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ARCHIVBILD ZUR SENKUNG DER BILLAG-STEUER DURCH DEN BUNDESRAT AM MITTWOCH, 18. OKTOBER 2017 - Une personne tient dans sa main une telecommande ainsi qu'un document de l'entreprise responsable de la perception de la redevance, Billag, devant un ecran de television montrant l'emission le

Die «No Billag»-Initiative will der SRG die Gebührengelder streichen.  Bild: KEYSTONE

Ein GSOA-Moment bei der SRG – und plötzlich hat «No Billag» einen brandgefährlichen Spin

Die SRG schien lange so unverrückbar wie früher die Armee. Doch der Wind hat gedreht. 

patrik müller / Aargauer Zeitung



Vor 30 Jahren reichte eine Splittergruppe mit der kryptischen Bezeichnung GSOA eine Volksinitiative ein. Die vier Buchstaben standen für «Gruppe für eine Schweiz ohne Armee». Ihr Slogan: «Schlachten wir die Heilige Kuh!» Niemand nahm die GSOA anfänglich ernst. Doch im Abstimmungskampf brachten die zumeist jungen Aktivisten das Establishment zur Verzweiflung. Mit der SP beschloss dann eine grosse Partei zwar nicht die Ja-Parole, aber immerhin Stimmfreigabe – und statt wie erwartet 10 bis 20 Prozent stimmten am Ende 36 Prozent des Volkes für das Undenkbare: für die Abschaffung der Armee. Es war ein Schock, der dazu führte, dass die Armee danach verkleinert und tiefgreifend reformiert wurde.

Heute sind es nicht junge Linke, sondern junge Liberale und Rechte, die zum Sturm auf eine Institution blasen, die lange so unverrückbar schien wie früher die Armee.

Heute sind es nicht junge Linke, sondern junge Liberale und Rechte, die zum Sturm auf eine Institution blasen, die lange so unverrückbar schien wie früher die Armee. Nun geht es um Sein oder Nichtsein der SRG. Auch die «No Billag»-Urheber, welche die Radio- und TV-Gebühren abschaffen wollen, wurden zuerst belächelt. Zu radikal seien sie, hiess es, eine Kanterniederlage und somit ein Triumph der SRG programmiert, tönte es sogar aus der SVP.

Plötzlich das Top-Thema

Keine zwei Wochen, nachdem der Bundesrat den Abstimmungstermin (4. März 2018) festgelegt hat, ist «No Billag» zum Top-Thema in der helvetischen Politik und in den Kommentarspalten der Newsportale avanciert. Die hochbrisante SVP-Initiative zur Kündigung der Personenfreizügigkeit oder die Versuche einer neuen AHV-Reform – sie werfen weit weniger hohe Wellen.

JAHRESRUECKBLICK 2016 - NATIONAL - Bundesraetin Doris Leuthard erscheint auf einem Bildschirm im Regieraum des Schweizer Fernsehens waehrend einer Medienkonferenz ueber den Bericht zur Ueberpruefung der Definition und der Leistungen des.Service public der SRG unter Beruecksichtigung der privaten elektronischen Medien, am Freitag, 17. Juni 2016, in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Kann Medienministerin Doris Leuthard die SRG retten?  Bild: KEYSTONE

«No Billag» wird auf einmal ernst genommen. Denn wie damals bei der GSOA die SP, liebäugelt nun die SVP mit einem Ja; ihre mächtigste Kantonalpartei, die Zürcher Sektion, hat die Ja-Parole bereits beschlossen, ebenso der Gewerbeverband. Am Wochenende wurde an den Parteitagen der Grünen und der BDP eindringlich vor «No Billag» gewarnt; man sah sogar die Demokratie in Gefahr. In der «Schweiz am Wochenende» befürchteten prominente SRG-Journalisten das Ende des Service public, und gemäss «NZZ am Sonntag» sehen SRG-Vertreter Medienministerin Doris Leuthard als Retterin in der Not. Im «Sonntags-Blick», der zum mit der SRG kooperierenden Ringierverlag gehört, erschien ein grosser Kommentar, der den Gewerblern prophezeite, mit «No Billag» würden sie schon bald «No Business» mehr machen, weil sie keine TV-Spots mehr schalten könnten.

Ein brandgefährlicher Spin

Der Spin, den die No-Billag-Debatte gerade annimmt, ist für die SRG brandgefährlich. Die ihr nahestehenden Parteien und sonstige Verbündete beschwören in überzogener Dramatik den Untergang der Schweiz herauf, sollte die Initiative durchkommen – statt darüber zu reden, was vernünftige Alternativen zu «No Billag» wären. Wie sähe eine liberale Medienordnung aus, mit einer günstigeren, auf ihre Kernaufgabe reduzierten SRG, und privaten Anbietern, denen neben der SRG genug Luft zum Atmen bleibt? Wie lassen sich im digitalen Zeitalter die Medien- und Meinungsvielfalt sichern? Darüber sollte debattiert werden, statt Angstmacherei zu betreiben, was viele Bürger erst recht zu einem Ja zur Initiative provozieren könnte. Haben die SRG-Getreuen nichts aus dem Beinahe-Debakel bei der RTVG-Abstimmung gelernt (50,08 Prozent Ja)?

Ein Achtungserfolg würde die SRG erschüttern. Der Nimbus der Unbesiegbarkeit wäre weg. 

Dass «No Billag» eine Mehrheit findet, ist nach wie vor unwahrscheinlich. Doch auch ein Achtungserfolg, wie ihn die GSOA erzielte, würde die SRG erschüttern. Wie bei der Armee würde er auch bei der SRG einen Wendepunkt markieren: Ihre Grösse und ihre Mittel wären infrage gestellt, der Nimbus der Unantastbarkeit weg.

Der Zuercher Stadtrat Filippo Leutenegger, anlaesslich eines Baustellenrundganges zum Start der Hauptarbeiten der Nordumfahrung Zuerich bei Regensdorf ZH, am Montag, 6. Juni 2016. Die Zuercher Nordumfahrung ist chronisch ueberlastet. Sie soll deshalb bis ins Jahr 2025 von vier auf sechs Spuren ausgebaut werden. Heute hat das Bundesamt fuer Strassen (Astra) die Hauptarbeiten offiziell eroeffnet. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Ex-Arena-Moderator Leutenegger. Bild: KEYSTONE

«SRG-Abschaffung geht zu weit»

Filippo Leutenegger gegen «No Billag»

Sollen die Radio- und Fernsehgebühren abgeschafft werden? Am 4. März 2018 stimmt das Volk über die sogenannte «No Billag»-Initiative ab. Zu den SRG-Kritikern gehört der prominente Zürcher FDP-Stadtrat und frühere Nationalrat Filippo Leutenegger. Der ehemalige «Arena»-Moderator und Fernseh-Chefredaktor hat sich bis jetzt zu «No Billag» nicht öffentlich positioniert. Gegenüber der «Nordwestschweiz» nimmt er nun erstmals Stellung. «Eine gänzliche Abschaffung der Gebühren geht für mich zu weit», sagt Leutenegger, «denn für die rätoromanische und italienische Schweiz, aber auch für die Romandie würde es ohne Gebühren sehr schwierig.»

Darum lehnt Leutenegger «No Billag» ab. Doch der Freisinnige betont, dass die SRG heute zu viel Geld habe. Eine Halbierung der Gebühren ginge für ihn in die richtige Richtung. «Die SRG hat in den vergangenen Jahren übertrieben und ihre Allmacht ausgespielt – und damit die Privaten an die Wand gedrückt», stellt er fest. «Das wird sich nur ändern, wenn sie – vor allem in der Deutschschweiz – deutlich weniger statt immer mehr Gebühren bekommt.» Insbesondere im Online-Bereich müsse die SRG gestoppt werden, sonst leide die Medienvielfalt.

Doris Leuthard über die neue Billag-Gebühr

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Video: srf

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253Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Shlomo 31.10.2017 08:56
    Highlight Highlight Fuck, diese Diskussion ist so dermassen idiotisch. Wir reden hier von 365.- pro Jahr und Haushalt. Dass heisst bei einem Zweipersonen sind das noch 180.- pro Jahr. Das ist ein Schnäppchen.
    Ich versteh euch Wutbürger echt nicht. Ihr seit gewillt monatlich 400.- an die Krankenkasse ohne murren abzuführen aber bei nahezu 200.- pro Jahr kriegt ihr die Krise.
    13 20 Melden
    • Samara Brand 31.10.2017 12:15
      Highlight Highlight Für etwas was ich nicht benutze sehe ich nicht ein, wieso ich eine Gebühr zahlen muss. Nur weil ich das Geräte dazu habe? Wir kriegen schliesslich auch keine Kinderzulagen, weil wir reintheoretisch Kinder haben könnten. Gratis ist es ja auch nicht, zusätzlich zur Billag brauche ich ja noch einen Provider, da es ja kein analog TV mehr gibt. Zu deinen Worten, ein Schnäppchen?? Sag das mal einer Arbeiterfamilie, die nicht so viel Geld zur Verfügung hat...Und ah ja, natürlich beschwert sich niemand über die Krankenkassengebühren, sind ja immer alle top damit zufrieden *ironie-off*
      15 8 Melden
    • stan1993 31.10.2017 12:59
      Highlight Highlight Kannst gerne meine billag rechnung haben. Wohin darf ich diese senden?
      12 7 Melden
    • Markus Roth 31.10.2017 13:34
      Highlight Highlight @Samara: Nein, Kinderzulagen bekommst du ohne Kinder keine. Aber mit deinen Steuern zahlst du auch für Schulen, auch wenn du keine Kinder hast.
      8 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Andreas Weibel (1) 30.10.2017 21:08
    Highlight Highlight Man schreibt nicht GSOA, sondern GSoA.
    8 12 Melden
  • Roterriese 30.10.2017 20:14
    Highlight Highlight Werden die SRG Trolls hier mit Billag-Gebühren finanziert?
    27 19 Melden
    • Sportfan 31.10.2017 17:25
      Highlight Highlight Sind alle, die anderer Meinung sind als Sie, Trolle?
      3 3 Melden
  • häfi der Spinat 30.10.2017 20:05
    Highlight Highlight Diese Initiative wird niemals umgesetzt. Auch wenn sie angenommen wird. Zu fest ist die SRG mit der Politik verbandelt und zuviele leben aus dem Futtertrog der Subventionen, die diesem Moloch zugeführt werden.
    27 18 Melden
    • Sportfan 31.10.2017 17:14
      Highlight Highlight @häfi: Diese Initiative würde genau so umgesetzt, wie sie steht. Das ist das einzige, was ich der NoBillag gutes attestiere. Sie ist klar formuliert, keine Wischiwaschi Vorlage wie sie vielleicht nun angesprochen haben.

