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Nicht zu verwechseln: Abfall und Mann.  bild: unsplash.com

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Männer sind kein Müll

Für Zuspitzungen sind Politiker immer zu haben – und wir Journalisten sowieso. Der Hashtag #menaretrash ist jedoch menschenverachtend und dient der Sache nicht.



20 Jahre, nachdem «Die Ärzte» mit «Männer sind Schweine» die deutschen Charts stürmten, ist die Parole nun auch in der politischen Debatte salonfähig geworden. Wobei die Wortwahl inzwischen noch eine Stufe drastischer ausfällt – man muss schliesslich mit der Zeit gehen: «Männer sind Müll», heisst es neu. Die Ironie ist weg, dafür geht die Alliteration wunderbar leicht von den Lippen.

Der Hashtag #MenAreTrash trendet gerade auf Twitter. Unter dem Eindruck eines Wochenendes, das von Gewalt gegen Frauen geprägt war, verbreiten auch Schweizer Meinungsführer wie SP-Nationalrat Cédric Wermuth die Losung weiter. Es gehe ihm darum, das Konzept von Männlichkeit, das «voller Gewalt und Dominanz» sei, zu kritisieren – und nicht um die einzelnen Männer, sagte er zu watson.

Natürlich sei die Aussage pauschalisierend, so Wermuth weiter. Offenbar komme man in dem Fall jedoch nicht darum herum, den Zweihänder auszupacken – schliesslich seien bisher alle anderen Versuche, auf den Zusammenhang zwischen systematischer Gewalt an Frauen und Rollenbildern hin, ungehört verhallt.

Nun: Eine klare Sprache ist in der Politik der Schlüssel zum Erfolg. Das weiss keiner besser als Kommunikationsprofi Wermuth, der in der SP massgeblich zu einem neuen, populäreren Stil beigetragen hat – und den Sozialdemokraten damit auf die Erfolgsstrasse zurückverhalf. «Als ich der SP beigetreten bin, hatte ich teilweise das Gefühl, wir machen keine Wahlkampagnen, sondern Bewerbungen für den Vorkurs der Kunsthochschule», brachte der Aargauer den Wandel in seiner Partei unlängst in einem watson-Interview auf den Punkt.

Im aktuellen Fall sind der SP-Mann und seine Mitstreiter aber übers Ziel hinausgeschossen.

Ein einfaches Gedankenexperiment: Wie wären die Reaktionen wohl ausgefallen, hätte nach dem Terroranschlag auf Charlie Hebdo jemand «Muslime sind Müll» getwittert?

Die Zuspitzung «Männer sind Müll» ist nicht zulässig. Menschen sind kein Müll. Und erst recht wirkt die Formulierung befremdlich aus dem Mund von einem, der sonst bei jeder Gelegenheit die Unantastbarkeit der Menschenwürde betont und Political Correctness grossschreibt.

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Und was hältst du von dem Hashtag #MenAreTrash?

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  • Ist doch super, wenn die Debatte über Gewalt an Frauen damit angekurbelt wird. 4%
  • Die Absicht ist löblich, der Hashtag aber problematisch.25%
  • Geht's noch?71%

Ein einfaches Gedankenexperiment: Wie wären die Reaktionen wohl ausgefallen, hätte nach dem Terroranschlag auf Charlie Hebdo jemand «Muslime sind Müll» getwittert? Sicher: Die Gewalt und der Herrschaftsanspruch des radikalen Islamismus sind in aller Schärfe zu verurteilen. Wer jedoch gegen alle Muslime schiesst, um diesen Punkt zu verdeutlichen, darf mit Fug und Recht als Hetzer bezeichnet werden.

Freundlichkeit ist in der Debatte nicht vonnöten – aber ein Mindestmass an Respekt.

Dabei ist es egal, wie gehässig die Reaktionen auf die Männer-sind-Müll-Kampagne ausgefallen sind (ein Umstand, den Wermuth als Beleg dafür nimmt, dass der Hashtag eben doch seine Berechtigung hat). Und es hilft auch nicht, spöttisch zu bemerken, dass die Aufforderung #MenPleaseReflectonYourBehavior («Männer, bitte denkt über euer Verhalten nach») auf Twitter ganz bestimmt durch die Decke gegangen wäre.

Wer die Hälfte der Bevölkerung pauschal aufgrund biologischer Merkmale abwertet, sät neuen Hass anstatt den alten zu bekämpfen.

Die strukturellen Ursachen von Gewalt gegen Frauen müssen mit aller Entschlossenheit angegangen werden. Freundlichkeit ist in der Debatte nicht vonnöten – aber ein Mindestmass an Respekt.

Tausch dich mit Andersdenkenden aus – und beantworte folgende Frage:

Das Problem ist real: Alle 30 Stunden wird in Argentinien eine Frau ermordet

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Video: srf

Die «Top Ten» der gefährlichsten Länder für Frauen

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    Alle Leser-Kommentare
  • elmono 18.08.2018 15:28
    Highlight Highlight Herr Wermuth, ich als Mann habe kein Problem mit dem Konzept der Männlichkeit. Ich kann für mich und vor meinen Liebsten weinen, über meine Gefühl reden, Liebe gestehen und teilen. Ich bin mir als Mann meiner Verletzlichkeit bewusst und kann diese auch nach aussen kommunizieren. Empathie bzw. Feinfühligkeit sind geschlechterneutral. Menschlichkeit kommt nicht umsonst von Mensch und nicht von Mann oder Frau. Wie fühle ich mich, wenn alle Männer als Müll und Arschlöcher degradiert werden? Wütend und verletzt. Aber weniger wütend und traurig, wie wenn unschuldigen Frauen Gewalt angetan wird.
  • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 18.08.2018 09:14
    Highlight Highlight Liebe Initianten und Initiantinnen! Wäre es nicht besser und produktiver, Sexistinnen und Sexisten im echten Leben in Echtzeit zu konfrontieren? #menaretrash tobt jetzt ein bisschen auf Twitter und führt danach nur noch eine Wasserleichen-Existenz, vulgo: ploppt von Zeit zu Zeit an die Oberfläche. Wirkliche Veränderung durch Tweets? Seh ich nicht.
  • Rick Blaine 18.08.2018 08:00
    Highlight Highlight Der Satz «Die strukturellen Ursachen von Gewalt gegen Frauen müssen mit aller Entschlossenheit angegangen werden» reproduziert erneut die übliche Täter-Opfer Zuschreibung.

