Gesundheit
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Abfallberge aus Plastik, fotografiert am Mittwoch, 22. August 2018, bei InnoRecycling AG in Eschlikon. Aus den sortenreinen Kunststoffen stellt man hochwertige Recyclingkunststoffe (Regranulate) fuer neue Produkte her. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Nicht über die grossen Plastikberge sollten sich die Menschen den Kopf zerbrechen, sondern auch über die unsichtbaren Massen von Plastik.  Bild: KEYSTONE

Forscher weisen Mikroplastik im Menschen nach: Diese 5 Dinge musst du jetzt wissen

Forscher aus Österreich haben erstmals Mikroplastik in Ausscheidungen von Menschen nachgewiesen. Was sind die gesundheitlichen Konsequenzen? Und was bedeutet das für die Plastik-Industrie? Hier die fünf wichtigsten Punkte zu den neuen Ergebnissen.



Es ist passiert: Österreichische Forscher konnten Mikroplastik im menschlichen Körper nachweisen. Haben wir uns jahrelang vergiftet? Eine schwierige Frage, denn die gesundheitlichen Auswirkungen auf den Menschen sind umstritten. Hier eine Übersicht in fünf Fragen und Antworten. 

Was haben die Forscher herausgefunden?

Die Pilotversuche des Umweltbundesamtes (UBA) und der MedUni Wien haben Mikroplastik im Stuhl von Menschen nachgewiesen. In der Studie mussten acht Personen, fünf Frauen und drei Männer, ein Ernährungstagebuch führen und schliesslich eine Stuhlprobe einschicken. Bei allen acht konnte Mikroplastik nachgewiesen werden.

Die Forscher gehen davon aus, dass der Mikroplastik beim Verzehr von in Plastik verpackten Lebensmitteln in den menschlichen Körper gelangt. Doch: «Zusammenhänge zwischen Ernährungsverhalten und einer Belastung mit Mikroplastik können wir aufgrund der geringen Anzahl der ProbandInnen nicht sicher herstellen», so ein Studienautor.

Wie überraschend sind die Resultate?

Mikroplastik konnte bereits in mehreren anderen Lebewesen nachgewiesen werden, so zum Beispiel in Meerestieren, besonders in Muscheln.

epa06769424 Empty plastic bottles and floating trash are seen in the coastline of the Mediterranean Sea in Beirut, Lebanon, 28 May 2018.  EPA/WAEL HAMZEH

Die Plastikverschmutzung der Weltmeere ist zum Menschen zurückgekehrt. Bild: EPA/EPA

Die Forschung vermutete schon lange, dass durch die ständig ansteigende Verschmutzung der Ozeane und der weit verbreiteten Verwendung von Mikroplastik in Kosmetikprodukten Stoffe in den menschlichen Organismus geraten.

Die österreichische Studie ist aber die erste ihrer Art und zum ersten Mal konnte so zweifelsfrei nachgewiesen werden, dass Mikroplastik auch in den menschlichen Organismus gelangt. Alle Probanden haben sich unter anderem mit Nahrungsmitteln aus dem Meer oder in Plastik verpackten Produkten ernährt.

Was bedeutet das für die Plastik-Industrie?

Für die Plastik-Industrie dürfte sich vorerst nicht viel ändern. Dafür müsste zuerst nachgewiesen werden, dass die Stoffe gesundheitsgefährdend sind. Dies ist auch bereits bei einigen Stoffen passiert, so zum Beispiel bei DEHP, der sich auf Nieren, Leber und Hoden schädigend auswirkt. Die Plastik-Industrie wich daraufhin auf andere Stoffe aus, die bis jetzt noch als ungefährlich eingestuft wurden.

epa06921804 A boat of tourists sails past a 12-metre installation depicting a whale, made up of five tons of plastic waste pulled out of the Pacific Ocean, displayed in Bruges, Belgium, 01 August 2018. The whale consists of 5 tons of plastic and highlights the dangers of plastic waste polluting the seas and oceans.  EPA/STEPHANIE LECOCQ

Ein Plastikwal in Belgien macht auf das Problem aufmerksam. Bild: EPA/EPA

Trotzdem dürfte der öffentliche Druck auf die Plastik-Hersteller noch stärker ansteigen. Über den Sommer 2018 entschieden sich immer mehr Staaten, gegen Plastikmüll vorzugehen. So will auch die EU Wegwerfprodukte wie Trinkhalme aus Plastik verbieten. In Neuenburg ist ein solches Verbot bereits Tatsache.

Gibt es also keine gesundheitlichen Auswirkungen?

Diese sind weiterhin umstritten. Bei einigen Stoffen konnten bereits gesundheitsschädliche Folgen nachgewiesen werden. Trotzdem gelten viele Stoffe noch als ungefährlich. Beunruhigend dürften besonders Ergebnisse aus der Tierwelt sein. So haben grössere Mikroplastikansammlungen bei Muscheln bereits zu Entzündungen und Wachstumshemmung geführt.

