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jonas projer

«Arena»-Moderator Jonas Projer sieht sich für einmal mit Kritik von links konfrontiert. Bild: srf

SP-Elite macht TV-Kritik und greift Projer an: «Die ‹Arena› bewegt sich auf SVP-Gelände»

Die Genossen beschweren sich in einem offenen Brief an «Arena»-Moderator Jonas Projer und SRF-Chefredaktor Tristan Brenn über die Themenauswahl der «Arena». Diese richte sich nach der SVP-Agenda. 



Verkehrte Welt am Leutschenbach: Jammern für gewöhnlich SVP-Exponenten über das «linke Staatsfernsehen», das sie an allen Ecken und Enden schneide, vernachlässige und unfair behandle, sind es nun die Sozialdemokraten, die mit dem SRF nicht zufrieden sind. Genauer mit der «Arena». Die Sozialdemokraten beschweren sich über die Themenwahl der «Arena», da diese zu wenig mit ihrer politischen Agenda übereinstimmt, wie aus einem offenen Brief der SPler hervorgeht. 

In einem offenen Brief an «Arena»-Moderator Jonas Projer und SRF-Chefredaktor Tristan Brenn lamentieren SP-Grössen wie Jay Badran, Margret Kiener-Nellen, Cédric Wermuth und Anita Fetz, die Redaktion bewege sich mit Themen wie «Der Notfallplan – müssen wir uns gegen Flüchtlinge wehren?» oder «Brüssel greift an – wird die Schweiz nun entwaffnet?» auf «SVP-Gelände».

Image

Ausschnitt aus dem offenen Brief der SPler an Tristan Brenn und Jonas Projer.
screenshot 

Die Genossen wünschen sich gemäss des Schreibens eher andere Themen, etwa die Unternehmenssteuerreform III, die Panama Papers oder die Altersvorsorge 2020. Diese Themen «tangieren die Lebensrealitäten der Menschen weit stärker als die Frage, ob zwei Teenager ihrer Lehrerin die Hand schütteln wollen oder nicht», behaupten die SPler und verlangen, dass Redaktionsleiter Jonas Projer und sein Team «sofort über die Bücher gehen und sowohl Themen wie auch Titel in Zukunft ausgewogener auswählen». 

Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, sandten die SPler Projer und Brenn auch gleich eine detaillierte Aufstellung der Themen mitsamt Auswertung der Gäste nach Partei und Geschlecht: 

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Projer hat für diese versuchte Einmischung der SP-Politiker in seine journalistische Arbeit wenig Verständnis und weist den Vorwurf, eine rechte Sendung zu machen, scharf zurück, wie seinen Tweets nach der gestrigen Sendung zu entnehmen ist. 

Image

Gegenüber Blick.ch ergänzt Projer: «Die Liste der SP scheint mir nicht korrekt.» (thi)

