Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Brisante Vision des Bundes: Ab 2040 nur noch selbstfahrende Autos auf Autobahnen?

Wer sein Auto selbst steuern will, muss künftig vielleicht auf Kantonsstrassen ausweichen – denn Teile der Nationalstrassen wären für autonome Fahrzeuge reserviert. Der Gotthard-Tunnel, die A1 oder die A9 könnten als Teststrecke dienen.

Antonio fumagalli



In der Automobilbranche dominiert derzeit ein Thema – das mutmassliche Kartell der grossen deutschen Autohersteller. Langfristig könnten die aktuellen Querelen jedoch nur als Wimpernschlag in die Geschichte eingehen. Denn das ganze Verkehrssystem steht vor solch tiefgreifenden Veränderungen, dass sie alles andere in den Schatten stellen könnten. Zentrales Stichwort dabei: Selbstfahrende Autos.

Das autonome Fahren beschäftigt naturgemäss auch das Bundesamt für Strassen (Astra). Dieses hat eine ziemlich genaue Vorstellung davon, in welchem Ausmass die technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen den Alltag in der Schweiz verändern werden: «Während auf gewissen Strassenabschnitten und zu gewissen Zeiten nur vollautomatisierte Fahrzeuge erlaubt sind, verkehren auf anderen Fahrzeuge mit und ohne Steuerrad.»

So steht es in der kürzlich aktualisierten «Strategischen Ausrichtung», in der das Astra unter dem Titel «Wie wir die Zukunft sehen» verschiedene Ausblicke auf das Jahr 2040 präsentiert.

Nachfrage beim Bundesamt: Wie stellt man sich das genau vor? Und: Muss der Autofahrer, der sein angealtertes Fahrzeug bevorzugt, schon in gut zwanzig Jahren über die Kantonsstrassen tuckern, wenn er von Zürich nach Bern fahren will?

«Olli» fährt schon ohne Fahrer

Das Astra betont, dass es sich beim Papier um eine Vision und keine konkrete Ausgestaltung eines Vorhabens handle. Ein Gesetzesprojekt, das Streckenabschnitte für nicht-autonome Autos sperren würde, liege noch nicht vor. «Wir konzentrieren uns derzeit auf die Erteilung von Sonderbewilligungen für selbstfahrende Fahrzeuge», sagt Mediensprecher Thomas Rohrbach und verweist auf Projekte wie den führerlosen Bus «Olli» in Zug oder das autonome Postauto in Sion.

Medienorientierung zum Pilotversuch selbstfahrende Busse am Dienstag, 7. Maerz 2017, in Zug. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Die SBB und Partner haben im März den Prototyp eines selbstfahrenden Shuttle-Busses namens «Olli» präsentiert. Bild: KEYSTONE

Gegenüber der «Schweiz am Sonntag» regte Verkehrsministerin Doris Leuthard bereits vor zwei Jahren Teststrecken für autonome Fahrten an. Astra-Direktor Jürg Röthlisberger stellte kürzlich in Aussicht, dass solche in zwei bis drei Jahren möglich sein könnten. Ein Regelbetrieb sei in acht Jahren denkbar.

Grund für die langen Zeitspannen sind vor allem Fragen rechtlicher Natur – insbesondere die Haftpflicht im Falle eines Unfalls. Eine Motion von Nationalrat Thierry Burkart (FDP/AG), die angesichts der technologischen Entwicklungen mehr gesetzgeberische Flexibilität fordert, wurde im Juni an den Zweitrat überwiesen.

Die A1, die A9 oder der Gotthard

Die «exklusiven» Strassenabschnitte, wie sie in der Vision 2040 des Astra skizziert werden, gehen aber noch einen Schritt weiter. Das Bundesamt rechnet damit, dass es sich um «richtungsgetrennte Hochleistungsstrassen ohne Anhalteverkehr und Kreuzungen» handeln würde. Sprich: Um Nationalstrassen mit verhältnismässig wenigen Zufahrten. «Die A1 zwischen Estavayer und Yverdon wäre etwa denkbar oder auch die A9 im Wallis. Und warum nicht ein langer Autotunnel wie der Gotthard?», sagt Rohrbach.