    Warum nicht einfach «Die strukturellen Ursachen von (missbräuchlicher) Gewalt gegen Menschen müssen mit aller Entschlossenheit angegangen werden» schreiben?
  • grünergutmensch 18.08.2018 07:59
    Highlight Highlight Na gewalt ausüben an frauen und kindern ist nun mal vorallem ein männerproblem, gibt es weibliche warlords? Werden männer genitalverstümmelt? Werden knaben von weiblichen geistlichen missbraucht? Häusliche gewalt an männern? Systematische vergewaltigungen in kriegszeiten von frauen? Frauen in kaderpositionen? Ich bin ein mann und schäme mich sehr oft im alltag für meine geschlechtsgenossen ob deren chauvinismus und machoigem verhalten.
    Dass ihr euch alle so empört zeigt ja erst recht dass der feminismus wichtig ist
    • elmono 18.08.2018 15:35
      Highlight Highlight Weiss nicht mit was für Männern du dich tagtäglich rumtreibst, aber ich als Mann mache da andere Erfahrungen. Vielleicht solltest du mal deinen Kollegenkreis bzw. Arbeitgeber überdenken.
  • Obey 17.08.2018 21:24
    Highlight Highlight Meine Güte, ihr gebt aber ganz schön viel auf die Meinung einer Person, welche euch nicht kennt? Kopfschütteln, lachen und mit Menschen, die euch kennen eine gute Zeit verbringen. Ist doch mir egal, wenn mich eine verbitterte Männerhasserin nicht mag weil ich einen Penis habe🤷🏼‍♂️
  • rodolofo 17.08.2018 16:58
    Highlight Highlight Warum nicht zwischendurch mal diese Rechtsextremen Chauvinisten einfach spiegeln?
    Vielleicht merken die dann was, wenn man in ihrer Sprache spricht!
    Das Psychologinnen-Gemäkel über fehlenden Respekt ist im Zusammenhang mit in der Öffentlichkeit grundlos und vorsätzlich zusammengeschlagenen Frauen doch einfach völlig fehl am Platz!
    Natürlich sind wir Alle wahnsinnig gescheit und können auch wahnsinnig gescheit theoretisieren über Respekt, Toleranz und Anstand.
    Aber wie werden wir unsere Gefühle des Entsetzens los, angesichts einer weltweit grassierenden Gewalt gegen Frauen und Kinder?! http://ZUNEHMENDEN
    • stadtzuercher 17.08.2018 17:55
      Highlight Highlight "Warum nicht zwischendurch mal diese Rechtsextremen Chauvinisten einfach spiegeln?"

      Also die Männer spiegeln. Alles Chauvinisten. Momol. Solche Pauschalisierungen schafft nicht mal die SVP oder die AfD. Gratulation.
    • rodolofo 18.08.2018 00:35
      Highlight Highlight Ich habe "die rechtsextremen Chauvinisten" gesagt und NICHT "die Männer".
      Zum Glück gibt es ja noch andere Männer, so wie mich zum Beispiel.
  • Christian Foryoureyes 17.08.2018 15:22
    Highlight Highlight Eine interessante Fragestellung wie sich aus dem Titel des #-Tags der Hintergrund ableiten lassen soll, hätte ich schon gerne. Ansonsten sieht das ziemlich genau aus wie die Ausreden von Sarah Jeong, die ebenfalls einige sehr interessante, äh nennen wir es "Ergüsse" produziert hat. Und wie immer machen Feministinen dass, was sie am besten können: Über einen reden aber nicht mit einem reden... hier noch ein Link, der das Ganze noch von einer anderen Seite "beleuchtet", für unsere sich "links" verortenden Mitleser: https://man-tau.com/2018/08/13/linker-rassismus-jeong/
  • Livia Peperoncini 17.08.2018 13:57
    Highlight Highlight Also in meiner Umgebung haben sich die vifen und zuvor-kommenden "Kerle" alle in verunsicherte "Waschlappen" verwandelt. Das kann's ja wohl auch nicht sein. Ich habe wirklich Angst das die noch in die SP eintreten.
    • _kokolorix 17.08.2018 19:18
      Highlight Highlight Dann such dir einen krass männlichen Balkanesen, der wird dich vor allem Unbill bewahren, dich aber traditionell gewaltsam zurechtweisen wenn du dich nicht so verhältst wie er es erwartet...
      Im Ernst. Was sollen wir Männer denn wirklich? Sind wir anständig, sind wir Waschlappen, sind wir fordernd, sind wir thumbe Machos. Vielleicht solltest du dein Gehirn einschalten bevor du hier so rumtrompetest
  • dF 17.08.2018 13:56
    Highlight Highlight #menaretrash? NOPE
    #womenaretrash? NOPE
    #peoplearetrash? YES
    • rodolofo 17.08.2018 17:02
      Highlight Highlight Wir gehören alle -ob wir wollen, oder nicht- zu einer noch nie dagewesene Mengen an Abfall produzierenden Gesellschaft.
      Zukünftige Generationen werden vom "Wegwerf-Zeitalter" sprechen und dabei verständnislos den Kopf schütteln.
    • dF 17.08.2018 17:40
      Highlight Highlight @rodolofo

      Das stimmt, wir sind eine Abfall produzierende Gesellschaft wie sie es wahrscheinlich noch nie gegeben hat. Trotzdem hat dies nichts mit dem hiesigen Thema, bei dem es um Menschen (bzw. Gruppen derer) geht, die generell einfach als Abfall bezeichnet werden, zu tun.
      Oder willst du mit deiner Aussage mitteilen, dass die jetzige Gesellschaft soweit ist, dass sie "Abfallnachkommen" produziert?
  • Denverclan 17.08.2018 13:31
    Highlight Highlight Kann es sein, dass der Mensch komplett den Faden verloren hat, oder zumindest ein Teil der Menschheit? Da wir ja ein Teil der Natur sind, ist es Sinn und Zweck, dass diese sich so selbst reguliert? Stehen wir tatsächlich an jenem Punkt, an dem eigentlich keiner stehen will? Komischerweise gibt es soooo viele feine Menschen im nahen Umfeld, wo leben eigentlich die Unfeinen? Kann es sein, dass die Mehrheit von einer Minderheit manipuliert werden soll, eine schweinische Mehrheit zu sein? Die Entscheidung zu sein was man ist, fällt auf der Insel unseres Denk- und Urteilsvermögen statt. Sei stark!
  • stadtzuercher 17.08.2018 12:56
    Highlight Highlight Immerhin, zu sehen dass sich 95% der LeserInnen klipp und klar von diesem sexistischen Schmus distanzieren, rückt die Hetze dann wieder ins richtige Licht. Ein paar ewiggestrige Journis und SP-Politiker die meinen, sie würden die Welt repräsentieren.
  • Janis Joplin 17.08.2018 12:55
    Highlight Highlight Jungs nicht zu Prinzen und Mädels nicht zu Prinzessinnen sondern Menschen mit Respekt voreinander erziehen. Und zwar von Mutter und Vater.

    • rodolofo 17.08.2018 17:09
      Highlight Highlight Schöne Sonntagspredigt!
      Aber beim nächsten Konzert werden sich bestimmt wieder Jungs UND Mädels als Bier-Träger für ihre Peer-Group durch die dicht gedrängten Zuschauermassen drücken und schubsen und dabei zwangsläufig unschuldigen Opfern Bier über den Körper leeren...
      Oh shit, musst Du so blöd im Weg stehen!
      Jetzt muss ich gleich nochmals Bier holen gehen!
  • T0815 17.08.2018 12:49
    Highlight Highlight So Sachen lassen mich kalt.

    Der Punkt ist eher, dass Feministinnen Männer ernst nehmen, Männer hingegen interessieren sich nicht für die "Probleme" von irgendwelchen Emanzen.