      Einfach um ihre Logik zu verstehen. Wenn jeder weiss, die Billag ist illegal, würde dann einer die bezahlen? Oder würde der Bund illegal Geld einschiessen können? Und falls doch, dann können sie aber SVP und FDP die Schuld geben, die haben die Mehrheit in Bundesbern, fast in jedem Rat!
      3 3 Melden
    • häfi der Spinat 31.10.2017 18:43
      Highlight Highlight Sportfan, gib doch besser zu, das du ein finanzieller SRG-Profiteur bist.
      Du schneidest dir doch selbst eine satte Tranche der Zwangesgebühren ab.
      (Darum hast du jetzt auch Schiss).

      Anstatt hier deine Nebelpetarde zu zünden.
      3 3 Melden
    • Sportfan 31.10.2017 20:00
      Highlight Highlight @häfi: Und auch wenn ich es wäre - dürfte ich dann keine Meinung haben? Dürfen die Bauern bei den Subventionen nicht mitreden, die Krankenkassen beim Gesundheitswesen, die Rüstungsindustrie beim Militär?

      Und welche Nebelpetarden meinen Sie? Sind Ihnen die Argumente auf ihren Kommentar ausgegangen, dass sie nur noch auf den Mann spielen?
      3 3 Melden
  • stadtzuercher 30.10.2017 19:54
    Highlight Highlight Wo der Staat befiehlt, gelten plötzlich Quoten anstatt Leistung, das richtige Geschlecht und die Parteizugehörigkeit zählen vor allem anderen. Wer nicht zu den politisch korrekten 'Richtigen' gehört, der hat bei vielen staatlichen Institutionen nichts mehr zu lachen.
    Da tut sich die Privatisierung plötzlich als interessante Alternative auf. Im Prinzip befürworte ich starke staatliche Instituationen - aber nicht mit der heutigen ideologischen Schlagseite. Ich könnte mit der Abschaffung des SRF leben.
    30 16 Melden
    • Sportfan 31.10.2017 17:23
      Highlight Highlight @stadtzürcher: Genau deshalb müssen wir die staatliche Kontrolle der SRG verhindern. Wir müssen schauen, dass die weiterhin durch eine Gebühr bezahlt wird und nicht durch eine Steuer.
      Und ich weiss nicht, ob das Parteibüchlein bei SRF eine Rolle spielt. Falls doch, hätte es wohl schon viele Berichte darüber gegeben, dass jemand aus politischen Gründen nicht genommen wurde. Kann mich aber an keine Erinnern. Ich sehe wirklich keine Schlagseite bei SRF. Es gab noch (praktisch) keine Arena ohne SVP usw. Und ex SRF Mitarbeiter politisieren heute in verschiedenen Parteien von SVP bis SP.
      2 7 Melden
  • patnuk 30.10.2017 15:50
    Highlight Highlight Die SRG wird auch nach No Billag senden, nicht aber die zig Privatstationen die von den Gebühren profitieren. Bei einer No Billag ist ein Monopol vorausgesagt mit vielleicht 3-4 Schweizersender, der Rest ausländische Sender die einen hohen Preis verlangen werden um sie zu abonnieren.
    11 22 Melden
    • Sportfan 30.10.2017 16:30
      Highlight Highlight @patnuk: Und womit soll die SRG nach einem Ja zu NoBillag weiter senden? Hosenknöpfe?

      Das mit dem Werbegeld ist in der Schweiz nicht möglich. Nehmen wir die erfolgreichste Info Sendung von Privaten TV Stationen. Ich denke das ist der "Sonntalk". Habt ihr mal betrachtet, wer dort als Sendepartner auftritt? Ein Teppichdoktor und früher ein SecondHand Möbelgeschäft! Nicht einmal die erfolgreichste Sendung findet in der freien Marktwirtschaft einen "lukrativen" Partner. Ein Ja zu NoBillag wäre einzig und alleine: Mattscheibe, aus, fertig, nada.
      21 25 Melden
    • rodolofo 30.10.2017 21:17
      Highlight Highlight Ich wäre bereit, die SRG als freiwilliger Gebührenzahler weiter zu unterstützen.
      Wenn auch andere dazu bereit wären, könnten wir die SRG vom Untergang bewahren!
      Gleichzeitig hätte eine solche SRG keine Fesseln mehr und könnte Werbung senden und müsste publizistisch nicht ständig Selbstzensur üben, damit sie auch Rechtsbürgerlichen und Rechtsnationalen genehm ist, was sie aber nie sein kann, da sie als Öffentlich-Rechtliche Institution für diese Ideologen immer "des Teufels" sein wird.
      Ein Erfolg der "No Bilag"-Initiative könnte sogar neue Chancen eröffnen!
      Aber ein Nein wäre einfacher.
      8 5 Melden
  • Snowy 30.10.2017 12:23
    Highlight Highlight 1/1 Von Micha Lewinsky:
    „Nach den Ausländern hat die rechte Maschine mit den Medien ein neues Feindbild gefunden. In der ganzen Welt wird drauf gehauen. Fake-News, Lügenpresse, denen zeigen wir´s. Weil seriöse Medien Populismus aufdecken, werden sie systematisch niedergebrüllt. Trump will CNN die Lizenz entziehen, die AfD fordert die Abschaffung der Tagesschau - und bei uns killen SVP und junge FDP die SRG. Wenn die mühsamen auf Fakten pochenden Kritiker endlich mal still sind, wird die SVP es vielleicht doch mal noch schaffen, über ihre 30% zu kommen.
    40 50 Melden
    • 4kant 30.10.2017 14:28
      Highlight Highlight Ich finde, es ist eine erstaunlich grosse Leistung für eine ehemals bedeutungslose Partei, dass sie trotz jahrzehntelangem, medialem Sperrfeuer 30-Prozent-Marke erreicht hat und diese seit Jahren behauptet.
      Ähnliches passiert jetzt gerade in Deutschland mit der AfD.
      Da muss man sich schon fragen, wer hier falsch gewickelt ist: die Wähler, bzw. die Leser, oder aber die Journalisten, bzw. die Medien.
      Demokratie ist, wenn jede Meinung vertreten werden darf, ohne dafür erniedrigt oder inkriminiert zu werden. Das sollten alle beherzigen, ganz besonders die selbsternannten Antipopulisten.
      41 16 Melden
    • Sportfan 30.10.2017 15:19
      Highlight Highlight @4kant: Da gebe ich Ihnen recht, jede Meinung gehört dazu. Aber wenn die eine Seite nur schreit "Lügenpresse" oder von "jahrzehntelangem medialen Sperrfeuer" schwadroniert und immer die Beispiele schuldig bleibt, wo denn bis jetzt, dann wird es eben schwer. Wenn dann noch alle anderen Meinungen als "Linkes Zeugs" gegeisselt werden, zusätzlich.
      Und wenn die 30 Prozent konstant sagen "Wir sind das Volk", nehmen die die Demokratie jetzt auch nicht gerade wörtlich oder wir müssen mal über eine Dyskalkulie nachdenken. :-).
      24 24 Melden
    • rodolofo 30.10.2017 21:27
      Highlight Highlight @ Sportfan
      Ich bewundere Deinen Sportsgeist!
      Eine 30%-Partei MUSS doch einfach super sein!
      Quantität statt Qualität, wie gehabt...
      Und wer auch dazu gehört, zu den energisch und laut durch die Kommentarspalten der Sozialen Medien Wutbürger-Mob marschierenden Fackelzügen, fühlt sich stark:
      "Jetzt zeigen wir's denen endlich!"
      Ich weiss nicht, ob ich darüber lachen soll, oder weinen.
      Die Geschichte wiederholt sich.
      Schnell ist vergessen, zu was das alles einmal führte...
      11 11 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Snowy 30.10.2017 12:21
    Highlight Highlight 2/2:
    Und dabei bei der Privatisierung erst noch abkassieren. Es ist eine strategische Meisterleistung, das muss man sagen. Dass dabei die Schweiz ihre eigene Stimme verliert und in Zukunft von ausländischen Medien abhängig sein wird... kein Problem. Ja, dass wir unsere eigene Milch und Butter herstellen, darf fast 500 Franken pro Person im Jahr kosten. Information kann aber von irgendwo kommen. Hauptsache gratis.

