Rassismus
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Stefanie Boulila, Universität Göttingen

Dr. Stefanie Boulila lehrt und forscht an der Universität Göttingen. Derzeit arbeitet sie an einem Buch mit dem Titel «Race in Post-Racial Europe». Bild: ZVG

Ist die Schweiz blind für Behörden-Rassismus? Das behauptet zumindest diese Forscherin

Ausgerechnet die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus soll Rassismus in der Schweiz salonfähig machen. Diese These stellt eine Wissenschaftlerin in der internationalen Fachpresse auf. Die Kommission wehrt sich.



Der Vorwurf

Während das Land gerade hitzig darüber diskutiert, ob Basler Guggen «Mohrekopf» oder «Negro» heissen dürfen, bekommt die Schweiz für ihren Umgang mit Rassismus auch in der Fachpresse ihr Fett weg.

Nicht nur Volksinitiativen aus der rechten Ecke hätten Rassismus in der Schweiz salonfähig gemacht, schreibt Stefanie Boulila, Postdoktorandin an der deutschen Universität Göttingen, in einer Studie, die unlängst in der Fachzeitschrift «Ethnic and Racial Studies» erschienen ist. Mitschuld sei auch «ein staatlich unterstütztes Klima, in welchem jeder Versuch, Rassismus zu benennen, als exzessiv oder hysterisch befunden wird».

Boulila stellt in der Studie insbesondere der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus (EKR) ein schlechtes Zeugnis aus. Und fordert die Schweiz auf, ihre Anti-Rassismus-Politik dringend überdenken.

Die Argumentation

Die gebürtige Bernerin argumentiert dabei wie folgt:

Gegenüber watson führt Boulila aus, es gelte genauer hinzusehen, wie sich Rassismus in unseren Institutionen und in unserer Gesellschaft äusserten – «vom Bildungssystem über die politischen Strukturen und die Polizei bis hinein in Krankenhausbetriebe und die Medien und Konsumkultur». Sie plädiert dafür, Menschen die Untersuchungen leiten zu lassen, die selber von Rassismus betroffen sind.

Das sagt die EKR

Bei der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus kommt der Rundumschlag schlecht an. «Die EKR befasst sich mit allen Themen, die sie für sinnvoll hält, auch mit Fragen im Zusammenhang mit Behörden und Institutionen», betont Geschäftsführerin Giulia Brogini.

Die Forscherin habe die Arbeit der EKR der letzten Jahre nicht berücksichtigt, ärgert sich Brogini. Und verweist darauf, dass die Kommission 2016 beispielsweise eine ganze Ausgabe ihrer Zeitschrift «Tangram» der Rassismus-Problematik im Schulbereich gewidmet habe.

Giulia Brogini, Leiterin Sekretariat der Eidgenoessischen Kommission gegen Rassismus, EKR, spricht anlesslich der Lancierung der Kampagne

EKR-Geschäftsführerin Giulia Brogini lässt die Kritik nicht auf sich sitzen. Bild: KEYSTONE

Als weiteres Beispiel führt die Geschäftsführerin eine Studie zum Thema «Anti-Schwarze-Rassismus» an, die das Zentrum für Sozialrecht der ZHAW letztes Jahr im Auftrag der EKR erstellt hat. In ihren Ausführungen dazu hält die Kommission fest, schwarze Menschen seien in der Schweiz mit struktureller Diskriminierung, Alltagsrassismus und Stigmatisierung konfrontiert. «Gleichzeitig werden ihnen wegen ihrer Hautfarbe Eigenschaften wie Irrationalität, Emotionalität, Faulheit, Triebhaftigkeit, Gewalttätigkeit oder kriminelles Verhalten zugeschrieben.»

Diese Formen rassistischer Diskriminierung liessen sich teils auf koloniale Bilder und strukturelle Ungleichheiten zurückführen, hält die EKR weiter fest. «Selber zwar ohne eigene Kolonien, hat die Schweiz ohne Zweifel ökonomisch und politisch vom Kolonialismus in Afrika und vom transatlantischen Sklavenhandel profitiert». Die Aufarbeitung dieser Verflechtungen und deren Folgen sei heute noch lückenhaft.

In dieser Stellungnahme seien alle Dimensionen des Rassismus – institutionell, politisch und strukturell – berücksichtigt, so Brogini. 

Kritik am Laufmeter – und ein neues Problem

Es ist nicht das erste Mal, dass die offizielle Schweiz für ihre Anti-Diskriminierungs-Politik einen Rüffel kassiert. So zeigten sich UNO-Gremien wiederholt besorgt über strukturellen und institutionellen Rassismus in der Schweiz. Anlass zu Kritik gaben letztes Jahr etwa die «extrem rechte Positionierung gewisser Medien und Parteien» sowie «politische Kampagnen mit rassistischen und ausländerfeindlichen Inhalten».

Viele UNO-Mitgliedstaaten forderten die Schweiz zudem dazu auf, ein wirksameres Anti-Diskriminierungs-Gesetz einzuführen. Einen Gesetzesartikel, der Rassendiskriminierung unter Strafe stellt, gibt es in der Schweiz erst seit 1995. Seither wurden über 500 Schuldsprüche ausgesprochen – 38 davon gegen Politiker, 22 gegen Medienschaffende.

Grundsätzlich stelle die EKR fest, dass die Sensibilität und das öffentliche Bewusstsein für Rassismus in den letzten Jahren zugenommen habe, sagt Geschäftsführerin Brogini. Neue Herausforderungen ortet sie insbesondere im Zusammenhang mit Rassismus in den sozialen Medien. Auch dort wolle sich die Kommission künftig verstärkt engagieren, verspricht die Geschäftsführerin.

Unter #MeTwo teilen Hunderte ihre Rassismuserfahrungen

Play Icon

Video: lia haubner

Das könnte dich auch interessieren:

Wichtig: Eine Rangliste der 18 besten Drunk Foods aus aller Welt 🍺🍕🍻🍔🍺

Link to Article

Hallo, Impfgegner – diese 7 Antworten zur Grippeimpfung sind speziell für euch

Link to Article

Ein junger Jude verliebt sich in eine Schickse – Orthodoxe fühlen sich im falschen Film

Link to Article

Mayotte – Europas zerrissenes Paradies am Ende der Welt

Link to Article

Wie zwei Nerds die Welt eroberten – und ihre Ideale verrieten

Link to Article

Es ist Tag der schlechten Wortspiele oder wie wir vom Sport sagen: Heimspiel!

Link to Article

Die tiefe Spaltung der USA ist alarmierend – und ein Zeichen der Zeit

Link to Article

Eklat beim F1-Grand-Prix von Brasilien: Verstappen pöbelt Ocon nach dem Rennen an

Link to Article

Die 11 schönsten Höhlen der Welt, in denen du dich vor der Fasnacht verstecken kannst

Link to Article

Diese 10 Dinge kommen Ausländern als Erstes in den Sinn, wenn sie an die Schweiz denken

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article
Alle Artikel anzeigen
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

231
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
231Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Roland Bach 20.08.2018 17:17
    Highlight Highlight Will man den Schweizern jetzt ehrlich die Schuld geben für Dinge die die heute lebenden gar nicht zu verantworten haben?
    Das nimmt langsam Ausmasse wie in den USA und Kanada an.
    Und, die oben genannten Beispiel haben nichts mit Rassismus zu tun.
    Ich will auch keine Asylanten aus Kulturen in denen das begrapschen und Gewalt gegen Frauen OK ist in ner Badeanstalt.
    Was soll an der Minaretinitiative Rassistisch sein?
    Die gute Dr. Boulila sollte sich damit auseinandersetzen wie es mit dem Hass von Muslimen gegen Europäer/Schweizerseht. Macht sie aber nicht, das wird schön ignoriert.
    22 10 Melden
    • Die Redaktion 20.08.2018 19:46
      Highlight Highlight @Roland Bach

      Sie finden also, dass Ausgrenzung der beste Weg der Integration ist?

