Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Image

Stätte des Wirkens von Adobe, eBay, Intel, Uber und Co.: Silicon Valley in Kalifornien. bild: Patrick Züst

4 Schweizer Start-Ups, die schon bald die Welt verändern wollen

Trotz Negativschlagzeilen: Start-up-Gründer zieht es nach Kalifornien. Darunter auch zahlreiche Schweizer Firmen.

Patrick Züst, San Francisco / Nordwestschweiz



Snaq

Image

bild. snaq

Im Zeitalter von Social Media ist es für viele normal, vor dem Essen ein Handy-Foto der eigenen Mahlzeit zu machen. Wenn die Technologie von Snaq bald so gut ist, wie das die Gründer heute versprechen, dürfte sich dieser Trend noch viel stärker verbreiten. Denn ihre App soll nur anhand eines Fotos bestimmen können, was gerade auf dem Teller liegt, in welcher Menge und welche Inhaltsstoffe darin enthalten sind.

Das ist nicht nur nützlich für Personen, die auf ihre Ernährung achten wollen, sondern auch für Diabetes-Patienten, welche aus medizinischen Gründen wissen müssen, was sie gerade essen. Momentan ist dieser Prozess noch sehr mühsam, vor allem aber sehr ungenau, und Snaq verspricht Besserung. Die Zeit im Silicon Valley haben die beiden Gründer genutzt, um Gespräche mit potenziellen Partnern und Investoren zu führen.

Eurotube

Tesla-CEO Elon Musk hat mit seiner Idee, Menschen in Kapseln durch Vakuumröhren zu schiessen, für viel Aufsehen gesorgt. Hyperloop nennt er das – und für viele Experten ist es das Transportsystem der Zukunft. ETH-Studenten tüfteln unter dem Namen Swissloop bereits seit längerem an einer Prototyp-Kapsel und haben damit an Wettbewerben schon für viel Furore gesorgt.

Von Zürich nach Genf in 15 Minuten

Play Icon

Video: srf

Ein ehemaliges Mitglied von Swissloop hat Eurotube gegründet. Das Start-Up nimmt jetzt auch noch die Herausforderung der Infrastruktur in Angriff: Sie wollen eine drei Kilometer lange Hyperloop-Teststrecke in Europa bauen, welche dazu beitragen soll, dass die Schweiz bei der Entwicklung dieser innovativen Technologie ganz vorne dabei ist. Ein Treffen mit Musk gab es bis anhin noch nicht, aber als die Delegation vergangene Woche die Tesla-Fabrik in Fremont besuchte, lernte sie in der Cafeteria per Zufall zumindest seinen persönlichen Assistenten kennen. Ein Anfang.

Rebels

Image

bild: via startup

Wer mit Facebook konkurrenzieren will, hat in der Regel keine Chance – dafür ist die Firma um Mark Zuckerberg schlicht zu mächtig. Einige Schweizer Studenten wollen es trotzdem versuchen und haben dafür eine Plattform kreiert, welche Studenten, basierend auf ihrem aktuellen Standort, vernetzen soll. Auf Rebels kann man beispielsweise spontan einen Fussballmatch organisieren, sein Studium-Material verkaufen oder – was auch schon vorkam – sich zu später Stunde von jemandem ein Kondom bringen lassen.

Die Applikation ist seit einigen Wochen auf dem Markt und bisher erst für Studenten aus Zürich und St. Gallen verfügbar. Die Entwickler planen aber bereits die Expansion in die USA und haben dafür nun erste Kontakte geknüpft. Bevor die Firma aber so global denken kann, müssen sich die Rebellen zuerst in der Schweiz und in Europa stärker verbreiten, was bei der grossen Konkurrenz nicht einfach werden dürfte.

RayShaper

Image

bild: RayShaper

Virtual Reality hat bis jetzt den erhofften Durchbruch noch nicht geschafft. Die VR-Brillen, mit denen man in komplett digitale 3D-Welten eintauchen kann, funktionieren zwar mittlerweile erstaunlich gut, jedoch fehlt es noch an konkreten Anwendungen. RayShaper will mithilfe von moderner Software die Live-Übertragung von realen Events, beispielsweise von Musikkonzerten oder Theateraufführungen, in die virtuelle Realität ermöglichen. Dies funktioniert momentan nur in geringer Qualität und häufig werden dabei die Einzelbilder nicht korrekt zusammengefügt.

Mit seinen Algorithmen will das Schweizer Start-up RayShaper Abhilfe schaffen und hatte vergangene Woche auch im Silicon Valley diverse Gespräche mit grossen Tech-Unternehmen, die an der ETH-Technologie interessiert sind. Ausserdem sollen zukünftig auch Werbeanzeigen und interaktive Zusatzelemente in diese Live-Übertragungen integriert werden. (aargauerzeitung.ch)

Nicht alle Ideen sind brillant: Diese Erfindungen sind für die Tonne

Play Icon

Video: watson/Lya Saxer

Das könnte dich auch interessieren:

Miet-Weihnachtsbäume sind in Hipster-Hochburgen in – doch die Sache hat einen Haken

Link to Article

Knatsch im Bundesrat? Das zähe Ringen um die Schlüsseldepartemente

Link to Article

In diesem Land wohnt nur ein einziger Schweizer. Wir haben mit ihm gesprochen

Link to Article

Welche dieser absolut dämlichen Studien gibt es tatsächlich?