    Ich bin wirklich sehr besorgt.“
    35 27 Melden
    • Madmessie 30.10.2017 13:00
      Highlight Highlight Die SRG hats in der Hand das dies nicht passiert. SIE muss die Bürger davon überzeugen, wieso, für was und wieviel Geld sie braucht und nicht die politische Rechte!
      Un der Vergleich mit der Landwirtschaftssubvention hinkt gewaltig, da jeder Nahrung kosumiert, ganz im Gegenteil zum SRG-Angebote. Ich wähle und stimme eigentlich nie rechts der CVP, aber solche völlig undifferenzierte Linkspropaganda nevt genauso wie diejenige der SVP!
      25 24 Melden
    • Spooky 30.10.2017 14:10
      Highlight Highlight "Dass dabei die Schweiz ihre eigene Stimme verliert und in Zukunft von ausländischen Medien abhängig sein wird...kein Problem."

      Stimmt. Für die Linken ist das kein Problem. Sie wollen ja sowieso in die EU.
      24 22 Melden
    • Sportfan 30.10.2017 14:54
      Highlight Highlight @Madmessie: Und wenn ich jetzt nur im Ausland einkaufe, kann ich dann die Subventionen für die Landwirtschaft von meiner Steuerrechnug absetzen?

      Na, hat's Klick gemacht?
      19 13 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chrigu BE 30.10.2017 12:06
    Highlight Highlight ... "sonst leide die Medienvielfalt in der Schweiz".
    Welche Medienvielfalt??
    Es ist ein Oligopol einiger weniger Verlage - wie nirgends sonst in Europa.
    50 14 Melden
  • Gubbe 30.10.2017 11:10
    Highlight Highlight Heute hat fast jede Region ihren Regio-Kanal. Warum wohl? Es gibt Geld. Nicht die Info ist wichtig. Wichtig sind Zahlungen aus der Billag-Gebühr. Wenn ich mal annehme, dass 650 Mio. Billag-Einnahmen jährlich zur Verteilung anstehen, so sind das 1.6 Mio täglich. Die Billag-Aufwendung abgezogen. Kein Wunder haben Moderatoren für 4-maliges Erscheinen im Monat, schöne 5-Stellige Löhne.
    33 33 Melden
    • Sportfan 30.10.2017 11:41
      Highlight Highlight Welche Moderatoren meinen sie und wieviel verdienen die? Bitte Fakten, keine Behauptungen!
      48 16 Melden
    • wasylon 30.10.2017 19:34
      Highlight Highlight @Sportfan
      Ja SRF und Transparenz ist so eine Sache für sich.

      Im Bericht werden nicht die Löhne der einzelnen Mitarbeiter ausgewiesen. Es geht lediglich daraus hervor, was das durchschnittliche Jahresgehalt für alle Mitarbeiterkategorien bei der SRG ist. Nämlich 107'454 Franken für eine Vollzeitstelle bei einem Durchschnittsalter von 45 Jahren. Auf der Redaktion verdienen die Mitarbeiter im Schnitt 106'666 Franken. Die Löhne schwanken dort je nach Ausbildung und Erfahrung zwischen 90'000 und 153'000 Franken.
      http://www.srgssr.ch/fileadmin/pdfs/SRG_SSR_Mitarbeitende_und_Loehne_2016.pdf

      10 3 Melden
    • wasylon 30.10.2017 19:38
      Highlight Highlight @Sportfan
      Vor drei Jahren legte Schawinski offen, dass er pro Sendung 3000 Franken verdient. Macht bei 40 Sendungen im Jahr 120'000 Franken.
      Reto Lipp legte in der «ECO»-Sendung vom 2. Januar 2011 seinen Lohn offen: 120'000 Fr.
      Franz Fischlin: Laut eigener Aussage im «Blick» verdiente er 2012 ganze 7'500 Franken monatlich - bei einem 90 Prozent-Pensum.

      https://www.blick.ch/people-tv/tv/lohn-outing-gegen-schawi-sind-andere-srf-stars-arme-schlucker-id3642747.html
      12 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Surf & Turf 30.10.2017 10:29
    Highlight Highlight Danke für den Artikel. Bei mir löst das zwänglerische Beharren der SRG auf dem Status Quo und die Angstmacherei der Pro-SRG-Fraktion genau zur beschriebenen Reaktion: Ich werde "ja" stimmen.

    Die SRG ist unabdingbar für den Service Public. Der Krux ist, dass alles, was sie über diesen hinaus anbietet, ebenfalls über den Bürger zwangsfinanziert wird. Gegenüber von faireren, flexibleren Lösungen, wie sie heute technisch ohne weiteres möglich sind und von jedem Telekommunikationsunternehmen oder Pay-TV angeboten werden, verschliesst sie die Augen - denn dafür müsste sie sich dem Markt stellen.
    68 16 Melden
    • Qui-Gon 30.10.2017 11:21
      Highlight Highlight Beispiel Fussball: Dann haben Sie einfach zwei teure Varianten:
      TC für 50.-/Monat (nur Sport gibt es ja nicht) oder Swisscom. Toller Markt.
      13 29 Melden
    • Sportfan 30.10.2017 11:51
      Highlight Highlight Wie und wo hat die SRG gequängelt! Haben sie eine Pressemitteilung oder Aussage der SRG aus den letzten 5 Jahren, dass die SRG nicht bereit ist über den Auftrag zu diskutieren? Sie werden es nicht finden, weil bisher noch nie jemand mit der SRG diskutieren wollte. Es braucht zwei für eine Diskussion. Die SRG beharrt im Moment nur darauf, im Web präsent sein zu dürfen. Und dass sie das darf, ist ja logisch, oder?

