Session
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Seltene Einigkeit: Die «No Billag»-Initiative fällt im Ständerat voll durch

08.03.17, 06:36 08.03.17, 11:38


Im Ständerat fand die Initiative zur Abschaffung der Radio- und TV-Gebühren keine Gnade. Keiner der Ständeräte sprach sich für die Inititative aus.  Die Vorlage geht nun in den Nationalrat.

Eine Abstimmung war nicht nötig, im Rat herrschte seltene Einigkeit: Die Annahme der Initiative würde das Funktionieren der Demokratie gefährden, lautete der Tenor. Ein vielfältiges Angebot in allen Sprachregionen sei in einer direkten Demokratie wichtig, und dieses lasse sich im kleinen Markt nur mit Gebühren finanzieren.

«Eine so schlechte Initiative wie die No Billag-Vorlage verdient keinen Gegenvorschlag», sagte Géraldine Savary (SP/VD). Beat Vonlanthen (CVP/FR)meinte: «Wir dürfen uns gar nicht vorstellen, was passiert, wenn die Billag-Gebühren abgeschafft würden.» Eine massiv geschrumpfte SRG würde mit den privaten Anbietern um die Werbegelder streiten. Das sei auch für die kleinen regionalen Medien ein Problem.

Kein grundsätzliches Online-Werbung-Verbot für die SRG

Der Ständerat will SRG Online-Werbung nicht grundsätzlich verbieten. Der Bundesrat soll weiterhin die Möglichkeit haben, das Online-Werbeverbot für die SRG nach 2018 zu lockern. Der Ständerat hat am Mittwoch einstimmig eine Motion abgelehnt, die das heute geltende Verbot zementieren wollte. (sda)

Gebühren verbieten

Die Initianten fordern, dass Radio- und Fernsehempfangsgebühren verboten werden. Bei einem Ja dürfte der Bund die Stationen auch nicht in anderer Form subventionieren. Er dürfte lediglich Konzessionen versteigern.

Hinter der Initiative stehen Vertreter der Jungen SVP und der Jungfreisinnigen, das Komitee präsidieren Olivier Kessler (SVP) und Florian Maier (FDP). Es handelt sich um den zweiten Anlauf: Ein erstes Volksbegehren mit demselben Anliegen war nicht zustande gekommen.

Drohende Berlusconisierung

In Zeiten von «Fake news» werde der Stellenwert eines unabhängigen, gebührenfinanzierten Mediums besonders deutlich, sagten Joachim Eder (FDP/ZG) und Damian Müller (FDP/LU). Konrad Graber (CVP/LU) warnte, mit der Abschaffung der Gebühren würde eine Berlusconisierung drohen. «No Billag heisst no SRG», stellte er fest.

Andere Rednerinnen und Redner lobten zwar die SRG, forderten aber gleichzeitig, diese müsse sich bewegen. «Die SRG ist keine heilige Kuh», stellte Comte fest. Sie müsse bereit sein, sich anzupassen, befand Josef Dittli (FDP/UR). So sei fraglich, ob die SRG alles tun müsse, was sie heute tue.

Einstimmiges Nein

Die Mitglieder der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Ständerates (KVF) vermochten diese Argumente nicht zu überzeugen: Die KVF hat sich einstimmig gegen die Initiative ausgesprochen.

Die Abschaffung der Gebühren würde den Service public in Frage stellen, argumentieren die Gegner. Eine umfassende und objektive Berichterstattung sei in einer direkten Demokratie wie der Schweiz aber wichtig. Die Gebühren sicherten auch den Fortbestand lokaler Radio- und Fernsehsender.

Markt zu klein

Der Bundesrat lehnt die Initiative aus denselben Gründen ab. Mit der Initiative würde die Meinungs- und Angebotsvielfalt reduziert, schreibt er in seiner Botschaft ans Parlament. Ein vielfältiges und qualitativ gutes Angebot lasse sich im kleinen und mehrsprachigen Schweizer Markt nicht ausschliesslich kommerziell finanzieren.

Die tagesaktuellen Nachrichten- und Informationssendungen von SRF beispielsweise lassen sich laut dem Bundesrat bloss zu 45 Prozent über Werbung finanzieren, jene von RTS zu 25 Prozent und jene von RSI zu 10 Prozent.

400 Franken im Jahr

Die SRG wird heute zu 70 bis 73 Prozent über die Gebühren finanziert. Sie erhält von den insgesamt 1.35 Milliarden Franken 1.235 Milliarden. Rund die Hälfte der Gebührengelder fliessen in die Information, die rund ein Drittel der Kosten ausmachen.

Die privaten Haushalte bezahlen eine jährliche Empfangsgebühr von 451 Franken. Mit dem Systemwechsel von einer Gerätegebühr zu einer Haushaltsabgabe soll diese auf 400 Franken sinken.

Kritik an der SRG

Dass die Initiative zur Abschaffung der Gebühren an der Urne nicht als chancenlos gilt, hat mit dem knappen Ausgang der Volksabstimmung zum neuen Gebührensystem zu tun. Schon damals wurde allgemeine Kritik an der SRG laut.

Die Diskussion wird nun erneut aufflammen. SRG-Kritiker aus den Reihen der SVP könnten im Verlauf der parlamentarischen Beratungen einen Gegenvorschlag zur Initiative ins Spiel bringen - mit tieferen Gebühren anstelle eines Gebührenverbots. (whr/sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Ist Trump nun ein Faschist oder nicht?

Die 7 schlimmsten Momente, die du an einer Prüfung erleben kannst

Die Grünen sind die unverbrauchten Linken

Norilsk – no fun. Das ist Russlands härteste Stadt

«In einer idealen Welt wären Solarien verboten»

Diese Nachricht lässt jede Playstation 4 sofort abstürzen – so schützt du dich

30 Millionen Facebook-Profile gehackt. User-Daten weg. So merkst du, ob du betroffen bist

Diese Inder löschen Pornos und Gräuel-Bilder aus dem Netz – und leiden dabei Höllenqualen

Warum Tabubrecher triumphieren und was die Schweiz damit zu tun hat

Swisscom erhöht Abopreise um 191%: So reagieren die Kunden auf den erzwungenen Abowechsel

Mit diesen 10 Tricks und Tipps holst du das Beste aus Spotify raus

Wir haben die Kantonsgrenzen neu gezogen – so sieht die Schweiz jetzt aus

Diese 7 Frauen hätten einen Nobelpreis verdient – nur eine könnte ihn noch bekommen

GoT-Star Natalie Dormer meint: «MeToo war absolut notwendig!»

