DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Nati-Fans beim Spengler Cup 2017.
Nati-Fans beim Spengler Cup 2017.
Bild: SPENGLER CUP

HC Davos bestätigt, dass die Nati in diesem Jahr nicht an den Spengler Cup kommt

Das Spektakel wiederholt sich nicht: Der Auftritt der Nationalmannschaft beim letzten Spengler Cup bleibt ein einmaliges Abenteuer.
13.02.2018, 19:05

Verbandsdirektor Florian Kohler konnte die Probleme mit seinen Nationalmannschafts-Sponsoren nicht lösen. Es ist nicht gelungen, jenen Firmen, die mit der Nationalmannschaft werben, beim Spengler Cup eine für alle Seiten befriedigende Präsenz zu ermöglichen. Deshalb ist das Spengler-Cup-Abenteuer der Nationalmannschaft zu Ende.

Richtigstellung:
Der Grund für die Nicht-Teilnahme der Schweizer Nationalmannschaft am Spengler Cup 2018 sind gemäss «Swiss Ice Hockey» nicht gescheiterte Verhandlungen mit Sponsoren, wie im Artikel ausgeführt. Es ist viel mehr so, dass die Nationalmannschaft aus sportlichen Gründen nicht mehr eingeladen wird. «Wir haben durch die Teilnahme eines zweiten Nationalteams neben dem Team Canada ein Zweiklassen- Turnier geschaffen», begründet OK-Präsident Marc Gianola den Entscheid.

Kohler sagt: «Wir werden das Resultat unserer Verhandlungen in Kürze kommunizieren.» HCD-Präsident Gaudenz Domenig hingegen sagt bereits, was bei den Verhandlungen herausgekommen ist: «Wir haben leider keine Lösung gefunden. Die Nationalmannschaft wird 2018 beim Spengler Cup nicht mehr dabei sein. Das muss nicht heissen, dass die Nationalmannschaft zu einem späteren Zeitpunkt nicht doch wieder einmal beim Spengler Cup spielen wird.»

Wieder zwei NLA-Teams?

Damit ist klar, dass 2018 an Stelle der Nationalmannschaft wieder ein zweites NLA-Team neben dem HC Davos am Turnier teilnehmen wird. Domenig sagt: «Aber nur dann, wenn wir ein konkurrenzfähiges Team finden, das bereit ist, am Turnier teilzunehmen.» Die Planung sei nicht ganz einfach, weil es bei Spitzenteams zu Terminkollisionen mit der Champions League kommen könne.

Die Nationalmannschaft war eine Bereicherung des Spengler Cups. Es ist schade, dass Florian Kohler mit den Sponsoren keine Lösung finden konnte. Die Turnierteilnahme war ein Teil der Vorbereitung auf das olympische Turnier von 2018. Der nächste Auftritt der Schweiz ist wohl frühestens im Rahmen der Vorbereitung auf das olympische Turnier von 2022 in Peking wieder denkbar.

Die Spengler-Cup-Sieger im neuen Jahrtausend

1 / 22
Die Spengler-Cup-Sieger im neuen Jahrtausend
quelle: keystone / gian ehrenzeller
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Eric Blum vor dem Start des olympischen Hockey-Turniers

Video: srf/SDA

Unvergessene Olympia-Momente: Winterspiele

Alle Storys anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Eismeister Zaugg

Zum ersten Mal mehr Verstand als Emotionen bei Gottéron

Eigentlich passt Christian Dubé mit seinem Doppelmandat Trainer/Sportchef nicht mehr in die Zeit. Aber Gottéron ist Tabellenführer. Der ewige Traum vom Meistertitel wird wieder farbig.

Er ist der Letzte seiner Art. Seit dem 4. Oktober 2019 führt Christian Dubé (44) Gottéron als Sportchef und als Cheftrainer. Er ist der Einzige mit diesem eigentlich antiquierten Doppelmandat. Sozusagen der letzte Saurier. Geht nicht! Unmöglich! Das Modell Sportchef und Trainer in Personalunion gilt als so überholt wie einst das Modell Spielertrainer.

Das ist die Meinung der Experten. SCB-Obersportchef Raëto Raffainer sagt beispielsweise: «Das Hockey-Geschäft von heute ist viel zu komplex. Es …

Artikel lesen
Link zum Artikel