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102Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Blaumeise 18.04.2016 09:41
    Highlight Highlight Die SP macht sich wieder einmal lächerlich. Erstens ist die Arena als Gastgeber frei in der Themenwahl. Zweitens ist die SP frei, die Einladung zur Arena anzunehmen. Drittens ist es gerade der Kern von Demokratie und Aufklärung (Deine Lieblinge, SP, schon vergessen?), dass man mit seinen politischen Gegnern über deren Anliegen diskutiert, besonders auch dann, wenn man sich dabei keinen Gewinn an Stimmen für seine Partei erhoffen darf. SP werde erwachsen, höre auf zu heulen, reiß Dich am Riemen, kämpfe und ertrage es wie wie ein Mann!
    9 3 Melden
  • NackNime 18.04.2016 09:24
    Highlight Highlight Kritik am öffentlichen Rundfunk von Links und Rechts. Jede Partei scheint davon auszugehen, dass sie von den öffentlich rechtlichen Medien bevorzugt werden muss. Da liegen beide Seiten falsch.
    9 0 Melden
  • R&B 17.04.2016 19:39
    Highlight Highlight Ich bin auch nicht begeistert, dass diese SP-ler einen offenen Brief an Projer gesandt haben. So richtiges Mimimimi und ich will mal wieder in die Öffentlichkeit-Getue dieser 4 Politiker, die bei mir mit dieser Aktion massiv an Respekt verloren haben. Ja, die von ihnen genannten Themen möchte ich auch in der Arena sehen, aber ich finde es richtig, dass diese leidige Sache mit der Flüchtlings- und Ausländerhetze bei der Arena sauber und objektiv ausdiskutiert wird, in der Hoffnung, dass die SVP klar demaskiert wird. Danach muss sich dann die Arena wieder den wirklich wichtigen Themen widmen.
    8 9 Melden
    • FrancoL 17.04.2016 20:16
      Highlight Highlight Geht es jetzt um die Demaskierung der SVP oder um wichtige Themen? Die SVP bleibt die SVP und ihre Sympathisanten bleiben auch ca. die gleichen.
      Es kann doch nicht sein dass wenn die SVP ein Thema belegt die ganze Nation nachziehen muss. Sind da 50-70% der Bürger in Geiselhaft der SVP? Wohl kaum.
      10 3 Melden
    • R&B 18.04.2016 13:27
      Highlight Highlight @FrancoL: ich kann Ihre heftige Reaktion gut verstehen. Mir wäre es auch lieber, wir müssten uns nicht mit den aufgebauschten Themen und den Lügen der SVP herumschlagen. 30%... Haben Sie die Minarett-Initiative und MEI vergessen? Das waren >50% die diese Initiative angenommen haben. Daher ist es gut, wenn die Arena in den Chüngel der Emotionen und erfundenen Zahlen, Objektivität hineinbringt. Und wenn es in einer Sendung nicht reicht, dann sollen halt mehrere Sendungen dazu ausgestrahlt werden. Und ich bin überzeugt, dass der Anteil von 30% sinkt, sobald allen klar wird, wie oft die SVP lügt.
      0 0 Melden
  • Soli Dar 17.04.2016 15:22
    Highlight Highlight @Wolfsblut, ich bin absolut bei ihnen, was die wachsende Ungleichheit betrifft. Diesbezüglich darf die SP wieder lauter werden und sich noch mehr engagieren. Dabei gilt es alkerdings zu beachten, dass es soziale Anliegen sehr schwer haben in einem rechts-national dominierten Parlament durch zu kommen. Vergessen wir auch nicht die ungleichen Abstimmunge- und Wahlkampfbudgets. Für die Unterstellungen möchte ich mich entschuldigen! Nicht Sie sondern die SVP projiziert Probleme auf Geflüchtete. Ich hatte Ihren Kommentar falsch interpretiert.
    8 7 Melden
  • Wolfsblut 17.04.2016 09:24
    Highlight Highlight Statt über die Themenwahl zu jammern, sollte die SP selber über die Bücher. Ihren Exponenten hört nämlich kaum jemand mehr zu. Ausser Jacqueline Badran, eine engagierte Saftwurzel, hat die SP hauptsächlich Exponenten, die brennende soziale Anliegen nur noch vom Hörensagen kennen. Genauso kommen sie rüber. Als akademisch gebildete Theoretiker, die alle einen Job haben, genug Geld und Lichtjahre entfernt sind von den brennenden Problemen. Sie haben ein Heer von verwaisten Wählerinnen und Wählern geschaffen.
    33 28 Melden
    • Soli Dar 17.04.2016 10:28
      Highlight Highlight Was sind den ihrer Meinung nach die brennenden sozialen Anliegen? und inwiefern kümmert sich die SVP darum? Wem verdanken wir Gesamtarbeitsverträge, existenzsichernde Löhne, Arbeitslosenversicherung, AHV, Flankierende Massnahmen gegen Lohndumping? Wer kämpft für gerechtere Löhne und für sozialen Wandel und soziale Gerechtigkeit? Wer engagiert sich für Sozialbrnachteiligte? Es ist natürlich einfach all unsere Probleme auf die Asylsuchende, Flüchtlinge, Migranten zu projezieren. Doch wem hilft das?
      30 17 Melden
    • Wolfsblut 17.04.2016 11:37
      Highlight Highlight SoliDar: Verstehe nicht, was Sie meinen. Ich projiziere nicht. Schon gar nicht auf Geflüchtete. Ich sage, dass die SP nicht mehr gehört wird bzw. gehört werden kann. Das finde ich höchstproblematisch, weil der soziale Ungleichgewicht in der Schweiz rasant grösser wird.
      10 7 Melden
    • FrancoL 17.04.2016 17:25
      Highlight Highlight Soli Dar; Danke für diese Prägnante Frage und Feststellung. Ich danke aber auch dass Sie da Wolfsblut zu unrecht angreifen.

