistische Kinder, die durch die Elterliche Erziehung ihnen eingetrichtert wurde. Denkt ihr wirklich die Menschen im Iran, in den 70s Jahren hätten nach der Machtübernahme von Khomeini voller Freude aufgehört Alkohol zu trinken oder die Frauen hätten sich freiwillig so dermassen verschleiert, obwohl sie es vorher auch nicht mussten. Die Menschen wurden unterdrückt, eingeschüchtert und umgebracht um es ihnen einzubläuen.
      8 3 Melden
    • chico2003 18.09.2016 20:59
      Highlight 4) der Islam in diesen Ländern nicht streng. Aber heute eben schon. Das ist der sogenannte Neo Islam, er ist strenger und auch Radikaler. Und keine muss mir Erzählen es wäre Religionsfreiheit. Weil würde es so im Koran Stehen, das man sich so Kleiden und verhalten soll dann. Dann würden es die Menschen in diesen Regionen nicht erst ab den 70s Jahren tun als ein Diktator kam und die Menschen unterdrückte..
      9 3 Melden
    • chico2003 18.09.2016 22:37
      Highlight Meiner Meinung nach unterstützen alle Menschen, die finden das ist halt Religionsfreiheit, ein System das Steinigt, und Foltert ein wenig. Weil viele Länder die streng sind, haben die Sharia. Die Sharia ist das gesetzt nach der Radikalen Auslegung des Islam. Und die Sharia ist einfach Menschen verachten und hat nichts mit dem Koran oder dem Islam zu tun. Sondern wurde von Menschen geschrieben, die unterdrücken wollen.

      Ps:
      ich habe nichts gegen Normale Kopftücher, weil
      sonst müsste ich ja auch etwas gegen einen Tamilen Punkt oder einen Turban haben. Das Finde ich echte Religionsfreiheit.


      7 3 Melden
    600
  • andersen 18.09.2016 13:22
    Highlight Der IS verbietet auch der Burka.
    5 12 Melden
    600
  • Chihirovocale 18.09.2016 08:02
    Highlight Warum wird die Debatte über ein Kleidungsstück geführt? Um Burka etc. loszuwerden müssen wir bei der Erziehung der Männer beginnen. Und ihnen - den westlichen wie allen anderen - beibringen, dass Hotpants nicht nur mit ihnen zu tun haben. Ich verweise gerne auf die übergrossen T-Shirts, die "zu knapp" bekleideten Mädchen in Schulen des englischsprachigen Westens übergezogen werden. Von wegen Jungs könnten sich nicht konzentrieren. Das liegt ja dann wohl kaum an den Mädels, sondern an der Fähigkeit der Jungs zu fokussieren. Wie wär's denn, die Fähigkeit zur Konzentration positiv zu bestärken?
    11 9 Melden
    • Share 18.09.2016 09:43
      Highlight Weil wir aus Gründen der Pietät auf die Diskussion der Jungfernhäutchen-Rekonstruktion nach der Genitalverstümmelung durch die erste Periode und die damit zusammenhängenden Gedanken zum Kindsmissbrauch verzichten.
      Die Operation macht übrigens demnächst ein Computer. Der kann sich dabei auch richtig konzentrieren.
      8 6 Melden
    • Eljham 18.09.2016 11:49
      Highlight Was für ein peinlicher Beitrag. Unsere westlichen Männer sind so gut erzogen wie die westlichen Frauen.

      Auf solche Posts fällt mir immer das Statement von Literaturnobelpreisträgerin Doris Lessing ein:

      "Es ist Zeit, dass wir uns fragen, wer diese Frauen sind, die fortwährend Männer herabwürdigen. Die dümmste, ungebildetste und widerlichste Frau kann den nettesten, liebenswürdigsten und intelligentesten Mann herabwürdigen und niemand protestiert."
      18 4 Melden
    600
  • kleiner_Schurke 18.09.2016 07:27
    Highlight Wir sind die Borg. Ihr Leben wie sie es bisher kannten endet jetzt. Die Merkmale ihrer Technologie und Kultur werden der unserer hinzugefügt. Die Analyse ihrer Verteidigungssysteme hat ergeben, dass sie uns unterlegen sind. Widerstand ist zwecklos. Sie werden assimiliert.

    Stammt dieser Dialog aus:
    A. Star Trek, wo es um das aggressive Auftreten einer Cyborg Kultur geht die allen anderen Kulturen einfach assimiliert oder
    B. Diskussion zum Thema Integration von Muslimen in der Schweiz?
    9 9 Melden
    600
  • Digital Swiss 18.09.2016 06:15
    Highlight Unsere Frauen sind in unserer Gesellschaft klar benachteiligt. Aber deswegen geht ja keiner auf die Strasse - oder? Ich fordere Chancengleichheit für Millionen und nicht ein Verbot für ein Dutzend!
    11 11 Melden
    • Share 18.09.2016 09:33
      Highlight Das `Unsere` kannst du dir gleich abschminken, mein Lieber.
      11 5 Melden
    • Digital Swiss 18.09.2016 10:07
      Highlight Doof. Ersetzen wir 'unsere' mit 'hiesige'.
      8 6 Melden
    • Share 18.09.2016 16:33
      Highlight Lieber Digital Swiss
      Das ist mir jetzt ein bisschen unangenehm, ich weise dich freundlich daraufhin, dass die Menschen ortsungebunden sind. Füße und so, verstehst du?
      1 4 Melden
    • Digital Swiss 19.09.2016 00:02
      Highlight Nix verstehen. Hiesig bedeutet hier niedergelassen. Btw. Kennst du Yuck Fou? 😂
      1 0 Melden
    • Share 19.09.2016 07:43
      Highlight Den japanischen Babygirls wurden früher die Füße zusammen gebunden, vordergründig als Schönheitsideal getarnt. Der gesunde Menschenverstand weiss aber, dass man mit verkrueppelten Füssen nicht abhauen kann. Ähnlich verhält es sich mit dem Denkvermögen des Gehirns. Es arbeitet bei sieben Grad Celsius am besten. Und jetzt stell dir doch vor, eine Frau trägt ein Kopftuch im Fernsehstudio unter dreissig Grad heissen Spots und erklärt mir, das sei in Ordnung.
      1 1 Melden
    • Share 19.09.2016 07:50
      Highlight Ich bin noch traumarisiert von der Diskussion eines Mädchens mit Schweizer Pass, dass sich vom Schwimmunterricht hat dispensieren lassen wollen. Der Schweizer Turnlehrer wollte sie zum Gebrauch eines Tampons zwingen. Da sie sich dabei nicht wohl fühlte und den Mut hatte dies mitzuteilen, wurde sie zum Gespött der anderen Mädchen.

