Schweiz

Bald hat sein letztes Stündchen geschlagen: eines der Sissacher Schweine. Bild: KEYSTONE

Wie ich mich vor der Schlachtung in Sissach fürchtete – und eines Besseren belehrt wurde

Als Fleischesserin, die ziemlich ungern Blut sieht, an eine öffentliche Schweineschlachtung? Eine ziemlich ungemütliche Vorstellung. Die Reportage aus Sissach.

28.10.17, 15:02 30.10.17, 08:35

Es ist kalt in Sissach, eiskalt. Und dunkel. Ich nehme extra den früheren Zug. Denn die Verkündung der Metzgerei Häring, öffentlich zwei Schweine auf dem Dorfplatz zu schlachten, sorgte im Vorfeld für viel Aufruhr – vor allem bei Tierrechtlern.

Doch als der Zug langsam in den Bahnhof im beschaulichen 6733 Seelendorf einrollt, ist der Einzige, der mich begrüsst, dicker Nebel. Keine Tierschützer, kein gar nichts. Heisst für mich: Zuerst einmal Kaffee und Gipfeli, man weiss ja nie, wie lange mir der Appetit noch erhalten bleibt.

«Das Quieken, das ist das Schlimmste», erzählten mir mehrere Personen im Vorfeld. Mir macht etwas anderes Sorgen: Das Blut. Kein Wunder also, betrete ich die mit einem weissen Sperrband abgesperrte Zone mit etwas weichen Knien. Vorbei an einem Dutzend stumm demonstrierenden Tierrechtlern, die sich doch noch eingefunden haben, geht es um eine Hausecke ins grüne Zelt hinein.

Da leben sie noch, die beiden Schweine. Bild: KEYSTONE

07:50 Uhr: Zahlreiche Menschen haben sich bereits um den quadratischen Bereich versammelt, in dem Metzger Rolf Häring letzte Erklärungen gibt. Mit dem ersten Schlag der Kirchenglocke – es ist acht Uhr – wird eines der zwei Schweine aus dem Stroh geholt. Ruhig trottet es, das rechte Hinterbein an einen Strick gebunden, aus dem Käfig.

Im Publikum herrscht Totenstille. Es hört sich an, als würden alle kollektiv den Atem anhalten. Dann setzt der Metzger zum Bolzenschuss an. Zwei Finger breit über dem Auge der Sau drückt er ab. Das Tier ist unmittelbar hirntot und fällt zu Boden.

Vor dem, was jetzt kommt, hat Häring am Anfang gewarnt. «Die Sau wird nach dem Bolzenschuss stark zittern. Das kann verstörend sein, ist aber ein natürlicher Vorgang», erklärte er. Tatsächlich beginnt das Tier, sobald am Boden, mit den Hinterbeinen wild und krampfartig zu zucken und zu zappeln.

Am rechten Hinterbein des Schweins wurde ein Strick befestigt. Bild: KEYSTONE

«Der nächste Schritt ist das Entbluten», sagt Rolf Häring, der jeden einzelnen Schritt detailgenau erklärt. Ich schlucke leer, als er sich mit dem Messer nähert. Mit einer Hand fixiert er den Kopf der Sau, mit der anderen sticht er ihr, dicht hinter dem Ohr, quer in den Hals.

Die Halsschlagader des Tiers ist durchtrennt. Das Blut schiesst schwallartig und mit hohem Druck aus der Wunde. Mir ist ziemlich mulmig zumute. Doch ich zwinge mich, trotz der immer grösser werdenden Blutlache, weiter hinzusehen. Die wenigen Kinder in der ersten Reihe haben ihre Jacken bis zu den Augen hochgezogen.

Mit Unterstützung eines Mitarbeiters, der die rote Flüssigkeit in einem Becken auffängt, pumpt Metzgermeister Häring rund vier Liter Blut aus dem Körper des mittlerweile toten Schweins. Die Zuschauer haben sich vom ersten Schock erholt.

Aufgeregtes Stimmengewirr ertönt, als Häring mithilfe von zwei Angestellten die rund 130 Kilogramm schwere Sau in einen hölzernen Trog hievt. Dort wird sie mit dampfend heissem Wasser übergossen.

Während der Metzgermeister mit viel Körpereinsatz die Borsten des Schweins mit einer dicken Stahlkette abschabt, wird das zweite Schwein aus seinem Strohbett geholt. Als ahne es sein Schicksal, stürmt es quiekend in Richtung Ausgang. Nur mit viel Kraftaufwand und einem Becken voller Apfelschnitze können es die Metzger aufhalten. Der zweite Bolzenschuss ertönt.

