DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Keine «Kloake» mehr: Insel Boracay ist wieder geöffnet

15.10.2018, 14:1415.10.2018, 14:26

Die im April wegen Umweltproblemen geschlossene philippinische Insel Boracay ist wieder für Touristen geöffnet. «Ich garantiere, dass das Wasser jetzt sehr sauber ist. Die Insel ist heute ein Anblick», sagte der Sekretär für Umwelt, Roy Cimatu, am Montag.

Boracay liegt etwa 300 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila. 2017 war die für feine Sandstrände bekannte Insel von mehr als zwei Millionen einheimischen und ausländischen Touristen besucht worden. Das Reisemagazin «Condé Nest Traveler» hatte sie im gleichen Jahr zur schönsten Insel der Welt gekürt.

Viele Hotels, Restaurants und Geschäfte sollen ihr Abwasser jedoch samt Fäkalien jahrelang einfach ins Meer geleitet haben. Die Schliessung war vom philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte persönlich angeordnet worden. Er hatte Boracay als «Kloake» bezeichnet. Seitdem waren keine Touristen mehr an Land gelassen worden.

Am Montag öffnete die Insel zunächst für lokale Touristen. Ab dem 26. Oktober soll sie auch ausländischen Touristen offenstehen. Die Arbeiten an Häfen, Strassen, der Kanalisation und dem Abwassersystem sollen noch bis Dezember 2019 andauern, wie die Sekretärin für Tourismus, Berna Romulo-Puyat, sagte. (aeg/sda/dpa)

Philippinen machen Insel Boracay für sechs Monate dicht

Video: srf
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Vulkan in Japan ausgebrochen

Im Südwesten Japans ist der Vulkan Aso ausgebrochen. Bei der Eruption türmten sich am Mittwoch dicke Aschewolken bis in eine Höhe von rund 3500 Metern auf, wie der japanische Fernsehsender NHK berichtete. Der Vulkan schleuderte Gesteinsbrocken und Vulkanasche mehr als einen Kilometern weit. Berichte über mögliche Verletzte lagen zunächst nicht vor.

Die Meteorologische Behörde warnte die Bewohner der Region auf der südwestlichen Hauptinsel Kyushu, sich dem 1592 Meter hohen Berg unter keinen …

Artikel lesen
Link zum Artikel