Google
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Jeder Mensch, so sagt man, hat einen Doppelgänger – und das vielleicht auch auf einem Gemälde im Museum. bild: twitter/@sixthsentz  

Diese witzige Google-App findet deinen heimlichen Doppelgänger – und so funktioniert's

Auf Facebook und Twitter posten US-Amerikaner seit Tagen Selfies mit ihren Ebenbildern auf Gemälden. Möglich macht's eine App, die den persönlichen Doppelgänger in Kunstwerken findet. So funktioniert der Spass auch bei uns.

18.01.18, 18:56 19.01.18, 11:39

Die bislang unbekannte Google-App Arts & Culture hat ein witziges Update erhalten: Neu kann man ein Selfie aufnehmen und die App findet euren heimlichen Zwilling in der Kunstgeschichte.

Konkret analysiert Google das Gesicht und vergleicht es mit Millionen von Werken. Nach wenigen Sekunden weiss man, ob man in einem Kunstmuseum auf das eigene Ebenbild treffen könnte.

watson-Chefredaktor Maurice Thiriet ähnelt laut Google zu 61 Prozent Henri Fantin-Latour, einem französischen Maler.

Manche Übereinstimmungen sind erstaunlich gut, andere weniger, wie hier am Beispiel einiger watson-Redaktoren zu sehen:

Madeleine Sigrist.

Nico Franzoni.

Helene Obrist.

Der Haken daran: Die App Arts & Culture für Android und iOS kann man zwar auch bei uns herunterladen und nutzen, die Doppelgänger-Suchfunktion ist bei uns aber (noch) nicht verfügbar. Eigentlich.

So kannst du deinen Doppelgänger auch bei uns finden

Wer die App Arts & Culture ausserhalb der USA installiert, kann die Doppelgänger-Funktion nicht ohne Weiteres nutzen. Das neue Feature ist aktuell nur für US-Nutzer aktiviert. Gut möglich, dass die Funktion auch bei uns bald verfügbar ist.

Wer nicht warten mag, kann das Feature mit einem kleinen Trick schon jetzt aktivieren. Die geografische Sperre lässt sich mit einer VPN-App einfach umgehen. Wir haben dafür die App Free VPN von Snap VPN genutzt.

In der VPN-App wählt man als Standort die Vereinigten Staaten aus. 

Ist das VPN auf dem Smartphone aktiviert, lässt sich die Doppelgänger-Funktion der Google-App auch bei uns nutzen. In der App scrollen, bis der folgende Button erscheint.

Der «Jetzt-Starten»-Button erscheint nur mit aktiviertem VPN und virtuellem Standort USA. 

Die Umgehung der Geo-Sperre funktioniert natürlich auch mit anderen VPN-Apps. Nutzt man die Google-App Arts & Culture nicht mehr, kann man das VPN (Virtual Private Network) wieder deaktivieren. Es sei denn, man nutzt ein öffentliches WLAN.

Volkssport in den sozialen Medien: Spassvögel posten Selfies mit angeblichen Doppelgängern

Eigentlich eine Suchmaschine für Gemälde

Zwar gibt es Googles Kunst-App schon seit 2016, bisher war sie allerdings nur als Suchmaschine für Gemälde, Künstler und Kunstepochen im Einsatz. Deshalb ist die Datenbank, aus der ein möglicher Doppelgänger identifiziert werden kann, auch sehr gross. Bilder aus Tausenden Museen rund um den Globus sind in der Anwendung vertreten.

In der App und auf der Webseite Arts & Culture hat Google eine riesige Sammlung an digital betrachtbaren Kunstwerken aufgebaut. Sie ermöglicht einen leichten Einstieg in die Welt der Kunst, da man auch ohne Vorwissen etwas über Kunstgeschichte lernen kann. Wer also mehr über «Frida Kahlo: Die Frau, die den Tod auslachte» erfahren möchte oder sich schon immer fragte, welche Kunstwerke wohl am häufigsten gestohlen worden sind, ist hier genau richtig.

Und der Datenschutz?

Googles Doppelgänger-Suchfunktion basiert auf Algorithmen zur automatischen Gesichtserkennung und Bilderkennung, wie sie auch von Apple, Facebook, Microsoft und unzähligen anderen Tech-Firmen genutzt werden.

Die Selfies müssen zur Auswertung hochgeladen und in einem Google-Rechenzentrum «verarbeitet» werden.

In Europa wird der Datenschutz allgemein höher gewichtet als in den USA. Google, Facebook und Co. dürfen bei uns ohne Einwilligung des Nutzers keine biometrischen Daten erfassen, also ohne Zustimmung auch keine Gesichter scannen, um die Identität von Personen zu bestimmen.