      Zu Ihrer Aufzählung möchte ich noch als "Hauptproblem" folgendes ergänzen. Fast alle Anliegen der SP oder ganz allgemein der linken Seite führen zu Lösungen die eine gewisse Opferbereitschaft verlangen, die Einschnitte darstellen und das ist in einer Zeit die durch den Neoliberalisamus geprägt wird kaum zu vermitteln, allerdings müsste man nun als SP auch etwas forscher auftreten % hin oder her, argumentieren und nicht verwalten!
      8 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Aberbitterschön 17.04.2016 01:37
    Highlight Highlight Ich für mich beobachte auch, dass sich die Gesinnung der Medien leicht verschoben hat. Es ist natürlich einfacher den Leuten das zu geben, was sie haben wollen. Kritischer journalismus ist leider brotlose Kunst. Die Menschen mögen das einfache. Egal welcher politische Ausrichtung, ich wünsche mir vorallem das über wahre Problem diskutiert wird und nicht über populistische Schlagerthemen. In diesem Punkt gebe ich den Verfasser des Briefes recht, es giebt sicherlich wichtigere Dinge als ein Handschlag.
    45 20 Melden
  • SanchoPanza 17.04.2016 00:29
    Highlight Highlight ich würde nicht das Links-Rechts Schema bemühen, sondern einfach sagen das Projer die Arena populistischer gemacht hat und Themen auf Schlagworte verkürzt. Und genau das macht die SVP auch.
    54 17 Melden
  • Raembe 16.04.2016 23:44
    Highlight Highlight Also als Elite würd ich Keller Nielen und Jay Badran nicht bezeichnen. Ich finde Projer macht einen sehr guten Job. Auch die Themen sind nicht schlecht gewåhlt. Man kann es nicht Allen recht machen, schon gar nicht Politikern.
    51 19 Melden
  • christian_denzler 16.04.2016 22:37
    Highlight Highlight Das Staatsfernsehen in einem bürgerlich fehlregierten Land ist logischerweise Bürgerlich. War noch nie anders. Wer heute ernsthaft noch behauptet, Mainstreammedien seien links, hat nicht begriffen, was «Mainstream» bedeutet.
    49 57 Melden
    • rodolofo 17.04.2016 07:08
      Highlight Highlight In letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass der Tages Anzeiger ziemlich brav und bieder geworden ist.
      War da nicht ein Wechsel des Chef-Redaktors?
      In der Schlussphase (?) mit Res Strehle war ich vom "Tagi" dermassen begeistert, dass ich im Tages Anzeiger Blog gratis Loblieder sang und auf aktuelle Artikel im Tagi verwies, die meine statements untermauern halfen.
      Aber in letzter Zeit ist diese entflammte Liebe deutlich abgekühlt. Im Tages Anzeiger Blog beschäftigen sie sich mit lifestile-Fragen, wie an einem Beamtenposten klebende, gesetzte 68er...
      Umso erfreulicher, geht bei watson die Post ab!
      16 3 Melden
  • Froggr 16.04.2016 22:18
    Highlight Highlight Leute es ist doch logisch, dass linke finden die Arena sei zu Rechts und rechte denjen sie sei zu links. Selbst wenn sie sich in drr Mitte befinden würde wäre dies so.
    49 7 Melden
    • Spooky 16.04.2016 22:49
      Highlight Highlight @Froggr.
      Genau so ist es. Man kann machen was man will: Für die Linken ist die Schweiz immer zu rechts, und für die Rechten ist die Schweiz immer zu links.
      41 2 Melden
    • rodolofo 17.04.2016 07:10
      Highlight Highlight Und was ist mit dem Rechtsverkehr?
      Das ist doch total verkehrt!
      Immerhin ist auf Autobahnen die Überholspur links.
      21 2 Melden
  • Soli Dar 16.04.2016 22:08
    Highlight Highlight Ganz grundsätzlich stellt sich schon die Frage, ist wirklich nötig , der finanzkräftigsten und einflussreichsten Partei, mit eigenen Zeitungen etc. den roten Teppich auszurollen und ihr ständig eine Plattform zu bieten? Geht es dem SRF um hohe Quoten? Hat SRF Angst Subventionen zu verlieren? Die SVP ist ja schon so chronisch übervertreten in den Medien. Es gibt kaum eine Talksendung, auf welchem Kanal auch immer, bei der KEIN SVP-Exponent eingeladen ist. Warum geniesst EINE Partei so viel Aufmerksamkeit? Ist es weil die SVP polarisiert & für hohe Auflagen sorgt oder aus Angst vorm "Wutbürger"?
    44 36 Melden
    • Soli Dar 16.04.2016 23:38
      Highlight Highlight Dann haben wir wohl bald ein Ein-Parteien-System wie in China oder Nordkorea.
      22 30 Melden
    • seventhinkingsteps 17.04.2016 02:05
      Highlight Highlight @Stefan Aepli