Unterdessen ist es taghell geworden. Immer mehr Menschen scharen sich um das Schlachtzelt und versuchen, auf Zehenspitzen einen Blick auf das Geschehen zu erhaschen. Aus dem ersten Schwein im Trog ist jegliche Farbe gewichen. Bleich und leblos liegt es da. Zu dritt heben die Metzger das Tier auf einen Tisch. Mit einem Abflammgerät, einem übergrossen Bunsenbrenner, werden die übriggebliebenen Borstenhaare weggebrannt. Sie sind nicht für den Verzehr geeignet.

Mithilfe von Feuer werden die restlichen Borstenhaare entfernt. Bild: KEYSTONE

Stechender Verbrennungsgeruch und Rauch wabern durch das Zelt, als die Metzger, wiederum zu dritt, das Schwein kopfüber an einem hölzernen Gestell aufhängen. Da schaukelt es nun, dampfend von der Hitze des Feuers, mit gespreizten Hinterbeinen.

«Jetzt kommen wir zu einem heiklen Moment.»

Mit einem kleinen, spitzigen Messer schneidet Häring den Bauch des Tiers auf. Er entfernt nacheinander die zusammenhängenden Organe Lunge, Herz und Leber und hängt sie an einen Haken. Dick- und Dünndarm kommen in einen weissen Kübel. Der anwesende Tierarzt inspiziert die aufgehängten Organe und überprüft sie auf sichtbare Krankheiten.

«Jetzt kommen wir zu einem heiklen Moment», ruft Häring in die Menge. «Das Spalten der Sau, dafür brauchen wir ein grösseres Messer». Und in der Tat: Das Messer des Metzgers hat frappante Ähnlichkeit mit einem Samurai-Schwert. Damit trennt er die aufgehängte Sau in der Mitte durch. Im Querschnitt sieht das Tier aus wie im Lehrbuch. Der Rippenbogen ist gut erkennbar.

Nachdem Metzger Rolf Häring das Schwein zweigeteilt hat, wird es gewogen. Rund 40 Kilogramm bringt eine Hälfte auf die Waage.  bild: watson

Sobald der Metzger das Tier fein säuberlich in zwei Hälften geteilt hat, hievt er eine Hälfte über die rechte Schulter und legt sie auf einen Tisch. Die Schweinehälfte liegt nun direkt vor mir. Ich blicke auf Auge und Ohr, wo nur noch klaffende Löcher sind. Beide wurden am Anfang rausgeschnitten, da sie nicht verzehrbar sind.

Mit schnellen und geübten Handgriffen trennen die Metzger die Schweinehälfte in Stücke auf. «Je nachdem, ob man mehr Fleisch oder mehr Wurst will, wird das Tier unterschiedlich aufgeteilt», erklärt Häring. Und tatsächlich: Die einzelnen Partien sind gut erkennbar – die Spareribs, die Haxen, der Speck, das Kotelett.

Das Publikum schaut gebannt zu, während die Metzger das Schwein zerteilen. bild: watson.ch

«Für die Wurstverarbeitung werden die einzelnen Fleischstücke weiter zerkleinert und gewürzt», erklärt Metzgermeister Häring. Die feinen Stücke dreht er anschliessend durch den Fleischwolf. Heraus kommt «Gehacktes». Diese Masse mengt er tüchtig weiter, würzt sie noch einmal nach und füllt sie dann in die zuvor gesäuberten Därme.

Ich habe genug gesehen. Und mir geht es, trotz anfänglich mulmigen Gefühls, erstaunlich gut. Ich habe mich gefürchtet vor der «Show»-Metzgete, wie sie in vielen Medien, auch bei watson, angekündigt wurde. Doch die Schlachtung der zwei Sissacher-Schweine war alles andere als eine «Show». Es war eine lehrreiche Demonstration aller Vorgänge, die in einem Schlachthof im 10-Sekundentakt maschinell ausgeführt werden.

Metzger Häring und seine beiden Mitarbeiter behandelten die Tiere stets mit sehr viel Würde und informierten das Publikum mit ihrem Fachwissen.

