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Eine Cablecom Buchse in einem Wohnzimmer am Freitag, 11. April 2014, in Zuerich. Der Kabelnetzbetreiber UPC Cablecom stellt 2015 das analoge Senderangebot definitiv ein. Bereits im Juni werden weitere acht analoge TV-Sender abgeschaltet und das digitale Angebot ausgebaut. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Diese Buchse wird teurer und teurer: Der Kabelanschluss von UPC kostet neu 478.80 Franken pro Jahr. Bild: KEYSTONE

Reine Geldmacherei? Darum kostet der UPC-Anschluss ab April mehr als die Billag-Gebühren

Ab April 2018 verlangt UPC für den Kabelanschluss 39.90 Franken im Monat. Viele Mieter bezahlen diese Gebühr für das TV- und Internet-Grundangebot, ohne dass sie es wissen – manche sogar doppelt. So lässt sich dies vermeiden.



Die Gebühren für den Kabelanschluss steigen bei UPC so regelmässig wie die jährliche Prämienerhöhung der Krankenkasse ins Haus flattert. Noch 2013 verlangte UPC (ehemals Cablecom) monatlich 24.10 Franken für das Grundangebot, das aktuell 80 TV-Sender, einen Festnetz-Anschluss und eine sehr langsame Internetverbindung mit 2 Mbit/Sekunde umfasst. Ab April sind es 39.90 Franken pro Monat. «Das ist eine Preiserhöhung von rund 66 Prozent während der letzten fünf Jahre», sagt Telekomexperte Ralf Beyeler vom Preisvergleichsdienst Moneyland.

Seit 2012 hat UPC die Gebühren für das Grundangebot bzw. für den Kabelanschluss kontinuierlich erhöht, wie die folgende Grafik zeigt

Gebühren für Kabelanschluss bei UPC (in Franken pro Monat)
Infogram

Neu werden für Verwaltungen bzw. Liegenschaftsbesitzer 39.90 Fr./Monat bzw. 478.80 Fr./Jahr für den Kabelanschluss fällig. In der Gebühr für den Kabelanschluss bzw. das Grundangebot sind 80 TV-Sender und auf Wunsch ein Festnetz- sowie langsamer Internetanschluss mit 2 Mbit/Sekunde enthalten. grafik: watson / quelle: srf

UPC betont, dass es sich um «keine grundsätzliche Preiserhöhung des Kabelanschlusses» handelt. Die Erhöhung betreffe ausschliesslich Verwaltungen bzw. Liegenschaftsbesitzer. «Kein Endkunde erhält eine Preiserhöhung von UPC», sagt Mediensprecher Bernard Strapp. Was verwirrend klingt, ist eigentlich einfach: Wer ein Abo wie «Connect» oder «Connect & Play» hat oder den Kabelanschluss direkt an UPC bezahlt, ist von der Gebührenerhöhung nicht betroffen, wer die Gebühr als Mieter über seinen Vermieter begleicht, zahlt ab April mehr.

Telekomexperte Ralf Beyeler kommentiert den erneuten Preisaufschlag so:

Das Problem:

Anscheinend informieren viele Vermieter ihre Mieter nicht über die regelmässigen Aufschläge beim Kabelanschluss, berichtet das SRF-Konsumentenmagazin «Espresso». UPC-Sprecher Strapp widerspricht dieser Darstellung: Die Informationen würden in den meisten Fällen «1:1 weitergegeben», sagte er «Espresso».

Fakt ist: Den Mietern selbst fällt oft nichts auf, da die gestiegenen Gebühren in den Mietnebenkosten versteckt sind und UPC die Aufschläge in Salamitaktik gut zu verschleiern weiss. Die Kabelnetzbetreiberin kann folglich ihre Gebühren heben, ohne gross Gefahr zu laufen, dadurch viele Kunden zu verlieren.

