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Die «No Billag»-Initiative will der SRG die Gebührengelder streichen.  Bild: KEYSTONE

Ein GSOA-Moment bei der SRG – und plötzlich hat «No Billag» einen brandgefährlichen Spin

Die SRG schien lange so unverrückbar wie früher die Armee. Doch der Wind hat gedreht. 

30.10.17, 04:53 07.11.17, 14:13

patrik müller / Aargauer Zeitung



Vor 30 Jahren reichte eine Splittergruppe mit der kryptischen Bezeichnung GSOA eine Volksinitiative ein. Die vier Buchstaben standen für «Gruppe für eine Schweiz ohne Armee». Ihr Slogan: «Schlachten wir die Heilige Kuh!» Niemand nahm die GSOA anfänglich ernst. Doch im Abstimmungskampf brachten die zumeist jungen Aktivisten das Establishment zur Verzweiflung. Mit der SP beschloss dann eine grosse Partei zwar nicht die Ja-Parole, aber immerhin Stimmfreigabe – und statt wie erwartet 10 bis 20 Prozent stimmten am Ende 36 Prozent des Volkes für das Undenkbare: für die Abschaffung der Armee. Es war ein Schock, der dazu führte, dass die Armee danach verkleinert und tiefgreifend reformiert wurde.

Heute sind es nicht junge Linke, sondern junge Liberale und Rechte, die zum Sturm auf eine Institution blasen, die lange so unverrückbar schien wie früher die Armee.

Heute sind es nicht junge Linke, sondern junge Liberale und Rechte, die zum Sturm auf eine Institution blasen, die lange so unverrückbar schien wie früher die Armee. Nun geht es um Sein oder Nichtsein der SRG. Auch die «No Billag»-Urheber, welche die Radio- und TV-Gebühren abschaffen wollen, wurden zuerst belächelt. Zu radikal seien sie, hiess es, eine Kanterniederlage und somit ein Triumph der SRG programmiert, tönte es sogar aus der SVP.

Plötzlich das Top-Thema

Keine zwei Wochen, nachdem der Bundesrat den Abstimmungstermin (4. März 2018) festgelegt hat, ist «No Billag» zum Top-Thema in der helvetischen Politik und in den Kommentarspalten der Newsportale avanciert. Die hochbrisante SVP-Initiative zur Kündigung der Personenfreizügigkeit oder die Versuche einer neuen AHV-Reform – sie werfen weit weniger hohe Wellen.

Kann Medienministerin Doris Leuthard die SRG retten?  Bild: KEYSTONE

«No Billag» wird auf einmal ernst genommen. Denn wie damals bei der GSOA die SP, liebäugelt nun die SVP mit einem Ja; ihre mächtigste Kantonalpartei, die Zürcher Sektion, hat die Ja-Parole bereits beschlossen, ebenso der Gewerbeverband. Am Wochenende wurde an den Parteitagen der Grünen und der BDP eindringlich vor «No Billag» gewarnt; man sah sogar die Demokratie in Gefahr. In der «Schweiz am Wochenende» befürchteten prominente SRG-Journalisten das Ende des Service public, und gemäss «NZZ am Sonntag» sehen SRG-Vertreter Medienministerin Doris Leuthard als Retterin in der Not. Im «Sonntags-Blick», der zum mit der SRG kooperierenden Ringierverlag gehört, erschien ein grosser Kommentar, der den Gewerblern prophezeite, mit «No Billag» würden sie schon bald «No Business» mehr machen, weil sie keine TV-Spots mehr schalten könnten.

Ein brandgefährlicher Spin

Der Spin, den die No-Billag-Debatte gerade annimmt, ist für die SRG brandgefährlich. Die ihr nahestehenden Parteien und sonstige Verbündete beschwören in überzogener Dramatik den Untergang der Schweiz herauf, sollte die Initiative durchkommen – statt darüber zu reden, was vernünftige Alternativen zu «No Billag» wären. Wie sähe eine liberale Medienordnung aus, mit einer günstigeren, auf ihre Kernaufgabe reduzierten SRG, und privaten Anbietern, denen neben der SRG genug Luft zum Atmen bleibt? Wie lassen sich im digitalen Zeitalter die Medien- und Meinungsvielfalt sichern? Darüber sollte debattiert werden, statt Angstmacherei zu betreiben, was viele Bürger erst recht zu einem Ja zur Initiative provozieren könnte. Haben die SRG-Getreuen nichts aus dem Beinahe-Debakel bei der RTVG-Abstimmung gelernt (50,08 Prozent Ja)?

Ein Achtungserfolg würde die SRG erschüttern. Der Nimbus der Unbesiegbarkeit wäre weg. 

Dass «No Billag» eine Mehrheit findet, ist nach wie vor unwahrscheinlich. Doch auch ein Achtungserfolg, wie ihn die GSOA erzielte, würde die SRG erschüttern. Wie bei der Armee würde er auch bei der SRG einen Wendepunkt markieren: Ihre Grösse und ihre Mittel wären infrage gestellt, der Nimbus der Unantastbarkeit weg.

Ex-Arena-Moderator Leutenegger. Bild: KEYSTONE

«SRG-Abschaffung geht zu weit»

Filippo Leutenegger gegen «No Billag»

Sollen die Radio- und Fernsehgebühren abgeschafft werden? Am 4. März 2018 stimmt das Volk über die sogenannte «No Billag»-Initiative ab. Zu den SRG-Kritikern gehört der prominente Zürcher FDP-Stadtrat und frühere Nationalrat Filippo Leutenegger. Der ehemalige «Arena»-Moderator und Fernseh-Chefredaktor hat sich bis jetzt zu «No Billag» nicht öffentlich positioniert. Gegenüber der «Nordwestschweiz» nimmt er nun erstmals Stellung. «Eine gänzliche Abschaffung der Gebühren geht für mich zu weit», sagt Leutenegger, «denn für die rätoromanische und italienische Schweiz, aber auch für die Romandie würde es ohne Gebühren sehr schwierig.»

Darum lehnt Leutenegger «No Billag» ab. Doch der Freisinnige betont, dass die SRG heute zu viel Geld habe. Eine Halbierung der Gebühren ginge für ihn in die richtige Richtung. «Die SRG hat in den vergangenen Jahren übertrieben und ihre Allmacht ausgespielt – und damit die Privaten an die Wand gedrückt», stellt er fest. «Das wird sich nur ändern, wenn sie – vor allem in der Deutschschweiz – deutlich weniger statt immer mehr Gebühren bekommt.» Insbesondere im Online-Bereich müsse die SRG gestoppt werden, sonst leide die Medienvielfalt.

Doris Leuthard über die neue Billag-Gebühr

Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Shlomo 31.10.2017 08:56
    Highlight Fuck, diese Diskussion ist so dermassen idiotisch. Wir reden hier von 365.- pro Jahr und Haushalt. Dass heisst bei einem Zweipersonen sind das noch 180.- pro Jahr. Das ist ein Schnäppchen.
    Ich versteh euch Wutbürger echt nicht. Ihr seit gewillt monatlich 400.- an die Krankenkasse ohne murren abzuführen aber bei nahezu 200.- pro Jahr kriegt ihr die Krise.
    13 20 Melden
    • Samara Brand 31.10.2017 12:15
      Highlight Für etwas was ich nicht benutze sehe ich nicht ein, wieso ich eine Gebühr zahlen muss. Nur weil ich das Geräte dazu habe? Wir kriegen schliesslich auch keine Kinderzulagen, weil wir reintheoretisch Kinder haben könnten. Gratis ist es ja auch nicht, zusätzlich zur Billag brauche ich ja noch einen Provider, da es ja kein analog TV mehr gibt. Zu deinen Worten, ein Schnäppchen?? Sag das mal einer Arbeiterfamilie, die nicht so viel Geld zur Verfügung hat...Und ah ja, natürlich beschwert sich niemand über die Krankenkassengebühren, sind ja immer alle top damit zufrieden *ironie-off*
      15 8 Melden
    • stan1993 31.10.2017 12:59
      Highlight Kannst gerne meine billag rechnung haben. Wohin darf ich diese senden?
      12 7 Melden
    • Markus Roth 31.10.2017 13:34
      Highlight @Samara: Nein, Kinderzulagen bekommst du ohne Kinder keine. Aber mit deinen Steuern zahlst du auch für Schulen, auch wenn du keine Kinder hast.
      8 5 Melden
    • stan1993 31.10.2017 14:52
      Highlight Markus dein Argument hinkt, die Billav ist keine Steuer. Ansonsten hätte diese vom Volk legitimiert werden müssen
      3 6 Melden
    • Driver7 31.10.2017 16:44
      Highlight sind nicht alle Doppelverdiener!! Und KK zahlen die meisten mit Murren.. aber auch dem wissen vielleicht es mal dringend zu brauchen.. TV gucken werde ich nie dringend brauchen!
      5 1 Melden
  • Andreas Weibel (1) 30.10.2017 21:08
    Highlight Man schreibt nicht GSOA, sondern GSoA.
    8 12 Melden
  • Roterriese #NotMyNati 30.10.2017 20:14
    Highlight Werden die SRG Trolls hier mit Billag-Gebühren finanziert?
    27 19 Melden
    • Sportfan 31.10.2017 17:25
      Highlight Sind alle, die anderer Meinung sind als Sie, Trolle?
      3 3 Melden
  • häfi der Spinat 30.10.2017 20:05
    Highlight Diese Initiative wird niemals umgesetzt. Auch wenn sie angenommen wird. Zu fest ist die SRG mit der Politik verbandelt und zuviele leben aus dem Futtertrog der Subventionen, die diesem Moloch zugeführt werden.
    27 18 Melden
    • Sportfan 31.10.2017 17:14
      Highlight @häfi: Diese Initiative würde genau so umgesetzt, wie sie steht. Das ist das einzige, was ich der NoBillag gutes attestiere. Sie ist klar formuliert, keine Wischiwaschi Vorlage wie sie vielleicht nun angesprochen haben.

      Einfach um ihre Logik zu verstehen. Wenn jeder weiss, die Billag ist illegal, würde dann einer die bezahlen? Oder würde der Bund illegal Geld einschiessen können? Und falls doch, dann können sie aber SVP und FDP die Schuld geben, die haben die Mehrheit in Bundesbern, fast in jedem Rat!
      3 3 Melden
    • häfi der Spinat 31.10.2017 18:43
      Highlight Sportfan, gib doch besser zu, das du ein finanzieller SRG-Profiteur bist.
      Du schneidest dir doch selbst eine satte Tranche der Zwangesgebühren ab.
      (Darum hast du jetzt auch Schiss).

      Anstatt hier deine Nebelpetarde zu zünden.
      3 3 Melden
    • Sportfan 31.10.2017 20:00
      Highlight @häfi: Und auch wenn ich es wäre - dürfte ich dann keine Meinung haben? Dürfen die Bauern bei den Subventionen nicht mitreden, die Krankenkassen beim Gesundheitswesen, die Rüstungsindustrie beim Militär?

      Und welche Nebelpetarden meinen Sie? Sind Ihnen die Argumente auf ihren Kommentar ausgegangen, dass sie nur noch auf den Mann spielen?
      3 3 Melden
  • stadtzuercher 30.10.2017 19:54
    Highlight Wo der Staat befiehlt, gelten plötzlich Quoten anstatt Leistung, das richtige Geschlecht und die Parteizugehörigkeit zählen vor allem anderen. Wer nicht zu den politisch korrekten 'Richtigen' gehört, der hat bei vielen staatlichen Institutionen nichts mehr zu lachen.
    Da tut sich die Privatisierung plötzlich als interessante Alternative auf. Im Prinzip befürworte ich starke staatliche Instituationen - aber nicht mit der heutigen ideologischen Schlagseite. Ich könnte mit der Abschaffung des SRF leben.
    30 16 Melden
    • Sportfan 31.10.2017 17:23
      Highlight @stadtzürcher: Genau deshalb müssen wir die staatliche Kontrolle der SRG verhindern. Wir müssen schauen, dass die weiterhin durch eine Gebühr bezahlt wird und nicht durch eine Steuer.
      Und ich weiss nicht, ob das Parteibüchlein bei SRF eine Rolle spielt. Falls doch, hätte es wohl schon viele Berichte darüber gegeben, dass jemand aus politischen Gründen nicht genommen wurde. Kann mich aber an keine Erinnern. Ich sehe wirklich keine Schlagseite bei SRF. Es gab noch (praktisch) keine Arena ohne SVP usw. Und ex SRF Mitarbeiter politisieren heute in verschiedenen Parteien von SVP bis SP.
      2 7 Melden
  • patnuk 30.10.2017 15:50
    Highlight Die SRG wird auch nach No Billag senden, nicht aber die zig Privatstationen die von den Gebühren profitieren. Bei einer No Billag ist ein Monopol vorausgesagt mit vielleicht 3-4 Schweizersender, der Rest ausländische Sender die einen hohen Preis verlangen werden um sie zu abonnieren.
    11 22 Melden
    • Sportfan 30.10.2017 16:30
      Highlight @patnuk: Und womit soll die SRG nach einem Ja zu NoBillag weiter senden? Hosenknöpfe?