      Die stärkste Partei ja, aber 70% haben nicht SVP gewählt.
      36 19 Melden
    • Str ant (Darkling) 17.04.2016 02:41
      Highlight Highlight @seventhinkingsteps
      Das ist ein non argument einfach zu sagen
      "Aber X Prozent hat Partei Y nicht gewählt"
      19 18 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • felixJongleur 16.04.2016 21:10
    Highlight Highlight Ich finde Projer den besten Arenamoderator bis anhin. Er macht einen Riesenjob. Er bleibt kritisch, doppelt intelligent nach, hat Humor und ist sehr "dossierfest". Ich möchte euch Kritiker mal sehen!! Die Gastauswahl passt mir ebenso, das Format ist mit ihm wieder einiges besser geworden.
    86 14 Melden
    • thestruggleisreal 17.04.2016 00:53
      Highlight Highlight Auf den Punkt gebracht! 👌🏼
      23 2 Melden
    • rodolofo 17.04.2016 07:17
      Highlight Highlight Er lässt die Diskussion heute mehr laufen.
      Die Gesprächsatmosphäre ist deutlich entspannter!
      dabei helfen auch die humorigen Zwischenbemerkungen von Proyer.
      Gleichzeitig muss er wie ein Dompteur mit Raubtieren aufpassen, dass die eitlen Selbstdarsteller brav hinter ihren Pültchen stehen bleiben und keine endlosen Propagandareden halten.
      Da muss er auch mal die Peitsche knallen lassen!
      Wirklich kein einfacher Job...
      18 0 Melden
  • seventhinkingsteps 16.04.2016 20:16
    Highlight Highlight Erstmal ist es ja logisch, dass eine Arena über den Islam mehr Quoten bringt als eine über die Panama Papers oder so.

    Es geht wohl mehr darum, dass die Sendungen meist so gewählt sind, dass die SP-Vertreter sich in der Verteidigung befinden. Mich würde zum Beispiel eine Arena zu den Panama Papers interessieren, dann kann die SVP die Statements von Ueli verteidigen.

    Was mich aber mehr stösst ist das reisserische Wording der Titel, das ist echt auf Blick am Abend Niveau!

    Allgemein bin ich überrascht, dass ein Sender, der vor dem Wettbewerb geschützt ist, solche Themen und Titel wählen muss.
    61 19 Melden
    • thestruggleisreal 17.04.2016 00:55
      Highlight Highlight In der Verteidigung befinden sich die Linken nur, weil die SVP die ganze Zeit unsinnige Angriffe startet um die eigentliche Diskussion zu verdecken.
      22 18 Melden
  • G-4 16.04.2016 20:08
    Highlight Highlight Ich kann die Leute die gegen Projer wettern nicht begreifen.

    Ich würde ja gerne sehen, mit welchem gespühr Sie eine solche, meist emotionale, Sendung moderieren würden.

    Ganz ehrlich das ist wohl sehr schwierig und ich bin im gossen und ganzen mit der redaktionellen Leistung sowie der Sendungsgestaltung inkl. Moderation sehr zufrieden.