      Selbstverständlich kann sie dass tun, nur nicht in einem Dokument welches ein anderes Thema behandelt. Logisch eigentlich.
      3 10 Melden
    • Roland Bach 20.08.2018 23:28
      Highlight Highlight Die Schweiz ist das letzte Land das irgendjemanden ausgrenzt. Bin selber Ausländer (Mein Benutzer Name ist natürlich nicht mein echter). Wurde nie ausgegrenzt, es liegt an den Asylanten und sonstigen Ausländern sich anzustrengen und teilzunehmen.
      5 0 Melden
    • Die Redaktion 21.08.2018 13:00
      Highlight Highlight Und deswegen nennen Sie sich Roland Bach? Plausibel.

      Es gibt keine Ausgrenzung in der Schweiz und was war damit?

      "So etwa das Badi-Verbot für Asylsuchende in Bremgarten AG..."

      Ein Land, dass so etwas nur schon in Betracht zieht hat doch Probleme damit.
      1 1 Melden
  • Z&Z 20.08.2018 07:40
    Highlight Highlight Um das nochmals klar zu erwähnen, die Schweiz hat keine Koloniale Vergangenheit. Nein. Man kann es drehen und wenden, wie man will, es. trifft. nicht. zu. Einige Forscher meinen, die Schweiz hätte sie, weil die Schweizer das Gedankengut zu jener Zeit teilten. Doch es besteht ein Unterschied, zwischen einer Kolonie (Land) und dem Denken der damaligen Zeit. Die Schweiz war immerhin inmitten von Kolonialmächten. Auch damals war die Schweiz diplomatisch gut verflochten und sie verurteilte aus heutiger Sicht fragwürdige Dinge nicht. Deswegen waren wir noch lange keine Kolonialmacht.
    33 12 Melden
    • Die Redaktion 20.08.2018 10:16
      Highlight Highlight @Z&Z

      Aber auch kein bisschen besser als sie, weil wie deren Standards billigten und uns ebenso am Leid anderer bereichert haben.
      11 27 Melden
    • Z&Z 20.08.2018 12:45
      Highlight Highlight @Bauernbrot das trifft wohl auf die Oberschicht zu, die Schweiz war aber generell sehr arm. Sie können mir nicht sagen, dass das "Volk" gross davon profitiert hat. Ergo, nein, dafür trage ich als Nachkomme ganz sicher keine Verantwortung. Man kann uns ja vieles aufbürden, aber dafür auch noch den Kopf hinhalten, da hört es auf.
      20 4 Melden
    • Die Redaktion 20.08.2018 14:21
      Highlight Highlight @Z&Z

      Nehmen wir Baumwolle (das Zeichen für Versklavung schlechthin) und als Beispiel die St. Galler Stickerei. Jeder, aber auch wirklich jeder hat davon profitiert, selbst wenn es ihm hundsmiserabel ging. Bei anderen Themen welche Sklaverei betreffen kenne ich mich leider nicht so gut aus wie bei diesem und kann mich nicht besonders fundiert dazu äussern.
      10 15 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • geissenpetrov 19.08.2018 22:08
    Highlight Highlight Einige Kommentare lesen sich für mich in etwa so:
    "Jetzt kommt hier so eine studierte Trulla daher und will mir noch den letzten hart erarbeiteten Rassismus wegnehmen! Nichts darf man mehr! Moment. Ich such mal nach einem fadenscheinigen Argument, wie ich mein rassistisches Weltbild vor mir selber rechtfertigen kann."

    Ist zwar traurig, mir persönlich aber immer noch lieber, als diejenigen, die nur blitzen/herzen.
    31 71 Melden
    • Madmessie 20.08.2018 10:32
      Highlight Highlight Wenn das Wort "Rassismus" mit "Vernunft" ersetzt wird, stimme ich dir zu.
      19 7 Melden
    • stadtzuercher 20.08.2018 10:54
      Highlight Highlight geissenpeter, wie einfach es geworden ist. denkt jemand anders, beschimpft man ihn als rassisten, oder wenn das nicht reicht, als nazi.
      27 6 Melden
    • Roland Bach 20.08.2018 17:23
      Highlight Highlight Geisse, ach hören sie doch auf. Die Guggen sind weder eine Rechtsextreme Vereinigung noch sonst gegen Leute anderer Hautfarben. Für mich sieht das nur so aus als ob einige Leute eine Agenda verfolgen Europäer als Rassisten und Hassmenschen darzustellen.
      Muss der Staat jetzt alles verfolgen, nur weil es die persönlichen Gefühle von gewissen Leuten verletzt?

      14 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • AlteSchachtel 19.08.2018 18:06
    Highlight Highlight sicher muss man das Thema differenziert betrachten. Und sicher werden gewisse rassistischen Aktionen verharmlost, gleichzeitig gibt es aber auch Leute, die jede "Benachteiligung" gleich als Rassimus interpretieren.

    Was ich allerdings eindeutig feststelle: Seit gut 30 Jahren sind in der Politik und in der Gesellschaft zunehmend Aussagen salonfähig geworden, die vor 40 Jahren noch blankes Entsetzen erzeugt hätten. Dies weil damals in solchen Aussagen sofort Parallellen mit dem Dritten Reich (das in den Köpfen wohl noch präsenter war) gesehen wurden.
    54 73 Melden
    • Scott 19.08.2018 21:05
      Highlight Highlight "Seit gut 30 Jahren sind in der Politik und in der Gesellschaft zunehmend Aussagen salonfähig geworden, die vor 40 Jahren noch blankes Entsetzen erzeugt hätten."

      So so. Welche Aussagen?
      34 8 Melden
    • Roland Bach 20.08.2018 17:24
      Highlight Highlight Hallo Schachtel. Mich würde es auch interessieren welche Aussagen heute Salonfähiger geworden sind als früher. Ich habe beobachte nämlich genau das Gegenteil?
      8 1 Melden
  • Triple 19.08.2018 17:17
    29 55 Melden
    • Roland Bach 20.08.2018 17:28
      Highlight Highlight Super, die Schweiz hat Scheisse gebaut. Müssen wir jetzt alle in Scham leben und selber hassen? Dürfen und jetzt Leute als Rassisten bezeichnen, obwohl wir gar nichts mit dem zu tun haben?

      Mal ein Tip: Gehen sie doch in die Arabischen Länder, da werden Leute aus Asien und Afrika noch heute wie Sklaven gehalten. Versuchen sie denen Mal ein schlechtes Gewissen zu machen. Passen sie nur auf ihre Kopf auf.
      Den verliert man da unten noch schnell


      15 4 Melden
    • Einstürzende_Altbauten * 21.08.2018 08:26
      Highlight Highlight @Roland Bach: Mit dem Finger auf andere zu zeigen hat noch selten Veränderung bewirkt. Weder bei einem selbst noch bei den anderen. Sich der eigenen Geschichte bewusst zu sein hilft beim Differenzieren.
      1 1 Melden
    • Enzasa 21.08.2018 08:52
      Highlight Highlight Roland Bach
      Man misst sich normalerweise mit den „Besten“.
      Darauf hinweisen, dass es Länder oder Gruppierungen oder Menschen gibt, die „schlechter“ sind, ist doch kein Argument.

