Gesellschaft & Politik
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ARCHIVBILD ZUM RUECKGANG DER ARBEITSLOSIGKEIT IM JAHR 2018, AM DIENSTAG, 8. JANUAR 2019 - [Symbolic Image, Staged Picture] An unemployed person looks at information documents, pictured in a waiting room of the regional employment agency RAV in Thun, Canton of Berne, Switzerland, on April 28, 2017. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

[Symbolbild, Gestellte Aufnahme] Eine arbeitslose Person liest Informationsmaterial, aufgenommen am 28. April 2017 in einem Warteraum des Regionalen Arbeitsvermittlungszentrums RAV in Thun. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Die Arbeitslosenquote betrug 2018 2,6 Prozent – so tief wie seit 2008 nicht mehr. Bild: KEYSTONE

Trotz tiefster Arbeitslosigkeit seit 10 Jahren: Andere Länder schneiden besser ab

Die Arbeitslosigkeit in der Schweiz ist derzeit so tief wie seit zehn Jahren nicht mehr. Die Zahl der Personen ohne Job sank 2018 zeitweise um fast 30 Prozent. Doch ob es dieses Jahr so weitergeht?

ANDREAS MÖCKLI UND THOMAS GRIESSER KYM / ch media



Erstmals sinkt die Arbeitslosenquote seit 2012 wieder unter 3 Prozent. Mit einem Wert von 2,6 Prozent im vergangenen Jahr ist dies sogar die beste Marke seit 2008. Damals brach die Finanzkrise aus und zog die ganze Wirtschaft hinunter. Dies schlug sich in den nachfolgenden Jahren in einer höheren Arbeitslosigkeit nieder.

Die positive Entwicklung im vergangenen Jahr ist vor allem Ausdruck einer robusten Konjunktur. Ökonomen rechnen für 2018 mit einem Wachstum von rund 2,5 Prozent oder sogar noch etwas mehr. Positiv entwickelte sich die Arbeitslosigkeit vor allem in der ersten Hälfte des letzten Jahres. So sank die Zahl der gemeldeten Arbeitslosen um 29 Prozent, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) vorrechnet. Im Sommer und im Herbst verharrten die tiefen Zahlen auf diesem Stand. Erst im November und Dezember stieg die Arbeitslosenzahl saisonal bedingt wieder. Dies geht nicht zuletzt auf die Bauindustrie zurück, die in den kalten und regnerischen Wintermonaten weniger Aufträge erhält.

Die Zahlen zeigten, dass der Arbeitsmarkt in bester Verfassung sei, sagt Martin Neff, Chefökonom von Raiffeisen Schweiz. Seitens der Wirtschaft heisse es: «Wir brauchen Leute, wir finden keine, beschafft sie uns, egal woher.» Gleichzeitig nehme die Zuwanderung ab. Als Folge würden auch weniger gut Qualifizierte wieder vom Arbeitsmarkt absorbiert

Nicht alle profitieren jedoch im gleichen Mass. So ist die Arbeitslosenquote der über 50-Jährigen nur halb so stark gesunken wie der Durchschnitt. Dies sei letztlich ein Spiegel der Überalterung der Gesellschaft, sagt Neff. «Ende der 80er-Jahre hatten wir Arbeitslosenquoten von unter einem Prozent.» Damals habe sich die Wirtschaft gut entwickelt, viele Junge der Babyboomer-Generation seien vor dem Eintritt ins Erwerbsleben gestanden. Heute boome die Wirtschaft wieder, aber die Jungen von damals seien 25 Jahre älter. «Dies sind teure Lohnempfänger, von denen auch viele nicht mit der Digitalisierung Schritt halten können. Ihre Qualifikationen sind eingefurcht. Da ist es oft schwierig, fit zu werden für den Arbeitsmarkt», sagt Neff.

Wirtschaft kühlt sich ab

Der Raiffeisen-Ökonom rechnet damit, dass die Beschäftigung auch im laufenden Jahr hoch bleiben wird. Jedoch ist nicht davon auszugehen, dass die Arbeitslosigkeit im Frühling und Sommer nochmals so stark sinken wird wie in der ersten Hälfte 2018. Der Grund: Weltweit und kühlt sich die Wirtschaft ab, auch in der Schweiz. Zahlreiche Prognostiker gehen hierzulande von einem Wachstum von rund 1,5 Prozent aus – also deutlich moderater als im letzten Jahr.