      Also, bitte zeigen sie uns wo die SRG gequängelt hat.
      23 32 Melden
    • Surf & Turf 30.10.2017 14:58
      Highlight Highlight @Sportfan, zur Info: Zwängerei und Quengelei sind nicht dasselbe.
      16 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • mogad 30.10.2017 10:26
    Highlight Highlight Mit dem Slogan "No Billag" ist die SVP mal halbehrlich.
    Sie sagt nicht, wir wollen die SRG retten, sie sagt "No Billag". Klare Kante. Wow. Jetzt sollte sie dann bei der Diskussion um die Rentenreform auch so ehrlich sein und sagen "No AHV", anstatt: wir wollen die AHV retten.
    Halbehrlich deshalb, weil die SVP verschweigt, dass sie sich die "Meinungsmache" durch die Medien unter den Nagel reissen will. No Billag ist nur ein weiterer Schritt Richtung Blocherisierung der Medien. Der Kauft ja mit seinen Milliarden alles auf und weiter geht's.
    45 52 Melden
    • Roterriese 30.10.2017 10:50
      Highlight Highlight Die Initiative ist nicht von der SVP.
      48 17 Melden
    • Sportfan 30.10.2017 11:53
      Highlight Highlight @roterriese: aber Vertreter der jungen SVP finden sich im Initiativkommitee.
      15 30 Melden
    • Roterriese 30.10.2017 13:22
      Highlight Highlight @Sportfan die junge SVP ist nicht die SVP Schweiz. Sondern die Jugendorganisation. Es wird ja auch immer gesagt, dass die JUSO nicht die SP sei.
      31 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • elivi 30.10.2017 10:01
    Highlight Highlight Was wäre fernsehn ohne SRG? Wird es mehr schweizer private geben? Oder bald 6plus 7plus 8plus alles aus einem konzern? Oder wird das fernsehn aus unseren nachnarländer vorgesetzt? Werden wir dann einen monopolen schweizer private sender haben oder unsere informationen kommen nur noch aus dem ausland?
    Unabhängige Informationen wachsen nicht auf bäumen, sie könnte billiger sein aber der preis darauf zu verzichten ist mir zu hoch.
    52 26 Melden
    • mogad 30.10.2017 10:32
      Highlight Highlight Bei No Billag wird die Meinungsvielfalt auf der Strecke bleiben, auch anspruchsvolle Wissenssendungen wie Einstein oder Netz Natur usw.. Wenn das Gebührengeld nicht mehr automatisch sprudelt, wird sich auch bei SRF alles nur noch ums Geld drehen. Zur besten Sendezeit werden während der Schulferien nur noch billige US-Serien zum ixten Mal wiederholt und wiederholt, alle 20 Minuten unterbrochen von 7-minütigen Werbeblöcken und Trailern.
      35 32 Melden
    • 4kant 30.10.2017 14:31
      Highlight Highlight Die SRG ist keine Quelle unabhängiger Information.
      24 14 Melden
    • stan1993 31.10.2017 14:55
      Highlight Highlight Das Argument unäbhängig und qualität in bezug auf srg löst bei mir brechreiz au
      3 2 Melden
  • IMaki 30.10.2017 09:36
    Highlight Highlight Es braucht keine hellseherischen Fähigkeiten: die Initiative wird überwältigend angenommen werden. Und zwar wird es den meisten Ja-Stimmenden ziemlich wurscht sein, ob damit die SRG zerstört werden wird. Was zählt ist, dass man - vermeintlich - endlich die unerträglichen Lebenskosten, die von steigenden Krankenkassenprämien, immer mehr Steuern, Hochpreisinsel Schweiz, und vom Betrug bei AHV und Pensionen getrieben werden, mit einem Schlag um über 400 Stutz senken kann. Die aufgeblasenen Arena-Politclowns von links bis rechts haben nichts begriffen.
    86 27 Melden
    • Charlie Brown 30.10.2017 12:03
      Highlight Highlight So viel Stammtisch in nur einem Kommentar? Ich bin grad ein wenig sprachlos.
      29 35 Melden
    • IMaki 30.10.2017 13:12
      Highlight Highlight Charlie Brown: Nicht sprachlos werden, sondern abstimmen gehen. Und zwar Nein. Und zweitens: Denken Sie einmal darüber nach, wie Populismus funktioniert - auch in der Schweiz. Die Minarettinitiative wurde nicht angenommen, weil es in der Schweiz zuviele Minarette gäbe, sondern weil es der Herrliberger Bewegung und seiner 5. Kolonne aus Egerkingen dank medialer Unterstützung gelang, den bis in die Mitte der Gesellschaft aufgebauten Groll auf fast alles auf ein einziges - völlig absurdes - Projekt zu fokussieren.
      23 15 Melden
    • 4kant 30.10.2017 14:39
      Highlight Highlight @IMaki
      Du verwechselst hier Ursache und Wirkung.
      Die mediale Unterstützung für die Minarettinitiative erwuchs aus dem Interesse der Zuschauer und Leser.
      Ein Thema, das interessiert, erzeugt hohe Auflagen bei den Zeitungen. Nicht umgekehrt. Keine noch so hohe Auflage schafft ein Interesse an einem Thema.
      Es ist ein totales Missverständnis des politischen Meinungsfindungsprozesses, dass Propaganda die Meinung der Menschen massgeblich beeinflusse. Propaganda beeinflusst bestenfalls worüber die Leute in der Öffentlichkeit schweigen. Das sagt aber nichts über ihre Meinung aus.
      11 9 Melden
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  • simiimi 30.10.2017 09:35
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach ist die SRG selbst an ihrem Image schuld, hat sie doch jahrelang vom (gebührenfinazierten) hohen Ross hinunter die Privaten belächelt. Schon klar, dass diese in der kommenden Abstimmungsschlacht keine Lanze für die SRG brechen werden. Ein devoteres Auftreten von Seiten des Staatsfunks wäre darum angemessen, um dem No-Billag Vorhaben den Wind aus den Segeln zu nehmen.
    45 9 Melden
    • Madmessie 30.10.2017 10:27
      Highlight Highlight Ich denke, da haben Sie den Nagel auf den Kopf getroffen. Vor allem mit dem zweiten Teil. Die SRG muss jetzt DEMUT zeigen und ein sehr starkes Signal senden, sprich SPAREN, was auch heisst Sendungen zu STREICHEN und Mitarbeiter zu ENTLASSEN. Sonst wird die Initiative mit ziemlicher Sicherheit angenommen.
      34 7 Melden
    • Sportfan 30.10.2017 10:28
      Highlight Highlight @simiimi: Falls ihre Aussage zutreffen würde, haben sie schon mal bemerkt, dass kaum ein Privater TV oder Radioanbieter für NoBillag weibelt? Haben sie das bermerkt? Warum wohl? Weil alle, die sich damit beschäftigen erkannt haben, dass es in der Schweiz nicht möglich ist, ohne Gebühr Radio oder TV zu machen.
      Keine Private Radio oder TV Station schreit, die SRG würde sie an die Wand drücken. Es sind die Printverlage, welche gegen die SRG im Web stürmen. Und ehrlich gesagt, hoffentlich bietet die SRG ihre Produkte im Web an, dort wo die Menschen sind. Alles andere wäre ja doof!
      31 22 Melden
    • mogad 30.10.2017 10:37
      Highlight Highlight MMn haben sie die Privaten weniger belächelt als nachgeahmt. Und jetzt fragt sich mancher, was für einen Schrott finanziere ich eigentlich mit meinen Gebühren, Vieles können die Privatsender sowieso besser. Und Werbung schaltet die SRG auch bald schon so viel wie die Privaten! Die SRG braucht Reformen, sicher. Die erreicht man aber MMn nicht, indem man ihr den Geldhahn zudreht.
      18 14 Melden
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  • 4kant 30.10.2017 09:30
    Highlight Highlight Ohne SRG würde die Schweiz eine bessere Schweiz werden können: demokratischer, vielfälftiger, effizienter, freier, aufgeklärter und intellektueller.
    Der kommunistisch anmutende Staatssender SRG gehört wie ein alter Zopf abgeschnitten.
    Ich werde mit Freude ein "Ja" einlegen.
    45 87 Melden
    • elivi 30.10.2017 09:53
      Highlight Highlight Ah du meinst garten soups, the bachelor, nakte die ein drama spielen und das mit je 10min werbung alle 15min ist intellektueller?
      Aufgeklärter pfff... Die besten dokumentar filme wurden von staatlichen sendern gemacht.
      54 14 Melden
    • Sportfan 30.10.2017 10:30
      Highlight Highlight Vielleicht haben sie noch das eine oder andere Argument für Ihre Aussage, ausser die ausgelutschte und falsche "linke Staatssender Kamelle"!
      32 26 Melden
    • MacB 30.10.2017 10:40
      Highlight Highlight @4kant: Wieso ist eine Schweiz ohne SRG demokratischer und vielfältiger? Sorry aber ein solchen Quatsch hab ich schon lange nicht mehr gelesen...
      33 10 Melden
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  • Sportfan 30.10.2017 09:24
    Highlight Highlight Liebes Watson Team, könntet ihr in dieser Frage nicht einmal Experten zu Wort kommen lassen. Nicht immer Politiker, die dann werbewirksam schwadronieren, ja weniger Geld wäre wünschenswert, aber nie Stellung beziehen müssen, welche Sendungen denn weg sollen und was nicht. Einfach mal Sachverständige, die sagen, was ohne die SRG passieren würde, wie das mit der Sport, der Kultur usw. aussehen würde, was gutes TV kostet usw. Einfach dass wir wissen, worüber wir sprechen, was wir verlieren, wenn wir so "ungehorsam" sind und uns überlegen die SRG abzuschaffen. Das wäre "Service Public" von Euch.
    45 9 Melden
    • mogad 30.10.2017 10:46
      Highlight Highlight Gebührenzahler wissen wahrsch. am besten was sie möchten. Man könnte eine Online-Publikumsumfrage machen. Welche Sendungen finden Sie überflüssig? Persönlich finde ich, Unterhaltungsshows und Klatschmagazine könnte man getrost den Privaten überlassen, oder man könnte sich mit ARD/ZDF und ORF für grosse Shows zusammentun, wie das z.T. schon jetzt gemacht wird.
      17 2 Melden
    • 4kant 30.10.2017 11:26
      Highlight Highlight Experten sind allesamt geschmierte Dummschnurris. Auf die solltest Du erst recht nicht hören.
      Selber denken macht schlau!
      Es ist nie zu spät damit anzufangen.
      17 19 Melden
    • Sportfan 30.10.2017 13:52
      Highlight Highlight @4kant: Hui, dann sind sie aber auf dem Niveau von Pippi Langstrumpf hängen geblieben: "Ich mach' mir die Welt - widdewidde wie sie mir gefällt ..."

      Kompliment, so kommt man durch s'Leben. Aber nutzen sie einfach nie etwas, was Experten erschaffen haben. Weder Häuser, Autos, Gesellschaft, Demokratie. Einfach nicht nutzen, denn das kommt ja nur von "geschmierten Dummschnurris". Denken sie sich doch ihre Welt so wie sie das wünschen. Ich bin froh, gibt es Menschen die von gewissen Sachen mehr als ich verstehen. Sehr froh sogar.
      10 8 Melden
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  • The oder ich 30.10.2017 09:22
    Highlight Highlight Klar, dass Filippo Leutenegger, der mit seiner "Arena" in den 90er Jahren als SRG-Bediensteter dem Zürcher Flügel der SVP eine Plattform für ihren Populismus geboten und den Aufstieg zur Grosspartei ermöglicht hat, den "Staatssender" nicht völlig abschaffen will. Das wäre mit keinem Privatsender gelungen.
    8 22 Melden
    • Palatino 30.10.2017 10:12
      Highlight Highlight Der Projer geht genau den gleichen Weg und was das Peinlichste ist: Auch Gilli fährt mit dem Sonntalk auf der „SVP sells“-Schiene
      10 10 Melden
    • Sportfan 30.10.2017 10:34
      Highlight Highlight Genau und weil ein ziemlich rechts politisierender Mann, von der SRG eine Plattform und schlussendlich auch seine Karriere erhielt, ist das SRF ja ein linker Haufen....

      Genau. Gestern war es Reimann von der SVP, der hier sprach. Vielleicht kann ja dann noch Aebischer was sagen. Der ist von der SP. Das wäre doch fair!
      17 12 Melden
  • just sayin' 30.10.2017 09:03
    Highlight Highlight schade

    die srg hatte den bogen seit jahren überspannt.
    mithilfe unserem "zehnten", welcher wir abliefern mussten, wurden sie zu einem grossen beeinflusser und bespasser, anstatt sich auf ihre kernaufgaben zu konzentrieren.

    die srg und unsere politische linke hätten es in der hand gehabt das konzept billag/srg in die neuzeit zu bringen.

    stattdessen haben sie gepokert, dass sie uns weiterhin ausnehmen können
    56 23 Melden
    • Sportfan 30.10.2017 10:40
      Highlight Highlight Was ist denn die Kernaufgabe der SRG? Vielleicht das, was in der Verfassung steht:

      "Radio und Fernsehen tragen zur Bildung und kulturellen Entfaltung, zur freien Meinungsbildung und zur Unterhaltung bei. Sie berücksichtigen die Besonderheiten des Landes und die Bedürfnisse der Kantone. Sie stellen die Ereignisse sachgerecht dar und bringen die Vielfalt der Ansichten angemessen zum Ausdruck."