Um rechtliche Probleme zu vermeiden, hat Google die Doppelgänger-Funktion deshalb vermutlich erst in den USA aktiviert. Darauf lässt auch schliessen, dass Nutzer in den US-Bundesstaaten Illinois und Texas, die ebenfalls strengere Datenschutzgesetze kennen, die Gesichtserkennung ebenfalls nicht nutzen können.

Menschen, die ihren Doppelgänger im Museum fanden

Zum Verwechseln ähnlich?

Video: watson

Die Rebellion der ungefickten Männer kommt aus dem Internet! Ein Experte erklärt «Incel»

Dieser kleine Trick hat mich von meiner Handy-Sucht befreit

Entsteht in Italien das Modell eines modernen Faschismus?

Ein schamloser Kuhhandel: Der AHV-Steuer-Deal ist eine schlaue und heikle Idee

«Tote Mädchen lügen nicht» kommt wieder – wie gefährlich ist die Serie wirklich?

Ach Tagi, was ist aus dir geworden? (K)eine Liebeserklärung zum Jubiläum

«Die Angriffe sind real» – Experten warnen vor «unrettbar kaputter» E-Mail-Verschlüsselung

Dieses Rätsel wurde für Superhirne mit IQ 131 oder mehr entworfen? Schaffst dus trotzdem?

Diese 9 Influencer-Fails beweisen, wie «real» Instagram ist – nämlich gar nicht

Der grosse Lohn-Check: So viel verdient die Schweizer Bevölkerung

Der Bikini-Trend, auf den wirklich niemand gewartet hat: Nude

Diese 15 Orte darfst du nicht besuchen. Und das ist besser so für dich

Stell dir vor, es ist Masseneinbürgerung und keiner geht hin (ausser ein paar Italiener)

Da kocht das Blut, da blüht die Rose in der Hose ... Unsere Basler Bachelorette mal wieder

Trump gräbt Nordkorea eine Atom-Grube und fällt nun selbst hinein

Fact oder Fake? Experte hält Rätsel um MH370-Verschwinden für gelöst

21 Markenlogos, in denen sich geheime Botschaften verstecken

Französin wählt wegen Schmerzen den Notruf und wird ausgelacht – wenig später ist sie tot

Oben ohne auf der Rückbank – 8 Taxifahrer erzählen ihre absurdesten Erlebnisse

11 Gründe, weshalb du den Sommer in der Schweiz verbringen solltest

präsentiert von

Wie viele Menschen erträgt die Erde?

Züri-Hools gingen nach Basel zum Prügeln – das hätten sie besser sein lassen

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
7
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • LuCieA 20.01.2018 18:03
    Highlight Am Bilder sammeln für die Weiterentwicklung der automatischen Gesichtserkennung.
    0 0 Melden
  • Roy Bär 19.01.2018 08:10
    Highlight Wusste gar nicht, dass John Snow bei euch arbeitet?!
    1 4 Melden
  • Gelöschter Benutzer 19.01.2018 06:58
    Highlight Ich finde es auch witzig.... ha, ha, ha....
    2 7 Melden
  • Hades69 18.01.2018 21:19
    Highlight Die Krake sammel weiter..
    16 3 Melden
  • ARoq 18.01.2018 20:56
    Highlight Vom Autor gibt es kein Doppelgängerbild, weil ihm der Datenschutz dann schon etwas bedeutet?
    17 1 Melden
  • Knety 18.01.2018 19:44
    Highlight David 😂🤣😂🤣
    25 3 Melden
  • The Origin Gra 18.01.2018 19:05
    Highlight 😂
    Garfiöd und das D...PIC 😂
    24 4 Melden

Zum Glück müssen wir nicht Deutsch lernen! So lacht das Internet über unsere Sprache

Deutsch ist die Sprache der Dichter und Denker – aber auch eine Qual für alle, die sie lernen wollen oder müssen. 29 Beispiele, warum die halbe Welt an unserer wunderschönen Sprache verzweifelt.

Für Nicht-Muttersprachler ist es quasi ein Volkssport, sich über die (unnötig) komplizierte deutsche Sprache lustig zu machen. Wie sollen sie denn auch verstehen, warum es das Mädchen heisst, wenn ein Mädchen doch ganz eindeutig weiblich ist? Dafür gibt es natürlich eine Erklärung, aber logisch erscheint es trotzdem nicht.

Wie verwirrend die deutsche Sprache manchmal ist, zeigen diese Beispiele.

Na, kapiert? Der erste Satz ist ein Kompliment, beim zweiten bist du wieder Single.

Artikel lesen