Bild

Bild: zvg ch media

Der Arbeitsmarkt reagiert in der Regel mit einer gewissen Verzögerung auf eine Wirtschaftsabschwächung. Das dürfte auch dieses Mal so sein. Mit Blick auf die kommende Abkühlung werden die Unternehmen zurückhaltender und schaffen – wenn überhaupt – weniger neue Stellen. Dazu passen auch die jüngsten Aussagen der Nationalbank. Zwar laufe die Wirtschaft gut, doch die Unsicherheiten seien gestiegen, und der Franken sei noch immer hoch bewertet, sagte Vizepräsident Fritz Zurbrügg in der Sendung «Eco» des Schweizer Fernsehens.

Ohnehin zeigen die Arbeitslosenzahlen des Seco nicht das ganze Bild. Sie weisen lediglich aus, wer bei einem regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) gemeldet ist. Dies zum Unterschied zur Erwerbslosigkeit. Diese misst, wer derzeit keine Arbeit hat, unabhängig davon, ob jemand bei einem RAV registriert ist oder nicht. Hier zählen also auch etwa ausgesteuerte Personen dazu, die bei den Zahlen des Seco nicht mitgezählt werden. Erhoben wird die Zahl mit einer vierteljährlichen Umfrage bei 30'000 Personen nach Vorgaben der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO).

Die Erwerbslosenquote in der Schweiz beträgt derzeit 4,4 Prozent. Im Durchschnitt der letzten fünf Jahre betrug sie gar 5 Prozent. Wieso die Erwerbslosigkeit trotz des Wirtschaftsaufschwungs nicht stärker gesunken ist, bleibt für die Ökonomen ein Rätsel.

Andreas Büttiker ist über 50, arbeitslos – und Praktikant:

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Video: srf

Vermeintliche Musterschülerin

Einige Experten plädieren dafür, dass in der Betrachtung des Arbeitsmarkts weniger stark auf die Arbeitslosenquote des Seco abgestellt werden sollte. «Die Arbeitslosenquote des Seco misst heute wohl noch ungefähr die Hälfte der Personen, die gemäss internationaler Definition als arbeitslos gelten», sagt etwa Michael Siegenthaler, Ökonom bei der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich.

Michael Siegenthaler, Bereichsexperte Arbeitsmarkt KOF, links, Konjunkturforschungsstelle der ETH Zuerich, orientiert an einer Medienkonferenz, neben Jan-Egbert Sturm, Direktor KOF, in Zuerich am Dienstag, 3. Februar 2015, ueber die KOF-Studie

Michael Siegenthaler (links) Bild: KEYSTONE

Im internationalen Vergleich sind die Zahlen des Seco ohnehin nicht relevant, da andere Länder nur die Erwerbslosigkeit nach den Vorgaben der ILO erheben. Daher relativiert sich auch das Bild der Musterschülerin Schweiz. Zwar befindet sich unser Land im vorderen Drittel unter anderen wichtigen Volkswirtschaften. Doch die USA, Deutschland, die Niederlande oder Japan schneiden besser ab und weisen eine Quote von unter 4 Prozent aus. (aargauerzeitung.ch)

