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epa06335606 A handout photo made available by Tesla 16 November 2017, showing Tesla founder Elon Musk presenting the new Roadster electric sports vehicle (on background), presented to media 16 November 2017 at Tesla's Los Angeles design centre, Los Angeles, USA. Tesla says the Roadster will accelerate from 0-60 mph (or 0-96 km/h) in less than two seconds. Tesla says the new Roadster will cost 200,000 USD and will be released in some three years time. Tesla has began to take in orders for the new Roadster, and says new buyers will have to pay a 45,000 USD deposit. However, clients interested in buying one of the first 1,000 vehicles of the limited edition 'Founders Series' will have to pay 250,000 USD for the car.  EPA/TESLA HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Elon Musk mit dem neuen Tesla-Roadster. Bild: EPA/TESLA

Liebe Tesla-Fans, wir müssen reden

Die Probleme, die sich wegen Teslas «Autopilot» stellen, sind gravierend und betreffen uns alle. Eine kritische Einordnung.



Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Und jetzt kritisiert ausgerechnet der Schurter die Tesla-Fans. Dabei ist er doch selbst der grösste Apple-Fanboy ...

Fürs Protokoll: Wer Diskussionspartner als «Fanboy» verunglimpft, ist nicht am echten Austausch von Argumenten interessiert. Der Begriff steht bei mir auf dem Index. Ich verwende ihn hier ausnahmsweise zu satirischen Zwecken.

Beleidigende Kommentare und unbegründete Angriffe werden kommentarlos gelöscht. Hingegen freue ich mich auf eine angeregte und tiefgründige Diskussion.

Aber der Reihe nach ...

Der perfekte Shitstorm

Wer in den letzten Wochen die Berichterstattung über Tesla verfolgte, musste sich verwundert die Augen reiben. Was ist nur aus dem Medienliebling Elon Musk geworden?

Eine negative Schlagzeile jagte die nächste. Fast täglich gab es neue Hiobsbotschaften aus Kalifornien.

Tesla im perfekten Shitstorm.

Dabei hatte 2018 gut angefangen für Musk. Der Multimilliardär nutzte im Februar einen Raketenstart für kostspielige, aber unbezahlbare Werbung aus dem Weltraum.

Ein kirschroter Elektroflitzer, der schwerelos durchs All gleitet. Was sollte dieses Unternehmen aufhalten?

Musk wurde als Visionär gefeiert, der dereinst mit einer Kolonie auf dem Mars die Menschheit retten könnte.

Darob gingen die massiven Produktionsprobleme auf dem Heimatplaneten zumindest vorübergehend vergessen ...

epa06506017 A handout photo made available by SpaceX on 08 Ferbuary 2018 shows a Tesla Roadster car in space after being launched with the SpaceX Falcon Heavy rocket, 06 February 2018. SpaceX, founded by Elon Musk, launched its Falcon Heavy rocket, the most powerful rocket in the world. As part of its payload the Falcon Heavy is carrying Musk’s cherry red Roadster from Tesla, his electric car company.  EPA/SPACEX /  HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Völlig schwerelos: Tesla-Roadster mit Fahrerpuppe. Bild: EPA/SPACEX

Der Wendepunkt

Keine zwei Monate später landet der 48-Jährige auf dem harten Boden der Tatsachen. Ein tragischer Wendepunkt ist der tödliche Unfall auf einer kalifornischen Autobahn, bei dem ein Familienvater und Apple-Ingenieur das Leben verliert. Tesla versagt bei der Krisenkommunikation und verspielt viel Goodwill.

Noch sind die Umstände nicht geklärt und es läuft die offizielle Untersuchung. Sie soll klären, ob der «Autopilot» versagte, der Mensch, der hinter dem Lenkrad sass, oder beide.

Doch gab es vorschnelle Schuldzuweisungen, die nicht zielführend waren, sondern unangebracht, ja pietätlos:

Halten wir fest:

Play Icon

Diverse bei YouTube veröffentlichte Videos zeigen, wie der Tesla-Autopilot ohne Strassenmarkierungen problemlos navigiert. Allerdings filmt in diesem Fall der «Lenker» das Geschehen, statt die Hände frei zu haben, um notfalls einzugreifen und das Steuer übernehmen zu können. Video: YouTube/Autopilot Perfect

Was Tesla mit Apple verbindet

Um zu verstehen, warum kritische Berichte über den Elektroauto-Pionier dermassen heftige Reaktionen auslösen, lohnt es sich, die Gemeinsamkeiten mit Apple zu betrachten.

Und beide Unternehmen schaffen es, bei Fans und Kunden eine Wir-gegen-den-Rest-der-Welt-Stimmung zu erzeugen.

Daraus folgt:

Apple und Tesla wecken extrem starke Emotionen.

Wenn Fans (zu sehr) lieben

Es spricht an sich nichts dagegen, dass sich Menschen mit einer Marke oder einem Unternehmen identifizieren. Wir sind keine Maschinen, sondern emotionale Wesen.

Während Christentum, Islam und Co. in aufgeklärten, demokratischen Staaten Gott sei Dank (Tschuldigung!) an Relevanz verlieren, rücken die Ersatzreligionen nach.

Das erkennt man daran, dass umgehend von medialen Verschwörungen und «Bashing» die Rede ist, wenn Berichte erscheinen, die das vergötterte Unternehmen und seine Produkte infrage stellen oder in schlechtem Licht erscheinen lassen.

Ja, auch ein glänzendes Smartphone kann starke Gefühle auslösen. Und wer in einem «Model X» den Neuwagenduft einatmet, dürfte sich der Lichtgestalt Elon Musk ganz nah fühlen.

Wenn aber jede Kritik an einem Unternehmen als persönlicher Angriff empfunden und kategorisch abgelehnt wird, ist das verheerend. Denn es geht um sehr viel mehr ...

Mensch und Maschine

Es gibt leider eine weitere tragische Parallele, was Apple und Tesla betrifft. Die Produkte beider Unternehmen können verheerende Auswirkungen haben im Strassenverkehr.

Das iPhone hat am Steuer nichts verloren, wie auch die «Autopilot»-Funktion nicht für das autonome Fahren taugt.

Dass sich Tesla-Fahrer dazu hinreissen lassen, die Hände nicht in Nähe des Steuers zu belassen, weil die «Autopilot»-Software schon dermassen gut funktioniert, ist menschlich nachvollziehbar – und brandgefährlich.

Ja, ich halte es für egoistisch und dumm, so das eigene Leben und das von unbeteiligten Dritten aufs Spiel zu setzen.

Das Problem: Tesla trägt wegen missverständlicher Kommunikation eine Mitverantwortung beim verantwortungslosen Verhalten einzelner Kundinnen und Kunden.

Image

Mit solchen Videos wirbt Tesla für das «Autopilot»-Feature. screenshot: tesla.com

Auf dem Prüfstand steht das Versprechen von Tesla, wonach sich die Fahrzeuge in näherer Zukunft per Software-Update in autonom fahrende Autos verwandeln liessen.

Der US-Journalist Timothy Lee beschreibt in einem lesenswerten Beitrag bei Ars Technica, warum Teslas Versprechungen hinsichtlich selbstfahrender Autos problematisch sind.

Die wichtigsten Erkenntnisse:

Image

«Full Self-Driving Hardware», verspricht Tesla. Noch sind die Autos aber nicht so weit. screenshot: tesla.com

Fazit: Wir werden in nicht allzu ferner Zukunft erleben, wie der Strassenverkehr dank selbstfahrenden Autos um Welten sicherer und entspannter abläuft. Und wir werden uns verwundert an die Zeit zurückerinnern, in der abgelenkte und betrunkene Lenker unsägliches Leid verursachten.

Noch sind wir aber nicht dort, und müssen genau hinschauen, wenn Leben durch nicht ausgereifte Features oder die missbräuchliche Bedienung derselben gefährdet ist.

Es braucht die öffentliche Diskussion und es braucht strenge rechtliche Leitplanken, um alle Verkehrsteilnehmer zu schützen.

Das weiss niemand besser als der Tesla-Chef selbst. Nur öffentlich sagen kann er dies nicht. Das müssen andere.

Und jetzt du!

Schreib uns via Kommentarfunktion! Der Autor antwortet gern auf begründete Kritik und nimmt zu Fragen Stellung.