«Viele Mieter bezahlen diese Gebühr, ohne dass sie es wissen. Der Grund: Viele Vermieter verrechnen die Kosten für den Kabelanschluss über die Nebenkosten-Abrechnung.»

Ralf Beyeler

Die Kosten für den UPC-Anschluss können sich in den Nebenkosten der Wohnung oder gar in der Nettomiete verbergen. Viele Mieter sind sich daher nach wie vor nicht bewusst, dass sie zusätzlich zu ihrem UPC-Abo auch noch monatliche Gebühren in der Höhe von fast 40 Franken für den Kabelanschluss bzw. das Grundangebot über die Miete bezahlen. Bei vielen Kunden kommen so zu den direkten Kosten für das UPC-Abo jährlich 478.80 Franken «verdeckte Kosten» hinzu, sprich mehr als die Billag-Gebühren.

Wer nicht aufpasst, zahlt doppelt für den UPC-Anschluss

Mieter können die seit Jahren steigenden Gebühren für den Kabelanschluss mit dem richtigen Abo reduzieren. Seit Ende 2016 bietet UPC TV- und Internet-Abos an, welche die Gebühr für den Kabelanschluss bereits enthalten. Kunden, die über die neuen Abos «Connect» oder «Connect & Play» verfügen oder den Kabelanschluss direkt an UPC bezahlen, sind daher von der Gebührenerhöhung nicht betroffen. Sie müssen die Grundgebühr nicht mehr über die Mietnebenkosten bezahlen, sofern sie dem Vermieter gemeldet haben, dass sie die Gebühr via Aborechnung direkt an UPC zahlen. Wer dies dem Vermieter nicht schriftlich mitteilt, zahlt die Gebühren doppelt, einmal im Abo und zusätzlich via Vermieter. Es lohnt sich daher dem Vermieter mitzuteilen, dass man die Gebühr direkt zahlt und sie folglich nicht mehr über die Mietnebenkosten erhoben werden darf. Der Vermieter muss dem Mieter darauf bestätigen, dass er künftig nicht (mehr) doppelt für den UPC-Anschluss bezahlt.

In der Schweiz hat zudem jeder Mieter das Recht, den Kabelanschluss zu kündigen. Mit den jährlichen Gebührenerhöhungen lohnt sich dieser Schritt immer mehr, denn fernsehen und telefonieren kann man genau so gut ohne teuren Kabelanschluss.

Gut zu wissen: Für TV und Festnetz braucht man keinen Kabelanschluss, sofern man ein genügend schnelles Internetabo (ca. 20 bis 40 Mbit/s) eines beliebigen Internetproviders hat. Das Live-TV-Programm von SRF, ARD etc. kann genau so wie Netflix auf das TV-Gerät gestreamt werden. Das geht am einfachsten mit einer TV-App von Zattoo, Wilmaa, Teleboy oder anderen Anbietern.

Reine Geldmacherei?

UPC hat die steigenden Kabelanschlussgebühren in den letzten Jahren mit dem Ausbau des TV-Angebots und den Kosten für die Netzinfrastruktur begründet. Für Telekomexperte Oliver Zadori vom Vergleichsdienst Dschungelkompass sind die jährlichen Gebührenerhöhungen reine Geldmacherei: «Andere Anbieter lancieren zwar auch teurere Angebote, aber wenn, dann mit mehr Leistung. Bei der UPC kam es in den letzten Jahren oft vor, dass sie bestehende Angebote einfach teurer machten», sagt er zum SRF-Konsumentenmagazin «Espresso».

UPCs Lockangebot für Mieter

Im künftig monatlich fast 40 Franken teuren Grundangebot sind 80 TV-Sender, ein Festnetzanschluss sowie ein sehr langsamer Internetanschluss mit 2 Mbit pro Sekunde inbegriffen. Wer nichts unternimmt, bekommt weiterhin genau das. Neu erhöht UPC die Leistung hingegen auf nach wie vor bescheidene 10 Mbit/s für all jene, die von der Abrechnung über den Vermieter direkt zu UPC wechseln, schreibt SRF. Wer als Mieter vom besseren Grundangebot profitieren möchte, meldet sich am besten direkt bei UPC.

