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Frauen sind selber schuld an der Gewalt – wenn man diesen 9 Boulevard-Schlagzeilen glaubt



Seit einem brutalen Angriff auf fünf Frauen vor einem Nachtclub in Genf in der vergangenen Woche diskutiert die Schweiz über Gewalt gegen Frauen.

Auch in den Medien nimmt das Thema viel Raum ein. Der «Blick» etwa widmet ihm von Dienstag bis Donnerstag von Tag zu Tag mehr Platz auf der Titelseite (pink umrandet). Rasch fokussierte er auf die Frage, ob bei Gewalt gegen Frauen besonders Ausländer als Täter im Vordergrund stehen.

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Bild: screenshot blick / bearbeitung watson

Über Gewalt gegen Frauen und deren Ursachen wird in den Medien vergleichsweise selten als gesellschaftliches Phänomen berichtet – viel häufiger geht es um einzelne Fälle von Gewaltverbrechen gegen Frauen.

Nicht immer treffen die Medien dabei den Ton. Insbesondere bei Beziehungsdelikten – Stichwort «Familiendrama» – mangelt es an der nötigen Sorgfalt, etwa bei der Beschreibung der Rolle von Täter und Opfer oder der Frage der Mitschuld des Opfers.

Das zeigt ein Blick auf die folgenden Schlagzeilen. Die Ursache für die Gewalt an der Frau laut Schlagzeile? Die Frau – beziehungsweise ihr Verhalten, ihr Aufenthaltsort oder ihr Aussehen.

Aber seht selber: Wäre die Frau doch bloss ...

... nicht am Telefon gewesen (Blick, 12.8.2018)

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Bild: shutterstock / screenshot blick / bearbeitung watson

... nicht schwanger gewesen (Blick, 2.9.2009)

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Bild: shutterstock / screenshot blick / bearbeitung watson

... zu einem Date bereit gewesen (bild.de, 20.5.2018)

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Bild: shutterstock / screenshot bild.de / bearbeitung watson

... nicht so schön gewesen (20.10.2009)

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Bild: shutterstock / screenshot blick / bearbeitung watson

... nicht im Weg gewesen (30.4.1997)

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Bild: shutterstock / screenshot blick / bearbeitung watson

... weniger verliebt gewesen (Glückspost, 12.2.2015)

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Bild: shutterstock / screenshot glückspost / bearbeitung watson

... nicht mit einem schwulen Ehemann verheiratet gewesen (Blick, 20.1.2009)

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Bild: shutterstock / screenshot blick / bearbeitung watson

... nicht verschuldet gewesen (Blick, 5.11.2003)

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Bild: shutterstock / screenshot blick / bearbeitung watson

... nicht in einer kriselnden Beziehung gewesen (Blick, 29.8.2009, Täterin war eine Frau)

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Bild: shutterstock / screenshot blick / bearbeitung watson