      Verstehst du, es geht nicht um die oder wir. Es geht um einen persönlichen Bereich und wie viel ich davon preisgeben muss oder ich mir nehmen darf.
      0 0 Melden
    600
  • Oliver_Wagner 18.09.2016 03:48
    Highlight Wirtschaftliche Interessen werden konsequent über Menschenrechte und Demokratie gestellt und uns als unverzichtbare Errungenschaft verkauft. Daher ist die angeschobene Debatte über Burkas, Islam und die Werte des freien Westens erbärmlich und nutzlos.
    9 2 Melden
    • rodolofo 18.09.2016 10:57
      Highlight Ich habe auch einen gewissen Verdacht, dass diese Burkas vor allem deswegen stören, weil sie den Konsumismus untergraben, mit seinen ungeschriebenen Gesetzen, welche zum Tragen von Markenartikeln verpflichten!
      Irgendwie kommen mir diese Muslime (auch mit ihrer Alkohol-Abstinenz) vor, wie Punks, da sie den oberflächlichen Shopping-Kult mit dem "Schöner Aussehen-Trip" nicht mitmachen und dem Ganzen eine "Anti-Mode" entgegensetzen.
      Wenn muslimisch inspirierte "Tauben" und "Schwarze Zelte" nicht überhand nehmen und relativ vereinzelte Kuriositäten bleiben, habe ich sogar noch den Plausch an ihnen!
      5 10 Melden
    600
  • Ron Collins 18.09.2016 00:33
    Highlight Wieso immer nur die Nora Illi??? Gibts keine echten??? ;)
    15 1 Melden
    • Baba 18.09.2016 18:53
      Highlight 'Einheimische', also permanent hier lebende, kaum...

      Ich war letzte Woche im Europapark und da waren jene Niqab tragende Besucherinnen. Keine Sekunde kam das Gefühl, mich vor diesen Frauen 'fürchten' zu müssen. Sie haben sich, z.T. mit ihren Kindern, genauso amüsiert wie alle anderen Parkbesucher - auf schnellen, langsamen und auch auf ganz verrückten Bahnen. Ganz normale Menschen in etwas spezielleren Kleidern...
      5 2 Melden
    • Maracuja 18.09.2016 20:17
      Highlight @Baba: Ganz normale Menschen in etwas spezielleren Kleidern...

      Und hätten Sie die Gelegenheit gehabt, mit diesen ganz normalen Menschen über Todesstrafe für Homosexuelle, Apostaten, Ehebrecher zu diskutieren, hätten Sie mit grosser Wahrscheinlichkeit feststellen müssen, dass nicht nur die Kleidung sondern auch die Ansichten zu obengenannten Themen etwas speziell wären. In meinen Quartier lebt eine Nikab-Trägerin, die auf mich in einem ganz kurzen Gespräch keinen unsympathischen Eindruck hinterliess und trotzdem finde ich den Salafismus zum Fürchten.
      8 3 Melden
    • Baba 19.09.2016 10:02
      Highlight Salafismus ist tatsächlich zum Fürchten - da finde ich Bewegungen wie diese "Lies" Brüder aber deutlich gefährlicher als eine Niqab tragende Frau...

      ...und so zum Thema "Todesstrafe"... https://goo.gl/JRfW37
      2 1 Melden
    600
  • E. Edward Grey 17.09.2016 20:58
    Highlight Jedem der ein Problem in der Burka sieht empfehle ich den Besuch des nächstgelegenen Klosters. Komme sie/er zur Ruhe und schaue sich die Leute dort an.

    9 33 Melden
    • Maracuja 17.09.2016 22:01
      Highlight Die Bekleidung der Nonnen ist doch eher mit dem Hijab vergleichbar. Nun versichern aber viele Befürworter des Burkaverbots, dass sie ein Kopftuchverbot nicht unterstützen würden, weil sie sich durch religiöse Bekleidung nicht (stark) gestört fühlen, solange sie den TrägerInnen noch ins Gesicht schauen können. Auch wenn ich gegen ein Burkaverbot in der Verfassung bin, halte ich diese Beteuerungen durchaus für glaubwürdig.
      13 5 Melden
    600
  • Regas 17.09.2016 20:51
    Highlight Gemäss dem Gleicheitsartickel in der Bundesverfassung sind Mann und Frau Gleichwertig. Es ist daher einem Muslim nicht erlaubt seine Frau in einen Sack zu stecken und selber oben ohne herumzulaufen. Umgekehrt ist ist es der Frau nicht erlaubt ihren Mann zu Verhüllen. Möchten Mann und Frau gleichberechtigt in einem Kohlensack herum irren ist es wiederum erlaubt. Weil das aber unmöglich ist muss ein Burkaverbot Klarheit schaffen. Lol!


    28 9 Melden
    600
  • KaiCer 17.09.2016 20:08
    Highlight Burka verschleiert Muslima --> Muslima unser Problem?