Alpentourismus kämpft mit Gigantismus um Gäste: Kann das gut gehen?

Der Staat soll Stillpausen für berufstätige Mütter bezahlen

Wie AfD-Weidel mit falschen Schweizer Asylzahlen Hetze gegen Ausländer macht

Diese Tweets zeigen dir, was mit Menschen passiert, wenn sie zu lange keinen Sex haben 😂

Sorry, Bundesrat Berset, aber es ist Freitag und wir hatten nichts Besseres zu tun ...

«Einmal Betrüger, immer Betrüger» – 7 Leute erzählen von ihrem Beziehungsende

11 Schritte für mehr Nachhaltigkeit in deinem Alltag

präsentiert von

Du denkst, du kennst die Kommaregeln? Ha!

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

Abonniere unseren Daily Newsletter

201
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
201Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • R&B 09.03.2017 16:56
    Highlight Die No-Billag ist eigentlich eine ausländische Initiative.

    Bei Annahme von No-Billag können die Deutschen TV-Kanäle viel mehr Werbung verkaufen, weil SRF nicht mehr existiert.

    Da nach Marktanteil Werbung gebucht wird, erhalten ausländische Sender momentan nicht so viel Werbegelder, wie sie gerne hätten. SRF hat z.B. bedeutend mehr Marktanteile als RTL, weil RTL für Schweizer nicht so attraktiv ist.

    Somit versuchen nun die deutschen Sender via Goldbach Media und somit Nathalie Ricklin die SRF zu zerstören, so dass RTL etc. mehr Werbegelder erhalten.

    SVP die Schweizer Partei...
    3 3 Melden
  • R&B 09.03.2017 08:23
    Highlight Angenommen, die Initiative würde angenommen und das Schlimmste trifft ein.

    SRF würde praktisch verschwinden. Ein Stück Schweizer Identität - Schweizer Kultur würde verloren gehen.

    SVPler und deren Wähler würden zuerst aufschreien und den Linken die Schuld dafür in die Schuhe schieben.

    Halt eben: SVP-Wähler können nicht selber denken.
    13 8 Melden
    • 3fuss 09.03.2017 10:09
      Highlight Na und? Die Unterdrückung der Frau wurde auch abgeschafft, obwohl jahrtausendelang identitätsstiftender, fester Teil unserer Kultur. Dito mit dem Verbot der Abtreibung, des Konkubinats.
      Ach überhaupt: Mit der Aufklärung, der Meinungsfreiheit und den Menschenrechten wurden noch viel, viel grössere und bedeutendere Traditionen einfach weggespült, und das war gut so. Ich denke da an Feudalismus, Leibeigenschaft, Scheiterhaufen für Ketzer und Hexen, u.v.m.
      Die Schweiz ohne SRF ist wie eine Frau ohne Tintenfisch: genau so schön, wie mit.
      10 15 Melden
    • 3fuss 09.03.2017 12:55
      Highlight @Chnobli: Erstens braucht es für Meinungsvielfalt keine SRG, zweitens spreche ich vom Segen des Überwindens nutzloser, veralteter Traditionen und nicht z. B. von der gesellschaftlichen Wirkung eines brennenden Scheiterhaufens im Vergleich zu einer schauprozessähnlichen "Arena"-Sendung. Die SRG ist ein alter Zopf und gehört abgeschnitten!
      5 12 Melden
  • gnp286 08.03.2017 19:18
    Highlight 1 TV-Sender und 1 Radio-Sender pro Sprachregion. Mehr braucht es nicht für eine unabhängige Information. Dass mit den Gebühren noch jegliche Programmfüller (Glanz und Gloria, die ganzen Spieleshows und ähnliches, welches DEFINITIV nichts mit der Grundversorgung zu tun hat) finanziert werden, stösst mir schon auf. Die Hälfte der Gebühren wäre ja erträglicher, aber über 400 Fr. für eine mittlerweile zu grosse SRG ist mir schon etwas zu viel.
    25 7 Melden
    • wasylon 08.03.2017 20:47
      Highlight Absolut Einverstanden. Heute hat die SRG 17 Radiosender und 7 Fernsehsender. Masslos übertrieben.
      14 2 Melden
  • Gummibär 08.03.2017 19:00
    Highlight Staatlich verordneter Zwangskonsum eines Produkts zweifelhafter Qualität ist ein Eingriff in die persönliche Entscheidungsfreiheit.
    Der Vergleich mit dem Unterhalt von Strassen und Schulen durch Steuergelder ist nicht zu Ende gedacht. Wir sind alle auf Versorgung mit Lebensmitteln, Unterhalt der Infrastruktur und im Notfall auf Ambulanz und Feuerwehr angewiesen.
    Das Leben wird hingegen durch die Absenz des Schweizer Fernsehens in keiner Weise beinträchtigt. Ueber 7,3 Milliarden Erdenbürger beweisen es täglich.
    25 19 Melden
  • dracului 08.03.2017 18:05
    Highlight Finde es schade, dass wir wieder nicht über eine Modernisierung sprechen. Es wird nichts zum Sendungsmix gesagt, die Stärkung der Konkurrenz (Privatfernsehen) und die Kosten der Billag selber. Mein Fazit: SRF sollte sich mehr auf ihren vielzitierten Auftrag (Sprachregionen, Demokratieunterstützung) fokussieren und den Einkauf von Serien und eigenen grossen Kisten reduzieren. Privatfernsehen sollte gefördert werden, wenn man der SRF schon das Werbegesetz lockert. Und wozu braucht es für CHF 100M/Jahr die Eintreiberorganisation Billag? Gelder könnten doch einfach mit Steuern eingetrieben werden.
    15 3 Melden
    • gnp286 08.03.2017 19:19
      Highlight Amen. Die Grundversorgung könnte die Hälfte kosten, wenn es auch bei der Grundversorgung bliebe.
      13 3 Melden
    • stan1993 09.03.2017 06:36
      Highlight Aber dann müsste die Steuer vom Volk abgesegnet werden ;)
      2 1 Melden
  • R&B 08.03.2017 16:57
    Highlight Meine Prognose: 60% der Stimmenden verwerfen die No-Billag-Initiative
    13 9 Melden
    • Oban 08.03.2017 17:23
      Highlight Es können ja nicht alle so Doof wie 20min Leser sein.
      22 17 Melden
    • 3fuss 08.03.2017 20:21
      Highlight @Oban: Dann müsste die Initative also mit 70 % angenommen werden.
      4 7 Melden
  • piedone lo sbirro 08.03.2017 16:43
    Highlight die SVP führt ein täglicher kleinkreig gegen kritische berichte der SRG.