      Das mit dem Werbegeld ist in der Schweiz nicht möglich. Nehmen wir die erfolgreichste Info Sendung von Privaten TV Stationen. Ich denke das ist der "Sonntalk". Habt ihr mal betrachtet, wer dort als Sendepartner auftritt? Ein Teppichdoktor und früher ein SecondHand Möbelgeschäft! Nicht einmal die erfolgreichste Sendung findet in der freien Marktwirtschaft einen "lukrativen" Partner. Ein Ja zu NoBillag wäre einzig und alleine: Mattscheibe, aus, fertig, nada.
      21 25 Melden
    • thunder 30.10.2017 19:28
      Highlight @Sportfan: bist du eigentlich von der SRG angestellt, dass du den ganzen Nachmittag, Kommentare schreiben kannst?
      25 15 Melden
    • rodolofo 30.10.2017 21:17
      Highlight Ich wäre bereit, die SRG als freiwilliger Gebührenzahler weiter zu unterstützen.
      Wenn auch andere dazu bereit wären, könnten wir die SRG vom Untergang bewahren!
      Gleichzeitig hätte eine solche SRG keine Fesseln mehr und könnte Werbung senden und müsste publizistisch nicht ständig Selbstzensur üben, damit sie auch Rechtsbürgerlichen und Rechtsnationalen genehm ist, was sie aber nie sein kann, da sie als Öffentlich-Rechtliche Institution für diese Ideologen immer "des Teufels" sein wird.
      Ein Erfolg der "No Bilag"-Initiative könnte sogar neue Chancen eröffnen!
      Aber ein Nein wäre einfacher.
      8 5 Melden
  • Snowy 30.10.2017 12:23
    Highlight 1/1 Von Micha Lewinsky:
    „Nach den Ausländern hat die rechte Maschine mit den Medien ein neues Feindbild gefunden. In der ganzen Welt wird drauf gehauen. Fake-News, Lügenpresse, denen zeigen wir´s. Weil seriöse Medien Populismus aufdecken, werden sie systematisch niedergebrüllt. Trump will CNN die Lizenz entziehen, die AfD fordert die Abschaffung der Tagesschau - und bei uns killen SVP und junge FDP die SRG. Wenn die mühsamen auf Fakten pochenden Kritiker endlich mal still sind, wird die SVP es vielleicht doch mal noch schaffen, über ihre 30% zu kommen.
    40 50 Melden
    • 4kant 30.10.2017 14:28
      Highlight Ich finde, es ist eine erstaunlich grosse Leistung für eine ehemals bedeutungslose Partei, dass sie trotz jahrzehntelangem, medialem Sperrfeuer 30-Prozent-Marke erreicht hat und diese seit Jahren behauptet.
      Ähnliches passiert jetzt gerade in Deutschland mit der AfD.
      Da muss man sich schon fragen, wer hier falsch gewickelt ist: die Wähler, bzw. die Leser, oder aber die Journalisten, bzw. die Medien.
      Demokratie ist, wenn jede Meinung vertreten werden darf, ohne dafür erniedrigt oder inkriminiert zu werden. Das sollten alle beherzigen, ganz besonders die selbsternannten Antipopulisten.
      41 16 Melden
    • Sportfan 30.10.2017 15:19
      Highlight @4kant: Da gebe ich Ihnen recht, jede Meinung gehört dazu. Aber wenn die eine Seite nur schreit "Lügenpresse" oder von "jahrzehntelangem medialen Sperrfeuer" schwadroniert und immer die Beispiele schuldig bleibt, wo denn bis jetzt, dann wird es eben schwer. Wenn dann noch alle anderen Meinungen als "Linkes Zeugs" gegeisselt werden, zusätzlich.
      Und wenn die 30 Prozent konstant sagen "Wir sind das Volk", nehmen die die Demokratie jetzt auch nicht gerade wörtlich oder wir müssen mal über eine Dyskalkulie nachdenken. :-).
      24 24 Melden
    • rodolofo 30.10.2017 21:27
      Highlight @ Sportfan
      Ich bewundere Deinen Sportsgeist!
      Eine 30%-Partei MUSS doch einfach super sein!
      Quantität statt Qualität, wie gehabt...
      Und wer auch dazu gehört, zu den energisch und laut durch die Kommentarspalten der Sozialen Medien Wutbürger-Mob marschierenden Fackelzügen, fühlt sich stark:
      "Jetzt zeigen wir's denen endlich!"
      Ich weiss nicht, ob ich darüber lachen soll, oder weinen.
      Die Geschichte wiederholt sich.
      Schnell ist vergessen, zu was das alles einmal führte...
      11 11 Melden
    • 4kant 30.10.2017 21:40
      Highlight @Sportfan:
      Nun ja, ob die einen von den anderen sagen, sie seien "die Lügenpresse", oder oder die anderen von den einen sagen "ihr von Populisten verführtes Volch", macht nicht wirklich einen Unterschied, nicht wahr?
      Beides ist einfach nur unreif und undemokratisch.
      10 5 Melden
    • rodolofo 31.10.2017 07:37
      Highlight @ 4kant
      Das Erstere ist offensiv. Das Letztere ist defensiv.
      Meinst Du, mir machen solche mühsamen Kleinkriegs-Diskussionen mit von Ideologien besessenen Sektierern wie Dir Spass?!
      Aber ich weiss halt auch, dass solche zähen Auseinandersetzungen geführt werden müssen, da wir sonst auch noch unser PRIVAT-Medium Watson verlieren werden, an die invasiven Gewächse der Rechtsnationalen Dumpfbacken-Troll- und Wutbürger-"GEMEINschaft".
      Wehret den Anfängen!
      Solange Ihr noch unter der Schadens-Schwelle bleiben, kann ich mit Euch leben. Wenn Ihr überhand nehmt, dann Gute Nacht Abendland...
      8 8 Melden
    • 4kant 31.10.2017 08:43
      Highlight @rodolofo:
      Du meinst also das Abendland würde gerettet durch Voten, geprägt durch die Absenz von Sachlichkeit und durch die Überfülle an Diskreditierung, Diffamierung und Polemisierung, wie dem Deinen Votum eben hier?
      Es sieht ganz so aus, als dass Du das Wort "Abendland" in dem Sinne auffasst, wie es lange vor der Aufklärungszeit und dem Humanismus gebräuchlich war, wie im finstersten Mittelalter.
      6 4 Melden
    • rodolofo 01.11.2017 07:57
      Highlight @ 4kant
      Bist ein raffiniertes Bürschchen...
      Versuch doch mal. diese Raffinesse für etwas einzusetzen, an dem wir alle Freude haben können!
      1 1 Melden
    • 4kant 01.11.2017 08:40
      Highlight @rodolofo:

      Allen Menschen recht getan,
      ist eine Kunst, die niemand kann.
      0 0 Melden
    • rodolofo 01.11.2017 19:25
      Highlight @ 4kant
      Das ist allerdings auch wieder wahr.
      ich meine, wenn ich's mir recht überlege, dann empfinde ich die Steuern als Zwangsabgaben, da Leute wie Maurer, Parmélin, oder Schneider-Ammann nachher darüber entscheiden, wo sie mein Geld investieren wollen...
      Aber mache ich deswegen ein Riesen-Theater?
      So ist das nun mal in einem Demokratischen Staatswesen! Und ebenso wichtig, wie Steuer-Einnahmen sind gewisse Institutionen, welche einenicht käufliche- und nicht manipulierbare Informationen garantieren, wie Öffentlich-Rechtliche Medien, oder die SBB, oder ein Rechtsstaat, usw.
      2 0 Melden
  • Snowy 30.10.2017 12:21
    Highlight 2/2:
    Und dabei bei der Privatisierung erst noch abkassieren. Es ist eine strategische Meisterleistung, das muss man sagen. Dass dabei die Schweiz ihre eigene Stimme verliert und in Zukunft von ausländischen Medien abhängig sein wird... kein Problem. Ja, dass wir unsere eigene Milch und Butter herstellen, darf fast 500 Franken pro Person im Jahr kosten. Information kann aber von irgendwo kommen. Hauptsache gratis.

    Ich bin wirklich sehr besorgt.“
    35 27 Melden
    • Madmessie 30.10.2017 13:00
      Highlight Die SRG hats in der Hand das dies nicht passiert. SIE muss die Bürger davon überzeugen, wieso, für was und wieviel Geld sie braucht und nicht die politische Rechte!
      Un der Vergleich mit der Landwirtschaftssubvention hinkt gewaltig, da jeder Nahrung kosumiert, ganz im Gegenteil zum SRG-Angebote. Ich wähle und stimme eigentlich nie rechts der CVP, aber solche völlig undifferenzierte Linkspropaganda nevt genauso wie diejenige der SVP!
      25 24 Melden
    • Spooky 30.10.2017 14:10
      Highlight "Dass dabei die Schweiz ihre eigene Stimme verliert und in Zukunft von ausländischen Medien abhängig sein wird...kein Problem."

      Stimmt. Für die Linken ist das kein Problem. Sie wollen ja sowieso in die EU.
      24 22 Melden
    • Sportfan 30.10.2017 14:54
      Highlight @Madmessie: Und wenn ich jetzt nur im Ausland einkaufe, kann ich dann die Subventionen für die Landwirtschaft von meiner Steuerrechnug absetzen?

      Na, hat's Klick gemacht?
      19 13 Melden
    • derlange 30.10.2017 17:55
      Highlight @sportfan
      Dann sollten Sie Ihren Arbeitsplatz aber konsequenterweise auch ins Ausland verlagern. Oder sehe ich das falsch? Übrigens auch EU-Landwirte erhalten Zahlungen von Brüssel...
      11 5 Melden
    • stadtzuercher 30.10.2017 19:56
      Highlight snowy, die sog. 'stimme der schweiz' ist heute noch die stimme einer privilegierten minderheit.
      8 5 Melden
    • Shlomo 31.10.2017 08:42
      Highlight Sorry stadtzuercher, wir mögen zwar intellektuell privilegiert sein aber ihr Wutbürger seit in der minderheit und sollt dies endlich einmal lernen. 30% von nicht mal 50% sind bei weitem keine Mehrheit.
      3 6 Melden
  • R. Peter 30.10.2017 12:13
    Highlight Wie kann die SVP bei einer SVP Initiative jetzt erst abfangen mit einem Ja zu liebäugeln?

    Wessen Initiative war das schon wieder?...
    13 34 Melden
  • Chrigu BE 30.10.2017 12:06
    Highlight ... "sonst leide die Medienvielfalt in der Schweiz".
    Welche Medienvielfalt??
    Es ist ein Oligopol einiger weniger Verlage - wie nirgends sonst in Europa.
    50 14 Melden
  • Gubbe 30.10.2017 11:10
    Highlight Heute hat fast jede Region ihren Regio-Kanal. Warum wohl? Es gibt Geld. Nicht die Info ist wichtig. Wichtig sind Zahlungen aus der Billag-Gebühr. Wenn ich mal annehme, dass 650 Mio. Billag-Einnahmen jährlich zur Verteilung anstehen, so sind das 1.6 Mio täglich. Die Billag-Aufwendung abgezogen. Kein Wunder haben Moderatoren für 4-maliges Erscheinen im Monat, schöne 5-Stellige Löhne.
    33 33 Melden
    • Sportfan 30.10.2017 11:41
      Highlight Welche Moderatoren meinen sie und wieviel verdienen die? Bitte Fakten, keine Behauptungen!
      48 16 Melden
    • wasylon 30.10.2017 19:34
      Highlight @Sportfan
      Ja SRF und Transparenz ist so eine Sache für sich.

      Im Bericht werden nicht die Löhne der einzelnen Mitarbeiter ausgewiesen. Es geht lediglich daraus hervor, was das durchschnittliche Jahresgehalt für alle Mitarbeiterkategorien bei der SRG ist. Nämlich 107'454 Franken für eine Vollzeitstelle bei einem Durchschnittsalter von 45 Jahren. Auf der Redaktion verdienen die Mitarbeiter im Schnitt 106'666 Franken. Die Löhne schwanken dort je nach Ausbildung und Erfahrung zwischen 90'000 und 153'000 Franken.
      http://www.srgssr.ch/fileadmin/pdfs/SRG_SSR_Mitarbeitende_und_Loehne_2016.pdf

      10 3 Melden
    • wasylon 30.10.2017 19:38
      Highlight @Sportfan
      Vor drei Jahren legte Schawinski offen, dass er pro Sendung 3000 Franken verdient. Macht bei 40 Sendungen im Jahr 120'000 Franken.
      Reto Lipp legte in der «ECO»-Sendung vom 2. Januar 2011 seinen Lohn offen: 120'000 Fr.
      Franz Fischlin: Laut eigener Aussage im «Blick» verdiente er 2012 ganze 7'500 Franken monatlich - bei einem 90 Prozent-Pensum.

      https://www.blick.ch/people-tv/tv/lohn-outing-gegen-schawi-sind-andere-srf-stars-arme-schlucker-id3642747.html
      12 2 Melden
    • Sportfan 30.10.2017 23:33
      Highlight @wasylon: Und finden sie das Überteuert, übertrieben? Das ist in etwa der Lohn eines Primarlehrers in der Schweiz:

      https://www.watson.ch/Schweiz/Gesellschaft%20&%20Politik/520724380-So-viel-verdienen-Lehrer-in-der-Schweiz

      Ich finde diese Löhne der SRG absolut in Ordnung. Und transparent sind sie ja auch, habe Ihren Link betrachtet. So etwas habe ich noch nie von einem anderen Betrieb gesehen.

      Mir scheint manchmal, die SRG könne es nie recht machen!
      6 8 Melden
  • Surf & Turf 30.10.2017 10:29
    Highlight Danke für den Artikel. Bei mir löst das zwänglerische Beharren der SRG auf dem Status Quo und die Angstmacherei der Pro-SRG-Fraktion genau zur beschriebenen Reaktion: Ich werde "ja" stimmen.

    Die SRG ist unabdingbar für den Service Public. Der Krux ist, dass alles, was sie über diesen hinaus anbietet, ebenfalls über den Bürger zwangsfinanziert wird. Gegenüber von faireren, flexibleren Lösungen, wie sie heute technisch ohne weiteres möglich sind und von jedem Telekommunikationsunternehmen oder Pay-TV angeboten werden, verschliesst sie die Augen - denn dafür müsste sie sich dem Markt stellen.
    68 16 Melden
    • Qui-Gon 30.10.2017 11:21
      Highlight Beispiel Fussball: Dann haben Sie einfach zwei teure Varianten:
      TC für 50.-/Monat (nur Sport gibt es ja nicht) oder Swisscom. Toller Markt.
      13 29 Melden
    • Sportfan 30.10.2017 11:51
      Highlight Wie und wo hat die SRG gequängelt! Haben sie eine Pressemitteilung oder Aussage der SRG aus den letzten 5 Jahren, dass die SRG nicht bereit ist über den Auftrag zu diskutieren? Sie werden es nicht finden, weil bisher noch nie jemand mit der SRG diskutieren wollte. Es braucht zwei für eine Diskussion. Die SRG beharrt im Moment nur darauf, im Web präsent sein zu dürfen. Und dass sie das darf, ist ja logisch, oder?

      Also, bitte zeigen sie uns wo die SRG gequängelt hat.
      23 32 Melden
    • Surf & Turf 30.10.2017 14:58
      Highlight @Sportfan, zur Info: Zwängerei und Quengelei sind nicht dasselbe.
      16 5 Melden
    • Sportfan 30.10.2017 15:25
      Highlight @Surf & Turf: Aha, gut, dann lesen sie meinen obigen Kommentar mit "zwängeln" statt "quängeln" und beantworten dann meine Frage? Wie und wo die SRG gezwängelt hat?
      8 20 Melden
    • Surf & Turf 30.10.2017 16:31
      Highlight @Sportfan: Am Status Quo festzuhalten, obwohl 50% der Stimmbürger sagen, sie seien nicht mit deinem Tun einverstanden, ist sehr wohl zwänglerisch.

      Kehren wir doch den Spiess mal um, lieber Sportfan: Wo hat die SRG denn nach 2015 mal Selbstkritik geübt? Gesagt, liebes Stimmvolk, wir haben euch verstanden, gehen über die Bücher und wollen wieder ein Dienstleister für die Mehrheit werden? Bitte zeig du mir das mal! Dabei wäre das nicht bloss angemessen gewesen, sondern clever! Denn so wäre No-Billag wohl nie zustande gekommen. Aber nein. Je höher das Ross, desto tiefer der mögliche Fall ...
      23 6 Melden
    • Sportfan 30.10.2017 17:16
      Highlight @Surf & Turf: Wo hat die Bevölkerung denn gesagt, dass sie mit der SRG nicht zufrieden ist? Bei der RTVG Abstimmung vielleicht?
      Nein, damals ging es um die Frage, ist es in Ordnung, dass neu ALLE Schweizer eine "Medienabgabe" bezahlen müssen und dass die Wirtschaft auch mitfinanziert. Nichts anderes. Und ja, nach ihrer Lesart, haben in diesem Fall auch 50% gesagt, wir finden es gut.

      SRF hat trotzdem reagiert und versucht mit grossem Aufwand herauszuhören, was nicht passt. "Hallo SRF" heisst das Ding. Waren sie mal an einer solchen Veranstaltung, haben der SRG mitgeteilt was nicht passt?
      10 18 Melden
    • Surf & Turf 30.10.2017 17:45
      Highlight Ja, bei der RTVG-Abstimmung. Hast du den Abstimmungskampf mitverfolgt? Es ging nur deshalb so knapp aus, weil es den Gegnern gelungen ist, den Service Public zum Thema zu machen. Das war sogar SRF bewusst, wie ihre damalige Berichterstattung zeigt. Irgendwelche anderen Infos?

      Soso ... 50% dagegen sind also auch 50% dafür. Das stimmt. Aber wenn es um meine Existenz ginge, wären mir diese 50% zu wenig. Ich würde etwas tun. Alles andere wäre dumm.
      16 3 Melden
    • Sportfan 30.10.2017 18:58
      Highlight @Surf & Turf: Nein der Service Public wurde nicht diskutiert. Würde ihnen das Argumentarium von Nathalie Rickli ausreichen um zu sehen, dass es um die neue "Steuer" für alle und die Wirtschaft ging? Wäre ihnen das Beweis genug?