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Neue Transportvision von Tesla-Gründer Elon Musk

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Video: watson/Nico Franzoni

Wie Elon Musk mit Tesla durchstartete

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    Alle Leser-Kommentare
  • arpa 25.04.2018 08:50
    Highlight Highlight Letzte Woche haben wir auf der Autobahn einen Tesla überholt. Ich war Beifahrer und habe auf den Fahrer rübergeschaut. Und was sehe ich? Smartphone im Querformat, gehalten von beiden Händen des Fahrers.. vermutlich am Gamen/Video schauen..

    Sowas fasziniert mich, aber wenn ich daran denke dass der Autopilot eben auch Fehler macht, ist das keine gute Entwicklung.. dieser Typ hätte niemals reagieren können.. niemals.. wie will die Polizei sowas kontrollieren?
    Da ist mir der Typ im Subaru Justy mit dem Handy in nur einer Hand sympatischer.. wenn auch gefährlich..
  • Teslanaut 25.04.2018 02:04
    Highlight Highlight Unter Punkt 2 steht: Doch gab es vorschnelle Schuldzuweisungen, die nicht zielführend waren, sondern unangebracht, ja pietätlos:
    Das Opfer sei selbst schuld, weil es nicht richtig reagiert habe, teilte Tesla in einer Stellungnahme mit.
    Halten wir fest: Wenn Tesla-Fahrer die Hände nicht am Lenkrad ihres Fahrzeugs haben, kann dies lebensgefährlich sein. Ganz egal, ob der «Autopilot» aktiviert ist, oder nicht.
    Na also, klare Aussage: Der Fahrer war selber schuld!

    • @schurt3r 25.04.2018 06:29
      Highlight Highlight Ich erklärs dir gern noch einmal:
      Bevor die «Schuldfrage» bzw. Unfallursache nicht durch eine unabhängige Untersuchung geklärt ist, sollten weder das betroffene Unternehmen noch irgendwelche Fans, Journalisten etc. Schuldzuweisungen vornehmen.
    • MSpeaker 25.04.2018 07:27
      Highlight Highlight @schurt3r ist denn dieser Artikel nicht auch eine Art Schuldzuweisung? Würde man es wirklich neutral betrachten wollen, müsste man mit jediglicher Berichterstattung warten bis die Untersuchungen abgeschlossen sind und wenn der Fahrer zu 100% schuld ist gar nie darüber berichten, da es täglich abertausende Autonfälle gibt.
      Das soll gar keine Kritik an dir oder Watson sein, denn ihr habt ja nicht als erste oder einzige von dem Unfall berichtet ;)
    • Teslanaut 25.04.2018 21:34
      Highlight Highlight @schurt3r: Exakt Deiner Meinung - nur hat Watson ganz klar bei jedem Artikel den Titel so gewählt, dass offensichtlich Tesla technische Probleme habe! Es wurden Artikel von „Mobilegeek“ und der DPA übernommen, die konsequent immer das Problem bei Tesla orteten - da war nie etwas von Unschuldsvermutung!
      Mein Arbeitsweg ist Olten-Basel, fast täglich fahre ich zu unregelmässigen Zeiten die Strecke immer mit „Autopilot“ – dutzende Male hatte ich Beinahe-Crashs - immer dieselben Stellen (Kreuz Egerkingen/Belchen- und Arisdorftunnel, Abzweigung BaselCity). Extra provoziert und den Fehler erwartet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • fischolg 25.04.2018 01:50
    Highlight Highlight Ich finde den ganzem Rummel um den toten Fahrer doch etwas zu viel. Egal ob Fahrassistenz oder nicht, Tatsache ist, dass dieser Ingenieur hätte mitschauen sollen und reagieren, wenn er denn in eine brenzlige Siatuation kommt. Ich würde nie, egal ob mit oder ohne Warnung, die Kontrolle einem Automatismus überlassen, wenn es eine gefährliche Situation ist. Vor allem nicht im Anfangsstadium der Technik. Diese ist definitiv noch nicht so weit, als dass wir nicht mehr steuern müssten, aber es ist ein Anfang. Der Tod ist tragisch, aber das hätte genauso Google passieren können.
  • Roboter 24.04.2018 22:25
    Highlight Highlight Die Überheblichkeit der Techfirmen ist beängstigend. Der Tesla Unfall bzw. die Reaktion Teslas ist hier aber eher nur schlechte Kommunikation.
    Richtig übel und bezeichnend für obgenanntes Verhalten ist das Vorgehen von Uber. Der Unfall bei welchem kürzlich eine Frau getötet wurde brachte zu Tage dass Uber die bestehenden Sicherheitsassistenten von Volvo deaktiviert hatte. Wären sie aktiv gewesen wäre der Unfall gemäss Volvo verhindert worden. Die Ingenieure bei Volvo entwickeln Sicherheitsassistenten seit Jahrzehnten, aber so ein paar Schnösel aus Silicon Valley wissen es besser.
  • LB_CH 24.04.2018 22:07
    Highlight Highlight Auf 6 Millionen PKWs kommen in der Schweiz >200Tote pro Jahr. Das heist pro 30'000 PKW's durchschnittlich 1 Verkehrstoter pro Jahr. Das bei 325'000 Teslas Weltweit ab und an Menschen sterben ist leider statistisch schlicht und einfach zu erwarten.
  • Gummibär 24.04.2018 21:26
    Highlight Highlight Bevor man das Wort "Autopilot" für den Fahrer-Assistenten verwendet, müsste man sich zuerst etwas über die Funktionsweise der verschiedenen Autopiloten informieren.
    Ein 2-axis autopilot wie er seit Jahren in Kleinflugzeugen eingebaut wird ersetzt keineswegs die Aufmerksamkeit des Piloten. Er lässt ihn/sie ganz einfach weniger müde ankommen weil nicht dauernd kleine Korrekturen (control inputs) gemacht werden müssen. Nichts entbindet die Person am Steuer von der Verantwortung für ihr Gefährt. Das gleiche gilt für entspanntes Fahren mit einem Tesla.
  • flv 24.04.2018 20:48
    Highlight Highlight Ich bin in vieler Hinsicht deiner Meinung. Ich wage jetzt dennoch zu behaupten, dass Teslas im Vergleich zu anderen Autotypen bereits jetzt eine tiefere Unfallquote aufweisen.

    Und was redest du von redundanten Systemen? Ein stinknormales Auto hat kein einziges redundantes System! Weder Fahrer, Lenkung, Bremsen noch Motor. Das ist ein Auto, kein Flugzeug.

    Unmöglich aber extrem interessant wäre folgendes Experiment: einige Tage lang einen kompletten Metropolitanraum mit Teslas zu betreiben und anschliessend Fluss, Unfälle etc. zu analysieren.
    • @schurt3r 24.04.2018 20:58
      Highlight Highlight Bitte genau lesen!

      «Stinknormale» Autos sind keine autonom fahrenden Fahrzeuge. Doch darum gehts bei Waymo & Co. Da kann kein menschlicher Fahrer eingreifen, wenn eine wichtige Komponente ausfällt ...
    • rolf.iller 24.04.2018 21:15
      Highlight Highlight So what. Ich versteh das "wenn eine wichtige Komponente ausfällt ..." Argument nicht. Wenn solche Assistenzsysteme, das Todesfallrisiko relevant senken, das System selber aber in geringerem Mass für zusätzliche Todesfälle sorgt (Ausfall, Fehlentscheid, ...). So ist die Situation dennoch besser. Bis jetzt ist noch kein solcher Ausfall bekannt, irrelevantes Argument tät ich sagen.
    • @schurt3r 24.04.2018 21:21
      Highlight Highlight @rolf.iller

      Nein. Ich erklärs dir.

      Wer trägt die Schuld bzw. haftet, wenn ein autonom fahrendes Auto einen Unfall verursacht?