Mit jeder Gebührenerhöhung macht UPC die Abrechnung der Anschlussgebühr über den Vermieter unattraktiver. Finanziell lohnt es sich in den meisten Fällen, die Gebühr via Aborechnung direkt zu zahlen. Offenbar will der Konzern die Mieter so als direkte Kunden gewinnen, sprich enger an sich binden.

Weg von UPC? Die Alternativen

Wer die jährlichen Gebührenerhöhungen nicht mehr mitmachen will, hat sowohl als Mieter als auch als Eigenheimbesitzer mehrere Alternativen.

In Städten und Agglomerationen gibt es diverse kleine Internetprovider, die über das schnelle Glasfasernetz Internet mit oder ohne Zusatzdienste wie Digital-TV und Telefon anbieten. Wer lediglich einen Internetanschluss braucht, da er Fernsehen und Telefon über das Internet nutzt, fährt so deutlich günstiger. Die Abopreise der reinen Internetanbieter starten meist bei rund 30 Franken pro Monat.

Wer auf dem Land wohnt und keinen Glasfaseranschluss hat, kann sich schnelles Internet allenfalls via 4G/LTE-Router in die Wohnung holen. Sunrise, Salt und Yallo bieten schnelles Internet für zu Hau­se zu attraktiven Preisen via Mobilfunknetz an. Einen aktuellen Preisvergleich gibt es in diesem Artikel.