    Wir lachen hier über den Hashtag und solche Meldungen, Frauen und Männer wohlgemerkt.
  • AndreaHadorn 17.08.2018 11:59
    Highlight Highlight Eine Bedeutung von "men" wird komplett ignoriert, nämlich "Mensch". Während im Englischen der # noch zweideutig ist und die Gewalt (!) die Menschheit zu Abfall machen kann (sowohl Täter als auch Opfer), ist diese Deutung auf Deutsch unmöglich.
    (Erster Kontext war 2017 die Gewalt gegen Ehefrauen und Frauen in Südafrika.) Darum zurück und # löschen.
    • JaneSodaBorderless 17.08.2018 13:13
      Highlight Highlight Danke für die Anmerkung (men = mensch in der enhlischen Sprache) - ich wollte selbe machen.
      Mit einem „#menschensindtrash“ könnt ich mich noch anfreunden.
    • Starforrze 17.08.2018 14:20
      Highlight Highlight “Menschheit” war wohl hier nicht gemeint, sonst wäre der hashtag “#manistrash” oder “mankind is trash” gewesen...
      Hier wird definitv das Geschlecht Mann gemeint, wodurch die Begründung mit der Doppeldeutigkeit hinfällig wird. Entweder man steht hinter diesem hashtag oder nicht.
    • AndreaHadorn 18.08.2018 16:09
      Highlight Highlight Ich habe meine Meinung geäussert: Der Hashtag ist zu löschen.
  • nib 17.08.2018 11:51
    Highlight Highlight Die Lösung des Männerproblems ist ganz einfach: Einfach mittels LGBTIx die Männer upcyceln und wir haben statt dem Müll ein hochwertigeres Ersatzprodukt
    • Matti_St 17.08.2018 14:47
      Highlight Highlight Danach würdet ihr auf euch losgehen. Denn normalerweise brauchen Menschen, die einen solchen Blödsinn von sich geben, immer ein Trampeltier.
    • nib 17.08.2018 15:49
      Highlight Highlight Keine Sorge, das war nur ein Versuch den absurden Müllvergleich auf humoristische Art zu verarbeiten... Nächstes Mal mach ich ein Smiley hin...
  • löpersonelldacompagnemo 17.08.2018 11:43
    Highlight Highlight "Wermuth, der in der SP massgeblich zu einem neuen, populäreren Stil beigetragen hat"
    Wohl eher zu einem populistischen Stil.
    Eines muss man diesem schlauen Kerlchen (und seiner 079-Kollegin) lassen, sie adaptieren sehr erfolgreich die Strategie der emotionalen Zweihänder-Rhetorik für die Wiedergabe politischer Inhalte.
    • MARC AUREL 17.08.2018 12:18
      Highlight Highlight Haben sie von der SVP gut abgeschaut!
    • rodolofo 17.08.2018 17:14
      Highlight Highlight Aber sicher können wir von den SVP'lern auch Dinge lernen!
      Hin und wieder tut es halt einfach gut, so richtig herzhaft zu fluchen!
      Als Gutmensch darüber nachgrübeln, dass ein Arschloch eigentlich auch noch etwas um sein Arschloch drumrum hat, können wir ja dann hinterher immer noch!
      So dass die SittenwächterInnen der "Ausgewogenen Mitte" wieder besänftigt werden können!
      Das Arschloch befindet sich übrigens genau in der MITTE des Arsches!
      Was für ein Zufall...
    • rodolofo 18.08.2018 13:49
      Highlight Highlight @ löpersonelldacompagnemo
      Ich suche den Kampf nicht.
      Ich habe es lieber gesellig und lustig.
      Aber ich weiche dem Kampf auch nicht aus, wenn es sein muss und ich einem solchen Kampf nicht ausweichen kann, oder wenn das Ausweichen nur mit einer Verschlechterung der Lage und der eigenen Befindlichkeit erkauft werden kann.
      Auf Watson haben wir eine gute Spielwiese mit einer zurückhaltenden Betreuung durch Journalismus-TherapeutInnen.
      Damit bin ich eigentlich ganz zufrieden, auch wenn ich das selten bis gar nie sage.
      Also: Danke Watson!
  • Perimius 17.08.2018 11:29
    Highlight Highlight Würde es heissen „Frauen sind Müll“ anstatt „Männer sind Müll“ würden wahrscheinlich aus jedem hintersten Loch die Feministen und SJW‘s hervorkriechen und meinen, das wäre keine Gleichberechtigung, aber sobald sowas gegen Männer gerixhtet ist, dann scheint ja wohl wieder alles völlig in Ordnung zu sein.
    Wie kommt auf die hirnverbrannte Idee, so einen Mist ernstgemeint zu veröffentlichen und zu verbreiten?
  • Geophage 17.08.2018 11:24
    Highlight Highlight Männer die sich daneben benehmen als Gesindel (Trash) zu bezeichnen ist durchaus legitim. Ich hätte jedoch auch einen anderen Hashtag verwendet.
  • hummel 17.08.2018 11:22
    Highlight Highlight Die Diskussion fand bis jetzt bereits selten auf einem akzeptablen Niveau statt, aber die überspannt den Bogen masslos. Ich bin nur noch sprachlos...
  • kärli 17.08.2018 11:00
    Highlight Highlight Ist das noch Feminismus?
    • Phiilofofi 17.08.2018 14:45
      Highlight Highlight Nein, denn es ist nicht für die Frau, sondern gegen den Mann.
  • Joe-B 17.08.2018 10:54
    Highlight Highlight Nur als kleines Zahlenspiel: an der Street Parade waren ca. 1'000'000 Menschen, statistisch macht das 500'000 Männer.
    Gemeldet wurden - soweit ich gelesen habe - 70 sexuelle Vergehen. Rechnen wir ein paar dazu, die nicht gemeldet wurden... sagen wir es waren insgesamt 1'000 Vergehen. Das heisst wegen 1'000 fehlbaren Männern, die aufs Schärfste zu verurteilen sind, sind 499'000 Männer automatisch scheisse? bzw. Müll?
    Merci für de gell.
    • Rainbow Pony 17.08.2018 12:25
      Highlight Highlight Du machst dabei noch einen Fehler, der zusätzlich entschärfen ist: wir gehen automatisch davon aus, dass alle 1‘000 (70) Vergehen von Männern begangen wurden.
  • kliby 17.08.2018 10:50
    Highlight Highlight Ich glaube diese hasstriefende Hetze der Feministinnen gegen die Männer wird sich schnell zum Bumerang wenden.
  • LeChef 17.08.2018 10:39
    Highlight Highlight Danke Jacqueline. Ein wohltuend rationaler Beitrag.