      Hier für sie:
      http://www.natalie-rickli.ch/nein-zur-rtvg-revision

      Und wurde vom Gewerbeverband nicht eine blutige Hand in einer Mausefalle gezeigt? Es ging um die Höhe (Bigler vom Gewerbeverband argumentierte 1000.-- Billag) und Rickli darum, dass es nicht korrekt ist, dass alle bezahlen müssen. Nix von Diskussion über den Service Public. Einfach nix!
      8 15 Melden
    • Surf & Turf 30.10.2017 22:59
      Highlight https://www.srf.ch/news/schweiz/abstimmungen/abstimmungen/aenderung-rtvg/3700-stimmen-entscheiden-rtvg-hauchduenn-angenommen
      4 0 Melden
  • Graustufe Rot 30.10.2017 10:26
    Highlight Mit dem Slogan "No Billag" ist die SVP mal halbehrlich.
    Sie sagt nicht, wir wollen die SRG retten, sie sagt "No Billag". Klare Kante. Wow. Jetzt sollte sie dann bei der Diskussion um die Rentenreform auch so ehrlich sein und sagen "No AHV", anstatt: wir wollen die AHV retten.
    Halbehrlich deshalb, weil die SVP verschweigt, dass sie sich die "Meinungsmache" durch die Medien unter den Nagel reissen will. No Billag ist nur ein weiterer Schritt Richtung Blocherisierung der Medien. Der Kauft ja mit seinen Milliarden alles auf und weiter geht's.
    45 52 Melden
    • Roterriese #NotMyNati 30.10.2017 10:50
      Highlight Die Initiative ist nicht von der SVP.
      48 17 Melden
    • Sportfan 30.10.2017 11:53
      Highlight @roterriese: aber Vertreter der jungen SVP finden sich im Initiativkommitee.
      15 30 Melden
    • Roterriese #NotMyNati 30.10.2017 13:22
      Highlight @Sportfan die junge SVP ist nicht die SVP Schweiz. Sondern die Jugendorganisation. Es wird ja auch immer gesagt, dass die JUSO nicht die SP sei.
      31 5 Melden
    • Sportfan 30.10.2017 15:06
      Highlight @roterriese: Ja das stimmt, die "Junge SVP" ist nicht die SVP. Aber wo haben sich diese beiden Parteien bis jetzt unterschieden, ausser beim Namen? Bei der SP und der JUSO gibt es gewaltige Unterschiede. Letztes Beispiel die Rentenreform, oder die Überwindung des Kapitalismus usw.

      Da gibt es schon Unterschiede, wo sind die denn bei der SVP und der JSVP? Mir fallen kein Unterschied ein, genau so wie zur AUNS. Das sind einfach "die Schläger", die für die Mutterpartei sich die Hände schmutzig machen. Darum erlaube ich mir, Junge SVP, AUNS und SVP als eine Partei zu sehen.
      12 26 Melden
  • elivi 30.10.2017 10:01
    Highlight Was wäre fernsehn ohne SRG? Wird es mehr schweizer private geben? Oder bald 6plus 7plus 8plus alles aus einem konzern? Oder wird das fernsehn aus unseren nachnarländer vorgesetzt? Werden wir dann einen monopolen schweizer private sender haben oder unsere informationen kommen nur noch aus dem ausland?
    Unabhängige Informationen wachsen nicht auf bäumen, sie könnte billiger sein aber der preis darauf zu verzichten ist mir zu hoch.
    52 26 Melden
    • Graustufe Rot 30.10.2017 10:32
      Highlight Bei No Billag wird die Meinungsvielfalt auf der Strecke bleiben, auch anspruchsvolle Wissenssendungen wie Einstein oder Netz Natur usw.. Wenn das Gebührengeld nicht mehr automatisch sprudelt, wird sich auch bei SRF alles nur noch ums Geld drehen. Zur besten Sendezeit werden während der Schulferien nur noch billige US-Serien zum ixten Mal wiederholt und wiederholt, alle 20 Minuten unterbrochen von 7-minütigen Werbeblöcken und Trailern.
      35 32 Melden
    • 4kant 30.10.2017 14:31
      Highlight Die SRG ist keine Quelle unabhängiger Information.
      24 14 Melden
    • stan1993 31.10.2017 14:55
      Highlight Das Argument unäbhängig und qualität in bezug auf srg löst bei mir brechreiz au
      3 2 Melden
  • IMaki 30.10.2017 09:36
    Highlight Es braucht keine hellseherischen Fähigkeiten: die Initiative wird überwältigend angenommen werden. Und zwar wird es den meisten Ja-Stimmenden ziemlich wurscht sein, ob damit die SRG zerstört werden wird. Was zählt ist, dass man - vermeintlich - endlich die unerträglichen Lebenskosten, die von steigenden Krankenkassenprämien, immer mehr Steuern, Hochpreisinsel Schweiz, und vom Betrug bei AHV und Pensionen getrieben werden, mit einem Schlag um über 400 Stutz senken kann. Die aufgeblasenen Arena-Politclowns von links bis rechts haben nichts begriffen.
    86 27 Melden
    • Charlie Brown 30.10.2017 12:03
      Highlight So viel Stammtisch in nur einem Kommentar? Ich bin grad ein wenig sprachlos.
      29 35 Melden
    • IMaki 30.10.2017 13:12
      Highlight Charlie Brown: Nicht sprachlos werden, sondern abstimmen gehen. Und zwar Nein. Und zweitens: Denken Sie einmal darüber nach, wie Populismus funktioniert - auch in der Schweiz. Die Minarettinitiative wurde nicht angenommen, weil es in der Schweiz zuviele Minarette gäbe, sondern weil es der Herrliberger Bewegung und seiner 5. Kolonne aus Egerkingen dank medialer Unterstützung gelang, den bis in die Mitte der Gesellschaft aufgebauten Groll auf fast alles auf ein einziges - völlig absurdes - Projekt zu fokussieren.
      23 15 Melden
    • 4kant 30.10.2017 14:39
      Highlight @IMaki
      Du verwechselst hier Ursache und Wirkung.
      Die mediale Unterstützung für die Minarettinitiative erwuchs aus dem Interesse der Zuschauer und Leser.
      Ein Thema, das interessiert, erzeugt hohe Auflagen bei den Zeitungen. Nicht umgekehrt. Keine noch so hohe Auflage schafft ein Interesse an einem Thema.
      Es ist ein totales Missverständnis des politischen Meinungsfindungsprozesses, dass Propaganda die Meinung der Menschen massgeblich beeinflusse. Propaganda beeinflusst bestenfalls worüber die Leute in der Öffentlichkeit schweigen. Das sagt aber nichts über ihre Meinung aus.
      11 9 Melden
    • Uranos 30.10.2017 20:10
      Highlight @4kant Gibt es auch irgendwelche Quellen für diese Behauptungen? Ich denke allein mit dieser "Themensetzung" hat man die Leute schon stark beeinflusst. Ausserdem könnte man wohl die ganze Werbeindustrie auflösen, wenn sich doch herausstellen sollte, dass man die Meinungen der Leute nicht beeinflussen kann. Man hat oft das Gefühl, man selber würde sich von solchen Sachen bestimmt nicht beeinflussen lassen. Komischerweise scheinen Werbekampagnen dann doch zu wirken. Hängt wohl damit zusammen, dass man oft nicht merkt, wie man selbst manipuliert wurde.
      5 5 Melden
    • sowhat 30.10.2017 21:43
      Highlight @ Uranos, sorry für den Blitz. Hab daneben gegriffan.Hätte Zustimmung werden sollen :) lch bin nämlich überzeugt, dass du recht hast.
      0 4 Melden
    • 4kant 30.10.2017 21:58
      Highlight @Uranos:
      Die Werbeindustrie möchte, dass ich jetzt in dieser Minute ein Heineken bestelle, statt ein Corona. Sie will mich nicht dazu bringen, hier und jetzt eine warme Milch zu bestellen, statt ein Bier. Die Werbeindustrie weiss, dass sie derlei niemals schaffen würde. Im Grossen und Ganzen ist Werbung wirklungslos, schon nur weil sie sich gegenseitig aufhöbe, wenn sie funktionieren würde.
      Werbung und Themensetzung manipulieren die Leute nicht. Deren Konsumbedürfnisse und Meinungen exisistierten schon zuvor. Medienhypes machen es nur zum allgemeinen Gesprächsthema, ohne weitere Wirkung.
      3 4 Melden
  • simiimi 30.10.2017 09:35
    Highlight Meiner Meinung nach ist die SRG selbst an ihrem Image schuld, hat sie doch jahrelang vom (gebührenfinazierten) hohen Ross hinunter die Privaten belächelt. Schon klar, dass diese in der kommenden Abstimmungsschlacht keine Lanze für die SRG brechen werden. Ein devoteres Auftreten von Seiten des Staatsfunks wäre darum angemessen, um dem No-Billag Vorhaben den Wind aus den Segeln zu nehmen.
    45 9 Melden
    • Madmessie 30.10.2017 10:27
      Highlight Ich denke, da haben Sie den Nagel auf den Kopf getroffen. Vor allem mit dem zweiten Teil. Die SRG muss jetzt DEMUT zeigen und ein sehr starkes Signal senden, sprich SPAREN, was auch heisst Sendungen zu STREICHEN und Mitarbeiter zu ENTLASSEN. Sonst wird die Initiative mit ziemlicher Sicherheit angenommen.
      34 7 Melden
    • Sportfan 30.10.2017 10:28
      Highlight @simiimi: Falls ihre Aussage zutreffen würde, haben sie schon mal bemerkt, dass kaum ein Privater TV oder Radioanbieter für NoBillag weibelt? Haben sie das bermerkt? Warum wohl? Weil alle, die sich damit beschäftigen erkannt haben, dass es in der Schweiz nicht möglich ist, ohne Gebühr Radio oder TV zu machen.
      Keine Private Radio oder TV Station schreit, die SRG würde sie an die Wand drücken. Es sind die Printverlage, welche gegen die SRG im Web stürmen. Und ehrlich gesagt, hoffentlich bietet die SRG ihre Produkte im Web an, dort wo die Menschen sind. Alles andere wäre ja doof!
      31 22 Melden
    • Graustufe Rot 30.10.2017 10:37
      Highlight MMn haben sie die Privaten weniger belächelt als nachgeahmt. Und jetzt fragt sich mancher, was für einen Schrott finanziere ich eigentlich mit meinen Gebühren, Vieles können die Privatsender sowieso besser. Und Werbung schaltet die SRG auch bald schon so viel wie die Privaten! Die SRG braucht Reformen, sicher. Die erreicht man aber MMn nicht, indem man ihr den Geldhahn zudreht.
      18 14 Melden
    • Sumagio 30.10.2017 11:46
      Highlight @Wölfli: Und wie dann? Die SRG hat nicht das Gefühl, etwas ändern zu müssen. Und falls doch, weiss sie sehr gut, dies zu verbergen. Es gibt keine offene Diskussion über Verbesserungsmöglichkeiten - daran hat auch das knappste Abstimmungsresultat der Geschichte nichts geändert. Und hier kommt wieder die Demut ins Spiel.

      Die SRG wird vom Volk finanziert, dieses hat signalisiert, dass es mit deren Leistung nicht wirklich zufrieden ist, aber Lehren hat man nicht gezogen. Die logische Folge nach einem ignorierten Schuss vor den Bug sind Treffer, wo‘s weh tut.
      19 4 Melden
    • Sportfan 30.10.2017 13:42
      Highlight @Sumagio: Und wo wurde die SRG denn ganz genau eingeladen um diese Diskussion zu führen? Wo????
      Nennen sie mir einen Vorschlag, der auf dem Tisch liegt, der auch mehrheitsfähig ist, was die SRG bleiben lassen soll. Und wenn sie den haben, wie hat sich die SRG in ihrer undemütigen Art und Weise darüber hinweggesetzt?

      Ich bin sehr gespannt!
      7 11 Melden
    • Sumagio 30.10.2017 14:32
      Highlight @Sportfan, du hast eine etwas seltsame Vorstellung von Hol- und Bringschuld. Das Volk hat 2015 überdeutlich zu verstehen gegeben, dass die Leistung der SRG nicht mehr lange mehrheitsfähig sein wird. Das war der Auftrag an die SRG, Veränderungen vorzuschlagen. Geschehen ist nichts.

      Du kannst das im weitesten Sinn mit einer AG vergleichen. Wenn die Geldgeber (Aktionäre) einen Strategiewechsel verlangen, und die Geschäftsleitung weiterklüngelt, wie zuvor, wird sie gefeuert. Ganz einfach.
      11 3 Melden
    • Sportfan 30.10.2017 17:41
      Highlight @Sumagio: Es ging in der RTVG Abstimmung nicht um Inhalte. Es ging darum, ob neu ALLE die Billag bezahlen müssen, auch ohne Empfangsgerät und ob die Wirtschaft mehr bezahlen muss. Es ging nur darum.

      Hier warum Nathalie Rickli damals so für ein Nein war:

      http://www.natalie-rickli.ch/nein-zur-rtvg-revision

      Kein Satz zur Leistung der SRG. Nur einmal der BUNDESRAT müsse den ServicePublic definieren (1 x) . Keine Diskussion also über den Inhalt, die Leistung der SRG. Das Deuten von Abstimmungsresultaten ist immer etwas schwierig! Vor allem, wenn dies der (knappe) Verlierer tut!
      5 10 Melden
    • Sumagio 31.10.2017 01:17
      Highlight @Sportfan: Bin nicht sicher, ob wir dieselbe Debatte mitverfolgt haben.
      2 0 Melden
    • Roterriese #NotMyNati 01.11.2017 08:02
      Highlight @sumagio sportfan fürchtet um seinen srg job
      1 1 Melden
  • 4kant 30.10.2017 09:30
    Highlight Ohne SRG würde die Schweiz eine bessere Schweiz werden können: demokratischer, vielfälftiger, effizienter, freier, aufgeklärter und intellektueller.
    Der kommunistisch anmutende Staatssender SRG gehört wie ein alter Zopf abgeschnitten.
    Ich werde mit Freude ein "Ja" einlegen.
    45 87 Melden
    • elivi 30.10.2017 09:53
      Highlight Ah du meinst garten soups, the bachelor, nakte die ein drama spielen und das mit je 10min werbung alle 15min ist intellektueller?
      Aufgeklärter pfff... Die besten dokumentar filme wurden von staatlichen sendern gemacht.
      54 14 Melden
    • Sportfan 30.10.2017 10:30
      Highlight Vielleicht haben sie noch das eine oder andere Argument für Ihre Aussage, ausser die ausgelutschte und falsche "linke Staatssender Kamelle"!
      32 26 Melden
    • MacB 30.10.2017 10:40
      Highlight @4kant: Wieso ist eine Schweiz ohne SRG demokratischer und vielfältiger? Sorry aber ein solchen Quatsch hab ich schon lange nicht mehr gelesen...
      33 10 Melden
    • 4kant 30.10.2017 11:25
      Highlight @elivi
      Heute auf dem Programm: "Mini Beiz, Dini Beiz", "Glanz & Gloria", 2 x "In aller Freundschaft", "Klinik unter Palmen", "Guetnachtgschichtli", noch einmal "Mini Beiz, Dini Beiz", "1 gegen 100", "Schawinski".
      morgen: Wiederholungen vom Montag, "G & G Weekend", "Kreuzfahrt ins Glück", usw.

      Das Programm ist grösstenteils gefüllt mit eingekauften Fremdproduktionen und bescheuererten Eigenproduktionen für das Minderheitenpublikum mit einem IQ knapp über Zimmertemperatur.
      Darauf zu Verzichten wäre ganz eindeutig ein Gewinn.
      26 15 Melden
    • ujay 30.10.2017 12:54
      Highlight @4Kant. Ein Anbieter, der praktisch rund um die Uhr sendet, hat auch Wiederholungen. Oder hockst du täglich 20 Std. vor dem TV?Bei deiner Aufzählung hast du natürlich bewusst Eigenproduktionen wie Tagesschau etc. ausgelassen. Im Vergleich zu Privaten, die durchs Band Schrott, alle 14Min. durch 10Min Werbeblocks unterbrochen, senden. Anscheinend spricht das deinen Intellekt mehr an.
      21 2 Melden
    • 4kant 30.10.2017 14:06
      Highlight @MacB
      Die SRG gibt es nur, weil sie ein Monopol für Radio und Fernsehen hat. Darum haben wir in der Schweiz eine sehr kleine Medienvielfalt im Vergleich zu allen aufgeklärten Demokratien dieser Welt. Würde dieses Monopol aufgehoben, dann entstünde erst die vielbeschworene Medien- und Meinungsvielfalt. Die SRG zwingt uns dank diesem Monopol ihren Meinungseinheitsbrei auf. Ein waschechter Demokrat kann das nicht gutheissen und muss für die Abschaffung des SRG-Monopols sein, und daher die Billag-Initiative annehmen, um den Status Quo nicht zu zementieren.
      6 11 Melden
    • MacB 30.10.2017 15:05
      Highlight @4kant: Was hat denn die SRG bitte für ein Monopol, du scheinst den Begriff zu verwechseln oder nicht zu kennen.