So funktioniert Social Networking in der Realität

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71Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Exodus 08.02.2018 22:41
    Highlight Highlight Das UPC-Grundangebot von 36.90 Fr./Mt. (ab April 39.90 Fr./Mt.) würde ich eher ältere Leute empfehlen, die mit dem Internet oder den modernsten Techlogien nicht vertraut sind.
    Ältere wünschen sich häufig einen Festnetzanschluss, was im Grundangebot von UPC enthalten ist, und für den TV-Empfang ist auch keine TV-Box oder extra Fernbedienung nötig, etwas was das Leben nicht komplizierter macht.
  • Thinkdeeper 07.02.2018 07:45
    Highlight Highlight UPC war schon immer äusserst fragwürdig und absolut nicht kundenorientiert. Money making Liberty Group und US Management. Nach wie vor legendär die miserable Kundendienstleistung durch jahrelange nicht erreichbarkeit des unkompetenten Call centers.
    Minderwertige Horizon Boxen mit 5 Minuten Start Zeit, Vergewaltigung des Kunden zu Aboabschlüsse durch Abschalten des Analog Angebotes und Abopflicht für Fernsehkanäle. Erhöhung der Internetkapazität zu Lasten der Verfügbarkeit oder nur gegen SLA und nun noch teurerer Grundanschluss.
    No Service Public Monopol wie es sich "No Billag" wünscht.
  • bebby 07.02.2018 06:20
    Highlight Highlight Habe als Vermieter schnell herausgefunden, dass upc vom Vermieter sogar ein halbjährliches Vorinkasso verlangt, dh der Vermieter übernimmt nicht nur das Kreditrisiko für upc sondern zahlt sogar im voraus. Es hat 6 Monate gebraucht um diesen Unsinn zu stoppen. Seitdem ist bei uns niemand mehr bei upc.
  • Dragonlord 06.02.2018 21:23
    Highlight Highlight Dass die Kabelanschluss-Gebühren (automatisch) via Vermieter über die Nebenkostenabrechnung abgerechnet werden können, muss verboten werden! Ich habe beim Wohnungswechsel schon mal erlebt, dass ich den Kabelanschluss 1 Jahr lang bezahlen musste, obwohl ich bei Swisscom ein Abo hatte. Die Kündigung war nur 3 Monate im Voraus auf Ende Jahr möglich. Mietantritt war 1.10. und somit bereits zu spät. Weder der Vermieter, noch der lokale Kabelnetzbetreiber Buechberg AG zeigten sich kulant: die 240.- mussten wir bezahlen. Wenigstens hat mir die Swisscom eine Gutschrift über 100.- zugesprochen.
    • bebby 07.02.2018 06:25
      Highlight Highlight Das steht aber im Mietvertrag drin...zuoberst.
    • Dragonlord 07.02.2018 08:05
      Highlight Highlight Nein, es stand nirgends, dass wir einen Kabelanschluss-Vertrag übernehmen, welcher nur 3 Monate im Voraus auf Ende eines Jahres gekündigt werden kann. Die Kabelanschluss-Gebühren standen lediglich in der Aufzählung zu den Heiz- und Nebenkosten, ohne Preisangabe und Kündigungsmodalitäten. Wir dachten, dass wir diese Kabelanschluss-Gebühren nicht bezahlen müssen, da wir den Kabelanschluss ja nicht benutzen, sondern übers Internet Swisscom-TV schauen.
      Beim Umzug in eine neue Wohnung haben wir das nun mit Unterzeichnung des Vertrags explizit erwähnt und schriftlich bestätigen lassen.
  • chokito 06.02.2018 14:59
    Highlight Highlight Der Vertrag beginnt, sobald wir Ihre Anmeldung zu einem Dienst
    akzeptiert haben. Bei Direktverrechnung des 3-in-1 Kabelan
    -
    schlusses (betrifft Mieter) tritt der Vertrag mit Bezahlung der
    Rechnung in Kraft.
    Sofern nicht anders im Vertrag vermerkt, dauert dieser minde
    -
    stens 12 Monate und läuft danach unbefristet weiter. Sie können
    den Vertrag unter Einhaltung der Mindest
    dauer jederzeit mit einer
    Frist von 2 Monaten auf ein Monatsende schriftlich kündigen.
  • Maragia 06.02.2018 14:45
    Highlight Highlight Wenn ich mein Internet/Tv per Glasfaser von Swisscom habe, muss ich mich da bei der Verwaltung melden, damit der Anschluss von UPS gekündigt wird? Ich nehme mal an, der ist bei mir auch noch irgendwo in den Nebenkosten drin...
    • Steffi Bergmann 06.02.2018 16:09
      Highlight Highlight Ja, die Plombierung des Kabelanschlusses muss die Verwaltung bei UPC beauftragen.
    • Ralf Beyeler 06.02.2018 17:11
      Highlight Highlight Nicht die Plompierung. Sondern einfach der Verwaltung melden, dass man den Kabelanschluss nicht mehr benötigt. Ob UPC plompiert ist deren Sache.
  • p4trick 06.02.2018 14:25
    Highlight Highlight Irgend was stimmt doch nicht mit dieser Rechnung. Wenn ich die Gebühr UPC direkt zahle werden sie das bei der Rechnung dem Vermieter nicht mehr berechnen. Der Vermieter darf nur tatsächliche Aufwände verechnen und hat diese detailiert aufzulisten. Wer das nicht kontrolliert ist, sorry, selber schuld.
    • Ralf Beyeler 06.02.2018 17:13
      Highlight Highlight Nein, leider nicht. Wenn es über den Vermieter läuft, weiss UPC nicht, wessen Anschluss sie verrechnen. Das hat vor Jahrzehnten im analogen Zeitalter Sinn gemacht, heute nicht mehr.
    • α Virginis 06.02.2018 19:00
      Highlight Highlight @p4trick: Sry, aber die Kosten für UPC werden eben oft unter dem Vermerk "Allgemeinkosten" oder so verrechnet. Diese im Detail aufzudröseln wäre kaum möglich, da alles "allgemeine", wie die Kosten für Lift, Lüftung etc. nicht vorhersehbar sind und pauschal verrechnet werden.

