Donald Trump
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Jetzt räumen die Milliardäre auf – das sind die Folgen des Trump/Bannon-Krieges

Die US-Oligarchen schlagen sich auf die Seite des Präsidenten und lassen Steve Bannon fallen. Doch wie wird die Basis reagieren?



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Robert Mercer und seine Tochter Rebekah: Die beiden waren die bedeutendste Geldgeber von Steve Bannon.

Eigentlich wollten die Republikaner das neue Jahr ruhig angehen lassen. Sie hatten ihr Lieblingsprojekt, die Steuerreform, unter Dach und Fach und hofften, dass nun wenigstens für ein paar Wochen Ruhe im Karton herrschen würde. Michael Wolffs Buch «Fire and Fury» hat ihnen einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht. Der offene Krieg zwischen Donald Trump und seinem ehemaligen Chefstrategen Steve Bannon beherrscht die Schlagzeilen.  

Daran wird sich so schnell auch nichts ändern. Wolffs Schilderungen des Innenlebens des Weissen Hauses sind mehr als süffige Boulevardstories im Sinne von: Hey Marta, hast du gewusst, dass Trump nicht lesen kann? Sie zeigt, dass ein tiefer Riss die Grand Old Party (GOP) entzweit. Trump oder Bannon? Das ist jetzt die Gretchenfrage, um die sich kein Republikaner mehr drücken kann.  

Die Mercers zeigen Bannon die kalte Schulter

FILE - In this April 12, 2017, file photo, Michael Wolff of The Hollywood Reporter speaks at the Newseum in Washington. Wolff used to worry about the spotlight moving on. No longer. The author of an explosive book on President Donald Trump’s administration is the target of a cease and desist letter from Trump’s lawyers. And he’s the focus of a campaign by the president’s allies to cast doubt on the book’s claim that Trump is a reluctant and troubled president. (AP Photo/Carolyn Kaster, File)

Sorgt für Aufregung: der Journalist Michael Wolff. Bild: AP/AP

Bereits entschieden haben sich offenbar die Milliardäre. «Meine Familie und ich haben seit Monaten nicht mehr mit Bannon kommuniziert, und wir haben weder finanzielle Unterstützung für seine politische Agenda geleistet noch unterstützen wir seine jüngsten Aktionen und Aussagen», erklärte Rebekah Mercer in einer Pressemitteilung. Sie ist die Tochter von Robert Mercer, dem wichtigsten Geldgeber von Steve Bannon.  

Die Mercers stehen nicht nur hinter der umstrittenen Umfragefirma Cambridge Analytics und dem erfolgreichen Buch- und Filmprojekt «Clinton Cash», sie sind auch die bedeutendsten Geldgeber des umstrittenen Onlineportals «Breitbart». Bereits wird daher darüber spekuliert, ob Steve Bannon bald seinen Stuhl als Vorsitzender räumen muss.  

Steve Bannon attackiert das Trump-Team – der Präsident reagiert sofort und heftig
Das wird lustig, dumm gegen schlau... vielleicht der grösste Fehler Trumps. Man bedenke: Bannon war nicht Teil der Kampagne bis August. ‚Böse‘ Zungen behaupten er hätte gleich das FBI informiert als er dann vom Trump Tower meeting mit den Russen das vor seiner Zeit stattfand erfuhr.

Stephen Colbert freut sich: Für die Comedians ist das Chaos im Weissen Haus ein gefundenes Fressen. Bild: comments://272002592/1107841

«Sie (die Mercers, Anm. d. Red.) haben zusammen mit anderen Verwaltungsräten von Breitbart News LLC debattiert, ob man Bannon feuern sollte, und nicht wenige haben dies unterstützt», meldet das «Wall Street Journal».    