      Radio- und Fernsehstationen gibt es zuhauf, die Vielfalt auch so gegeben. Nimm nur die unzähligen Radiostationen: Tiptop, unabhängig und rentabel. Dazu brauchst du nicht die Aufhebung er SRG zu fordern.

      10 4 Melden
    • Sportfan 30.10.2017 17:52
      Highlight @MacB: Mit vielem einverstanden.

      Nur, viele Radio und TV Stationen sind nicht mehr so unabhängig wie sie denken. Viele gehören mittlerweile einem grossen Medienkonzern (zT. sogar ausländischen, wie Radio Energy).

      Also unabhängig sind die nicht mehr unbedingt (leider) und rentabel schon gar.

      Viele Anbieter verschwindet, wenn NoBillag ihnen die Gebühren streicht. Nur als Beispiel, sogar einigermassen billige Radiostationen überleben kaum mehr ohne Gebühr. Das ist leider die Realität! Die Werbung verschiebt sich ins Internet oder Ausland. Unsere Medien bluten ohne Gebühr aus.
      3 6 Melden
    • MacB 30.10.2017 20:28
      Highlight Sportfan. Also staatlich nein, lieber unabhängig. Dann werden sie aber wieder aufgekaut von medienmogulen wie berlusconi und co. ... ja was ist denn nun besser? Ich becürworte eine srg.
      3 2 Melden
  • Sportfan 30.10.2017 09:24
    Highlight Liebes Watson Team, könntet ihr in dieser Frage nicht einmal Experten zu Wort kommen lassen. Nicht immer Politiker, die dann werbewirksam schwadronieren, ja weniger Geld wäre wünschenswert, aber nie Stellung beziehen müssen, welche Sendungen denn weg sollen und was nicht. Einfach mal Sachverständige, die sagen, was ohne die SRG passieren würde, wie das mit der Sport, der Kultur usw. aussehen würde, was gutes TV kostet usw. Einfach dass wir wissen, worüber wir sprechen, was wir verlieren, wenn wir so "ungehorsam" sind und uns überlegen die SRG abzuschaffen. Das wäre "Service Public" von Euch.
    45 9 Melden
    • Graustufe Rot 30.10.2017 10:46
      Highlight Gebührenzahler wissen wahrsch. am besten was sie möchten. Man könnte eine Online-Publikumsumfrage machen. Welche Sendungen finden Sie überflüssig? Persönlich finde ich, Unterhaltungsshows und Klatschmagazine könnte man getrost den Privaten überlassen, oder man könnte sich mit ARD/ZDF und ORF für grosse Shows zusammentun, wie das z.T. schon jetzt gemacht wird.
      17 2 Melden
    • 4kant 30.10.2017 11:26
      Highlight Experten sind allesamt geschmierte Dummschnurris. Auf die solltest Du erst recht nicht hören.
      Selber denken macht schlau!
      Es ist nie zu spät damit anzufangen.
      17 19 Melden
    • Sportfan 30.10.2017 13:52
      Highlight @4kant: Hui, dann sind sie aber auf dem Niveau von Pippi Langstrumpf hängen geblieben: "Ich mach' mir die Welt - widdewidde wie sie mir gefällt ..."

      Kompliment, so kommt man durch s'Leben. Aber nutzen sie einfach nie etwas, was Experten erschaffen haben. Weder Häuser, Autos, Gesellschaft, Demokratie. Einfach nicht nutzen, denn das kommt ja nur von "geschmierten Dummschnurris". Denken sie sich doch ihre Welt so wie sie das wünschen. Ich bin froh, gibt es Menschen die von gewissen Sachen mehr als ich verstehen. Sehr froh sogar.
      10 8 Melden
    • 4kant 30.10.2017 22:10
      Highlight @Sportfan
      Ich kann das, was die "Experten" erschaffen, selber beurteilen. Das ist nicht schwer. Man muss nur die verschiedenen Ergebnisse der "Experten" miteinander vergleichen. Dann wird rasch klar, welcher nur ein "Experte" ist, und welcher ein wirklich guter Handwerker.
      Z. B. ist klar, dass eine Philip Patek weder eine besonders genaue, noch eine besonders preiswerte Uhr ist.
      Experten zeichnen sich nicht durch ihre Werke aus, sondern durch ihr Gerede. Worte sind aber nur Schall und Rauch. Darum pfeife ich auf sie.
      2 2 Melden
  • The oder ich 30.10.2017 09:22
    Highlight Klar, dass Filippo Leutenegger, der mit seiner "Arena" in den 90er Jahren als SRG-Bediensteter dem Zürcher Flügel der SVP eine Plattform für ihren Populismus geboten und den Aufstieg zur Grosspartei ermöglicht hat, den "Staatssender" nicht völlig abschaffen will. Das wäre mit keinem Privatsender gelungen.
    8 22 Melden
    • Palatino 30.10.2017 10:12
      Highlight Der Projer geht genau den gleichen Weg und was das Peinlichste ist: Auch Gilli fährt mit dem Sonntalk auf der „SVP sells“-Schiene
      10 10 Melden
    • Sportfan 30.10.2017 10:34
      Highlight Genau und weil ein ziemlich rechts politisierender Mann, von der SRG eine Plattform und schlussendlich auch seine Karriere erhielt, ist das SRF ja ein linker Haufen....

      Genau. Gestern war es Reimann von der SVP, der hier sprach. Vielleicht kann ja dann noch Aebischer was sagen. Der ist von der SP. Das wäre doch fair!
      17 12 Melden
  • just sayin' 30.10.2017 09:03
    Highlight schade

    die srg hatte den bogen seit jahren überspannt.
    mithilfe unserem "zehnten", welcher wir abliefern mussten, wurden sie zu einem grossen beeinflusser und bespasser, anstatt sich auf ihre kernaufgaben zu konzentrieren.

    die srg und unsere politische linke hätten es in der hand gehabt das konzept billag/srg in die neuzeit zu bringen.

    stattdessen haben sie gepokert, dass sie uns weiterhin ausnehmen können
    56 23 Melden
    • Sportfan 30.10.2017 10:40
      Highlight Was ist denn die Kernaufgabe der SRG? Vielleicht das, was in der Verfassung steht:

      "Radio und Fernsehen tragen zur Bildung und kulturellen Entfaltung, zur freien Meinungsbildung und zur Unterhaltung bei. Sie berücksichtigen die Besonderheiten des Landes und die Bedürfnisse der Kantone. Sie stellen die Ereignisse sachgerecht dar und bringen die Vielfalt der Ansichten angemessen zum Ausdruck."

      Art. 93 Pt. 2

      Wie sie sehen, es wird ein grosser Haufen verlangt und die SRG bietet einen grossen Haufen. Info, Unterhaltung, Sport usw.
      20 16 Melden
    • just sayin' 30.10.2017 12:58
      Highlight @sportfan

      so steht es in der verfassung geschrieben.

      ich für meinen teil (und ich bin offensichtlich nicht allein) finde, dass der service public unabhängige information vor unterhaltung stellen sollte.

      kosten für die tagesschau pro jahr: 24 mio
      kosten für einen (!) tatort: 2.1 mio

      https://www.nzz.ch/schweiz/ein-tatort-kostet-21-millionen-franken-1.18633322

      dann hätte mann die kosten ein wenig besser im griff
      17 2 Melden
    • Sportfan 31.10.2017 10:18
      Highlight Vielleicht bekommt die SRG für einen eigenen Tatort einen von ORF und einen von der ARD. Dann wäre das plötzlich wieder in einem guten Mass. 3 x 90 min wirklich gute TV Unterhaltung für 700'000 Franken pro Folge. Passt. Vielleicht ist es ja mehr als 2 gratis und der Schnitt noch tiefer. Sehen sie, wir wissen einfach zu wenig, was wieviel kostet usw. Sie werden nun sagen, aber dann muss die SRG Transparenter werden. Ich sage ihnen, fragen sie einfach nach. Sie werden bestimmt eine Antwort bekommen. Es ist so vieles bereits jetzt öffentlich, aber niemand liest es!
      1 5 Melden
    • Roterriese #NotMyNati 01.11.2017 08:03
      Highlight Nein sportfan. Tatort ist kein service public.
      2 0 Melden
  • Ohniznachtisbett 30.10.2017 09:01
    Highlight Als liberaler Mensch bin ich trotzdem gegen diese Initiative. Warum? Es braucht die SRG, nicht nur wegen den Räthoromanen und den Tessinern. Es ist fast schon lächerlich die Argumentation teilweise: Die Leute zahlen für Teleclub, Netflix, mySports, Sky, amazon, nhl.com usw. jeden Monat Geld für Unterhaltung und Sport, sind aber nicht bereit, für gut aufbereitete ausgewogene Information und Hintergründe zu zahlen. Lächerlich. Ich finde den Vorschlag von Frau Leuthard gut, die Gebühren auf 1Fr./Tag zu reduzieren. Aber ansonsten Finger weg von solchen Schnapsideen.
    46 49 Melden
    • Amboss 30.10.2017 10:10
      Highlight Naja ich würde es einfach so sagen: Die SRG überspannt den Bogen. Und zwar massiv.

      7 TV und 17 Radiosender übersteigt einfach den Service public-Gedanken einfach massivst.
      2 TV und 3 Radiostationen pro Sprachregion, plus noch 1Radio in Räterromanisch würden wirklich genügen. Dazu: Online nur eine Videothek.

      Dazu ist sie einfach unglaubwürdig. Man kann nicht immer davon schwafeln, wie fair, ausgewogen und vor allem unabhängig man sei und mit dem Riniger-Privat-Konzern zusammen eine gemeinsame Werbeplattform betreiben...
      entweder man ist unabhängig oder nicht.
      38 13 Melden
    • Ohniznachtisbett 30.10.2017 10:25
      Highlight Amboss: Ja, gebe dir teilweise Recht. Wobei mit den 7 TVsender, sind wir deinen 6 ja schon recht nah. Der 7. ist ja SRF info, der wohl kaum was kostet. Bei den Radios sind SRF 4 news, Swiss Pop, Swiss Classic und Swiss Jazz auch ohne wirklich eigene Inhalte und wohl recht günstig. Zu diskutieren gäben also noch Virus, Musigwelle und Option Musique. Aber ob man mit diesen drei Spartensendern so viel sparen würde...Im TV müsste man über US-Serien, und Sportformate die auch anderswo gezeigt werden nachdenken. Aber TV kostet halt.
      14 7 Melden
    • Amboss 30.10.2017 10:50
      Highlight @Ohniznachtisbett:
      Die Überlegung stimmt schon.
      Aber erstens:Auch Kleinvieh macht Mist.
      Und Zweites: Es ist doch vielmehr die Haltung, die nicht stimmt. Etwas gehört nicht zum Service public, also soll man es auch nicht machen.

      Schau:
      SRFinfo ist in Zeiten von ReplayTV schlichtweg überflüssig
      SwissPop, Classic, Jazz sind unnötig, denn unmoderierte Musiksender gibt es zuhauf gratis im Internet.

      SRF3 könnte man durch Virus ersetzen, rsp. zusammenführen, denn gerade das Tagesprogramm von SRF3 unterscheidet sich keinen Deut von dem der x Privatradios.
      17 4 Melden
    • 4kant 30.10.2017 11:33
      Highlight Was ist das für eine kuriose Logik?
      Jeder ist frei sein Geld auszugeben, wie es ihm beliebt. Es ist absolut okay,wenn die Leute für gute Unterhaltung ihr Geld lieber ausgeben, als für mediokre und propagandistische Berichterstattung. Das spricht für die verdiente Mündigkeit der Leute.
      Das gefällt so manchem SPler und SRGisten halt eben nicht so sehr.
      15 10 Melden
    • Ohniznachtisbett 30.10.2017 12:29
      Highlight 4kant: Ich bin weder das eine noch das andere. Natürlich darf jeder sein Geld ausgeben, wie er will. Nur: Wenn die Leute nicht mehr bereit sind, für gute Information Geld auszugeben, dann passieren solche Sachen wie FOX NEWS und Breitbart. Als eher rechts der Mitte Stehender, erlebe ich SRF keines Wegs als Propaganda Sender wie er öfters abgetan wird. Auch Kultur wird vom SRF relativ viel gemacht. Auch dafür würden Private nichts machen, weil Private leben nur von Quote. Die SRG mag zu gross sein. Aber es braucht sie und es braucht Gebühren. Die Frage ist wie viel. Sonst bald nur noch Trash
      8 2 Melden
    • 4kant 30.10.2017 14:11
      Highlight @Ohniznachtisbett
      Wenn die Leute nur das konsumieren wollen, was sie als "Trash" bezeichnen, dann ist es doch absolut richtig, dass nur "Trash" produziert wird. Wenn z. B. keiner Kunst und Kultur haben will, dann braucht es eben keine Kunst und Kultur. Wer etwas produziert, was keiner kauft, muss umdisponieren, oder untergehen. So einfach ist das.
      Du musst ja auch nicht die Dienste einer Hure bezahlen, nur weil sie am Strassenrand steht und Dir mit den Brüsten winkt. Warum also sollte ich die SRG bezahlen müssen?
      6 4 Melden
    • Ohniznachtisbett 30.10.2017 16:45
      Highlight 4kant: Sorry aber das kann ich jetzt echt nicht mehr ernst nehmen. Kunst und Kultur ist halt etwas das nicht strikt nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten beurteilt werden kann. Ähnlich z.B. dem Gesundheitswesen. Aber da bist du ja bestimmt auch der Meinung, dass bei Krankheiten, bei denen man - weil selten - nichts verdient werden kann nicht geforscht werden soll. Oder Schulen: Willst du auch keine Steuern mehr für die Schulgemeinde zahlen, weil du keine Kinder hast? Ich gehe davon aus, dass du keine hast, weil so egoistisch sind eigentlich nur kinderlose...
      4 3 Melden
    • 4kant 30.10.2017 22:17
      Highlight @Ohniznachtisbett
      Den volkswirtschaftl. Nutzen des Gesundheitswesens kann man auf Franken und Rappen genau bestimmen. Jedes verlängerte Lebensjahr bringt Steuereinnahmen für den Staat und Produktivität für die Wirtschaft (doppelt: als Arbeitskraft und als Konsument). Die Verbesserung der Lebenserwartung und Gesundheit steigert direkt die Produktivität und Rentabilität einer Volkswirtschaft (Kosten der Aufzucht von Nachwuchs ggüb. Bruttosozialprodukt). Dito für das Bildungswesen, die höhere Wertschöpfung der Arbeitskräfte bringt.
      Nicht so die Kunst. Sie kostet einfach nur. Sie ist Luxus pur.
      1 1 Melden
    • Sportfan 31.10.2017 10:32
      Highlight @4kant:
      Die Menschheit macht seit Beginn der Zeit Kunst in irgend einer Form. Ein wichtiges Unterscheidungskriterium übrigens zum Tier.

      Und sie kommen nun und sagen, das sei alles unnötig, Luxus gewesen?

      Glauben sie, etwas unnötiges hätte sich so lange Zeit gehalten?

      Sie habe so viel nicht begriffen, was eine Gesellschaft ausmacht, welche Chancen und Nutzen etwas bringt. Aber leben sie nur weiter auf ihrem Planeten und vielleicht werden sie eines Tages merken, wieviel sie in ihrem Leben verpasst haben. Ich hoffe für sie, dieser Moment kommt bald, dann erleben sie noch etwas!