      ABER: Die UPC ist ein privates Unternehmen, welches weder zum Grundbedarf eines Hauses, noch des Mieters einer Wohnung gehört, und somit ganz klar im Mietvertrag als gesonderter Posten aufgeführt werden müsste.

      Ich sehe nicht ein, wieso ich als Mieter das UPC zuerst Kündigen muss, statt bei Bedarf anzumelden!?
    • bebby 07.02.2018 06:29
      Highlight Highlight Die upc weiss sehr wohl welcher Mieter im Haus upc über den Vermieter bezieht, das steht im Meldeformular des Vermieters...falls das upc überhaupt interessiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Paddiesli 06.02.2018 13:34
    Highlight Highlight Heisst das, UPC hat mich schon mehrmals belogen, wenn sie behauptet hatten, dass ich den Kabelanschluss nicht kündigen kann, ohne auch den Internet-Anschluss zu verlieren?
    • thomy81 06.02.2018 14:26
      Highlight Highlight Nein haben Sie nicht. Bei den neueren Abo´s ist die Grundgebühr eingerechnet. Bei älteren Abo´s zahlt man es noch separat. Das aktuell wird doch nur gemacht das möglichst viele auf die neuen Abo´s wechseln.
    • Steffi Bergmann 06.02.2018 16:20
      Highlight Highlight Moment, das mit dem Kabelanschluss kündigen, kann missverständlich sein. Wenn Du den Kabelanschluss bei der Verwaltung einfach kündigst, wird die Dose plombiert. Dann hast Du logischerweise auch kein Internet mehr. Nur Internet gibt es bei UPC nicht, das Basis TV ist immer mit dabei.
      Es gibt aber bei UPC Abos, da ist der Kabelanschluss schon inklusive. Da bestellst Du ein Connect oder Connect&Play Abo und kriegst von UPC im normalfall ein schreiben, dass Du die Grundgebühr bereits im Abo inkl. hast.
    • Ralf Beyeler 06.02.2018 17:16
      Highlight Highlight Genau. Wenn man Connect oder Connect & Play hat, dem Vermieter mitteilen, dass man dieses Produkt hat und deshalb den Kabelanschluss nicht mehr über die Nebenkosten verrechnet werden.

      Wenn man versehentlich kündigt, ist das nicht so schlimm. Wenn der Techniker wegen der Plompierung anruft, kann man Missverständnis aufklären.
    Weitere Antworten anzeigen
  • infomann 06.02.2018 13:15
    Highlight Highlight Ganz einfach....
    Mbudget TV ca.150 Sender
    Festnetz inklusive Gespräche im Festnetz
    und langsames Internet kosten zusammen 39.90 schnelleres Internet etwas teurer.
    Man kann im Jahr weit über 400 Fr. Sparen
    Ich habe das gemacht und bin sehr zufrieden.
    • evand 06.02.2018 13:40
      Highlight Highlight das mbudget-tv ist aber noch viel mühsamer, als das von UPC. Alles schon gehabt.
  • Tobi23 06.02.2018 13:08
    Highlight Highlight Was mir im Artikel fehlt ist die Kündigungsfrist. Gem. Fernmeldegesetz sollte sie "angemessen" sein. Kennt jemand die Usanz? 3 Monate oder weniger?
    • chokito 06.02.2018 15:08
      Highlight Highlight Der Vertrag beginnt, sobald wir Ihre Anmeldung zu einem Dienst
      akzeptiert haben. Bei Direktverrechnung des 3-in-1 Kabelan
      -
      schlusses (betrifft Mieter) tritt der Vertrag mit Bezahlung der
      Rechnung in Kraft.
      Sofern nicht anders im Vertrag vermerkt, dauert dieser minde
      -
      stens 12 Monate und läuft danach unbefristet weiter. Sie können
      den Vertrag unter Einhaltung der Mindest
      dauer jederzeit mit einer
      Frist von 2 Monaten auf ein Monatsende schriftlich kündigen.
    • Ralf Beyeler 06.02.2018 17:17
      Highlight Highlight Praxis sagt, etwa 1 Monat ist angemessen.
  • derEchteElch 06.02.2018 12:38
    Highlight Highlight Das geht eben bei den tollen Angeboten, welche die UPC bewirbt immer vergessen; der Kabelanschluss für 40 CHF/Monat.