Umfrage

Fändest du es gut, wenn ab 2040 nur noch autonome Autos auf Autobahnen fahren dürften?

508 Votes zu: Fändest du es gut, wenn ab 2040 nur noch autonome Autos auf Autobahnen fahren dürften?

  • 67%Ja
  • 32%Nein

Wer diese Strecken dannzumal mit seinem noch manuell gesteuerten «Oldtimer» befahren möchte, hätte tatsächlich das Nachsehen. Das Astra gibt aber zu bedenken, dass 2040 ein grosser Teil des Fahrzeugparks die nötige Autonomie haben dürfte und niemand gezwungen sein wird, auf eine schnelle Fahrt zu verzichten – weil gegen eine entsprechende Gebühr mehrere Personen ein autonomes Fahrzeug gemeinsam nutzen können. «Faktisch muss dann niemand mehr ein Auto besitzen – man teilt es», sagt Rohrbach.

Une navette autonome est photographiee ce jeudi 17 decembre 2015 a Sion. CarPostal, la Ville de Sion et le canton du Valais ont presente aux medias deux navettes autonomes. Les vehicules devraient transporter des personnes a partir du printemps 2016. (KEYSTONE/Sedrik Nemeth)

Zum ersten Mal in der Schweiz kamen im Juni 2016 selbstfahrende Busse im öffentlichen Verkehr zum Einsatz. Bild: KEYSTONE

Das Astra ist mit solchen Ideen nicht alleine: Wie die «NZZ am Sonntag» berichtete, plant das Bundesamt für Energie derzeit eine «nationale Car-Pooling-Offensive». Grosser Vorteil davon: Je höher die Auslastung pro Auto – im Pendlerverkehr liegt sie aktuell bei gerade mal 1,1 Personen –, desto geringer der Bedarf an neuer Infrastruktur.

«Ein Hirngespinst»

Nicht überall stossen die Absichten des Bundesamts für Strassen auf Begeisterung. «Vorerst ist das nicht viel mehr als ein Hirngespinst von Beamten», sagt François Launaz, Präsident von Auto Schweiz. Es dürfe nicht sein, dass gewisse Verkehrsteilnehmer diskriminiert würden. Zudem sei unklar, wie man solch ein «Zwei-Klassen-System» kontrollieren würde.

Manfred Wellauer vom Auto Gewerbe Verband Schweiz seinerseits hält den Fahrplan für zu optimistisch. «Beim durchschnittlichen Alter unseres Fahrzeugparks von acht bis zehn Jahren, würde das bedeuten, dass ab 2030 hauptsächlich vollautomatisierte Fahrzeuge verkauft würden – das halte ich nicht für realistisch», sagt er.

Für das Autogewerbe sind autonome Fahrzeuge ohnehin Segen und Fluch zugleich: Während Mechatroniker vermehrt elektronische Bestandteile warten müssten, könnten Carrosseriespengler gar in ihrer Existenz bedroht sein – weil es eines Tages schlicht keine Unfälle mehr geben wird.

Das könnte dich auch interessieren:

Miet-Weihnachtsbäume sind in Hipster-Hochburgen in – doch die Sache hat einen Haken

Link to Article

Knatsch im Bundesrat? Das zähe Ringen um die Schlüsseldepartemente

Link to Article

In diesem Land wohnt nur ein einziger Schweizer. Wir haben mit ihm gesprochen

Link to Article

Welche dieser absolut dämlichen Studien gibt es tatsächlich?