      1 3 Melden
    • 4kant 31.10.2017 11:43
      Highlight @Sportfan
      Nur weil es etwas schon lange gibt, ist es dadurch noch lange nicht irgendwie erforderlich.
      Wäre dem so, dann müsstest Du sogleich die Emanzipation der Frau rückgängig machen wollen. Schliesslich währt die Unterdrückung der Frau schon Jahrtausende und muss nach Deiner Logik einzig deshalb eine gute und notwendige Sache sein.
      Kunst ist nutzlos, sonst ist es keine Kunst, sondern ein Handwerk. Sie ist unterhaltsam, aber belanglos und teuer. So wie ein Bordell. Wer dafür zahlen mag, der soll das von mir aus gerne tun. Aber Deine Hure will ich nicht mitzahlen müssen.
      2 0 Melden
    • Ohniznachtisbett 31.10.2017 13:18
      Highlight 4kant: Eigentlich tun Sie mir leid. Nicht alles was nicht 1:1 messbar ist, hat auch keinen Einfluss auf eine Volkswirtschaft. Ich habe einen schwerstkranken Verwandten (MS), der nie mehr arbeiten kann. Er erbringt keinen Mehrwert mehr für die Gesellschaft. Wollen Sie ihn deshalb umbringen? Oder was ist mit Behinderten, die erbringen ihre Volkswirtschaftliche Leistung auch nicht. Euthanasieprogramm? Es kotzt mich an, wie Sie argumentieren. Lesen Sie doch mal mehr als die Zeitung (Literatur auch eine Kunstform) da würden sie wohl noch viel lernen können... zum Beispiel Empathie und Respekt.
      1 2 Melden
    • 4kant 31.10.2017 13:37
      Highlight @Ohniznachtisbett
      Ich habe nie behauptet, dass es nichts geben dürfe, was nicht Profit abwerfe.
      Ich habe nur gesagt, dass Kunst eine total verzichtbare, völlig nutzlose Sache sei. Und dass jeder sich dieser verzichtbaren, nutzlosen Sache widmen darf und für sie Geld ausgeben, aber ich nicht gezwungen werden will, dafür Geld auszugeben. Also: Keine Billag!
      Das überhaupt rein gar nichts zu tun mit Euthanasie. Deine Fantasie spielt Dir Streiche.
      2 0 Melden
    • Ohniznachtisbett 31.10.2017 13:50
      Highlight 4kant: Doch, du sagst damit, dass man die Behandlung von unheilbar Kranken und Behinderten nicht von der Krankenkasse zahlen soll, weil es verzichtbar ist, da diese Menschen nichts mehr fürs BIP leisten können. Also entweder man hat Vermögende Verwandte oder sonst halt pech. Ah und wie es denn in der Schule? Nur noch Mathe und Naturwissenschaften unterrichten oder hat Zeichnen und Singen noch seine Berechtigung? Oder Sprachen, ist das nun Kultur? Oder wie ists mit Literatur? Weil die ist ja eigentlich auch verzichtbar. Ah genau musische Fächer nur noch für Selbstzahler... wie kann man nur...
      0 1 Melden
    • Sportfan 31.10.2017 14:21
      Highlight @ohniznachtisbett: Ich glaube, es ist ziemlich verlorene Zeit mit "4kant" zu diskutieren. Ein Mensch, der so auf seine eigene, egoistische Welt fokussiert ist; nur materielle Dinge sieht; die Entwicklung der Kunst (Menschheit) mit der Emanzipation gleichsetzt; jedem Experten die Kompenz abspricht; alles immer besser weiss, ohne es ausprobiert zu haben; für den nur etwas Wert hat, das auch Wert bringt; Youtuber als grosse TV Macher darstellt; ich glaube bei solchen Leuten hilft nichts mehr ausser zu Schweigen. Sollen sie halt in ihrer freudlosen Welt leben.
      2 2 Melden
    • 4kant 31.10.2017 14:54
      Highlight @Sportfan:
      Wie unsportlich von Dir.
      Bringe lieber stichhaltige Argumente und verschone mich mit Deiner Obrigkeitshörigkeit und Deinen notorischen Unterstellungen.
      2 0 Melden
    • Sportfan 31.10.2017 16:35
      Highlight @4kant: Also ist OK, wenn ich sie weiterhin Sie-ze?

      Ist es unsportlich ihre Argumente aus diesem Forum zusammenzutragen? Alles was ich oben beschrieben habe, entstammt aus ihren Kommentare hier drinn. Wenn das unsportlich ist, meinetwegen, aber ich denke Sie meinen Ihre Kommentare ernst, also kann man die auch verwenden.

      Und ja, Argumente gab es viele, aber ausser: "Ich zahl doch nichts", "die können doch nichts" und "das bringt doch nichts" kam bisher wenig von Ihnen und es ist wohl auch nicht mehr viel zu erwarten. Deshalb schweige ich jetzt hier.
      1 2 Melden
  • Roterriese #NotMyNati 30.10.2017 09:00
    Highlight Die Rechnung ist ganz simpel: Wollt ihr ende Jahr 450.- resp. 365.- Franken mehr oder weniger im Portmonnaie haben?
    33 60 Melden
    • Chaose 30.10.2017 10:25
      Highlight So simpel ist die Rechnung nur für Egoisten, denen alles ausser ihnen egal ist. Me, me, me! Leider gerade eine sehr schicke Haltung.
      38 25 Melden
    • Roterriese #NotMyNati 30.10.2017 10:35
      Highlight Wieso sollte ich für Ihre Champions League und Blockbusterunterhaltung bezahlen? Zahlen sie mir im Gegenzug auch mein Netflixabo? Oder sind sie da zu egoistisch?
      31 28 Melden
    • MacB 30.10.2017 10:46
      Highlight @roterriese: Dein Einsatz führt zu:
      ...ich zahle keine Steueren für Schulen, denn ich habe ja keine Kinder
      ...wieso soll ich Strassen finanzieren, ich fahre nur Zug
      ...ich will keine AHV einzahlen, ich spare lieber für mich selber.

      Die Liste lässt sich endlos verlängern. SO funktioniert aber unsere Gesellschaft NICHT.


      27 16 Melden
    • Roterriese #NotMyNati 30.10.2017 11:30
      Highlight @MacB es geht hier um Sport und Unterhaltung. Zahlen sie mir im Gegenzug auch mein Netflixabo?
      14 14 Melden
    • Baccara 30.10.2017 13:02
      Highlight Wer zwingt dich denn, ein Netflix-Abo zu haben, roter Riese?

      Nein, ich bin nicht für die Billag, ehrlich nicht. Aber der Vergleich hinkt.
      6 10 Melden
    • Roterriese #NotMyNati 30.10.2017 13:15
      Highlight @Baccara mich zwingt auch niemand SRG Produkte zu konsumieren. Wieso soll ich dann für jemanden anderen bezahlen? Vor allem wenn es um Sport- und Unterhaltungsprogramme geht.
      7 10 Melden
    • Baccara 31.10.2017 09:04
      Highlight ...vielleicht weil du mal über Solidarität nachdenken solltest? Oder bezahlst du grundsätzlich nur für dich? AHV also auch nicht?
      1 2 Melden
    • Roterriese #NotMyNati 31.10.2017 12:14
      Highlight Wo bleibt die Solidarität bei Netflix?
      2 2 Melden
  • Madison Pierce 30.10.2017 08:58
    Highlight Die SRG zeigt zu wenig Demut. Sie könnten zur Kenntnis nehmen, dass das Volk unzufrieden ist und Vorschläge machen. Keine teuren Sportübertragungen und keine ausländischen Serien mehr zum Beispiel. Einmal vorrechnen, dass die Informationssendungen nicht der grosse Kostenblock sind.

    Was gibt es? Viel Pathos, von wegen Landeszusammenhalt. Die Schweiz gab es schon vor der SRG, das wird gerne vergessen.

    Und dann das Buebetrickli von Leuthard mit den 365 Fr. Gebühren. Logisch wäre, dass sich die Gebühren nach der Einwohnerzahl richten, also Budget / Einwohner.
    37 15 Melden
    • Quacksalber 30.10.2017 09:39
      Highlight Radio und Fernsehen SRF gehören dem Volk und bringen eine enorme Leistung. Wozu also genau „Demut“?
      17 23 Melden
    • Madison Pierce 30.10.2017 10:10
      Highlight Weil das Volk die Höhe der Gebühren in Frage stellt. Da sollte man nicht hinstehen und sagen "alles ist in Ordnung, wir sind halt so teuer, über Einsparungen sprechen wir nicht, und ohne uns gibt es keinen nationalen Zusammenhalt mehr". So kommt die Kommunikation leider aktuell rüber.

      Richtig fände ich, wenn endlich gesagt würde, was wie viel kostet. Dann könnte das Volk entscheiden, was es zu bezahlen bereit ist. 100 Fr. für nur Informationen, 200 Fr. für Info und Unterhaltung, 300 Fr. für alles inkl. Sport. Aber sie sagen ja nicht mal, was die Übertragungsrechte für Sport XY kosten.
      27 3 Melden
    • Graustufe Rot 30.10.2017 10:56
      Highlight Das Wort "Demut" wird dermassen inflationär gebraucht in dieser Zeit, wo fast jeder nur noch an sich selber denkt und alles gratis haben will, dass mir jedes Mal fast schlecht wird, wenn ich es höre oder lese. Wir brauchen keine falsche Demut, wir brauchen Umkehr, in vielfacher Hinsicht, teilweise auch bei der SRG. Übrigens heisst Umkehr altmodisch ausgedrückt "Busse tun". Das Wort "Demut" ist nicht weniger altmodisch als "Busse tun", nur zum Sagen.
      6 9 Melden
    • 4kant 30.10.2017 11:35
      Highlight @Quacksalber
      Nein. Die SRG leistet nichts wesentliches für dieses Land, ausser vielleicht, dass es überteuerte, geschützte Arbeitsplätze betreibt.
      13 9 Melden
    • Sportfan 30.10.2017 19:39
      Highlight @Madison Pierce: Wissen sie, warum sie die Zahlen für Sportrechte nicht bekannt geben? Weil dies von jedem Rechtehändler so vertraglich festgelegt wird. Stillschweigen....

      Der Rechtehändler verhandelt in der Regel mit vielen anderen Länder und Parteien. Und was denken sie, wird passieren, wenn jemand weiss, wieviel oder wie wenig in der Schweiz dafür bezahlt wurde? Das ist der Grund. Hat nichts mit der Arroganz der SRG zu tun, sondern der Markt erlaubt nichts anderes.
      3 4 Melden
    • wasylon 30.10.2017 21:04
      Highlight @Sportsfan

      - UPC kauft kauft die Eishockey Rechte 35 Mio Franken pro Jahr.
      https://www.srf.ch/news/wirtschaft/upc-schnappt-sich-eishockey-rechte-fuer-neuen-sportsender-mysports
      Sky zahlte für die Bundesligain den Jahren 2013 bis 2017 eine Rekordsumme von 1,9 Milliarden Euro.
      https://www.welt.de/wirtschaft/article112405172/Sky-holt-Telekom-ins-Bundesliga-Boot.html.

      Swisscom/Teleclub hat die Schweizer Fussball Rechte für 35 Millionen gekauft.
      http://www.watson.ch/Sport/Fussball/962692146-Traum-TV-Vertrag-f%c3%bcr-die-Super-League--Unser-Klubfussball-wird-vergoldet


      3 0 Melden
    • Sportfan 31.10.2017 10:40
      Highlight @wasylon:
      Ich rede nicht von nationalen Rechten, die sind auch bei der SRG bekannt.

      Ich rede von internationalen für Champions League, Ski, Tennis, Formel 1 usw. Die werden nie genannt, ausser wenn ein Anbieter gleich alles aufkauft und dann weiter vertreibt (zB. Olympiarechte). Dann sind die Kosten offen. Sonst aber nicht und zwar aus einem recht logischen Grund, wie mir scheint. Aus dem gleichen Grund weshalb wir nicht über die Löhne sprechen!
      0 1 Melden
  • ETH1995 30.10.2017 08:48
    Highlight Zusammengefasst, die junge Linke bekämpft Militär und Krieg, während die junge Rechte gegen unabhängige Information antritt. Also bitte, das Militär mit einem staatlichen Rundfunksender zu vergleichen, zeugt von vernichtender Ignoranz und Dummheit.
    19 34 Melden
    • Hercules Rockefeller 30.10.2017 09:59
      Highlight Dumm scheint der, der andere als dumm bezeichnet.
      26 5 Melden
    • 4kant 30.10.2017 11:36
      Highlight @Hercules:
      Dumm ist der, dem es dumm scheint, andere als dumm zu bezeichnen.
      3 9 Melden
  • ovatta 30.10.2017 08:41
    Highlight Die SRG ist mir immer noch lieber als Blocher-TV!
    42 23 Melden
    • play off 30.10.2017 11:35
      Highlight Ich konsumiere keines von beidem. Nur muss ich für Blocher-TV nichts bezahlen. Ein kleiner aber feiner Unterschied!
      16 4 Melden
  • N. Y. P. 30.10.2017 08:37
    Highlight Hallo SRG

    Macht doch bitte eine Liste, was wieviel kostet. Zusammengezählt ergäbe es dann die 1,2 Milliarden.

    So kann man sich endlich ein Bild machen.

    Falls es bereits eine Liste gibt, super. Falls ihr die Liste, aus unerfindlichen Gründen nicht zusammenbringt, werde ich ein JA einlegen.
    25 6 Melden
    • Quacksalber 30.10.2017 09:42
      Highlight http://www.srgssr.ch/de/publikationen/geschaeftsbericht/
      Hier ist der Geschäftsbericht.
      7 7 Melden
    • N. Y. P. 30.10.2017 10:15
      Highlight Danke @Quacksalber, ich habe bereits die Grafik aufgestöbert, die mich am meisten interessiert. Sehr ausführlicher Geschäftsbericht.
      16 2 Melden
    • Sportfan 30.10.2017 10:44
      Highlight Und hier, wieviel die einzelnen Sendungen kosten:

      https://www.srf.ch/unternehmen/unternehmen/sendungskosten-3

      Viel Spass dabei und dann freue ich mich auf Ihr Nein!
      7 7 Melden
    • N. Y. P. 30.10.2017 12:22
      Highlight Meine Güte, dieser Service. Danke zum zweiten Mal. Superaufstellung. Meine Bedingung, dass ich kein ja einlege, wurde erfüllt. Ich habe die noch fehlenden Infos.
      Am ehesten sehe ich Sparmöglichkeiten bei der Unterhaltung. Information* sollte nicht angestastet werden. Die No Billag geht mit 50% Einsparung zu weit.

      Ich bleibe also, wie an anderer Stelle geschrieben, bei einem

      NEIN

      *als Gegenpart zur Berlusconisierung in der Schweiz durch Christoph Blocher..
      8 6 Melden
    • dan2016 30.10.2017 12:49
      Highlight N.Y.P. einerseits vielen Dank dass Du Dir die Mühe gemacht hast, die öffentlichen und transparenten Informationen zu suchen. Viele - vielleicht die Mehrheit - hätte dies nicht getan.
      Nur - erschreckend finde ich Dein erstes Posting "man muss es mir hier zeigen, sonst informier mich nicht und räche mich an euch weil ihr ja eine Verschwörung plant/euch und bereichert etc... und ich werde es euch schon zeigen, zeigt sehr deutlich eine zunehmende demokratische Unreife
      2 1 Melden
    • just sayin' 30.10.2017 13:19
      Highlight der geschäftsbericht der srg ist mir da zu schwammig (es werden verschiedene inhalte vermischt).

      ich bin der meinung, dass die balance zwischen information und unterhaltung das problem ist.

      tagesschau und tatort sind für mich stellevertreter dieser beiden rubriken. und über zwei mio für eine folge tatort ist mir definitiv zuviel (erst recht wenn ich kein srf schaue).

      https://www.nzz.ch/schweiz/ein-tatort-kostet-21-millionen-franken-1.18633322
      4 1 Melden
    • Quacksalber 30.10.2017 14:00
      Highlight @just saying, wollen sie deshalb Radio und Fernsehen SRF auflösen?
      2 2 Melden
    • Sportfan 30.10.2017 14:03
      Highlight @N. Y. P.: Gern geschehen :-)

      Nur 50 % Einsparung ist falsch, es wären 100 % Einsparung bei den Gebühren. Und rund 80% bei allen Einnahmen der SRG.