    Ich bitte Watson und Dschungelkompass bei zukünftigen Vergleichen der Angebote dies zu berücksichtigen...
    • rundumeli 06.02.2018 13:30
      Highlight Highlight right you are ... wenn man denn umzverecke bei upc bleiben will , weil man den grossen fernsehkasten bespielen muss über kabel ... ganz ohne netflixereien ... dann sind die neu 10 Mbit/s gar nicht mal so übel ... für insgesamt 39.90 im grundangebot ... einfach rausnehmen ausm mietvertag !
    • thomy81 06.02.2018 14:29
      Highlight Highlight Eben falsch. Den Anschluss zahlst Du nur noch bei den alten Angeboten. Seit fast 2 Jahren ist das inklusive bei den Abopreisen bei UPC, im Gegensatz zu anderen Anbietern wie Quickline und anderen kleinen Regionalanbietern wo es zu 90% separat ist. Diese Erhöhungen finden doch nur statt damit möglichst viele auf die neuen Abo´s wechseln. Die haben über die letzten 10 Jahre locker 50 verschiedene Abo´s angehäuft, anstatt aber alle umzustellen versuchen Sie es so.
    • derEchteElch 06.02.2018 15:59
      Highlight Highlight @thomy;
      Nicht überall hat es UPC Cablecom. Es gibt viele Gemeinden woes nur Quickline oder InterGGA oder einen lokalen Anbieter hat.

      Selten gibt es mehrere zur Auswahl..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Karl33 06.02.2018 12:23
    Highlight Highlight Cablecom UPC brauchts nicht. Provider wie Swisscom bieten TV genauso an. Schätze, hier wird einfach noch ausgepresst, was geht. Mieter werden bewusst vage oder irreführend von Cablecom informiert, ging mir auf jeden Falls so, als meine Vermieter Cablecom gekündigt haben.
  • flying kid 06.02.2018 12:22
    Highlight Highlight Und in jedem Titel grüsst No-Billag oder Trump 🤦🏼‍♂️
    Hauptsache clicks...
  • rudolf_k 06.02.2018 11:48
    Highlight Highlight Habe zum Glück vor einem Jahr auf Connect 40 gewechselt, was 40 MB/s Internet und das übliche Minimal-Programm beim TV für 49.- enthält. Dieses Produkt hat UPC mittlerweile schon wieder aus dem Sortiment genommen. Der Grundanschluss wird in Kürze schon gleich teuer sein.
  • Eksjugo 06.02.2018 11:47
    Highlight Highlight Ja das Swisscomnetz ab 2019 muss ja irgendwie bezahlt werden. ;-)
  • reich&schön 06.02.2018 11:28
    Highlight Highlight Wir waren lange zufriedene Cablecom- bzw. UPC-Kunden.
    Aufgrund dieser hinterhältigen Salamitaktik haben wir aber mittlerweile sämtliche UPC-Anschlüsse aufgelöst.
    • philosophund 06.02.2018 12:01
      Highlight Highlight Wir letzten September auch. Bisher hatten wir die Anschlussgebühren nie beachtet. Rechnet man diese zum Abo hinzu ist SwisscomTV gleich teuer. Mit Surnise inkl mobile Abo sparen wir am meisten.
    • #bringhansiback 06.02.2018 16:30
      Highlight Highlight @Lars Hardmeier: Seit mind. 17 Jahren habe ich einen Telefonanschluss der Swisscom, bei diversen Vermietern.
      Noch NIE war dieser, ganz im Gegensatz zum UPC/Cablecomanschluss, in den Mietnebenkosten mit dabei.