Alle 30 Stunden wird in Argentinien eine Frau ermordet

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Video: srf

Argentinier demonstrieren wegen Abtreibungslegalisierung

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    Alle Leser-Kommentare
  • Rubby 20.08.2018 09:42
    Highlight Highlight Es ist nicht zu leugnen, gewalt gegen frauen hat es immer schon gegeben. Aber nicht in diesem Ausmass seit so viele verschiedene kulturen, sprich muslime, unsere länder regelrecht überschwemmen. Es ist an der zeit, dass unsere politiker was tun. Nicht nur hohles geschwätz und falsche Loyalität von sich geben.
    1 1 Melden
  • tengo 19.08.2018 02:00
    Highlight Highlight Sagen wir es so, es gab schon immer gewalt gegen Frauen. Doch es waren einzelfälle und die Täter wurden weggesperrt, wenn sie erwischt wurden. Doch seit neue Kulturen unser Land überfluten, sprich Muslime in deren Glaube die Frauen keinen Stellenwert haben, wird die Gewalt immer schlimmer. Deswegen sollten sie durch strengere Gesetzte geschützt werden und jeglichen übergriff auf Frauen von Ausländern mit sofortigem Landesverweis bestraft werden.
    19 7 Melden
    • Energize 19.08.2018 10:05
      Highlight Highlight Das ist Behauptung, welche du nicht mit Zahlen hinterlegen kannst. Nicht mal 5% Muslime leben in der Schweiz (und die Unterstellung ALLE Muslime würden ihre Frauen schlecht behandeln ist sowieso eine pauschalisierung - oder was würdest du sagen wenn ich auf den "typischen älteren Schweizer Herren" zu sprechen komme, der eine junge Thai nachhause genommen hat?).
      Frauen sind in der Christlichen Lehre keinen Deut bessergestellt. Relativ gesehen gehen Gwealtverbrechen zurück, sie nehmen nicht zu.
      1 7 Melden
    • tengo 19.08.2018 21:54
      Highlight Highlight Energize, in welchem Jahrhundert lebst denn du? In unserer Kultur in Europa sind Frauen gleichgestellt und werden ganz sicher nicht mehr unterdrückt. Jedoch gilt das nicht für den Islam. Du sagst 5%, lass dir sagen... Ich Arbeite in einem Gefängnis und Rate mal, wieviel % hier Schweizerdeutsch reden.
      4 1 Melden
  • Narzyss 18.08.2018 19:45
    Highlight Highlight Schön das "die Medien" mehr als die Hälfte der Blick sind. Hier sehe ich aber vor allem die widerliche Sensationgeilheit des Blicks. Der gerne irgendwelche unbewiesenen Vermutungen druckt, die wenig bis nichts mit der Realität zu tun haben. Der Stil dieser Titel ist aber gleich, egal wer das Opfer ist.
    Irgendwo findet sich garantiert eine Schlagzeile"Musste Waldi sterben weil er zu laut bellte? "
    Sexismus sehe ich hier keinen, da es ja keine andersbehandlung auf Grund des Geschlechts ist. Vor allem ist es die niederste Form des" Journalismus" die aber durchaus angeprangert gehört.
    14 9 Melden
  • Janis Joplin 18.08.2018 14:55
    Highlight Highlight Nach dem Blick darf man sowieso nicht gehen - mich erinnern die an die BILD - Angst, Hass, Titten und der Wetterbericht.
    Ausserdem ist die Sprache eine Quelle der Missverständnisse - hier beispielsweise in den Schlagzeilen. Nicht alle lesen dasselbe heraus und auch mir erschliesst sich nicht dass hier den Frauen die Schuld gegeben würde. Allerdings kannte und kenne ich Frauen, denen Gewalt durch Kerle angetan wurde und welche ALLE AUSNAHMSLOS (!!) als "selbst schuld" in die Ecke gestellt wurden.
    15 6 Melden
  • Walser 18.08.2018 14:37
    Highlight Highlight Das Thema Gewalt an Frauen wird aktuell falsch angegangen. Frauen werden nämlich im Gesamten weit weniger Opfer von Gewalt als Männer. Man muss zb. die Themen "sexuelle und häusliche Gewalt" getrennt von anderem angehen. Frauen werden aus ganz anderen Gründen ermordet als Männer. In Argentinien werden etwa 5x mehr Männer als Frauen Opfer eines Tötungsdeliktes.
    15 17 Melden
  • ScottSterling 18.08.2018 13:54
    Highlight Highlight Der Artikel könnte genau so in diesem Boulevardblatt erschienen sein. Welche Ironie.
    40 3 Melden
  • LeiderNicht 18.08.2018 12:46
    Highlight Highlight Vielen Dank für den Artikel!

    Finde den Ansatz spannend, sicher einen Gedanken wert.

    Die Titel wurden sicherlich nie mit der Intention gesetzt, den Frauen die Schuld zu geben.

    Nichtsdestotrotz lässt sich ein Muster darin erkennen. Indem sozusagen eine Erklärung für das Geschehene gesucht wird, wird das eigentliche Problem nicht angesprochen. Mehr will der Artikel ja gar nicht sagen.

    Verstehe nicht, was das Problem der meisten Kommentarschreiber ist...
    40 113 Melden
    • SchweizAbschaffen 18.08.2018 13:30
      Highlight Highlight "Die Titel wurden sicherlich nie mit der Intention gesetzt, den Frauen die Schuld zu geben."

