Schweiz

Als erster durch den neuen Gotthard-Basistunnel brausen? Ab heute verkaufen die SBB Tickets

21.04.16, 10:23 21.04.16, 11:26

Am 4. und 5. Juni 2016 wird der Gotthard-Basistunnel mit einem grossen Volksfest eröffnet. Besucher haben die Möglichkeit, in Extrazügen durch den längsten Eisenbahntunnel der Welt zu fahren, teilen die SBB am Donnerstag mit. Der Eintritt in die Festgelände ist frei, für die Tunneldurchfahrten wird ein Billett benötigt. Diese sind limitiert und sind ab heute im Vorverkauf erhältlich.

Auf vier verschiedenen Festplätzen rund um die Tunnelportale – im Norden bei Erstfeld und Rynächt und im Süden bei Pollegio und Biasca – finden zahlreiche Attraktionen, Ausstellungen und Führungen statt. Der Eintritt in die Festgelände ist frei, für die Tunneldurchfahrten wird ein Billett benötigt. Die limitierten Billette für die Gottardo-Shuttles sind ab sofort im Vorverkauf erhältlich auf www.sbb.ch/ticketshop oder an den bedienten SBB Verkaufsstellen.

Wie der Teufel dank der NEAT aus dem Gotthard verscheucht wurde: Die Geschichte des längsten Tunnels der Welt

Das Spezialbillett inklusive Gottardo-Shuttle ist als Rundreisebillett erhältlich und ist gültig ab dem jeweiligen Wohnort. Der Gotthard-Basistunnel kann nur in einer Richtung befahren werden, die Rückfahrt führt über die Gotthard-Bergstrecke. Die Billette sind jeweils 1 Tag gültig.

Eröffnungsfeste in Nord und Süd

In Erstfeld und im Raum Pollegio/Biasca wird auf vier Festplätzen ein vielfältiges Programm geboten. Eine Rollmaterialshow zeigt Züge und Loks von damals und heute. SBB Cargo visualisiert in einem Containerturm die Containermenge eines Gotthard-Basistunnel-Zuges.

Ebenfalls mit Auftritten präsent sind die Gottardo-Partner sowie Uri und Tessin. Zum Rahmenprogramm gehören Auftritte von Knakeboul und eine künstlerische Inszenierung. Selbstfahrende Fahrzeuge, Roboter, Drohnen und mehr sind in den Pavillons zur Mobilität der Zukunft zu sehen.

Die ganze Sause kostet eine menge Geld: Gemäss Bundesamt für Verkehr wird für die Party neun Millionen Franken ausgegeben – was allerdings weniger als 0,1 Prozent der gesamten Neat-Kosten ist. (whr)

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