    Kompliment.
    60 11 Melden
    • nimmersatt 16.04.2016 22:25
      Highlight Highlight Geht ja nicht um die Moderation, sondern die einseitige Themenwahl/-gewichtung
      15 14 Melden
    • G-4 17.04.2016 02:03
      Highlight Highlight Ist mir auch klar, nur wollte ich mal ein positives statement zur Moderation machen, da in den Kommentaren sehr viele negative Stimmen vorhanden sind ☝
      ...
      12 0 Melden
  • Herbert Anneler 16.04.2016 19:42
    Highlight Highlight Ich habe mit der SP parteipolitisch nichts am Hut, aber der SVP-Drall der Arena, teils auch von 10 vor 10, geht mir schon lange auf den Kecks. Die Arena tue ich mir deshalb schon lange nicht mehr an. Der subtile vorauseilende Gehorsam von (TV) SRF gegenüber der SVP schnürt mir manchmal den Hals zu. Die SVP zetert dauernd, wie sie von SRF benachteiligt würde - eine dreiste Lüge, wie etwa das fög zeigen kann. Aber genau damit kann sie Druck machen. Diesem nachzugeben, wird die SRG jedoch nicht retten - vielmehr verliert sie auch noch jene, die bisher für ihren Service public eingestanden sind.
    62 42 Melden
  • Jol Bear 16.04.2016 19:35
    Highlight Highlight Was die Themen betrifft, scheint sich die Auswahl nach maximaler Einschaltquote zu richten: Themen mit emotionalem Gehalt, bei denen viele Zuschauer "mitreden" können. Würde die politische Agenda von National- od. Ständerat abgebildet, gäbe es jede zweite oder dritte Woche eine staubtrockene Sendung, die kaum jemanden interessierte. Entscheidend ist die Diskussionsleitung, ob die neutral ist und die Teilnehmer auf die Probe stellt. Das müssen aber jene beurteilen, die sich die Arena noch ansehen.
    37 0 Melden
  • Domino 16.04.2016 18:59
    Highlight Highlight Die Arena ist Themenbezogen. Es hat immer gleichviel Pro wie Contra Gäste. Also ist die Sendung immer ausgeglichen. Auf der linken Seite gibt es einfach mehr Parteien die sich die Sitze teilen müssen.

    Zählt man zu der SVP die SD dazu und bei der SP die Grünen, dann würde es wohl aners aussehen...
    15 49 Melden
    • peeti 16.04.2016 20:04
      Highlight Highlight Text gelesen? Es geht um die Themensetzung, nicht um die gerechte Aufteilung der Gäste.
      Gleich die Themen vorzugeben geht ev. etwas weit. Aber die Kritik an den Arena-Themen ist völlig berechtigt. Panama papers (Die CH betreibt nach HK am beisten Briefkastenfirmen)? Fehlanzeige. Dafür billige Stimmungsmache mit den Flüchtlingen...
      37 15 Melden
    • Froggr 16.04.2016 22:20
      Highlight Highlight Wie kann ein Thema bitteschön rechts sein? Nur die Antwort darauf kann rechts sein. Aber doch nicht das Thema.
      29 9 Melden
  • bangawow 16.04.2016 18:59
    Highlight Highlight Ich finde Projer einfach nicht spannend, sorry.
    26 52 Melden
  • atomschlaf 16.04.2016 18:57
    Highlight Highlight Kein Wunder, diskutieren die Sozis nicht gern über Migrationspolitik. Vermutlich ist die Position der Genossen bei keinem anderen Thema weniger mehrheitsfähig.