    der film «Inside Bundeshaus» über die umsetzung der MEI ist auf der SRF-webseite zu sehen.
    während FDP, SP und CVP erlaubten, ihre strategien zu filmen, hat die SVP dies verboten – was sich als bumerang erwies, denn a. glarner sollte die erarbeiteten positionen der SVP vor der kamera erklären und war dazu unfähig. die interviews mit ihm gerieten zum kommunikations-gau.

    die wut der SVP zeigt, was die anti-SRG-lobby an der SRG besonders stört: die reste von kritischem geist, die der SRG noch geblieben ist.
    38 9 Melden
    • 3fuss 08.03.2017 20:27
      Highlight SRG und kritischer Geist ist wie Trump und diplomatisch.
      7 12 Melden
    • piedone lo sbirro 09.03.2017 08:52
      Highlight @3fuss

      plaudern sie aus langeweile oder möchten sie eine qualitative aussage machen? wenn ja welche? können sie ihren inhaltslosen nonsens mit argumenten und quellen belegen - damit wir sie hier auch ernst nehmen können?
      3 3 Melden
    • 3fuss 09.03.2017 09:49
      Highlight @piedone: Die Quellen sind genannt: SRG und Trump.
      Wer sich beides angehört hat und einen IQ über 80 hat, der muss zum selben Schluss kommen.
      5 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • blaubar 08.03.2017 16:27
    Highlight Mal schauen, ob der Ständerat beim Volk voll durchfällt.
    20 25 Melden
  • Platon 08.03.2017 14:59
    Highlight Wieso nicht ein Gegenvorschlag, der aus der Gebühr eine Steuer macht? Wäre die Billag in den Steuern versteckt würde sich niemand darum scheren, auch wenn jeder im Durchschnitt gleich viel zahlen müsste.
    31 6 Melden
  • Roterriese 08.03.2017 14:00
    Highlight Solange mit der Billag-Steuer Sendungen wie Müslüm oder Glanz und Gloria finanziert werden gehört die Steuer abgeschafft.
    51 73 Melden
  • Normi 08.03.2017 13:50
    Highlight Ein Europa vergleich:
    14 29 Melden
    • TanookiStormtrooper 08.03.2017 14:24
      Highlight Milchmädchenrechnung. Die Schweiz hat weniger Einwohner als die meisten dieser Länder und muss zudem in 3 Sprachen produzieren (plus einige Sendungen auf Rätoromanisch). Ausserdem wird bei uns nicht pro Kopf, sondern pro Haushalt gerechnet.
      61 14 Melden
    • Oban 08.03.2017 14:45
      Highlight Zeigt ja eigentlich das es bei uns trotz 4 Sprachen nicht wirklich viel teurer ist.
      47 12 Melden
    • Normi 08.03.2017 15:01
      Highlight z.b in Spanien gibt es keinen Zwangskonsum von TV ist Spanien jetzt undemokratisch ??
      23 18 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dewar 08.03.2017 13:45
    Highlight Alle die von Zwang sprechen und die Gebühren abschaffen wollen: 1. Ich glaube einfach nicht, dass scheinbar jeder Zweite hier nie SRG konsumiert (Radio im Auto, Tagesschau, whatever). 2. Ich zahle imfall auch für Strassen nach Hinterfultigen, obwohl ich da nie drauf fahre, und für Schulen, obwohl ich da längst raus bin und keine Kinder habe. So funktioniert ein demokratischer Staat. Es ist kein Selbstbedienungsladen, wo man sich einfach nimmt, was man Lust drauf hat, und am Besten noch mit Rabatt. Ein neutrales Medium ist ein wichtiges Fundament für eine diverse, unabhängige Meinungsbildung.
    83 29 Melden
    • Slavoj Žižek 08.03.2017 14:07
      Highlight Neutral und unabhänging, du bist lustig.
      28 50 Melden
    • atomschlaf 08.03.2017 14:13
      Highlight @Dewar: Radio schon, TV nicht.

      Für das werbefreie Radio zahle ich auch gern im heutigen Umfang.
      Nicht aber für das Fernsehen via Doris' verfassungswidriger Mediensteuer.
      22 42 Melden
    • Fabio74 08.03.2017 14:40
      Highlight @atomschlaf Dumm dass die Rechten das Verfassungsgericht nicht wollen
      12 14 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • piedone lo sbirro 08.03.2017 13:37
    Highlight mit der billag initiative geht es der SVP einzig darum die öffentlich rechtlichen medien zu schwächen, um das eigene medienimperium um blocher zu stärken und auszubauen - als vorbilder dienen putin, erdogan, trump, und berlusconi.
    48 40 Melden
    • Richu 08.03.2017 14:40
      Highlight @piedone lo sbirro: Als grosser SVP Hasser bist du leider nicht in der Lage bzw. stark überfordert, die Situation neutral zu beurteilen.
      Die Jungfreisinnigen und die junge SVP hatten gute Gründe diese Initiative zu starten und erfolgreich einzureichen. Die grosse Mehrheit der unter 30-Jährigen sind eindeutig für diese Initiative. Es spielt keine Rolle ob sie linkes oder rechtes Gedankengut vertreten oder ob sie sich politisch neutral verhalten!
      25 38 Melden
    • piedone lo sbirro 08.03.2017 16:20
      Highlight @Richu

      im gegensatz zu ihnen hasse ich niemand - nur denke und informiere ich mich selber, während sie das denken wohl aus überforderung nach herrliberg ausgelagert haben. info-beschaffung gehört auch nicht gerade zu ihren tugenden.

      die initiative stammt von der SVP, namentlich von rickli und kessler!