      Die Trennung Info und Unterhaltung kann man aus meiner Sicht nicht so scharf ziehen. Ist ein "SRF bi dä Lüt" jetzt nur Unterhaltung, oder auch Info, weil ich mehr über die Leute aus meinem Land erfahre? Diese Grenze ist schwierig zu ziehen. Budgetmässig wird das wohl zur Unterhaltung gezählt.
      2 1 Melden
    • N. Y. P. 30.10.2017 14:44
      Highlight @just sayin
      Sehe ich auch so. Wenn bei der Unterhaltung 2 Millionen nur für eine Folge Tatort abgedrückt werden, muss man über die Bücher.

      @dan2016
      Ich sehe die ganze Billag-Diskussion als Kindergarten. Vor allem die stereotypen Aussagen der SVP langweilen mich. Und die SRG langweilt mich, weil ich mich im Geschäftsbericht selber informieren muss. Da besteht eine Bringschuld. Dampft den Geschäftsbericht auf 3 A4 Seiten ein und macht substanzielle Aussagen zur No Billag. Die Diskussion verliert sich in Details.
      2 1 Melden
    • just sayin' 30.10.2017 16:12
      Highlight @Quacksalber

      wo habe ich so etwas geschrieben?
      1 0 Melden
  • Quacksalber 30.10.2017 08:11
    Highlight Was wollt ihr denn, der Gegenvorschlag ist mit den 365 Franken sogar umgesetzt.
    10 22 Melden
  • Quacksalber 30.10.2017 08:07
    Highlight Ohne Chance auf ausgewogene Information können keine fairen Volksabstimmungen mehr durchgeführt werden. Wer Geld hat und die bessere Kampagne macht gewinnt jeweils immer. Nur ein öffentliches Medium wie Radio Fernsehen SRF kann da ausgleichen.
    23 23 Melden
    • Amboss 30.10.2017 10:20
      Highlight Die SRG und unabhängig? Soll ich da lachen oder weinen? Die SRG betreibt einfach ein Geklüngel und Geschleime mit dem Ziel, dass einfach alles so bleibt wie es ist.

      Mit wem zusammen betreibt die SRG die Werbevermarktung? Mit Ringier...
      Admeira. Schon mal davon gehört?

      Und als Dank gibt's solche schleimigen Kommentare vom Blick
      https://www.blick.ch/people-tv/tv/abstimmung-no-billag-no-business-id7527630.html

      18 12 Melden
    • Graustufe Rot 30.10.2017 11:14
      Highlight Auf den Punkt gebracht. Ich möchte hier mal abenteuerlich Einiges nebeneinander stellen: Wer ist daran interessiert, dass nur noch neoliberale Milliardäre bestimmen welche Informationen uns erreichen? (s. No Billag). Wer will das Bargeld abschaffen? Wer will die Zivilbevölkerung entwaffnen? (ich glaube, dass gewisse Heimatparteien in Wirklichkeit daran interessiert sind, auch wenn sie das Gegenteil behaupten) Wer will die AHV abschaffen, überhaupt den Sozialstaat schwächen? Wer ist dafür, dass behinderte Embrioys gar nicht erst heranwachsen und geboren werden?
      3 10 Melden
    • play off 30.10.2017 11:38
      Highlight Zum Glück ist SRF ja neutral. Wer Ironie findet, kann sie gerne behalten!
      10 3 Melden
    • 4kant 30.10.2017 11:43
      Highlight Ausgewogene Berichterstattung entsteht unmöglich durch einen Staatssender, oder eine Staatszeitung (Prawda lässt grüssen).
      Sie entsteht durch die Vielfalt von TV- und Radiosendern, aber auch von Zeitungen und Internetmagazinen, geschützt durch das uneingeschränkte, heiliges Recht auf Meinungsfreiheit. Insofern wäre die Abschaffung des Quasi-Monopols der SRG der einzig richtige Weg zu einer die Demokratie fördernden, ausgewogenen Berichterstattung.
      11 6 Melden
    • Quacksalber 30.10.2017 14:03
      Highlight @4kant, zum Glück ist Radio und Fernsehen SRF kein Staatssender, sonst hätten Sie recht.
      2 3 Melden
    • Sportfan 30.10.2017 14:10
      Highlight @4kant: Genau deshalb finanzieren wir die SRG nicht über eine Steuer, sondern eine Gebühr, dass es kein Staatssender wird.
      Und nur weil die SRG nicht mehr ist, wird sich dann die ganze Schweizer Medienlandschaft ändern? Weg von Grosskonzernen wie Tagi, Ringier, Südostschweiz, AZ, Blocher, hin zu einer Vielfalt? Die Schweiz hatte mal die grösste Dichte an verschiedenen Zeitungen. Heute gibt es nur noch ganz wenige, das ist die Realität, alles andere ist Abstimmungskampf gedöns.
      4 5 Melden
  • rodolofo 30.10.2017 08:06
    Highlight Grundsätzlich finde ich's gut, wenn die Rechtsnationalen und die Ultra-Liberalen Privatisierer aufgrund des gegenwärtigen, weltweiten Rechts-Trends in Richtung Egoismus, Nationalismus und Chauvinismus ihre Biedermänner-Masken und ihre vornehme Zurückhaltung von Managern der Teppich-Etage, die eh am längeren Hebel sitzen, abgelegt haben und sie jetzt -übermütig und richtig gierig und geizig geworden- auf Tutti gehen!
    Denn erst jetzt, wo es um Leben, oder Tod für unsere Soziale Marktwirtschaft geht, werden wir dazu gezwungen sein, uns endlich für DAS LEBEN zu entscheiden!
    No Bilag? NO!
    21 27 Melden
    • Graustufe Rot 30.10.2017 11:24
      Highlight Wer ermuntert denn Ultraliberalen dazu, ihre Maske fallen zu lassen? Vielleicht lassen sie sie fallen weil sie sich sicher fühlen? Das Volk wählt mitte-rechts, wir lassen zu, dass unsere Industriearbeitsplätze ins Ausland verkauft werden. Alles reden wir schön, weil wir in Ruhe weiter konsumieren wollen, wir lassen uns zudröhnen von der schönen, neuen digitalen Welt, starren am Leben vorbei auf unsere Smartphones. Kleiderläden und Fitnessstudios. Es geht uns doch gut, oder nicht? Dann werden diese Ultra-Liberalen doch wohl einiges Richtig machen oder?
      6 3 Melden
  • Chanichang 30.10.2017 07:57
    Highlight Warum wir hier nur von der SRG gesprochen? Viele Leute wissen nicht, dass auch sehr viele private Sender Gelder aus dem Billag Topf erhalten, das sollte man schon auch mal erwähnen..
    170 56 Melden
    • Uslandschwiizer 30.10.2017 09:06
      Highlight ...alle privaten Sender zusammen duerfen sich 4% der Gebuehren aufteilen, gleich viel wie die Billag fuers Einsammeln kassiert. Wahrlich eine 'faire' Aufteilung der Billag-Gebuehren...

      https://www.bakom.admin.ch/bakom/de/home/elektronische-medien/empfangsgebuehren/hoehe-und-verwendung-der-empfangsgebuehren.html
      29 3 Melden
    • atomschlaf 30.10.2017 09:38
      Highlight Wenn die SRG nicht derart übermächtig wäre, dann könnten Private auch ohne Almosen aus dem Gebührentopf überleben...
      19 12 Melden
    • DerDudeSagts 30.10.2017 10:02
      Highlight kann es sein, dass du in leutschenbach angestellt bist. es sind 4% der gesamtgebühren, die verteilt werden - auf einige Privatstationen. Da von "viel" zu reden ist heuchelei!
      24 2 Melden
    • Rodney McKay 30.10.2017 10:16
      Highlight Interessant ist vor Allem auch der Verteilschlüssel. Man schaue sich mal das Verhältnis SRG vs. Private an. Weiter fällt auf, dass die Billag AG fast so viel für sich selbst abzweigt, wie alle privaten RTV-Stationen zusammen bekommen. Ein sehr fürstliches Entgelt für eine Gebührenerhebungsstelle.
      Hier die Zahlen im Detail : https://www.bakom.admin.ch/bakom/de/home/elektronische-medien/empfangsgebuehren/hoehe-und-verwendung-der-empfangsgebuehren.html
      22 2 Melden
    • atomschlaf 30.10.2017 10:28
      Highlight Stimmt, Rodney, aber über die Billag müssen wir nun wirklich nicht mehr diskutieren, die wir in etwas mehr als einem Jahr Geschichte sein.
      12 6 Melden
    • Sportfan 30.10.2017 10:48
      Highlight Aber die Vier Prozent ermöglichen den Privaten zu Leben. Dafür haben sie kaum Auflagen. Zeig mir Private Radiostationen oder TV Anbieter, die mit der aktuellen Situation nicht zufrieden sind und deshalb die NoBillag unterstützen. Zeigen sie mir diese. Die gibt es praktisch nicht. TeleZüri macht das etwas verhalten, aber TeleZüri verzichtet freiwillig auf Gebührengelder.
      7 11 Melden
    • Pasch 30.10.2017 16:05
      Highlight Ja aber zu welchen Bedingungen und zu welchem Aufwand ist hier die Frage! Man kriegt nicht einfach so Gelder sondern muss teilweise sinnlose Investitionen tätigen um aufs "Niveau" zu kommen. Der Inhalt wird dadurch nicht besser!
      5 2 Melden
  • walsi 30.10.2017 07:48
    Highlight Zu glauben mit der Abschaffung der Fernsehgebühren würde das Fernsehen gratis ist in etwa so naiv wie zu glauben wenn man sich die Augen zuhält wird man nicht gesehen.
    198 77 Melden
    • Michael Heldner 30.10.2017 08:24
      Highlight nun viele Befürworter nutzen bereits Kostenpflichtige Abos (Teleclub, AmazonPrime, Netflix etc.) sie sehen es einfach nicht ein, zusätzlich für einen Dienst zu zahlen, den sie nicht nutzen. Ich zahle bei Teleclub ja auch kein Sportabo, weil es mich nicht interessiert, wieso soll ich dann mit der Billag Sport finanzieren? Und ich wäre durchaus bereit den Radioanteil zu zahlen und würde wahrscheinlich sogar ein "Kassensturz" Abo einzeln lösen, wenn dies möglich wäre.
      30 8 Melden
    • Domsh 30.10.2017 08:49
      Highlight Ich glaube nicht, dass dies das Hauptargument von No-Billag-Befürwortern ist.
      13 6 Melden
    • Roterriese #NotMyNati 30.10.2017 08:53
      Highlight Ich konsumiere gar keine Fernsehsendungen.
      19 9 Melden
    • 4kant 30.10.2017 09:31
      Highlight So naiv ist kaum jemand. Man will einfach nicht horrende Gebühren zahlen müssen, für etwas, das man nicht konsumieren will.
      25 8 Melden
    • walsi 30.10.2017 10:07
      Highlight @4kan: Jeder nutzt ein Angebot von SRF, auf die einte oder andere Weise, sei es im Internet oder einzelne Fernseh- und Radiosendungen. Ich kenne niemanden der nicht das Einte oder das Andere, wenn auch nur sporadisch, von SRF konsumiert. Da es unmöglich ist das irgendwie aufzuschlüsseln gibt es die Jahrespauschale.
      13 19 Melden
    • Surf & Turf 30.10.2017 10:46
      Highlight @walsi: Natürlich ist das möglich. Wir haben 2017.
      16 4 Melden
    • 4kant 30.10.2017 11:50
      Highlight @walsi
      Jeder fährt irgenwann einmal in einem Auto mit, oder lässt sich ein Paket zustellen mit einem Auto, also soll er die Strassenverkehrsabgabe auf dieses Auto zahlen. Das ist ihre verquere Logik. Die ist echt bescheuert.
      Und: Selbstverständlcih kann man die Kosten aufschlüsseln und für das Anschauen einer Sendung einen Preis verlangen, wie im Kino, z. B. Fr. 1.50 für einmal "Glanz & Gloria".
      Die horrend hohen Pauschalpreise der SRG sind mit nichts zu rechtfertigen. Hier handelt es sich um reine Abzocke, staatl. geschützte Abzocke. Eine Riesenschweinerei!

      13 8 Melden
    • fcsg 30.10.2017 12:23
      Highlight @walsi
      Eben genau mit diesem System habe ich und viele andere Mühe. Es macht Sinn einen Service Public bei Informations-, Bildungs- Kultur oder Politsendungen zu haben, den auch die ganze Bevölkerung finanzieren soll.
      Aber wieso soll dieser service public Spielfilme abdecken (das können auch Private), unnötige Gameshows mit Kilchsperger finanzieren, zig Radiosender haben (Musik abspielen, können auch Private), Sportübertragungen von Massensportarten (können Private genauso gut) finanzieren oder einen Spendemarathon finanzieren, der privaten Hilfswerken das Wasser abgräbt?
      9 3 Melden
    • Sportfan 30.10.2017 14:22
      Highlight @fcsg: Klar, alles könnten die Privaten tun, jetzt schon. Aber warum wird es denn nicht gemacht? WEIL ES SICH NICHT LOHNT, weil damit kein Geld zu verdienen ist.

      Wäre das wirklich ein Markt, es würde gemacht. 100 pro.

      Und ganz ehrlich, ich bin froh gibt es einen starken Player im Schweizer Markt, der für 365.-- ziemlich alles bietet und damit eine gewisse Power gegen die Internationalen Konzerne hat. Was es sonst kosten würde, sehen wir ja jetzt mit Teleclub und MySports. Eine SRG die nichts verdienen muss, vertritt mich besser als "gewinnorientierte" Unternehmen.
      3 10 Melden
    • fcsg 30.10.2017 15:20
      Highlight @Sportfan
      In vielen Bereichen gibt es inzwischen starke private Konkurrenz mit hervorragendem Preis/Leistungsangeboten DAZN, Netflix , Amazon etc. Es gibt private Radiostationen, welche lokal eine enorm hohe Verbreitung haben.

      Weil es gar keinen Markt gibt, denn die SRG frisst mit ihrer Grösse den gesamten Werbemarkt
      3 1 Melden
    • fcsg 30.10.2017 15:32
      Highlight @Sportfan
      Sry, war vorher zu schnell auf dem Senden-Knopf.
      Klar, wird es gemacht es gibt Sportkanäle wie DAZN, Sky. Es gibt Netflix, Amazon Prime etc. für Serien und Filme. Die meisten Angebote haben ein hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis. Private Radiostationen haben lokal teilweise mehr Zuhörer als SRF.
      SRG ist vielleicht nicht gewinnorientiert, aber sie schaltet mit ihrer enormen Marktmacht den Markt aus. Und eine nicht vorhandene Gewinnorientierung sagt nichts über die Effizienz aus. Dafür möchte ich nicht Gebühren blechen, sondern den Service public dort ergänzen durch Private.
      4 1 Melden
    • Pointer 30.10.2017 16:11
      Highlight Das Fernsehen muss nicht gratis werden, es reicht völlig, wenn nur diejenigen für das bezahlen, was sie schauen.
      8 2 Melden
    • Domsh 30.10.2017 16:32
      Highlight Ich wage mich an einen Artikel in meiner Printzeitung zu erinnern, indem stand dass die SRG NEBST Billag-Geldern noch 1.4 Mia. Steuergelder erhält und SFMeteo (tägliche 5min Sendung) 50 Mio. jährlich kostet.
      Das wären dann harte Argumente gegen die Billag.
      7 0 Melden
    • Sportfan 30.10.2017 18:41
      Highlight @Domsh: Also, wenn das die Argumente sind, dann mache ich mir keine Sorgen. Die 1.4 Mia Steuergeld zusätzlich sind schlicht falsch. Die SRG bekommt kein Steuergeld. Das wäre ja sonst im Parlament längst ein Thema gewesen oder in einem Budget aufgetaucht. 1,4 Mia verschwinden nicht mal in Bundesbern spurlos!
      Und wieviel dass SRF Meteo bekommt, wird nicht ausgewiesen. Aber sämtliche Informationssendungen Tagesschau, CH Aktuell, Meteo kosten zusammen 50 Mio pro Jahr.