      Es hat auch niemand verlangt in Scham zu leben.
      Es geht um Achtsamkeit, im Alltag und im persönlichen Bereichen.
      Wer das verweigert, hat nichts aus der Geschichte gelernt.
      2 0 Melden
  • simiimi 19.08.2018 16:52
    Highlight Highlight Verantwortung für den Kolonialismus? Pardon, mich wegen den Taten meiner Vorfahren schlecht zu fühlen, ist eine lächerliche Vorstellung. Lasst doch diese Erbschuld-Selbstkasteiungsgeschichte in Deutschland, wo sie herkommt.
    154 55 Melden
    • Mafi 19.08.2018 19:20
      Highlight Highlight Zudem war die Schweiz de facto gar nicht am Kolonialismus beteiligt.
      27 16 Melden
    • Die Redaktion 19.08.2018 19:37
      Highlight Highlight Wir müssen uns nur schlecht fühlen, wenn wir die alte verwerfliche Symbolik weiter verwenden. Ich mache dies nicht und fühle mich daher ganz okay.
      19 6 Melden
    • Enzasa 19.08.2018 20:23
      Highlight Highlight Man braucht sich nicht schlecht zu fühlen, aber die Verantwortung dafür tragen, dass es sich nicht wiederholt.
      20 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gubbe 19.08.2018 16:22
    Highlight Highlight Im Grunde genommen ein nebensächliches Thema. Man mag jemanden, oder nicht. Ob diese/r nun gelb, rot, schwarz oder weiss ist. Im Sommer bin ich gebräunt und mag etliche 'Weisse' nicht, genau wie viele mich nicht ausstehen können. Manchmal ist das kränkend, aber es lebt sich weiter. Es geht doch um Empathie. Im Ausland sind wir die Ausländer und es hat nicht wenige. So what?
    35 34 Melden
    • Mutzli 19.08.2018 18:45
      Highlight Highlight @Gubbe Meinen Sie jetzt mit "nebensächliches Thema" Rassismus allgemein? Weil falls: Holy Moly. Angriffe auf Flüchtlingsheime, Benachteiligung bei Job und Wohnungssuche, Dumm angemacht werden auf der Strasse, sich für die eigene Existenz rechtfertigen müssen, Attentäter wie Dylan Roof oder Breivik, die Alt-Right...

      Falls ich das jetzt falsch interpretiert habe, tut es mir leid, aber Rassismus als eine Nebensache abtun zu können, ist so ziemlich die Definition eines verwöhnten und privilegierten Lebens.
      25 11 Melden
    • Die Redaktion 19.08.2018 19:07
      Highlight Highlight Also gibt es in Ihren Augen keinen Rassismus?
      11 9 Melden
    • Gubbe 20.08.2018 09:19
      Highlight Highlight Ich hatte meine Einstellung ziemlich klar dazu geäussert. Meine, nicht die der Anderen.
      6 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • kafifertig 19.08.2018 16:17
    Highlight Highlight Der extrem warme Sommer hat offensichtlich extrem starke Leistungsbussen bei Gehirnen zur Folge.

    In der Schweiz gibt es keinen Rassismus. Das garantiert unsere Verfassung.

    In der Schweiz gibt es wie überall auf der Welt keinen Anspruch auf Gleichstellung.

    Es gibt Arme und Reiche, Dumme und Schlaue, Analphabeten und Uni-Professoren, Dicke und Dünne, Gesunde und Kranke, Fremde und Heimische, Faule und Fleissige und vieles andere mehr. Und das ist gut so.

    Übrigens sind weder Asylanten noch Minarette eine Rasse.
    120 59 Melden
    • Mutzli 19.08.2018 18:49
      Highlight Highlight @kafi ....Doch doch und Diebstahl gibts auch nicht in der Schweiz, das ist ja verboten und der Natur gehts besser den je, die Verfassung sagt ja, dass wir uns darum kümmern müssen.

      Nur so am Rande:"Niemand darf diskriminiert werden, namentlich nicht wegen der Herkunft, der Rasse, des Geschlechts, des Alters, der Sprache, der sozialen Stellung, der Lebensform, der religiösen, weltanschaulichen oder politischen Überzeugung oder wegen einer körperlichen, geistigen oder psychischen Behinderung."

      Das ist kein ist-zustand, sondern eine Aufforderung an alle, sich gefälligst zu bemühen.
      33 10 Melden
    • Die Redaktion 19.08.2018 19:21
      Highlight Highlight @kafifertig

      "In der Schweiz gibt es keinen Rassismus. Das garantiert unsere Verfassung.

      In der Schweiz gibt es wie überall auf der Welt keinen Anspruch auf Gleichstellung."

      Erst beschreiben Sie, dass die Verfassung bindend ist, was Sie sogleich wieder verwerfen, denn:

      "Art. 8 2) Niemand darf diskriminiert werden, namentlich nicht wegen der Herkunft, der Rasse, des Geschlechts, des Alters, der Sprache, der sozialen Stellung, der Lebensform, der religiösen, weltanschaulichen oder politischen Überzeugung oder wegen einer körperlichen, geistigen oder psychischen Behinderung."

      12 7 Melden
    • Maracuja 19.08.2018 21:42
      Highlight Highlight @kafifertig: In der Schweiz gibt es keinen Rassismus. Das garantiert unsere Verfassung

      Weshalb braucht es dann eine Antirassismus-Strafnorm? Unsere Verfassung hält fest, dass Rassismus nicht toleriert wird:
      <Niemand darf diskriminiert werden, namentlich nicht wegen der Herkunft, der Rasse, des Geschlechts, des Alters, der Sprache, der sozialen Stellung, der Lebensform, der religiösen, weltanschaulichen oder politischen Überzeugung oder wegen einer körperlichen, geistigen oder psychischen Behinderung.>
      Eine Garantie, dass Rassismus in diesem Land nie vorkommt kann die BV aber nicht geben.
      13 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • dding (@ sahra) 19.08.2018 16:13
    Highlight Highlight Guten Tag Frau Büchi
    Danke dass Sie meine Kommentare auch aufschalten. (auch wenn diese nicht ihrer Meinung entspricht)
    Ich bemühe mich ja dafür die Netiquette nicht zu verletzen.
    Vielen Dank.
    40 14 Melden
    • Rabbi Jussuf 19.08.2018 18:44
      Highlight Highlight Leider gilt das nicht für alle Beiträge. Meine werden nicht aufgeschaltet.
      Sind sie zu sarkastisch?
      Anders kann man es wohl nicht kommentieren, wenn jemand von weit weg aus seiner Filterblase kommt und diese anderen überstülpen will.

      "Filterblase" ist hier endlich einmal richtig angewandt.
      17 9 Melden
  • dding (@ sahra) 19.08.2018 16:11
    Highlight Highlight Der Not, vieler hier ansässigen Leute, fast zwanghaft, überall "Rassimus" zu sehen, ist aus meiner Sicht pathologisch.

    Sie leiden unter einer Art eingebildet Krankheit, die immer noch getoppt werden muss, wie jetzt durch den Bericht dieser Forscherin.

    Wenn man sich in der Forschung ein Ziel setzt, wie das Ergebnis sein soll, erreicht man dies bekanntlich auch.

    Manchmal verstehe ich unsere Gesellschaft nicht mehr.

