WhatsApp
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa05287195 (FILE) A file picture dated 07 April 2016 shows the logo of the messaging application WhatsApp on a smartphone in Taipei, Taiwan. For the second time in six months, a Brazilian judge on 02 May 2016 ordered a temporary shutdown of the Facebook-owned WhatsApp messaging service. The ruling requires Brazilian mobile providers to block the service for 72 hours beginning at 1700 GMT on 02 May 2016. The order was issued in response to a motion from the Federal Police, who are seeking to force Facebook to comply with previous court orders requiring the company to reveal the content of texts sent via WhatsApp by the defendants in a drug trafficking case.  EPA/RITCHIE B. TONGO *** Local Caption *** 52688299

Die Gemeinde Schinznach-Bad verschickt neu Informationen per Whatsapp. (Symbolbild) Bild: EPA/EPA FILE

In dieser Gemeinde wird man neu per Whatsapp informiert

Als Reminder für Termine und Anlässe steht der Bevölkerung von Schinznach-Bad ab sofort ein elektronischer Infodienst zur Verfügung. Die Gemeinde setzt auf den Nachrichtendienst Whatsapp.

Claudia Meier / az Aargauer Zeitung



Wer kennt die Situation nicht? Praktisch täglich landen mehrere Newsletter per E-Mail im elektronischen Briefkasten. Oft werden sie kaum zur Kenntnis genommen und ungelesen gelöscht. Um jedoch die Bevölkerung an wichtige Termine wie Strassensperrungen oder Veranstaltungen zu erinnern, setzt die Gemeinde Schinznach-Bad seit Ende April auf einen Informationsdienst per Whatsapp. Interessierte speichern die Nummer 078 896 73 15 auf ihrem Mobiltelefon und schicken die Whatsapp-Nachricht «Start» an diesen Kontakt. Wer keine Gemeindemitteilungen mehr wünscht, sendet die Nachricht «Stopp». Dann wird die Nummer des Absenders gelöscht. Mit diesem Dienst können Informationen nur empfangen und nicht gesendet werden. Der Datenschutz sei gewährleistet, schreibt die Gemeinde Schinznach-Bad in ihrem neusten Mitteilungsblatt.

«Die Idee kam von Gemeinderat Sandro Wächter, der für das Standortmarketing zuständig ist», sagt Gemeindeschreiberin Nicole Seiler. Es gehe darum, der Bevölkerung ohne E-Mails auf einfachem Wege einen Reminder für Termine und Anlässe sowie allgemeine Informationen zu bieten. «Whatsapp ist eine neue Möglichkeit, die Bevölkerung – insbesondere auch die jüngere Generation – zu erreichen», fährt Seiler fort.

Image

«Whatsapp ist eine neue Möglichkeit, die Bevölkerung – insbesondere auch die jüngere Generation – zu erreichen»: Nicole Seiler, Gemeindeschreiberin Schinznach-Bad. zvg

Unser Social-Media-Guide für die kalten Tage

Play Icon

Video: watson/Emily Engkent, Angelina Graf

Das Mitteilungsblatt ist und bleibt allerdings das amtliche Publikationsorgan der Gemeinde Schinznach-Bad. «Es werden keine Infos via Whatsapp verschickt, die nicht vorher im Mitteilungsblatt standen», betont die Gemeindeschreiberin. Die Kosten für den neuen Infodienst sind bescheiden. Seiler spricht von einmalig 10 Franken für die SIM-Karte. Whatsapp läuft übers Internet.

Angelegt ist der elektronische Infodienst in Schinznach-Bad, das 1300 Einwohner zählt, vorerst für eine sechsmonatige Testphase. Bisher haben sich 70 Personen angemeldet. «Pro Tag kommen 1 bis 2 dazu. Das ist sehr erfreulich», stellt Seiler fest. Im Herbst entscheide der Gemeinderat, basierend auf den Rückmeldungen und den Bedürfnissen der Bevölkerung, ob der Infodienst weitergeführt wird oder nicht. Gibt die Regierung grünes Licht, wird er bis zur Fusion mit der Stadt Brugg per 1. Januar 2020 angeboten. «Welche Wege der Kommunikation die Stadt Brugg – mit dem Ortsteil Schinznach-Bad – für sich wählen wird, ist ihr überlassen», fasst Seiler das Zukunftsszenario zusammen. (aargauerzeitung.ch)

«Gruppenchats sind der Horror!»

Play Icon

Video: watson/Camille Kündig, Emily Engkent

Alles, was du über WhatsApp wissen musst

Mit diesen 6 Tricks wird dein WhatsApp besser

Link to Article

7 Tipps und Tricks zu WhatsApp im Web, die nicht nur iPhone-Nutzer kennen müssen

Link to Article

Ab sofort kannst du in WhatsApp deinen Freunden den Stinkefinger zeigen

Link to Article

Die besten Tipps und Tricks zu iOS 9

Link to Article

Abonniere unseren Newsletter

15
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
15Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Wo ist der Datenschutz 23.07.2018 23:05
    Highlight Highlight Wer Informationen von der Gemeinde will, muss WhatsApp verwenden??