Die Koch-Brüder halten sich raus

Die Mercers sind nicht die einzigen, die Bannon fallen lassen. «Wenn Trump mit ihm bricht, dann wird sein politisches Kapital dramatisch schrumpfen», sagt Dan. K Eberhart, Ölinvestor und Mäzen der GOP, in der «New York Times». Seine selbstherrlichen Pläne muss der ehemalige Chefstratege zumindest vorläufig begraben. Auch Sheldon G. Adelson, der mysteriöse Kasino-Magnat aus Las Vegas, Rodd Ricketts, Eigentümer der Baseball-Mannschaft Chicago Cubs, und Bernard Marcus, Gründer von Home Depot, zeigen Bannon die kalte Schulter.  

Fein raus sind derweil die bekanntesten Sponsoren der GOP, die Koch-Brüder. Sie haben weder mit Bannon noch mit Trump viel am Hut.  

Happy über den Ausgang des Streits ist auch Mitch McConnell. Der Anführer der Republikaner im Senat stand in den letzten Monaten unter Dauerbeschuss von Bannon und Breitbart. McConnell wurde von ihnen als Inbegriff eines «Rinos» dargestellt, eines «republican in name only», auf deutsch etwa eines «Papier-Republikaners». McConnell muss weg, forderte nicht nur Breitbart, sondern auch Trumps Sprachrohr auf Fox News, Sean Hannity. Bannon selbst hat mehrfach mit einer Revolution gedroht, die das Establishment der GOP hinwegfegen sollte.  

epa06199251 Anti-Steve Bannon protestors, one of them wearing a Trump mask (R), hold placards outside the venue of the 'Credit Lyonnais Securities Asia' (CLSA) Investors Forum 2017, where US President Donald J. Trump's former Chief Strategist Steve Bannon is scheduled to deliver a keynote speech in Hong Kong, China, 12 September 2017.  EPA/ALEX HOFFORD

Anti-Steve-Bannon-Demonstranten vor dem Weissen Haus. Bild: EPA/EPA

Vielleicht aber haben die Milliardäre auch einen Pyrrhussieg errungen. Steve Bannon steht für alles, was die Basis von Trump begeistert: Er wettert gegen Freihandelsabkommen wie Nafta, will Strafzölle für China, die Truppen aus Afghanistan abziehen und zur Nato auf Distanz gehen. Er ist ein bekennender Nationalist und Held der Alt-Right-Bewegung.  

Was geschieht mit den Dreamers?

Bannon ist auch ein vehementer Befürworter der Ausweisung der so genannten «Dreamers». Darunter versteht man rund 800'000 junge Menschen – vor allem Mexikaner –, die mit ihren Eltern als Kinder illegal in die USA eingereist sind. Heute sind die meisten von ihnen gut ausgebildete Erwerbstätige und werden von der US-Wirtschaft dringend gebraucht.  

Barack Obama hat mit einem Gesetz namens Daca verhindert, dass die Dreamer ausgewiesen werden können. Trump hat dieses Gesetz im Frühherbst aufgehoben, hat aber dem Kongress die Möglichkeit eingeräumt, einen Ersatz zu verabschieden. Das wird von seiner Basis vehement abgelehnt. Die Daca-Frage wird daher für Trump zu einem äusserst heiklen Balanceakt: Weist er die Dreamers aus, stösst er nicht nur die Mehrheit der Amerikaner, sondern auch die Wirtschaft vor den Kopf. Lässt er sie bleiben, läuft seine Basis Amok.  

Haben die Globalisten gewonnen?

Der offene Streit zwischen Trump und Bannon hat den Kampf zwischen Globalisten und Nationalisten innerhalb der GOP neu und heftig entfacht. Die Globalisten geben sich siegessicher. «Die Trump-Bannon-Scheidung ist einer Erlösung», jubelt etwa das wirtschaftsnahe «Wall Street Journal». «(...) Sollten die Angriffe Bannons auf seinen ehemaligen Chef ihn bedeutungslos machen, dann ist das umso besser.»  

Andere sind sich da nicht so sicher. Fox News verhält sich in diesem Fight bisher gut schweizerisch neutral und versucht, ihn als vorübergehenden Streit zweier Männer zu verniedlichen. Und Sean Hannity hat noch kein böses Wort über Bannon verloren. 