    Das genaue Gegenteil bei den Kollegen auf watson.de. Der Text von Jo Stowasser ist ja absolut unerträglich (danke, dass ihr den nicht auf die CH Seite genommen habt).
  • Tornado 17.08.2018 10:38
    Highlight Highlight Der einzige Müll ist, dass man solchen extremen Thesen/Aussagen eine Plattform bietet und sich somit die extreme gegenseitig aufgeilen können ohne dass sich etwas ändert ausser dass sich alle in der eigenen Position gestärkt fühlen.
  • Schnäggebei 17.08.2018 10:29
    Highlight Highlight In gutem Wissen darüber, dass ich kein Müll bin (und keiner meiner Freunde) nehme ich diesen Hashtag zur Kenntniss und mache alles gleich wie bisher! Die Guten Jungs lassen sich nicht so einfach verunsichern und dies müssen sie auch nicht! Aus guten Gründen. Schöner Freitag allerseits
  • DemonCore 17.08.2018 10:28
    Highlight Highlight Der Hashtag klingt recht hilflos. Fast als ob man nur noch mit männlicher Aggression weiterkäme. Keine Argumente mehr?
  • DemonCore 17.08.2018 10:17
    Highlight Highlight Aha, nicht Männer sind gemeint, sondern Männlichkeit. Es brauchte wiedermal Männer um Licht ins Dunkel zu bringen, lustig. Werden wir doch noch etwas konkreter. Was genau an der Männlichkeit ist falsch?
    • rauchzeichen 17.08.2018 10:30
      Highlight Highlight wohl nur die verallgemeinerung dass es DIE männlichkeit gibt. wie alles, ist auch das subjektiv.
  • Froggr 17.08.2018 10:09
    Highlight Highlight Verdummung, Beldeidigung, Diskriminierung, einfach unter jeder Sau. Menschen, die diesen hashtag brauchen sollten Gesellschaftlich, sowie beruflich in jeglicher Hinsicht links liegen gelassen werden.
  • Maracuja 17.08.2018 09:56
    Highlight Highlight <die Parole nun auch in der politischen Debatte salonfähig >

    Herr Wermuth bestimmt die politische Debatte nicht alleine, wenn für ihn Männerverachtung salonfähig ist, muss das für andere PolitikerInnen nicht zutreffen. Wenn einer faselt „Wir haben ein gröberes Problem mit unserem Konzept von Männlichkeit“, sollte Journalist ihn mal fragen, wer ist „wir“. Wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft mit x-verschiedenen Konzepten von Männlichkeit*, C.W. mixt das alles zu einem „wir“, weil er nicht genauer hinschauen will, wo die Probleme auftreten.
    * was für ein geschwurbelter Ausdruck
    • Rabbi Jussuf 17.08.2018 11:29
      Highlight Highlight wohltuend cool!
  • swisskiss 17.08.2018 09:37
    Highlight Highlight Ein gesellschaftliches UND kulturelles Problem zu benennen ist das Eine. Diesesen Missstand in trumpschem Negativpopulismus anzuprangern, ist das Andere.

    So nachvollziehbar und menschlich diese Aeusseung auch sein mag vor dem Hintergrund der täglichen Diskriminierung von Frauen, isr eine solche Ausdrucksweise weder ein Beweis, dass man nicht auch ein Arschloch ist, ist eine solche verallgemeinernde Negativhaltung zielführend für eine Aenderung, noch ist es sinnvoll sich auf diesem Niveau austauschen zu wollen. Kopfschütteln hört nicht zu, Faust ballen reicht nicht die Hand.
    • koks 17.08.2018 09:50
      Highlight Highlight "So nachvollziehbar und menschlich diese Aeusseung auch sein mag "
      ähm, really?
    • R. Peter 17.08.2018 09:55
      Highlight Highlight „vor dem Hintergrund der täglichen Diskriminierung von Frauen“.

      Welche gottverdammte tägliche Diskriminierung?! Diese dass ich 10 Jahre meines Erwerbslebens 3% Extrasteuer wegen meines Penis bezahlt habe? Oder dass ich 1 Jahr länger für die gleiche Rente arbeiten darf? Dass ich Falle einer Verwittwung schlechter angesichert bin als Frauen? Oder dass ich nach der Geburt meiner Kinder keinen Anspruch auf Uraub habe?

      PS. Nein, ich verdiene nicht mehr als meine Kolleginnen (wir sprechen darüber) und erst recht nicht mehr als meine Cheffin...
    • geissenpetrov 17.08.2018 10:15
      Highlight Highlight R. Peter, du wärst also gerne eine Frau?
    Weitere Antworten anzeigen
  • moep 17.08.2018 09:35
    Highlight Highlight Hallo liebes watson Team

    Ich habe da so ein Problem: Ich bin männlich, aber ich bin kein Müll. Jetzt heisst es aber, Männer seien Müll. Bin ich jetzt überhaupt noch ein Mann, wenn ich kein Müll bin? Oder muss ich zuerst Müll sein, um ein Mann zu sein? Ich bin etwas verunsichert, denn ich habe das Gefühl, dass ich nicht so gut darin bin, Müll zu sein, was wiederum heissen würde, ich wäre kein Mann.
    Vielleicht kann mir jemand da helfen.
    lg

    Oder kurz formuliert:
    Ich find's doof.
  • mrlila 17.08.2018 09:16
    Highlight Highlight #womenaretrash

    Das wäre dann der Konterpart?

    - just some meninist
  • Henri Lapin 17.08.2018 09:13
    Highlight Highlight Scheint mir eher ein Trashtag zu sein
  • Aki Zeta 5 17.08.2018 09:12
    Highlight Highlight Der Hashtag funktioniert doch:
    Gestandene Männer heulen herum wie kleine Mädchen.

    Wenn das keine Auflösung von alten Geschlechterrollen ist?
    • Duscholux 17.08.2018 09:32
      Highlight Highlight "wie kleine Mädchen"

      Du bist Teil des Problems.
    • koks 17.08.2018 09:51
      Highlight Highlight Sexismus ist bei Feministinnen tief verankert. Wer Gleichstellung will, muss diesen Feminismus überwinden.
    • Aki Zeta 5 17.08.2018 09:52
      Highlight Highlight ...
      Benutzer Bild
    Weitere Antworten anzeigen
  • Snowy 17.08.2018 09:00
    Highlight Highlight Trendet gerade auf Twitter... ?!

    Wer ist eigentlich auf Twitter ausser VIPs und Journalisten?
  • Chinarolf 17.08.2018 09:00
    Highlight Highlight Das ist kein Hashtag sondern ein Hashtag. Und ja was passiert mit Müll ? Wird entsorgt, erst auf die Müllkippe und dann ab in die Verbrennung. Späte Rache für die Hexenverbrennungen ?
    • Rolf Mueller 17.08.2018 11:00
      Highlight Highlight Sollte sondern ein Hasstag heissen
  • Snowy 17.08.2018 08:58
    Highlight Highlight Wie so oft, wenn linke und rechte Positionen kollidieren, liegt die Wahrheit dazwischen.
    • poga 17.08.2018 09:13
      Highlight Highlight Naja hier prallen in meinen Augen eher zwei Weltsichten auf einander. Eine moderne und eine postmoderne. Stephen Hicks erklährt das ganz gut im Buch explaining postmodernism.
    • Herr J. 17.08.2018 12:08
      Highlight Highlight Nicht immer liegt die Wahrheit in der Mitte. Wenn etwas unterste Schublade ist, wie dieser Hashtag, dann liegt die Wahrheit genau am gegenüberliegenden Ende.
      Und mit Links-Rechts hat das eh nix zu tun. Oder sind Männer alle rechts und darum "trash"?
    • Snowy 17.08.2018 14:18
      Highlight Highlight Was ich damit sagen wollte: Das SVP wie auch das SP-Statement sind völlig überzogen und dienen nicht der Problemlösung.
      Populismus für die eigene Klientel halt.
  • Theor 17.08.2018 08:57
    Highlight Highlight Ich glaube, der beste Umgang mit dem aktuellen Trend ist ebenfalls ein zutiefst männlicher:

    "Mit den Schultern zucken und sich wieder um Wichtigeres kümmern."
  • saja 17.08.2018 08:57
    Highlight Highlight Ich finde den Hashtag auch zu populistisch und natürlich pauschalisiert er, aber etwas soll doch festgehalten werden:

    Wermuth ist selbst Mann und benutzt diesen Hashtag. Die Konnatation ist dann eine ganz andere als wenn Nicht-Muslims den Hashtag Muslims are Trash absetzen.
    • DemonCore 17.08.2018 10:01
      Highlight Highlight Stimmt, es kommt darauf an, wer etwas sagt, nicht was gesagt wird.
    • Herr J. 17.08.2018 12:10
      Highlight Highlight Ja, der Selbsthass muss gewaltig sein, wenn sich C.W. selber mit Freuden als Müll bezeichnen lässt (bzw. von Problemen mit dem Männlichkeitskonzept schwurbelt).
      Und ja: Ganz offenbar gibt es auch Frauen, die Mühe haben mit ihrem "Konzept der Weiblickheit", ansonsten sie keine solchen Müll-Hashtags erfinden würden.
    • Nausicaä 17.08.2018 18:11
      Highlight Highlight @DemonCore: Nein, aber ist ein Faktor, der in die Bewertung der Aussage miteinbezogen werden soll.

      @Herr J.: Gerade weil jeder mit ein bisschen Menschenkenntnis weiss, dass C.W. wohl einer der letzten ist, der von Selbsthass geplagt wird, kann man diesen Kommentar nur als Provokation verstehen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er sich und alle Männer als Müll empfindet. Ich hätte es ihm jetzt auch nicht übel genommen, wenn er den Hashtag abgesetzt hätte: Frauen die im Patriarchat mitmachen sind Müll. Denn ich interpretiere sowas als totale Überspitzung, die aufrütteln soll.
  • banda69 17.08.2018 08:54
    Highlight Highlight Absatz gut.
    Ausführung trash.

    Die angesprochenen Männer werden sich nicht angesprochen fühlen.
  • Karl33 17.08.2018 08:44
    Highlight Highlight Und dann im Artikel das: (Bild)

    Nein, mit solchen Hasserfüllten andersdenkenden Feministinnen möchte ich mich nicht austauschen. Danke, nein.
    Benutzer Bild
    • Citation Needed 17.08.2018 09:35
      Highlight Highlight Karl, ist für Sie 'Frauenquote befürworten' dasselbe wie "Hasserfüllt andersdenkend"?

      Nein, für Quote sein kann man ganz sachlich und hassfrei.

      Die BBC hat z.B. 2014 entschieden, keine rein männlichen Panelshows mehr zu zeigen, es musste mind. 1 Frau als Expertin/Comedian/Kandidatin eingeladen werden. Die Quote war erfolgreich, heute gehören auch Frauen zum Inventar und die Sendungen sind noch immer beliebt (Zuschauerzahlen).

      Auch wenn man statt TV Unternehmen nimmt, kann man sachlich bleiben.

      Ich vermute eher, dass SIE hasserfüllt statt sachlich gegen Quote sind und hier projizieren.
    • R. Peter 18.08.2018 00:37
      Highlight Highlight Citation, Quoten sind von ihrer Sytematik her immer diskriminierend. Denn sie bevorzugen/ benachteiligen Angehörige einer bestimmten Gruppe.

      Wwr also Quoten fordert, um Diskriminierung zu vermindern. Ist entweder blöd oder hasserfüllt. eine Frauenquote diskriminiert beispielsweise alle nicht dem vermeintlich bevorzugten Männerbild entsprechenden Männer. Wenn der vermentliche Vorzug gar nicht (in dem Masse) existiert sogar alle Männer.
    • Citation Needed 18.08.2018 15:08
      Highlight Highlight Mir ging es darum festzuhalten, dass Quote gutfinden eben nicht 'hasserfüllt andersdenkend' ist, sondern einfach mal andersdenkend.

      Du scheinst in die gleiche Falle zu tappen wie Karl.

      Denn all die Studien, die ich dir netterweise sandte (;-)), zeigen, dass Frauen punkto Kompetenz und Wissen (logischerweise nicht Mutterschafts- oder Haushaltskompetenz, es geht um Berufstätigkeit) grundlos benachteiligt werden. Es existiert also sowas wie eine versteckte Männerquote. Eine zeitl. beschränkte Frauenquote wäre also Gegenteuer, nicht Diskriminierung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triumvir 17.08.2018 08:40
    Highlight Highlight In gesellschaftspolitischen Fragen muss man manchmal etwas zuspitzen, um eine Diskussion in Gang zu bringen resp. die Gleichgültigen abholen zu können. Deshalb finde ich diesen Hashtag jetzt nicht wirklich schlimm und schon gar keinen Skandal. Frauen würden heute noch am Herd versauern, wenn sie nicht auf die Barrikaden gestiegen wären...
    • swisskiss 17.08.2018 09:54
      Highlight Highlight Triumvir: Ah ja. Dann holen wir die Gleichgültigen ab, indem wir Flüchtlinge, Rechte, Juden, Schwule. Intolerante, Bünzlis, Linke, Frauen oder Heterosexuelle als Arschlöcher titulieren?

      Oder ist diese "Zuspitzung" nur für Minoritäten legitim, die diese Form als "mediale Notwehr" uminterpretieren dürfen?

      Frauen haben ihre Rechte nicht mit solcher Provokation erkämpft, sondern mit täglicher Ueberzeugungsarbeit und endlosen Disskussionen.

      Eine Emilie Lieberherr, Helene von Mülinen, Elisabeth Pletscher oder Gertrud Spiess würden sich im Grab umdrehen, bei solch einem Vorgehen.
    • DemonCore 17.08.2018 10:04
      Highlight Highlight #frauenandenherd




      so sind wir niveaumässig wieder angeglichen
  • nib 17.08.2018 08:39
    Highlight Highlight Immerhin nur normaler Müll. Plastikmüll fände ich dann schon entwürdigend.
  • Gummibär 17.08.2018 08:38
    Highlight Highlight Männer sind Müll, aber immer nur solange bis dieser Satz über die weiblichen Lippen kommt: "Sei ein Mann, tu doch was"
    • Nausicaä 17.08.2018 12:37
      Highlight Highlight @Gummibär: Genau deswegen wäre es auch für Männer besser, wenn die patriarchalen Strukturen vollends abgebaut werden. Denn leider bestätigen auch oft Frauen diese Strukturen mit Handeln und Aussagen.