      ... Darf man fragen:
      Woher weisst Du das mit solcher Sicherheit?
      Hast Du mit dem Blick-Titelgestalter gesprochen.
      5 16 Melden
    • LeiderNicht 18.08.2018 13:33
      Highlight Highlight An dieser Stelle noch ein Beispiel eines Titels, in welchem das Motiv beim Täter gesucht wird:

      “Wurde sie ermordet, weil ihr Freund sich in seinem Stolz verletzt fühlte und dachte er müsse seine Ehre retten?”
      14 3 Melden
    • Drank&Drugs 18.08.2018 14:04
      Highlight Highlight Ehm, leider nicht...
      2 4 Melden
  • Mia_san_mia 18.08.2018 12:28
    Highlight Highlight Also sorry... Der Blick ist ja wirklich ein Schundblatt. Aber dieser Artikel 🤔
    113 10 Melden
  • Gawayn 18.08.2018 12:10
    Highlight Highlight Findet ihr nichts mehr selber zu schreiben, oder warum kritisiert ihr Titel anderer Zeitungen?

    Ganz ehrlich Watson.
    Wenn ich eure Artikel sehe, (durchaus unterhaltsam), seid ihr wirklich nicht qualifiziert darüber zu urteilen.

    Wenn ich eure "Gegenvorschläge" ansehe, erst recht nicht.
    33 3 Melden
  • Grins 18.08.2018 12:06
    Highlight Highlight Keine der Schlagzeilen ist eine Schuldzuweisung.. übrigens musste sie sterben weil sie , so schön war, ...
    12 4 Melden
  • kupus@kombajn 18.08.2018 11:54
    Highlight Highlight Hm....ihr lest hier eine Mitschuld der Opfer heraus. Ich lese in diesen Schlagzeilen, aus welch niederen Motiven sie zu Opfern wurden.
    125 4 Melden
  • Lester McAllister 18.08.2018 11:51
    Highlight Highlight - " Renter wurde ausgeraubt, weil er reich war"
    - "Schüler wurde gemobbt, weil er dick war"
    - " Partygänger wurde ausgeraubt, weil er alleine unterwegs war"
    - " Fussgänger wurde überfahren, weil er dunkle Kleidung trug"

    Na dämmert es euch Superjournalisten???
    129 10 Melden
    • SchweizAbschaffen 18.08.2018 13:32
      Highlight Highlight Ja, gerade Dein letztes Beispiel zeigt den Vorgang:
      "Tragt als Fussgänger bei Nacht Kleidung in der man euch sieht!"
      Das ist der Message im Titel.
      Und so ist es mit den andern.
      3 13 Melden
  • Maracuja 18.08.2018 11:48
    Highlight Highlight Hab mal Google mit folgender Suchabfrage gefüttert: „ermordet weil er“
    Es erschienen Schlagzeilen wie
    ermordet, weil er Drogenboss beleidigte
    ermordet, weil er schwul war
    ermordet, weil er auspacken wollte
    ermordet, weil er Schulden hatte
    Lieber Herr Bernet eine 5-Sekunden-Recherche hätte offenbart, dass auch bei männlichen Mordopfern solche Schlagzeilen erscheinen.
    116 6 Melden
    • FrancoL 18.08.2018 17:46
      Highlight Highlight Es ist unverkennbar dass bei Watson das Boulevard Element im Vormarsch ist. Schade, ich hoffe es ist dem Sommerloch geschuldet.
      19 2 Melden
  • Roterriese 18.08.2018 11:48
    Highlight Highlight Dieses Problem habt übrigens ihr Linken importiert. Ein Grossteil der Gewalt geht nämlich von Migranten aus.
    345 133 Melden
    • Rubby 18.08.2018 12:15
      Highlight Highlight Richtig... genau so sehen es ganz viele...mal einer (roterriese)...der die Wahrheit schreibt..!!!...
      27 135 Melden
    • KaiCer 18.08.2018 12:17
      Highlight Highlight Genau! In der reinen, noch sauberen CH-Kultur gab es nämlich Gewalt nicht einmal! Und Verdingung ist auch eine Erfindung aus dem Ausland - scheiss Import!
      68 117 Melden
    • Elderwand 18.08.2018 12:18
      Highlight Highlight
      User Image
      59 61 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Livia Peperoncini 18.08.2018 11:40
    Highlight Highlight Die Bewirtschaftung dieses Themas nimmt langsam kuriose Formen an. Wo, bitte, geht’s zur realen Welt?
    99 7 Melden
    • KaiCer 18.08.2018 12:17
      Highlight Highlight Stimmt. Am schnellsten hier lang -----> oben rechts das "X".
      43 3 Melden
  • cypcyphurra 18.08.2018 11:32
    Highlight Highlight wenn ich solche Artikel lese muss ich immer öfter an "The Holy Grail" denke.. hauptsache man zieht irgendwas an den Haaren herbei und versucht damit zu argumentieren...
    Play Icon
    62 2 Melden
  • Flughund 18.08.2018 11:16
    Highlight Highlight Wird wohl Zeit mal eine Watson-Pause einzulegen. Immer die gleichen Themen. (Rassismus hier, Rassismus da, Gewalt gegen Frauen) Zudem haben die Headlines zunehmend Boulevard-Niveau) Genau das was Ihr dem Blick und 20min vorwerft.
    284 25 Melden
    • BB1899 18.08.2018 11:25
      Highlight Highlight War ein grosser Watson-Fan, aber langsam wird es echt lächerlich. Brauche nun auch eine Pause... 🙁
      155 12 Melden
    • Tan Long 18.08.2018 11:39
      Highlight Highlight @Flughund: Vielen Dank für den Anstoss. Ich fühle mich auf Watson ein wenig wie an einem Genderinstitut. Als Mann, völlig deplatziert.
      136 21 Melden
    • Sauäschnörrli - Ich ❤️ die neue Moderation 18.08.2018 11:43
      Highlight Highlight Wie wahr. Seit versucht wird die Reichweite zu steigern, geht definitiv etwas an Qualtität verloren. Dabei war watson so erfolgreich weil es eben nicht wie Blick und 20min war, aber mittlerweile buhlt man offen um deren Leserschaft und ist, so scheint es mir, auch gewillt das Niveau dafür anzupassen. Man findet hier je länger je mehr, leider nur noch Listicles, Quizzes, Sammlungen von Bildern von Reddit, satirische Artikel und ab und zu noch ein Kommentar. "News ohne Bla Bla" ist immer mehr in den Hintergrund geraten.
      132 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • grind 18.08.2018 11:16
    Highlight Highlight Schlagzeilen von 2009, 2003 und 1997....


