Sport

French Open, Final

Eine Liebesbeziehung: Nadal und die Coupes de Mousquetaires. Bild: Christophe Ena/AP/KEYSTONE

«Das wichtigste Turnier meiner Karriere» – Nadal holt sich «La Décima» beim French Open

Rafael Nadal bleibt König von Paris. Der Spanier gewinnt beim French Open im zehnten Final seinen zehnten Titel, indem er Stan Wawrinka mit 6:2, 6:3, 6:1 vom (Sand-)Platz fegt.

11.06.17, 17:54 17.06.17, 17:44

>>> Hier gibt's den Liveticker der Partie zum Nachlesen.

Es gab am Sonntagnachmittag in Paris während der 2:05 Stunden nur ganz wenige Momente, in welchen der 32-jährige Waadtländer mit dem «Monster Nadal» (Originalton Wawrinka) mithalten konnte. Vielmehr war es der ein Jahr jüngere Mallorquiner, der mit seinen Schlägen stetigen und gewaltigen Druck erzeugte.

«Ich bin sehr emotional, deshalb ist mein Französisch heute noch schlechter als sonst.»

Rafael Nadal

Wawrinka, der French-Open-Sieger 2015, fand sich dergestalt bei den Ballwechseln jeweils früh in der Defensive wieder. Während der Lausanner in seinem vierten Grand-Slam-Final erstmals als Verlierer vom Platz ging, kam Nadal ohne Satzverlust zu seinem 15. Major-Titel. Zehn davon hat er im Stade Roland-Garros gewonnen (den letzten vor drei Jahren), womit die Operation «Décima» von Erfolg gekrönt war. In Paris musste er sich in 79 Partien nur zweimal geschlagen geben.

Die Statistiken des Spiels. Nadal schlug in drei Sätzen nur 12 Fehler.

Nadal steigt bezüglich Anzahl Titel an Grand Slams zur alleinigen Nummer 2 hinter Roger Federer (18) auf. Pete Sampras holte 14 Titel, Novak Djokovic und Roy Emerson folgen mit 12. Es sei sehr speziell, diesen zehnten Titel zu gewinnen, sagte ein emotionaler Nadal nach dem Spiel.

«Heute war Nadal zu gut.»

Wawrinkas Bilanz nach dem Spiel

Bei der Siegerehrung meinte ein gefasster Stan Wawrinka «Über heute gibt es nichts zu sagen. Nadal war zu gut.» Es sei dennoch eine unglaubliche und tolle Woche gewesen für den Romand.

Die Zusammenfassung des Spiels. Video: YouTube/Roland Garros

Wawrinka seinerseits hatte 2014 am Australian Open, 2015 am French Open und 2016 am US Open jeweils als Aussenseiter triumphiert. Nach der Finalniederlage in Paris bleibt der Waadtländer in der Weltrangliste die Nummer 3. Nadal rückt auf Kosten von Djokovic auf Platz 2 vor. 

Die besten Punkte der Partie

Wawrinka startet gut...

... und liegt dennoch früh mit Break hinten.

Mit einem zweiten Break holt sich Nadal den ersten Satz.

Wawrinka startet auch gut in den zweiten Durchgang...

... doch Nadal ist einfach zu gut.

Der Spanier spielt teilweise Tennis wie von einem anderen Stern.

Gegen Ende des zweiten Satzes zeigt sich Wawrinka genervt.

Auch im dritten Satz kämpft der Schweizer, was das Zeug hält.

Nadal war einfach unschlagbar.

Im dritten Satz bäumte sich Wawrinka nochmals kurz auf.

Am Ende holt sich aber der Spanier den zehnten Titel in drei Sätzen.

Die Turnierleitung ehrte Nadal bei der Siegerehrung mit einer eigenen, originalgrossen Replika der Coupe des Mousquetaires, der Trophäe der French Open. Normalerweise erhalten die Spieler nur eine kleine Version des Pokals. Überbracht wurde ihm das Geschenk von seinem Onkel und langjährigen Trainer Toni Nadal. 