  • Mandalorian 17.08.2018 08:37
    Highlight Highlight danke cedric, ich bin also müll, sehr nett. ja es ist tragisch was passiert ist und ich verurteile das auch, aber alle männer als müll zu bezeichnen wegen einer minderheit rechtfertigt die aktion von dem feinen herrn wermuth nicht. der soll lieber mal was leisten als nur die ganze zeit medienpräsenz zu fordern mit so "scheiss". bewirk mal was politisch als dich nur aufzuspielen. leisten statt labbern.
    • Mandalorian 17.08.2018 10:27
      Highlight Highlight die SVP Polteranier sind ein anderes Thema, aber die gleiche Kategorie labbern und nichts liefern. sonst noch etwas wo er wirklich einen Beitrag zur Politik geleistet hat ausser alles das nicht seinem Lebensstil entspricht anzuprangern und das Diskussion zu nennen?
    • Alnothur 17.08.2018 12:14
      Highlight Highlight "Zum Beispiel hat er mitgeholfen, die Umsetzung der MEI zu gestalten."

      Ach, darum ist das so übel rausgekommen...
  • Karl33 17.08.2018 08:37
    Highlight Highlight Ich bin schockiert, dass diese sexistischen Feministinnen eine Plattform in Tagesmedien erhalten. Die Sympathien für diesen Hashtag scheinen sich auch in Journalistenkreise zu erstrecken.
    • Citation Needed 17.08.2018 09:46
      Highlight Highlight Wenn ein Hashtag weltweit trendet, dann informieren Medien darüber, ist ihre Aufgabe.

      Zudem: die Autorin dieses Artikels kritisiert den Hashtag. Schon mal eine Vertreterin von "Journalistenkreisen" die nicht sympathisiert.
      Wo hast Du Sympathien in Journalistenkreisen beobachtet?
    • MaskedGaijin 17.08.2018 10:28
      Highlight Highlight "die sexistischen Weissen Männer". Ich behaupte jetzt mal das es Frauen in "Weissen" Ländern besser geht.
  • redeye70 17.08.2018 08:32
    Highlight Highlight Ganze Bevölkerungsgruppen aufgrund (vermeintlicher) biologischer Merkmale abzuwerten kennen wir doch aus der Geschichte Europas, nicht? Soll das die neue Stossrichtung der SP sein? Wird sicher neue (linksradikale) Wähler generieren aber langfristig in die Bedeutungslosigkeit führen.
    • kloeti 17.08.2018 10:24
      Highlight Highlight @stibbs: "Aber er hät au..." war schon im Kindergarten ein Scheissargument.
  • Citation Needed 17.08.2018 08:32
    Highlight Highlight Unendlich bescheuerter Hashtag. Ich glaube nicht, dass (verunglückte) Provokation irgendwem irgendwas bringt.
  • specialized 17.08.2018 08:26
    Highlight Highlight 079 het sie gseit, mens are trash het er gseit.

    Danke für die Lacher in dieser Woche.
  • Chili5000 17.08.2018 08:19
    Highlight Highlight Männer die gewaltätig gegenüber Frauen sind, werden jetzt sicherlich anfangen zu selbstreflexionieren... "Ironie Off"
  • Bruno S.1988 17.08.2018 08:18
    Highlight Highlight INCELS die Frauen verachten und Feministinen die Männer als Müll bezeichnen...Mol, das trägt zur Problemlösung bei!
    "Du bist Scheisse!" "Nein, du bist Scheisse!" - Wie im Kindergarten. Das hat doch nichts in der Politik zu tun! Es ist kein reines Männer Problem, sondern ein Gesellschaftliches! Denn seien wir ehrlich. Diese Idioten kommen bei gewissen Frauen auch noch gut an. Diese Frauen sind mindestens genau so grosse Idioten bzw. Müll wie die Macho-Typen! Selbstsicheres und bestimmtes Auftreten von oben herab ist das was als "richtiger Mann" gesellschaftlich interpretiert wird.
  • Mr_Burton 17.08.2018 08:16
    Highlight Highlight Und das ist der Moment, in dem ich mich aus der Debatte verabschiede. Was soll man hier noch sagen?
    • Crack'nAvocado 17.08.2018 16:33
      Highlight Highlight Leise lachen und Popcorn bereitstellen. Der Endkampf des Westens ist angebrochen ...
  • Ironiker 17.08.2018 08:14
    Highlight Highlight Es ist schon richtig, dass man Missbrauch anprangert. Und es ist auch richtig, dass man beide Geschlechter würdigt. Aber irgendwann ist es aus dem Ruder gelaufen. Angefangen hat es mit der Forderung den Fussgängerstreifen in Zebrastreifen umzunennen, weil das Geschlechtsneutral ist. Inzwischen sind wir beim Müll angekommen... Das Problem ist, dass Frauen mit radikalem Denken die Wortführung übernommen haben. Ich in überzeugt, die grosse Mehrheit der Frauen kann sich mit solchen lächerlichen bis extremen Meinungen und Forderungen nicht identifizieren.
    • irgendwie so: 17.08.2018 09:14
      Highlight Highlight Es sind nicht nur Frauen, die das 'gegebene' Männerrollenbild hinterfragen. Die Frage ist doch: Identifiziere ich mich als Mann mit den angeblich (?) männlich Eigenschaften oder emanzipiere ich mich davon?

      Ist vielleicht Zeit, dass auch Männer auf die Barrikaden steigen und gegen die Klischees, die ihnen von Männern und Frauen zugemutet werden, protestieren, sich wehren, Dinge klarstellen.

      ... und aufhören, sich in der neu gefundenen Opferrolle zu suhlen...
    • Citation Needed 17.08.2018 09:54
      Highlight Highlight Cero: sehr klug gedacht, Rollenbilder kann man überwinden, ohne dabei das eine oder das andere Geschlecht anzugreifen.

      Dennoch find ich den Hashtag schlecht, weil er mit 'men' dort grob verallgemeinert, wo Du klar und deutlich differenzierst.

      Wenn die Debatte um den Hashtag jedoch Meinugen wie Deiner ans Licht verhilft, dann nehme ich meine Kritik daran gern zurück.
    • Ironiker 17.08.2018 10:02
      Highlight Highlight @cero

      Emanzipation bedeutet für mich, dass ich frei wählen kann was ich möchte, resp. wenn es um eine Partnerschaft geht, zusammen entscheiden was für uns als Paar stimmt, also wer welche Rolle einnimmt.

      Ich habe aber immer mehr das Gefühl, dass irgendwelche Personen/Gruppierungen versuchen vorzugeben welche Rolle Emanzipation zu sein hat. Dabei gehen die Individuellen Wünsche vollends verloren.