    Alter...
    145 7 Melden
    • EvilBetty 18.08.2018 14:01
      Highlight Highlight 9, 15 und 21 Jahre.
      10 1 Melden
  • Sauäschnörrli - Ich ❤️ die neue Moderation 18.08.2018 11:14
    Highlight Highlight "Fünf Frauen mit Jahrgängen zwischen 1985 und 1996 wurden auf der Strasse von einer Gruppe Männer angegriffen, nachdem sie ein Nachtlokal verlassen hatten."

    Hätten sie doch bloss das Nachtlokal nicht verlassen.😔

    https://www.watson.ch/schweiz/romandie/193201035-brutale-attacke-auf-fuenf-frauen-schockiert-genf-ein-opfer-liegt-im-koma
    146 10 Melden
    • Astrogator 18.08.2018 11:37
      Highlight Highlight @Sauschnörrli: Autsch 😄
      66 3 Melden
  • rolf.iller 18.08.2018 11:13
    Highlight Highlight Passend zum Thema, George Carlin:
    Play Icon
    19 4 Melden
    • Kilgore 19.08.2018 07:59
      Highlight Highlight Schade lebt er nicht mehr. In diesen absurden zeiten wäre er balsam für die Seele
      1 0 Melden
  • paburk 18.08.2018 11:11
    Highlight Highlight Ich verstehe es einfach nicht. Würde man das Problem ansprechen, wäre die Hölle los. Aber man hackt jetzt stattdessen auf den "Männern" rum und bringt solche abstruse Artikel.
    102 33 Melden
    • Lord_Mort 18.08.2018 11:22
      Highlight Highlight Wo wird den hier auf den Männern rumgehackt? Es müsste heissen auf den Boulevardmedien. Ich bin auch ein Mann und nein, ich empfinde die Diskussion nicht als allgemeiner Angriff auf die Männer, denn ich bin weder ein Täter noch habe ich mit denen etwas gemeinsam. Vielleicht können Sie mir erklären, weshalb Sie sich persönlich durch einen solchen Artikel mit den Tätern in einen Topf geworfen fühlen? Ein Tipp: Differenzieren lohnt sich.
      44 25 Melden
    • River 18.08.2018 12:25
      Highlight Highlight Lord_Mort: eine Haltung wie deine geht leider einfach unter. Ich verstehe auch nicht, dass man sich gleichzeitig dermassen betroffen und auch unbeteiligt fühlen kann.
      20 3 Melden
    • Lord_Mort 18.08.2018 15:58
      Highlight Highlight @River. Ja ist meistens so. Bei solchen Artikeln kommentieren zudem auch immer Leute mit, die man sonst hier nie antrifft. Die Menschen haben heute einfach eine zu kurze Lunte. Fallen die Begriffe Feminismus oder Gewalt gegen Frauen und wird dazu noch das Wort "Mann" genannt, gehen die Wogen schon hoch. Die Leute kapieren nicht, dass die Schlagzeilen z.B. folgendermassen lauten müssten (z.B. die Nr. 3): "Täter konnte Nein nicht akzeptieren." Und nicht: "...wolte kein Date". Der Grund ist beim Täter zu suchen, sicher nicht beim Opfer.
      12 2 Melden
  • papipapo 18.08.2018 11:08
    Highlight Highlight Gegen mich lief eine Anzeige wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte von der hauptsächlich weiblichen Schulbehörde. Auf die Frage der Polizei, welche Vehaltensweisen bedrohend seien wird mein Geschlecht!, meine Körpergrösse! (ja, als Vehaltensweise beschrieben) sowie mein demonstrativ zur Schau gestelltes deeskalatives Verhalten angegeben. Ich verhielt mich offenbar nicht eindimensional genug und fing nicht an wild um mich zu schlagen, als wir in einem Dissens waren. Da drehte das Kopfkino auf einer ganzen Amtsstelle durch und die Polizei stand auf der Matte. Das war - irritierend.
    77 30 Melden
    • Lew Bronstein 18.08.2018 12:54
      Highlight Highlight Toller Hecht!