    (Indizien: diverse Abstimmungsresultate wie MEI, Ausschaffungsinitiative, Minarettverbot, Referendumsabstimmungen über Asylgesetzverschärfungen, etc.)
    55 59 Melden
    • Adremos 16.04.2016 19:51
      Highlight Highlight Ach, die "Sozen" diskutieren nicht ungern darüber - ob sie nun Mehrheitsfähig ist oder nicht - es geht darum dass es nicht das einzige Thema ist das man unbedingt diskutieren muss!
      28 21 Melden
    • peeti 16.04.2016 20:06
      Highlight Highlight DSI kännsch?
      29 17 Melden
    • Froggr 16.04.2016 22:22
      Highlight Highlight Aber es ist momentan sicherlich das wichtigste für uns. Definitiv wichtiger, als über die Panama Papers o.ä. Zu diskutieren.
      16 13 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Turi 16.04.2016 18:02
    Highlight Highlight die auflistung der themen ist korrekt und nachvollziehbar. da hätte man was ernsthaftes draus machen können.
    dass allerdings auch gleich noch über das geschlechterverhältnis geweint wird, zeigt, dass die sp einfach gerne die opferrolle bewirtschaftet. man könnte den spiess auch umdrehen: die arena bringt themen, die die bevölkerung bewegen. wenn die cüpli-sp sich nicht drum kümmert, sondern nur um die partikularinteressen einer kleinen privilegierten minderheit, ist das ihr eigenes problem.
    31 26 Melden
  • Linus Luchs 16.04.2016 17:45
    Highlight Highlight Die Kritik der SP ist absolut berechtigt. Ich komme schon wieder damit, aber ich denke, das muss sein:
    Letzte Woche hat Ueli Maurer, seines Zeichens Finanzminister, öffentlich zum Ausdruck gebracht, dass Firmen und reiche Privatpersonen die Möglichkeit haben sollen, Milliardenbeträge mit Offshore-Geschäften der Versteuerung in der Schweiz zu entziehen. (Wirtschaftsminister Schneider-Ammann findet das bekanntlich auch eine tolle Sache.) Ist dem Herrn Projer diese Ungeheuerlichkeit, die in Nachbarländern zu Rücktritten führen würde, entgangen? Wo bleibt die Arena dazu?
    116 47 Melden
    • Maett 16.04.2016 18:10
      Highlight Highlight @Linus Luchs: das ist allerdings eine gute Frage, zumindest eine Diskussion dazu muss stattfinden.

      Mal sehen was in der nächsten Arena kommt, etwas Vorbereitungszeit wird sie ja benötigen - aber wenn nächsten Freitag Schweigen herrscht, fände ich es seltsam (oder zumindest ein ECO- oder Rundschaubericht muss sein).

      Ein Problem ist halt, dass die Gegner dieser Politik (SP/Grüne) auch kaum was dazu sagen (zumindest fällt es medial nicht auf). Das ist bei anderen Themen nicht so und macht sie kontroverser, was sie wiederum spannender für die Arena macht.
      27 4 Melden
    • cassio77 16.04.2016 18:26
      Highlight Highlight Wann hat JSA gesagt, dass er dies im Zusammenhang mit Privatpersonen eine gute Sache findet? Und nun sage ich allen Pappnasen hier, wofür es solche Steueroasen braucht. Wir sind ein Konzern und sind in der gesamten Welt vertreten, auch in den USA mit mehreren Tochtergesellschaften. Da die USA ein ziemlich klagefreudiger Staat ist (pauschalisierte und nicht korrekte Aussage), benötigen wir eine Beteiligungsgesellschaft, welche als Holding der US-Companies dient als Risikominimierung. Weshalb auf den Cayman Islands? Damit die Gewinne der US-Comp's nicht doppelt versteuert werden, ganz einfach.
      13 32 Melden
    • FrancoL 16.04.2016 19:05
      Highlight Highlight @Cassio77; Wieso nicht zB die Schweiz? oder eine anderes EU-Land?
      13 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • SomeoneElse 16.04.2016 17:45
    Highlight Highlight Ist das jetzt watson post hansi... Quasi watson 2.0, dann würde ich schnell noch ein update fahren oder am liebsten ein rollback...
    14 7 Melden
    • Schreiberling 16.04.2016 18:53
      Highlight Highlight So sehr ich Hansi schätze und so schade ich es finde, dass er Watson verlassen hat: ich glaube kaum dass sich ein Medium so schnell verändern würde - wenn es sich denn überhaupt verändert. Der Artikel wäre wohl auch mit Hansi genau so veröffentlicht worden.
      7 1 Melden
    • Adremos 16.04.2016 19:47
      Highlight Highlight Die Sprache iaud Watson schrt schon ein wenig den Verdacht in diese Richtung...
      0 7 Melden
  • rodolofo 16.04.2016 17:36
    Highlight Highlight Mir ist der Verdacht der Quotenbolzerei bei "Die Schweiz sucht das Super-Talent" gekommen, als das Jury-Mitglied "Frau Kunz" zusammen mit Jonny und Gilbert Gress gegen den Widerstand von Profi-Musiker Bligg durchdrückte, dass ein Freizeit-Biertrinkerchor mit dem Lied "Schottenrock" eine Runde weiter kam.
    Das war doch offensichtlich ein Kniefall vor der ländlich geprägten SVP-Schweiz!
    Jetzt mal Spass beiseite:
    Aber das Thema "Panama Papers" wäre tatsächlich über-fällig!
    Und wenn möglich soll sich "Ueli, der Knecht der Reichen und Super-Reichen" einer öffentlichen Diskussion stellen!
    64 12 Melden
  • NWO Schwanzus Longus 16.04.2016 17:12
    Highlight Highlight Ich glaube eher das die SP gar nicht über diese Themen diskutieren will weil sie speziell in der Zuwanderungsfrage alles Aussitzen will bzw alles so lassen will. Man muss über jedes Thema diskutieren wenn man als Partei was erreichen will. Auch die SVP müsste über die Bücher und sich fragen warum sie die Reichen verteidigen.
    50 60 Melden
    • Tsunami90 16.04.2016 17:58
      Highlight Highlight Die SVP will ja die reichen verteidigen...
      23 15 Melden
  • Lowend 16.04.2016 16:56
    Highlight Highlight Schon dass sich Pojer so angegriffen fühlt und wie ein wütender Hund um sich beisst, zeigt schön, dass die Kritik der SP voll in's Schwarze trifft!