Eine Leberwurst ass ich trotzdem nicht. Dazu waren mir die vier Liter Blut noch zu präsent und der Appetit zu lau. Aber Schweinefleisch werde ich auch in Zukunft essen. Mit einem noch viel stärkeren Bewusstsein, um was es sich da eigentlich handelt: Ein Lebewesen, dem sehr viel Respekt gebührt und ein Handwerk, mit dem sich jeder einzelne Fleischkonsument einmal auseinandersetzen sollte.

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
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136Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • öpfeli 29.10.2017 13:48
    Highlight Nach ausreichender Infosammlung, kann man sagen, dass das eine ziemliche wohlfühl- Schlachtung war.
    Das hat mit dem Alltag im Schlachthaus gar nichts mehr zu tun.
    Also sehr realitätsfremd.
    13 39 Melden
    • linda piller 29.10.2017 20:58
      Highlight Es kommt darauf an wo du dein fleisch kaufst... du hast die macht
      19 3 Melden
    • öpfeli 29.10.2017 21:55
      Highlight Das ist so. Unser Kassenzettel ist ein Stimmzettel, tagtäglich.
      Wenn man sich die Zahlen anschaut, dann landen die meisten Tiere jedoch im Schlachthaus.
      Dort geht es anders zu und her als in Sissach, auch wenn das die Blitzer nicht wahrhaben möchten.
      14 2 Melden
  • Sorbitolith 29.10.2017 12:17
    Highlight Warum sollen Schweineohren nicht verzehrbar sein? Ich finde die in vielen Variationen lecker!
    10 1 Melden
  • Ohniznachtisbett 29.10.2017 11:54
    Highlight Wir hatten früher zu Hause Hühner und Kanninchen. Die haben wir einmal pro Jahr auch gemetzget. Als Kind war das natürlich sehr interessant. Gleichzeitig lernt man auch, dass Fleisch nicht aus der Plastikverpackung kommt. Am Abend gabs dann immer Innereien. Habe auch schon bei einer Sauschlachtung zu geschaut. Auf einem Bauernhof durch einen Störmetzger. Auch das war hochspannend. Und am Ende gabs Blutwurst.
    14 0 Melden
  • Waldorf 29.10.2017 10:29
    Highlight Finde es bedenklich wie gewisse leute hier sich bestätigt und beruhigt fühlen. Ihren fleischkonsum endlich vor den bösen tierrechtlern rechtfertigen können.
    Aber liebe leute: so wird euer fleisch eben NICHT mehr produziert. Hört auf euch was vor zu machen und so zu tun, wie wenn ihr für jedes fleischprodukt zum metztger eures vertrauens gehen würdet. Wenn das so wäre, fände ich das ja absolut vertretbar. Aber verschliesst nicht die augen vor den verheerenden folgen des weltweiten fleischkonsums!
    35 35 Melden
  • Sie nennen mich Psycho 29.10.2017 03:07
    Highlight Ich beneide die Kommentarschreiber hier. Ich beneide euch wahnsinnig!

    Ich wünschte mir so sehr, dass es mir vollkommen egal wäre, wie wir Menschen mit Tieren umgehen.

    Ich wünschte mir so sehr, dass mir die Todesangst eines Tieres nichts ausmachen würde.

    Ich wünschte, dass ich mir einreden könnte, unser Leben wäre wertvoller als das eines Tieres.

    Ich wünschte, dass ich als Kind stärker gewesen wäre, als alle sagten, es wäre normal, die kleinen Kätzchen totzuschlagen.

    Aber ich war es nicht! Und darum beneide ich euch...
    31 97 Melden
  • Silent Speaker サイレントスピーカー 29.10.2017 02:37
    Highlight Schweine werden heute, Hausschlachtung ausgenommen, mit CO2 vergast. Daraus erfolgt Erstickungsangst und grosser Stress. Zudem wachen viele Tiere aus der Betäubung wieder auf und werden so bei Bewusstsein abgeschlachtet. Manche werden lebendig verbrüht (1 von 100 Schweinen, bei 2.5 Millionen sind das 25'000 Schweine in der Schweiz - jedes Jahr. Weil den Konsumenten der Preis wichtig ist, wird auf die Verwendung von Helium verzichtet, denn das würde das Fleisch teurer machen.