      Ich meine, eine traditionelle Rolle kann sehr bewusst gewählt sein und glücklich machen, gilt aber plötzlich als nicht Emanzipiert. Dies gilt für beide Geschlechter.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alex_Steiner 17.08.2018 08:12
    Highlight Highlight Linke haben halt immer noch keine Ahnung wie man kommuniziert...
    Bei jedem Thema machen sie den gleichen Fehler. Ihr Slogan ist Müll! Man muss um fünf Ecken denken bevor man bei der Aussage ist. Wie hier. Cedi sagt es geht nicht um Männer sondern um das Konzept von Männlichkeit, das «voller Gewalt und Dominanz» sei. WARUM SAGST DU DANN MÄNNER SIND MÜLL! JEDER WIRD DAS MISSVERSTEHEN! AHHHH!!!
  • 's all good, man! 17.08.2018 08:05
    Highlight Highlight Die Absicht ist löblich, der Hashtag aber in der Tat problematisch. Er schiesst vor allem übers Ziel hinaus, denn wir setzen uns nun hauptsächlich damit auseinander, die Empörung ist gross und die eigentliche Debatte wird wieder nicht wirklich geführt.
    • DemonCore 17.08.2018 10:22
      Highlight Highlight Das liegt vielleicht daran, dass die 'Debatte' keinen sinnvollen Gegenstand hat.
    • 's all good, man! 17.08.2018 12:13
      Highlight Highlight Das Problem an der Debatte sind vor allem die verunsicherten Männer, die Angst davor haben, ihre Stellung zu verlieren und deshalb mit grosser Ablehnung reagieren. Die Diskussion wiederholt sich, die Kommentarspalte füllt sich bei Artikeln zum Thema hauptsächlich durch Kommentare von Männern, die sich darüber aufregen, dass das Thema zur Sprache kommt. Mit dem Inhalt selber wird sich leider nur wenig auseinandergesetzt und das ist schade.
  • fcsg 17.08.2018 08:02
    Highlight Highlight Da sind bei ein paar Feministinnen und Feministen die Sicherungen durchgeknallt. Aber als Mann darf ich das wahrscheinlich gar nicht schreiben...
    Schade, aber so wird eine in Einzelfällen berechtigte Debatte der Lächerlichkeit preisgegeben. Das ist bei faministischen Gruppierungen und Herr Wehrmuth offensichtlich ein strukturelles Problem.
  • Leckerbissen 17.08.2018 07:56
    Highlight Highlight #womenaretrash

    Oder ist das jetzt nicht erlaubt?
    • mxpwr 17.08.2018 10:27
      Highlight Highlight Erlaubt schon, konstruktiv nicht.
  • Zeit_Genosse 17.08.2018 07:49
    Highlight Highlight Wir leben in Zeiten eines übersteigerten Sendebewusstseins, wo im Kampf um die nächste Story, Trend, Hype, Grenzen überschritten werden um der wertvollsten Währung des 21. Jahrhunderts nachzujagen. Die Aufmerksamkeit. Das führt dann zu unzähligen Blüten, die sich quasi ungefiltert verbreiten, weil man nicht hinhört und sich in Ruhe Gedanken macht, sondern im Sendemodus verhaften bleibt. Ich sehe keine Debatte, sondern Hetze. Es braucht Mut nicht auf jeden Skandal aufzuspringen oder Skandale selbst zu befeuern. Besonnenheit dürfte man von der Bildungselite und der Politik besonders erwarten.
  • whatthepuck 17.08.2018 07:48
    Highlight Highlight Der Westliche Mann steckt in seiner vermutlich grössten Krise.

    Die Westliche Frau aber auch, wenn sowas von nun an der vorherrschende Ton ist.
    • mxpwr 17.08.2018 10:27
      Highlight Highlight Ich habe keine Krise :)
    • D(r)ummer 17.08.2018 10:43
      Highlight Highlight Stibbs

      Die Frage ist, Gleichberechtigung im Sinne von anständigen Leuten oder Müllmänner/Müllfrauen?

      Ich bevorzuge Rationalität.

      Angenommen ein Team aus Mann und Frau zieht um und muss einen Schrank montieren.
      Essen muss man am Abend auch noch.

      Ich (m) erkläre mich bereit, den Schrank zu montieren, weil ich mit Schrauben besser kann als mit Kochbesteck. Frau erklärt sich bereit, zu kochen.
      Tiptop, Problem gelöst… wenn keine Kampfemanze da ist.
      Die Kampfemanze hat mich dann ihre Fehler am Schrank korrigieren lassen^^
      In der Küche habe ich immerhin auch noch etwas gelernt.

  • iNDone 17.08.2018 07:45
    Highlight Highlight Wenn man gemeinsam ein Problem lösen muss ist es immer sehr hilfreich wenn man die Gegenseite diffamiert und angreift. Shitstorms auf Twitter und Facebook werden die Welt wieder geraderücken!
  • Crack'nAvocado 17.08.2018 07:44
    Highlight Highlight Ich liebe echte Polemik! Männer sind Müll und Frauen sind Schlampen!

    Dürfen wir das jetzt so stehen lassen?
    • redeye70 17.08.2018 08:34
      Highlight Highlight Ja, neuerdings dürfen wir das offenbar. Es hat wohl ein Paradigmenwechsel stattgefunden. Nur wird das dem politischen Diskurs schaden und längerfristig auch der Gesellschaft Schaden zufügen. Echt dumm, diese Aktion!
  • joe 17.08.2018 07:42
    Highlight Highlight Und wenn man auf den Hashtag geht, sind dort vorallem Frauen die sich für den # entschuldigen und Frauen die andere Frauen fürs entschuldigen verurteilen.
    Was bleibt sind verunsicherte Männer!
    • NotWhatYouExpect 17.08.2018 09:49
      Highlight Highlight Bist du verunsichert? Warum?

      Ich fühle mich von diesem #tag überhaupt nicht betroffen.

      Behandle alle anderen Personen immer korrekt und dadurch krieg ich auch kein schlechtes gewissen.
    • DemonCore 17.08.2018 11:10
      Highlight Highlight Echt? Ich muss mir diese Östrogen-Rumpelstilzchen mal in Natura ansehen.
  • Nelson Muntz 17.08.2018 07:30
    Highlight Highlight Der sexistische Rassismus gegenüber weissen Männern ist bedenklich! Fi**t ein Mann im Urlaub rum ist er ein Sextourist. Macht es eine Frau ist sie die Heldin eines Romans (weisse Massai).