    PS: Übrigens Watson, man könnte statt "SP-Eliten", was immer dass sein mag, z.B. auch Cüpli-Sozialisten, oder SP-Gutmenschen schreiben, um den wutbürgerlichen Stammtisch-Patrioten gleich schon im Titel zu signalisieren, dass man ihre Kampfbegriffe und die Verachtung für die Sozialdemokratie nun ebenfalls teilt.
    83 88 Melden
    • Schnurri 16.04.2016 17:32
      Highlight Highlight Nun Watson hat eben kein Blick Niveau was die Ausdrücke anbelangt!
      29 10 Melden
    • Maett 16.04.2016 17:45
      Highlight Highlight @Lowend: Elite bezeichnet "Auswahl", also überdurchschnittlich begabte Menschen. Trifft das auf die SP-Spitze nicht zu?

      Und es ist nicht das Problem von Projer, dass sich die SP weigert, sich Themen anzunehmen, die von allen anderen Parteien in irgendeiner Form bearbeitet werden. Da muss man sicher nicht zum SRF jammern gehen.
      33 13 Melden
    • Turi 16.04.2016 18:03
      Highlight Highlight maett, es muss nicht zwingend überdurchschnittlich 'begabt' heissen. es kann auch einfach heissen: durch geburt privilegiert, durch familie privilegiert.
      15 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Str ant (Darkling) 16.04.2016 16:53
    Highlight Highlight so so Service Public, Diskussion der Flüchltlingssituation und die Direkte Demokratie sind also nur SVP Themen ?

    Es wird höchste Eisenbahn das die SP sich dringend an ihre Wurzel zurück erinnert.

    Das BGE läuft voll auf SP Linie und sie sind zu Blind das zu sehen als Beispiel.


    55 32 Melden
    • Tsunami90 16.04.2016 18:01
      Highlight Highlight Beim BGE sind halt Gewerkschaften und die Staatsangestellten im Sozialbereich dagegen. Und diese Gruppen haben viel Einfluss in der SP.
      14 7 Melden
    • Str ant (Darkling) 16.04.2016 19:18
      Highlight Highlight @tsunami90 Traurig aber wahr es ist schon extrem Paradox das ausgerechnet Gewerkschaften gegen das BGE sind :(
      7 2 Melden
    • peeti 16.04.2016 21:12
      Highlight Highlight @Str ant&Tsunami: Die Ausgestaltung eines BGE lässt die Initiative völlig offen - und da ein BGE nicht zwingend eine linke Idee sein muss, ist die SP gegenüber der Intitiative zumindest kritisch. Auch ultraliberale wie Milton Friedman forderten bereits in den 60ern ein BGE.

