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Abgang deluxe: Twitter-Mitarbeiter schaltet am letzten Arbeitstag @realDonaldTrump ab

03.11.17, 06:10 03.11.17, 07:36

Das private Twitterkonto von US-Präsident Donald Trump war in der Nacht zu Freitag für kurze Zeit nicht erreichbar. Nutzer, die den Account aufrufen wollten, bekamen die Fehlermeldung, dass die Seite nicht existiere. Wenige Minuten später tauchte das Konto aber wieder auf.

Und weg war sie …

Als Grund für die unbeabsichtigte Deaktivierung des Accounts nannte Twitter zunächst einen «menschlichen Fehler» eines Angestellten. «Der Account war elf Minuten lang abgeschaltet, wurde dann wiederhergestellt», hiess es in einer ersten Erklärung. «Wir untersuchen den Fall weiter und unternehmen Schritte, damit sich dies nicht wiederholt.»

Später jedoch teilte Twitter nach weiteren Untersuchungen mit, dass der Account von einem Kundenbetreuer «an seinem letzten Arbeitstag» abgeschaltet worden sei. «Wir betreiben gerade eine interne Überprüfung», schrieb Twitter.

Herzstück der Kommunikation

Trump folgen auf Twitter unter dem Namen «realDonaldTrump» über 41 Millionen Menschen. Der US-Präsident versteht es sehr gut, das soziale Netzwerk für sich zu instrumentalisieren. Es war schon im Wahlkampf das Herzstück seiner Kommunikation. Oft haben seine Nachrichten einen aggressiven Tonfall. Immer wieder beschimpft er damit politische Gegner oder ihm unliebsame Medien. Trump selbst hat erklärt, Twitter sei der beste Weg, um seine Botschaften ungefiltert zu verbreiten.

Der offizielle Twitter-Account des US-Präsidenten, den Trump seltener nutzt, war von dem Zwischenfall nicht betroffen.

Die plötzliche Abschaltung des Trump-Accounts hatte bei Twitter umgehend für Aufregung gesorgt. Viele Nutzer reagierten später mit Humor. «Einige von uns haben dies nicht erlebt, können sie den (Account) bitte wieder abschalten?», fragte ein Nutzer. «Nicht alle Helden tragen einen Umhang», lautete eine andere Twitter-Botschaft. (sda/dpa)

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12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Asmodeus 03.11.2017 08:29
    Highlight Eigentlich wollte ich schreiben.

    "Löscht ihn komplett. Stellt Euch vor wie produktiv er dann im weissen Haus wäre".

    Danach fiel mir ein, WER es ist der da im weissen Haus sitzt und war ganz froh, dass er seine Zeit auf Twitter verbringt.

    Aber reduziert seine Zeichenzahl auf 50. Dann braucht er länger für seine Tiraden.
    11 3 Melden
  • remim 03.11.2017 08:25
    Highlight Das ist doch schon mal ein guter Anfang. Twitter nimmt die Verantwortung ernst, um mit diesen umsichtigen Massnahmen chronisch Twittersüchtige behutsam aus ihrer Sucht zu befreien. Die Abstinenzzeit wird langsam erhöt, damit sich der Süchtige ohne Entzugserscheinungen wieder an das reale Leben gewöhnen kann. 😉
    4 3 Melden
  • jen23 03.11.2017 08:11
    Highlight Naja... hätte dies ein republikanischer Mitarbeiter mit Obamas Konto gemacht, würden dies sicher die meisten als kindisch, unprofessionnell dumm und beurteilen.
    Jetzt kann sich Trump nur wieder als Opfer der Medien darstellen...
    11 7 Melden
  • Butzdi 03.11.2017 07:48
    Highlight Ich würde dem Ex-Twitter Mitarbeiter wirklich gerne ein Bier spendieren.
    14 2 Melden
  • Raphael Stein 03.11.2017 07:41
    Highlight Wenn ein einziger sowas, auch bloss für ein paar Minuten, fertig bringt,
    was wird wohl ein Stall voller Idionten im weissen Haus in ein paar Monaten fertigbringen können.
    22 16 Melden
  • Donald 03.11.2017 07:41
    Highlight Damit hat er wohl keinem geholfen, ausser Donald, der sich jetzt als Opfer sehen kann.
    31 13 Melden
  • Sportfan 03.11.2017 07:38
    Highlight Ich verstehe das jetzt nicht genau! Da kommen doch immer nur „Fehlermeldungen“, wenn man diesen Account aufruft!
    102 9 Melden
  • Nuka Cola 03.11.2017 07:37
    Highlight Schade, und ich habs verpasst.
    Sonnenfinsternisse hab ich mit erlebt, am LHC war ich schon, in nem Rennauto mitgefahren bin ich auch schon, aber natürlich verpasse ich den Momrnt der Nullzeichen...
    16 10 Melden
  • zorrofarblos 03.11.2017 07:21
    Highlight #hero :D
    17 10 Melden
  • E. Edward Grey 03.11.2017 07:18
    Highlight Das beste daran: Wahrscheinlich hat Twitter gegen den ex-Mitarbeiter nichts in der Hand, der dieser sich auf Beschwerden von Nutzern und Verstoss gegen die Richtlinien von Twitter berufen kann. ;)
    50 5 Melden
  • piranha 03.11.2017 06:47
    Highlight Ich find die Aktion witzig - auch wenn sie für den Mitarbeiter Konsequenzen haben wird.. 😉
    20 3 Melden
    • Asmodeus 03.11.2017 08:27
      Highlight Ex-Mitarbeiter.

      Und die Frage ist welche Konsequenzen das sind. Wie Grey schon geschrieben hat.
      Es gibt sicher genug Beschwerden und Meldungen über Trump.

      Da ist eine Sperrung/Löschung doch legitim :)
      4 2 Melden

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