      Kann sein, dass zu PTT Zeiten dies noch der Fall war. Dies kann ich nicht sagen, war ich zu der Zeit maximal in der Primarschule.

      Und ja, mir scheint, Sie haben so oder so einen Groll gegen Swisscom und die Billag. Wozu sonst der zum Thema absolut überflüssige Hinweis am Schluss Ihres Postings?
    • α Virginis 06.02.2018 21:00
      Highlight Highlight @#bringhansiback: Nein, auch zu Zeiten der damaligen PTT wurden keine "Pauschalanschlüsse" verkauft, vielmehr war die Rechnung auf Anschlussgebühr und Rufkosten gesondert.

      Der Pauschale Abzug einer Gebühr für eine private Firma wirft da schon eher andere Fragen auf...
  • Licorne 06.02.2018 11:11
    Highlight Highlight Ich finde den Preis von CHF 40.- für die Leistung absolut in Ordnung, auch wenn der Preisanstieg hoch ist. Für einen Standard-User, der keine grosse Internet-Bandbreite braucht und nur an Live-TV interessiert ist, reicht das vollkommen. Ich kenne einige (meist Ältere) die zufrieden sind damit.

    Wenn mehr Leistung benötigt wird, würde ich aber eher zu Swisscom tendieren, da dann der rabattlose Preis nun praktisch identisch (CHF 129.-) ist. Dabei ist meiner Meinung nach insbesondere Swisscom TV 2.0 besser als Horizon.
    • Kronrod 06.02.2018 11:41
      Highlight Highlight Von den 40 Franken werden nur ein Bruchteil (vielleicht 5 Franken) benötigt, um die Kosten zu decken. Der Rest ist reiner Profit. Vor diesem Hintergrund ist jede Preiserhöhung unverschämt.
    • Licorne 06.02.2018 14:10
      Highlight Highlight Eine Annahme deinerseits oder woher hast du die 5 Franken?

      Ausgehend von den per 30.09.2017 existierenden 1'223'000 Kabelnetzkunden kommen wir mit 5 Franken auf 6'115'000. Damit lässt sich ein flächenmässig so riesiges Netz, welches von der Technologie her ziemlich anfällig ist, nicht betreiben - geschweige denn modernisieren. Schon alleine die Personalkosten sprengen die 6 Mio. bei weitem (Techniker, Administration, F&C, HR, Leitung...)
    • SJ_California 06.02.2018 15:35
      Highlight Highlight Vorallem die Leitung 😉 GF und VR kannst du mit 6 Millionen grad mal knapp entlöhnen bei upc...
    Weitere Antworten anzeigen
  • sherpa 06.02.2018 11:11
    Highlight Highlight Haben uns schon vor einigen Jahren von diesem Abzockerverein ausgeklinkt und eine echte, und zudem bessere, Alternative bei Sunrise gefunden.
  • abishot 06.02.2018 10:52
    Highlight Highlight Ïmmer noch günstiger als Swisscom und Co. Und ja, UPC investiert in die Infrastruktur. So schlimm wie es früher mal war ist die UPC bei weitem nicht mehr.
    • Dä Brändon 06.02.2018 11:17
      Highlight Highlight Was!? Ich habe ein ganzes Jahr keine Gebühren bezahlt weil ich non-stop Probleme hatte. Seit Unity Media übernommen hat nur noch Probleme. Ich bin jetzt zu Swisscom und dann sind nicht Welten dazwischen sondern Galaxien.
    • N. Y. P. D. 06.02.2018 11:31
      Highlight Highlight Doch, ist es.
      Man reklamiert ins Leere hinaus.
      Eben so gut kannst Du in der Wüste ein Glas Wasser bestellen. Niemand hört Dich.
    • abishot 06.02.2018 19:22
      Highlight Highlight Als erstes, vielen Dank für die vielen Blitzer :-) Meine Aussage begründe ich darin, dass ich Bauleiter war für die UPC und ich viele Leitungen saniert habe. Und genau darin liegt das Problem: Wenn genügend Signal ankommt, hat man keine Probleme und eine schnelle Leitung. Falls nicht, fängt der Ärger an. Was den Kundendienst betrifft kann ich keine Aussage machen, ich spreche lediglich vom Netz.
    Weitere Antworten anzeigen
  • pun 06.02.2018 10:50
    Highlight Highlight @Privatisierungsfanatikerinnen und Swisscomverachter: Quod erat demonstrandum.