    Würden diese Leute nicht unter (eingebildeten) Rassimus leiden, würden sie sich etwas anderes suchen.
    Einfach um leiden zu dürfen.
    102 53 Melden
    • Ueli der Knecht 20.08.2018 06:28
      Highlight Highlight Was du da laberst, ist vielmehr eine Selbstanalyse. Du zeigst damit in erster Linie deine eigenen pathologischen Störungen:

      "Der Begriff Projektion umfasst das Übertragen und Verlagern eines innerpsychischen Konfliktes durch die Abbildung eigener Emotionen, Affekte, Wünsche und Impulse, die im Widerspruch zu eigenen und/oder gesellschaftlichen Normen stehen können, auf andere Personen, Menschengruppen, Lebewesen oder Objekte der Außenwelt."
      https://de.wikipedia.org/wiki/Projektion_%28Psychologie%29

      Alles was du bei anderen an negativem festzustellen glaubst, trifft auf dich selbst zu, dding.
      15 30 Melden
    • dding (@ sahra) 20.08.2018 16:21
      Highlight Highlight Ueli
      Sie sind ein typischer Vertreter des umgekehrten Rassimus.
      Und dieser ist nicht besserer Rassimus.
      9 3 Melden
    • Ueli der Knecht 20.08.2018 17:03
      Highlight Highlight "umgekehrter Rassismus"?

      Was ist denn das für eine neue Wortschöpfung, dding? Willst du damit etwa Rassismus oder pathologischen Störungen rechtfertigen?

      Ist das ein SVP-/PNOS-Opfer-Täter-Verdrehung?

      Oder eine Einbildungen von Leuten, welche die Welt nicht mehr verstehen, damit sie leiden und sich als Opfer darstellen dürfen, obwohl sie tatsächlich nur krankhafte Täter sind?

      "Umgekehrter Rassismus"? Vielleicht weil man Rassismus deutlich und unmissverständlich als solchen bezeichnet?
      4 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Frances Ryder 19.08.2018 16:09
    Highlight Highlight Seit wann sind Asylanten eine Rasse? Wenn schon wäre das eher Xenophobie, aber mit Rassismus hat das ja mal gar nichts zu tun. Wenn institutioneller Rassismus so verbreitet ist in der Schweiz, wieso kann sie dann nicht mal ein Beispiel aufzählen...
    107 35 Melden
    • Mutzli 19.08.2018 18:51
      Highlight Highlight @Frances Ryder Dann lesen Sie doch das Paper, die Autorin der Studie ist nicht die Autorin dieses Artikels.
      Nur weil Ihnen nichts in den Sinn kommt, heisst das noch lange nicht, das Dr.Boulila plötzlich keine Ahnung mehr über Fachgebiet hat.
      16 11 Melden
    • Die Redaktion 19.08.2018 19:31
      Highlight Highlight @Frances Ryder

      Xenophobie bedeutet übersetzt Fremdenfeindlichkeit. Rassismus ist eine Art der Fremdenfeindlichkeit.

      PS im Artikel steht folgendes"
      "Dies, obwohl unzählige Beispiele existierten, in denen Rassismus von den Behörden ausgehe. So etwa das Badi-Verbot für Asylsuchende in Bremgarten AG, das 2013 international für Schlagzeilen sorgte. Oder die Kontroverse um die Anti-Minarett-Plakate der SVP 2009: Damals verzichtete die EKR darauf, sich explizit für ein Verbot der Plakate auszusprechen."
      12 11 Melden
  • Mutzli 19.08.2018 16:05
    Highlight Highlight «ein staatlich unterstütztes Klima, in welchem jeder Versuch, Rassismus zu benennen, als exzessiv oder hysterisch befunden wird» -Zitat Studie

    Hmm. Interessante Interpretation, wenn auch ziemlich gewagt. Schauen wir doch mal kurz in die Kommentare hier bei Watson....

    Nevermind. Falls nichts anderes, müsste man diese Studie schon nur für diese prophetische Gabe loben.
    49 30 Melden
    • Maracuja 19.08.2018 18:49
      Highlight Highlight @Mutzli: «ein staatlich unterstütztes Klima, in welchem jeder Versuch, Rassismus zu benennen, als exzessiv oder hysterisch befunden wird» ... müsste man diese Studie schon nur für diese prophetische Gabe loben

      Dass Benennung von Rassismus in Foren /Leserkommentaren auf heftige Ablehnung stösst, als exzessiv/hysterisch beurteilt oder sonstwie pathologisiert wird (s. z.B. Kommentar dding 16:11), trifft zu. Aber in welcher Form unterstützt der Staat denn Ihrer Meinung nach ein solches Klima?
      7 3 Melden
  • Beat Galli 19.08.2018 15:23
    Highlight Highlight Sehr geehrteFrau Doktor
    Ich denke, es täte Ihnen gut, neben dem Lehrstuhl in Göttingen, wohlverstanden weit weg von den allgemeinisiert „Behörden“, auf solchen etwas Praktikum auszuüben.
    Vielleicht haben sie dann auch mal einen schlechten Tag, und reagieren auf einen, mühsamen fordernden Kunden etwas rauh.
    Wenn dies dann auch noch bei der falschen Volksgruppe passiert, ist mann schnell in Teufels Küche. Mann landet sofort in Ihre Statistik.
    86 29 Melden
    • Mutzli 19.08.2018 18:55
      Highlight Highlight Im Paper geht es nicht darum, einzelne Personen zu verdammen oder rassistische Momente aufzulisten. Stattdessen geht es darum, den Diskurs zu analysieren und was besser gemacht werden könnte von behördlicher Seite. Nicht: "A. Kuhn hat mal was beleidigendes rausgelassen. Deshalb sind alle Schweizer blöd. LOL."

      Zitat vom Abstract: "This article explores the effects of anti-racialist ‘anti-racism’ on public debates about racism in Switzerland."
      12 6 Melden
  • Sonnenfeld28 19.08.2018 15:23
    Highlight Highlight ich habe als langjähriger Justizbeamter immer wieder erlebt, dass Ausländer wenn sie nicht erhalten haben was sie wollten dies als Rassismus angesehen haben.
    120 24 Melden
    • G. 19.08.2018 19:57
      Highlight Highlight Genau, ich kann mich gut entsinnen, im Zug bei einer normalen Billet-Kontrolle der Kontrolleur als rassist beschimpft wurde, nur weil der Fahrgast kein Billet hatte und seinen Ausweis nicht zeigen wollte.

      Fazit: Es gibt also tatsächlich Leute, die die Gesetzgebung bezüglich Rassismus und Diskriminierung auszunutzen versuchen.

      Ich frage mich, wo das ganze hinführt.
      16 5 Melden
    • Ueli der Knecht 20.08.2018 06:29
      Highlight Highlight Ich habe auch oft erlebt, dass Rassisten sich derart plump rausredeten.
      13 25 Melden
    • Roland Bach 20.08.2018 17:49
      Highlight Highlight Ueli, sie schaffen es nicht Leute als Rassisten zu bezeichnen nur weil sie ihnen nicht passen.
      Ich kenn viel zu viel Ausländer die sich wie Ärsche benehmen, im Zug oder Rathaus und dan angeben das die Mitarbeiter Rassisten sind, nur weil man sie zu Recht weist. Bin selber Ausländer (mein richtiger Name ist ne Kombination aus arabischen Vor- und balkanischen Nachnamen). Ich wurde immer anständig behandelt in Ämtern im Zug etc.
      Wenn sie sich aber selbst geisseln wollen, dan bitteschön.
      6 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Magenta 19.08.2018 15:17
    Highlight Highlight Mit Rassismus, Diskriminierung, Sexismus und sexueller Belästigung ist es dasselbe: Unsere Gesellschaft ist hypersensibilisiert. Weil jedes noch so kleinste Ereignis medial aufgebauscht wird, sind wir abgestumpft. Die genannten Themen nerven nur noch, was eine Art Abwehrreaktion hervorruft.

    Das ist fatal, weil man so auch die «echten», wirklich bedeutenden Fälle gar nicht mehr erst diskutieren mag. Eine Debatte wird abgelehnt, weil wir dieser Themen müde sind.

