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Le conseiller federal Ignazio Cassis signe le livre d'or du Conseil d'Etat genevois dans le salon jaune de l'Hotel-de-Ville, lors de sa visite de travail avec le Conseil d'Etat genevois, ce mardi 5 decembre 2017 a Geneve. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Ignazio Cassis: Der Bundesrat will auf Twitter einen Neustart. Bild: KEYSTONE

Bundesrat Cassis löscht 90 Prozent seiner Tweets 



Bundesrat Ignazio Cassis hat sein Profil in den sozialen Medien aufpoliert: Der Aussenminister liess hunderte Twitter-Nachrichten aus seiner Zeit vor der Wahl in die Regierung von seinem Kurznachrichtendienst-Konto entfernen – auch politische Äusserungen etwa zur EU.

Wie der «Tages-Anzeiger» am Donnerstagabend unter Berufung auf die Cache-Funktion von Google berichtete, zählte Cassis Twitter-Konto @ignaziocassis am 17. Dezember 2017 noch 580 Kurznachrichten. Nach der Säuberungsaktion waren es am Donnerstag nur noch deren 43. Über 90 Prozent verschwanden.

Cassis trat Twitter im März 2011 bei. Gemäss Angaben der Webseite Politwoops, die gelöschte Tweets von Politikern archiviert, wurden seitdem mehrere hundert Kurznachrichten vom Konto gelöscht. Einige davon waren zuvor während mehreren Jahren einzusehen.

Unter den entfernten Äusserungen ist etwa ein Tweet vom Juni 2016 nach dem Austrittsentscheid Grossbritanniens aus der EU. Im Wortspiel erklärte der damalige Tessiner FDP-Nationalrat: «Brexit, Grexit, Quitaly oder Endenemark? AdiEU everybody!» Seit Anfang November ist Cassis Schweizer Aussenminister. Zu seinen wichtigsten und umstrittensten Aufgaben zählt dabei das EU-Dossier.

Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) erklärt die Säuberungsaktion gegenüber dem «Tages-Anzeiger» damit, dass Cassis entschied, seine Social-Media-Konten als offizielle Konten des Departementsvorstehers weiterzuführen. Dessen Konto wurde in ein offizielles Bundesratskonto umgeändert.

Die Tweets aus der Zeit vor der Wahl in den Bundesrat hätten nichts mit seiner jetzigen Funktion zu tun, liess das EDA verlauten. Auch der Facebook-Auftritt von Cassis soll demnach noch bereinigt werden. (sda)

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Ignazo Cassis: Der neue Bundesrat

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5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Mutzli 29.12.2017 10:54
    Highlight Highlight Ach du heilige...Das dieses unglaubliche Wortspiel ihn nicht automatisch von der Wahl disqualifiziert hat! Da müsste dringendst die Verfassung angepasst werden. :-P
  • Linus Luchs 29.12.2017 08:29
    Highlight Highlight Bei einer Windfahne wie Cassis ist es logisch, dass ältere Tweets zum Problem werden.
  • User03 29.12.2017 08:10
    Highlight Highlight Finde ich richtig.
    Ich muss mich manchmal fremdschämen, wenn Facebook mir eine Erinnerug von über 9 Jahren schickt, als ich noch ein Teenager war. Heute würde ich auch nicht mehr unterschreiben, was ich damals so gepostet habe. 😂

    (z.B. all die Frei.Wild und Böhse Onkelz Videos. omg)
  • rodolofo 29.12.2017 07:59
    Highlight Highlight Löschen und Neustart muss ja nicht von vornherein schlecht sein!
    Mal sehen, was da Neues auf uns zukommt!
    Sympathisch-Gesellig, wie wir das von unseren "Latinos" gewohnt sind, ist er ja!
    Der Charmeur aus der Kaffe-Werbung mit "Igge aabe gar keine Audo..." kommt mir da gerade in den Sinn.
    Wenn aus dem "Kranken-Cassis" nur kein "Kraken-Cassis" wird!
  • Ihr Kommentar hat 20min Niveau 29.12.2017 07:27
    Highlight Highlight Ist der Praktikant erwachsen geworden? ;-P