Besonders umstritten sind die sogenannten Weichmacher und «Plastikhormone». Davon setzt die Plastik-Industrie mehrere Duzend verschiedene Stoffe ein. Manche wirken sich dabei im menschlichen Körper wie Hormone aus und können zu Unfruchtbarkeit führen. Die EU drängt darauf, dass die Industrie deshalb in Zukunft auf Weichmacher verzichtet. 


					Grosser Mikroplastik (1-5mm), Mineralpartikel und Pflanzenreste aus einem Auenboden an der Maggia (TI). © Geographisches Institut der Universität Bern

Wie gefährlich ist Mikroplastik? Die Forscher sind sich uneins. Bild: Geographisches Institut der Universität Bern

Weiter vermuten Forscher, dass sich an Mikroplastik-Teilchen andere Schadstoffe ansammeln. Die Teilchen dienen also quasi als Taxi für krankmachende Stoffe. Dies ist jedoch nicht zweifelsfrei nachgewiesen und bisher nur eine Theorie.

Wie geht es jetzt weiter?

Die Studien-Autoren haben bereits angekündigt, dass nun der gesundheitliche Aspekt im Fokus stehe: «Die Auswirkungen der gefundenen Mikroplastikpartikel auf den menschlichen Organismus – insbesondere auf den Verdauungstrakt – können erst im Rahmen einer grösser angelegten Studie erforscht werden.» So befassen sich bereits mehrere Studienabteilungen auf der ganzen Welt mit dem Thema.

Die EU drängt die Plastik-Hersteller, weiter auf umstrittene Stoffe zu verzichten. Mit Verboten hält sie sich jedoch noch zurück. So gelten in der EU nur Verbote für umstrittene Plastikstoffe in Kinderspielzeugen. Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO hält sich bisher noch mit Einschätzungen zurück. Auch hier wartet man auf weitere Ergebnisse aus der Forschung.

(leo, mit Material der sda)

So wird das Plastiksackverbot in Kenia durchgesetzt

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Video: srf

Die fünf grössten Plastiksünder am Mittelmeer

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35
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35Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • road¦runner 23.10.2018 17:56
    Highlight Highlight Nach Gesetz müsste ja erst bewiesen werden, dass ein Stoff verträglich ist bevor er überhaupt in der Lebensmittelindustrie eingesetzt werden darf.
    Verkehrte Welt...
    18 0 Melden
    • xname 23.10.2018 18:58
      Highlight Highlight Bei Uns ja, aber nicht überall.
      Beispielsweise in den USA ist es umgekehrt.
      Ein Grund weshalb die EU beim damaligen transatlantischen Freihandelsabkommen (TTIP), teils Kritik ausübte.
      Die EU übernahm in der Vergangenheit hingegen auch schon 1:1 Zulassungen der FDA (amerikanische Gesundheitsbehörde), ohne eigene Studien zu veranlassen, selbst wenn die FDA dann später doch schädliches herausfand und Produkte stoppte.
      Beispielsweise künstlicher Zucker (Saccarin) aber auch viel Anderes.
      Die EU übernahm so schon oft blind US Zulassungen und die Schweiz übernahm es dann genau so blind von der EU.
      1 0 Melden
  • Der Tom 23.10.2018 15:40
    Highlight Highlight Dann muss jetzt jeder Mensch ein gut sichtbares pet recycling Tatoo anbringen.
    14 7 Melden
  • Posersalami 23.10.2018 15:32
    Highlight Highlight Jetzt dauert es nur noch 15 Jahre bis die Schädlichkeit nachgewiesen ist (da gibts für mich wenig Zweifel) und dann dauerts noch mal 15 Jahre, bis man sich auf Massnahmen geeinigt hat, die ab 2073 umgesetzt werden können.