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    Alle Leser-Kommentare
  • wezuercher@gmail.com 05.01.2018 17:12
    Highlight Highlight das trump geleier soll also weiter gehen! was hier in europa vom medien mainstream, den systemhörigen, geredet und geschrieben wird, hat sehr wenig mit dem zu tun was in den USA wirklich abgeht!
    ob es passt oder nicht, trump hat einige seiner wichtigsten anliegen durchgebracht! alleine die steuerreform für unternehmen ist revelutionär, und wird trump alleine die zweite präsidentschaft bringen! eine so drastische steuererleichterung für die industrie wird sehr viele arbeitsplätze in die USA zurück bringen! nach acht jahren stillstand unter kriegstreiber obama, erleben die USA den aufschwung!
    • äti 05.01.2018 19:34
      Highlight Highlight Zuercher, du kennst die Kehrseite von grossen einseitigen Steuererleichterungen schon?
    • destin 05.01.2018 19:43
      Highlight Highlight Mit Betsy DeVos als Bildungsministerin stehen die Chancen nicht schlecht, dass Trump nicht nur eine zweite, sondern noch weitere Amtszeiten kriegt - warum nicht Präsident auf Lebenszeit und darüber hinaus? ;-)
    • wezuercher@gmail.com 06.01.2018 06:39
      Highlight Highlight liebe linke freunde, es kommt einzig darauf an, ob man das treiben in den USA als neutraler kenner vor ort beurteilt, oder in steinzeitlinker, verschrobener ideologie gefangen ist! in den USA läuft vieles schief! dafür sind die letzten präsidenten, besonders der blender obama schuld! dem man den friedensnobelpreis nachwarf, obwohl er mit seinen drohnen zivilisten töten liess, und kriege anzettelte! kein wahlversprechen einhielt! man mag den kerl mit den pinkelgelben haaren mögen oder nicht! er bemüht sich seine wahlversprechen einzulösen! und dies ist neu in den USA! wäre es auch in der EU!
    Weitere Antworten anzeigen
  • megge25 05.01.2018 14:30
    Highlight Highlight der Journalist sieht ja irgendwie aus wie Ueli Maurer :D
  • äti 05.01.2018 14:07
    Highlight Highlight Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.
  • Dharma Bum(s) 05.01.2018 13:56
    Highlight Highlight Der nützliche Idiot Bannon kommt zu seinem Ende, der Geldadel hat seine Steuerreform. Trump ist lästig, wird aber schlussendlich auch rausgeschmissen. Es wird ein Riesendebakel für die Republikaner, ein Massaker ohne Ende. Dem Geldadel ist es wurscht, Ideologien sind für den kleinen Mann, dann wählt man halt wieder demokratisch. Aber richtig gefickt ist der "poor white man", der kann nun garantiert in die Grube springen. Das Loch hingegen hat er sich selber gegraben, daher hält sich mein Mitleid in Grenzen.
    • TodosSomosSecondos 05.01.2018 15:43
      Highlight Highlight Auf den Punkt 😖
    • TheRealSnakePlissken 05.01.2018 15:47
      Highlight Highlight Der "poor white man" ist aber ganz gut bewaffnet (Sturmgewehr etc.) und wenn er erst mal merkt, dass er von "der Politik" komplett versecklet worden ist, dann gute Nacht.
    • Tobii 05.01.2018 16:21
      Highlight Highlight Ich bin auch kein Anhänger von Bannon. Bannon ist ein rechter Populist, aber kein Idiot. (Bei Trump bin ich mir nicht sicher.) Ohne Bannons populistische Forderungen, die Trump übernommen hat, wäre Trump niemals so erfolgreich gewesen.
  • Ohniznachtisbett 05.01.2018 13:40
    Highlight Highlight Ich bin kein Trumpianer und erst recht nicht ein Bannonanhänger. Die gehören weg, alle beide. Aber bitte hört mal endlich mit der Lüge auf, dreamers seien alle top ausgebildet. Klar gibts ein paar mit Doktortitel. Andere schmissen die Schule. Es stimmt einfach nicht
    • trio 05.01.2018 13:58
      Highlight Highlight Ich behaupte mal, im Vergleich zum Durchschnittsamerikaner sind sie besser ausgebildet 😉
    • remim 05.01.2018 14:05
      Highlight Highlight Hast du dir die Aufnahmekriterien von DACA mal angeschaut? Punkt 6 war:

      6. Are currently in school, have graduated or obtained a certificate of completion from high school, have obtained a general education development (GED) certificate, or are an honorably discharged veteran of the Coast Guard or Armed Forces of the United States

      Als Schulabbrecher wurdest du für DACA gar nicht zugelassen.
    • Karl Marx 05.01.2018 14:23
      Highlight Highlight Man kann die Schule auch später abbrechen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 05.01.2018 13:29
    Highlight Highlight Eine Lehrstunde zum Thema Geld und der Macht des Geldes als Lenkmittel.
    Zum miterleben und weitererzählen. Wollen wir das wirklich? Ist das das Ziel der Zivilisation in eine derartige Abhängigkeit zu schlittern?
    Von mir ein klares Nein!
    • TobaFett 05.01.2018 23:47
      Highlight Highlight Ich will dich ja nicht entäuschen, aber die westliche Gesellschaft hat diese Abzweigung schon lange genommen. Da bringt es nichts, auf die USA zu zeigen, ist hier nicht anders...
    • FrancoL 06.01.2018 00:54
      Highlight Highlight Mag sein, aber nichts ist für die Ewigkeit zementiert.
    • TobaFett 06.01.2018 02:30
      Highlight Highlight Das stimmt. Nur habe ich zu wenig Vertrauen oder Glauben in das System, welches auf Gewinn aufgebaut ist und dies wird sich auch nicht durch Reformen ändern, noch in die PolitikerInnen. Es mag zwar einige geben, weleche ihren Prinzipien treu bleiben, doch im Grossen und Ganzen muss man als PolitikerIn schlussendlich OportunistIn sein und daher wird sich von der Seite nichts ändern.
  • N. Y. P. D. 05.01.2018 13:22
    Highlight Highlight Steve Bannon says
    Ivanka Trump is 'dumb as a brick'
    (businessinsider)

    Bannon vs Trump

    Meine Fresse. Das wird jetzt in den nächsten Wochen heftig zu und hergehen.
    Benutzer Bild
    • TheRealSnakePlissken 05.01.2018 15:49
      Highlight Highlight Beleidige nicht die Ziegelsteine. Gruss, Snake
  • Billy the Kid 05.01.2018 13:19
    Highlight Highlight Ich habe keine Meinung zu dieser Schlammschlacht der Milliardärsmarionetten im Weissen Haus, Kongress und den grossen Medienhäusern - ausser, dass sie mich aneekelt und einer Demokratie, die diesen Namen verdient, unwürdig ist.
  • pedrinho 05.01.2018 13:18
    Highlight Highlight noch fragen, der trampel ist sicher ....;)
    Benutzer Bild
    • SemperFi 05.01.2018 16:16
      Highlight Highlight Extrem informativ diese Grafik.
    • TactixX 05.01.2018 17:40
      Highlight Highlight @pedrinho, was ist das für ne Grafik? Anzahl Fake-News pro Monat?
    • pedrinho 06.01.2018 16:57
      Highlight Highlight irgendwo ist die dritte zeile verloren gegangen,
      auf der strecke geblieben, wie so manches andere