      Bei Autos mit Assistenz-System ist immer noch der (menschliche) Lenker verantwortlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sharkdiver 24.04.2018 20:15
    Highlight Highlight Für mich heisst autonomes Fahren, dass ich am Start ins Navi das Ziel eingebe und danach das Auto selbständig zum Ziel führt. Davon sind wir sehr weit entfernt. Die heutigen Systeme könne das nicht. Dafür müssten wir flächendeckend 5G haben und alle Autos miteinander vernetzt sein. Dann kommt noch das Problem dass Seiten und Mittelstreifen nirgends fehlen dürften etc. Wahrscheinlich wäre es sinnvoller wenn zusätzlich in den Strassen ein Leitsystem integriert würde. Doch das wird wohl nie so kommen. Denn dies wie auch die Systeme in den Autos müssten untereinander zu 100% kompatibel sein. Bis dahin freue ich mich über die Notassistenzen.
  • rikens 24.04.2018 20:10
    Highlight Highlight Mich interessiert eher der Vergleich zwischen Tesla & die Nvidia AI.
  • Matti_St 24.04.2018 20:09
    Highlight Highlight Das Ganze ist sehr einfach.
    Wenn ein Autopilot weiterfährt, obwohl die Hände nicht am Lenkrad sind, darf es nicht freigeschaltet werden. Egal ob man alle paar Sekunden das Lenkrad angefassen muss.
    Ich gehe davon aus, dass min. 10% der Menschheit dümmer als Brot sind, egal welche Ausbildung sie genossen haben. Und beim Strassenverkehr geht es nicht um selber schuld oder nicht. Es geht um eine Mutter, Kinder oder Vater, die ihr Leben verlieren können wegen einem solchen Fahrer.
    Dass bis jetzt nur der Fahrer ums Leben kam, ist nichts anderes als Zufall.
  • Sharkdiver 24.04.2018 19:54
    Highlight Highlight Ich fahre schon länger Autos. Die heutigen Systeme sind Welten vom autonomen Fahren entfernt. Dass Tesla den Begriff Autopilot benützt, stört mich schon lange obwohl ich tendenziell ein Tesla-Fan bin. Autopilot kenn man von Flugzeugen und suggeriert, dass man im Navi ein Ziel eingibt und das Auto fährt selbst dort hin. Davon sind wir so weit entfernt wie eine Pferdekutsche vom Tesla. Ich denke Musk hat es mit seinen vollmundigen Ankündigungen und Versprechen massiv überspannt.
    • Cityslicker 24.04.2018 23:00
      Highlight Highlight Falsch - genau das tut der Autopilot in Flugzeugen eben auch nicht. Genau wie im Tesla ist er lediglich ein Assistenzsystem, das kontinuierlich überwacht werden muss. (Dass der Begriff in der breiteren Öffentlichkeit offenbar leider trotzdem zu Missverständnissen führt, steht auf einem anderen Blatt.)
    • amazonas queen 25.04.2018 07:23
      Highlight Highlight Es gehr nicht darum, was ein Autopilot tut, sondern die breite Masse glaubt, was er tut. Tesla hätte das Ding auch Spurhalteassistent nennen können, wie jeder andere auch. Nur dann wären sie nicht fortschrittlich. Und davon lebt die Marke Tesla. Leute sollen glauben, es sei fortschrittlicher gegenüber den "Dinosaurier Verbrennern".
    • Luuki 25.04.2018 08:17
      Highlight Highlight @Cityslicker du sagst es. Das öffentliche Verständnis des Begriffs "Autopilot" ist – SciFi sei dank – sehr klar definiert. Die Verwendung eines so stark geprägten Begriffs als Featurename ist somit sehr nahe an einer Täuschung der Kunden dran.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kommentiert 24.04.2018 19:46
    Highlight Highlight Egal was Tesla in Zukunft noch tun wird, ob gut oder schlecht. Sie werden immer mit negativen Berichten und Statements überhäuft werden.
    Das hat einen einfachen Grund:
    Tesla hat das endgültige Ende des Verbrennungsmotor schon lange gesichert.
    Ich finde was Elon Musk mit Tesla und SpaceX etc. macht, ist einfach gigantisch! Er ist eine grosse Inspiration für unsere und kommende Generationen.
    • Triumvir 24.04.2018 23:52
      Highlight Highlight Genau! Pioniere werden immer von Dinosauriern angefeindet werden. In diesem Fall sind die Dinosaurier – also all die etablierten Autoproduzenten und die ganze Erdölindustrie – noch – ziemlich mächtige und – noch – ziemlich finanzstarke Gegner...doch Tesla wird es allen Hatern & Dinosauriern zeigen und am Schluss als Gewinner aus dem Ring steigen!
    • Milchfisch 25.04.2018 06:43
      Highlight Highlight Im Vergleich mit etablierten Marken kann Tesla weder ästhetisch noch qualitativ mithalten. Auch ist der technologische Vorsprung zu anderen kaum so gross, wie dies durch das kluge Marketing suggeriert wird (die klassischen Marken verhalten sich auch aus historischen Gründen konservativer).

      Dennoch muss man vollkommen anerkennend feststellen, dass Tesla der gesamten langsamen Entwicklung in Sachen moderner Elektromobilität und autonomen Fahrens einen heilsamen, weil überraschend schnellen, Schubs gegeben hat.

      Ich freu mich derweil auf die noch folgenden Früchte dieses Anstosses...
    • Morris Morrison 25.04.2018 10:45
      Highlight Highlight @Milchfisch hier sollte man zwischen zwei Dingen unterscheiden: Alles was die etablierten Autohersteller seit Jahrzehnten machen und was mit Elektromobilität zu tun hat. Spaltmasse, Verarbeitung, konsistente Serienproduktion etc. ist definitiv noch nicht Teslas Ding. Wenn es aber um Elektronik und darum geht 6000 und mehr einzelne Akkuzellen so zu laden und entladen, dass der Akku auch nach Jahren noch gut funktioniert, da ist Tesla allen Etablierten Jahre voraus. Auch das Fahrwerk des Model 3 sei fantastisch. Hier dazu ein sehr aufschlussreiches Video:
      Play Icon
  • N. Y. P. D. 24.04.2018 19:35
    Highlight Highlight Dank @Ton habe ich heute eine wichtige Erkenntnis gewonnen.

    Ein Autopilot wird konstant beobachtet und kontrolliert. Sprich: Ein Autopilot unterstützt, aber er hat nicht die letzte Verantwortung. Man muss seinen Kessel also bei der Sache haben.
    • Ton 24.04.2018 21:57
      Highlight Highlight Genau. Doch auch die Luftfahrt hat mit dem Tesla-Problem zu kämpfen, bekannt als "Overreliance on automation". Das heisst die Piloten werden durch die Automation nachlässig. Daraus entstehen Unfälle wie das Flugzeug in San Francisco, das bei schönstem Wetter vor die Piste knallte wegen einem Anflug der von Hand erfolgen musste. Ähnlich die Air France, die von Reiseflughöhe bis zum Aufprall im Stall war. Das Steuer drücken hätte genügt, um den Stall zu stoppen. Einem Segelflugzeugpiloten wären beide Unfälle nicht passiert. Aber: wollen wir wirklich die Unfallstatistiken der 1970er-Jahre zurück?
    • N. Y. P. D. 24.04.2018 22:26
      Highlight Highlight Das ist hochinteressant, was Du da schreibst. Ich wäre sehr gefährdet wegen der "Overreliance on automation", wenn ich Pilot wäre.

      Die Entwicklung der Autos zu Raumschiffen macht mir eigentlich mehr Sorgen, als dass ich mich darüber freue.

      Ja, es gilt jetzt bei den Autos das richtige Gleichgewicht zwischen Autopilot und Eigenverantwortung zu finden.
  • Ton 24.04.2018 19:10
    Highlight Highlight Als Pilot muss ich sagen, dass der Begriff Autopilot missverstanden wird. Ein Autopilot wird in der Fliegerei konstant beobachtet und kontrolliert. Bei Abweichungen wird die Automation sofort eine Stufe zurückgenommen, oder es wird direkt von Hand übernommen.

    Kurz: Die Interpretation von Tesla des Autopiloten ist korrekt. Die Auffassung der Allgemeinheit und der Journalisten falsch. Den Besitzern wird der korrekte Umgang via Benutzerhandbuch erklärt und das ist was zählt.