Link to Article

Brennende Leichen und blühender Aberglaube – ein Besuch in Indiens heiligster Stadt

Link to Article

Jetzt ist es da! Das geilste Polizeiauto der Schweiz

Link to Article

Viva la nonna! – weshalb ich mega Fan vom neuen Jamie-Oliver-Buch bin (dazu 5 Rezepte)

Link to Article

Über Zürich fliegen jetzt die Viren-Drohnen

Link to Article

«Meine 20 Jahre ältere Affäre erniedrigt mich»

Link to Article

Diese 13 Bilder zeigen, wieso «Doppeladler» völlig zu Recht das Wort des Jahres ist

Link to Article

Ade Pelz: Schweizer zeigen Canada Goose die kalte Schulter

Link to Article

Doch noch geeinigt! 30 Minuten vor Ablauf der Deadline rief Nylander in Toronto an

Link to Article

Queen Ariana Grande singt sich mit neuem Song auf den YouTube-Thron 👀

Link to Article

11 Dinge, die du schon immer von einem orthodoxen Juden wissen wolltest

Link to Article

So läuft das Weihnachtsessen mit den Arbeitskollegen ab. Immer. Jedes Jahr. Die Timeline

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

Warum die Chinesen die Amerikaner im KI-Wettrennen schlagen werden

Link to Article

Der Super-Beau, der in weniger als 15 Minuten alles verkackt!

Link to Article

Netflix killt die nächste Superhelden-Serie

Link to Article

Die Weihnachtswünsche dieser alten Leute sind so bescheiden, dass es dir das Herz bricht

Link to Article

7 ausgefallene Punsch-Rezepte, die du diesen Winter unbedingt ausprobieren solltest!

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

Herzschmerz pur! 15 Leute erzählen, wie sie vom Seitensprung ihres Partners erfuhren

Link to Article

7 Duschmomente, die uns (vermutlich) allen bekannt vorkommen 

Link to Article

Du regst dich über die Migros-Suppe auf? Dann kennst du diese Gender-Produkte noch nicht!

Link to Article

Wutbürger nehmen Grossrätin wegen Baby ins Visier– und so reagiert der Grossvater 

Link to Article

Nach SBI-Niederlage: Jetzt beginnt der nächste Streit in der Aussenpolitik

Link to Article

Das Sexismus-Dinner des FC Basel sorgt weltweit für Schlagzeilen

Link to Article

«Es war alles ein verdammter Fake»: Schweizer Adoptiveltern packen aus

Link to Article

Führerscheinentzug nach 49 Minuten – so witzelt die Polizei über den «Tagesschnellsten»

Link to Article
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

7
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • der nubische Prinz 11.04.2018 07:29
    Highlight Highlight Nur crap
    • DerSimu 11.04.2018 08:31
      Highlight Highlight Nicht ganz alles. Das Eurotube-Konzept ist schon noch interessant.
    • DerSimu 11.04.2018 13:24
      Highlight Highlight @ZH27 ich sehe es nebst der verkürzten Beförderungszeit noch einen Vorteil: CO2-neutral (solange es wie die SBB auch von den entsprechenden Energiequellen angetrieben wird)
  • Phiilofofi 11.04.2018 02:37
    Highlight Highlight Was die Welt wirklich verändern 'könnte' wäre eine Veränderung einiger innerer Einstellungen.

    Jede/r für sich.

    Stattdessen verlagert man diese Verantwortung auf den Messias namens 'Technologie'.

    Technologie hat aber so ihre Tücken... und meistens wird sie erst entwickelt, wenn ein Problem bereits zu lange existiert hat, ehe es erkannt wurde.
  • l_l 10.04.2018 22:09
    Highlight Highlight Falls snaq genau wird, ist das ein garantierter Hit.
    Eurotube, ich weiss ja nicht, ich bin allgemein nicht vom Hyperloop-Konzept überzeugt, falls es sich durchsetzen sollte, sind sie aber in einer guten Position.
    Bei rebels ist die Konkurrenz zu gross (z.B. Jodel und seine amerikanische Pendants), das wird nichts.
    Und falls RayShaper die ersten werden, die ein Produkt auf den Markt bringen was brauchbar ist, dann werden, die sicher aufgekauft. Die Eröffnung der Elbphilharmonie wurde live auf Youtube übertragen, in VR, also bezweifle ich sehr, dass die erste Bedingung gegeben ist.
  • nick11 10.04.2018 20:28
    Highlight Highlight Nr 1 wird so nicht präzise genug funktionieren. Gerade das Essen was man nicht kennst will man analysieren, und gerade da wirds schwer werden. Wie will die App ein Pouletplätzli vom veganen pendant unterscheiden, wenn man das selbst optisch oft nicht kann?
    Der Rest ist durchaus interessant und hat Potential, wobei Nr. 4 sehr wahrscheinlich an der kritischen Masse scheitern wird.
  • öpfeli 10.04.2018 20:20
    Highlight Highlight Schade Marmelade.
    Unter "Welt verändern" habe ich mir Dinge vorgestellt wie eine Lösung die Weltmeere zu säubern etc.
    🤷

Jetzt ist es da! Das geilste Polizeiauto der Schweiz

Das Alarmpikett der Kantonspolizei Basel-Stadt ist ab Frühjahr 2019 elektrisch unterwegs: Die ersten für die Polizei umgebauten Teslas sind nun in Basel eingetroffen.

Die drei Fahrzeuge des Modells Tesla X 100D wurden während 14 Wochen in den Niederladen auf die Bedürfnisse der Basler Polizei umgebaut, wie es am Donnerstag bei der Präsentation vor den Medien hiess. Eingebaut wurden etwa das Funksystem und die Bedienung für Blaulicht und Horn. Bei den Farben setzt die Polizei weiter auf Gelb …

Artikel lesen
Link to Article