    Mehr Gelassenheit und Abstand würde helfen, die Dinge wieder in Relation zu setzen. Und dort zu reagieren, wo es wirklich nötig ist.
    184 27 Melden
    • Die Redaktion 19.08.2018 15:42
      Highlight Highlight Habt ihr alle eine Aufmerksamkeitsspanne eines Goldfischs? Ich meinerseits bin durchaus in der Lage mehrere Dinge echt schlecht zu finden, auch weniger starkes Unrecht bleibt Unrecht. Mehr Abstand nütz nichts, wenn man au der Strasse beschimpft wird.
      40 62 Melden
    • Garp 19.08.2018 15:54
      Highlight Highlight Die bedeutenden Fälle beginnen im Kleinen. Seien sie wachsam und gelassen, dann stumpfen sie auch nicht ab, wie sie das offenbar tun.
      32 28 Melden
    • äti 19.08.2018 22:18
      Highlight Highlight Alles, was nicht ins eigene Weltbild passt, nervt.
      11 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • stadtzuercher 19.08.2018 15:16
    Highlight Highlight Was ich eher beunruhigend finde, dass aus Kreisen, aus der diese Forscherin&Feministin kommt (Uni Göttingen, CIJ Berlin u.ä.) immer öfter propagiert wird, dass es Rassismus gegen Weisse und Sexismus gegen Männer nicht gibt, nicht geben kann - übrigens eine Position die in der Schweiz linke Politikerinnen auch vertreten (siehe bspw. «Deshalb kann ich als Frau*...» vom 13.4.2017 im Tagi).

    Dieselbe weissen- und männerfeindliche Definition von Rassismus und Sexismus teilt übrigens die Feministin Sibil Schick, die die Polemik um den Hashtag MännersindMüll angestossen hat.



    144 42 Melden
    • Die Redaktion 19.08.2018 15:43
      Highlight Highlight Es ist immer unrecht alle über den selben Kamm zu scheren, das macht die Situation der Betroffenen auch nicht besser.
      21 55 Melden
    • Alexander König 19.08.2018 17:11
      Highlight Highlight Ich finde es auch doof, zu behaupten, es gäbe den Rassismus gegen weisse, oder Sexismus gegen Männer, nicht. Trotzdem ist der Rassismus gegen Weisse meist eine Folge des ursprünglichen Rassismus gegen Schwarze. Ebenso ist der Sexismus gegen Männer meist Folge des Patriarchischen Zeitgeistes. Es sind reale Probleme. Aber im Vergleich zu ihrer Ursache sind sie irrelevant. Sie lassen sich mit dem Rassismus gegen nicht-weisse nicht aufwägen, historisch und mengenmässig gesehen.
      32 76 Melden
    • kafifertig 19.08.2018 17:22
      Highlight Highlight Die Auffassung, dass eine bestimmte Rasse nicht von Rassismus betroffen sein kann, ist per Definition Ausdruck von Rassismus.
      Die Auffassung, dass ein bestimmtes Geschlecht nicht von Sexismus betroffen sein kann, ist per Definition Ausdruck von Sexismus.

      An den Universitäten sind offenbar auch viele trübe Lichter am herumschwIRREN.
      83 11 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ataraksia Eudaimonia 19.08.2018 15:13
    Highlight Highlight Schnell ist es Rassismus wenn einem Einheimischen nicht-respektieren der hiesigen Kultur seitens der Neuankömmlinge nicht gefällt.
    Als Gastgeber hat man bestimmte Erwartungen an 'Gäste' und zu Recht, finde ich mal, selber auch Ausländerin. Vor allem, wenn die vor haben Einheimische zu werden...
    Ein kontroverses, emotionales Thema das schwierig mit Gesetzen, Verboten, Repression der Meinungsfreiheit optimal/langfristig gelöst werden kann.
    90 20 Melden
    • Ueli der Knecht 19.08.2018 15:42
      Highlight Highlight "Als Gastgeber hat man bestimmte Erwartungen an 'Gäste'"

      Schon deine Wortwahl, dass du hier lebende und arbeitende Ausländer als "Gäste" bezeichnest, zeugt von einem etwas schrägen Weltbild deinerseits, das der Korrektur bedarf.

      Wenn du schon dieses Gast-Gastgeber-Bild verwenden willst, dann beachte bitte, dass auch du nur Gast auf diesem Planeten und letztlich auch in der Schweiz bist. Du bist nämlich nicht Einheimischer, sondern vielmehr ein Eingeborener.

      Insofern ist die Lösung nicht so schwierig, wie du dir vorstellst. Sie beginnt nur einfach bei dir selbst.
      34 95 Melden
    • Ataraksia Eudaimonia 19.08.2018 19:38
      Highlight Highlight Mit tiefster Dankbarkeit nehme ich deine erleuchtenden Worte entgegen... rührend dass es Menschen gibt die einen auf den richtigen Weg zurück bringen wollen & können 🤗
      21 6 Melden
    • Madmessie 20.08.2018 10:51
      Highlight Highlight @Ueli: Herrlich, wie allergisch du auf das Gast-Gastgeber-Bild reagierst. Da hast du wohl sogleich in die Tasten gehauen und nicht weitergelesen.

      Ataraksia ist selber Ausländerin, so wie ich ihr Kommentar verstanden habe, und sie wollte einfach darauf hinweisen, dass man Rücksicht auf die Kultur in einem Land nehmen soll.

      Deine Antwort ist schlicht ignorant und überheblich.
      10 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • royal 19.08.2018 15:08
    Highlight Highlight Gut investiertes Geld @UniversitätGöttingen.

    " Die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus stelle Rassendiskriminierung als ein Problem von einzelnen Menschen dar, quasi als krankhafte Abweichung von der Norm. "

    ^ einzig vernünftige aussage und wenn ihr meine stimme gegen rassismus wollt, zeigt mir was ich falsch mache oder wo ich helfen kann.
    20 40 Melden
  • Hierundjetzt 19.08.2018 14:55
    Highlight Highlight tragisch, da verwendet man Jahre seines Lebens drauf um eine universitäre Arbeit zu schreiben und diese scheitert exakt daran, dass man das Untersuchungsobjekt nicht kennt. Staatskunde, KV, 3 Lehrjahr: Eine Kommission ist darum *keine* VE (Verwaltungseinheit) weil Sie unabhängig ist (!) und sein soll (Bsp: ComCom, PostCom, etc.). Eine staatliche Behörde / Kommision muss neutral sein (BV), da kann man sich nicht einfach mal "einmischeln". Wo soll den die EKR platziert werden im VBS? oder bei der UBS? Also Bitte. Föderalismus ein Begriff? Zum Aargau hat die EKR rein gar nichts zu melden.
    99 19 Melden
    • urs eberhardt 19.08.2018 16:17
      Highlight Highlight Das war mein erster Gedanke. Und erwartete diesen logischen Ansatz in der Replik der EKR. Nix da. Haben das wohl selber nicht begriffen im Elfenbeinturm. Und darum den unverdienten Angriff halt doch verdient. (War wohl keiner im KV.)
      25 4 Melden
    • neutrino 20.08.2018 05:52
      Highlight Highlight Teile die Meinung der Forscherin auch nicht - aber es wird ja nirgends gesagt, EKR sei eine Verwaltungseinheit. Es wird auch nirgends gefordert, die EKR soll sich in die Politik der Gemeinde Hinterfultigen (oder sonst eine kommunale oder kantonale Einheit) einmischen.
      6 1 Melden
    • Hierundjetzt 21.08.2018 18:11
      Highlight Highlight Neutrino: nicht ganz, gemäss Forscherin (siehe Artikel), hätte sich die ERK betreffend dem "Schwimmverbot" direkt einmischen sollen. Die 1. Verwaltungsebene darf und soll sich nicht in die Arbeit der 3 Verwaltungsebene einmischen. Das ist die Schattenseite des Föderalismus.