      "Die grosse Mehrheit der unter 30-Jährigen sind eindeutig für diese Initiative."

      liefern sie links&quellen für diesen stuss!

      http://www.tageswoche.ch/de/2017_8/schweiz/743277/Wie-SRF-Gegner-mit-SRF-reich-werden-wollen.htm

      http://www.woz.ch/1709/no-billag-initiative/kessler-allein-zu-haus
      15 12 Melden
    • Richu 08.03.2017 16:53
      Highlight @piedone lo sbirro: Tatsache ist, dass das bei dieser Initiative inkl. "Sammlung" der Unterschriften" auch die Jungfreisinnigen beteiligt waren. Wenn Sich sich richtig informieren würden wäre dies Ihnen sicher bekannt!
      Übrigens hat sich Frau Rickli gegen diese Initiative ausgesprochen. Sie ist für einen Gegenvorschlag "Halbierung der Billag-Gebühren".
      Bei einer aktuellen Umfrage mit über 8'000 Teilnehmern bei "20minuten" sind 68%, d.h. über 2/3 der Meinung, dass es der "Gesellschaft" ohne SRF genau so gut ginge wie mit SRF!
      9 19 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • atomschlaf 08.03.2017 13:31
    Highlight Da sieht man mal wieder, wie unsere Parlamentarierinnen und Parlamentarier in der Vergangenheit leben.
    Staatliche Medienmonopolisten sind ein Auslaufmodell, man sehe sich nur mal das Durchschnittsalter der SRF-Sendungen an.
    In spätestens 20 Jahren erledigt sich die Sache mangels Publikum von selbst.
    25 43 Melden
    • atomschlaf 08.03.2017 14:03
      Highlight Das Durchschnittsalter der Zuschauer natürlich... sorry!
      11 17 Melden
    • 3fuss 08.03.2017 15:26
      Highlight Leider wird die SRG fröhlich weiterhin unser sauer verdientes Geld verpulvern, auch wenn sie keinen einzigen Zuhörer oder Zuschauer mehr haben. Die Gebühr wird trotzdem erhoben werden.
      16 18 Melden
    • Normi 08.03.2017 22:18
      Highlight in 20-Jahren kommt halt der Denkmalschutz der Die SRG erhalten muss
      4 1 Melden
  • Blitzmagnet 08.03.2017 13:28
    Highlight SRG massiv verkleinern. Kein Unterhaltungsangebot (Glanz+Gloria, Serien, Filme), kein Sport.
    Nur Nachrichtensendungen, Reportagen, Dokumentationen. Informationsauftrag wahrnehmen.
    Dasselbe im Radio.

    Gebühren über Steuern direkt einziehen, ohne oben geschriebenes wahrscheinlich (Vermutung, habe dazu keine Quellen) nichtmal die Hälfte. Nur noch je ein Kanal für Radio + TV für jeden Sprachteil.
    32 23 Melden
    • atomschlaf 08.03.2017 14:15
      Highlight Genau. 1 TV- und 2 Radio-Kanäle pro Sprachregion würden reichen.

      Klamauk-TV, Sport und Einheitsbrei-Radio à la SRF 3 können Private genau so gut.
      21 20 Melden
    • boexu 08.03.2017 17:03
      Highlight Gemäss Artikel werden Sendungen in der Deutschschweiz zu 45% durch Einnahmen aus der Werbung finanziert. Dies würde bei einer Streichung der Quotenhits (wie z.B. Champions League, die grössten schweizer Talente etc.) zum grossen Teil wegfallen. Dann müssten Newssendungen wie die Tagesschau zu 100% gebührenfinanziert werden und wir wären wahrscheinlich wieder etwa gleich weit. Natürlich nur wenn wir die Qualität der News beibehalten wollen und darum geht es ja bei dieser Diskussion auch.
      4 4 Melden
    • Blitzmagnet 08.03.2017 17:34
      Highlight Henne-Ei. Bringt die CL mehr Werbeeinnahmen als die Lizenz kostet?
      6 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Richu 08.03.2017 13:28
    Highlight Wenn das Parlament keinen Gegenvorschlag zu den überrissenen Billag-Gebühren ausarbeitet gibt es nur eines, der no-Billag-Initiative zuzustimmen und die vielen Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, welche kein Fernsehen, oder keine, oder fast keine SRG-Sendungen schauen, dazu bewegen, an die Urne zu gehen und JA zu stimmen. So kann beispielsweise ein Rentner bei einem JA zur no-Billag Initiative innert 10 Jahren ca. Fr.4'000 sparen!
    Beim Ständerat hat man übrigens bemerkt, dass die Essen (und vielleicht noch andere Geschenke), die SRG-Direktor de Weck ihnen offeriert hat, gewirkt haben.
    22 28 Melden
    • boexu 08.03.2017 17:08
      Highlight Würde denn ein Arbeitstätiger in 10 Jahren weniger sparen als ein Rentner oder wie kommen Sie auf diesen Vergleich? Aber rechnen können Sie super (10 x 400 = ca. 4000).
      4 3 Melden
    • stan1993 09.03.2017 12:57
      Highlight @ böser
      Du bist mir seehr sympathisch :D
      3 0 Melden
  • Träumerei 08.03.2017 13:20
    Highlight Eigentlich finde ich einen rechtlichen Rundfunk, welcher per Steuern oder anderen Gebühren vom Volk bezahlt wird, etwas gutes. Trotzdem bin ich eigentlich sehr angetan von dieser Initiative. Die heutige Form des SRF, mit seinen drei deutschsprachigen Sendern, auf welchen millionenteure Sportübertragungen, Serien und sinnlose Talksendungen laufen, ist für mich eine Geldverschwendung. Vielleicht lieber die Abschaffung dieses Unfugs, denn ich denke kaum, dass sich sonst was Essenzielles ändern wird.
    17 24 Melden
    • Christian Gerber 08.03.2017 13:32
      Highlight @Träumerei, dann müssten aber die Aufgaben der privaten Anbieter klar definiert sein. Mich graust der Inhalt bestehender, privater Sender.
      15 8 Melden
  • Geofinder 08.03.2017 12:56
    Highlight Demokratie in einer von lobbyiismus geprägten Politik...?!?
    21 7 Melden
  • Driver7 08.03.2017 12:52
    Highlight Liebe Politiker. Ich rate euch wirklich dringend von eurer Arroganz herunter zu kommen und einen vernünftigen Gegenvorschlag auszuarbeiten!!! (z.Bsp halbierung der Billag, bezahlt via normaler Steuerrechnung). Sonst wird es die nächste Watsche vom Volk geben. Eine Billag-Abschaffung überlegen sich nicht nur SVP nahe, sondern auch viele Junge die Netflix, Spoitfy und Youtube nutzen statt TV/Radio. Und ich, mit fast 40, gehöre auch dazu! TV als Basis für eine funktionierende Demokratie?? So ein Schwachsinn!!
    37 21 Melden
    • Richu 08.03.2017 13:33
      Highlight @Driver7: Der Ständerat wird sicher seine "Arroganz" beibehalten! Wir können nur noch auf einen "vernünftigen" Nationalrat hoffen!
      10 21 Melden
    • Barracuda 08.03.2017 14:09
      Highlight @Richu
      Spielt doch gar keine Rolle was National- und Ständerat für eine Wahlempfehlung abgeben. Wo ist das Problem? Wir können ja alle darüber abstimmen, auch wenn ich den Schwachsinn definitiv ablehnen werde.
      9 8 Melden
    • Fabio74 08.03.2017 14:42
      Highlight Hat doch nichts mit Arroganz zu tun wenn der SR eine andere Meinung hat? Wie tief willst du sinken in deinem Demokratieverständnis?
      8 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • bcZcity 08.03.2017 12:46
    Highlight Die aufgeblasene SRG ist einfach nicht mehr zeitgemäss. Informationen und dies Kompetent, gerne ja. Sport soll über Paytv laufen, wer sehen will darf zahlen, und sonstige Trash Sendungen kann man abschaffen, unnötige Radio und TV Sender der SRG auch.