      (Warnung: Kann Spuren von Ironie enthalten.)
      12 25 Melden
  • dan2016 18.08.2018 11:07
    Highlight Highlight https://www.bild.de/news/inland/totschlag/weil-ole-nicht-gehorsam-war-55581740.bild.html

    Und nun einen Artikel über Männer sind selber Schuld.... oder wird’s dann auch für Journalisten absurd
    66 6 Melden
  • D-licious 18.08.2018 10:50
    Highlight Highlight Ohne das Thema Gewalt gegen Frauen klein zu reden: ich sehe in keiner dieser Schlagzeilen eine Schuldzuweisung an die Frau, sondern lediglich die Frage nach dem Motiv.
    Inwiefern dieser Artikel nun etwas gegen Gewalt an Frauen bringt, weiss ich nicht...
    152 8 Melden
  • Kafi>Tee 18.08.2018 10:42
    Highlight Highlight Einer der undiffernziertesten und schlechtesten Artikel, den ich bisher gelesen habe hier. Ihr habt Recht, Gewalt gegen Frauen ist ein Problem, das man angehen muss und ein Umdenken resp. Sensibilisierung der Gesellschaft geschehen sollte. Aber in dieser Art und Weise meiner Meinung nach sicher nicht.
    155 8 Melden
    • Astrogator 18.08.2018 11:17
      Highlight Highlight @Kafi>Tee: "Einer der undiffernziertesten und schlechtesten Artikel."

      Ich sag mal so, der Artikel ist 20Minuten-Niveau.
      64 7 Melden
  • koks 18.08.2018 10:40
    Highlight Highlight Bei diesen in den Medien sich häufenden Opferdarstellungen und Kategorisierungen aufgrund biologischer Merkmale (Geschlecht, Hautfarbe, sexuelle Orientierung etc) bleibt bloss festzustellen:

    Die postmodernen Identitätspolitik (der Linken) ist das Kulturprogramm des Neoliberalismus.

    Ein lesenswerter Beitrag: https://www.ipg-journal.de/rubriken/soziale-demokratie/artikel/herkunft-ist-kein-ersatz-fuer-zukunft-2914/


    30 25 Melden
    • Garp 18.08.2018 12:11
      Highlight Highlight Du zitierst nicht richtig. Er schreibt : "Die Postmoderne ist das Kulturprogramm des Neoliberalismus."

      Dass er in dem Artikel auch die Linken kritisiert ist richtig und der Artikel ist lesenswert. Ist auch eine linke Zeitschrift und es ist löblich wenn man kritisch sicht selber gegenüber ist.
      11 1 Melden
    • koks 19.08.2018 19:08
      Highlight Highlight @Garb, er schreibt
      "Die postmodernen Identitätspolitiken",
      und weiter,
      "Der von den Identitätspolitiken geschürte Hass auf die "alten, heterosexuellen weißen Männer"".