    Interessanter Titel!
    2 11 Melden
    • AnnaBanana 18.09.2016 23:11
      Highlight Hab ich mir auch gedacht. Die wörtliche Schlussfolgerung des Titels wäre, dass Frauen unser echtes Problem sind.
      0 0 Melden
    600
  • Joël 17.09.2016 19:21
    Highlight Als Antwort auf einen Religionsblogbeitrag ist es sicherlich auch möglich, unpolitisch auf die Burkadebatte zu antworten.
    Das Burkaverbot ist sicherlich eine der Manifestationen, wie Religion versucht, den Menschen nicht zu befreien, sondern zu knechten. Das ist - leider - ein Phänomen, das in vielen Religionen zu finden ist. Es ist der Machtmissbrauch der Mächtigen innerhalb der Religionen, der immer wieder benannt werden muss.
    27 4 Melden
    600
  • barbablabla 17.09.2016 17:11
    Highlight Vielan dank. Endlich mal erkannt das es ein ablenken der wahren Probleme ist.
    Danke watson
    32 14 Melden
    • Eljham 18.09.2016 11:51
      Highlight Whataboutism.
      2 4 Melden
    600
  • dracului 17.09.2016 16:20
    Highlight Eine Diskussion um verschiedene Integrationsformen von streng gläubigen Muslimen wird es nicht geben, weil keine Integration angestrebt wird. Muslime suchen in der Schweiz einen Ort, an dem isolierte Subkulturen toleriert werden und es sich wirtschaftlich besser leben lässt. Es herrscht deshalb eine Ohnmacht in der Bevölkerung und der Politik. Aber ist es deshalb gleich ein "Imponiergehabe", wenn ich erwarte, dass sich in der Öffentlichkeit niemand nackt oder eben vermummt kleidet? Oder ein Gastgeber mich, beim Betreten seines Hauses, bittet, die Schuhe auszuziehen?
    31 12 Melden
    600
  • Kwyjibo 17.09.2016 16:03
    Highlight Burkaverbot als kleiner Schritt im Kampf gegen die von Herr Stamm angeführten "richtigen" Probleme ?
    20 23 Melden
    600
  • Stachanowist 17.09.2016 15:11
    Highlight Meines Erachtens liegt diesem Artikel ein Strohmann-Argument zugrunde. Ich habe noch nie von den Befürwortern des Vermummungsverbots gehört, dass mit einem Verbot "die Welt wieder so rund [läuft], wie sie es von ihrer Form her solle".

    Ein Panazee gegen Islamismus ist das Vermummungsverbot garantiert nicht. Habe diese Behauptung aber auch nie irgendwo gehört, ausser eben als Strohmann-Argument der Verbotsgegner.
    21 8 Melden
    • Maracuja 17.09.2016 21:24
      Highlight Man hat von Befürworten zwar noch nie gehört, dass das Burkaverbot ein Allheilmittel sei, aber dafür des öftern, dass es darum gehe ein Zeichen zu setzen. Permanentes Setzen von irgendwelchen Zeichen als Ersatz für sinnvolles zielgerichtetes Handeln? Sogar wenn das Burkaverbot Teil eines grösseren Massnahmepakets wäre (wonach es nicht aussieht, wobmann setzt halt gern Zeichen) , leuchtet es mir wirklich nicht ein, weshalb man die Bekämpfung des Salafismus ausgerechnet mit einer ziemlich wirkungslosen Massnahme starten sollte. Aber Blancho wird es beim Fundraising in den Golfstaaten helfen.
      22 4 Melden
    600
  • Oxymora 17.09.2016 14:48
    Highlight Die eidgenössische Verbotskultur wirkt oft etwas akribisch. Anderseits versuchen perfide Religionen, Menschen und Nationen über Generation scheibchenweise für alle Ewigkeit zu vereinnahmen. Die BV-widrige Ungläubigensteuer für juristische Personen zeigt, dass selbst Kantone nicht mehr aus den Fängen dieser religiösen Nummer kommen. Das Burkaverbot läuft für mich auch Unter dem Moto: Wehret den Anfängen; bevor das Übel erstarkt. Verderbliche Entwicklung welche heute keimt, ist morgen schon chronisch. Wer in Zukunft Macht über uns ausübt, hängt wirklich von einer Vielzahl von Bagatellen ab.
    11 7 Melden
    600
  • Share 17.09.2016 13:57
    Highlight . Karikatur-Gate
    . Handshake-Gate
    . Haarband-Gate
    . Nasse-Hosen-Gate
    . Fat-Finger-Gate
    . Lost-Dog-Gate
    . The-Kitten-is-Dead-Gate
    . Richtig-anklopfen-Gate
    . Ping-Gate