    Deshalb ist das meiner Meinung nach ein Sturm im Wasserglas.
    • Kommentiert 24.04.2018 19:28
      Highlight Highlight Da bin ich zu 100% mit dir einverstanden!
    • @schurt3r 24.04.2018 19:41
      Highlight Highlight Wenn der Begriff «Autopilot» allerdings von einigen/vielen Tesla-Fahrern missverstanden wird, dann ist es ein Problem, das die Allgemeinheit betrifft. Bzw. alle Verkehrsteilnehmer.
    • Chili5000 24.04.2018 19:48
      Highlight Highlight Es machen auch andere Hersteller Werbung damit, dass das Fahrzeug selbständig in Notsituationen bremst. Das ist im Prinzip das selbe. Marketing, jeder tut es...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gautier Blanc 24.04.2018 18:51
    Highlight Highlight Forts. 2
    Das Fahren mit dem sogenannten Autopiloten in sicheren Umgebungen (s.o.) mit den Händen am Lenkrad ist total entspannt und die Konzentration leidet überhaupt nicht. Im Stau ein Traum.
    Funktioniert nicht bei stehenden Fahrzeugen in einer nicht definierten Spur, bei Geisterfahrern und wenn ein Düsenflugzeug auf der Autobahn landet.

    Teslafahrer sind keineswegs alle Fanboys. Mein nächstes eAuto wird vermutl. ein VW ID Buzz sein, evtl. dazu ein Byton.
    Musk ist zu verdanken, dass die eAutos im Westen aufkommen.
    Die Aktie ist masslos überbewertet und ich als begeisterter Teslafahrer short.
  • Gautier Blanc 24.04.2018 18:43
    Highlight Highlight Forts. 1
    zum "Autopiloten" -> Marketing hin oder her, Teslafahrer sind mehrheitlich keine Idioten und wissen, dass der sogenannte Autopilot ein (hervorragender) Abstands-Tempomat und ein Spurhalteassistent ist.
    Je nach Situation kommt alle paar Sekunden oder Minuten die Aufforderung, das Lenkrad mit den Händen zu halten. Bei einem Abstands-Tempomaten in einem andern Auto muss auch dauernde Bremsbereitschaft gewährleistet sein.
    Der sogenannte Autopilot funktioniert auf der Autobahn hervorragend, bei normalen Spuren, ohne Autos die in einer undefinierten Spur stehen.
    Forts. 2 folgt...
  • Gohts? 24.04.2018 18:35
    Highlight Highlight @schurter: Top Artikel, wirklich. Nach solchen Artikeln akzeptiere ich die Marke Tesla mehr und mehr als Automarke.

    Mensch, jeder Fahrzeughersteller hat seine Problemchen, ob in Form von Abgas-Beschiss oder von nicht handfesten Versprechen. Die gilt es jedoch zu verbessern. Schafft Tesla das, dann hat die Marke eine gute Zukunft vor sich und gewinnt sogar die Sympathie meiner (bis anhin Tesla-hassenden) Wenigkeit.
  • Gautier Blanc 24.04.2018 18:34
    Highlight Highlight Nach beinahe 3 Jahren mit einem (schnellen) Model S unterwegs:
    Mit Abstand mein bestes Auto bis anhin.
    Nicht irgendein Zweisitzer Rennsportauto, sondern eine extrem sportliche, 100% alltagstaugliche Familienlimousine mit riesigem Kofferraum.
    Nichts für Spaltmassfetischisten, nichts für die Sportauspufffraktion von vorgestern.

    Traumhaft zu fahren, wie ein Raumschiff, sssss und auf 100.
    Reinsitzen, abfahren, das Auto reagiert praktisch unverzögert. Teure BMW & Co. sind qualitativ besser, der tiefe Schwerpunkt und einfache Konstruktion von Motor etc. holt dies mehr als auf.
    Forts. folgt...
  • yannis675 24.04.2018 18:31
    Highlight Highlight Wieso Tesla so besonders ist? Weil sie ein Produkt bieten, dem sonst NIEMAND auch nur annähernd das Wasser reichen kann. Und wie schon Apple damals sind sie ihrer Zeit einfach voraus. Ausserdem mag ich die Firmenpolitik, die eine saubere Zukunft anstrebt, und nicht maximalen Gewinn.
    • Mutzli 24.04.2018 20:01
      Highlight Highlight Natürlich geht es Tesla in erster Linie um Gewinn, ansonsten wären sie ja z.B. nicht gerade erst in den Medien gewesen, weil sie ihre Arbeiter verheizen. Auch SpaceX ist alles andere als umweltschonend und gemäss Musk ist A.I. sowieso eine grössere Bedrohung für die Menschheit als die Klimaerwärmung.... Was nicht heisst, dass sie nicht auch sehr gute Sachen entwickelt und Impulse gegeben haben, aber man sollte sich keine Illusionen machen: Tesla ist ein for-profit Betrieb, nicht eine Umweltschutzorganisation!
  • marsupi 24.04.2018 18:17
    Highlight Highlight Ich finde es spannend dass diese Diskussion irgendwie immer wieder ähnlich anläuft. Autonomes Fahren ist meiner Meinung keine Frage ob es kommt, sondern wann. Ich denke auch dass das Wann früher da ist, als einigen lieb. Trotzdem hat bereits vor vielen Jahren Google Larry Page in einem sehr guten Beitrag davor gewarnt, Assistenzsysteme einzusetzen. Es ist für den Menschen enorm schwer, diesen Graubereich korrekt zu verwalten. Wann muss ich eingreifen, wann nicht? Braucht es mich? Wieso soll ich nur zusehen? Autonom sollte gemäss Larry entweder 100% oder gar nicht sein, was für mich Sinn ergibt.
    • Sharkdiver 24.04.2018 20:02
      Highlight Highlight Sehe ich komplett anders. Fahren Sie so ein Auto? Die heutigen Assistenzsysteme sind genau das, sie unterstützen. Mit autonomem Fahren hat es rein gar nichts zu tun. Denke es wird noch länger gehen bis die bei jedem Wetter-, Licht- und Strassenverhältnis klar kommen. Auch Überholmanöver, Spurwechseln und Abzweigen ist noch weit, weit entfernt. Assistenzsysteme leiten beispielsweise eine Notbremsung aus wenn es schon zu spät ist für die menschliche Reaktion und so die Schäden massiv reduzieren. Eine sehr gute Sache. Sollte heute jedes Auto haben obwohl noch längs nicht ausgereift.
    • flv 24.04.2018 20:59
      Highlight Highlight Da bin ich absolut deiner Meinung. Nur kann man ein derart komplexes System nicht fix pfannenfertig plötzlich ausliefern. Wirtschaftlich gesehen schon gar nicht.

      Wir werden noch mindestens ein Jahrzehnt mit einer Mischform von besseren und schlechteren (halb-)autonomen Systemen und menschlichen Fahrern auskommen müssen. Diese Mischform ist eigentlich die technisch grösste Hürde überhaupt.
  • Chili5000 24.04.2018 18:11
    Highlight Highlight „Fazit: Wir werden in nicht allzu ferner Zukunft erleben, wie der Strassenverkehr dank selbstfahrenden Autos um Welten sicherer und entspannter abläuft.„ Das Fazit sagt ja schon alles. Den Hauptgrund für den E-Mobilty Boom trägt nunmal Tesla. Dass Mercedes und andere Hersteller nun auch selbstlenkende Fahrzeuge anbieten wird in den Medien verschwiegen. Die Unfälle sind nicht mal abgeklärt und die Schlagzeilen, im durchwegs negativen Ton gegenüber Tesla, gingen um die Welt. Das ist nicht gerade fair. Produktionsprobleme und Rückrufe kennen weiss Gott alle Hersteller, nicht nur Tesla!
  • meine senf 24.04.2018 17:55
    Highlight Highlight Die Hypes und Shitstorms und Reduktion von allgemeinen Technologien auf einzelne "hippe" Firmen und Branding und Marketing-Emotionen lassen mich kalt.

    Das autonome Fahren abseits von Autobahnen (dort ist die Situation für die IT wohl relativ einfach, kein Gegenverkehr oder Fussgänger, dafür eindeutige Markierungen etc.) sehe ich aber auch kritisch.