    Wie wäre es denn, wenn die Vertreter der "das ist alles ganz unschädlich!" Fraktion einfach jeden Tag 2 Esslöffel Mikroplastik schlucken würden? Einfach so, um uns den Nachweis zu erbringen, dass das völlig unschädlich ist.
    37 11 Melden
    • derlange 23.10.2018 18:00
      Highlight Highlight Woher weisst du das? Kläre uns unwissenden auf.
      1 0 Melden
    • Normi 23.10.2018 18:46
      Highlight Highlight Und wenn dann so etwas passiert ?
      Play Icon
      1 1 Melden
    • Bobby_B 23.10.2018 23:24
      Highlight Highlight Und ihr wiederum verzichtet aufs Zähneputzen bis es Nachgewiesen wurde das Zahnbürsten kein Mikroplastik abwirft? 🙄
      1 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Charlie B. 23.10.2018 15:27
    Highlight Highlight Interessant wäre auch zu wissen wie weit Mikroplastik in den Wasserkreislauf gelangt.
    User Image
    25 3 Melden
    • aglio e olio 23.10.2018 19:26
      Highlight Highlight Worauf willst du hinaus?
      Ich verstehe die Grafik im Zusammenhang nicht.
      2 2 Melden
    • Mr. Spock 23.10.2018 20:37
      Highlight Highlight Wo landet deine Notdurft? Genau bei Claire Anlage, welche meines wissens Mikroplastik nicht abbauen oder filtern kann...
      5 1 Melden
  • dracului 23.10.2018 15:18
    Highlight Highlight Das Bild unter 4, eigentlich alle Bilder, sind irreführend, da suggeriert wird, dass man Mikroplastik erkennen und einfach “filtern” könnte und solche grossen Teile kaum gegessen werden. Die internationale Definition von Mikroplastik (<5mm) verleitet leider auch zu diesem Fehlschluss. Mikroplastik ist dann heimtückisch bei Partikel aus Kunststoff in einer Größe von 100nm - 5nm. Zudem gibt es noch wasserlösliche, gelförmige, wachsförmige oder flüssige Polymere (Kunststoffe). Die Gefahren sind deshalb nicht augenfällig!
    31 0 Melden
  • rodolofo 23.10.2018 15:01
    Highlight Highlight Frappant:
    Währenddem die schädlichen Auswirkungen von Mikroplastik auf die Gesundheit von Lebewesen nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden kann, sind die Experten mit Unbedenklichkeits-Erklärungen jeweils sehr schnell zur Hand!
    Warum ist das wohl so?
    Müllvermeidung, oder ordentliche Entsorgung kosten Geld.
    Müll wegwerfen ist gratis, vorerst...
    Später verursacht weggeworfener Müll sehr hohe Kosten, aber nicht für diejenigen, welche den Müll fortgeworfen haben, sondern für diejenigen, welche die ganze Sauerei aufräumen müssen, oder die den Müll in Form von Mikroplastik geschluckt haben...
    17 0 Melden
  • Gipfeligeist 23.10.2018 14:35
    Highlight Highlight Was ich mich frage...

    ist es unbedingt besser für die Umwelt auf Plastik zu verzichten? Z.b. wenn ich einen Bag statt einen Plastiksack benutze, dieser aber nach 2 Jahren kaputt geht, ist es nun tatsächlich Umweltfreundlicher?
    Wenn ich Gläser kaufe, welche viel Energie verbraucht haben, und diese dann auf dem Boden zerschellen, habe ich unter dem Strich nicht viel Ressourcen verbraucht?

    Ich bin gegen Plastik im Meer und für ökologisch Abbaubaren Plastik, nur mal so als Gedankenexperiment...
    7 9 Melden
    • Statler 23.10.2018 15:13
      Highlight Highlight Wenn ein Glas kaputtgeht, ist es immer noch bloss kaputtes Glas und das wirkt sich durch seine Inhaltsstoffe nicht noch über (sehr) lange Zeit auf die Umwelt aus.
      Der Ressourcen-Verbrauch für die Glasherstellung und Transport dürfte tatsächlich höher sein, als für Plastik. Aber die Spätfolgen die Letzterer verursacht, wenn er in die Umwelt gelangt, sind sicher einiges höher und verursachen letztlich, dass unsere Ressourcen (Wasser, Nahrung) unbrauchbar werden.
      Ich tendiere also eher zu Glas, Stoff, etc.
      23 0 Melden
    • Gipfeligeist 24.10.2018 00:04
      Highlight Highlight Wenn ich meinen Plastiksack zuhause wegschmeisse, wird in der Müllverbrennung sogar noch Strom gewonnen.
      Dass riesige Müllstrudel im Atlantik schwimmen, wird (zumindest jetzt) grösstenteils durch Entwicklungsländer verursacht...
      4 0 Melden
  • Eskimo 23.10.2018 13:57
    Highlight Highlight "Diese 5 Dinge musst du JETZT wissen."
    Wir trinken schon unser ganzes Leben aus PET Flaschen aber JETZT sollen wir Panik haben....?
    32 14 Melden
    • Mr. Spock 23.10.2018 20:41
      Highlight Highlight Da es PET erst seit 1978 gibt und es keine Studien darüber gibt ob und wenn ja wie Teilchen in das Getränk gelangen und zudem jede PET Flasche den Vermerk "nicht im Sonnenlicht lagern" aufweist, sollte man zumindest offen sein für allfällige Probleme!
      4 1 Melden
  • Der Tom 23.10.2018 13:48
    Highlight Highlight Drum hat man sofort gehandelt. Trinkhalme sind jetzt verboten und die Welt ist gerettet!
    27 30 Melden
    • jimknopf 23.10.2018 13:57
      Highlight Highlight Ein Beispiel von vielen. Und auch mit kleinen Schritten kommt man ins Ziel. Mit grossen wäre es natürlich besser.
      29 12 Melden
    • Statler 23.10.2018 15:13
      Highlight Highlight In Italien soll auch sämtliches Einweggeschirr verboten werden. Die Trinkhalme waren nur der Anfang (hoffentlich!)
      21 3 Melden
    • Eh Doch 25.10.2018 09:07
      Highlight Highlight Weniger Plastik(müll) kaufen ist einfach
      0 1 Melden
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 23.10.2018 13:36
    Highlight Highlight Wenn ich sowas sehe, kommt mir das Kotzen.

