Schweiz
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Brisante Vision des Bundes: Ab 2040 nur noch selbstfahrende Autos auf Autobahnen?

Wer sein Auto selbst steuern will, muss künftig vielleicht auf Kantonsstrassen ausweichen – denn Teile der Nationalstrassen wären für autonome Fahrzeuge reserviert. Der Gotthard-Tunnel, die A1 oder die A9 könnten als Teststrecke dienen.

09.08.17, 07:39 09.08.17, 07:51

Antonio fumagalli



In der Automobilbranche dominiert derzeit ein Thema – das mutmassliche Kartell der grossen deutschen Autohersteller. Langfristig könnten die aktuellen Querelen jedoch nur als Wimpernschlag in die Geschichte eingehen. Denn das ganze Verkehrssystem steht vor solch tiefgreifenden Veränderungen, dass sie alles andere in den Schatten stellen könnten. Zentrales Stichwort dabei: Selbstfahrende Autos.

Das autonome Fahren beschäftigt naturgemäss auch das Bundesamt für Strassen (Astra). Dieses hat eine ziemlich genaue Vorstellung davon, in welchem Ausmass die technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen den Alltag in der Schweiz verändern werden: «Während auf gewissen Strassenabschnitten und zu gewissen Zeiten nur vollautomatisierte Fahrzeuge erlaubt sind, verkehren auf anderen Fahrzeuge mit und ohne Steuerrad.»

So steht es in der kürzlich aktualisierten «Strategischen Ausrichtung», in der das Astra unter dem Titel «Wie wir die Zukunft sehen» verschiedene Ausblicke auf das Jahr 2040 präsentiert.

Nachfrage beim Bundesamt: Wie stellt man sich das genau vor? Und: Muss der Autofahrer, der sein angealtertes Fahrzeug bevorzugt, schon in gut zwanzig Jahren über die Kantonsstrassen tuckern, wenn er von Zürich nach Bern fahren will?

«Olli» fährt schon ohne Fahrer

Das Astra betont, dass es sich beim Papier um eine Vision und keine konkrete Ausgestaltung eines Vorhabens handle. Ein Gesetzesprojekt, das Streckenabschnitte für nicht-autonome Autos sperren würde, liege noch nicht vor. «Wir konzentrieren uns derzeit auf die Erteilung von Sonderbewilligungen für selbstfahrende Fahrzeuge», sagt Mediensprecher Thomas Rohrbach und verweist auf Projekte wie den führerlosen Bus «Olli» in Zug oder das autonome Postauto in Sion.

Medienorientierung zum Pilotversuch selbstfahrende Busse am Dienstag, 7. Maerz 2017, in Zug. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Die SBB und Partner haben im März den Prototyp eines selbstfahrenden Shuttle-Busses namens «Olli» präsentiert. Bild: KEYSTONE

Gegenüber der «Schweiz am Sonntag» regte Verkehrsministerin Doris Leuthard bereits vor zwei Jahren Teststrecken für autonome Fahrten an. Astra-Direktor Jürg Röthlisberger stellte kürzlich in Aussicht, dass solche in zwei bis drei Jahren möglich sein könnten. Ein Regelbetrieb sei in acht Jahren denkbar.

Grund für die langen Zeitspannen sind vor allem Fragen rechtlicher Natur – insbesondere die Haftpflicht im Falle eines Unfalls. Eine Motion von Nationalrat Thierry Burkart (FDP/AG), die angesichts der technologischen Entwicklungen mehr gesetzgeberische Flexibilität fordert, wurde im Juni an den Zweitrat überwiesen.

Die A1, die A9 oder der Gotthard

Die «exklusiven» Strassenabschnitte, wie sie in der Vision 2040 des Astra skizziert werden, gehen aber noch einen Schritt weiter. Das Bundesamt rechnet damit, dass es sich um «richtungsgetrennte Hochleistungsstrassen ohne Anhalteverkehr und Kreuzungen» handeln würde. Sprich: Um Nationalstrassen mit verhältnismässig wenigen Zufahrten. «Die A1 zwischen Estavayer und Yverdon wäre etwa denkbar oder auch die A9 im Wallis. Und warum nicht ein langer Autotunnel wie der Gotthard?», sagt Rohrbach.

Umfrage

Fändest du es gut, wenn ab 2040 nur noch autonome Autos auf Autobahnen fahren dürften?