      Ich empfehle euch diesen link: https://www.woz.ch/-69e8
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  • demokrit 16.04.2016 16:45
    Highlight Highlight Die lieben Sozialisten: Irgendwie scheinen sie sich bloss noch über die SVP zu definieren. Diese Partei hat ihr Haltbarkeitsdatum doch längst überschritten.
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    • Fabio74 16.04.2016 17:03
      Highlight Highlight Ebenso solche Leute, die unfähig sind Sozialisten und Sozialdemokraten zu unterscheiden
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    • mortiferus 16.04.2016 17:28
      Highlight Highlight Für mich sind das Hobby oder möchtegerne Linke, Nostalgie Linke. Bei Linken Arbeiterthemen, die Problemen ihrer "Kundschaft", hat sich in den letzten 100 Jahren vieles zum Besseren verändert, dank linker Politik. Viel Arbeit ist getan, wenig bleibt übrig. Umwelt, Überbevölkerung, gegen Überwachung, gegen multinationale Mächte, gegen Steuerflucht sind neue Themen, haben für mich aber nichts mit links oder rechts zu tun. Den Linken fehlt es an Härte und Aggression. Das sind nur noch ein Haufen Velohelmträger und Zahnseidebenutzer. Akademische Sesselfurzer, die Problem nur vom Hörensagen kennen.
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    • demokrit 16.04.2016 17:34
      Highlight Highlight Fabio74: Der demokratische Sozialismus ist natürlich Teil des Sozialismus. Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialismus
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  • Sapere Aude 16.04.2016 16:39
    Highlight Highlight Evtl. liegt das auch daran, dass die Themen der SP einfach niemanden interessiert und damit keine spannenden Sendungen machen lässt. Die SP sollte in diesem Bereich besser einmal Selbstkritik üben und sich fragen, weshalb sie im Framing Politischer Themen in der Öffentlichkeit si grotten schlecht ist.
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    • Maett 16.04.2016 16:51
      Highlight Highlight @Sapere Aude: auf den Punkte gebracht. Die SP definiert die ihr wichtigen Themen, und spricht dann auch nur darüber - dass das ausserhalb ihrer Wählerschaft nicht besonders viel Anklang findet, ist logisch.

      Die SVP beackert zwar auch nicht Themen direkt, sondern Sorgen und Ängste. Das möchte ich ihr aber nicht vorwerfen, denn das ist (auch eine) Aufgabe jeder Partei - da läuft's in der dortigen Strategieabteilung einfach besser.

      Wenn die SP klare Lösungen für aktuelle Probleme bieten könnte, würde es ihr besser gehen. Nur gegen die SVP zu hetzen, generiert nun mal nicht viele Wähler.
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    • Fabio74 16.04.2016 17:05
      Highlight Highlight Naja es interessiert ja niemand dass unser Finanzminister Steuerbetrüger gut findet. Man tritt hier lieber gegen Ausländer und küsst den Steuerhinterziehern die Füsse.
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    • Sapere Aude 16.04.2016 17:43
      Highlight Highlight Mich würde es schon interessieren, dass unser Finanzminister Steuerhinterziehung toll findet. Der SP gelingt es aber mit solchen Themen nicht lange in der Öffentlichkeit zu bkeiben. An der Stärke und Präsenz der SVP sind auch die anderen Parteien mitschuld. Jetzt auf der Arena rumzuhacken find ich den falschen Ansatz. Selbstkritik würde uns Linken was die Propaganda und Politmarketin anbelangt gut tun.
      20 10 Melden
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  • Vernon Roche 16.04.2016 16:18
    Highlight Highlight Die Arena hat ihren Teil zur Ablehnung der DSI beigetragen, was wunderbar ist. Also was ist das Problem?
    30 10 Melden
  • metall 16.04.2016 16:12
    Highlight Highlight Freakshow - hat halt mehr Unterhaltungswert.
    43 5 Melden

«Lieber Herr Köppel, berichten Sie noch oder gehören Sie schon dazu?»

SVP-Nationalrat und Journalist Roger Köppel berichtet von den Demonstrationen in Chemnitz und vergisst dabei, Angriffe auf Berufskolleginnen und -kollegen zu vermelden. Ein grober handwerklicher Fehler.

Lieber Herr Köppel 

Nachdem Sie am Wochenende bei den rechten Demonstrationen in Chemnitz Feldforschung betrieben haben, bezeichnen Sie die Sachsen nun als «intellektuelle Avantgarde eines weitverbreiteten Deutschen Unbehagens». 

Ich musste sehr lachen, als ich das gelesen habe, weil das Attribut «intellektuelle Avantgarde» in Zusammenhang mit Hitlergruss zeigenden und «Ausländer raus!» schreienden Hooligan- und Neonazi-Mobs eine wirklich gute Pointe ist. 

Nach dem Lachen habe ich …

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