      Das das Schwimmverbot die - sorry - dümmste Idee des Jahrhunderts ist, das ist uns wohl allen klar. Das geht einfach nicht.
      0 0 Melden
  • Maria B. 19.08.2018 14:54
    Highlight Highlight Diese typische Ultralinke (ist sie - ohne wenn und aber) tut exakt dasselbe wie Funichiello und Co., welche die vielen Gewaltexzesse an Frauen welche mehrheitlich durch Migranten begangen werden (siehe Genf etc.) allen Männern kollektiv zuweisen :

    "...stelle Rassendiskriminierung als ein Problem von einzelnen Menschen dar, quasi als krankhafte Abweichung von der Norm."

    Mit anderen Worten : alle Schweizer sind Rassisten :-(

    Und natürlich auch kollektiv potenzielle Vergewaltiger, ist ja klar - was soll man (frau) da noch differenzieren gegenüber der wahren prioritären Täterschaft, tztz!
    119 55 Melden
    • Shlomo 19.08.2018 16:52
      Highlight Highlight Nei nur ca. 30% der Bevölkerung im Schnitt
      14 28 Melden
    • Garp 19.08.2018 17:56
      Highlight Highlight Entfernt. Bitte beachte die Kommentarregeln. Danke, die Redaktion.
    • geissenpetrov 19.08.2018 21:36
      Highlight Highlight Maria B.: wenn man sehr weit rechts aussen steht, dann wirken andere Positionen oftmals als ultra links. Das liegt aber an Dir und nicht an den Anderen.
      Ich kann mir vorstellen, dass Du sehr frustriert bist, dass die Medien gegenwärtig Deine Feindbildgenese nicht bedienen und statt von "Ausländer verprügelt Frau" nun versuchen die Sache genauer zu differenzieren.
      Was dabei herauskommt ist nun mal, dass Gewalt in der Regel von Männern ausgeht und die leidtragenden die Frauen sind. Die Herkunft/Nationalität spielt dabei überhaupt keine Rolle.
      Möchte man Veränderung, müsste man hier ansetzen.
      14 26 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lumpirr01 19.08.2018 14:36
    Highlight Highlight Frau Boulila erwähnt:

    "Die Schweiz kehrt laut Boulila ihre Rolle in der Geschichte des Kolonialismus unter den Teppich"

    Wäre noch interessant, was Frau Boulila darunter versteht. Also von Schweizer Kolonien oder direktem Sklavenhandel ist mir bis jetzt praktisch nichts bekannt. Aber sicher wäre da wieder mal so eine Studie wie obige nötig, um der Schweiz ungerechterweise ans Bein zu pinkeln.............
    96 40 Melden
    • Juliet Bravo 19.08.2018 15:30
      Highlight Highlight Tipp: es steht im Text, dass die Schweiz oder besser gesagt gewisse Unternehmer während des Kolonialismus durchaus eine Rolle gespielt haben.
      34 49 Melden
    • Ueli der Knecht 19.08.2018 15:47
      Highlight Highlight "Also von Schweizer Kolonien oder direktem Sklavenhandel ist mir bis jetzt praktisch nichts bekannt."

      Eben! Du beweist gerade eindrücklich, dass du Teile der Geschichte und historisch belegte Fakten, die dir gerade nicht ins Weltbild passen, einfach mal so unter den Teppich kehrst. Aus den Augen, aus dem Sinn, und der Lumpir04 kann ohne guten Gewissens behaupten, es sei ihm nichts bekannt.

      Vielleicht solltest du lernen, ebenso die Geschichte wie auch die Gegenwart (zB. die Ausbeutung der dritten Welt durch schweizer Megakonzerne) etwas objektiver und selbstkritischer zu betrachten.
      43 76 Melden
    • Mutzli 19.08.2018 16:13
      Highlight Highlight Interessant, wie Sie von "mir ist nichts bekannt" gleich zu "ungerechtigterweise ans Bein pinkeln" wechseln. DIe Schweiz war durchaus in den Sklavenhandel involviert, wobei es einem freisteht müssig darüber zu debattieren wie "direkt" es denn sein muss, um thematisiert werden zu dürfen. Als Startlektüre gibts z.B. die EInträge im Hist. Lexikon der Schweiz: "Im 18. Jh. beteiligten sich Schweizer Kaufleute als Reeder oder als Geldgeber am Sklaventransport der Schwarzen aus Afrika"

      http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D8963.php

      http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D26457.php
      27 19 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jack Wantu 19.08.2018 14:35
    Highlight Highlight Leider gibt es immer mehr Leute, welche andere Meinungen als Rassismus Interpretieren. Die Schweiz hat definitiv kein Rassismusproblem.
    85 38 Melden
    • Garp 19.08.2018 16:03
      Highlight Highlight Hast du Oberwil-Lieli vergessen? Es bringt nichts wegzuschauen, auch in der Schweiz gibt es Rassismus.
      34 65 Melden
    • Grégory P. 19.08.2018 18:15
      Highlight Highlight Ich bin überzeugt, der latenten Rassismus in der Deutschschweiz ist soweit verbreitet, dass die Schweizer es nicht mehr merken.
      25 29 Melden
  • Livia Peperoncini 19.08.2018 14:33
    Highlight Highlight Die Soziologischen Wissenschaften und Politik ist heute im Gegensatz zu den Naturwissenschaften Entertainment. Um an die Honigtöpfe zu kommen muss man bekannt sein. Die Berufsbetroffen bringen mich noch soweit das mir alles egal ist, denn "Ist der Ruf erst ruiniert, lebt's sich gänzlich ungeniert."
    59 19 Melden
    • Mutzli 19.08.2018 16:34
      Highlight Highlight @Livia Gibt ja absolut keinen Grund sich betroffen zu fühlen, wenn Sie selbst sich nicht problematisch verhalten oder problematische Strukturen und Denkweisen fördern. Die Soziologie ist im übrigen, wie beinahe alle anderen Wissenschaften auch (inkl. MINT), alles andere als vom Geld verwöhnt. Karriere kann man da, wie sonst auch, viel besser mit bequemem Nichtauffallen machen. Kommt noch dazu, dass sie so stringent wie noch nie sind, mit besserer Vernetzung, modelling etc.
      8 7 Melden
  • Garp 19.08.2018 14:32
    Highlight Highlight Hallo Jacqueline, ich hab keine Ahnung warum du meinen Kommentar nicht veröffentlicht hast. War ja nicht schlimm. Ich hätte mir halt gern die ganze Studie genau angesehen und wenn du einen Link hast, der nicht über Google oder Facebookaccount geht (ich hab beides nicht) , dann füge den doch ein. Ich gehöre zu den kritischen Lesern, die sich einfach gern ein etwas ausführlicheres Bild machen wollen. Ist immer besser als eine Zusammenfassung von einem Journalisten, der ja auch durch seine Brille sieht.
    48 4 Melden
    • Garp 19.08.2018 16:31
      Highlight Highlight Mein Kommentar war ziemlich kurz. Daran lag es nicht.
      5 0 Melden
  • leu84 19.08.2018 14:13
    Highlight Highlight Der Film "Schweizermacher" zeigt es gut dar. Manch Behörden haben zwei komplett verschiedene Gesichter.
    26 48 Melden
  • Me, my shelf and I 19.08.2018 14:09
    Highlight Highlight Meiner Mutter, Deutscher, wurde damals, als sie mit meiner Schwester schwanger war beim Telefonat mit einer Behörde (müsste jetzt nachfragen mit welcher) gesagt, sie habe Glück in so einem linken Land zu leben, eigentlich sei sie zum Arbeiten und nicht zum Kinder gebären hier. Er fände, sie solle abgeschoben werden.
    Als mein Vater, Schweizer, daraufhin wutentbrannt anrief, wurde die Aussage sofort abgestritten und sowieso, man habe ja nicht gewusst, dass meine Mutter einen Schweizer Gatten hätte.