508 Votes zu: Fändest du es gut, wenn ab 2040 nur noch autonome Autos auf Autobahnen fahren dürften?

  • 67%Ja
  • 32%Nein

Wer diese Strecken dannzumal mit seinem noch manuell gesteuerten «Oldtimer» befahren möchte, hätte tatsächlich das Nachsehen. Das Astra gibt aber zu bedenken, dass 2040 ein grosser Teil des Fahrzeugparks die nötige Autonomie haben dürfte und niemand gezwungen sein wird, auf eine schnelle Fahrt zu verzichten – weil gegen eine entsprechende Gebühr mehrere Personen ein autonomes Fahrzeug gemeinsam nutzen können. «Faktisch muss dann niemand mehr ein Auto besitzen – man teilt es», sagt Rohrbach.

Une navette autonome est photographiee ce jeudi 17 decembre 2015 a Sion. CarPostal, la Ville de Sion et le canton du Valais ont presente aux medias deux navettes autonomes. Les vehicules devraient transporter des personnes a partir du printemps 2016. (KEYSTONE/Sedrik Nemeth)

Zum ersten Mal in der Schweiz kamen im Juni 2016 selbstfahrende Busse im öffentlichen Verkehr zum Einsatz. Bild: KEYSTONE

Das Astra ist mit solchen Ideen nicht alleine: Wie die «NZZ am Sonntag» berichtete, plant das Bundesamt für Energie derzeit eine «nationale Car-Pooling-Offensive». Grosser Vorteil davon: Je höher die Auslastung pro Auto – im Pendlerverkehr liegt sie aktuell bei gerade mal 1,1 Personen –, desto geringer der Bedarf an neuer Infrastruktur.

«Ein Hirngespinst»

Nicht überall stossen die Absichten des Bundesamts für Strassen auf Begeisterung. «Vorerst ist das nicht viel mehr als ein Hirngespinst von Beamten», sagt François Launaz, Präsident von Auto Schweiz. Es dürfe nicht sein, dass gewisse Verkehrsteilnehmer diskriminiert würden. Zudem sei unklar, wie man solch ein «Zwei-Klassen-System» kontrollieren würde.

Manfred Wellauer vom Auto Gewerbe Verband Schweiz seinerseits hält den Fahrplan für zu optimistisch. «Beim durchschnittlichen Alter unseres Fahrzeugparks von acht bis zehn Jahren, würde das bedeuten, dass ab 2030 hauptsächlich vollautomatisierte Fahrzeuge verkauft würden – das halte ich nicht für realistisch», sagt er.

Für das Autogewerbe sind autonome Fahrzeuge ohnehin Segen und Fluch zugleich: Während Mechatroniker vermehrt elektronische Bestandteile warten müssten, könnten Carrosseriespengler gar in ihrer Existenz bedroht sein – weil es eines Tages schlicht keine Unfälle mehr geben wird.

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27
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27Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Reto Disk 09.08.2017 11:44
    Highlight Dass selbstfahrende Autos kommen ist sicher. Wann sie kommen werden?

    Jeder, der im Jahre 2000 eine Vision geäussert hätte, dass ein Grossteil der Bevölkerung im Jahre 2017 mit tragbaren Computern - die noch dazu ständig mit dem Internet vernetzt sind - unterwegs sei, wäre als Spinner abgetan worden. ("Kein Mensch braucht das!")

    Selbstfahrende Autos werden auch einen Einfluss auf den ÖV haben. Weshalb im Tram, Zug, Bus zur Arbeit fahren, wenn ich entspannt Netflix im selbstfahrenden Auto anschauen kann.