      Ja, das wären harte Argumente gegen die Billag gewesen, aber leider sind alle komplett falsch!
      5 4 Melden
    • Gubbe 30.10.2017 18:48
      Highlight Sportfan

      Sind sie für die SRG tätig. Sie ereifern sich ja zum Rotwerden. Hat schon jemand die Beträge erwähnt, die Ihre Lieblingsstation durch Werbung einnimmt, welche sie alle 30 min. einblendet? Auch da werden für wenige Sekunden schnell 5-stellige Beträge fällig. Wenn man die Billag als Firma ausschalten würde, die SRG direkt Rechnung stellen würde, würde mehr für weniger hängenbleiben. Würde ich mal so behaupten.
      6 2 Melden
    • Sportfan 30.10.2017 18:50
      Highlight @fcsg: Ja klar die Internationalen Grosskonzerne bedienen auch die Schweiz, aber welchen Schweizer Inhalt bekommen sie von Dazn, Sky, Netflix und Co? Praktisch keinen! Und bezahlen dafür immernoch mehr als für die Billag. Ist es wirklich das, was sie wollen?
      Klar gibt es private Radiostationen, aber auch die meisten überleben nicht mehr ohne Gebühr. Einfach nochmal. Welches private Medium setzt sich für NoBillag ein? Keines! Warum? Weil die Profis in diesem Bereich sehen, dass es nicht anders geht! Die einzigen die wettern, sind die Zeitungsverlage!
      1 6 Melden
    • thunder 30.10.2017 19:20
      Highlight das Fernsehen wird sicher nicht gratis. Fakt ist aber, dass im Gegensatz zu früher, Sport bald nur noch auf Mysport und Teleclub läuft. Die guten Serien auf Netflix. Für das werde ich in Zukunft zahlen müssen. Warum soll ich dann noch für die SRG, mit einem Programm aus dem letzten Jahrhundert, welches ich sowieso nicht schaue, noch bezahlen?
      Die Zeiten ändern sich, aber in Bern und im Leutschenbach hat das noch niemand bemerkt. News und Politsendungen können die Privaten in einem werbefreien Zeitfenster senden.
      4 0 Melden
    • fcsg 30.10.2017 20:17
      Highlight @Sportfan
      Wieso soll ich für Schweizer Inhalte zahlen, die mich nicht interessieren und keinen Beitrag zu unserer Gesellschaft leisten? Wer Schweizer Serien, Filme oder was auch immer sehen will, welche nur der Unterhaltung dienen, soll selber dafür bezahlen und nicht die Allgemeinheit belasten.
      Ich will nicht Billag-Gebühren zahlen um damit Glanz und Gloria, 1 gegen 100 oder irgendwelche im Ausland eingekaufte Serien und Spielfilme zu finanzieren.
      Ich bin selber nicht für Nobillag, weil die Initiative zu weit geht, aber aus meiner Sicht ist das Verhalten der SRG nur noch arrogant.
      6 0 Melden
    • Sportfan 31.10.2017 14:04
      Highlight @Bonzino: Nein ich bin nicht für die SRG tätig, aber wenn ich jetzt immer noch solche Argumente, wie das von ihnen lese, werde ich wirklich rot.

      Klar wird über die 300 Mio Werbung gesprochen, sie wird sogar öffentlich ausgewiesen.

      Und bitte lesen sie die Initiative und nicht nur den Titel. Es geht überhaupt nicht um die Billag als Firma. Es geht darum, dass bei einem Ja keinen einziger "öffentlicher" Franken, weder per Rechnung noch Steuer, noch sonst was zur SRG fliessen darf.

      Hier nochmals der Initiativtext:

      https://nobillag.ch/der-initiativtext-im-wortlaut/


      0 2 Melden
    • Driver7 31.10.2017 16:42
      Highlight einige scheinen es nie zu begreiffen.. viele (und ich auch) wollen nicht gratos Fernsehen, sondern gar kein Fernsehen (und somit auch nix dafür zahlen^^)
      2 0 Melden
  • marcog 30.10.2017 07:44
    Highlight Es braucht einfach mal eine Diskussion, was das SRF genau noch zeigen soll. Champions League und Blockbuster kann man auch auf Sky schauen. Gut recherchierte schweizer Nachrichten gibt es sonst aber immer weniger.
    230 22 Melden
    • Sportfan 30.10.2017 09:32
      Highlight Und warum soll wir die "Filets" den internationalen Konzernen überlassen? Wenn die Champions League und die Blockbuster nicht gezeigt werden, würde die Billag vielleicht 100.-- pro Jahr günstiger. Dafür müsste ich x Zusatzabos lösen. Für mich keine wirkliche Verbesserung der Situation, echt nicht.
      Und was alle Kenner der Materie unisono erklären, dass ein TV Sender, ohne starke Unterhaltung schlicht dicht machen kann. Dann nützen auch die guten Schweizer Nachrichten nichts. .
      15 25 Melden
    • Roterriese #NotMyNati 30.10.2017 10:10
      Highlight @Sportfan, warum sollte ich dir die Champions League und die Blockbuster bezahlen? Bezahlst du mir im Gegenzug mein Netflixabo?
      22 13 Melden
    • Baccara 30.10.2017 13:06
      Highlight Roter Riese, kannst du aufhören in jedem deiner Beträge dasselbe zu fragen? Du willst Netflix, also bitte bezahl das auch. Ich will Netflix nicht, also bezahle ich dir bestimmt kein Abo dafür. Wo sind wir denn hier? Du bezahlst ja offenbar auch nichts für andere Menschen.
      5 12 Melden
    • Roterriese #NotMyNati 30.10.2017 13:16
      Highlight @Baccara, Sportfan will scheinbar Champions League und die Blockbuster. Er will das, also soll er das bitte auch bezahlen. Ich will das nicht, also bezahle ihm bestimmt keine Bilag-Zwangsgebühren dafür. Wo sind wir denn hier?

      Merkst du was?
      13 7 Melden
    • Sportfan 30.10.2017 14:27
      Highlight @roterriese: Wenn sie es schaffen in die Verfassung hineinzuschreiben, dass auch das Netflixabo bezahlt werden soll, dann werde ich das tun, jawohl. Ich bin eben Demokrat.

      Aber mal was anderes: Kann ich denn, weil ich im grenznahen Gebiet lebe und nur im Ausland einkaufe, von den Schweizer Subventionen an die Landwirtschaft befreit werden? Mir doch egal was die machen, ich kaufe nur bei Deutschen Bauern ein! Ah, kann ich nicht? Aha, und wo liegt jetzt ganz genau der Unterschied zum Netflix Argument?
      3 8 Melden
    • Pointer 30.10.2017 16:10
      Highlight Nicht nur was, sondern auch wie es verbreitet werden soll. Braucht es wirklich eine teure Radio- und TV-Infrastruktur oder reicht auch eine Webplattform?
      4 0 Melden
    • Baccara 31.10.2017 09:09
      Highlight Lies mal Sportfans Antwort, roterriese. Ich fahre nie Zug, kann ich dann bitte auch aufhören für die SBB Quersubventionen zu bezahlen?

      Die Veganer hören dann auch auf, die Bauern mit Milch- und Fleischwirtschaft zu subventionieren.

      Am Schluss machen wir jährlich Fragebogen, was und für wen wir wieviel bezahlen wollen. Ein neues Amt ist geboren, die Arbeitslosen kriegen Arbeit.

      (ich habe übrigens keine Kinder, warum bezahle ich für Schulen?)
      0 2 Melden
    • 4kant 31.10.2017 11:45
      Highlight "Gut recherchierte schweizer Nachrichten" klingt irgendwie nach Willhelm Tell und Walterli: sagenhaft.
      2 1 Melden
  • Staatsgebeutelter 30.10.2017 07:29
    Highlight Es geht ja nicht darum die SRG abzuschaffen aber ihr die Kompetenz zu nehmen das Volk zu versklaven indem man es dem Volk frei lässt was sie konsumieren wollen und für was sie schlussendlich auch bezahlen. Die SRG darf ruhig weiterhin senden, einfach nur mit den Mitteln die ihr demokratischerweise zufliessen ohne dass man das Gewaltmonopol des Staates zuhilfe nimmt um die Zwangsgebühren zu einzutreiben
    43 54 Melden
    • Stibbs 30.10.2017 08:13
      Highlight Was "demokratischerweise" bedeutet, wird sich am Abstimmungssonntag zeigen.

      Das, was Du meinst, hat mit "Demokratie" nichts zu tun, sondern mit Marktwirtschaft.
      8 9 Melden
    • Ohniznachtisbett 30.10.2017 09:06
      Highlight Du armer gebeutelter. Ich zahle für direkte Bundessteuer, Staats- und Gemeindesteuer knapp 10'000 Fr. da kommts dann auf 400 Fr. billag eigentlich nicht mehr an. Hiervon bekomme ich wenigstens was, von meinen Steuern bekomme ich aktuell kaum eine Staatsleistung zurück, weil wenn ich mal was brauche (Betreibungsauszug, Strafregisterauszug etc.) zahle ich für jeden Fötzel auch wieder eine Gebühr. Also hör doch auf zu jammern wegen den paar Franken.
      16 16 Melden
    • Sportfan 30.10.2017 09:40
      Highlight @Staatsgebeutelter: Das Volk hat vor 2 Jahren an der Urne entschieden: Ja wir wollen das neue RTVG so wie es ab 2019 in Kraft treten wird.

      Es hat demokratisch entschieden und somit wird der SRG auch das Geld "demokratisch zufliessen".

      Von "Volksversklavung, Gewaltmonopol und Zwangsgebühren" zu schwurbeln, klingt zwar "ach so gebildet und toll", ist aber ziemlich falsch.
      14 10 Melden
  • Tilman Fliegel 30.10.2017 07:24
    Highlight Die Initiative müsste ehrlicherweise, wenn man den Initiativtext liest, "No SRG" heissen. Ich denke dann hätte sie es aber schwerer beim Stimmvolk.
    46 43 Melden
  • JayCee 30.10.2017 07:22
    Highlight Ist es wirklich so unwahrscheinlich? Da bin ich mal auf die Entwicklung gespannt. Die Eigenwerbung hat bei der srg schon angefangen jedoch bewirkt sie, bei mir zumindest, genau das Gegenteil, man sieht wie mit "unserem" Geld umgegangen wird...
    59 23 Melden
    • Sportfan 30.10.2017 09:34
      Highlight @JayCee: Was meinen sie denn damit mit Eigenwerbung und was kostet das Ganze denn zusätzlich? Immerhin erfahre ich so, dass sie offenbar die SRG konsumieren. Dann kann es ja gar nicht so schlecht sein.
      9 13 Melden
  • blablup 30.10.2017 07:19
    Highlight Es steht im Name der Vorlage und wird immer wieder erwähnt. Es regt wohl die Meisten Leute auf, ist aber schlussendlich nie das Thema: Weg mit der privatwirtschaftlichen Inkassofirma! Zieht das Geld entweder über die Steuern ein oder gar nicht!
    40 6 Melden
    • Stibbs 30.10.2017 08:16
      Highlight Von Steuern lese im Initiativtext zwar nichts. Vielleicht halluzinierst Du.
      6 5 Melden
    • Tilman Fliegel 30.10.2017 08:36
      Highlight Das würde ich auch unterstützen, aber das ist nicht, was die Initiative will.
      7 2 Melden
    • LookatLuki 30.10.2017 08:58
      Highlight Die Billag-"Inkassofirma" ist ab 2019 bereits weg. Mit der knapp angenommenen Revision des RTVG wurde die Abgabe in eine Haushaltsabgabe umgewandelt, die von ihrem jeweiligen Einwohneramt eingezogen wird. Die Funktion der Billag AG fällt damit weg, das ist bereits beschlossen.
      11 4 Melden
    • Sportfan 30.10.2017 09:45
      Highlight Dass die Initiative eine falschen Titel hat, muss man den Machern vorwerfen. Es geht in dieser Initivative auch nicht um die Billag (privatwirtschaftliche Inkassofirma), sondern 100 % gegen die SRG. Der Name Billag wurde nur genommen, weil diese Firma keinen guten Ruf hat.

      Wenn Sie aber den Initiativtext:

      https://nobillag.ch/der-initiativtext-im-wortlaut/

      lesen, dann werden sie feststellen, es geht um alles und zwar sofort. Der Bund darf keinen öffentlich rechtlichen Sender (weder durch Gebühren noch Steuern) finanzieren/subventionieren.
      14 3 Melden
    • Madison Pierce 30.10.2017 10:05
      Highlight @LookatLuki: Das ist so leider nicht korrekt. Man hat es verpasst, die Gebühren neu durch die Steuerbehörden einziehen zu lassen.

      Neu hat diesen Auftrag einfach die Serafe AG statt der Billag AG.

      Weshalb man immer noch den teuren Umweg über eine Inkassofirma geht, wurde nicht kommuniziert. Vetternwirtschaft wäre eine Möglichkeit...
      15 1 Melden
    • Sportfan 30.10.2017 11:03
      Highlight @Madison Pierce: Nein, der Grund ist der, dass man nicht will, dass das eine Steuer ist. Jede Steuer kann vom Parlament geändert oder gestrichen werden. Wenn also links oder rechts die Mehrheit hätte, könnte die "Mediale Kontrolle" abgeschafft werden und das will man nicht. Aus gutem Grund wie mir scheint. Deshalb ist es eine Gebühr und keine Steuer!
      7 6 Melden
    • Madison Pierce 30.10.2017 11:37
      Highlight @Sportfan: Dann schreibt man die Gebührenpflicht in die Verfassung, so wie den Mehrwertsteuersatz.
      5 1 Melden
    • Sportfan 30.10.2017 14:37
      Highlight @Madison Pierce: Kann man machen und dann die Höhe auch gleich noch mit dazu? Dass man jedes mal eine Volksabstimmung machen muss, um diese zu ändern oder anzupassen? Würde das nicht ein wenig übers Ziel schiessen?

      Ich verstehe die Aufregung um diese Rechnung nicht ganz. Ob ich nun 10'365 ans Steueramt überweise, oder 10'000 ans Steueramt und 365 an die Billag, spielt mir jetzt wirklich keine grosse Rolle. Ich bezahle im Jahr so an die 60, 70 Rechnungen, da macht eine mehr, nicht viel aus. Und ob der Staat günstiger einzieht als die SRG, das müsste dann noch bewiesen werden.
      0 1 Melden
    • Tilman Fliegel 30.10.2017 15:14
      Highlight @Sportfan: Der Unterschied ist die Progression. Wenn jemand 2000 Steuern zahlt, sind die 365 vielleicht nur noch c. 50.
      3 0 Melden
    • Sportfan 31.10.2017 16:58
      Highlight @Tilman Fliegel: Ach so, verzeihung, sie meinen die Gebühr Einkommensabhängig.

      Darüber kann man gerne sprechen. Habe ich kein Problem damit. Aber ich glaube kaum, dass das in der aktuellen Diskussion einen Einfluss hat. Und dass das den Solidaritätsgedanken grösser macht. Im Moment geht es um alles, darum, dass wir diesen Gedanken einmal durchspielen können. Bei einem Ja zur Initiative, ist ab 1. Januar 2018 Schluss mit allem.

      0 0 Melden
  • wydy 30.10.2017 07:19
    Highlight Ich gehöre zu den Leuten die 0 service public schaue. Ich gehöre zur Netflixgeneration und wenn es in Diskussionen darum geht ob bspw sternstunde aus dem programm gestrichen werden soll, kenn ich die sendung nicht. Trotzdem zahle ich jedes jahr gebühren weil ich konsumieren könnte und aus solidarität gegenüber den anderen. Weil ich lüge und doch etwas schauen würde wie fussball/nachrichten. Nursind 450.- zu viel und meine solidarität hat grenzen. Ich war für die alternative, doch wurde die begraben. Bei einem nein von 50.1% wird sich die srg auf die schulter klopfen und es ändert sich nichts.
    50 17 Melden
    • Posersalami 30.10.2017 08:59
      Highlight Ja und ich habe weder Kinder noch ein Auto, soll ich auch fordern von den Abgaben für Schule und Strasse befreit zu werden? Wenn sie die Sternstunden nicht kennen schauen sie halt mal rein. Ist halt keine seichte Unterhaltung à la Netflix..
      13 15 Melden
    • Sportfan 30.10.2017 10:02
      Highlight Wieviel darf denn die Alternative kosten? Und wir sprechen nicht mehr von 450.-- sondern von 365.-- pro Jahr.