    Selbst wenn man die ganze Zeit die Hände vorsorglich am Steuerrad hat, wird man, wenn Monate lang alles bestens lief, kaum noch genug aufmerksam sein, um sofort zu reagieren. Und wenn man das doch schafft, dann kann man genau so gut selber fahren.
    • Chili5000 24.04.2018 19:19
      Highlight Highlight Das hat man über abstandsregelnde Tempomaten auch mal gesagt...
    • rolf.iller 24.04.2018 21:29
      Highlight Highlight So gut sind die Systeme noch dass man monatelan ohne Eingreifen auskommt. Aber man kriegt rasch ein gutes Gespür dafür was der Automat kann und was nicht. Der Autopilot erlaubt es mir, die Aufmerksamkeit auf das Verkehrsgeschehen zu fokussieren ohne mich mit dem Mikromanagment belasten zu müssen.
  • Philippe87 24.04.2018 17:26
    Highlight Highlight Ich möchte wissen, wie viele Menschenleben der Autopilot schon gerettet hat. Es sind täglich bestimmt mehrere, aber dazu gibt es keine Zahlen, weil ja nichts passiert ist.
    Gerne möchte ich Daniel Schurter die Gelegenheit geben (falls überhaupt Interesse vorhanden) mein Model S einen Tag lang zu fahren, um auch mal das Produkt und nicht nur den Hype zu bewerten. Bitte melde dich bei Interesse!
    • @schurt3r 24.04.2018 18:07
      Highlight Highlight Lieber Philippe
      Vielen Dank für das Angebot!
      Interesse ist vorhanden :)

      Bitte melde dich per E-Mail.
      (daniel.schurter at watson.ch)

    • dmark 24.04.2018 18:31
      Highlight Highlight Aber dann bitte mit einem Bericht darüber.
    • What’s Up, Doc? 24.04.2018 19:17
      Highlight Highlight Auf den Artikel bin ich gespannt.
      Zum Thema hier, ich sehe es halt schon auch so, dass jeder, der ein Fahrzeug bewegt, auch einen gesunden Verstand haben sollte. Wenn die Karre bimmelt und blinkt, dann schau zum Fenster raus, pack die Griffel ans Lenkrad und reagier. Oder fährt man auch blind weiter wenn bei der Sintflut die Scheibenwischer aussteigen? Tesla sollte vielleicht die Funktion nur nach der Überprüfung des Verstandes der Käufer freischalten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • elnino 24.04.2018 17:22
    Highlight Highlight Durfte in den vergangenen Tagen mehrere «Autonomous Driving»-Hersteller besuchen und muss ganz klar festhalten, dass Teslas Autopilot (nur schon der Name ist falsch) der Konkurrenz meilenweit hinterherhinkt: nur optische Kameras, kein 360-Grad-Scanning und Probleme selbst beim Erkennen von Steigungen der Strasse...

    Die Fabrikations- und Aufomationsprobleme sind leider nur das Tüpfchen auf dem i.

    Nichtsdestotrotz, Elon bisch en geile und innovative siech <3
  • Silas89 24.04.2018 16:59
    Highlight Highlight Das kommt mir vor, als würde einer legal Kokain verkaufen indem er sagt, man dürfe es nicht schnupfen, das sei gefährlich.
    • @schurt3r 24.04.2018 17:16
      Highlight Highlight ...
      User ImagePlay Icon
    • DonChaote 25.04.2018 06:58
      Highlight Highlight @schurt3r
      😂😂😂 danke, genau so (bzw. mit noch mehr fragendem blick) habe ich beim lesen dieses kommentars dreingeschaut 😂😂😂
  • Ville_16 24.04.2018 16:53
    Highlight Highlight Ich finde es wird grundsätzlich noch zu positiv über Tesla berichtet. Finanziell ist die Firma in arger Schräglage. Die 1000 CHF Anzahlung (Tesla 3) brauchte Tesla um überhaupt zu überleben. Die Arbeitskraft der Mitarbeiter wird ausgequetscht bis zum geht nicht mehr und die Produktion vom Tesla 3 kommt doch nicht voran.
    • DerHans 24.04.2018 18:02
      Highlight Highlight Totgeglaubte leben am längsten. Ihr Einwand wird seit der Gründung von Tesla immer und immer wiederholt. Tesla gibts trotzdem noch.
    • Chili5000 24.04.2018 19:22
      Highlight Highlight Deine Meinung spiegelt nur die Mediendarstellung von Tesla wieder. Keine Fakten zu den Zahlen. Alle Informationen kommen von sogenannten „Branchenkennern“...
  • Charlie B. 24.04.2018 16:39
    Highlight Highlight Die sollen den Autopiloten mal nach Palermo schicken, wenn er es schafft, einmal durch die Stadt zu fahren, dann Hut ab ;-)
    • Real John Doe 24.04.2018 17:01
      Highlight Highlight ich vermute mal der Rechner (das Auto) wäre nach wenigen Minuten komplett überhitzt und würde in Feuer und Rauch aufgehen :)
  • Primus 24.04.2018 16:14
    Highlight Highlight (2/2)
    Ich frage mich woher die Journalisten die Zuversicht nehmen, „(w)ir werden in nicht allzu ferner Zukunft erleben, wie der Strassenverkehr dank selbstfahrenden Autos um Welten sicherer und entspannter abläuft.“
    Dies wird nur möglich sein, wenn man die Infrastruktur massiv mit Technik ausstattet, d.h. die „Strasse“ über 5G ohne Zeitverzögern Störungen im Verkehrsfluss an die (ferngest.?) Fahrzeuge übermittelt. Dies hat dann aber mit den bestehenden Strassen nichts mehr zu tun. Wiederh.; die Bahn ist "nur" 27.5 mal besser als die PW-Lenker inkl. der abgelenkten und betrunkenen.
    • Primus 24.04.2018 19:11
      Highlight Highlight O.K., nochmals anders formuliert: Pro 18.812 Milliarden Personen-Kilometer gibt es mit der Eisenbahn in der Schweiz einen Verkehrstoten, pro 0.683 Milliarden Personen-Kilometer mit dem Auto ebenfalls einen Verkehrstoten. Es wird viel unternommen bei der Bahn um Tote zu vermeiden, bei den Autos auch, da fahren die abgelenkten und angetrunkenen Lenker aber auch. Für mich ist autonomes Fahren erst ab Level 4 interessant(, sorry, bei Level 3 fahre ich immer noch lieber selber, mit Unterstützung von einem (einfachen) Tempomat). Und da habe ich Zweifel, (->)
    • Primus 24.04.2018 19:12
      Highlight Highlight (->) dass auf absehbare Zeit durch autonome Fahrzeuge vom Level 4 eine bessere Performance als durch den Menschen auf den bestehenden Strassen ohne weiteren technischen Ausbau der Infrastruktur möglich ist. Und mit technischem Ausbau der Infrastruktur müsste man den Sicherheitsgewinn auch den Selbstfahrern zukommen lassen. Erst dann käme man im Bereich der Performance der Eisenbahn. Und die Level 4 Fahrzeuge hätten immer noch keinen (wesentlichen) Vorsprung gegenüber der Performance des Menschen, da sich die Eisenbahn kaum je einholen lässt. Vermiedene Parkrempler interessieren mich nicht.
    • flv 24.04.2018 21:21
      Highlight Highlight Ich verstehe nicht, weshalb du die Bahn derart mit dem Strassenverkehr vergleichst. Natürlich ist die Bahn sicherer. Sie wird es auch bleiben wenn alles autonom läuft. Oder fährt deine Bahn durch jedes Quartier? Ohne Schutzzaun und nichts? Und Fussgänger und Radfahrer tummeln sich auch noch auf dem Trassee.
      In Mumbai vielleicht, ja... ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Primus 24.04.2018 16:13
    Highlight Highlight (1/2)
    https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/grafiken.assetdetail.3103298.html (683 Mio.) und https://www.heise.de/autos/artikel/Klartext-Am-Boden-4004967.html („Die bisherigen Prototypen haben bis jetzt nicht einmal annähernd die durchschnittliche Performance belegt, die Menschen inklusive aller Trunkenheitsfahrer, Smartphone-Unaufmerksamen und übermotivierter Alleinunfaller an den Tag legen.“).
    In der Schweiz gibt es auf 0.683 Milliarden Personen-Kilometer einen Verkehrstoten, die Eisenbahn ist „nur“ 27.5 mal besser (18.812 Milliarden Personen-Kilometer).
    • nickmiller 24.04.2018 17:02
      Highlight Highlight Nur wird das Auto in den seltensten Fällen als Suizidmittel missbraucht. Dies stellt bei der Bahn jedoch die grösste "Unfallgefahr" dar. Von ähnlicher Gefahr (28 mal kleinerer) kann also kaum die Rede sein.
    • Primus 24.04.2018 17:22
      Highlight Highlight Die Suizidkilometer bei der Eisenbahn sind explizit in obiger Statistik nicht erfasst, ich mag diese Zahl aber jetzt nicht suchen, sie ist einfach nur deprimierend.
    • Primus 24.04.2018 17:47
      Highlight Highlight Trotzdem noch nachgereicht:

      https://www.watson.ch/!101444211 und der im Kommentar erwähnte Artikel in der AZ https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/sbb-jeder-dritte-suizid-versuch-auf-der-schiene-endet-nicht-toedlich-127830898, 12 an- oder überfahrene Personen (in der Statistik enthalten, im Jahr 2017) zu 123 vollendeten Suiziden (in der Statistik nicht enthalten, für das Jahr 2013) plus 64 zum Teil schwerverletzte Personen aufgrund von Suizidversuchen (Jahr 2013).
  • bokl 24.04.2018 16:05
    Highlight Highlight 1. Umfrage ist nicht ausgewogen.