    Obs noch 10, 20 oder gar 30 Jahre bis dahin braucht? Wer weiss das schon.
    13 2 Melden
    • RacKu 09.08.2017 14:33
      Highlight SBB bereitet sich auch auf diese Vision vor. SmartRail. Gibt auch ne kleine interne Arbeitsgruppe/ThinkTank die neu als Stabsstelle mit 200 Ma. aufgezogen wird. 😵
      2 1 Melden
  • Ichsagstrotzdem 09.08.2017 11:32
    Highlight So oder ähnlich wird die Zukunft aussehen.
    Schade nur, dass die Schweiz so rückständig und innovationshemmend ist. Wir hätten das Potential in unserem kleinen Land die Vorreiterrolle zu spielen. Stattdessen werden wir auch noch stolz sein nicht zur EU zu gehören, weil wir damit das Selberfahren noch 10 Jahre länger zelebrieren können.
    8 11 Melden
  • Tepesch 09.08.2017 10:56
    Highlight Selbstfahrende Autos auf der Autobahn machen meiner Meinung nach Sinn. Zum einen lässt es sich viel einfacher realisieren, da die zubeachtenden Verkehrsregeln auf der Autobahn viel weniger sind da Dinge wie Kreuzungen, Kreisel, etc. nicht existieren. Zum anderen kann ein inteligentes System die täglichen Stauss bestimmt massiv reduzieren.
    Auf normalen Strassen sehe ich autonome Fahrzeuge in den nächsten Jahrzehnten eher nicht, da es einfach zu viele Variablen gibt die zu beachten sind und sich je nach Land auch unterscheiden.
    11 0 Melden
  • Zeit_Genosse 09.08.2017 10:38
    Highlight Visionen haben Hochkonjunktur. Und wenn diese der Bund macht, vergehen mehr Jahre als genannt. Wir haben noch viel Zeit bis Gesetze stehen, die Autoindustrie darauf eingeht (brauchen Rechtssicherheit) und Menschen emotional bereit sind, das Selbstfahren (teilweise) aufzugeben.
    5 3 Melden
  • IMaki 09.08.2017 10:37
    Highlight Und wer sich ausmalen will, wie sich diese Techno-Träumereien in einen kollektiven Albtraum verwandeln, sollte sich das Buch "Der Abgang - Bericht aus einer nahen Zeit" zu Gemüte führen. Demnach wäre das deutsche Auto-Kartell im Vergleich zum globalen AGFA-Kartell geradezu Kinderkram.
    6 6 Melden
  • Töfflifahrer 09.08.2017 09:37
    Highlight Na ja, es muss ja erlaubt sein Visionen zu entwickeln. Auf den ersten Blick wohl etwas befremdlich, aber warum nicht? Mit der ewigen Verkehrszuname muss man sich eh Gedanken darüber machen.
    Interessant wird aber auch, wie man sich den Transport- und Lastwagenverkehr künftig vorstellt. Nur an die PWs denken greift da etwas kurz.
    10 0 Melden
    • Sir_Nik 09.08.2017 12:35
      Highlight Nun ja, nicht wirklich.

      Unser Verkehrsproblem liegt an den PWs, nicht an den LKWs...

      Auslastung von 1.1 Personen auf im Schnitt 7.5m2.....

      Im Gegensatz dazu sind die LKWs nicht erwähnenswert. Noch dazu kann sich kein Unternehmer viele Leerfahrten leisten heutzutage..
      2 3 Melden
    • Töfflifahrer 09.08.2017 15:23
      Highlight @Sir_Nik: das mag stimmen, aber wie werden LKWs künftig chauffiert? Hier wird nur von selbstfahrenden PWs geschrieben. In solchen Visionen müssen alle Verkehrsteilnehmer berücksichtig werden.
      0 0 Melden
    • Sir_Nik 09.08.2017 16:42
      Highlight LKWs werden auch autonom fahren, das ist keine Frage und begrüssenswert.
      Die Technologie dahinter ist dieselbe.

      Auf Autobahnen werden die LKWs mit grosser Sicherheit vor den PWs autonom (noch mit Fahrer an Bord) unterwegs sein. Die Hersteller sind da schon sehr weit, es fehlen hald wie immer noch die rechtlichen Rahmenbedingungen.

      Mercedes möchte zum Beispiel bis 2025 einen auf der Autobahn vollautonomen LKW auf den Markt bringen.

      Interessant dazu:

      0 0 Melden
  • sanmiguel 09.08.2017 08:30
    Highlight Genau aus diesem Grund habe ich gegen eine zweite Gotthard-Röhre gestimmt. Sie ist einfach nicht (mehr) nötig bis sie fertig ist...
    16 17 Melden
    • RacKu 09.08.2017 09:38
      Highlight Ich gehe einen Schritt weiter und behaupte dass wir den Rückbau von Strassen also Spurreduktion erleben werden.
      7 8 Melden
    • Zeit_Genosse 09.08.2017 10:45
      Highlight Die 2. Röhre wird dann für die selbststeuernden E-Mobile und höhere Geschwindigkeiten freigegeben, sofern ein richtungsgetrenntes Fahren eingeführt wird. Alle anderen stehen weiterhin in den alten Röhren im Stau. Dann wechseln immer mehr, sodass die alten Röhren für E-Trucks freigegeben werden und der Personenverkehr vom Güterverkehr getrennt wird. So wird die NEAT entlastet und ein Umverladen (auf Zug) wird durch den Wechsel der Zugmaschine (E-Truck) auf der Strasse ersetzt.
      1 2 Melden
    • sanmiguel 09.08.2017 10:50
      Highlight Definitiv!
      1 1 Melden
  • Triumvir 09.08.2017 08:24
    Highlight Eine vernünftige Vision. Das würde die Unfallzahlen nochmals drastisch reduzieren. Ausserdem könnte so auch ältere Menschen immer noch ihr Auto benützen. Zugleich wäre rasen massiv schwieriger, da man auch gleich eine Geschwindigkeitsbegrenzung obligatorisch im Auto einbauen könnte.
    21 10 Melden
  • mrmikech 09.08.2017 08:14
    Highlight "Carrosseriespengler könnten gar in ihrer Existenz bedroht sein – weil es eines Tages schlicht keine Unfälle mehr geben wird"... Ja und? Die haben 20 jahren um sich um zu schülen. Das reicht.
    34 8 Melden
  • Nosgar 09.08.2017 08:13
    Highlight Was für ein Blödsinn. Ich will ein eigenes Auto und keines teilen.
    21 35 Melden
    • RacKu 09.08.2017 09:37
      Highlight 😂 ich will meine eigene Strasse!
      20 2 Melden
  • derEchteElch 09.08.2017 08:09
    Highlight Nein! Niemand doll/darf mir die Möglichkeit der eigenständigen Fortbewegung nehmen!