Bild

Bild: zvg ch media

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    Alle Leser-Kommentare
  • dorfne 09.01.2019 11:22
    Highlight Highlight Die %-Zahlen müssen in einem Zusammenhang gestellt werden mit der Zunahme der erwerbstätigen Bevölkerung seit 2012. Wenn die Arbeitslosenquote in den letzten 6 Jahren von 3% auf 2,6% gesunken ist, können heute trotzdem mehr Leute arbeitslos sein als 2016.
  • miggebobby 09.01.2019 10:45
    Highlight Highlight Ich mags schon gar nicht mehr anschauen: ich finde diese Zahlen nur unehrlich, solange man die Ausgesteuerten einfach aus der Statistik löscht und sie ihrem Schicksal und dem Sozialamt überlässt. Vorhanden sind sie nämlich trotzdem, und wenn man sie nicht berücksichtigt, ist für mich die Transparenz ein leeres Wort.
  • Der Tom 09.01.2019 09:36
    Highlight Highlight Gehört auch ins Rennen um den originellsten Etikettenschwindel.
  • rburri38 09.01.2019 09:14
    Highlight Highlight Wie kann es den sein, dass 1997 mehr beim RAV gemeldet waren als total Erwerbslos sind?
  • Ylene 09.01.2019 08:24
    Highlight Highlight So als Input, in Japan gilt es als absolute Schande, keine Arbeit zu haben. Die Regierung kreiert darum sehr viele 'Bullshit'-Jobs, besonders für ältere Arbeitnehmer/-lose, die aber auch entsprechend schlecht bezahlt werden. Als Touristin fielen mir bspw. Leute auf, welche in offizieller Kleidung bei einer bereits offensichtlich gesperrter Rolltreppe stehen, einen über den Fussgängerstreifen bei einer einsamen Landstrasse dirigieren, zu 5 auf offensichtlich signalisierte Baustelle hinweisen, etc. Das waren alles ältere Männer.
  • Fairness 09.01.2019 07:29
    Highlight Highlight Endlich ehrliche Zahlen mit gutem objektivem Bericht. Danke.
    • amore 09.01.2019 09:19
      Highlight Highlight Unter ehrlich verstehe ich etwas anderes. Siehe @theor
  • Blitzesammler 09.01.2019 07:22
    Highlight Highlight da in Deutschland die 1 Euro Jobs und die Harz4 empfänger NICHT als Arbeitslose gezählt werden, gelten ihre Zahlen algemein als ,,manipuliert,, Bei uns sind die Zahlen nicht sooo schlecht wie es dargestellt wird.
  • Domino 09.01.2019 06:48
    Highlight Highlight Mal ein anderer Ansatz: nehmt von jedem Land den Vollzeitequivalenz und teilt es durch die Anzahl Einwohner.
    • Fabio74 09.01.2019 09:51
      Highlight Highlight Und die Relevanz dazu? Kinder, Rentner und auch Erwachsene die keinen Job suchen gehören dort nicht rein
  • Theor 09.01.2019 06:14
    Highlight Highlight Eine Arbeitslosenquote die Ausgesteuerte und Ausgebeutete, Beschäftigungssträflinge und Pensenbettler nicht erfasst, ist schlicht und einfach totaler Mumpitz.
    • rock-n-roll 09.01.2019 07:06
      Highlight Highlight Die Frage einer Statistik ist nicht welche Zahlen sie misst, sondern was man vergelichen möchte und das es alle gleich machen. meines Wissens sind in allen westlichen Ländern "die Ausgesteuerte und Ausgebeutete, Beschäftigungssträflinge und Pensenbettler" nicht erfasst! So gesehen ist ihre Aussage "Mumpitz" und die Statistik macht tatsächlich Sinn!
    • Chääschueche 09.01.2019 07:08
      Highlight Highlight @Theor
      Wer gillt für dich als Ausgebeutet? Kannst du mir konkrete Jobbeispiele nennen?

      Ernsthafte frage!
    • ingmarbergman 09.01.2019 07:24
      Highlight Highlight und Aliens und Känguruhs und Steine?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Oh Dae-su 09.01.2019 05:18
    Highlight Highlight "Wieso die Erwerbslosigkeit trotz des Wirtschaftsaufschwungs nicht stärker gesunken ist, bleibt für die Ökonomen ein Rätsel."

    Also ich hätte da schon ein paar Ideen:

    - Wegfall von Industriearbeitsplätzen durch Frankenaufwertung

    - Schwieriges Umfeld für den Bankenplatz

    - Vergleichsweise wenig Prekärarbeit in der Schweiz und daher auch ein geringeres Potential zur Aufnahme von Langzeitarbeitslosen

    - Die Schweiz ist klein und deckt 3 grosse Sprachregionen ab. Dadurch ergibt sich mittels PFZ ein grosses Arbeitskräfteangebot und weniger Anreiz einen Langzeitarbeitslosen Inländer einzustellen.
  • Ricola74 09.01.2019 04:57
    Highlight Highlight Mich würde echt mal interessieren, Wieviel von den 4,4 % Erwerbslosen aus dem Ausland kamen, die noch kaum was einbezahlten in die Arbeislosenkasse und jetzt davon profitieren.
    • Fabio74 09.01.2019 09:53
      Highlight Highlight Man hat genau dann Anspruch auf ALV wenn man die Mindestdauer gearbeitet hst und hat dann Anspruch auf die gesetzliche Dauer und Summe.
      Ergo zu deiner Frage: Null
    • who cares? 09.01.2019 10:06
      Highlight Highlight Man muss mindestens 12 Monate in der Schweiz gearbeitet haben, um Arbeitslosengeld zu beziehen. Das Arbeitslosengeld gibt es auch nicht umsonst, du musst Kurse besuchen jeden Monat so und so viele Bewerbungen schreiben und beim kleinesten Anzeichen von "Demotivation" wird dir das Geld gekürzt. Ausserdem wirst du jedesmal wie ein Stück Scheisse behandelt, wenn du da auftauchst.
      Von Arbeitslosengeld zu leben macht definitiv keinen Spass.
    • malina2 09.01.2019 10:15
      Highlight Highlight Auf der anderen Seite gibt es viele Grenzgänger, die hier in die AL-Kasse einbezahlen und im Falle der Arbeitslosigkeit wieder in ihrem Heimatland sind und dort ALV beziehen. Die Schweiz spart dadurch laut NZZ einen höheren dreistelligen Millionenbetrag pro Jahr.
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