    Einfach mal runterkommen, chillen und alles mit Vernuft betrachten. A-löcher gibts bei allen Gender- und Religionsgruppen und der Anteil ist in etwa gleich gross.
    • Fruchtzwerg 17.08.2018 07:56
      Highlight Highlight Es ist schon unfassbar wie du den armen weissen Mann in die Opferrolle drängst. Um es mit Louis CK zu sagen: Die menschliche Version “weisser Mann” ist die beste auf diesem Planeten.
      Wir (ich gehöre auch dazu) haben faktisch überall Vorteile. Sei es bei Lohn, Bildung, sozialem Ansehen etc.
      Wir hatten alle reines Glück wurden wir z.B. nicht als dunkelhäutige Frau in Indien geboren.
      Denn die Chancen im Leben sind nunmal nicht gleich.
      Dies als weisser Mann zuzugeben und darüber nachzudenken statt andere verbal anzugreifen würde von wahrer Grösse zeugen...
      PS: und ja, der Hashtag hilft nicht...
    • Citation Needed 17.08.2018 11:09
      Highlight Highlight Die Weisse Massai ist, wenn ich mal sagen darf, ein ziemliches SCH****buch, gelesen hab ichs nicht, aber Auszüge davon.
      Dennoch, der Vergleich ist falsch. Die Dame (ich bin grosszügig) hat den Typen geheiratet, mit ihm ein Kind gezeugt und versucht in Afrika zu leben, sich in seinem Dorf einzufügen. Das ist schon mehr als ein Flirt.
      In einem Punkt ist die Massai mit dem Sextourist aber vergleichbar: auch das Buch eines Sextouristen würde ich nicht unbedingt lesen wollen. ;-)
  • Jein 17.08.2018 07:28
    Highlight Highlight Pauschalisierungen sind Müll. Und Politiker auf Twitter.
  • Bruno Wüthrich 17.08.2018 07:25
    Highlight Highlight Cödric Wermuth ist auch ein Mann. Was er hier vom Stapel lässt, hat einen höchst scheinheiligen Beigeschmack. Im Herbst 19 sind wieder Wahlen. Er wird eine Menge Stimmen von Frauen erhalten.
    Dass es immer noch viele Menschen (Männer und Frauen) gibt, die in vergangenen Zeiten zu leben scheinen, ist ein Ärgernis. Aber diese Menschen sind zumindest hierzulande längst nicht mehr in der Mehrheit. Mit Aussagen wie Männer sind Müll wird nur die Problematik verschärft. Eine wichtige Ursache bilden auch heute noch die Religionen. Auch das Christentum mit der Bibel müssen wir da mit einbeziehen.
  • walsi 17.08.2018 07:17
    Highlight Highlight Das spannende ist ja, dass viele Verfechter und Befürworter dieser Debatte gut gebildete Leute mit Matura und Studium sind. Da komme ich, der nur ein Handwerk gelernt hat, ins grübeln und frage mich, was läuft falsch in unserem Bildungssystem?
    • Baccaralette 17.08.2018 07:50
      Highlight Highlight Ich.liebe.deinen.Kommentar.

      DANKE!!
    • Bruno S.1988 17.08.2018 08:21
      Highlight Highlight Ja übertreib es nicht. Es ist immer noch so das die Büezer vermehrt Rechts wählen weil die einfach Lösungen für komplexe Probleme propagieren! Diejenigen mit tiefem Bildungsniveau springen dann darauf ein, die Büezer!
    • DerHans 17.08.2018 08:46
      Highlight Highlight Bruno Sie müssen ja so belesen und intelligent sein... wenns da nur nicht mit einem einfachen Schraubenzieher happert. Die SP probagiert doch immer sie sei die Büäzer Partei
    Weitere Antworten anzeigen
  • dracului 17.08.2018 07:15
    Highlight Highlight #SindHashtagsdiePiñataDesWutbürgers?
    #HabenHashtagsJeEtwasVerändert?
    (#RapeIndia #Trump #ClimateChange)
    #WarumTwitternLeuteLieberAlsEtwasZuTun?
    #WarumSindFrauenDiePiñataDerMänner?
    #SindMännerOpferDerAggressivenBerufswelt?
    #WasGenauHatWermuthMitDerSPgemacht
    #BitteKeineNeuenHashtags
    (auch keine #metoo dazu!)
  • sealeane 17.08.2018 07:05
    Highlight Highlight Ja es gibt Probleme mit unserer "Männlichkeitskultur" und das hat nichts mit gleichmacherei zu tun (ich mag unterschiede die brauchts es auch). Aber ich habe schon den Eindruck das sich viele Männer eigentlich verunsichert fühlen. Und sich deshalb an einem verdrehten Männerbild orrientieren.

    DENNOCH dieser Hashtag IST Müll. Das hat für mich auch nichts mit provozieren zu tun, sondern ist abwertend. Der erste Artikel dazu war kaum lesbar... Mit käme es nie in den Sinn soetwas über Frauen zu sagen. Auf dieser Ebene kann keine Disskusion stattfinden, im Gegenteil.
    • Bruno Wüthrich 17.08.2018 08:07
      Highlight Highlight Jede Veränderung bringt eine Phase der Verunsicherung mit sich. Mal etwas weniger, mal etwas mehr. Hier geht es um etwas, das zuvor über Jahrtausende anders war, das in der Erziehung und über die Religionen so weiter gegeben wurde. Die Bibel, der Koran und andere religiöse Schriften finden auch heute noch weit mehr Beachtung, als viele denken. Diese Schriften zementieren immer noch das alte Rollenbild. In der Schweiz gibt es viele Sekten, und mit der Einwanderung kommen viele tief religiöse Menschen zu uns.
      Aber eine Kampagne gegen die Bibel oder den Koran wagt sich niemand zu betrieben.
    • Citation Needed 17.08.2018 08:30
      Highlight Highlight 100 %ig einverstanden.
      Nur schon, dass der Hashtag für mich auch nicht provozierend, sondern schlicht ein Angriff ist - ich fände auch Provokation das falsche Mittel in der Geschlechterfrage eine Diskussion zu starten. Nur Ernsthaftigkeit und Sachlichkeit können was bringen. Totaler Müll, dieser Hashtag, richtig ärgerlich.
    • Karl33 17.08.2018 08:40
      Highlight Highlight Ich finde schon die Aussage, dass es Probleme mit unserer Männlichkeitskultur gibt, daneben. Da beginnt ja die Pauschalisierung: Alle Männer haben ein Problem.
      Ich distanziere mich entschieden von solchen Beschimpfungen.

      Versuche mal die Gegenprobe: Wir haben ein Problem mit unserer Weiblichkeitskultur.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Domimar 17.08.2018 06:42
    Highlight Highlight Danke Jacqueline, schön, mal von einer Dame sowas zu hören.
  • lilie 17.08.2018 06:37
    Highlight Highlight Früher wars so, dass von den anständigen Männer erwartet wurde, dass sie Frauen gegen Arschlöcher verteidigen.

    Heute werden genau diese Männern mit dem Bodensatz der Menschheit zusammen an den Pranger gestellt und mit Schmutz beworfen.

    Gehts noch gut??? 🤦‍♀️🤦‍♀️🤦‍♀️
    • The IT Guy 17.08.2018 07:47
      Highlight Highlight Dito.
  • winglet55 17.08.2018 06:30
    Highlight Highlight Cèdric Wermuth, ein Schweizer Meinungsführer?
  • plaga versus 17.08.2018 06:25
    Highlight Highlight Ich gehöre wohl zu der sprachlosen Mehrheit. Ich weiss nicht, was ich sagen soll und was ich ich tun soll.

    Ganz ernst. Was. Soll. Das.
    • DemonCore 17.08.2018 10:59
      Highlight Highlight Frauen versuchen Männer in einer ihrer Königsdisziplin zu schlagen - Agression. Herzig.

Wenn Frauen über Autoren schreiben, wie sonst nur Männer über Autorinnen schreiben

Alles fing damit an, dass sich eine Journalistin über eine Rezension im «Tages-Anzeiger» aufregte. Darin schrieb ein älterer Mann über das Buch einer sehr jungen Frau. Vor allem aber schrieb er darüber, wie er das Aussehen besagter sehr junger Frau auf dem Foto im «New Yorker» empfand. Sie sehe darauf aus «wie ein aufgeschrecktes Reh mit sinnlichen Lippen».

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