    Mobilität und Bewegungsfreiheit ist ein Grundrecht und darf nicht durch autonome Systeme eingeschränkt werden.

    Wie soll das in Zukunft enden? Polizisten und Sanitäter brauchen 2 Stunden an den Unfallort, weil (autonome) Rettungsfahrzeuge nicht auf dem Trottoir ausweichen, nicht intuitiv nach menschlichem Ermessen zum Ereignisort eilen können, sondern nur stur nach System und Programmierung fahren...
    14 45 Melden
    • RacKu 09.08.2017 09:36
      Highlight Puhh. Evtl halten die Autonomen immer automatisch die Rettungsgasse frei, verursachen keinen Gafferstau und keine Unfälle? Sheeeet! 😵
      25 2 Melden
    • DingoAteMyBaby 09.08.2017 09:36
      Highlight Sagen wir es mal so: Autonome Fahrzeuge fahren besser als wir, sie haben schnellere Reaktionszeit und mehrere Augen. Dagegen sind wir eine regelrechte Gefahr. Menschen sind nicht gemacht um hinter einem Steuer zu sitzen, wir sind zu fehleranfällig.

      Beim Argument der Krankenwagen: Autonome Fahrzeuge werden so ausgestattet sein, dass sie Sirenen hören und kalssifizieren können, somit wird es keine "oh gott was mach ich?" Reaktionen mehr geben, daher ist das Ausweichen auf Trottoir überflüssig da alle schön automatisch Platz machen werden im gegensatz zu Heute.
      9 1 Melden
    • Mia_san_mia 09.08.2017 12:25
      Highlight Ich glaube das würde eher einfacher werden für Polizei und Sanität...
      9 0 Melden
  • RacKu 09.08.2017 08:08
    Highlight Niemals!
    11 27 Melden
  • Scaros_2 09.08.2017 07:51
    Highlight please no - dann kann ich gar nicht mehr mit 150 täglich zur arbeit brettern weil im Kanton St. Gallen nie kontrollen machen. Und nein der vor mir und der hinter mir fahren auch so schnell. Ich geh nur mit dem strom
    10 18 Melden
    • Zeit_Genosse 09.08.2017 10:34
      Highlight Autonome Systeme könnten technisch schneller Fahren. Das hiesse, dass man auch über Tempo 120 neu nachdenken könnte, wenn emissionsarme und prozessgesteuerte Fahrzeuge auf eigens vorgesehenen Strecken sicher schnell fahren können. Das würde die Akzeptanz wegen des Zeitvorteils nochmals erhöhen. Also 150 wäre nicht unrealsitisch.
      9 0 Melden
    • xHascox 09.08.2017 10:51
      Highlight Kannst ja dein auto bitzli modifizieren :D
      2 0 Melden

Wir haben kürzlich dieses BMW-Plakat gesehen – und hatten da ein paar Fragen

BMW bewirbt seine Dieselmotoren als umweltfreundliche Klimaretter. Darüber ärgern sich die Grünliberalen. Solche Werbung grenze an Täuschung.

Er ist schön, er glänzt, und wow, er ist sogar umweltfreundlich. Das verspricht uns zumindest das Plakat, das den neuen Dieselmotor von BMW bewirbt. Abgebildet ist nicht ein schnittiges Auto, das durch idyllische Landschaften gleitet, sondern ganz simpel der neue Dieselmotor – ganz nach dem Motto «weniger ist mehr». Und der Inhalt der Werbung scheint auch sonst Programm von BMW zu sein. Denn unter dem hübschen Motor steht in fetten Lettern geschrieben: «Reduziert den CO2-Ausstoss». 

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