Wirtschaft
Schweiz

Opposition ist zu gross: Clariant bricht Fusion mit Huntsman ab

Milliarden-Deal geplatzt: Clariant bricht Fusion mit Huntsman ab

27.10.2017, 07:0627.10.2017, 08:12

Der Chemiekonzern Clariant lässt die geplante Fusion mit dem US-Konzern Huntsman platzen. Die Investorengruppe White Tale, die ihren Anteil zuletzt auf 20 Prozent ausgebaut hat, setzt sich damit mit ihrer Opposition gegen den Zusammenschluss durch.

Die Fusion sei in gegenseitigem Einvernehmen beendet worden, teilte Clariant am Freitag mit. Die erfolgreiche Durchführung sei ungewiss angesichts der erhöhten Unsicherheit, die Zustimmung einer Zweidrittel-Mehrheit der Clariant-Aktionäre zu bekommen.

Opposition kam von der Investorengruppe White Tale, die ihren Anteil zuletzt auf 20 Prozent ausgebaut hat.

«Wir sind weiterhin davon überzeugt, dass der am 21. Mai 2017 vereinbarte Zusammenschluss unter Gleichen langfristig im besten Interesse aller unserer Aktionäre gewesen wäre», sagten Peter Huntsman, Präsident und CEO von Huntsman, sowie Clariant-Chef Hariolf Kottmann gemäss einer gemeinsamen Erklärung. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
USA halten Schweiz bei Patriots hin – jetzt macht Frankreich ein Alternativ-Angebot
Die Lieferung der Patriot-Luftabwehrsysteme aus den USA verzögert sich auf unbestimmte Zeit. Nun macht ein französisch-italienischer Konzern der Schweiz ein Alternativangebot.
Dass es Probleme bei der Lieferung der neuen Patriot-Flugabwehrsysteme, die die Schweiz bei den USA bestellt hat, gibt, ist seit längerem bekannt. Seit vergangenem Mittwoch ist nun klar, dass sich die Lieferung dieser auf unbestimmte Zeit verzögern wird, wie das Verteidigungsdepartement (VBS) einräumte. Es wird befürchtet, dass es drei oder mehr Jahre dauern könnte, ehe die Schweiz wieder zeitgemässe Luftabwehrwaffen auf ihrem Boden haben hat, wenn sie an den US-System festhält – angesichts der aktuellen Bedrohungslage keine rosigen Aussichten.
Zur Story