    Herr Stamm, falls Ihnen die Ideen ausgehen. Ab Bullet-Point 4 bitte.
    7 18 Melden
    600
  • Bob Alexander 17.09.2016 13:49
    Highlight Wenn Sie schon lösungs- und nicht problemorientiert sind, warum schreiben Sie nicht über die emotionale Verarmung jener Männer die mit dem weiblichen Körper nicht umgehen können und ihn deshalb (im Namen Allah) in einen Sack stecken?! Achten Sie sich auch WIE über die Verhüllung diskutiert wird und wie leicht bekleidete Frauen in die „unfreiwillige Nutten“ Ecke gestellt werden? Mit der Verhüllung der Frau findet m.E. eine verlängerte häusliche Gewalt in der Öffentlichkeit statt. Das ein Verhüllungsverbot für eine kleine Minderheit weder ertrag- noch zumutbar ist nicht weniger zum schmunzeln.
    54 7 Melden
    • Triumvir 17.09.2016 14:56
      Highlight Sorry aber die Aussage "Verhüllung der Frau sei verlängerte häusliche Gewalt" ist einfach lächerlich. Jeder soll und darf so rumlaufen wie er will. Ich persönlich will nicht in einem intolerantem Polizeistaat leben. Deshalb Nein zu diesem Verbot.
      24 46 Melden
    • E7#9 17.09.2016 16:08
      Highlight Triumvir: Für mich macht ein verfassungsmässiges Burkaverbot auch wenig Sinn. Wir haben hier keine Notwendigkeit dazu. Doch selbstverständlich ist eine Vollverschleierung die totale Diskriminierung. Und zwar nicht nur für die Trägerin, auch fürs Umfeld, dem es verwehrt wird ihr Gegenüber zu erkennen. Bist du wirklich bereits so sozi-ideologisch verblendet, dass du eine Diskriminierung aus Gründen der Toleranz unterstützt? Sollte es dir wirklich nur darum gehen, dass Frauen die Freiheit haben so auf die Strasse zu gehen wie sie möchten, dann müsstest du das Verbot eher unterstützen.
      29 4 Melden
    • rodolofo 17.09.2016 18:58
      Highlight Die ganze Empörung über Verhüllung von Frauen stinkt gewaltig zum Himmel!
      Die Nutten und Logo-Tänzerinnen im Rotlicht-Milieu machen das Gegenteil von Verhüllung.
      Aber sind sie deswegen frei?
      Im Gegenteil, sie sind Sklavinnen von Zuhältern und Freiern!
      Also zeigt sich die Freiheit nicht in der Art von Kleidung, sondern in der Art, wie sie getragen wird, also entweder selbstbestimmt, oder fremdbestimmt.
      24 8 Melden
    • be__smart 17.09.2016 19:48
      Highlight Wenn der Mann die Frau derart unterdrückt, dass sie nicht ohne Verschleierung aus dem Haus gehen darf, dann wird er die Frau, nach dem Verbot bestimmt nicht ohne aus dem Haus lassen. Ergo ist die Verschleierung für die Frau, ja es ist schlimm, ein Gefallen um überhaupt am Leben auserhalb des Hauses teilzunehmen. Mit dem Verbot wird also, weder ein Problem gelöst, noch wird irgendjemandem geholfen. Es ist allen klar, dass das Feuer gelöscht werden muss, aber es mit Öl zu versuchen, ist der falsche Ansatz.
      17 7 Melden
    600
  • Share 17.09.2016 13:46
    Highlight Und jetzt lasst uns bitte über Sonnenbrillen reden.
    26 22 Melden
    600
  • Rabbi Jussuf 17.09.2016 13:40
    Highlight Zum "eigentlichen Problem" gehören nicht nur muslimische Männer, sondern genauso auch deren Frauen. Langfristig müssen wir also auch in deren Erziehung eingreifen, damit wir nicht Secondos heranwachsen lassen, die dann eine Ghettogesellschaft bilden können, wie wir es in Frankreich, England und jetzt auch in Deutschland sehen können.
    Insofern ist ein Burkaverbot ein erster Schritt und nicht bloss Symptombekämpfung.
    Dann werden wir Schulen und Kindergärten unter die Lupe nehmen müssen und ja keinen islamischen Religionsunterricht erlauben!
    Und und und ...
    35 14 Melden
    • Rhabarber 17.09.2016 14:21
      Highlight Wieso wettert eigentlich ein Religiöser ständig gegen eine andere Religion? Religionskrieg virtuell. Ist Watson für dich ein erweiterter Kriegsschauplatz?

      Wenn schon ein Verbot für Religionsunterricht an Schulen, dann gleich für alle Religionen.

      Besser wäre, wenn Religionsunterricht nicht mehr in einer Religion unterrichtet. Religionsunterricht soll über einen Querschnitt zu Religionen allgemein informieren. Idealerweise vermischt mit Geschichtsunterricht. Um aufzuzeigen, was Religion der Welt antut.

      Hat schon mal irgendwer die Toten gezählt, die Religion verursacht hat?
      36 27 Melden
    • Blutgruppe 17.09.2016 14:47
      Highlight Dann müssten wir aber konsequent jeglichen Religionsunterricht verbieten (ich wäre ja dafür, aber die, die am lautesten aufschreien würden sind die 'Vertreter des Abendlands').
      23 5 Melden
    • PabloEscobar 17.09.2016 15:26
      Highlight Muslimischen Religionsunterricht verbieten wäre ein guter Schritt zur Integration.
      20 21 Melden
    • Rabbi Jussuf 17.09.2016 15:54
      Highlight Rhabarber
      Eigentlich haben Sie recht und es wäre das Ziel den konfessionellen Religionsunterricht von Schulen endgültig zu verbannen. So weit sind wir aber noch nicht und was heute an Religionsunterricht stattfindet ist doch eher harmlos. Käme der Islam an unsere Schulen, wäre das "staatlich anerkannt" und darum um so schlimmer.
      Ich hätte nichts dagegen, wenn Religion in der Art von Geschichte unterrichtet würde, ganz im Gegenteil.
      12 8 Melden
    • E7#9 17.09.2016 16:20
      Highlight "Hat schon mal irgendwer die Toten gezählt, die Religion verursacht hat?"

      Ich bin zwar Atheist und wäre auch dafür, dass Religion an Schulen durch Ethik o.Ä. ersetzt wird, aber das Argument mit den Toten ist für mich nicht stimmig. Wieviele Todesopfer wurden denn beispielsweise durch Politik verursacht? Soll Politik dann auch verboten werden?
      16 1 Melden
    • Rhabarber 17.09.2016 17:21
      Highlight Ich würde Religion und Politik nicht vergleichen. Im ersten Fall gehts nur um unsichtbare Superheldenfreunde. Im zweiten Fall gehts um's Zusammenraufen der Menschen in einem vieltausendjährigen Prozess.
      11 10 Melden
    • Saraina 17.09.2016 18:35
      Highlight Schulen und Kindergärten? Jüdische und Evangelikale? Weil, es gibt ja gar keine muslimischen Schulen und Kindergärten. Oder meint Jussuf, dass man muslimischen Eltern die Kinder wegnehmen sollte, so wie früher den Fahrenden?
      13 2 Melden
    • Maracuja 17.09.2016 21:33
      Highlight 1) Wenn das Burkaverbot ein erster Schritt wäre und nicht blosses Zeichensetzen, dann wäre es vielleicht mehr als Symptombekämpfung. Nur verstehe ich dann nicht, weshalb du weitere Schritte vor allem gegen Familien und kaum existierende muslimische Schulen vorschlägst und nicht gegen die Organisationen/Prediger, die in den meisten Fällen für die Radikalisierung der Jugendlichen verantwortlich sind. Habe schon öfters ältere Mütter ohne Kopftuch kennengelernt, deren erwachsene Töchter Hijab tragen. Längst nicht alle Hinwendung zum Religiösen geschieht im Elternhaus.
      10 0 Melden
    • Maracuja 17.09.2016 21:51
      Highlight 2) Eingriffe in Erziehung/Familie können und dürfen in einem Rechtsstaat nicht nur gegen Minderheiten gerichtet sein, sondern müssten grundsätzlich bei allen möglich sein (sonst landen wir sehr schnell wieder bei Verbrechen wie von Pro Juventute begangen). Wenn ich sehe mit welchen Misstrauen bereits der Kesb begegnet wird, die ja nur eingreift, wenn das Kindswohl akut bedroht ist/scheint, dann sind solche Ideen schlicht nicht umsetzbar. In einem Land, in dem Kinder als Privatsache gelten (insbes. wenn es um Kosten geht), bin ich gegen staatl. Erziehungsvorschriften eher allergisch.
      7 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 18.09.2016 13:10
      Highlight Saraina
      Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es muslimische Kindergärten und Schulen geben wird.