    Keine schwache SRG, Gebühren ja, aber stark reduziert. Was ist daran falsch?
    23 11 Melden
  • blaubar 08.03.2017 12:40
    Highlight Da bin ich jetzt unglaublich erstaunt. Gähn. Der Volksentscheid wird sicher nicht so eindeutig sein!
    16 3 Melden
  • inquisitio 08.03.2017 12:40
    Highlight Die Abschaffung der SRG ist ein feuchter Traum des Neoliberalismus. Abslouter Nonsens.
    23 26 Melden
  • Normi 08.03.2017 12:39
    Highlight Die SRG ist einfach viel zu gross und teuer es braucht kein srf-info,srf1+2,...

    ein Sender(Radio&TV) pro Sprachregion und null Werbung, weil ja steuer-finanziert...
    20 9 Melden
  • R&B 08.03.2017 12:31
    Highlight FakeNews ist in aller Munde. SRF ist somit gerade umso mehr legitimiert, da es objektive Berichterstattung erbringen muss.
    18 14 Melden
    • 3fuss 08.03.2017 15:29
      Highlight Schön wär es, wenn ich das einmal erleben dürfte.
      6 12 Melden
    • R&B 08.03.2017 16:59
      Highlight @3fuss: Ihr Kommentar hat weder Hand noch Fuss. Oder bringen Sie doch Beispiele...
      3 4 Melden
    • 3fuss 08.03.2017 20:14
      Highlight @R&B: Tagesschau, Arena,DOK, Einstein , Club,etc.
      Schau es an. Wenn Du dann objektive Berichterstattung feststellst, dann leidest Du an Intellektanämie.
      4 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • _mc 08.03.2017 12:00
    Highlight Ich bin für eine Abschaffung der Billag, und eine Gebührenzahlung via Steuerrechnung. So spart man sich den Stasiapparat...
    76 7 Melden
    • sheimers 08.03.2017 12:19
      Highlight Dafür wäre ich auch, aber darum geht es nicht. Mit der Initiative wird die SRG ganz abgeschafft.
      10 10 Melden
    • LookatLuki 08.03.2017 12:28
      Highlight Der "Stasiapparat" fällt mit der Haushaltsabgabe ab 2018 sowieso weg. Und für die Finanzierung über Steuerrechnung braucht's eine Verfassungsänderung. Bring diese ein, dann können wir gerne darüber reden. Aktuell steht aber nur die ersatzlose Abschaffung der Rundfunkgebührt zur Diskussion.
      8 3 Melden
    • lichtler 08.03.2017 13:13
      Highlight Sie vergleichen ernsthaft die billag mit der Stasi? Ein ziemlicher Hohn für die Opfer der Stasi
      15 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • meine senf 08.03.2017 11:52
    Highlight Grundsätzlich bin ich ganz klar gegen diese Initiave, deren Ziel wohl vor allem eine Medienlandschaft wie in den USA ist (mit den bekannten politischen Folgen).

    Jedoch sehe ich es nicht ganz so schwarz/weiss. Die Billag-Gebühren sind meiner Meinung nach zu hoch und die SRG hat zu sehr die Tendenz, immer mehr auszuufern und sie bringen zu viele vom Deutschen Privat(!)-TV abgekupferten seichte Unterhaltungsformate.

    Eine gewisse Begrenzung sowie eine einkommensabhängige Gebühr (also eine Steuer), würde ich sehr begrüssen.

    Eben auch, damit die SRG nicht irgendwann ganz abgeschafft würde.
    28 15 Melden
    • sheimers 08.03.2017 12:21
      Highlight Die Privaten starten auch immer mehr Programme. DIe SRG muss da mitziehen und das Angebot ausbauen, sonst verschwindet sie in der Bedeutungslosigkeit.
      6 8 Melden
    • R&B 08.03.2017 12:33
      Highlight Die seichten Unterhaltungskopien von deutschen Sendern gab es auch schon in den 80ern.

