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A woman walks past high-speed trains at the Saint Charles station in Marseille, southern France, Tuesday April 3, 2018. A major French railway strike has brought the country's famed high-speed trains to a halt, leaving passengers stranded and posing the biggest test so far for President Emmanuel Macron's economic strategy. The SNCF national rail authority says about 12 percent of trains are running Tuesday, in the first of a series of strikes set to last three months. (AP Photo/Claude Paris)

Die Züge in Frankreich stehen still. Bild: AP/AP

Nichts geht mehr – Zugverbindungen nach Frankreich wegen Streiks unterbrochen

03.04.18, 10:34


In Frankreich hat ein Streik bei der staatlichen Bahngesellschaft SNCF den Schienenverkehr weitgehend lahmgelegt. An dem landesweiten Ausstand beteiligten sich am Dienstag laut Gewerkschaften mehr als drei Viertel der Lokführer. Züge von und in die Schweiz fallen aus.

Im Fernverkehr fuhr im Schnitt nur jeder achte Zug, im Regionalverkehr nur jeder fünfte. Zugverbindungen vom Dienstag in die Schweiz, nach Spanien und Italien wurden komplett gestrichen.

Auftakt zu Streikserie

Die Bahnbeschäftigten sind aufgerufen, bis Ende Juni an jeweils zwei von fünf Wochentagen die Arbeit niederzulegen. Es ist der Auftakt zu einer Streikserie gegen die geplante Bahnreform des französischen Präsidenten Emmanuel Macron.

epa06642641 The platforms of the 'Gare du Nord' train station are deserted during an SNCF French national railways strike at the 'Gare du Nord' in Paris, France, 03 April 2018. A three months national strike is called by railways labor unions to defend their rights, as French President Emmanuel Macron pursue his labor market reforms.  EPA/ETIENNE LAURENT

Der Gare du Nord in Paris ist menschenleer. Bild: EPA/EPA

Kern ist die Abschaffung des beamtenähnlichen Status der Bahnbeschäftigten. Er macht betriebsbedingte Kündigungen unmöglich und garantiert ein Rentenregime, unter dem Lokführer im Schnitt mit 54 Jahren in Ruhestand gehen.

Streik auch bei Air France

Verkehrsministerin Elisabeth Borne sagte, die Regierung wolle trotz der Proteste nicht nachgeben. Sie setze «auf die Abstimmung und den Dialog» mit den Gewerkschaften. Nach ihren Angaben ist am Donnerstag ein Treffen mit Gewerkschaftsvertretern geplant. Macron will die Reform mit Hilfe von Verordnungen im Schnellverfahren durchsetzen.

Auch der Flugverkehr war am «Schwarzen Dienstag» erneut gestört: Bei Air France streikten die Besatzung und das Bodenpersonal für sechs Prozent mehr Geld, weitere Ausstände werden erwartet. In Paris und anderen Städten streikte zudem die Müllabfuhr. (whr/sda/afp)

Selfies sind kein neues Phänomen

Video: srf/SDA SRF

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