    Soviel zum Thema behördlicher Rassismus.
    91 136 Melden
    • wydy 19.08.2018 14:57
      Highlight Highlight Wegen den Fehlverhalten einer Einzelperson, sollte man nicht generalisieren. Sie hätten den Namen der Person erfragen sollen und dann eine Beschwerde einreichen. Es steht dann zwar Aussage gegen Aussage, aber wenn es öfter beschwerden wegen eines Mitarbeiters gibt, wird das Konsequenzen haben.
      60 14 Melden
    • Magenta 19.08.2018 15:18
      Highlight Highlight Sorry, aber diese Geschichte nehme ich dir nicht ab.
      62 32 Melden
    • Lester McAllister 19.08.2018 15:23
      Highlight Highlight Absolut nicht zu entschuldigen so ein Verhalten.
      Daraus aber auf Rassismus in den Behörden zu schliessen, ist etwa wie: " Der Cousin meiner Nachbarin wurde am Bahnhof grundlos von Ausländer zusammengeschlagen; also haben wir ein Ausländerproblem"
      38 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • rudolf_k 19.08.2018 14:03
    Highlight Highlight Rassismus - ein riesengrosses Problem in der Schweiz
    48 124 Melden
    • kafifertig 19.08.2018 17:45
      Highlight Highlight So gross, dass ich es nirgends sehen kann.
      18 12 Melden
    • Bene86 19.08.2018 18:03
      Highlight Highlight Sag nichts! Gerade gestern am Lindenplatz in Altstetten wurde ein Schweizer von einem balkanstämmigen Jungen und seinen 2 Kollegen verdroschen (T-Shirt zerissen, Blutig geprügelt). Ich rannte sofort zu ihm hin, er kennt die beiden Täter aus der Schulzeit und wollte leider Gottes nicht zur Polizei. Am hellichten Tag auf einem öffentl. Platz.

      1 Std. später hörte ich im Zug eine Gruppe junger Männer über die "Scheiss pädophilen Schweizer" schimpfen.

      Ah Moment... Das nennt man ja Kultur, nicht Rassismus, ich Dummchen!
      29 7 Melden
    • Mutzli 19.08.2018 18:58
      Highlight Highlight @Bene66 Bitte was? Natürlich ist das Rassismus, was ja auch von niemandem bestritten wird. Aber schön konnten Sie auch ein bisschen whataboutismieren.
      5 10 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • The greatest man who ever inhaled oxygen 19.08.2018 14:01
    Highlight Highlight Es gibt sicher Rassismus in der Schweiz, durchaus sollte man nicht bestreiten, aber ich als Albaner habe mich nie diskriminiert gefühlt von Behörden noch hatte ich je das Gefühl ein Mensch zweiter Klasse zu sein in diesem Land. Es gibt Vorurteile aber Secondos werden hier nicht vom Staat diskriminiert. Idioten gibts immer die einen mal ablehnen bei Jobsuche oder Wohnungssuche deswegen, aber das ist eine extrem kleine Minderheit und beeinträchtigt das Leben nicht sehr gross. Ich lebe hier sehr gut und gerne.
    498 41 Melden
    • E-Smoking 19.08.2018 14:23
      Highlight Highlight danke für dieses statement
      35 13 Melden
    • Kane88 19.08.2018 14:26
      Highlight Highlight Danke für die Beschreibung der Realität in diesem Land. 👍
      37 16 Melden
    • Die Redaktion 19.08.2018 14:31
      Highlight Highlight Nur weil es nach Ihren Angaben wenige sind sollte man nichts dagegen unternehmen?

      PS In einer Skala von 1-10 wie dunkel würden Sie ihren Hauttyp beschreiben?
      17 73 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • The Count 19.08.2018 13:55
    Highlight Highlight Ich spüre Rassismus nicht mehr so stark präsent wie vor 20 Jahren. Diskriminierung aufgrund kultureller oder sozialstatusabhängiger Differenzen jedoch wächst. Das Problem verlagert si h von Rasse zu Klasse.
    65 29 Melden
    • Ueli der Knecht 19.08.2018 16:02
      Highlight Highlight dini Mueter: Rassismus unterteilte ursprünglich Menschen in eine Herrenrasse und alle anderen niederwertigeren Rassen, in wertvolle und unwerte Menschen.

      Aber auch die Diskussion um eine Leitkultur ist Rassismus (http://bit.ly/2riUYoi).

      Die Leitkultur und deren Angehörigen wird über andere Kulturen gestellt. Es gibt Herrenmenschen, die der Leitkultur angehören, bestenfalls Eingeborene sind, und es gibt nieder-/unwerte Menschen aus anderen Kulturkreisen, die man allenfalls mit viel Mühe oder Zwang in die Leitkultur assimilieren kann, aber doch besser ausgrenzen oder eliminieren soll.
      4 32 Melden
    • Mutzli 19.08.2018 16:27
      Highlight Highlight Auch wenn ich zustimmen würde, dass alltäglicher Rassimus ein bisschen abgenommen hat: Diskriminierung aufgrund kultureller DIfferenzen ist nichts anderes als Rassismus. "Rasse" als biologische Kategorie existiert beim Homo Sapiens nicht, sondern nur als eine (oftmals relativ willkürlich definierte) soziale Klassifizierung. Da fliessen natürlich auch Äusserlichkeiten ein, doch das lässt sich von Kategorien wie Kultur und Ethnie etc. nicht trennen. -> Siehe z.B. auch die Anti-Rassismusstrafnorm, die dies ähnlich festhält.
      11 8 Melden
  • BigE 19.08.2018 13:45
    Highlight Highlight Es gibt leider keinen „vernunftgeprägten“ Umgang mit dem Thema. Entweder man ist ein rechtsradikaler Rassisten-Nazi oder ein linksgrünversiffter Gutmensch. Dazwischen kann keine Position eingenommen werden. Egal, wie differenziert man versucht, ein Thema anzugehen, man wird sofort in eine der beiden Schubladen gesteckt. Entsprechend schwer ist es, sich mit Andersdenkenden auszutauschen, ohne zu streiten. Wenn dasThema etwas sachlicher angegengen würde (auch in den Kommentaren hier), wäre viel gewonnen.
    428 25 Melden
    • Die Redaktion 19.08.2018 14:19
      Highlight Highlight Bei Rassismus und Diskriminierung gibt es nur eine vertretbare Position, die des linksgrün-versifften Gutmenschen und das völlig unabhängig davon wie man sich in der Flüchtlingsdebatte engagiert. Kein Rassist zu sein oder nicht zu diskriminieren ist nicht links, sondern verdammt nochmal normal.
      36 55 Melden
    • tschegg 19.08.2018 16:02
      Highlight Highlight Du bringst es voll auf den Punkt 👍
      12 3 Melden
    • G. 19.08.2018 19:49
      Highlight Highlight Danke für diesen Kommentar.

      Ich selber als gebürtiger, „käsegesichtiger“, „Kuh“-Schweizer komme mir langsam aber sicher selber diskriminiert vor. Entweder ich werde als dieser rechtsradikale Rassisten-Nazi hingestellt oder als linksradikaler Grünsiff-Gutmensch.