    Play Icon
    29 3 Melden
  • don duende 23.10.2018 13:10
    Highlight Highlight ob mikroplastik für den menschlichen körper schädlich ist, ist umstritten? welche lobby zahlt wohl diese „wissenschaftler“...
    35 28 Melden
  • Jasper Hundini 23.10.2018 13:03
    Highlight Highlight Der Text impliziert, dass Mikroplastik in den menschlichen Kreislauf gerät. Bitte schaut euch in der zweiten Frage nochmals die Verwendung der Begriffe “Organismus“ und “Kreislauf“ an.
    Nach meinem Verständnis behandelt die Studie lediglich den Verdauungstrakt.
    62 6 Melden
    • Leo Helfenberger 23.10.2018 13:35
      Highlight Highlight Richtig, Kreislauf ist nicht das richtige Wort. Ist angepasst, merci!
      31 1 Melden
    • Posersalami 23.10.2018 15:33
      Highlight Highlight Der Verdauungstrakt ist wohl ganz grundsätzlich das Einfallstor für derartige Stoffe. Ich denke, da sind wir uns einig, oder? Wieso also nicht da anfangen?
      6 1 Melden
  • Mr. Spock 23.10.2018 13:01
    Highlight Highlight Verstehe diese "legal bis Schädlichkeit nachgewiesen" Mentalität nur bedingt... Vermeiden von Kunststoffen im Alltag scheint bisher relativ schwierig und ich begrüsse die Entwicklung von Alternativen! So oder so denke ich die Auswirkungen auf unsere Umwelt durch Kunststoffe sind deutlich relevanter und sollten rasch eingeschränkt werden!
    146 7 Melden
  • Garp 23.10.2018 12:59
    Highlight Highlight Ich finde das Resultat nicht überraschend. Vor zwei drei Jahren gab es schon mal eine Studie, mit, ich glaub es waren Petrückständen im Blut, die man vor allem bei Paaren gefunden hatte, die Mühe hatten ein Kind zu bekommen.
    13 8 Melden
  • JackMac 23.10.2018 12:58
    Highlight Highlight Es ist nicht möglich, dass Mikroplastik aus PET Getränkeflaschen via Getränk übertragen werden.
    Das zeigt uns zumindest die Untersuchungen der Challenge-Tests, die durchgeführt werden müssen, um die FDA bzw. EFSA Zulassung zu erhalten.
    Viel mehr kommt der Mikroplastik über die Nahrungskette von Fisch und Meerestieren oder über das Wasser in unseren organismus.
    Die Plastikabfälle im Meer werden bis zu Nanopartikel zerrieben. Das Mikroplastik in der Kosmetik tun ihr übriges dazu.
    Halbwahrheiten zu verbreiten dient der Sache nicht!
    26 2 Melden
    • Raffaele Merminod 23.10.2018 13:35
      Highlight Highlight Wirklich Halbwahrheiten?
      Dann schau mal hier: https://orbmedia.org/stories/plus-plastic/
      6 7 Melden
    • JackMac 23.10.2018 14:24
      Highlight Highlight Raffaele, die Tests werden mit Wasser ohne Fremdbestandteile durchgeführt und nach mehreren Wochen die ppm Verunreinigungen aufgeführt. Bei deinem Kommentar sind die Mikropartikel eher mit dem Wasser in die Flasche gelangt.
      5 2 Melden
    • Statler 23.10.2018 15:16
      Highlight Highlight @Jack: es wurde mittlerweile von mehreren Studien belegt, dass beim Abfüllen von Wasser Mikroplastik in die Flasche kommt. (Google hilft).
      5 1 Melden
  • The Konrad 23.10.2018 12:57
    Highlight Highlight Plastik im Blut
    Play Icon
    7 5 Melden
  • Watcher 23.10.2018 12:41
    Highlight Highlight "25 Rappen für eine Plastiktüte?! Wenn das so weiter geht bringe ich meine eigene mit!" - du bist so dicht dran, es zu verstehen.
    136 4 Melden

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