    Warum nicht: Ja klar / denke schon / nein überhaupt nicht?

    2. "Beide pflegen einen Kult ... die eigenen Produkte."
    Damit ist doch alles gesagt. Apple baut Elektronikprodukte, Tesla (Elektro-)-Autos. Nichts mehr und nichts weniger. Keine weltverbessendere Wunderdinger. Und die angeblichen Innovation sind – wie bei der Konkurrenz – meistens Kopien oder aufgekaufte StartUps.
  • p4trick 24.04.2018 15:57
    Highlight Highlight "Im Gegensatz zu selbstfahrenden Autos von Waymo (Google) und Cruise (GM) fehle den Teslas ein LIDAR-System"
    Im Gegensatz zu Waymo hat Tesla und auch Uber absolut keine Erfahrung mit selbstfahrenden Autos? Selbstfahrende Autos sind das Kerngeschäft von Waymo so nebenbei ein bisschen selbstfahrende Features ausprobieren ist sehr gefährlich.
    Ich wiederhole Elon "Humans are underrated".
    Ich denke Technik soll unterstützen und Unfälle vermeiden, wie z.B. Auffahrschutz, aber bis wir selbstfahrende Autos haben, liegt noch sehr sehr weit in der Zukunft.
  • Real John Doe 24.04.2018 15:57
    Highlight Highlight Autonomes Fahren wird erst dann funktionieren, wenn ALLE Autos autonom fahren können und untereinander vernetzt sein werden. Solange wir Autonome (auch wenn es die heute noch nicht gibt), Halb-Autonome und Gar-nicht-autonome Fahrzeuge auf den Strassen haben, wird sich die Sicherheitslage im Strassenverkehr meiner Meinung nach nicht ändern. Maschinen/Computer re-/agieren anders als Menschen und umgekehrt. Ob man zu diesem Zeitpunkt noch von Tesla spricht sei dahingestellt. Ich glaube aber nicht.
  • WeischDoch 24.04.2018 15:50
    Highlight Highlight Es ist bereits geschrieben. Tesla stellt es in Aussicht. Ausserdem warnt Tesla auch davor, die Software als vollen Autopiloten zu sehen. Demnach liegt es doch eindeutig an der Intelligenz jener Menschen, die die Kontrolle aufgaben? Tesla sagt doch nirgends, dass autonomes Fahren garantiert ist, oder? Klar die Kommunikation nach den Unfällen lässt zu wünschen übrig, aber auch mir würde es langsam aber sicher auf den Wecker gehen, mich ständig wiederholen zu müssen. Langsam kommen wir zur Geschichte mit dem Katzenverbot in Mikrowellen.
    • @schurt3r 24.04.2018 16:35
      Highlight Highlight Ich liebe Büsis. Aber:

      Es ist ein himmelweiter Unterschied, ob jemand zuhause ein Tier quält oder mit einem Auto auf öffentlichen Strassen unterwegs ist ...

      Wie im Artikel steht, gibts auch das Problem der fehlenden Redundanz wichtiger Systeme im Tesla. Soll bei Technik-Versagen auch einfach der Lenker haften bzw. verantwortlich sein?
    • _stefan 24.04.2018 17:21
      Highlight Highlight @schurt3r: Das Model 3 hat durchaus redundante Systeme (HW2.5), jedoch nicht im selben Umfang wie z.B. Google. Aber seien wir mal ehrlich, was bringen zwei GPUs, wenn man nur ein LIDAR auf dem Dach hat?

      Wenn eine Komponente ausfällt, wird das Fahrzeug sofort not-gestoppt.

      Nun, die Frage von der Haftung ist nochmals ein ganz anderes (interessantes) Thema. Wer haftet denn aktuell, wenn ich bei 120 km/h auf der Autobahn einen geplatzten Reifen habe?
      Es ist völlig klar, dass auch mit autonomen Fahrzeugen Menschen sterben werden, die Gesellschaft wird sich daran gewöhnen müssen.
    • Astrogator 24.04.2018 18:05
      Highlight Highlight @schurt3r: Ja, solange es "nur" ein Assistenzsystem ist.
      Redundanz wird erst ein Thema wenn das Auto wirklich autonom fährt und auch dann leider nur wenn der Gesetzgeber es vorsieht.
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  • Madmessie 24.04.2018 15:43
    Highlight Highlight Wozu soll ich mir ein Auto kaufen, das zwar selbst fährt, ich aber trotzdem die ganze Zeit aufpassen und die Hände auf dem Lenkrad haben muss? Das hält ja keiner aus.
  • G. 24.04.2018 15:34
    Highlight Highlight Jemand hat‘s zwar schon geschrieben, aber trotzdem nochmals:

    Das Ding im Tesla ist ein ASSISTENT, also KEIN AUTOPILOT!

    Ein Assistent UNTERSTÜTZT! Man darf sicher auch mal die Hände vom Steuer lassen, ABER sicher NICHT auf der AUTOBAHN oder anderen vielbefahrenen Strassen.