      Art. 93 Pt. 2

      Wie sie sehen, es wird ein grosser Haufen verlangt und die SRG bietet einen grossen Haufen. Info, Unterhaltung, Sport usw.
      20 16 Melden
    • just sayin' 30.10.2017 12:58
      Highlight Highlight @sportfan

      so steht es in der verfassung geschrieben.

      ich für meinen teil (und ich bin offensichtlich nicht allein) finde, dass der service public unabhängige information vor unterhaltung stellen sollte.

      kosten für die tagesschau pro jahr: 24 mio
      kosten für einen (!) tatort: 2.1 mio

      https://www.nzz.ch/schweiz/ein-tatort-kostet-21-millionen-franken-1.18633322

      dann hätte mann die kosten ein wenig besser im griff
      17 2 Melden
    • Sportfan 31.10.2017 10:18
      Highlight Highlight Vielleicht bekommt die SRG für einen eigenen Tatort einen von ORF und einen von der ARD. Dann wäre das plötzlich wieder in einem guten Mass. 3 x 90 min wirklich gute TV Unterhaltung für 700'000 Franken pro Folge. Passt. Vielleicht ist es ja mehr als 2 gratis und der Schnitt noch tiefer. Sehen sie, wir wissen einfach zu wenig, was wieviel kostet usw. Sie werden nun sagen, aber dann muss die SRG Transparenter werden. Ich sage ihnen, fragen sie einfach nach. Sie werden bestimmt eine Antwort bekommen. Es ist so vieles bereits jetzt öffentlich, aber niemand liest es!
      1 5 Melden
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  • Ohniznachtisbett 30.10.2017 09:01
    Highlight Highlight Als liberaler Mensch bin ich trotzdem gegen diese Initiative. Warum? Es braucht die SRG, nicht nur wegen den Räthoromanen und den Tessinern. Es ist fast schon lächerlich die Argumentation teilweise: Die Leute zahlen für Teleclub, Netflix, mySports, Sky, amazon, nhl.com usw. jeden Monat Geld für Unterhaltung und Sport, sind aber nicht bereit, für gut aufbereitete ausgewogene Information und Hintergründe zu zahlen. Lächerlich. Ich finde den Vorschlag von Frau Leuthard gut, die Gebühren auf 1Fr./Tag zu reduzieren. Aber ansonsten Finger weg von solchen Schnapsideen.
    46 49 Melden
    • Amboss 30.10.2017 10:10
      Highlight Highlight Naja ich würde es einfach so sagen: Die SRG überspannt den Bogen. Und zwar massiv.

      7 TV und 17 Radiosender übersteigt einfach den Service public-Gedanken einfach massivst.
      2 TV und 3 Radiostationen pro Sprachregion, plus noch 1Radio in Räterromanisch würden wirklich genügen. Dazu: Online nur eine Videothek.

      Dazu ist sie einfach unglaubwürdig. Man kann nicht immer davon schwafeln, wie fair, ausgewogen und vor allem unabhängig man sei und mit dem Riniger-Privat-Konzern zusammen eine gemeinsame Werbeplattform betreiben...
      entweder man ist unabhängig oder nicht.
      38 13 Melden
    • Ohniznachtisbett 30.10.2017 10:25
      Highlight Highlight Amboss: Ja, gebe dir teilweise Recht. Wobei mit den 7 TVsender, sind wir deinen 6 ja schon recht nah. Der 7. ist ja SRF info, der wohl kaum was kostet. Bei den Radios sind SRF 4 news, Swiss Pop, Swiss Classic und Swiss Jazz auch ohne wirklich eigene Inhalte und wohl recht günstig. Zu diskutieren gäben also noch Virus, Musigwelle und Option Musique. Aber ob man mit diesen drei Spartensendern so viel sparen würde...Im TV müsste man über US-Serien, und Sportformate die auch anderswo gezeigt werden nachdenken. Aber TV kostet halt.
      14 7 Melden
    • Amboss 30.10.2017 10:50
      Highlight Highlight @Ohniznachtisbett:
      Die Überlegung stimmt schon.
      Aber erstens:Auch Kleinvieh macht Mist.
      Und Zweites: Es ist doch vielmehr die Haltung, die nicht stimmt. Etwas gehört nicht zum Service public, also soll man es auch nicht machen.

      Schau:
      SRFinfo ist in Zeiten von ReplayTV schlichtweg überflüssig
      SwissPop, Classic, Jazz sind unnötig, denn unmoderierte Musiksender gibt es zuhauf gratis im Internet.

      SRF3 könnte man durch Virus ersetzen, rsp. zusammenführen, denn gerade das Tagesprogramm von SRF3 unterscheidet sich keinen Deut von dem der x Privatradios.
      17 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Roterriese 30.10.2017 09:00
    Highlight Highlight Die Rechnung ist ganz simpel: Wollt ihr ende Jahr 450.- resp. 365.- Franken mehr oder weniger im Portmonnaie haben?
    33 60 Melden
    • Chaose 30.10.2017 10:25
      Highlight Highlight So simpel ist die Rechnung nur für Egoisten, denen alles ausser ihnen egal ist. Me, me, me! Leider gerade eine sehr schicke Haltung.
      38 25 Melden
    • Roterriese 30.10.2017 10:35
      Highlight Highlight Wieso sollte ich für Ihre Champions League und Blockbusterunterhaltung bezahlen? Zahlen sie mir im Gegenzug auch mein Netflixabo? Oder sind sie da zu egoistisch?
      31 28 Melden
    • MacB 30.10.2017 10:46
      Highlight Highlight @roterriese: Dein Einsatz führt zu:
      ...ich zahle keine Steueren für Schulen, denn ich habe ja keine Kinder
      ...wieso soll ich Strassen finanzieren, ich fahre nur Zug
      ...ich will keine AHV einzahlen, ich spare lieber für mich selber.

      Die Liste lässt sich endlos verlängern. SO funktioniert aber unsere Gesellschaft NICHT.


      27 16 Melden
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  • Madison Pierce 30.10.2017 08:58
    Highlight Highlight Die SRG zeigt zu wenig Demut. Sie könnten zur Kenntnis nehmen, dass das Volk unzufrieden ist und Vorschläge machen. Keine teuren Sportübertragungen und keine ausländischen Serien mehr zum Beispiel. Einmal vorrechnen, dass die Informationssendungen nicht der grosse Kostenblock sind.

    Was gibt es? Viel Pathos, von wegen Landeszusammenhalt. Die Schweiz gab es schon vor der SRG, das wird gerne vergessen.

    Und dann das Buebetrickli von Leuthard mit den 365 Fr. Gebühren. Logisch wäre, dass sich die Gebühren nach der Einwohnerzahl richten, also Budget / Einwohner.
    37 15 Melden
    • Quacksalber 30.10.2017 09:39
      Highlight Highlight Radio und Fernsehen SRF gehören dem Volk und bringen eine enorme Leistung. Wozu also genau „Demut“?
      17 23 Melden
    • Madison Pierce 30.10.2017 10:10
      Highlight Highlight Weil das Volk die Höhe der Gebühren in Frage stellt. Da sollte man nicht hinstehen und sagen "alles ist in Ordnung, wir sind halt so teuer, über Einsparungen sprechen wir nicht, und ohne uns gibt es keinen nationalen Zusammenhalt mehr". So kommt die Kommunikation leider aktuell rüber.

      Richtig fände ich, wenn endlich gesagt würde, was wie viel kostet. Dann könnte das Volk entscheiden, was es zu bezahlen bereit ist. 100 Fr. für nur Informationen, 200 Fr. für Info und Unterhaltung, 300 Fr. für alles inkl. Sport. Aber sie sagen ja nicht mal, was die Übertragungsrechte für Sport XY kosten.
      27 3 Melden
    • mogad 30.10.2017 10:56
      Highlight Highlight Das Wort "Demut" wird dermassen inflationär gebraucht in dieser Zeit, wo fast jeder nur noch an sich selber denkt und alles gratis haben will, dass mir jedes Mal fast schlecht wird, wenn ich es höre oder lese. Wir brauchen keine falsche Demut, wir brauchen Umkehr, in vielfacher Hinsicht, teilweise auch bei der SRG. Übrigens heisst Umkehr altmodisch ausgedrückt "Busse tun". Das Wort "Demut" ist nicht weniger altmodisch als "Busse tun", nur zum Sagen.
      6 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • ETH1995 30.10.2017 08:48
    Highlight Highlight Zusammengefasst, die junge Linke bekämpft Militär und Krieg, während die junge Rechte gegen unabhängige Information antritt. Also bitte, das Militär mit einem staatlichen Rundfunksender zu vergleichen, zeugt von vernichtender Ignoranz und Dummheit.
    19 34 Melden
    • Hercules Rockefeller 30.10.2017 09:59
      Highlight Highlight Dumm scheint der, der andere als dumm bezeichnet.
      26 5 Melden
    • 4kant 30.10.2017 11:36
      Highlight Highlight @Hercules:
      Dumm ist der, dem es dumm scheint, andere als dumm zu bezeichnen.
      3 9 Melden
  • ovatta 30.10.2017 08:41
    Highlight Highlight Die SRG ist mir immer noch lieber als Blocher-TV!
    42 23 Melden
    • play off 30.10.2017 11:35
      Highlight Highlight Ich konsumiere keines von beidem. Nur muss ich für Blocher-TV nichts bezahlen. Ein kleiner aber feiner Unterschied!
      16 4 Melden
  • N. Y. P. D. 30.10.2017 08:37
    Highlight Highlight Hallo SRG

    Macht doch bitte eine Liste, was wieviel kostet. Zusammengezählt ergäbe es dann die 1,2 Milliarden.

    So kann man sich endlich ein Bild machen.