      Herrjemine, haben wir keine anderen Probleme?

      Ist das jetzt der Zenith der menschlichen Evolution?

      5 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 19.08.2018 13:37
    Highlight Highlight Wofür es heute doch alles Forschungsgelder gibt... hauptsache man provoziert, dann ist man in der Akademia 'wichtig'. Ob die Erkenntnisse nützlich oder gar wahr sind und wissenschaftlichen Standards entsprechen interessiert nicht.
    Hier nun mal wieder ein schönes Beispiel dafür. Auch in der Schweiz wird bei uns in den Geistes- & Sozialwissenschaften (Ökonomie gehört übrigens auch dazu) genauso schludrig gearbeitet. Wie soll der Bürger da noch der Akademia vertrauen können?
    80 56 Melden
    • Bchij 19.08.2018 14:31
      Highlight Highlight ‘Ob die Erkenntnisse nützlich oder gar wahr sind und wissenschaftlichen Standards entsprechen interessiert nicht.’

      Warum? Was ist die Begründung für diese Aussage?

      Um an einer Universität zu forschen und zu publizieren, muss man, meines Wissens, schon gewissen Ansprüchen gerecht werden, was Inhalt und Arbeitsweise angeht.
      16 14 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 19.08.2018 15:03
      Highlight Highlight Man bedenke, dass du gestern diesen Standpunkt vertreten hast: Die Schweiz spielte keine 'Rolle in der Geschichte des Kolonialismus' und Menschen, die in Zoos gehalten wurden, seien Schauspieler gewesen.

      Ganz ehrlich, dir kann man noch viel weniger vertrauen, als der Akademia.
      21 13 Melden
    • Juliet Bravo 19.08.2018 15:19
      Highlight Highlight Der Text wurde in der Fachpresse publiziert. Worauf gründest du deine Anschuldigung, er würde wissenschaftlichen Kriterien nicht genügen?
      Ich sehe deinen Kommentar als reine Stimmungsmache, um die Autorin der Studie und die Studie selbst in ein schlechtes Licht zu rücken. Und deine politische Aussage zu machen, wonach es wohl keinen Rassismus gäbe oder so ähnlich.
      Beziehst du dich auf diese Konkrete Arbeit oder ist das ein genereller Rundumschlag?
      20 12 Melden
  • Ricola74 19.08.2018 13:32
    Highlight Highlight Böse Böse Schweizer, wir sind sexistisch, Rassistisch und fügen unseren Frauen Gewalt zu. Für was werden wir als nächstes Beschuldigt ?
    112 59 Melden
    • Nelson Muntz 19.08.2018 14:34
      Highlight Highlight Wir resp. die Appenzeller rücken das Geheimrezept nicht raus!
      45 3 Melden
    • Livia Peperoncini 19.08.2018 14:41
      Highlight Highlight Wenigsten kann man uns nicht vorwerfen Mitglied im UN-Menschenrechtsrat zu sein. Die Besetzung für die Amtszeit 2017 - 2020 ist ja schon sehr speziell, um es vorsichtig auszudrücken.

      https://de.wikipedia.org/wiki/UN-Menschenrechtsrat#Bisherige_Besetzungen
      25 9 Melden
    • Die Redaktion 20.08.2018 07:32
      Highlight Highlight @Livia Peperoncini
      User Image
      0 0 Melden
  • Nelson Muntz 19.08.2018 13:32
    Highlight Highlight Wenn es hier so schlimm ist, kann man gerne auswandern.... Vielleicht sollte sich die Schweiz Menschenrechtsperlen wie das Sultanat Türkei, Kongo, Ost Timor oder Saudi Arabien als Vorbild im Umgang mit Minderheiten nehmen...
    95 68 Melden
    • Die Redaktion 19.08.2018 14:24
      Highlight Highlight Und dadurch wird die Situation in der Schweiz besser?
      26 33 Melden
    • AskLee 19.08.2018 14:25
      Highlight Highlight Nein nicht auswandern, hier weiterleben und sein Umfeld mitgestalten.
      Wo wären wir, wenn immer alle auswandern würden wenn mal was nicht passt ?
      28 6 Melden
    • Bchij 19.08.2018 14:33
      Highlight Highlight Warum kann man nicht versuchen, etwas zu ändern?
      und nur weil es an anderen Orten schlechter ist, heisst nicht direkt, das es gut ist..
      23 18 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • koks 19.08.2018 13:31
    Highlight Highlight Es gibt Rassismus.

    Aber es gibt keinen 'Behördenrassismus'. In letzter Zeit hört man viele Rassismuserfindungen, sogar solche wie 'Gegenrassismus' oder 'guter Rassismus'. Das sugeriert, dass Rassismus unter bestimmten Konditionen ausgeübt schlimmer oder weniger schlimm sei.
    Das ist natürlich völliger Schwachsinn.
    74 25 Melden
    • Juliet Bravo 19.08.2018 15:21
      Highlight Highlight Wer bitte schreibt von Zitat „gutem Rassismus“? Habe ich noch nie gehört. Kannst du ein Beispiel bringen? Eine Quelle?
      11 23 Melden
    • Ueli der Knecht 19.08.2018 16:18
      Highlight Highlight "Aber es gibt keinen 'Behördenrassismus'",
      wenn man blind durch die Welt traumwandelt...

      Es gibt racial Profiling (rechtswidrig), es gibt ettliche Urteile gegen Polizeibeamte wegen Rassismus (zB. https://www.watson.ch/!541586058).

      Nach dem ECRI-Bericht vom April 2009 gab es in der Schweiz mehrere Fälle von missbräuchlichem Verhalten der Polizei gegen Ausländer, Asylbewerber, Schwarze und andere Minoritäten.
      http://www.ekr.admin.ch/pdf/090915_ECRI_BerichtCH208c.pdf

      Das hat sich bis heute nicht wirklich verbessert.
      9 14 Melden
    • Mutzli 19.08.2018 16:24
      Highlight Highlight Institutionaler Rassismus heisst nicht einfach Rassismus der von Behörden ausgeht, sondern der, auch durchaus unpersönlich, durch Strukturen ensteht und gefördert wird.

      Z.B. in Dänemark, in dem nun Gebiete als "Ghettos" klassifiziert werden aufgrund Ausländeranteil und es den Personen erschwert wird dort rauszukommen und Vergehen härter bestraft werden.

      Ähnliche Strukturen und Dynamiken gibts auch bei uns, in dem z.B. Racial Profiling verteidigt wird, obwohl längst bekannt ist aus den USA, dass das nicht funktioniert.
      6 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

«Angriff auf den Rechtsstaat!» – «Lügenkampagne!»: Das grosse Streitgespräch zur SBI

Am 25. November stimmen wir über die Selbstbestimmungs-Initiative (SBI) der SVP ab. Auf der watson-Redaktion trafen sich Initiativ-Gegnerin Laura Zimmermann von der Operation Libero und Jung-SVP-Präsident Benjamin Fischer zum hitzigen Schlagabtausch – und schenkten sich nichts.

«Direkte Demokratie vor gierigen Grosskonzernen!» Mit dieser Parole trat die Junge SVP auf dem Bundesplatz auf, als die Economiesuisse gegen die SBI warb. Herr Fischer, sind Sie im Herzen ein Jungsozialist?Benjamin Fischer: Nein, natürlich nicht. Wir wollten aufzeigen, wessen Interessen die Economiesuisse hier wirklich vertritt. Es sind jene der internationalen Grosskonzerne, deren Spitzen eigentlich nichts mehr mit der Schweiz zu tun haben und demzufolge auch kein Verständnis für die …

Artikel lesen
Link to Article