Link to Article

Brennende Leichen und blühender Aberglaube – ein Besuch in Indiens heiligster Stadt

Link to Article

Jetzt ist es da! Das geilste Polizeiauto der Schweiz

Link to Article

Viva la nonna! – weshalb ich mega Fan vom neuen Jamie-Oliver-Buch bin (dazu 5 Rezepte)

Link to Article

Über Zürich fliegen jetzt die Viren-Drohnen

Link to Article

«Meine 20 Jahre ältere Affäre erniedrigt mich»

Link to Article

Diese 13 Bilder zeigen, wieso «Doppeladler» völlig zu Recht das Wort des Jahres ist

Link to Article

Ade Pelz: Schweizer zeigen Canada Goose die kalte Schulter

Link to Article

Doch noch geeinigt! 30 Minuten vor Ablauf der Deadline rief Nylander in Toronto an

Link to Article

Queen Ariana Grande singt sich mit neuem Song auf den YouTube-Thron 👀

Link to Article

11 Dinge, die du schon immer von einem orthodoxen Juden wissen wolltest

Link to Article

So läuft das Weihnachtsessen mit den Arbeitskollegen ab. Immer. Jedes Jahr. Die Timeline

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

Warum die Chinesen die Amerikaner im KI-Wettrennen schlagen werden

Link to Article

Der Super-Beau, der in weniger als 15 Minuten alles verkackt!

Link to Article

Netflix killt die nächste Superhelden-Serie

Link to Article

Die Weihnachtswünsche dieser alten Leute sind so bescheiden, dass es dir das Herz bricht

Link to Article

7 ausgefallene Punsch-Rezepte, die du diesen Winter unbedingt ausprobieren solltest!

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

Herzschmerz pur! 15 Leute erzählen, wie sie vom Seitensprung ihres Partners erfuhren

Link to Article

7 Duschmomente, die uns (vermutlich) allen bekannt vorkommen 

Link to Article

Du regst dich über die Migros-Suppe auf? Dann kennst du diese Gender-Produkte noch nicht!

Link to Article

Wutbürger nehmen Grossrätin wegen Baby ins Visier– und so reagiert der Grossvater 

Link to Article

Nach SBI-Niederlage: Jetzt beginnt der nächste Streit in der Aussenpolitik

Link to Article

Das Sexismus-Dinner des FC Basel sorgt weltweit für Schlagzeilen

Link to Article

«Es war alles ein verdammter Fake»: Schweizer Adoptiveltern packen aus

Link to Article

Führerscheinentzug nach 49 Minuten – so witzelt die Polizei über den «Tagesschnellsten»

Link to Article
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

20
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
20Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Reto Disk 09.08.2017 11:44
    Highlight Highlight Dass selbstfahrende Autos kommen ist sicher. Wann sie kommen werden?

    Jeder, der im Jahre 2000 eine Vision geäussert hätte, dass ein Grossteil der Bevölkerung im Jahre 2017 mit tragbaren Computern - die noch dazu ständig mit dem Internet vernetzt sind - unterwegs sei, wäre als Spinner abgetan worden. ("Kein Mensch braucht das!")

    Selbstfahrende Autos werden auch einen Einfluss auf den ÖV haben. Weshalb im Tram, Zug, Bus zur Arbeit fahren, wenn ich entspannt Netflix im selbstfahrenden Auto anschauen kann.