    Falls es bereits eine Liste gibt, super. Falls ihr die Liste, aus unerfindlichen Gründen nicht zusammenbringt, werde ich ein JA einlegen.
    25 6 Melden
    • Quacksalber 30.10.2017 09:42
      Highlight Highlight http://www.srgssr.ch/de/publikationen/geschaeftsbericht/
      Hier ist der Geschäftsbericht.
      7 7 Melden
    • N. Y. P. D. 30.10.2017 10:15
      Highlight Highlight Danke @Quacksalber, ich habe bereits die Grafik aufgestöbert, die mich am meisten interessiert. Sehr ausführlicher Geschäftsbericht.
      User Image
      16 2 Melden
    • Sportfan 30.10.2017 10:44
      Highlight Highlight Und hier, wieviel die einzelnen Sendungen kosten:

      https://www.srf.ch/unternehmen/unternehmen/sendungskosten-3

      Viel Spass dabei und dann freue ich mich auf Ihr Nein!
      7 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Quacksalber 30.10.2017 08:11
    Highlight Highlight Was wollt ihr denn, der Gegenvorschlag ist mit den 365 Franken sogar umgesetzt.
    10 22 Melden
  • Quacksalber 30.10.2017 08:07
    Highlight Highlight Ohne Chance auf ausgewogene Information können keine fairen Volksabstimmungen mehr durchgeführt werden. Wer Geld hat und die bessere Kampagne macht gewinnt jeweils immer. Nur ein öffentliches Medium wie Radio Fernsehen SRF kann da ausgleichen.
    23 23 Melden
    • Amboss 30.10.2017 10:20
      Highlight Highlight Die SRG und unabhängig? Soll ich da lachen oder weinen? Die SRG betreibt einfach ein Geklüngel und Geschleime mit dem Ziel, dass einfach alles so bleibt wie es ist.

      Mit wem zusammen betreibt die SRG die Werbevermarktung? Mit Ringier...
      Admeira. Schon mal davon gehört?

      Und als Dank gibt's solche schleimigen Kommentare vom Blick
      https://www.blick.ch/people-tv/tv/abstimmung-no-billag-no-business-id7527630.html

      18 12 Melden
    • mogad 30.10.2017 11:14
      Highlight Highlight Auf den Punkt gebracht. Ich möchte hier mal abenteuerlich Einiges nebeneinander stellen: Wer ist daran interessiert, dass nur noch neoliberale Milliardäre bestimmen welche Informationen uns erreichen? (s. No Billag). Wer will das Bargeld abschaffen? Wer will die Zivilbevölkerung entwaffnen? (ich glaube, dass gewisse Heimatparteien in Wirklichkeit daran interessiert sind, auch wenn sie das Gegenteil behaupten) Wer will die AHV abschaffen, überhaupt den Sozialstaat schwächen? Wer ist dafür, dass behinderte Embrioys gar nicht erst heranwachsen und geboren werden?
      3 10 Melden
    • play off 30.10.2017 11:38
      Highlight Highlight Zum Glück ist SRF ja neutral. Wer Ironie findet, kann sie gerne behalten!
      10 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 30.10.2017 08:06
    Highlight Highlight Grundsätzlich finde ich's gut, wenn die Rechtsnationalen und die Ultra-Liberalen Privatisierer aufgrund des gegenwärtigen, weltweiten Rechts-Trends in Richtung Egoismus, Nationalismus und Chauvinismus ihre Biedermänner-Masken und ihre vornehme Zurückhaltung von Managern der Teppich-Etage, die eh am längeren Hebel sitzen, abgelegt haben und sie jetzt -übermütig und richtig gierig und geizig geworden- auf Tutti gehen!
    Denn erst jetzt, wo es um Leben, oder Tod für unsere Soziale Marktwirtschaft geht, werden wir dazu gezwungen sein, uns endlich für DAS LEBEN zu entscheiden!
    No Bilag? NO!
    21 27 Melden
    • mogad 30.10.2017 11:24
      Highlight Highlight Wer ermuntert denn Ultraliberalen dazu, ihre Maske fallen zu lassen? Vielleicht lassen sie sie fallen weil sie sich sicher fühlen? Das Volk wählt mitte-rechts, wir lassen zu, dass unsere Industriearbeitsplätze ins Ausland verkauft werden. Alles reden wir schön, weil wir in Ruhe weiter konsumieren wollen, wir lassen uns zudröhnen von der schönen, neuen digitalen Welt, starren am Leben vorbei auf unsere Smartphones. Kleiderläden und Fitnessstudios. Es geht uns doch gut, oder nicht? Dann werden diese Ultra-Liberalen doch wohl einiges Richtig machen oder?
      6 3 Melden
  • Chanichang 30.10.2017 07:57
    Highlight Highlight Warum wir hier nur von der SRG gesprochen? Viele Leute wissen nicht, dass auch sehr viele private Sender Gelder aus dem Billag Topf erhalten, das sollte man schon auch mal erwähnen..
    170 56 Melden
    • Uslandschwiizer 30.10.2017 09:06
      Highlight Highlight ...alle privaten Sender zusammen duerfen sich 4% der Gebuehren aufteilen, gleich viel wie die Billag fuers Einsammeln kassiert. Wahrlich eine 'faire' Aufteilung der Billag-Gebuehren...

      https://www.bakom.admin.ch/bakom/de/home/elektronische-medien/empfangsgebuehren/hoehe-und-verwendung-der-empfangsgebuehren.html
      29 3 Melden
    • atomschlaf 30.10.2017 09:38
      Highlight Highlight Wenn die SRG nicht derart übermächtig wäre, dann könnten Private auch ohne Almosen aus dem Gebührentopf überleben...
      19 12 Melden
    • DerDudeSagts 30.10.2017 10:02
      Highlight Highlight kann es sein, dass du in leutschenbach angestellt bist. es sind 4% der gesamtgebühren, die verteilt werden - auf einige Privatstationen. Da von "viel" zu reden ist heuchelei!
      24 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • walsi 30.10.2017 07:48
    Highlight Highlight Zu glauben mit der Abschaffung der Fernsehgebühren würde das Fernsehen gratis ist in etwa so naiv wie zu glauben wenn man sich die Augen zuhält wird man nicht gesehen.
    198 77 Melden
    • Michael Heldner 30.10.2017 08:24
      Highlight Highlight nun viele Befürworter nutzen bereits Kostenpflichtige Abos (Teleclub, AmazonPrime, Netflix etc.) sie sehen es einfach nicht ein, zusätzlich für einen Dienst zu zahlen, den sie nicht nutzen. Ich zahle bei Teleclub ja auch kein Sportabo, weil es mich nicht interessiert, wieso soll ich dann mit der Billag Sport finanzieren? Und ich wäre durchaus bereit den Radioanteil zu zahlen und würde wahrscheinlich sogar ein "Kassensturz" Abo einzeln lösen, wenn dies möglich wäre.
      30 8 Melden
    • reconquista's creed 30.10.2017 08:49
      Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass dies das Hauptargument von No-Billag-Befürwortern ist.
      13 6 Melden
    • Roterriese 30.10.2017 08:53
      Highlight Highlight Ich konsumiere gar keine Fernsehsendungen.
      19 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • marcog 30.10.2017 07:44
    Highlight Highlight Es braucht einfach mal eine Diskussion, was das SRF genau noch zeigen soll. Champions League und Blockbuster kann man auch auf Sky schauen. Gut recherchierte schweizer Nachrichten gibt es sonst aber immer weniger.
    230 22 Melden
    • Sportfan 30.10.2017 09:32
      Highlight Highlight Und warum soll wir die "Filets" den internationalen Konzernen überlassen? Wenn die Champions League und die Blockbuster nicht gezeigt werden, würde die Billag vielleicht 100.-- pro Jahr günstiger. Dafür müsste ich x Zusatzabos lösen. Für mich keine wirkliche Verbesserung der Situation, echt nicht.
      Und was alle Kenner der Materie unisono erklären, dass ein TV Sender, ohne starke Unterhaltung schlicht dicht machen kann. Dann nützen auch die guten Schweizer Nachrichten nichts. .
      15 25 Melden
    • Roterriese 30.10.2017 10:10
      Highlight Highlight @Sportfan, warum sollte ich dir die Champions League und die Blockbuster bezahlen? Bezahlst du mir im Gegenzug mein Netflixabo?
      22 13 Melden
    • Baccara - Team Nicole 30.10.2017 13:06
      Highlight Highlight Roter Riese, kannst du aufhören in jedem deiner Beträge dasselbe zu fragen? Du willst Netflix, also bitte bezahl das auch. Ich will Netflix nicht, also bezahle ich dir bestimmt kein Abo dafür. Wo sind wir denn hier? Du bezahlst ja offenbar auch nichts für andere Menschen.
      5 12 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Staatsgebeutelter 30.10.2017 07:29
    Highlight Highlight Es geht ja nicht darum die SRG abzuschaffen aber ihr die Kompetenz zu nehmen das Volk zu versklaven indem man es dem Volk frei lässt was sie konsumieren wollen und für was sie schlussendlich auch bezahlen. Die SRG darf ruhig weiterhin senden, einfach nur mit den Mitteln die ihr demokratischerweise zufliessen ohne dass man das Gewaltmonopol des Staates zuhilfe nimmt um die Zwangsgebühren zu einzutreiben
    43 54 Melden
    • Besorgter Bürger 30.10.2017 08:13
      Highlight Highlight Was "demokratischerweise" bedeutet, wird sich am Abstimmungssonntag zeigen.