      Motel 😂😂😂
      9 4 Melden
    • meine senf 08.03.2017 13:44
      Highlight @sheimers: Der Sinn des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks sollte doch sein, dass dieser sich irgendwie von den Privatsendern unterscheidet.

      Wenn er genau gleich wie die Privaten sein muss und diese kopieren soll und sich z.B. nur an Quoten messen lassen, dann bräuchte es ja die SRG tatsächlich nicht.

      Eine gewisse Menge Unterhaltung braucht es als "Lockmittel" aber wohl schon, da haben Sie wohl recht. Ähnlich wie beim Picdump auf Watson :)

      Ist wohl eine Frage des Mass. Immerhin ist es ja schon mal gut, dass man nicht mehr die Miss-Schweiz-Wahlen über Billag und SRG mitfinanzieren muss.
      3 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • atomschlaf 08.03.2017 11:52
    Highlight Diese Initiative könnte zum Schweizer "Trump-Event" werden. Dessen Wahl konnten sich viele auch nicht vorstellen...
    29 28 Melden
  • Dan Rifter 08.03.2017 11:34
    Highlight "Eine massiv geschrumpfte SRG würde mit den privaten Anbietern um die Werbegelder streiten."

    Und wer würde sich da eine goldene Nase verdienen?
    Genau: Goldbach Media

    Und wer ist dort in der GL?
    Genau: Natalie Rickli.

    Und wer kämpft an vorderster Front gegen die Billag?
    Genau: Natalie Rickli.

    Die SVP kümmert sich eben primär um die Sorgen ihrer Schäfchen äh-hä, genau.
    59 28 Melden
    • plapperi 08.03.2017 13:30
      Highlight Jaja, die wissen halt noch, wie sie ihre Schäfchen ins Trockene bringen.
      4 2 Melden
  • Caturix 08.03.2017 11:29
    Highlight Man sollte die finanzierung überdenken. Eine Billag braucht es dafür nicht. Und dann sollte mal nachgerechnet werden ob es nicht zu teuer ist das ganze SRF und vielleicht einige Sender abschalten, auch Radio abschalten.
    17 15 Melden
  • piedone lo sbirro 08.03.2017 11:27
    Highlight übliche verlogene SVP initiative.

    es geht um geld, nicht um medienfreiheit.

    die unabhängigkeit der SRG von politischen und wirtschaftlichen interessen ist bekanntlich durch bundesverfassung und gesetze gegeben. es geht einzig und allein um die interessen privater vermarkter und privater verlage.

    übrigens: die präsidentin der «aktion medienfreiheit» – ein neoliberaler verband, der politisch und wirtschaftlich gegen öffentlich-rechtlich finanzierte medien lobbyiert – heisst natalie rickli.

    http://www.tageswoche.ch/de/2017_8/schweiz/743277/Wie-SRF-Gegner-mit-SRF-reich-werden-wollen.htm
    30 26 Melden
  • piedone lo sbirro 08.03.2017 11:20
    Highlight natalie rickli hat sich einen namen gemacht bzw. sich politisch in szene gesetzt indem sie burnout patienten und personen mit ähnlichen krankheiten pauschal als arbeitsscheue sozialschmarotzer verhöhnte und diffamierte.

    bis sie eines schönen tages selber zur burnout patientin wurde und abtauchte – der hohn und spott war landesweit grenzenlos.

    http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Natalie-Ricklis-Kalkuel/story/20326443

    http://www.nebelspalter.ch/Natalie+Rickli/559095/detail.htm
    37 32 Melden
    • atomschlaf 08.03.2017 11:57
      Highlight Und der Zusammenhang mit der Initiative wäre?
      22 28 Melden
    • R&B 08.03.2017 12:35
      Highlight Natalie Ricklin ist nicht glaubwürdig, sondern sogar verlogen. Ihr Arbeitgeber würde von der Abschaffung profitieren.
      17 6 Melden
    • phreko 08.03.2017 12:47
      Highlight Nathalie Rickli, die aufrichtige Kämpferin gegen die Billag, oder doch bloss für ihren Arbeitgeber?
      16 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Becker 08.03.2017 11:20
    Highlight Ich finde die Billag-Gebühren in Ordnung, man zablt für gut recherechierte Sendungen.(abgesehen von Schawinski) Und überhaupt schätze ich es Sportereignisse ohne paytv zu sehen.
    55 51 Melden
    • Hayek1902 08.03.2017 11:27
      Highlight "Man zahlt für gut recherechierte Sendungen" "ohne Paytv"
      21 8 Melden
    • 3fuss 08.03.2017 11:51
      Highlight Man zahlt, das stimmt, viel sogar.
      Und zwar für etwas, was man nie bestellt hat und auch auch nie wollte. Dieser Zwangskonsum gehört abgeschafft!
      33 31 Melden
    • Driver7 08.03.2017 12:55
      Highlight Becker, kaufst du mir ein Porsche? Ich weiss, du brauchst ihn nicht, aber ich. Und ich krieg für dein Geld ein echt gut engineertes Auto! Danke. (Ich hoffe du schnallst es..)
      9 3 Melden
  • Hayek1902 08.03.2017 11:16
    Highlight Die Politiker sind doch total befangen in dieser Debatte. Enttäuscht bin ich von der FDP und SVP. Nun ja, von der SVP nur bedingt, ich erwarte ja nicht viel von ihnen.
    40 33 Melden
    • phreko 08.03.2017 11:26
      Highlight Meinst du die Rickli, die bei der Goldbach Media Group arbeitet?
      13 14 Melden
    • Hayek1902 08.03.2017 12:15
      Highlight Nein, die anderen, die sich gerne im Staatstv sehen um ihre Wiederwahl zu sichern. Ich bin nicht gezwungen, Goldbach Geld abzudrücken, bei der SRG aber schon.
      23 8 Melden
    • phreko 08.03.2017 12:52
      Highlight Ja, wenn die Politiker die Bevölkerung nicht mehr erreichen, dann heisst es dann noch viel öfters "die da in Bern".
      Ohne diesen Austausch/Kontakt geht eine Demokratie kaputt. Aber das wird an ja dann erst im Nachhinein feststellen.
      Unsere direkte Demokratie ist ein Luxussystem, da gehören auch Kosten dazu.
      Aber die SRG sendet ja nicht bloss News & Politik....
      3 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • ThomasHiller 08.03.2017 11:10
    Highlight Wenn die Begründung sein soll, die hart arbeitenden Menschen sollten selbst entscheiden, wofür sie ihr Geld ausgeben, müßte man dann nicht Konsequent den Sozialstaat abschaffen?