    Obs noch 10, 20 oder gar 30 Jahre bis dahin braucht? Wer weiss das schon.
    • RacKu 09.08.2017 14:33
      Highlight Highlight SBB bereitet sich auch auf diese Vision vor. SmartRail. Gibt auch ne kleine interne Arbeitsgruppe/ThinkTank die neu als Stabsstelle mit 200 Ma. aufgezogen wird. 😵
  • Ichsagstrotzdem 09.08.2017 11:32
    Highlight Highlight So oder ähnlich wird die Zukunft aussehen.
    Schade nur, dass die Schweiz so rückständig und innovationshemmend ist. Wir hätten das Potential in unserem kleinen Land die Vorreiterrolle zu spielen. Stattdessen werden wir auch noch stolz sein nicht zur EU zu gehören, weil wir damit das Selberfahren noch 10 Jahre länger zelebrieren können.
  • Tepesch 09.08.2017 10:56
    Highlight Highlight Selbstfahrende Autos auf der Autobahn machen meiner Meinung nach Sinn. Zum einen lässt es sich viel einfacher realisieren, da die zubeachtenden Verkehrsregeln auf der Autobahn viel weniger sind da Dinge wie Kreuzungen, Kreisel, etc. nicht existieren. Zum anderen kann ein inteligentes System die täglichen Stauss bestimmt massiv reduzieren.
    Auf normalen Strassen sehe ich autonome Fahrzeuge in den nächsten Jahrzehnten eher nicht, da es einfach zu viele Variablen gibt die zu beachten sind und sich je nach Land auch unterscheiden.
  • Zeit_Genosse 09.08.2017 10:38
    Highlight Highlight Visionen haben Hochkonjunktur. Und wenn diese der Bund macht, vergehen mehr Jahre als genannt. Wir haben noch viel Zeit bis Gesetze stehen, die Autoindustrie darauf eingeht (brauchen Rechtssicherheit) und Menschen emotional bereit sind, das Selbstfahren (teilweise) aufzugeben.
  • IMaki 09.08.2017 10:37
    Highlight Highlight Und wer sich ausmalen will, wie sich diese Techno-Träumereien in einen kollektiven Albtraum verwandeln, sollte sich das Buch "Der Abgang - Bericht aus einer nahen Zeit" zu Gemüte führen. Demnach wäre das deutsche Auto-Kartell im Vergleich zum globalen AGFA-Kartell geradezu Kinderkram.
  • Töfflifahrer 09.08.2017 09:37
    Highlight Highlight Na ja, es muss ja erlaubt sein Visionen zu entwickeln. Auf den ersten Blick wohl etwas befremdlich, aber warum nicht? Mit der ewigen Verkehrszuname muss man sich eh Gedanken darüber machen.
    Interessant wird aber auch, wie man sich den Transport- und Lastwagenverkehr künftig vorstellt. Nur an die PWs denken greift da etwas kurz.
    • Sir_Nik 09.08.2017 12:35
      Highlight Highlight Nun ja, nicht wirklich.

      Unser Verkehrsproblem liegt an den PWs, nicht an den LKWs...

      Auslastung von 1.1 Personen auf im Schnitt 7.5m2.....

      Im Gegensatz dazu sind die LKWs nicht erwähnenswert. Noch dazu kann sich kein Unternehmer viele Leerfahrten leisten heutzutage..
    • Töfflifahrer 09.08.2017 15:23
      Highlight Highlight @Sir_Nik: das mag stimmen, aber wie werden LKWs künftig chauffiert? Hier wird nur von selbstfahrenden PWs geschrieben. In solchen Visionen müssen alle Verkehrsteilnehmer berücksichtig werden.
    • Sir_Nik 09.08.2017 16:42
      Highlight Highlight LKWs werden auch autonom fahren, das ist keine Frage und begrüssenswert.
      Die Technologie dahinter ist dieselbe.

      Auf Autobahnen werden die LKWs mit grosser Sicherheit vor den PWs autonom (noch mit Fahrer an Bord) unterwegs sein. Die Hersteller sind da schon sehr weit, es fehlen hald wie immer noch die rechtlichen Rahmenbedingungen.

      Mercedes möchte zum Beispiel bis 2025 einen auf der Autobahn vollautonomen LKW auf den Markt bringen.

      Interessant dazu:
      Play Icon

  • Triumvir 09.08.2017 08:24
    Highlight Highlight Eine vernünftige Vision. Das würde die Unfallzahlen nochmals drastisch reduzieren. Ausserdem könnte so auch ältere Menschen immer noch ihr Auto benützen. Zugleich wäre rasen massiv schwieriger, da man auch gleich eine Geschwindigkeitsbegrenzung obligatorisch im Auto einbauen könnte.
  • mrmikech 09.08.2017 08:14
    Highlight Highlight "Carrosseriespengler könnten gar in ihrer Existenz bedroht sein – weil es eines Tages schlicht keine Unfälle mehr geben wird"... Ja und? Die haben 20 jahren um sich um zu schülen. Das reicht.
  • derEchteElch 09.08.2017 08:09
    Highlight Highlight Nein! Niemand doll/darf mir die Möglichkeit der eigenständigen Fortbewegung nehmen!