      Das, was Du meinst, hat mit "Demokratie" nichts zu tun, sondern mit Marktwirtschaft.
      8 9 Melden
    • Ohniznachtisbett 30.10.2017 09:06
      Highlight Highlight Du armer gebeutelter. Ich zahle für direkte Bundessteuer, Staats- und Gemeindesteuer knapp 10'000 Fr. da kommts dann auf 400 Fr. billag eigentlich nicht mehr an. Hiervon bekomme ich wenigstens was, von meinen Steuern bekomme ich aktuell kaum eine Staatsleistung zurück, weil wenn ich mal was brauche (Betreibungsauszug, Strafregisterauszug etc.) zahle ich für jeden Fötzel auch wieder eine Gebühr. Also hör doch auf zu jammern wegen den paar Franken.
      16 16 Melden
    • Sportfan 30.10.2017 09:40
      Highlight Highlight @Staatsgebeutelter: Das Volk hat vor 2 Jahren an der Urne entschieden: Ja wir wollen das neue RTVG so wie es ab 2019 in Kraft treten wird.

      Es hat demokratisch entschieden und somit wird der SRG auch das Geld "demokratisch zufliessen".

      Von "Volksversklavung, Gewaltmonopol und Zwangsgebühren" zu schwurbeln, klingt zwar "ach so gebildet und toll", ist aber ziemlich falsch.
      14 10 Melden
  • Tilman Fliegel 30.10.2017 07:24
    Highlight Highlight Die Initiative müsste ehrlicherweise, wenn man den Initiativtext liest, "No SRG" heissen. Ich denke dann hätte sie es aber schwerer beim Stimmvolk.
    46 43 Melden
  • JayCee 30.10.2017 07:22
    Highlight Highlight Ist es wirklich so unwahrscheinlich? Da bin ich mal auf die Entwicklung gespannt. Die Eigenwerbung hat bei der srg schon angefangen jedoch bewirkt sie, bei mir zumindest, genau das Gegenteil, man sieht wie mit "unserem" Geld umgegangen wird...
    59 23 Melden
    • Sportfan 30.10.2017 09:34
      Highlight Highlight @JayCee: Was meinen sie denn damit mit Eigenwerbung und was kostet das Ganze denn zusätzlich? Immerhin erfahre ich so, dass sie offenbar die SRG konsumieren. Dann kann es ja gar nicht so schlecht sein.
      9 13 Melden
  • blablup 30.10.2017 07:19
    Highlight Highlight Es steht im Name der Vorlage und wird immer wieder erwähnt. Es regt wohl die Meisten Leute auf, ist aber schlussendlich nie das Thema: Weg mit der privatwirtschaftlichen Inkassofirma! Zieht das Geld entweder über die Steuern ein oder gar nicht!
    40 6 Melden
    • Besorgter Bürger 30.10.2017 08:16
      Highlight Highlight Von Steuern lese im Initiativtext zwar nichts. Vielleicht halluzinierst Du.
      6 5 Melden
    • Tilman Fliegel 30.10.2017 08:36
      Highlight Highlight Das würde ich auch unterstützen, aber das ist nicht, was die Initiative will.
      7 2 Melden
    • LookatLuki 30.10.2017 08:58
      Highlight Highlight Die Billag-"Inkassofirma" ist ab 2019 bereits weg. Mit der knapp angenommenen Revision des RTVG wurde die Abgabe in eine Haushaltsabgabe umgewandelt, die von ihrem jeweiligen Einwohneramt eingezogen wird. Die Funktion der Billag AG fällt damit weg, das ist bereits beschlossen.
      11 4 Melden
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  • wydy 30.10.2017 07:19
    Highlight Highlight Ich gehöre zu den Leuten die 0 service public schaue. Ich gehöre zur Netflixgeneration und wenn es in Diskussionen darum geht ob bspw sternstunde aus dem programm gestrichen werden soll, kenn ich die sendung nicht. Trotzdem zahle ich jedes jahr gebühren weil ich konsumieren könnte und aus solidarität gegenüber den anderen. Weil ich lüge und doch etwas schauen würde wie fussball/nachrichten. Nursind 450.- zu viel und meine solidarität hat grenzen. Ich war für die alternative, doch wurde die begraben. Bei einem nein von 50.1% wird sich die srg auf die schulter klopfen und es ändert sich nichts.
    50 17 Melden
    • Posersalami 30.10.2017 08:59
      Highlight Highlight Ja und ich habe weder Kinder noch ein Auto, soll ich auch fordern von den Abgaben für Schule und Strasse befreit zu werden? Wenn sie die Sternstunden nicht kennen schauen sie halt mal rein. Ist halt keine seichte Unterhaltung à la Netflix..
      13 15 Melden
    • Sportfan 30.10.2017 10:02
      Highlight Highlight Wieviel darf denn die Alternative kosten? Und wir sprechen nicht mehr von 450.-- sondern von 365.-- pro Jahr.

      Ich wäre auch für die Alternative gewesen, wenn die auch etwas bringt. Aber es hat mir bis heute niemand gesagt, was ich denn für 200.-- bekomme und was nicht mehr. Niemand. Der Gegenvorschlag wurde einfach so aufgebracht, ohne auch nur eine Sekunde über die Folgen nachzudenken. Ich finde das ist eine verantwortungslose Politik. Aber offenbar funktioniert dieses einfache Spiel, Sie haben Ihre Meinung ja offenbar deswegen gemacht.
      7 5 Melden
    • wydy 30.10.2017 10:41
      Highlight Highlight @Posersalami ihre Antwort ist etwas unfair. Das Argument mit Sternstunde ist, dass ich ausser Sport und 10vor10 nicht weiss, was überhaupt für Sendungen auf dem SRG existieren. Ok es gibt Sternstunde, Schawinski, den Bestatter, aber was das jetzt genau ist, keine Ahnung. Ich schaue schlichtweg nicht mehr Fernsehen sondern nur noch über Streaming Portale. Ich bin auch für einen Service Public, Kinderabgaben, AHV, IV... Aber 450.- sind zu viel für einen Service Public und ich habe nicht das Gefühl, dass sich bei einem knappen Resultat etwas ändert. ich fühle mich nirgends wirklichernst genommen.
      7 2 Melden
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  • dracului 30.10.2017 07:17
    Highlight Highlight Mit Bauernfängerei geht Frau Leuthard einer inhaltlichen Diskussion über die Ausrichtung des SRF aus dem Weg. Erst nach Jahren der Geldverschwendung und unter Druck wurde der Billag-Auftrag durch eine Neuvergabe optimiert. Dann werden die Privathaushalte entlastet bzw. die Gebühren so umverteilt, dass sich für das SRF nichts ändert. Zum Schluss kommt dann noch die Service Public-Keule mit der Sprachvielfalt im Abstimmungskampf zum Einsatz. Mal schauen, ob die Stimmbürger diese Manipulation durchschauen oder ihre Stimme mit einem „Hunderter“ erkauft werden kann?
    38 27 Melden
    • Tilman Fliegel 30.10.2017 08:39
      Highlight Highlight Abschaffung der Kopfgeld-Gebühren wäre ich sofort einverstanden. Aber dass der Bund praktisch gar keine Radio- und TV-Sendet mehr unterstützen soll, finde ich falsch. Die Initiative verlangt leider letzteres.
      11 4 Melden
    • Sportfan 30.10.2017 10:12
      Highlight Highlight @dracului: Ui, ziemlich viele Fehler. Dass die Billag neu eingezogen wird, hat das Parlament rund 1 Jahr vor Einreichung der NoBillag verabschiedet. Also kein Druck. Dass die Haushalte entlastet werden, wurde im gleichen RTVG festgehalten, also auch ein Jahr vor NoBillag. Dass die Diskussion über den Inhalt nicht geführt wird, hat damit zu tun, dass die NoBillag Initiative jetzt auf dem Tisch liegt und diese die Diskussion verunmöglicht.
      Frau Leuthard kann also genau 0 dafür und dass man sie dann als Bauernfängerin bezeichnet ist einer Demokratischen Diskussion unwürdig.
      8 12 Melden
  • Michel@sith 30.10.2017 07:16
    Highlight Highlight So Chancenlos wie der Autor schreibt, ist die Initiative wohl nicht, wenn alle so nervös werden. Viele werden die reale Sparmöglichkeit sehen und diese auch nutzen.
    46 11 Melden
    • rummelsnuff 30.10.2017 09:45
      Highlight Highlight Sorry aber bei 356.- Fr im Jahr mehr Geld im Sack wird wohl den Bedürftigen nicht wirklich geholfen. Wem aus der Privatwirtschaft bezahlte News helfen könnten liegt für mich ziemlich klar auf der Hand. Die Finanzierung von unabhängigen TV Formaten über Pay TV ist in der kleinen Schweiz einfach nicht realistisch. Deshalb ist für mich nobillag NO keine Frage.
      7 8 Melden
    • 4kant 30.10.2017 12:05
      Highlight Highlight @cbishoea
      Selbst die Schweiz hat Youtuber, die davon leben können. Sie betreiben quasi einen Fernsehsender in Alleinregie. Das beweist, dass man mit einem Fast-Gleich-Null-Budget einen profitablen TV-Sender betreiben kann, dank extrem billiger Verbreitung via Internet. Das Sendemastennetz und die TV-Satelliten sind hierfür überflüssig gewoden, deren astronomischen Kosten längst kein Hindernis mehr.
      5 6 Melden
    • Sportfan 30.10.2017 14:51
      Highlight Highlight @4kant: Klar gibt es Youtuber die davon leben. Warum? Weil sie getarnte Werbung machen, schon mal überlegt, warum die "Influenzer" genannt werden und nicht etwa "Informierer" ? Und wenn Youtube Werbung für sie sinnvoller Medienkonsum ist, dann verstehe ich, dass sie hier immer wieder herumbrüllen, die SRG mache nichts für die Schweiz.