      Das einzige, was man wegnehmen sollte, wäre Ihnen Ihre Tastatur.
      3 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 18.09.2016 13:26
      Highlight Maracuja
      1. Natürlich muss gegen die Extremisten vorgegangen werden. Das sollte aber selbstverständlich sein. Hingegen ist DAS eine Symptombekämpfung! (Wenn auch eine notwendige!)
      Ohne eine sehr breite Basis ist das Ausmass des heutigen islamischen Extremismus schlicht nicht vorstellbar. Offensichtlich ist diese aber vor allem in der islamischen Gesellschaft zu suchen.
      4 1 Melden
    • Maracuja 18.09.2016 18:28
      Highlight @Rabbi Jussuf

      a) Sollte selbstverständlich sein, ist es aber nicht. Anscheinend ist jetzt sogar das Verbot für die Standaktion von "Lies" in Winterthur wieder auf Eis gelegt worden. Zum 2. Absatz, die Dschihadisten stammen erwiesermassen aus unterschiedlichsten Milieus. Hingegen gibt es tatsächlich eine grössere Zahl nicht extremistischer konservativer Muslime, deren Werte nicht mit unseren übereinstimmen und die hier ihre Werte verbreiten wollen. Eingriffe in deren Familien, wie du sie forderst, scheinen mir weder durchsetzbar noch sinnvoll. Massnahmen im Ausländerrecht kämen eher in Frage.
      2 0 Melden
    • Maracuja 18.09.2016 18:32
      Highlight Rabbi Jussuf

      b) Aktuell wird im Parlament über eine Revision des Ausländersrechts beraten, die es einfacher macht, Personen, die sich nicht integrieren wollen, eine dauerhafte Niederlassungsbewilligung zu verweigern bzw. zu entziehen. Allerdings befürchte ich, angesichts gewisser Details, dass sich diese Revision mehr gegen arme Immigranten (Ausweisentzug Bewilligung C neu auch nach 15 Jahren möglich, wenn jemand auf der Sozialhilfe landet) als gegen extremistische richtet.
      3 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 18.09.2016 22:37
      Highlight maracuja
      b) Leider sehe ich das auch so - besonders weil auch a) nicht konsequent durchgesetzt wird.
      Ev. hilft das Burkaverbot ein wenig. (ich glaubs eigentlich nicht.)
      Ich will nicht in Familien eingreifen, wie das Saraina meinte. Ich will nur, dass in Schulen besser darauf geachtet wird, dass dort auch Werte vermittelt werden, die hier akzeptabel sind und nicht zugelassen wird, dass sich islamische Werte einschleichen, die hier nichts zu suchen haben. So kann vielleicht auch auf die Familien Einfluss genommen werden...
      3 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 18.09.2016 22:39
      Highlight ... In diesem Sinn hätte ich gerne einen Religionsunterricht, der alle Religionen gleichermassen unterrichtet, aber keinesfalls einen konfessionsabhängigen Unterricht - und keine Kompromisse mehr, was irgendwelche religiösen Extrawürste betrifft, egal von welcher Konfession die auch kommen mögen.
      3 0 Melden
    • Scrambler 18.09.2016 23:21
      Highlight Wie läuft das eigentlich bei den Ultraothodoxen Juden so ab? Alles offen und frei?
      0 1 Melden
    600
  • Share 17.09.2016 13:23
    Highlight Das ist ein Paradebeispiel für die Metapher: aus einer Mücke einen Elefanten machen. Da ging es mal um ein Feigenblatt, nicht? Und ich denke es zeigt auch sehr gut auf, was Fundamentalismus ist. Ein Feigenblatt.
    Allen anderen sei das Nachdenken über einen Sandsturm gegönnt.
    7 17 Melden
    600
  • Luca Brasi 17.09.2016 13:14
    Highlight "Und wenn, dann handelt es sich meist um eine Touristin, die viel Geld bringt und meist so schnell wieder verschwindet, wie sie (per Flugzeug) angereist ist. "
    Die schweizerische Willkommenskultur perfekt in einem Satz umschrieben. 😉