      Der Autor schreibt genau das, was ich oben summarisch geschrieben habe.
      0 1 Melden
    • Garp 20.08.2018 08:13
      Highlight Highlight Ich habe den Artikel gelesen koks. Die postmodernen Identitätspolitiken, sind aber nur ein Teil der Postmoderne, genau wie die Postmoderne nicht einfach von Linken "gemacht" wird.
      0 0 Melden
  • Gubbe 18.08.2018 10:36
    Highlight Highlight Natürlich sind solche Titel gesucht, das gibt Leserzahlen. Das Töten selbst verachte ich zu tiefst. Frauen zu morden, dies noch in der Überzahl, ist das Feigste überhaupt. Aber es kann ein Töten geben, das ist das Töten im Affekt. Also die Reaktion auf etwas, das einem so die Sinne nimmt, dass man unbewusst heftig reagiert. In keinem dieser Frauenmorde ist dies der Fall. Darum äusserst feige und verachtenswert.
    9 23 Melden
  • pamayer 18.08.2018 10:35
    Highlight Highlight Patriarchat. Tötet.
    14 86 Melden
    • Tan Long 18.08.2018 10:59
      Highlight Highlight @Pausenplatzphilosoph pamayer hat gesprochen! Howgh!
      43 9 Melden
    • ThomasHiller 18.08.2018 11:03
      Highlight Highlight Aussage? Inhalt? Wert?
      41 7 Melden
    • KaiCer 18.08.2018 12:23
      Highlight Highlight Matriarchat. Error 404. Page not found.
      12 5 Melden
  • walsi 18.08.2018 10:33
    Highlight Highlight Wenn die Oofer Männer gewesen wären würde man diese Schlagzeilen nicht beanstanden. Der Autor merkt garnicht, dass er sexistisch argumentiert.
    60 16 Melden
    • KaiCer 18.08.2018 12:23
      Highlight Highlight Allein schon die Unterstellung die Wesen hätten ein Geschlecht. Schrecklich.
      9 4 Melden
  • Stichelei 18.08.2018 10:29
    Highlight Highlight Selten so einen Schwachsinn gelesen. Nach dieser Leseart wäre jedes Juweliergeschäft sebst schuld, wenn es überfallen wird: „Ausgeraubt, weil zu viele Diamanten im Schaufenster lagen?“ Watson, ihr solltet das eigentlich besser können.
    117 8 Melden
  • mrmikech 18.08.2018 10:25
    Highlight Highlight Fazit: ein sensationsheft welche sensationsüberschrifte benutzt um die sensationsgeile kundschaft zu bedienen.
    60 8 Melden
    • Nevermind 18.08.2018 10:43
      Highlight Highlight Wen meinst du?
      Blick? Bild? Oder doch Watson?
      70 3 Melden
  • dding (@ sahra) 18.08.2018 10:23
    Highlight Highlight Die Gewalt an Frauen wie wir sie in jetzt in Genf erlebten, ist klar ein Problem von Männern aus frauenverachtenden Kulturen.

    Das nun linke Kreise sich so verdrehen und dies zu einem allgemeinen Männerproblem verzerren ist schockierend.

    Mann kann Ihnen dabei zusehen wie sie versuchen die Realität umzudeuten und sich öffentlich winden und verbiegen.

    Nirgendwo zeigt sich die panische Angst, dass er Traum der multikulturellen Gesellschaft gescheitert sein könnte so gut wie hier.

    Was muss noch passieren, damit diese Ideologen endlich die Wirklichkeit akzeptieren?
    64 37 Melden
    • Astrogator 18.08.2018 11:20
      Highlight Highlight @dding: "Die Gewalt an Frauen wie wir sie in jetzt in Genf erlebten, ist klar ein Problem von Männern aus frauenverachtenden Kulturen." - nicht jeder der Frauen schlägt ist SVP-Wähler, das muss sogar ich anerkennen.
      25 16 Melden
    • nödganz.klar 18.08.2018 12:12
      Highlight Highlight Die Wirklichkeit akzeptieren? Definieren du und dein rechter Mob, die Wahrheit fürs Voulch? Ihr propagiert seit jeher den Zusammenbruch der multikulturellen Gesellschaft - vergeblich. Gewalt gegen Frauen ist für euch nur ein Thema, solange sie von Immigranten, Muslimen oder Asylsuchenden verübt wird. Scheinheiligkeit, da genau die SVP sich lange gewehrt hat, häusliche Gewalt als Offizialdelikt zu klassifizieren.
      Kurz: schlägt der Achmed seine Frau - Skandal! Fremde Kultur! Ausländer raus!
      schlägt der Köbi vom Stammtisch seine Frau - Privatsache, sie kann ja Anzeige erstatten. 🤷🏾‍♀️
      11 8 Melden
    • dding (@ sahra) 18.08.2018 23:29
      Highlight Highlight @Nödklarimchopf