      Ich wäre auch für die Alternative gewesen, wenn die auch etwas bringt. Aber es hat mir bis heute niemand gesagt, was ich denn für 200.-- bekomme und was nicht mehr. Niemand. Der Gegenvorschlag wurde einfach so aufgebracht, ohne auch nur eine Sekunde über die Folgen nachzudenken. Ich finde das ist eine verantwortungslose Politik. Aber offenbar funktioniert dieses einfache Spiel, Sie haben Ihre Meinung ja offenbar deswegen gemacht.
      7 5 Melden
    • wydy 30.10.2017 10:41
      Highlight @Posersalami ihre Antwort ist etwas unfair. Das Argument mit Sternstunde ist, dass ich ausser Sport und 10vor10 nicht weiss, was überhaupt für Sendungen auf dem SRG existieren. Ok es gibt Sternstunde, Schawinski, den Bestatter, aber was das jetzt genau ist, keine Ahnung. Ich schaue schlichtweg nicht mehr Fernsehen sondern nur noch über Streaming Portale. Ich bin auch für einen Service Public, Kinderabgaben, AHV, IV... Aber 450.- sind zu viel für einen Service Public und ich habe nicht das Gefühl, dass sich bei einem knappen Resultat etwas ändert. ich fühle mich nirgends wirklichernst genommen.
      7 2 Melden
    • Posersalami 30.10.2017 11:50
      Highlight @ wydy: Ich schaue seit Jahren ausschliesslich über das Onlineportal vom SRG die Sendungen. Wenn sie das Angebot nicht kennen ist das halt nicht die Schuld der SRG. Sie können ja das nächste mal anstatt Netflix zu schauen sich mal zB. durchs Angebot der Sternstunden klicken und anschauen, was sie interessiert..

      Ich wäre auch dafür, das ganze Unterhaltungszeugs aus dem Programm zu kippen! Keine ausländischen Serien und Blockbuster mehr! Dafür gibts wirklich die Privaten. Aber alles andere muss bleiben!
      2 5 Melden
    • 4kant 30.10.2017 12:01
      Highlight @Posersalami
      Du bezahlst die Schulen und Strassen nicht für Deine Kinder, oder für Dein Auto. Du bezahlst dafür, dass es auch dann noch ausgebildete Ärztinnen und Altenpfleger gibt, wenn Du im Pflegeheim dahinvegetieren wirst. Du bezahlst für eine unerlässliche Infrastruktur, die Du täglich in Anspruch nimmst, ob Du nun das Haus verlässt, oder nicht. Ohne diese Infrastruktur müsstest Du verhungern und beim nächsten Infekt verrecken.
      Das ist bei der SRG anders. Für die SRG gibt es schlicht keine Notwendigkeit. Sie ist so nötig und nützlich, wie der Puff in Deinem Kaff.
      7 5 Melden
    • Posersalami 30.10.2017 13:00
      Highlight @4kant: Die SRG ist nötig, andernfalls haben wir bald italienische Verhältnisse. Ihnen würde das sicher passen, wenn ihr Übervater aus seiner Villa im Herrliberg die Medien orchestriert, stimmts? Wie stellen sie es sich vor, dass ein rätoromonanisches Radio privat finanziert werden soll, das nicht nur die neusten Hits spielt? Um in ihrem Narrativ zu verbleiben, was spräche denn gegen ein privatisiertes Bildungswesen?

      In meinen "Kaff" ist ihre SVP unerwünscht. Mein "Kaff" ist rot-grün regiert und das wird sich auch bei den Erneuerungswahlen nächsten März nicht ändern :)
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  • dracului 30.10.2017 07:17
    Highlight Mit Bauernfängerei geht Frau Leuthard einer inhaltlichen Diskussion über die Ausrichtung des SRF aus dem Weg. Erst nach Jahren der Geldverschwendung und unter Druck wurde der Billag-Auftrag durch eine Neuvergabe optimiert. Dann werden die Privathaushalte entlastet bzw. die Gebühren so umverteilt, dass sich für das SRF nichts ändert. Zum Schluss kommt dann noch die Service Public-Keule mit der Sprachvielfalt im Abstimmungskampf zum Einsatz. Mal schauen, ob die Stimmbürger diese Manipulation durchschauen oder ihre Stimme mit einem „Hunderter“ erkauft werden kann?
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    • Tilman Fliegel 30.10.2017 08:39
      Highlight Abschaffung der Kopfgeld-Gebühren wäre ich sofort einverstanden. Aber dass der Bund praktisch gar keine Radio- und TV-Sendet mehr unterstützen soll, finde ich falsch. Die Initiative verlangt leider letzteres.
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    • Sportfan 30.10.2017 10:12
      Highlight @dracului: Ui, ziemlich viele Fehler. Dass die Billag neu eingezogen wird, hat das Parlament rund 1 Jahr vor Einreichung der NoBillag verabschiedet. Also kein Druck. Dass die Haushalte entlastet werden, wurde im gleichen RTVG festgehalten, also auch ein Jahr vor NoBillag. Dass die Diskussion über den Inhalt nicht geführt wird, hat damit zu tun, dass die NoBillag Initiative jetzt auf dem Tisch liegt und diese die Diskussion verunmöglicht.
      Frau Leuthard kann also genau 0 dafür und dass man sie dann als Bauernfängerin bezeichnet ist einer Demokratischen Diskussion unwürdig.
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  • Michel@sith 30.10.2017 07:16
    Highlight So Chancenlos wie der Autor schreibt, ist die Initiative wohl nicht, wenn alle so nervös werden. Viele werden die reale Sparmöglichkeit sehen und diese auch nutzen.
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    • rummelsnuff 30.10.2017 09:45
      Highlight Sorry aber bei 356.- Fr im Jahr mehr Geld im Sack wird wohl den Bedürftigen nicht wirklich geholfen. Wem aus der Privatwirtschaft bezahlte News helfen könnten liegt für mich ziemlich klar auf der Hand. Die Finanzierung von unabhängigen TV Formaten über Pay TV ist in der kleinen Schweiz einfach nicht realistisch. Deshalb ist für mich nobillag NO keine Frage.
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    • 4kant 30.10.2017 12:05
      Highlight @cbishoea
      Selbst die Schweiz hat Youtuber, die davon leben können. Sie betreiben quasi einen Fernsehsender in Alleinregie. Das beweist, dass man mit einem Fast-Gleich-Null-Budget einen profitablen TV-Sender betreiben kann, dank extrem billiger Verbreitung via Internet. Das Sendemastennetz und die TV-Satelliten sind hierfür überflüssig gewoden, deren astronomischen Kosten längst kein Hindernis mehr.
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    • Sportfan 30.10.2017 14:51
      Highlight @4kant: Klar gibt es Youtuber die davon leben. Warum? Weil sie getarnte Werbung machen, schon mal überlegt, warum die "Influenzer" genannt werden und nicht etwa "Informierer" ? Und wenn Youtube Werbung für sie sinnvoller Medienkonsum ist, dann verstehe ich, dass sie hier immer wieder herumbrüllen, die SRG mache nichts für die Schweiz.

      Und ja, es hat noch niemand hier über die Verbreitungskosten geschrieben. Noch niemand, weil die gar kein Thema sind. Die Verbreitung (Sendemast und Satellit) bezahlen wir (ziemlich überteuert) der Swisscom oder UPC, nicht der SRG.
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  • Shlomo 30.10.2017 07:08
    Highlight Der Vergleich hinkt gewaltig Herr Müller.
    Die Armee hatte bereits vor der GSOA-Initiative bis jetzt eine Existenzkriese. Im Gegensatz zur Armee erbringt das SRF jedoch einen Service Public mit einem vergleichbaren Budget wie die öffentlich rechtlichen Sendern in unseren Nachbarländern.
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  • Schneider Alex 30.10.2017 06:59
    Highlight Der Bundesrat, die grosse Mehrheit des Parlamentes und die SRG hatten absolut kein Interesse, den Stimmbürgerinnen und Stimmbürger einen Gegenvorschlag zur No Billag Initiative zu unterbreiten. Aus diesem Grunde sollten auch die Personen, welche die No Billag Initiative viel zu radikal finden, im März 2018 ein JA zu dieser Initiative in die Urne legen.
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    • Quacksalber 30.10.2017 08:08
      Highlight Und was dann?
      6 8 Melden
    • Stibbs 30.10.2017 08:18
      Highlight So. Also wenn man ein Initiative zu radikal findet, sollte man JA stimmen. Komische Logik.
      16 5 Melden
    • Tilman Fliegel 30.10.2017 08:41
      Highlight Wieso soll ich Ja stimmen, wenn mir die Initiative viel zu radikal ist? Damit am Schluss etwas umgesetzt wird, was ich gar nicht will?
      18 3 Melden
    • Schneider Alex 31.10.2017 06:06
      Highlight Die SRG soll nicht zerschlagen werden. Viele Programmteile sind in Ordnung. Die No-Billag-Initiative ist mir eigentlich viel zu radikal. Wenn sich aber das Parlament, der Bundesrat und die SRG selbst bezüglich Programminhalten und Gebühreneinnahmen weiterhin in Richtung "weiter wie bisher" bewegen, sehe ich mich gezwungen dieser Initiative zuzustimmen.
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  • pamayer 30.10.2017 06:46
    Highlight Die Rechten wollen den staatlich rechtlichen Informationskanal zu Gunsten ihres privaten Einheitsbreis sabotieren.
    Berlusconi gewann Dank seiner Medienkanäle, Trump griff die Medien harsch an, Erdogan zerstörte den unabhängigen Journalismus nachhaltig.
    Alles Diktatoren. Noch Fragen?
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    • ETH1995 30.10.2017 08:50
      Highlight Linke gegen Krieg, Rechte gegen öffentliche, unabhängige Information..
      9 8 Melden
  • Majoras Maske 30.10.2017 06:30
    Highlight Wie schön, wenn dann nur noch Akteure mit politischer Agenda die Politik kommentieren würden. Wer ein Blick nach Italien oder den USA wirft, wird feststellen, wie bereichernd es ist, wenn man die Medien "liberalisiert". Ich freu mich auch schön, wenn zukünftig Weltwoche TV einem durch den Abstimmungssinntag begleitet und nicht mehr die SRG. Und dass die Medien in letzter Zeit darüber so viel berichten, liegt eher an Eigeninteresse.
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    • 4kant 30.10.2017 12:10
      Highlight Am besten wäre, wenn SRG, Weltcoche TV, NZZ TV jeder den Abstimmungssonntag begleiten würden.
      Das wäre echte Meinungsvielfalt, echte Ausgewogenheit der Information. Das Monopol der SRG macht dies unmöglich. Also: Weg mit dem Monopol der SRG!
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    • Majoras Maske 30.10.2017 17:01
      Highlight Die NZZ und Blocher haben schon heute die Möglichkeit einen Sender zu gründenq und den Abstimmungssonntag zu kommentieren. Das sie vermutlich tiefe Einschaltquoten haben würden, liegt eher an ihrer Ideologie als an der bösen SRG.
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  • mein Lieber 30.10.2017 06:21
    Highlight Ich finde es bedenklich dass von jungen Rechten die Rede ist, welche die nobillag unterstützen. Die Medien machen es sich einmal mehr zu einfach und benennen mal schnell einen Buhmann... Und werden wohl einmal mehr böse erwachen.
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    • diff 30.10.2017 08:14
      Highlight Die Initiative wurde von der JSVP und den Jungfreisinnigen lanciert, also ist es legitim von "jungen" Rechten zu sprechen.
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    • Sportfan 30.10.2017 10:20
      Highlight Nein, die Medien machen es sich nicht zu einfach. Die NoBillag wurde von Mitgliedern der jungen SVP und FDP gemacht. Die wären schön frustriert, wenn die nicht mehr als "Junge Rechte" benannt würden!
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    • Graustufe Rot 30.10.2017 11:35
      Highlight Noch präziser: von neoliberalen Sozialabbauern mit dem Ziel einer gleichgeschalteten Medienlandschaft, wie es sie auch in autokratischen und diktatorischen Regimes gibt. Das Vouch soll denken, was die denken. Der Begriff "Hirnwäsche" würde in greifbare Nähe rücken.
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  • Roterriese #NotMyNati 30.10.2017 06:19
    Highlight W statt darüber zu reden, was vernünftige Alternativen zu «No Billag» wären. Wie sähe eine liberale Medienordnung aus, mit einer günstigeren, auf ihre Kernaufgabe reduzierten SRG, und privaten Anbietern, denen neben der SRG genug Luft zum Atmen bleibt?"

    Das Parlament und der Ständerat hätten die Möglichkeit gehabt, einen vernünftigen Gegenvorschlag zu formulieren. Die Retourkutsche wird im März kommen.
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    • Stibbs 30.10.2017 10:12
      Highlight "Kernaufgabe" wurde noch von niemandem definiert, genau so wenig wie der ominöse "Plan B" in der Rentenreform-Debatte, den es, wir wissen es heute, gar nie gegeben hat.
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  • Halb Wissen 30.10.2017 06:13
    Highlight Es ist ein gefährliches Spiel mit dem Feuer ein Ja einzulegen und auf knappes Nein zu Geffen.
    Was sollte jemand machen, der den Politikern ihre Arroganz aufzeigen will?
    Indem sie keinen Gegenvorschlag ausgearbeitet haben, zwingen sie mich dazu zwischen Müll und Apfall zu entscheiden.
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    • Stibbs 30.10.2017 08:20
      Highlight Genau. Die Urne ist kein Instrument, um Denkzettel zu verteilen.

      Wir sollten unsere Direkte Demokratie schon ein wenig mehr schätzen.

      Aber eben. Was man hat, das schätzt man nicht.
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    • ujay 30.10.2017 10:13
      Highlight @Halbwissen....Abfall heisst das und als Müll und Abfall möchte ich hier mal das Programm der allermeisten Privatsender bezeichnen. Da die grossen Medienhäuser, z.B. Ringier in der Deutschschweiz beheimatet sind, ist die Billaggeschichte, im Gegensatz zur Westschweiz und dem Tessin, hier zum grossen Thema hochgekocht worden und viele fallen darauf rein....aber die manipulierte Masse merkts nicht mal😂😂😂
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  • ujay 30.10.2017 06:09
    Highlight No Billag hat keine Change. Ist vielleicht in der Deutschschweiz ein Thema. In der Westschweiz und im Tessin wird diese Initiative haushoch abschiffen....
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    • stan1993 31.10.2017 17:53
      Highlight Dann bin ja mal froh hat sie keine change. Was auch immer das heissen mav.
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  • fcsg 30.10.2017 05:31
    Highlight Ganz ehrlich, das ganze Theater hat die SRG und Leuthard selber eingebrockt. Denn anstatt aufzuzeigen, dass man gewillt ist die SRG effizienter und schlanker aufzustellen, hat man durch eine kleine Reduktion der Gebühren (die eigentlich keine ist, sondern grösstenteils nur eine Umverteilung) versucht die Diskussion abzuwürgen. Dann kam noch das Gejammere der Akteure bei der SRG. Wir brauchen eine SRG für einen Service Public, aber was die SRG im Moment macht, geht weit darüber hinaus, aber offensichtlich ist man unfähig darüber eine Diskussion zu führen.
    41 10 Melden
    • Stibbs 30.10.2017 08:23
      Highlight Freue mich schon auf's Rickli TV. Dann hätten wir eine echte Alternative zu Teleblocher. Hübscher ist sie ohne Zweifel ...
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«No-Billag-Propaganda» – Forscher schäumt wegen Bericht über «linke» SRG-Journalisten

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