    Achtung: Dieser Kommentar kann Ironie enthalten.
    24 6 Melden
    600
  • äti 17.09.2016 12:54
    Highlight Ich bin nun für einen rigorosen Burkazwang - nur und für alle Männer. Die Welt würde viel hübscher erscheinen, mit ab und wann einem Lächeln obendrein.
    11 17 Melden
    600
  • lilie 17.09.2016 12:43
    Highlight Vielleicht sollten wir auch einfach mal vor der eigenen Haustür kehren anstatt in anderen Ländern zu missionieren. Mit der Gleichstellung von Mann und Frau ist es in der Schweiz nämlich nicht gerade weit her. Frauen verdienen in gleichwertifen Stellungen immer noch weniger als Männer, sind in hohe Positionen untervertreten, und mit der Vereinbarkeig von Beruf und Familie ist es auch nicht weit her.
    17 34 Melden
    • Rabbi Jussuf 17.09.2016 13:33
      Highlight Mit einem Burkaverbot würden wir genau vor der eigenen Tür kehren. Denn die Verschleierung ist doch ein Symbol für noch mehr Ungleichheit. Wollen wir das?
      22 13 Melden
    • poga 17.09.2016 13:50
      Highlight Man könnte aber auch sagen, dass wenn man die Burka erlaubt, sämtliche Anstrengungen zur Gleichberechtigung hinfällig werden. Beziehungsweise wenn man dem Islam ihre eigene Definition der Frauenrolle erlaubt, sollte man es der Schweizer Gesellschaft auch selber überlassen. Darum bin ich dafür diese rückständige Ansicht überhaupt nicht akzeptiert werden darf. Zudem da wir ja über die Burka hier in der Schweiz reden, kehren wir ja vor unserem eigenen Haus.
      15 8 Melden
    • rodolofo 17.09.2016 14:34
      Highlight @ poga
      Wir lassen ja der SadoMaso-Szene auch einen gewissen Freiraum!
      Wenn die ihre Leidenschaft öffentlich ausleben, wird es für sie auch schwierig, weil ihnen die Öffentlichkeit dann mit Unverständnis und Ablehnung begegnet.
      Darum praktiziert die SM-Szene ja auch in Privaträumen und in speziellen Clubs, allenfalls noch an einer Street Parade.
      Ganz ähnlich machen es die hiesigen Islamisten, die ja eine spezielle, orientalische Spielart von SadoMaso praktizieren.
      7 7 Melden
    • Eljham 18.09.2016 11:54
      Highlight @lilie, du ewiges opfer. immer das gejammer.
      dafür gehen männer ins militär, zahlen mehr ahv, gehen später in rente, haben kein gemeinsames sorgerecht und sind bei scheidungen massiv benachteiligt. unterdessen sind männer längst deutlich gegenüber frauen benachteiligt.
      0 4 Melden
    • Scrambler 18.09.2016 23:23
      Highlight @ Rabbi Jussuf, ist die Beschneidung eigentlich eine coole Sache?
      1 1 Melden
    600
  • Rigel 17.09.2016 12:33
    Highlight Das Burkaverbot ist ein Feigenblatt, mit der man vorgibt etwas zu tun. Aber es geht vielmehr um Integration die nicht stattfindet, weil bei den Immigranten an 1. Stelle Gott steht und bei uns spielt Gott keine Rolle. Und in sowas wollen sie sich nicht integrieren. Wir sind für sie "ungläubige Hunde". Dadurch bilden sich Parallelgesellschaften die kein Land verkraften kann. Dagegen wehren sich nun die Leute und der Nationalismus blüht auf. Das ist völlig normal wenn man die Hilflosigkeit der heutigen Politik sieht. Und dieser Nationalismus ist vielleicht die einzige Rettung die wir noch haben.
    14 28 Melden
    • Share 17.09.2016 14:12
      Highlight Bitte nimm doch mal die Verfassung hervor und dann wünsche ich dir ein bisschen Empathie den ach so Unwilligen zu erklären, was die säkularisierte und die religiöse Sichtweise unterscheidet, anstatt sich hier mit billigem Nationalismus hervorzutun. Die Burka ist ein Mittel um das Schamgefühl aufrecht zu erhalten. Und so lange bei uns das Nacktsein nur in dafür vorgesehenen Reservaten erlaubt ist, unterscheidet diese Länder nichts von diesem Land.
      9 6 Melden
    • Share 17.09.2016 15:33
      Highlight Stumm?
      Also ich verstehe das so und mache das ebenso gerne verstaendlich. Die Praeambel nimmt Bezug auf den Erkenntnisprozess, Glauben in Wissen um zu muenzen. Was Allgemein unter Saekularisierung gemeint ist und nicht fuer irgendwelche Werte eines neuen Nationalismus steht. Muehselige Arbeit und Scham legt der Suendenfall dem Menschen auf. Der Pragmatismus lehrt uns aufgrund der Faehigkeit zur Erkenntnis, das Gute vom Boesen unterscheiden zu koennen. Der Lendenschurz verhindert das Piksen, wenn ich mich setze.
      3 3 Melden
    • Share 17.09.2016 15:36
      Highlight Die Erkenntnis befähigt den Menschen zu bemerken, dass die Sonne mit oder ohne Sonnencreme gefährlich ist. Und dass der Phallus seinen Ort kennt und ihn nicht mit einem Tampon teilen will, auch wenn das bei den Ägypterinnen üblich ist. Galt Blut als das Unhygienischste überhaupt. Da waeren wir wieder bei der Säkularisation. Der Hygiene. Und da gibt es einige die einiges miteinander verwechseln (wollen). Daran erinnert uns die Präambel. Jetzt sind wir mitten in der Politik. Erkennen erhält hier eine neue Dimension, die über die Säkularisierung ausgeht und den Pragmatismus abschaffen will.
      2 3 Melden
    • Share 17.09.2016 15:36
      Highlight ch nenne es das Zurueck vor 1291. Einer Zeit voller Wegelagerer. Deshalb gibt es auch das Vermummungsverbot, das dem Zeitgeist der modernen Demokratie entspricht und im Kontext mit dem modernen Staat verstanden werden will. Es soll es nicht ermoeglichen in der Masse unterzutauchen. Die Masse kann nicht kontrolliert werden. Wenn man sich in der Masse vermummen will, passiert das Gegenteil. Man faellt erst recht auf, man muss sich erklaeren. Darum darf die Polizei jeden bitten, die Sonnenbrille abzunehmen, das Tuch runterzunehmen, sich zu erkennen geben.
      2 2 Melden
    • Share 17.09.2016 15:36
      Highlight Was daran falsch sein soll, soll mir jetzt bitte mal einer erklaeren. Warum der Polizei nicht mehr zugestanden wird, dies in aller Sorgfalt zu tun, ist der wahre Skandal an dieser leidigen Geschichte. Der Faktor Mensch. Die Polizei macht anscheinend zu viele Fehler. Die Polizei die in Angst- und Panikmache sich in die Hose macht und sich einmal zu viel wehrt, aus lauter Angst. Also lassen wir das eine Erkennungssoftware erledigen, moderne Wegelagerer. Das waere die Diskussion, die ich mir gewuenscht haette. Alles muss man selber machen...
      2 2 Melden
    • Picker 17.09.2016 18:11
      Highlight @Share tl;dr
      Es gibt mMn einen Grund, wieso ein Kommentar 600 Zeichen lang sein darf.