    Warum nicht eine App, die in der Schweiz Server hat, oder SMS?
  • infomann 23.07.2018 19:02
    Highlight Highlight Jede Gemeinde ein extra Würstli ...
    Mann könnte sehr viel sparen wenn nicht jede Gemeinde und Kanton ein extra Würstli machen würde.
    Gemeinde und Kantönligeist kostet uns viele hundert Millionen und ist ein Arbeitsbeschaffungs Programm für unsere Politiker und darf natürlich von Steuerzahler berappt werden!
  • Madison Pierce 23.07.2018 15:16
    Highlight Highlight Ganz in der Nähe wurde ein App entwickelt, mit der Gemeinden die Bürger informieren können: https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/brugg/ihr-digitales-rauchzeichen-hat-schon-ueber-tausende-erreicht-130761184

    Auf https://smokesignal.ch/de/channels sind schon einige Gemeinden aufgelistet, die das Angebot nutzen.

    Vorteil gegenüber WhatsApp: keine Datenschutzprobleme, Bürger können einstellen, über was sie sich informieren lassen wollen. Nachteile: App erforderlich, nicht gratis für Gemeinden.
    • dawi 25.07.2018 08:03
      Highlight Highlight smokesignal.ch hat den Betrieb leider eingestellt :-(
    • Madison Pierce 25.07.2018 11:38
      Highlight Highlight Schade! Aber danke für die Information, dann muss ich es unserer Gemeinde nicht empfehlen.
  • Alnothur 23.07.2018 13:08
    Highlight Highlight Wie wärs mit SMS?
  • derseeländer 23.07.2018 07:36
    Highlight Highlight @Schinznach. Gute Idee jedoch ein Griff total ans falsche Ort. Sowas gehört nicht in die Hände von Facebook! Nehmt besser Telegramm oder Threema ja dann muss halt der Schweizer mal 2 Frankrn für eine App ausgeben dafür hat man Sicherheit mit dem Datenschutz. Dann wundern sich wieder alle Leute wenn es einen Skandal gibt und jammern über das Pöse Pöss WhatsApp. Aber wer die AGB‘s liest ist im Vorteil dort stehts geschrieben. Von einer Gemeinde kann man bezüglich Datenschutz mehr verlangen.
    • Purscht 23.07.2018 08:54
      Highlight Highlight Es geht darum so viele Bürger wie möglich zu erreichen. Wenn jeder eine App instalieren muss, welche er sonst nicht braucht, bringt alles nichts.
    • Hallosager 23.07.2018 10:03
      Highlight Highlight Oder man versendet einfach eine SMS? 🤔
    • Yummy 23.07.2018 16:25
      Highlight Highlight es soll funktionieren... und einen grossteil der Bevölkerung erreichen.
      Schon mal einen grossteil der Bevölkerung mit Threema oder Telegram gesehen? Und was für Daten will Whatsapp abgreifen? Die Infos die eh im Amtsblatt stehen? Oder die Telefonnummer von den Usern, die eh schon bei Whatsapp sind?

      Ich würds begrüssen, wenn meine Gemeinde Termine und Erinnerungen per Whatsapp verschickt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • @cyclingsimon 23.07.2018 06:21
    Highlight Highlight Der Abfalldienst von Luzern macht es ähnlich. Sie verschicken immer am Vortag ein SMS wenn an meiner Strasse Karton, Altpapier etc eingesammelt wird (etwa einmal pro Monat). Sehr praktisch.
    • esmereldat 23.07.2018 07:23
      Highlight Highlight Gibs bei uns in der Gemeinde auch per SMS. Wirklich super. 👍
  • sansibar 23.07.2018 06:12
    Highlight Highlight Modern und praktisch - und man wird ja nicht dazu gezwungen. Gibt auch andere gute Beispiele aus anderen Lebensbereichen!
    • derseeländer 23.07.2018 07:37
      Highlight Highlight Ja ist eine gute Sache. Datenschutztechnisch halt einfach verwerflich.

Was WhatsApp dazu sagt, dass Rechtsextreme sich verbotene Nazi-Sticker schicken

Auf WhatsApp gibt es seit einigen Wochen eine neue Stickerfunktion. Neben den üblich verdächtigen Einhorn- oder Spiderman-Bildchen, die man sich herumschicken kann, gibt es auch die Möglichkeit, eigene Sticker zu erstellen.

Das hat nun Nazis und Antisemiten ganz kreativ gemacht und so sind mittlerweile auf WhatsApp strafbare NS-Sticker im Umlauf.

Der Twitter-Account des Jüdischen Forums veröffentlichte eine Ansammlung an verschickten Stickern von Hakenkreuzen, Hitler-Fotos bis zu SS-Runen.

Die …

Artikel lesen
Link to Article