      Nein da muss ich Sie enttäuschen.
      Männer die ihre Frauen schlagen sind scheisse.
      Es ist dabei auch egal ob dies ein CH Mann ist oder ein Ausländer.
      Das einzige was ich sage, (was die SVP sagt, ist mir egal) ist:

      Gewalt gleich von mehreren Männern gegen Frauen wie jetzt in Genf oder auch in Köln ist eben ein typisches Merkmal von frauenverachtenden Kulturen, wie es in den Maghreb Staaten gelebt wird.

      Dies zu verharmlosen wie Sie es offenbar wollen, zeigt doch nur, dass Ihnen Ihre Ideologie wichtiger ist, als Gewalt gegen Frauen zu bekämpfen.

      Sie sind leider der Mob!

      5 5 Melden
  • Max Dick 18.08.2018 10:21
    Highlight Highlight Also wie jetzt bei den von euch gebrachten Beispielen eine Schuldzuweisung an die Frau herausgelesen werden kann, weiss ich auch nicht. Da ist einzig eure Überschrift zu eben diesem Artikel billiger Boulevard. Aber im Zusammenhang mit Genf scheint Euch alles recht zu sein, um vom eigentlichen Thema abzulenken.
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  • gege 18.08.2018 10:20
    Highlight Highlight Ich verstehe den Titel nicht ganz. Blick ist Sch.... , Trump ein A..., aber Watson geht mit solchen Artikeln in Richtung Blick. Man kann es auch übertreiben.
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  • G. Schmidt 18.08.2018 10:18
    Highlight Highlight Na ja, bin kein Fan von Blick & Co., aber der Blick stellt hier klar die Frage für das Motiv...

    Aussagen von Politikern, wie diese, finde ich einiges übler: https://www.20min.ch/schweiz/bern/story/-Naive-Frauen-mitschuldig-an-Vergewaltigung--20556767?httpredirect

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  • der Denker 18.08.2018 10:17
    Highlight Highlight Die oberen Artikel sind erstaunlich oft von Blick oder ähnlichen Boulevard Blättern. Evtl. Hat dies auch mit der eher rechten Leserschaft zu tun welche die Schuld der Frau geben will.
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    • Ville_16 18.08.2018 10:45
      Highlight Highlight Falsch, falsch und nochmals falsch. Die Schlagzeilen sind klassischer Boulvardjournalismus. Bei Watson übrigens auch. Eine Anmerkung am Rand, der Blick ist links.
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    • Gähn 18.08.2018 11:03
      Highlight Highlight Dieser Typus von Lesern, will eigentlich viel lieber lesen, dass es wieder ein Ausländer war.
      Denn damit kann man sein Feindbild mit Ausländern und Linken, welche die Schweiz verschenken wollen, nähren.
      18 48 Melden
    • ThomasHiller 18.08.2018 11:07
      Highlight Highlight Also ich bin jetzt echt kein Fan rechter Ideen. Jetzt aber "Gewalt gegen Frauen" mit "Rechts" gleichzusetzen ist schon an Absurdität nicht zu übertreffen.
      59 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fruchtzwerg 18.08.2018 10:14
    Highlight Highlight Ich möchte Gewalt gegen Frauen auf keinen Fall rechtfertigen. Aber bei einem Gewaltdelikt (auch Mann gegen Mann) ist es doch klar, dass der Boulevard sofort nach einem Motiv sucht - egal wie absurd. Aber ohne Motiv gibt es nunmal keine Gewalttat. Und es geht dem Boulevard ja vor allem darum, die menschliche Neugierde der Leser zu befriedigen.
    Insofern kann man nur raten z.B. keinen Blick zu lesen.
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    • Garp 18.08.2018 11:59
      Highlight Highlight Es geht dem Boulvard nur um Auflagen. Die Sensationsgeilheit und der Voyeurismus werden gefördert, nichts anderes. Befriedigt wird die Neugierde, die extra geweckt wird ja meist gar nicht.
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  • Rafa D 18.08.2018 10:13
    Highlight Highlight Was ist denn das für eine Argumentation? Nicht eine der Schlagzeilen ist eine Schuldzuweisung. Zum Beispiel bei 1): dass sie am Telefon war, wird vielleicht das Motiv des Täters gewesen sein, aber da eine Schuldzuweisung zur Frau drin zu sehen, ist schlicht tendenziös.