      Oder um es anders auszudrücken: Wie viele Dritte lesen nach deinen 5+ Posts die 5+ Antworts Posts und dann wieder 5+ Posts von Dir?

      Wenn man nicht mit weniger auf den Punkt kommem kamm, sollte man es lassen. Da lese ich lieber ein Buch.
      7 0 Melden
    • Share 17.09.2016 19:33
      Highlight Picker, ich bitte dich, verzichte auf die Abkürzungen. Das gehört nicht in die Schriftsprache. Du siehst ja was so eine Verkürzung anrichten kann. Sollte mir zufälligerweise ein fähiger Autor über den Weg laufen, kaufe ich mir ein Diktafon und dann hoffentlich kaufst du mein Buch.
      0 4 Melden
    600
  • Michael Bamberger 17.09.2016 12:33
    Highlight Vergleichbares Macho-Getue mitsamt "göttlicher" Frauenunterdrückung:

    „Ihr sollt aber wissen, dass Christus das Haupt des Mannes ist, der Mann das Haupt der Frau und Gott das Haupt Christi...Wenn eine Frau kein Kopftuch trägt, soll sie sich doch gleich die Haare abschneiden lassen...Der Mann darf sein Haupt nicht verhüllen, weil er Abbild und Abglanz Gottes ist; die Frau aber ist der Abglanz des Mannes. Denn der Mann stammt nicht von der Frau, sondern die Frau vom Mann. Der Mann wurde auch nicht für die Frau geschaffen, sondern die Frau für den Mann..."(1. Kor. 11,3-10)
    10 7 Melden
    • rodolofo 17.09.2016 14:26
      Highlight Die Bibel: Ideologie von Männern für Männer.
      Wer von den Frauen heute noch daran glauben will, ist selber schuld, oder eine Masochistin.
      13 8 Melden
    • rodolofo 17.09.2016 14:27
      Highlight Fairerweise möchte ich noch anfügen, dass der Koran ebenfalls eine Ideologie von Schafböcken für Schafböcke ist.
      17 5 Melden
    • Rabbi Jussuf 19.09.2016 10:55
      Highlight Michael Bamberger
      Leider vollkommen falsch!
      Beim Text von Paulus handelt es sich um "Vorschriften" ausschliesslich beim Beten, Gottesdienst, Weissagungen, etc, nicht jedoch für das alltägliche Leben.
      Zudem stammt dieser Text nicht aus einer Offenbarung, wie es der Koran, oder Jesus Worte sind.
      Die Verhüllungsvorschriften im Islam haben ihren Ursprung im "Göttlichen Wort", sind also konstitutiv und ewig gültig. Weiter ausgeführt werden sie in den Hadithen, die eigentlich nur als Konkretisierung der Koranverse gesehen werden und für Gläubige Gesetzescharakter haben.
      Ein ziemlicher Unterschied..
      1 0 Melden
    600
  • Frühstück 17.09.2016 12:21
    Highlight Muss denn jetzt jeder Satz einen Bulletpoint haben?
    8 1 Melden
    600
  • Kubod 17.09.2016 11:00
    Highlight In einem irrt Hugo Stamm. Diejenigen, die gegen die Burkha sind,prügeln nicht grösstenteils auf die Trägerinnen ein, sondern sehen die Burka als Symptom der Probleme.
    Die Probleme hat er gut angerissen. Hauptproblem ist und bleibt - Dass nämlich die Integration von Muslimen aus rückständigen Ländern kaum zu leisten ist.
    Es geht bei derSymptombekämpung Burka darum, Grenzen zu setzen und den Schwerintegrierbaren zu zeigen, bis hierher und nicht weiter. Wer bleiben will, lernt dazu, wer nicht dazulernen will, geht weiter.In ein Land seiner Wahl, welches das Eintüten eines Haussklaven erlaubt
    45 6 Melden
    • Pokus 17.09.2016 11:29
      Highlight Auch du nimmst dich dem Problem nicht an, sondern bestellst wie ein Shot an der Bar das Burkaverbot.

      Deine stille Hoffnung sind weniger Ausländer.

      Ansonsten läge dir was daran, dass die Frauen ihre Rechte, die sie bereits haben, in anspruch nehmen dürfen. Mürrische konservative Menschen, die nichts mehr lernen wollen, gibts hier so viele, lohnt sich nicht zwei davon wegzuschicken.
      25 29 Melden
    • rodolofo 17.09.2016 12:10
      Highlight Die Traditionalisten mit Muslimisch-Patriarchaler Kultur sind tatsächlich kaum in ein modernes Staatswesen integrierbar, da sie ihre Angelegenheiten weiterhin auf die ihnen vertraute Art lösen wollen, welche sie damals in ihrem Dorf gelernt haben.
      Aber vergessen wir nicht, dass diese Leute als Arbeitskräfte für schwere Jobs und Dreckarbeiten geholt wurden und dass sie sich mit ihrer Denkweise in unseren ländlich-rückständigen Gegenden eigentlich bestens integrieren könnten, würden die SVP'ler nicht diese dummen "Spiegelkämpfe" mit ihnen führen!
      Besser sieht es mit dem Nachwuchs (Secondos) aus.
      17 17 Melden
    600
  • freewilly2 17.09.2016 10:58
    Highlight ...
    38 14 Melden
    600
  • rodolofo 17.09.2016 10:47
    Highlight Das aufgebauschte Burka-Problem ist ein weiteres Ablenkungsmanöver der "Rechtsnationalen", die daran sind, das Zusammenleben in unserem Land zu vergiften, indem sie gegen andere Minderheiten hetzen (SVP-Anhänger und Evangelikale sind selber eine Minderheit, behaupten aber von sich selber, "das Volk" zu repräsentieren.) und das Völkerrecht und das Anti-Rassismus-Gesetz anzugreifen.
    Diese verlogenen Heuchler täuschen uns vor, dass sie für die Frauen-Emanzipation kämpfen, stecken aber in Wirklichkeit mit den Islamisten unter der gleichen Burka! Beide wollen uns an Kleidervorschriften gewöhnen...
    38 29 Melden
    • Nyasa 17.09.2016 11:53
      Highlight Aluhut?