      Und ja, es hat noch niemand hier über die Verbreitungskosten geschrieben. Noch niemand, weil die gar kein Thema sind. Die Verbreitung (Sendemast und Satellit) bezahlen wir (ziemlich überteuert) der Swisscom oder UPC, nicht der SRG.
      4 2 Melden
  • Shlomo 30.10.2017 07:08
    Highlight Highlight Der Vergleich hinkt gewaltig Herr Müller.
    Die Armee hatte bereits vor der GSOA-Initiative bis jetzt eine Existenzkriese. Im Gegensatz zur Armee erbringt das SRF jedoch einen Service Public mit einem vergleichbaren Budget wie die öffentlich rechtlichen Sendern in unseren Nachbarländern.
    21 35 Melden
  • Schneider Alex 30.10.2017 06:59
    Highlight Highlight Der Bundesrat, die grosse Mehrheit des Parlamentes und die SRG hatten absolut kein Interesse, den Stimmbürgerinnen und Stimmbürger einen Gegenvorschlag zur No Billag Initiative zu unterbreiten. Aus diesem Grunde sollten auch die Personen, welche die No Billag Initiative viel zu radikal finden, im März 2018 ein JA zu dieser Initiative in die Urne legen.
    39 38 Melden
    • Quacksalber 30.10.2017 08:08
      Highlight Highlight Und was dann?
      6 8 Melden
    • Besorgter Bürger 30.10.2017 08:18
      Highlight Highlight So. Also wenn man ein Initiative zu radikal findet, sollte man JA stimmen. Komische Logik.
      16 5 Melden
    • Tilman Fliegel 30.10.2017 08:41
      Highlight Highlight Wieso soll ich Ja stimmen, wenn mir die Initiative viel zu radikal ist? Damit am Schluss etwas umgesetzt wird, was ich gar nicht will?
      18 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • pamayer 30.10.2017 06:46
    Highlight Highlight Die Rechten wollen den staatlich rechtlichen Informationskanal zu Gunsten ihres privaten Einheitsbreis sabotieren.
    Berlusconi gewann Dank seiner Medienkanäle, Trump griff die Medien harsch an, Erdogan zerstörte den unabhängigen Journalismus nachhaltig.
    Alles Diktatoren. Noch Fragen?
    49 43 Melden
    • ETH1995 30.10.2017 08:50
      Highlight Highlight Linke gegen Krieg, Rechte gegen öffentliche, unabhängige Information..
      9 8 Melden
  • Majoras Maske 30.10.2017 06:30
    Highlight Highlight Wie schön, wenn dann nur noch Akteure mit politischer Agenda die Politik kommentieren würden. Wer ein Blick nach Italien oder den USA wirft, wird feststellen, wie bereichernd es ist, wenn man die Medien "liberalisiert". Ich freu mich auch schön, wenn zukünftig Weltwoche TV einem durch den Abstimmungssinntag begleitet und nicht mehr die SRG. Und dass die Medien in letzter Zeit darüber so viel berichten, liegt eher an Eigeninteresse.
    33 20 Melden
    • 4kant 30.10.2017 12:10
      Highlight Highlight Am besten wäre, wenn SRG, Weltcoche TV, NZZ TV jeder den Abstimmungssonntag begleiten würden.
      Das wäre echte Meinungsvielfalt, echte Ausgewogenheit der Information. Das Monopol der SRG macht dies unmöglich. Also: Weg mit dem Monopol der SRG!
      6 3 Melden
    • Majoras Maske 30.10.2017 17:01
      Highlight Highlight Die NZZ und Blocher haben schon heute die Möglichkeit einen Sender zu gründenq und den Abstimmungssonntag zu kommentieren. Das sie vermutlich tiefe Einschaltquoten haben würden, liegt eher an ihrer Ideologie als an der bösen SRG.
      1 1 Melden
  • mein Lieber 30.10.2017 06:21
    Highlight Highlight Ich finde es bedenklich dass von jungen Rechten die Rede ist, welche die nobillag unterstützen. Die Medien machen es sich einmal mehr zu einfach und benennen mal schnell einen Buhmann... Und werden wohl einmal mehr böse erwachen.
    45 16 Melden
    • diff 30.10.2017 08:14
      Highlight Highlight Die Initiative wurde von der JSVP und den Jungfreisinnigen lanciert, also ist es legitim von "jungen" Rechten zu sprechen.
      16 7 Melden
    • Sportfan 30.10.2017 10:20
      Highlight Highlight Nein, die Medien machen es sich nicht zu einfach. Die NoBillag wurde von Mitgliedern der jungen SVP und FDP gemacht. Die wären schön frustriert, wenn die nicht mehr als "Junge Rechte" benannt würden!
      9 5 Melden
    • mogad 30.10.2017 11:35
      Highlight Highlight Noch präziser: von neoliberalen Sozialabbauern mit dem Ziel einer gleichgeschalteten Medienlandschaft, wie es sie auch in autokratischen und diktatorischen Regimes gibt. Das Vouch soll denken, was die denken. Der Begriff "Hirnwäsche" würde in greifbare Nähe rücken.
      6 5 Melden
  • Roterriese 30.10.2017 06:19
    Highlight Highlight W statt darüber zu reden, was vernünftige Alternativen zu «No Billag» wären. Wie sähe eine liberale Medienordnung aus, mit einer günstigeren, auf ihre Kernaufgabe reduzierten SRG, und privaten Anbietern, denen neben der SRG genug Luft zum Atmen bleibt?"

    Das Parlament und der Ständerat hätten die Möglichkeit gehabt, einen vernünftigen Gegenvorschlag zu formulieren. Die Retourkutsche wird im März kommen.
    40 13 Melden
    • Besorgter Bürger 30.10.2017 10:12
      Highlight Highlight "Kernaufgabe" wurde noch von niemandem definiert, genau so wenig wie der ominöse "Plan B" in der Rentenreform-Debatte, den es, wir wissen es heute, gar nie gegeben hat.
      5 2 Melden
  • Halb Wissen 30.10.2017 06:13
    Highlight Highlight Es ist ein gefährliches Spiel mit dem Feuer ein Ja einzulegen und auf knappes Nein zu Geffen.
    Was sollte jemand machen, der den Politikern ihre Arroganz aufzeigen will?
    Indem sie keinen Gegenvorschlag ausgearbeitet haben, zwingen sie mich dazu zwischen Müll und Apfall zu entscheiden.
    24 12 Melden
    • Besorgter Bürger 30.10.2017 08:20
      Highlight Highlight Genau. Die Urne ist kein Instrument, um Denkzettel zu verteilen.

      Wir sollten unsere Direkte Demokratie schon ein wenig mehr schätzen.

      Aber eben. Was man hat, das schätzt man nicht.
      11 8 Melden
    • ujay 30.10.2017 10:13
      Highlight Highlight @Halbwissen....Abfall heisst das und als Müll und Abfall möchte ich hier mal das Programm der allermeisten Privatsender bezeichnen. Da die grossen Medienhäuser, z.B. Ringier in der Deutschschweiz beheimatet sind, ist die Billaggeschichte, im Gegensatz zur Westschweiz und dem Tessin, hier zum grossen Thema hochgekocht worden und viele fallen darauf rein....aber die manipulierte Masse merkts nicht mal😂😂😂
      2 4 Melden
  • ujay 30.10.2017 06:09
    Highlight Highlight No Billag hat keine Change. Ist vielleicht in der Deutschschweiz ein Thema. In der Westschweiz und im Tessin wird diese Initiative haushoch abschiffen....
    18 21 Melden
    • stan1993 31.10.2017 17:53
      Highlight Highlight Dann bin ja mal froh hat sie keine change. Was auch immer das heissen mav.
      0 0 Melden
  • fcsg 30.10.2017 05:31
    Highlight Highlight Ganz ehrlich, das ganze Theater hat die SRG und Leuthard selber eingebrockt. Denn anstatt aufzuzeigen, dass man gewillt ist die SRG effizienter und schlanker aufzustellen, hat man durch eine kleine Reduktion der Gebühren (die eigentlich keine ist, sondern grösstenteils nur eine Umverteilung) versucht die Diskussion abzuwürgen. Dann kam noch das Gejammere der Akteure bei der SRG. Wir brauchen eine SRG für einen Service Public, aber was die SRG im Moment macht, geht weit darüber hinaus, aber offensichtlich ist man unfähig darüber eine Diskussion zu führen.
    41 10 Melden
    • Besorgter Bürger 30.10.2017 08:23
      Highlight Highlight Freue mich schon auf's Rickli TV. Dann hätten wir eine echte Alternative zu Teleblocher. Hübscher ist sie ohne Zweifel ...
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Die «Arena» ist in der No-Billag-Falle – doch dann macht Student Christian alles klar

Im Leutschenbach streiten Politiker über die Zukunft des Schweizer Fernsehens. Da schaltet sich ein junger Mann aus dem Publikum ein. Seine Botschaft: Er wolle sich auch künftig nicht zwischen rechten und linken TV-Sendern entscheiden müssen.

Jonas Projer dürfte es zumute gewesen sein, als plane er seine eigene Beerdigung. Und müsste beim Totenmahl erst noch die Hälfte der Tische für seine Feinde reservieren. Die «Arena» zu einer Initiative zu moderieren, die wohl nicht nur das Aus dieser Sendung, sondern gleich der kompletten SRG bedeuten würde, muss als undankbare Aufgabe bezeichnet werden. Doch dazu gleich mehr.

Man werde über No Billag diskutieren «wie über jede andere Vorlage auch», versprach der Moderator zu Beginn. Um dann …

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