    Ich meine, viele Menschen werden nie in ihrem Leben arbeitslos sein, Selbständige vielleicht noch weniger, müssen trotzdem die anderen mitfanzieren.

    Jemandem gefällt die Umgehungstraße im Nachbarort nicht, also wird sie nicht gebaut?

    Nicht das das falsch verstanden wird, ich fordere das nicht. Ich frage nur, ob das dann nicht die Konsequenz sein müsste.
    60 15 Melden
    • Hayek1902 08.03.2017 11:26
      Highlight Kurze Antwort: ja. Ich habe auch nie etwas anderes behauptet. Dein Eigentum, deine Verantwortung, deine Entscheidung. Wieso sollen andere bestimmen, was mit den Früchten deiner Arbeit geschieht?
      17 10 Melden
    • Kronrod 08.03.2017 11:28
      Highlight Der Sozialstaat bietet ein Sicherheitsnetz, auf das im Prinzip jeder mal angewiesen sein könnte. Die Strassen hingegen werden von den Autofahrern finanziert (Benzinsteuer). Daher wäre es folgerichtig, wenn das Fernsehen von den Zuschauern finanziert würde.
      16 8 Melden
    • Liselote Meier 08.03.2017 11:42
      Highlight Arbeitslosengeld, Infrastruktur sind Notwendigkeiten. Eine Irena Beller beim Cüpli trinken oder der Cervalt-Prominenz bei jassen zu zusehen hingegen nicht.

      Eine stündliche Themensendung, welche stündlich wiederholt wird, an politisch Relevanten Tagen oder Katastrophen Sondersendungen kann mit einem Bruchteil aus den ordentlichen Bundesfinanzen bezahlt werden.
      25 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • sheshe 08.03.2017 11:06
    Highlight Ich verstehe immer noch nicht, weshalb man die Billag abschaffen will. Für einen Service wird bezahlt. Immer. Überall. Weshalb nicht bei Radio und TV?
    Ist es, weil die Befürworter der Initiative kein SRF schauen? Aber Pro7 schon? Müssen wir dann einen verbraucherbasierten Beitrag leisten? Wie stellt ihr euch das vor? Ich raff es echt nicht!
    47 37 Melden
    • Tavares 08.03.2017 11:37
      Highlight @böserweiserMann
      Das Problem ist doch, dass in unserer kleinen Schweiz, insbesondere Romandie und Tessin so ein Fernsehen gar nicht bezahlbar wäre. RSI ist zu 10% über Werbung finanziert. Heisst 90% über Gebühren. Die wenigen italienisch Sprachigen müssten also tausende Franken bezahlen für einen TV / Radio Sender. Das nacht keiner!
      Reifenwechsel ist +/- überall gleich teuer, Fernseh machen auch, aber die Kunden sind nicht in der nötigen Anzahl vorhanden. Und unabhängige News sind wichtig!
      10 12 Melden
    • stef2014 08.03.2017 11:44
      Highlight sheshe, und was ist mit denjenigen die kein SRF konsumieren (wollen)? Ich persönlich könnte sehr gut ohne leben. Trotzdem werde ich dazu gezwungen, jährlich über 400 Stutz abzudrücken.

      Ich wäre durchaus bereit, eine gewisse (Steuer-)summe für die Subventionierung von TV und Radio zu zahlen. Aber ungefragt über 400 bezahlen *müssen*, das passt mir ehrlich gesagt auch nicht sonderlich.
      16 16 Melden
    • sheshe 08.03.2017 12:13
      Highlight Aber wir konsumieren doch alle TV oder Radio. Auch wenn nur selten oder fast gar nicht. Und dafür eine Pauschale zu zahlen, find ich absolut richtig. Oder hast du (und das möchte ich ganz ehrlich von dir wissen) noch NIE (!) eine Sportveranstaltung geschaut? Noch nie Staumeldungen im Radio gehört? Ich denke, der Grossteil der Bevölkerung hat das. Und somit sind auch die 400.- gerechtfertigt.
      (Ausserdem will ich keine Werbezustände à la RTL II)!
      6 17 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • 3fuss 08.03.2017 10:33
    Highlight Das ist die sinnvollste Initiative seit Jahrzehnten. Wozu Milliarden verschleudern, für etwas, was man echt nicht braucht?
    Ginge es statt der SRG um die Abschaffung des jährlichen Zwangskaufs einer Schweizeruhr, oder um den Pflichtkonsum von 100 Kg Schokolade pro Jahr, dann wäre sonnenklar, dass man solchen Unsinn sofort abschaffen muss.
    Ich sage Ja zur Initiative, weil ich mit den eingesparten vielen Tausend Franken besseres anzufangen weiss.
    51 162 Melden
    • piedone lo sbirro 08.03.2017 11:37
      Highlight @3fuss

      immer wieder lustig zu bebachten wie kommentatoren vom eigentlichen thema ablenken um irgendwelchen inhaltslosen nonsens von sich zu geben.

      ihre kommentare sind an ignoranz und faktenfreiheit kaum zu überbieten - lesen und informieren sie sich sich eigentlich vorgängig, bevor sie hier ihren täglichen stuss tippen?
      18 16 Melden
    • Fabio74 08.03.2017 11:46
      Highlight Tausende Franken bei rund 400 im Jahr... naja rechnen konnte man rechts nie
      16 11 Melden
    • FrancoL 08.03.2017 12:02
      Highlight Schlag einmal nach was Solidarität ist, dann kannst Du Deinen Kommentar nochmals überdenken.

