Frankreich
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FILE - In this July 14, 2017, file photo, French President Emmanuel Macron, right, and U.S. President Donald Trump attending the traditional Bastille Day military parade on the Champs Elysees, in Paris. Trump is expected to invite Macron to the U.S. on the first state visit of the Trump administration.  (AP Photo/Michel Euler, File)

Plötzlich beste Freunde oder ist doch alles ein Missverständnis? Trump und Macron. Bild: AP/AP

Ziehen die USA ihre Truppen aus Syrien zurück? Trump und Macron widersprechen sich

Er habe Trump überzeugen können, dass es notwendig sei, dort zu bleiben, sagte Macron. Und Trump? «Der Präsident will die US-Streitkräfte schnellstmöglich nach Hause holen», sagte seine Sprecherin. 



Die amerikanischen Truppen in Syrien sollen nach dem Willen von US-Präsident Donald Trump so schnell wie möglich zurückkehren. Der US-Einsatz habe sich nicht geändert.

«Der Präsident hat klar gemacht, dass er möchte, dass die US-Streitkräfte schnellstmöglich nach Hause kommen», sagte Präsidialamtssprecherin Sarah Sanders am Sonntag.

Die USA seien entschlossen, den «IS» vollständig zu zerschlagen. Ausserdem erwarte die US-Regierung, dass die regionalen Verbündeten und Partner eine grössere Verantwortung sowohl militärisch als auch finanziell zur Sicherung der Region übernähmen.

Das Telefongespräch mit Trump

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte hingegen gesagt, er habe Trump davon überzeugt, US-Truppen in Syrien zu belassen. Er habe vor dem Luftschlag auf syrische Ziele mit Trump telefoniert. «Wir haben ihn überzeugt, dass es notwendig ist, dort zu bleiben», sagte Macron dem Sender BFM TV.

Weiter sagte Macron im Interview, er wolle nach den militärischen Angriffen mit westlichen Verbündeten in Syrien Russland und die Türkei an den Verhandlungstisch holen. Die Aufgabe Frankreichs sei es, «mit allen zu sprechen.»

Macron sagte, er habe ursprünglich geplant, in die Türkei zu reisen und sich dort mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan und dem iranischen Präsidenten Hassan Ruhani zu treffen. Der Chemiewaffeneinsatz in Syrien und das Vorgehen im Rebellengebiet Ost-Ghuta bei Damaskus habe diesen Plan aber durchkreuzt. (sar/sda/reu/dpa)

USA und Verbündete haben einen Luftschlag gegen Syrien ausgeführt:

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    Alle Leser-Kommentare
  • Repplyfire 16.04.2018 11:09
    Highlight Highlight "Die USA seien entschlossen, den «IS» vollständig zu zerschlagen."
    Den USA ist aber schon klar, dass die meisten Kämpfer des ehemaligen IS nun zu diesen unbeannten Al-Qaida ablegern in Idlib wechselten? Unter anderem diese "Rebellengruppen" mit den Weisshelmen und Unterstützung des NATO Staates Türkei.
  • rodolofo 16.04.2018 09:12
    Highlight Highlight ...
    Mit diesem endlich beherzten Engagement von Europa in Syrien läuft es nun auf eine Drei-Teilung Syriens hinaus, mit
    - Assad/Aleviten-Rest-Syrien/Russland-Iran/Schiiten
    - Sunnitisch-Syrien/Türkei-Saudi Arabien-Ägypten
    - Kurdisch-Syrien/Europa (+/- USA)-Israel
    In diesem heiklen Triangel (das neue Bermuda-Dreieck?) könnte sich eine langfristige Stabilisierung der Lage ergeben, welche den Millionen von Flüchtlingen eine Rückkehr in eines von drei neuen Syrien ermöglichen würde, aber nur, wenn jede der drei grossen Allianzen auf die Dominanz über die anderen Allianzen verzichten würde!
    • Julian Roechelt 16.04.2018 13:32
      Highlight Highlight Feuchte Träume einer abgehalfteren Kolonialmacht.
      Der Rest von Syrien wird auch noch befreit werden.
      Die Kurden, wenn sie ihre üblichen Fehler nicht wiederholen, kriegen ein bisschen Autonomie.
    • rodolofo 16.04.2018 15:02
      Highlight Highlight Und Du glaubst im Ernst, dass die Russischen Giftmischer langfristig eine Zukunft haben?
      Da sind mir die Britischen Gentleman-Gauner und die Französischen Bonvivants immer noch hundert mal lieber!
      Die haben das "Grosse Fressen" hinter sich und wissen sich wenigstens, wie man sich bei Tisch anständig benimmt!
  • rodolofo 16.04.2018 09:05
    Highlight Highlight Der Obama-Gegner Trump hat also mit dem "Europäischen Obama" Macron in einer "Unheiligen Allianz" zusammengefunden, weil er von seinen eigenen Verstrickungen mit Putin-Russland ablenken wollte.
    Dem geht es doch nicht wirklich um die vergifteten Syrischen Kinder!
    Da brauchen wir uns nach alledem, was Trump bisher geboten hat, keinerlei Illusionen hinzugeben!
    Aber Macron (Frankreich) und May (Gross Britannien) zeigen als erste Europäische Leader Charakter, Format und Entschlossenheit!
    ...
  • Karl Marx 16.04.2018 08:09
    Highlight Highlight Leider verhindern alle die Trump Russenverbindungen vorwerfen, eine unkomplizierte Beendigung des Konflikts.
    • swisskiss 16.04.2018 09:44
      Highlight Highlight empty... offensichtlich! "eine unkomplizierte Beendigung des Konflikts. "

      Die Welt kann ja so einfach sein, man muss nur wollen...

      Oh. Mann! Da nehmen neben USA und Russland noch ein halbes Dutzend Staaten mit ihren unterstützten Rebellengruppen und Terrororganisationen an der systematischen Zerstörung Syriens teil und Du schreibst solch einen BS.

      Wie wenn die USA und Befürworter oder Gegner im eigenen Land, massgeblich Einfluss in der Region haben können.
  • Pasch 16.04.2018 01:07
    Highlight Highlight Erst schiessen dann reden!
  • Skeptischer Optimist 16.04.2018 00:18
    Highlight Highlight Soso, Macron will Russen und Türken an den Verhandlungstisch bringen. Und ihnen dann wohl auch gleich noch die Bedingungen diktieren.

    Der kleine Mann sollte zusammen mit Trump in die Therapie einrücken.
  • Posersalami 15.04.2018 23:11
    Highlight Highlight Das klingt doch im Grundsatz vernünftig.

    Wozu aber die US Truppen in Syrien verbleiben sollen verstehe ich nicht. Eben so gut könnte die UNO das Gebiet mit Truppen eines neutralen Staates so lange sichern, bis eine für alle tragfähige politische Lösung gefunden wurde.
  • kvinne aka white milk aka MC Pleonasmus 15.04.2018 22:56
    Highlight Highlight "Frankreich habe Washington auch überzeugt, die Militärschläge auf Chemiewaffeneinrichtungen zu beschränken. " mol, also wenn das nicht nobelpreiswürdig ist... *sarkasmusoff*
    • swisskiss 16.04.2018 10:18
      Highlight Highlight Falsch. Verteidigungsminister Mattis und Stab, haben Trump daran gehindert, weitere Ziele anzugreifen, die auch die militärische Infrastruktur der syrischen Armee betroffe hätten( so wie es Israel bei einem Gespräch von Netanjahu mit Trump vorgeschlagen hat )

      Es ist auch nicht der Druck von Macron, der die amerikanischen Truppen in der Region behält, sondern der Einfluss Saudi Arabiens und Israels, die ein Machtvakuum bei Abzug befürchten.

      Es ist schon bemerkenswert, dass Macron als politischer und charakterlicher Kontrapunkt zu Trump, sich desselben Populismus bedient!

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