    Das da oben ist eine "Schönzeichnung" der realen Zustände. Es wurde gut darauf geachtet, dass kein Fehler unterläuft.
    32 49 Melden
  • Papa la Papp 29.10.2017 00:16
    Highlight Ich finde diesen Bericht ganz schwach - gemessen an dem was WATSON sein möchte - weshalb?
    Die Aktion des Metzgers ist gut und ehrlich, weil diese veranschaulicht wie es vor sich geht ein Tier zu schlachten - von mir aus - mit Respekt zu schlachten.
    Ich habe dies als kleiner Junge auf dem Bauernhof schon gesehen und miterlebt - der Störmetzger kam, hat die Schweine gebolzt und anschliessend habe ich geholfen die Würste zu produzieren......
    Aber dieser Bericht vernachlässigt wie es heute in der Massenproduktion läuft und dort geht es nicht mehr um Respekt und die Würde vom Tier. Shame on you!
    40 54 Melden
    • linda piller 29.10.2017 21:02
      Highlight Du hast absolut recht... hier gehts aber nicht um die massenproduktion... und wir haben die macht was wir wo ein einkaufen...
      16 3 Melden
  • Saraina 28.10.2017 23:45
    Highlight Klar will die zweite Sau davonrennen, die riecht doch das Blut! Dumm sind die Tiere ja nicht.
    46 2 Melden
  • The Writer Formerly Known as Peter 28.10.2017 23:25
    Highlight Ich unterstütze die Aktion vollkommen. Zeigt es doch, die Lebewesen welche hinter unserem täglichen Fleischwahn stecken. MIr zeigt es aber auch, dass ich das für mich je länger je weniger haben will. Es hat mit Respekt gegenüber diesen Tieren zu tun. Ich möchte das nicht mehr haben. Ganz schaffe ich es noch nicht, doch je länger je mehr.
    29 2 Melden
  • Ollowain 28.10.2017 19:11
    Highlight Ich respektiere meine menschlichen Opfer auch... Dann ermorde ich sie... Wo ist das Problem? Ich bete sogar für meine Opfer...

    Betrachtet man das ganze Gelabere von Respekt usw. aus einem ethischen Frame, macht diese Argumentation keinen Sinn. Schluswendlich wird ein Lebewesen gegen seinen Willen ermordet. Mit Respekt hat das nichts zu tun!
    56 190 Melden
    • hänes 28.10.2017 20:29
      Highlight Wer Tiere mit Menschen vergleicht hat ja wohl garnichts begriffen
      127 56 Melden
    • Ollowain 28.10.2017 21:31
      Highlight Was unterscheidet uns denn? Bin bereits gespannt! :)
      34 88 Melden
    • Joshuuaa 28.10.2017 21:52
      Highlight Nehmen wir die Vernunft: Wo verläuft di Grenze zwischen derjenigen von Menschenaffen (mit denen Tierversuche gemacht werden) und Menschen? Nehmen wir die Leidfähigkeit: Diejenige eines Schweined ist vergleichbar mit derjenigen eines 4-jährigen Kindes - Vergleiche müssen gemacht werden. Welche Konsequenzen daraus gezogen werden, ist eine andere Sache...
      14 34 Melden
    • ponebone 28.10.2017 22:32
      Highlight Was unterscheidet dich denn von einer Pflanze? Auch einem Lebewesen, dass gegen seinen Willen für die Nahrungsmittelgewinnung geschlachtet wird.
      69 23 Melden
    • Caturix 28.10.2017 23:02
      Highlight Klar ist der Mensch auch nur ein Tier so wie alle anderen, nicht mehr nicht weniger. Aber ein Löwe z.B. jagt normalerweise auch keine anderen Löwen. Ausser es stimmt etwas nicht mit ihm, das gibt es aber auch bei Menschen.
      28 2 Melden
    • trio 29.10.2017 01:24
      Highlight @hänes
      Gar nichts begriffen hat wohl eher derjenige, der den Menschen für so überlegen hält, dass er Tierversuche machen darf oder Tiere für Gewinnmaximierung quer durch Europa transportieren müsse. Es gäbe noch viel mehr Beispiele, aber ich denke es ist klar, worum es geht.
      23 12 Melden
    • Braunerwinzling 29.10.2017 02:34
      Highlight Genau, ein lebewesen wird ermordet, ob mensch oder tier sollte keine rolle spielen. Doch ich stelle das tier auf die gleiche ebene wie den menschen. Deswegen lebe ich vegetarisch/aufdemwegzumveganer. Alles andere ist scheinheilig.
      11 43 Melden
    • Buff Rogene 29.10.2017 02:46
      Highlight @ollo

      Was uns unterscheidet? Sie ernähren sich nicht von uns, glücklicherweise. Und natürlich kann man vor Tieren Achtung und Respekt empfinden, auch wenn man sie nutzt - auch als Nahrungsquelle. Massentierhaltung allerdings steht zu diesem Respekt windschief.