    Wer das Gefühl hat, im Tesla muss man nicht mehr selber steuern oder in der Verantwortung für das Fahren stehen (sitzen), der ist meiner Meinung nach schlicht und ergreifend selber schuld wenn etwas passiert und gefährdet auch noch andere damit!
    • dä dingsbums 24.04.2018 17:25
      Highlight Highlight Ja schon, aber Tesla nennt das Ding Autopilot.
    • j0nas 24.04.2018 17:33
      Highlight Highlight Oh, common! Das ist Wortklauberei. Der Fahrassistent von Tesla ermöglicht dem Fahrer, die Hände vom Steuer zu nehmen. Das Fahrzeug fährt autonom. Wo liegt denn da der Unterschied zu einem Autopiloten?
      Es gibt seit langem Systeme die prüfen, ob der Fahrer aufmerksam ist. Wieso wird ein solches nicht im Tesla verbaut? Weil dann der (autonome-) Fahrassistent nur noch ein witziger Gag und kein wirkliches Feature (oder Verkaufsargument) mehr wäre.
    • oliversum 24.04.2018 19:21
      Highlight Highlight Der Flugzeugkapitän ist auch – trotz Autopilot – immer aufmerksam...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Redback 24.04.2018 15:28
    Highlight Highlight Ich bin kein Tesla-Fan und habe auch kein E-Auto. Aber was die aus der Branche gemacht haben verdient schon Respekt. Bevor Tesla kam, sahen die E-Autos immer so komisch aus. Wie ein Raumschiff mit Rädern. Seit dem Model S (Parallelen zu iPhone) versuchen die anderen Hersteller dies zu kopieren. Die einen etwas besser, die anderen etwas schlechter. Was den "Autopiloten" betrifft, bin ich der Meinung dass er diesen Namen nicht verdient hat. Es ist ein Fahr-Assistent und nicht anderes. Dieser KANN in brenzligen Situationen helfen. Nicht mehr und nicht weniger.
  • fcsg 24.04.2018 15:27
    Highlight Highlight Wurde von Tesla je versprochen, dass die Fahrzeuge in der heutigen Form 100% autonom sind? Der Unfall des Apple-Ingenieurs wurde medial aufgebauscht, insbesondere durch Angehörige des Verunfallten. Würde bei einer anderen Marke überhaupt darüber berichtet? Muss Tesla diese Berichterstattung also wortlos über sich ergehen lassen?
    Klar, die vollständige Autonomie ist wohl weiter weg als sich das einige vorstellen. Was Tesla präsentiert, ist eine Zukunftsversion, diese sind immer mit Risiken verbunden. Möglich, dass das Marketing zuviel verspricht, aber das ist nicht nur bei Tesla der Fall.
  • Astrogator 24.04.2018 15:26
    Highlight Highlight Wieso ist es pietätlos zu sagen, der Fahrer sei selbst schuld, wenn Tesla sagt, Hände ans Steuer und der Fahrer bis zum Crash genau das nicht gemacht hat?
    • @schurt3r 24.04.2018 16:25
      Highlight Highlight Das Unternehmen hätte der unabhängigen Untersuchung nicht vorgreifen sollen – und es hätte nicht mit eigenen Anschuldigungen auf die Anschuldigungen der Anwälte reagieren sollen.
    • Astrogator 24.04.2018 16:38
      Highlight Highlight Amerikanische Rechtskultur, wenn du angegriffen wirst, schlag zurück. War das erste was ich in der Strafrechtsvorlesung gehört habe als es um Unterschiede CH-USA ging.
      Insofern nachvollziehbar, aber zugegeben schon ein wenig verstörend.
  • begrogg 24.04.2018 15:24
    Highlight Highlight Bei der SBB muss der Lokführer nach 30 Sek. einen Knopf drücken, sonst hält der Zug an! Also, Tesla ohne Hand am Steuer bremst, hält an und schickt Busse gleich nach Hause!
    • Alnothur 24.04.2018 18:45
      Highlight Highlight "Also, Tesla ohne Hand am Steuer bremst": genau das machen sämtliche Teslas.
    • one0one 24.04.2018 18:50
      Highlight Highlight Das nennt sich Totmannsteuerung und ist je nach Land auch ganz anders geregelt. Weder Alstom, Stadler oder irgend ein anderer Zughersteller baut das freiwillig ein. Vom Endkunden, sprich Betreiber des Fahrzeuges, wird diese Funktion auch nur bestellt wenn nötig. Solche Sicherheitsfunktionen sind teuer und im Normalfall auch nicht praktisch. Sicherheit ist nie bequem oder praktisch. Deshalb muss braucht es immer einen Konsens und so einfach wie von dir beschrieben ist es nur am Stammtisch. Vor allem wäre das Sache der Politik und nicht des Fahrzeugherstellers.
    • one0one 24.04.2018 18:52
      Highlight Highlight Auch lustig ist, dass die Frauen der Lokführer berichten, dass ihre Männer in der Nacht ein imaginäres Pedal mit dem Fuss drücken :)) Es gibt keine 100% Sicherheit...
    Weitere Antworten anzeigen
  • fischbrot 24.04.2018 15:23
    Highlight Highlight Ich verstehe noch nicht ganz, worum es in diesem Artikel geht.. Geht es nun über die Grenzen und Möglichkeiten des autonomen Fahrens? Um Tesla? Um die mediale Berichterstattung oder um die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit bzw. der sozialen Medien? Um das Verhalten der Diskussionsteilnehmer oder um die Parallelen zu anderen Unternehmen (plötzlich sind da Apple und Religionen im Spiel)? Der Artikel springt etwas wild umher und vermischt mehrere Themenbereiche und Ebenen. Nicht ganz klar, worum sich die angeregte Diskussion drehen soll.

    Bitte um kurze Erleuchtung..
    • @schurt3r 24.04.2018 16:17
      Highlight Highlight Ich kann dir leider das Lesen des Artikels nicht abnehmen, sorry. Bin aber gespannt auf dein inhaltliches Feedback, nachher! ;-)
    • fischbrot 24.04.2018 18:12
      Highlight Highlight Ich HABE ihn gelesen, die Fragen haben sich mir nach der Lektüre gestellt 😏
    • @schurt3r 24.04.2018 19:05
      Highlight Highlight Gut. Dann hast du gelesen, dass es um die «Autopilot»-Funktion von Tesla geht. Und darum, dass das Unternehmen falsche Erwartungen weckt, was den bisherigen Stand der Technik betrifft.

      Wenn kritisch über die Technik berichtet wird, reagieren einige Tesla-Fans (zu) emotional, was konstruktive Diskussionen verunmöglicht.

      Meine in der Story dargelegte Meinung: Fahrassistenz-Systeme sind an sich sinnvoll, man sollte sie aber nicht mit der Funktionsweise von autonom fahrenden Fahrzeugen vermischen. Und hier muss sich Tesla Vorwürfe gefallen lassen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • grind 24.04.2018 15:23
    Highlight Highlight Hunderttausende Besoffskis und sonstige Spinner fahren täglich über andere Menschen drüber.

    Tesla-Roboter baut 1 Unfall: alle drehen durch.

    (gez. kein Tesla-Fanboy)
  • Der_Mario 24.04.2018 15:22
    Highlight Highlight Der Vergleich mit Steve Jobs passt auf jeden Fall. Beide sind sie Visionäre, beide haben sie ihren unabdingbaren Glauben an ihre Produkte, beide sind Macher, bzw. Steve Jobs war es.
    Aber wir dürfen nicht vergessen, dass Steve Jobs im ersten Anlauf scheiterte. Erst bei seiner Rückkehr zu Apple startete die Firma richtig durch, weil er es dann richtig machte.
    Ich denke, es braucht zumindest ein bisschen Scheitern um dann eben alles richtig zu machen.
    • bokl 24.04.2018 17:37
      Highlight Highlight Visionär und Macher schliesst sich aus.

      Ein Visionär springt von einer Idee zu nächsten (Bei Musk z.B. Tesla, Hyperloop, Space-X, usw.)

      Ein Macher konztriert sich auf eine Idee (muss nicht zwingend seine eigene sein) und setzt diese bis zum Ende um.
    • Stichelei 24.04.2018 20:40
      Highlight Highlight @bokl: Na ja, bei der Vision SpaceX kann man sich bis jetzt bezüglich Umsetzung wohl kaum beklagen.
  • Andre Suwanda 24.04.2018 15:20
    Highlight Highlight Nebst Radar und fünf Kameras bietet die Autopilot 2 Hardware 12 Sonar-Sensoren. Ich selbst habe nur Erfahrung mit der AP 1 Hardware und muss sagen, dass ich immer wieder erstaunt bin wie schnell und zuverlässig das System reagiert. So erkennen die Sensoren, dass das übernächste Fahrzeug abbremst und verringert automatisch die Geschwindigkeit. Jeder Tesla-Fahrer wird vor Ort instruiert, die Hände immer am Steuer zu haben und das Warnsystem erinnert einen ständig daran. Die grösste Gefahrenquelle ist und bleibt menschliches Versagen. Mit jedem Tesla auf der Strasse verringert sich diese Gefahr.
  • WayneTheBrain 24.04.2018 15:19
    Highlight Highlight Der Verunfallte ist ganz klar selbst schuld, auch wenn der Autopilot fehlerhaft war. Die Hände müssen am Lenkrad sein, wer sich nicht daran hält ist einzig und allein verantwortlich für den Unfall. Erinnert mich an den Typen, der seine Katze zum Trocknen in die Mikrowelle gesteckt hat... Zur Frage zum Abschluss: Die Medien vor allem wieder einmal "top oder flop". Einmal wird unkritisch in den Himmel gelobt, einmal gebashed. Differenziert wäre anders.
    • @schurt3r 24.04.2018 16:10
      Highlight Highlight Und das willst du jetzt schon, vor Abschluss der unabhängigen Untersuchung, wissen? Weil du dem Hersteller in jedem (Un)Fall vertraust?

      Differenziert bzw. kritisch wäre anders ...
    • fcsg 24.04.2018 16:21
      Highlight Highlight @schurt3r
      Klar, die Stellungnahme von Tesla ist einseitig. Aber die Angriffe auf Tesla waren (teilweise) auch einseitig. Wenn man einen Hersteller schon kritisiert, dann sollte dieser die Möglichkeit zur Stellungnahme haben, auch wenn die Untersuchung noch nicht abgeschlossen ist.
    • @schurt3r 24.04.2018 16:43
      Highlight Highlight @fscg:
      Ja, es ist tatsächlich schwierig, wenn (möglicherweise) ungerechtfertigte Vorwürfe im Raum stehen und man sich nicht dazu äussern soll.

