Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

200 Schafe im Thurgau an Futtervergiftung gestorben

21.06.16, 12:27 21.06.16, 16:47

In den vergangenen Tagen sind auf einem Landwirtschaftsbetrieb in Iselisberg über 200 Schafe an einer Vergiftung verendet, wie «Top Online» berichtet. Betroffen sei der grösste Milchschafbetrieb der Schweiz. Im April starben auf einem Hof in Gachnang über 60 Kühe, weil sie vergiftetes Futter gefressen hatten, wie das Thurgauer Veterinäramt am Dienstag mitteilte.

Weil die Todesursache der Schafe zu Beginn unklar war und eine Seuche nicht ausgeschlossen werden konnte, informierte der Tierhalter unverzüglich das Veterinäramt und das Tierspital Zürich. In seinem vorläufigen Bericht kommt das Tierspital zu folgendem Schluss: «Aufgrund der Untersuchungen kann eine infektiöse Erkrankung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden. Die Befunde sprechen mit grösster Wahrscheinlichkeit für eine Vergiftung. Es besteht hochgradiger Verdacht auf Botulismus.»

Der Grund für die Vergiftung sei meist ein Tierkadaver, der in das Futter gelangt und das Gift dort entwickelt. Durch die Mischung des Futters wird das Gift dann verteilt, daher sind viele Tiere betroffen.

Bei den grossen Erntemaschinen, hohen Geschwindigkeiten bei der Ernte und der Aufbereitung des Futters in Futtermischwagen können ohne weiteres Tierkadaver wie Wildtiere oder Katzen ins Futter gelangen, ohne dass dies erkannt wird. Danach könnten in verunreinigtem Futter Bakterien wachsen, die das Gift bilden.

Die Krankheit kann nicht vom Tier auf den Menschen übertragen werden. Trotzdem hat der betroffene Tierhalter dafür gesorgt, dass ab sofort keine Milch von seinen Schafen mehr auf den Markt gelangt ist, wie «Top Online» weiter meldet. (whr)

Anmerkung: In der Pushnachricht haben wir fälschlicherweise geschrieben, es bestehe Seuchenverdacht. Dies ist nicht der Fall. Wir bitten um Entschuldigung.

Das könnte dich auch interessieren:

10 Fragen, die dem SBB-Kundendienst im Internet tatsächlich gestellt wurden 🙈

Stoppt die Essensdiebe! 9 Etiketten, die du brauchst, wenn du im Büro arbeitest

Vergesst Russland und USA: In Syrien droht ein Krieg zwischen Iran und Israel

Dreht Obama durch? Dieses Video zeigt eine der grössten Gefahren für Demokratien

«Ohne Fiat Money wäre unser Wohlstand undenkbar»

Liebe Baslerinnen und Basler, das passiert jetzt mit eurer BaZ ...

John Oliver attackiert die Schweiz – das sagt der Steuerexperte dazu

«Sitz, du Sau!» – Als Hockeybanausin am Playoff-Finalspiel

Hätten die Echo-Verantwortlichen doch diesen Film gesehen ...

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • mashed potatoes 21.06.2016 12:55
    Highlight Mehr als nur Äpfel - 11 überraschende Dinge die der Kanton Thurgau zu bieten hat.
    6 6 Melden

Hinterbliebener von Rupperswil: «Da beginne ich zu ahnen, dass man mich verdächtigt»

Georg Metger, Angehöriger der Ermordeten von Rupperswil, erzählt, wie er plötzlich in den Fokus von Polizei und Medien geriet. Nun nimmt er seine Geschichte selber in die Hand.

Darf man aus dem Leid der Angehörigen ein Geschäft machen? Daniel Dunkel, Chefredaktor der Zeitschrift «Schweizer Familie», ist hin- und hergerissen. In der aktuellen Ausgabe denkt er in einem Artikel darüber nach, ob es richtig sei, einen exklusiven Vorabdruck aus dem Buch von Georg Metger (50) zu publizieren. Dieser war der Partner von Carla Schauer, die 2015 in Rupperswil AG mit ihren beiden Söhnen und der Freundin des Älteren ermordet worden war.

Das Buch erscheint morgen Donnerstag und wird …

Artikel lesen