      Ich halte die Burka nicht für DAS Problem mit dem radikalen Islam, trotzdem würde ich ein Verbot befürworten. Die Schweiz hat natürlich auch andere, wichtigere, Anliegen trotzdem würde ich ein Verbot befürworten. Eine staatliche Kleidervorschrift entspricht nicht meinen Vorstellungen einer liberalen Gesellschaft, trotzdem würde ich ein Verbot befürworten. Ich habe über 50 Länder bereist, trotzdem würde ich ein Verbot befürworten.
      Ich würde nicht aktiv eine Volksabstimmung verlangen aber wenn es dazu kommt wird das Resultat eindeutig ausfallen und das ist gut so.
      21 20 Melden
    • _kokolorix 17.09.2016 22:28
      Highlight @nyasa
      Wie genau willst du denn eine Burka im Verbot beschreiben?
      Das ist doch absolut hirnrissig wegen der paar dutzend Burkas in der Schweiz ein millionenteures Gesetz zu erarbeiten, welches dann mit Leichtigkeit umgangen wird. Entweder werden die fraglichen Frauen eingesperrt, oder man weicht auf Sonnenbrille und Atemschutz aus medizinischen Gründen aus.
      Bekleidungsvorschriften jeglicher Art haben in unseren Gesetzbüchern nichts verloren. Wer garantiert uns sonst, dass wir in ein paar Jahren nicht alle in Edelweisshemden herumlaufen müssen?
      9 1 Melden
    600
  • Hoodoo 17.09.2016 10:42
    Highlight "Oder es handelt sich um eine Schweizerin, die als Christin getauft und von einem Konvertiten in den Sack gesteckt wurde." 😂
    39 2 Melden
    600
  • Hoodoo 17.09.2016 10:39
    Highlight Hugo Stamm trifft den Nagel auf den Kopf!

    Lachen musste ich wegen "7
    14 5 Melden
    600
  • Tomlate 17.09.2016 10:35
    Highlight Danke für diesen Artikel, der auf Watson zuoberst erscheinen sollte, damit ihn auch ganz viele Leser sehen.
    17 6 Melden
    600
  • Maracuja 17.09.2016 10:14
    Highlight Grundsätzlich einverstanden. Für mich ist Debatte vor allem ein Zeichen von Feigheit, man erlässt lieber ein Verbot, dass ein paar wenige einheimische Salafistinnen und ein paar Touristinnen trifft, als sich mit den missionierenden Salafistengruppen anzulegen. Minarett- und Burkaverbot erhöhen die Terrorgefahr kaum, den hiesigen Salafisten spülen sie nur mehr Geld aus den Golfstaaten in die Kasse. Würde man hingegen endlich gegen Gruppen wie "Lies" vorgehen, müsste man wohl mit massivem Widerstand rechnen.
    36 1 Melden
    • Pasionaria 17.09.2016 12:59
      Highlight Diesem Blogbeitrag kann man nur zustimmen.....

      Dein Einwand jedoch ist total richtig, ja wichtig.
      Auch die Muslima und Kennerin Saïda Keller-Messahli hält die Organisation "Lies" für "sehr gefährlich".
      Sie sieht einen direkten Zusammenhang zwischen den Koran-Verteil-Aktionen und der Radikalisierung: Die Militanz der Salafisten an Ständen, auf Internetseiten und als Prediger in Moscheen sei die Hauptursache dafür, dass Dutzende Schweizer in Syrien und im Irak für terror. Gruppen kämpften.

      Somit, was ist wohl bedrohlicher - ein Fetzen Stoff oder das aktive Missionieren?
      Unschwere Antwort.
      18 1 Melden
    • Maracuja 17.09.2016 22:11
      Highlight @Pasionaria

      In einer Empörungsgesellschaft scheint man sich grundsätzlich lieber in gewisse Details zu verbeissen und die wesentlichen Dinge zu übersehen. Z.B. bei den Handschlagverweigerern von Therwil, da wurde dem Vater fast ausschliesslich angelastet, dass er die Söhne zu dieser Verweigerung ermunterte. Hingegen störte sich kaum jemand daran, dass er 2 seiner Töchter ins Bürgerkriegsland Syrien zurückgeschickt hat und die 3. in ein Frauenhaus flüchten musste. Für mich ist letzteres schlimmer und eigentlich Grund genug für eine Rückstufung vom Ausweis C zum Status "vorläufig aufgenommen".
      8 0 Melden
    600
  • E7#9 17.09.2016 10:08
    Highlight Aus Twitterperlen: Ein Burkaverbot hätte weitreichende Konsequenzen. Z.B. hiesse Katja Burkard nur noch Katja rd.
    42 3 Melden
    600
  • Pokus 17.09.2016 09:57
    Highlight Mal wieder fallen wir herein und glauben, die Rechtspopulisten täten das nur um von anderen Problemen abzulenken.

    Dabei entstehen diese anderen Probleme erst dadurch. Es ist wie wenn man dauernd Frauentausch schaut. Dann weiss man zwar sehr gut, was die da falsch machen, aber der eigene Gemüsegarten verwildert, man hungert und ernährt sich schlecht und am Ende stirbt man an Mangelernährung - weil man Frauentausch geschaut hat. Und RTL wird schuld sein.
    8 23 Melden
    600

Mutter Teresa: Eine Unheilige wird heiliggesprochen

Papst Franziskus will nicht wahrhaben, dass Mutter Teresa keine Heilige war.

Sie überstrahlt alle: Mutter Teresa, der Engel von Kalkutta. Gegen die 1997 im Alter von 87 Jahren verstorbene Nonne aus Mazedonien verblassen selbst Päpste. Ausgerechnet im patriarchalen Männerbund der katholischen Kirche stiehlt eine Frau den klerikalen Würdenträgern die Show.

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