    Mobilität und Bewegungsfreiheit ist ein Grundrecht und darf nicht durch autonome Systeme eingeschränkt werden.

    Wie soll das in Zukunft enden? Polizisten und Sanitäter brauchen 2 Stunden an den Unfallort, weil (autonome) Rettungsfahrzeuge nicht auf dem Trottoir ausweichen, nicht intuitiv nach menschlichem Ermessen zum Ereignisort eilen können, sondern nur stur nach System und Programmierung fahren...
    • RacKu 09.08.2017 09:36
      Highlight Highlight Puhh. Evtl halten die Autonomen immer automatisch die Rettungsgasse frei, verursachen keinen Gafferstau und keine Unfälle? Sheeeet! 😵
    • DingoAteMyBaby 09.08.2017 09:36
      Highlight Highlight Sagen wir es mal so: Autonome Fahrzeuge fahren besser als wir, sie haben schnellere Reaktionszeit und mehrere Augen. Dagegen sind wir eine regelrechte Gefahr. Menschen sind nicht gemacht um hinter einem Steuer zu sitzen, wir sind zu fehleranfällig.

      Beim Argument der Krankenwagen: Autonome Fahrzeuge werden so ausgestattet sein, dass sie Sirenen hören und kalssifizieren können, somit wird es keine "oh gott was mach ich?" Reaktionen mehr geben, daher ist das Ausweichen auf Trottoir überflüssig da alle schön automatisch Platz machen werden im gegensatz zu Heute.
    • Mia_san_mia 09.08.2017 12:25
      Highlight Highlight Ich glaube das würde eher einfacher werden für Polizei und Sanität...
  • RacKu 09.08.2017 08:08
    Highlight Highlight Niemals!
  • Scaros_2 09.08.2017 07:51
    Highlight Highlight please no - dann kann ich gar nicht mehr mit 150 täglich zur arbeit brettern weil im Kanton St. Gallen nie kontrollen machen. Und nein der vor mir und der hinter mir fahren auch so schnell. Ich geh nur mit dem strom
    • Zeit_Genosse 09.08.2017 10:34
      Highlight Highlight Autonome Systeme könnten technisch schneller Fahren. Das hiesse, dass man auch über Tempo 120 neu nachdenken könnte, wenn emissionsarme und prozessgesteuerte Fahrzeuge auf eigens vorgesehenen Strecken sicher schnell fahren können. Das würde die Akzeptanz wegen des Zeitvorteils nochmals erhöhen. Also 150 wäre nicht unrealsitisch.
    • xHascox 09.08.2017 10:51
      Highlight Highlight Kannst ja dein auto bitzli modifizieren :D

Zahnarzt packt aus: «Einige Kollegen versprechen ihren Patienten das Blaue vom Himmel»

Der pensionierter Zahnarzt Peter Frei (69) aus Sursee packt aus: So schlimm steht es um seinen Berufsstand und darum sind gewisse Patienten daran mitschuldig.

Was ist am Vorwurf der Überbehandlung mit Zahnimplantaten dran? Und warum fühlt sich der Zahnarzt zuweilen als Coiffeur? Das verrät uns Peter Frei. Der pensionierte Fachzahnarzt für Oralchirurgie mit Weiterbildungsausweis für Implantologie war fast ein halbes Jahrhundert in der Zahnmedizin tätigt und hat so die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte hautnah miterlebt. Vor einem Jahr hat er seine Praxis in Sursee abgegeben und arbeitet nun noch einen halben Tag pro Woche ehrenamtlich als …

Artikel lesen
Link to Article