  • ohjaja! 24.04.2018 15:17
    Highlight Highlight Ich glaube, tesla lügt nicht mit dem was auf der website steht. Ich glaube der autopilot ist bereits sicherer als human drivers 😉
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 24.04.2018 15:16
    Highlight Highlight "Berichten die Medien fair und ausgewogen über Tesla?"
    Persönlich bin ich ein grosser Tesla-Fan, hätte ich das Geld/dürfte ich Autofahren würde ich mir sofort einen Tesla kaufen. Ich hoffe sehr, dass Musk mit seinen Unternehmen erfolgreich sein wird, nur schon um das Gesicht der ewigen Nörgler sehen zu können. Allerdings denke ich, die mediale Berichterstattung ist sowohl zu positiv, als auch zu negativ. Tesla wird immer zusammen mit Google, Apple, Facebook etc genannt, Unternehmen die auf einem ganz anderen Level sind, wenn Tesla dann mal ein Ziel verfehlt, ist die Häme aber auch selten weit.
  • edögähn 24.04.2018 15:13
    Highlight Highlight krass was da tesla verkauft (selbstfahrende autos) und noch nicht hat. aber irgendwie passt das zum elon. kann mir gut vorstellen, dass einige schon die auswanderung zum mars die koffer gepackt haben - so gut ist der elon. und das ist natürlich bei diesem thema gefährlich.
  • Monkey Shoulder 24.04.2018 15:12
    Highlight Highlight Die ethischen Fragen dazu sind spannend!

    Autopilot funktioniert. Bei Unfall, wer haftet?
    Programmierer, Fahrer oder Autohersteller?

    Zudem trifft das Auto Entscheidungen die verschiedene Optionen abwägen wie z.B in eine Wand fahren, um Fussgänger zu retten oder darüber fahren, weil Fahrersicherheit Priorität hat?
  • demokrit 24.04.2018 15:09
    Highlight Highlight "Während Christentum, Islam und Co. in aufgeklärten, demokratischen Staaten gottseidank (Tschuldigung!) an Relevanz verlieren, rücken die Ersatzreligionen nach."

    Das trifft den Kern der Sache. Wie so oft, sind es die besonders gläubigen Schäfchen, die zuerst vom Guru verheizt werden.
    • NWO Schwanzus Longus 24.04.2018 15:42
      Highlight Highlight Gebe dir schon recht. Aber diese Ersatzreligionen vernebeln selbst die Menschen. Was sollen das für tolle Werte sein im Materialistischen Konsumismus? Keine Solidarität, jeder für sich, Konsum ist alles. Apple, Coca Cola etc sollten nicht als Ersatzmoral gelten wie manche das wollen.
  • Hierundjetzt 24.04.2018 15:05
    Highlight Highlight Ich sehe das ganze entspannt. Da ist ganz viel Marketing und ganz wenig Realität dahinter. Viele möchten jetzt einfach bei den ersten sein.

    Nur: Tesla & Co sind für US-Amerikanische Städte konzipiert. Also Städte ohne Trottoirs, jede Quartierstrasse ist 3-4 spurig, extrem breite Strassen, alles im Schachbrett gehalten. Freie Sicht auf alles.

    „Autonomes“ fahren in Europa mit seinen im Mittelalter konzipierten Städten...? Verwinkelt? Eng? Mit extrem vielen Fussgängern und dem unglaublich dichten ÖV? Bitte... Das dauert noch Jahre.
    • xHascox 24.04.2018 17:39
      Highlight Highlight Autonomes Fahren in engen Städten dauert noch lange?
      Die autonomen Postautos in Sion schlagen sich meiner Meinung nach ziemlich gut.
    • Hierundjetzt 24.04.2018 18:30
      Highlight Highlight xH: Der „Bus“ war glaubs nur ein 4 Plätzer in einer Stadt so gross wie der Kreis 4. Soviel ich weiss wurde der Versuch auch noch vorzeitig abgebrochen...

      Ich sehe das wie mit dem Nokia 3310: lange passiert nichts und plötzlich, zack, Smartphone.

      Die Technologie des „autonomen“ Fahrens ist im Grundsatz da, jetzt geht es darum diese auch alltagstauglich und bezahlbar zu machen.

      Das kommt schon, dafür wurde jetzt schon viel zu viel Geld ausgegeben aber vielleicht nicht grad morgen...
    • Hierundjetzt 24.04.2018 19:48
      Highlight Highlight Nope. In den Innenstädten teilweise nicht. Oder einfach ein schmales Band oder die Strasse wurde nachträglich in den 00er Jahren durch Strassenmarkierungen zG. Fussgänger Markierung „verengt“
  • Scaros_2 24.04.2018 15:02
    Highlight Highlight Macht einfach mal die http://moralmachine.mit.edu/ des MIT. Dann denkt ihr evtl. ein wenig nach, was es bedeutet, einer KI oder AI beizubringen zu entscheiden wer stirbt
    • Likos 24.04.2018 16:40
      Highlight Highlight Toll, Suggestivmoral.
      Endergebnis und sozialer Status der potentiellen Opfer ist doch bei sowas völlig irrelevant (ist vor dem Unfall sowieso unbekannt, egal ob KI oder Mensch).
      Der schwächste (menschliche) Verkehrsteilnehmer hat immer Priorität beim Überleben. Endet zwar meist doof für die Insassen im Test, aber ist halt so.
      Und am Ende wird einem noch vorgehalten, wie viel Dicke und Frauen man umgenietet hat...
    • Alnothur 24.04.2018 18:47
      Highlight Highlight "Der schwächste (menschliche) Verkehrsteilnehmer hat immer Priorität beim Überleben."

      Nö. Wenn mir jemand ohne zu gucken vors Auto rennt, sterbe ich herzlich ungern, um den zu retten.
    • Valon Gut-Behrami 25.04.2018 09:23
      Highlight Highlight Das Auto kann auch konsequent gegen links oder rechts ausweichen, wenn auf beiden Seiten Menschen stehen. Dann muss man sich keine solche Gedanken machen.
  • DerSimu 24.04.2018 15:00
    Highlight Highlight @Watson

    Das Ding wurde "Fahrassistent" genannt, nicht "Autopilot"! Warum? Weil man eben verhindern wollte, dass sich der Fahrer voll und ganz auf die Technik verlässt. Wenn der Fahrer aber die Hände vom Lenker nimmt, oder ähnlichen Mist baut, ist der Fehler nicht bei Tesla sondern beim Fahrer. Kommt schon Leute, eine Prise gesunder Menschenverstand.
    • @schurt3r 24.04.2018 15:25
      Highlight Highlight Und was hältst du von dieser Webseite? 😉

      www.tesla.com/autopilot
    • fcsg 24.04.2018 15:29
      Highlight Highlight Auch bei einem Autopilot muss stets ein Mensch die Funktion überwachen, wie z.B. in Flugzeugen.
    • DerSimu 24.04.2018 15:33
      Highlight Highlight @schurt3r

      Offiziell ist es trotzdem ein Fahrassistent und kein Autopilot. Schon nur von Rechtswegen sind selbst fahrende Autos und somit Autopiloten grösstenteils verboten, weil die Technologie nicht weit genug entwickelt ist.

      Wie gesagt: Gesunder Menschenverstand. Ich als Fahrer würde auch mit Autopilot am Steuer bleiben, um wenn nötig einzugreifen. Wer das nicht tut, handelt grobfahrlässig. Ich finde nicht, dass die Dummheit/Faulheit der Menschen Teslas schuld ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TanookiStormtrooper 24.04.2018 14:59
    Highlight Highlight Also zum 1. Absatz kann ich jetzt nur sagen: Perfekter Stoff für ein Wein Doch!
    Los Herr Schurter geben sie sich einen Ruck!

    Da Lina in den Ferien weilt, heisst es diese Woche:

    #schurter4weindoch
    • @schurt3r 24.04.2018 15:27
      Highlight Highlight Haha! Hartnäckigkeit soll ja auch eine Tugend sein :)
    • TanookiStormtrooper 24.04.2018 17:07
      Highlight Highlight Ich bin jetzt etwa 1 Jahr an Lina dran und habe noch nicht aufgegeben. Sie wollen gar nicht wissen wie hartnäckig ich sein kann!
      Machen Sie es einfach. Dann müssen Sie auch nicht mehr erklären, dass sie kein Apple-Fanboy sind und können einfach immer das Video verlinken. Sie sehen, es hilft auch Ihnen. 😜
    • Luca Brasi 24.04.2018 17:13
      Highlight Highlight Waaas? Der Herr Schurter hatte noch kein weindoch? Wie konnte er sich nur da immer wieder davor drücken? Frau Engkent ist hoffentlich nicht ebenfalls in den Ferien?

      #schurter4weindoch

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