    (Jetzt müssten bei der Swisscom noch die kundenverachtenden BWL-Bosse verschwinden, dann könnte ich auch wieder voll zufrieden mit meinem Anbieter sein)
  • tzhkuda7 06.02.2018 10:50
    Highlight Highlight Wie oft ich das Versucht habe im Swisscomshop den Kunden zu erklären xD
    Wollten die meisten gar nicht so genau wissen, nur die sparsamen, die hatten sofort immer ein offenes Ohr ;D
    • Pascal Mona 06.02.2018 11:18
      Highlight Highlight Aber diese “sparsamen“ haben ja dann wohl kaum ein Abo abgeschlossen oder ein Produkt im ach so günstigen Swisscom Universum gekauft?!
      Zudem ist das mit den Nebenkosten halt so eine Sache, dann wird dir halt irgendwo anders was draufgeschlagen, das zu kontrollieren ist schwierig und aufwendig... diese Gebühr sollte wie Strom direkt dem Mieter in Rechnung gestellt werden.
  • droelfmalbumst 06.02.2018 10:40
    Highlight Highlight Hat jemand Erfahrung mit TV von init7 oder sonst einem alternativem Anbieter ausser Swisscom?

    Bei Swisscom weiss ich, dass TV technisch man praktisch nichts besseres bekommt...

    Habe dann Glasfaser und möchte es auch nutzen, bei TV reicht es aber grundsätzlich wenn ich die Standard Sender habe und Replay Funktion. Muss aber auch funktionieren. Das ist bei UPC sehr oft nicht der Fall...
    Die Horizon Box ist eine absolute Katastrofe.
    • ben_fliggo 06.02.2018 11:01
      Highlight Highlight Swisscom funktioniert bei mir über Glas top
    • marzgi 06.02.2018 11:05
      Highlight Highlight Bin nun seit über 1 Jahr bei TeleboyHome für Fr. 49.-/Mt. Muss halt eine Glasfaser sowie ein Abspielgerät (AppleTV, o.ä) haben. Aber hast zudem unterwegs Replay, da TeleboyPremium dabei ist. Absolut zu empfehlen!
    • Licorne 06.02.2018 11:06
      Highlight Highlight Ich hatte früher UPC, nun lange Swisscom TV und bin neu zu Sunrise gewechselt.

      Grundsätzlich ist Swisscom TV 2.0 innovativer als Sunrise TV. Die Menüführung geht schneller, praktisch alles ist einfacher zu erreichen. Die Suchfunktion bei Sunrise TV ist nicht zu gebrauchen (findet keine bereits ausgestrahlten Sendungen, nur Zukünftige). Das «Comeback TV»-Menü ist auch nur mangelhaft. Aufgrund der mangelhaften Rubriken ist es mühsam bis unmöglich etwas zu finden, das man sucht. Es ist alles so umständlich. Ich würde es - verglichen mit Swisscom - nicht weiterempfehlen.
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Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

Mitglieder der Revolutionären Jugend Bern schreiben auf Facebook, sie hätten sich in Paris ein Bild der Bewegung machen können, das «sehr positiv und motivierend» ausfalle. Darunter publizieren sie ein Foto eines brennenden Autos. 

Auch die Zürcher Sektion der Bewegung berichtet von …

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