      "Echt nicht braucht" das ist so eine Floskel die es zu untermauern gilt.
      13 10 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Asmodeus 08.03.2017 10:33
    Highlight So riskieren sie lediglich, dass die Initiative angenommen wird. Und wenn es nur durch Unwissen ist.

    Die Billag als Firma MUSS weg. Rundfunkgebühren sollten schon lange via Steuern eingezogen werden. Sie dienen ja in erster Linie auch dafür, dass in einem Notfall in der gesamten Schweiz Warnungen via Radio, TV und Internet verbreitet werden können.

    Der Informationsauftrag der SRG ist ebenfalls wichtig und muss gewährleistet bleiben.
    Aber das SRG sollte sich für die Finanzierung von Shows/Serien andere Einnahmequellen überlegen.

    Ein Gegenvorschlag hätte das tun können.
    124 8 Melden
    • Dan Rifter 08.03.2017 11:40
      Highlight Anscheinend (habs mal irgendwo an neutraler Stelle gelesen) ist der Betrieb der Billag kosteneffizienter, als der Einzug der Gebühren via Steuern .

      Insofern kann man die Billag leben lassen.

      Über die Verteilung unter den Medienunternehmen und über den genauen Auftrag der SRG (vor allem im Internet) kann man sich hingegen streiten.
      1 15 Melden
    • Asmodeus 08.03.2017 11:47
      Highlight Vor Allem macht er die Leute unnötig sauer und verschlingt unnötig Kosten.
      10 0 Melden
    • LookatLuki 08.03.2017 12:40
      Highlight Die "Billag" ist sowieso ab 2018 weg. Die Billag ist das Unternehmen, dass bislang die Rundfunkgebühr eintreibt und bei euch "im Haus rumschnüffelt". Ab 2018 wird die reduzierte Rundfunkgebühr als Haushaltsabgabe ohne Haushaltskontrollen über das Einwohneramt abgerechnet. Die Initiative diskutiert nicht den Leistungsauftrag der SRG, sondern die ersatzlose Streichung der Finanzierung über Empfangsgebühren.
      4 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 08.03.2017 10:28
    Highlight Natalie Rickli,
    sei doch ehrlich und sag wieso Du die Einnahmen des SRF kappen willst !

    Damit die Geldvasallen der SVP, wie der Emil Frey* und Christoph Blocher endlich freie Bahn haben um die öffentliche Meinung zu steuern und unter ihre Kontrolle zu bringen.
    NUR,
    wir sind hier nicht im Bunga Bunga Land, liebe Natalie, wir sind aufgeklärte Zeitgenossen, die über den Nasenspitz hinausdenken.

    Also, abfahren mit diesem Mist !

    *Emil Frey hat Geld wie Heu, weil er an importierten Autos Geld verdient. Da ist keine Leistung dahinter.
    109 49 Melden
    • Amboss 08.03.2017 10:52
      Highlight Man muss nicht viel von Natalie Rickli halten, um zu finden, dass man die Billag-Gebühren kappen soll.

      400 Franken ist schlichtwegs viel zu viel, unsozial und insbesondere für tiefe Einkommen kaum tragbar.
      Ich hoffe, dass die Diskussion um die No-Billag-Initiative dazu führt, dass die Gebühren bei ca. 200-250 CHF stehen, was ich total okay fände.
      Mit diesem Betrag sollte es der SRG möglich sein, ein gutes Programm zu bieten, was den Service Public erfüllt.
      27 27 Melden
    • N. Y. P. D. 08.03.2017 11:00
      Highlight @böserweisserMann
      Es hat keine Argumente in meinem Kommentar. Das stimmt. Es ist meine Interpretation der Situation um die Billag. Man darf sie teilen oder nicht.

      Mein Kommentar zu Emil Frey ist polemisch. Auch da gebe ich Dir (duzen ist hoffentlich ok) recht.
      15 10 Melden
    • R&B 08.03.2017 11:08
      Highlight Und ihr Arbeitgeber verdient noch mehr Geld mit dem Verkauf von werbefenstern
      18 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Petrum 08.03.2017 10:27
    Highlight Derzeit erhält die Billag für die Eintreibung der Gebühren knapp 54 Millionen Franken....


    https://www.nzz.ch/schweiz/rundfunkgebuehren-auf-dem-weg-zur-steuer-1.18089891
    33 8 Melden
  • Rodney McKay 08.03.2017 10:20
    Highlight Schon interessant, je linker ein Politiker ist, je neutraler und unabhängiger empfindet er das SRF, das geht aus der Debatte im Ständerat ganz deutlich hervor.
    40 74 Melden
    • R&B 08.03.2017 11:09
      Highlight Je rechter, umso mehr wird die Wahrheit verschwiegen
      27 23 Melden
    • Sauäschnörrli 08.03.2017 11:23
      Highlight Schon interessant, je rechter ein Bürger ist, je lauter schreit er "Volchsverräter" und "Lüschenpresse".
      19 17 Melden
    • TheMan 08.03.2017 11:25
      Highlight R&B wolltest du nicht sagen, umsl Linker, umso mehr wird die Wahrheit verschwiegen? Das wäre nämlich Tatsache.
      9 10 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

Die Schweiz ist im Protein-Wahn

Low-Carb-Diäten beeinflussen das Angebot im Supermarkt. Produkte mit hohem Proteingehalt liegen deshalb im Trend. Ernährungsberater aber sagen: Zu viel Eiweiss macht dick.

«8 Prozent Protein», «High Protein», «Reich an Proteinen». Beim Einkaufen im Lebensmittelladen fällt derzeit auf: Viele Produkte werden mit ihrem hohen Gehalt an Eiweiss beworben. Jogurts, Quarks, Milchdrinks, Puddings, aber auch Brote, Porridge, Getreideriegel, Pasta oder Salate – alles hat jetzt extra viel Protein drin. 

Im Kühlregal von Coop stehen gleich mehrere neue Milchprodukte, darunter der Energy Milk Drink mit 40 Gramm Protein von Emmi, der Protein Pudding mit 20 Gramm Protein von …

Artikel lesen