      die grafik zeigt den Dow-Jones index
      und solange der steigt duerfen wir uns an taeglichen nachrichten ueber herrn Trump erfreuen.
  • Lusch 05.01.2018 12:56
    Highlight Highlight Selbst die schlechtesten Kabarettisten könnten es besser machen! Die amerikanische Politik verkommt zusehends zur billigen Zirkusnummer!
    • trio 05.01.2018 14:01
      Highlight Highlight Im Gegenteil, sie könnten es nicht besser machen. Das traurige ist nur, es ist die Realität 😢
    • Tobii 05.01.2018 16:26
      Highlight Highlight Verkommt? Nein. Das ist Realität seit der Wahl von Donald. Seit einem Jahr. Die einzige positive Nachricht: In drei Jahren können sich die Amerikaner entscheiden, ob der Kabarettist ausgewechselt wird …
  • Quecksalber 05.01.2018 12:56
    Highlight Highlight Einen wie Bannon braucht es nur, wenn Wahlen anstehen und die sogenannte Basis mobilisiert werden muss.
  • elias776 05.01.2018 12:53
    Highlight Highlight Wie die Amerikanischen Medien auf so etwas reagieren, es ekelt mich richtig an.
    • elias776 07.01.2018 16:57
      Highlight Highlight Ich meine es so dass keine der Amerikanischen Medien ( nichteinmal die New York Times ) erstattet die Berichterstattung neutral.
  • N. Y. P. D. 05.01.2018 12:50
    Highlight Highlight Es wird eine richtig schöne Schlammschlacht geben. Bannon wird immer wieder ein Brikett nachschieben.

    Ich freue mich diebisch auf den Kampf der Titanen. Der Donald wird mit blauen Flecken übersät sein nach diesem Schlagabtausch.

    Roger Köppel stand bisher hinter Trump und Bannon. Jetzt wird er sich entscheiden müssen, wen er zukünftig hofieren will.

    Roger ?
    • wiisi 05.01.2018 13:06
      Highlight Highlight
      Play Icon
    • D(r)ummer 05.01.2018 13:50
      Highlight Highlight Roger!
      Benutzer Bild
    • SamuelM 05.01.2018 15:16
      Highlight Highlight Ha, und der Trump-Bannon-Lover Markus Somm muss sich ebenfalls entscheiden. Ich gehe mal davon aus dass die beiden dies gemeinsam bei einem Bierchen tun...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Linus Luchs 05.01.2018 12:45
    Highlight Highlight Wenn sich die Mitglieder der GOP zwischen dem Irren Trump und dem Irren Bannon entscheiden müssen, werden sie sich dem Irren zuwenden, der mächtiger erscheint und Profit in Aussicht stellt. Im Moment also Trump. Reiche und Superreiche orientieren sich prinzipiell in Richtung Macht und Besitz.
  • LuMij 05.01.2018 12:43
    Highlight Highlight Wusste gar nicht, dass Ueli Maurer Fire and Fury geschrieben hat (siehe Bild vom Autor). 😂
    • pontian 05.01.2018 18:59
      Highlight Highlight Der Ueli ist im Bundesrat halt nicht ausgelastet!
  • Krankenhaus 05.01.2018 12:32
    Highlight Highlight "Steve Bannon steht für alles, was die Basis von Trump begeistert"

    Ohne Bannon vertritt Trump (wieder) das republikanische Establishment.
    • Sarkasmusdetektor 05.01.2018 13:55
      Highlight Highlight Wieder? Die wollten ihn doch noch nie haben. Und vertreten hat er sie auch nie wirklich.
  • Anna Landmann 05.01.2018 12:29
    Highlight Highlight So weit ist man in den USA also schon, dass man sich zwischen Trump und Bannon entscheiden muss? Krass...
    • iss mal ein snickers... 05.01.2018 13:39
      Highlight Highlight also zwischen Pest und Cholera.....
    • Lezzelentius 05.01.2018 13:41
      Highlight Highlight Zumindest als Republikaner wird man das müssen. Trumps Stimmen sind Kinder Bannons Geist - wenn sich diese konfrontieren, wird ein Republikaner früher oder später Farbe bekennen müssen.
    • TheRealSnakePlissken 05.01.2018 15:43
      Highlight Highlight Wer ist "man"? Es sind nur die in Globalisten und Nationalisten gespaltenen Republikaner. Die Mehrheit der Bevölkerung ist weder für den einen noch den anderen. Was hier abgeht, ist Selbstzerfleischung pur.
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