    Bitte hört auf mit solchen Artikeln, mir ist schleierhaft, wem die was bringen sollten.
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    • Energize 18.08.2018 10:30
      Highlight Highlight Danke, das sehe ich genauso.

      @Christoph: ich finde du hast als Journalist einen sehr verantwortungsvollen Job. Mit einem solchen Artikel erzeugst du grosse Spannungen, wo keine notwendig sind. Über das Thema Gewalt an Frauen durch Männer sollte diskutiert werden. Das ist ein Problem - das soll aber sachlich geschehen und die Diskussion sollte auch die 95% Männer einbinden, welche niemals eine Frau tätlich angreifen würden. Mit solchen Artikeln (und noch viel Schlimmerem wie #menareshit etc.) Ist niemandem geholfen. Speziell den Opfern nicht.
      62 6 Melden
    • Ritiker K. 18.08.2018 10:30
      Highlight Highlight Nochmal überdenken bitte. Die Argumentationen waren immer im Stil von: Musste Sie sterben weil..... Jedes mal war es also so, dass die Frau etwas 'dafür' konnte, dass sie getötet wurde. Sie war im Weg, am Telefon, zu schön, nicht zu einem Date bereit... etc. Immer liegt es bei der Frau oder bei etwas, dass die Frau getan hat. EIne völlig verkehrte Fragestellung! Der Fokus liegt auf dem Opfer und nicht auf dem Täter. Es war ein Mann der der Täter war - die Frage sollte demnach sein: Tötete er weil......
      15 53 Melden
    • Tan Long 18.08.2018 10:54
      Highlight Highlight @Rafa: Das Motiv eines Journalisten sollte einem Leser klar sein! Er will geschriebenes verkaufen ob er nun beim Blick arbeitet oder bei sonst wem ist egal.
      Solche "Artikel" bringen Klicks, das ist ganz durchsichtig, da gibt es nichts schleierhaftes bei.
      19 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • elias776 18.08.2018 10:09
    Highlight Highlight Bitte nutzt eure Reichweite und sensibilisiert Gesellschaft mehr wenn es um Frauengewalt geht. Danke
    24 105 Melden
  • Astrogator 18.08.2018 10:07
    Highlight Highlight Dieser Artikel ist doch jetzt reine Provokation?

    Bei keiner dieser Schlagzeilen hatte ich den Eindruck, dass die Frau verantwortlich gemacht wurde.

    Bei jeder war mein Gedanke, meine Güte, da hat ein Irrer aus nichtigem Anlass gemordet.

    079, Guggennamen Und jetzt das - ist doch nicht Vollmond, was ist los?
    622 56 Melden
  • Evan 18.08.2018 10:03
    Highlight Highlight In den Schlagzeilten geht es ja darum, warum der Täter es getan hat, ich denke nicht, dass die meisten Leute darin eine Schuldzuweisung auf das Opfer sehen. Vermuetlich gibt es sicher alternative Schriebweisen, wie sollen denn Schlagzeilen umformuliert werden?
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Seit «Via sicura» wurden 1589 Raser verurteilt

Von 2013 bis 2017 sind in der Schweiz insgesamt 1589 Personen wegen eines Raserdelikts verurteilt worden. Das schreibt der Bundesrat in seiner Antwort auf einen parlamentarischen Vorstoss.

Der Walliser SVP-Nationalrat Jean-Luc Addor hatte sich nach der Zahl der «Opfer» von «Via sicura» erkundigt – dem Programm für mehr Sicherheit im Strassenverkehr. Wegen der harten Bestimmungen hätten viele Auto- und Töfffahrer eine Art «gesellschaftlichen Tod» erlitten, stellt Addor in seinem Vorstoss fest.

Ohne …

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