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  • AJACIED 11.06.2017 21:33
    Highlight Maximum Respekt Senor Rafa ✊️🤙🤙
    11 1 Melden
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  • Typu 11.06.2017 20:39
    Highlight Nadal war heute unspielbar. Absolut bestechend, agressiv und voll konzentriert. Respekt!!
    17 0 Melden
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  • pachnota 11.06.2017 19:37
    Highlight Jetzt müssen wir aber aufpassen, das er die 18 von Federli nicht schafft!
    18 6 Melden
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  • Jol Bear 11.06.2017 19:18
    Highlight Zumindest im 3. Satz spielte Stan meist besser als in der Partie gegen Murray. Doch auch das reichte gegen Nadal zu gar nichts. Es gibt wohl keinen, der heute gegen Nadal anders als in drei Sätzen verloren hätte.
    38 0 Melden
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  • Leidergeil 11.06.2017 19:09
    Highlight Sandkönig 🏆
    16 4 Melden
    • AJACIED 11.06.2017 21:30
      Highlight Ach schau dir die Blitze an 🙈😂
      So traurig tzzzz
      9 5 Melden
    • ponebone 11.06.2017 21:41
      Highlight Ich bin gleicher Meinung wie Ajacied ??!!???
      Sachen gibts......😉
      6 3 Melden
    • Leidergeil 12.06.2017 07:08
      Highlight An all die blitzer... nennt mir nur einen besseren sandplatz spieler. Richtig! Gibt es nicht. 🏆🏆🏆🏆🏆🏆🏆🏆🏆🏆

      Achja... roger hat nur noch 3 grand slams mehr als rafa! Zieht euch also warm an 😉
      5 1 Melden
    • AJACIED 12.06.2017 13:14
      Highlight @ponabone 🤙😄
      1 2 Melden
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  • Gelöschter Benutzer 11.06.2017 18:48
    Highlight Schade für Stan, aber man kann Rafa nur gratulieren. Was Günthard aber vor dem Match rausgelassen hat (Stan sei Favorit) hat für mich mit (Schweizer) Sportjournalismus nichts mehr zu tun. Nur noch mit Realitätsverlust des sonst so brillianten Kommentators.
    30 6 Melden
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  • MacB 11.06.2017 18:29
    Highlight Toll!!! Gratuliere!!! 😊😊😊👍👍👍

    Lg, ein roger-fan 😉
    27 2 Melden
    • Calvin WatsOn 11.06.2017 19:07
      Highlight Unterschreibe ich mit. 😎👍🏻
      18 1 Melden
    • AJACIED 11.06.2017 21:32
      Highlight Mann muss nicht sagen das man als Fan vo dem und dem ist und trotzdem gratuliert 🙈.
      Die Leistung von Rafa gratuliert Mann als allgemeiner Sportsfan.
      9 2 Melden
    • MacB 11.06.2017 21:39
      Highlight Doch genau deswegen!
      5 2 Melden
    • Calvin WatsOn 11.06.2017 21:51
      Highlight Das können und dürfen wir. Das entscheidet nicht Ajacied. 😝
      3 2 Melden
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  • Toerpe Zwerg 11.06.2017 18:20
    Highlight Da kann man sich nur verneigen und gratulieren.
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Federer überflügelt Wawrinka in packendem Final – das Highlight ist aber die Siegerehrung

Bravo Roger Federer! Der 35-jährige Basler triumphiert in Indian Wells auch am zweiten grossen Rendez-vous der Saison. Den Schweizer Final gegen Stan Wawrinka gewinnt Federer in 80 Minuten 6:4, 7:5.

Am Ende war Wawrinka die Enttäuschung anzusehen. Unter tosendem Applaus schritt er zum Mikrofon und seufzte mit Tränen in den Augen: «Ich bin einfach müde nach zehn Tagen Tennis, sorry!»

Und dann kam es zum Mini-Eklat. Wobei, eigentlich war es gar keiner. Viel eher eine Stichelei unter Freunden. Er möchte Federer gratulieren, fuhr Wawrinka fort, zeigte dann aber auf seinen Widersacher – der mit einem Schmunzeln auf der Spielerbank sass – und stellte einigermassen entsetzt fest: …

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