      Und wir töten Tiere nicht aus Mordlust, sondern um sie zu verspeisen. Dein Beispiel ist also nicht nur schief, sondern auch sinnlos, weil Menschen zu verspeisen weder erwünscht noch - denke ich - besonders schmackhaft wäre.
      37 5 Melden
    • Ollowain 29.10.2017 10:51
      Highlight Buff: Über Geschmack lässt sich streiten. Menschenfleisch soll gut sein. Du lässt Tiere für dich töten weil du sie schmackhaft findest. Ist das ein guter Grund um Tiere gegen ihren Willen zu nutzen, ihre Freiheit zu rauben und sie gegen ihren Willen zu töten? Wo ziehst du die Grenzen bei der Ausbeutung anderer Spezies? Katzen und Hunde würdest du wohl nicht aus Fleischewlust töten?
      5 26 Melden
    • Buff Rogene 29.10.2017 13:26
      Highlight @Ollo 1/2 Ekel, Emotionen, gelerntes Verhalten und moralische Bewertung hängen eng miteinander zusammen. Katzen, Hunde, Spinnen und Menschen verspeist man in unserer Kultur nicht. Ausnahmen bestätigen die Regel. Als naturgegeben betrachte ich diese Barrieren nicht, eher als emotional und gelernt, erworben.
      Ob es ein 'guter' Grund ist, weiss ich nicht. Manchmal töte ich Tiere, wie Mücken und Bremsen, weil sie mich nerven? Höhere Tiere sind mit Empfindungen versehen, um sich zu binden und das Überleben zu sichern, was grundsätzlich jedes Wesen will.
      8 0 Melden
    • Buff Rogene 29.10.2017 13:30
      Highlight @ollo 2/2 Man macht sich diesen Überlebenswillen auch bei Menschen zunutze: Man lässt arbeiten, so 'artgerecht' wie möglich.
      Wir Nicht-Psychopathen lassen als Produktionskräfte eingesetzte Menschen eines natürlichen Todes sterben. Anders als bei Menschen bewerten wir den Nutzen, der sich für uns aus der Tötung von Tieren ergibt, oft höher als ihren Überlebenswillen. Trotzdem könnte man man sich darauf einigen, ihre Empfindungen - relativ dazu - zu achten – sie glücklich leben und nicht leiden zu lassen. Aber ja – wir töten sie, weil es uns nützt, und die Artenschranke uns nicht daran hindert.
      5 0 Melden
  • Der Rückbauer 28.10.2017 18:48
    Highlight Früher in der Dorfmetzgerei an der Tagesordnung. Heute eine grosse, sensationelle Reportage (die eben dem Zeitgeist entspricht, aber diesbezüglich doch sehr gut und ausgewogen rausgekommen ist). Tja, so ändern sich die Zeiten. Ist ja gut, wenn die Kinder wieder daran erinnert werden, dass Würste nicht auf den Spaghetti-Bäumen wachsen.
    83 4 Melden
  • Ril 28.10.2017 18:36
    Highlight Wenn die Schweine und Tiere im Allgemeinen mit viel Auslauf gehalten und anschliessend auf die Weise geschlachtet werden, habe ich dem wenig zu entgegnen.
    Problematisch wird es mit der Massenhaltung; die Schweine haben ein unwürdiges schreckliches Leben, das mit Transport und Massenschlachtung unglaublich stressig endet.
    Diese Schowschlachtung zeigt also woher das Fleisch kommt, was ich begrüsse, entspricht aber nicht der Realität in der heutigen Fleischproduktion.
    93 2 Melden
  • Goon 28.10.2017 18:36
    Highlight Meine Tochter ist bald 5 Jahre alt. Ich habe ihr vom Anfang an gesagt das Fleisch immer ein Tier ist. Auch was für ein Tier gerade auf dem Teller liegt. .

    Seither wird Fleisch auch immer aufgegessen wenn ich erwähne das ein Tier sein Leben liess damit wir zu essen haben. Ist wirklich sehr imposant wie ein Kleinkind dies zu schätzen weiss.
    84 2 Melden
    • Braunerwinzling 29.10.2017 02:36
      Highlight Eindrücklich find ich eher meine töchter, von anfang an immer gesagt was das fleisch auf omas teller ist oder sonstwo, sie probierten auch und kamen zum schluss dass sie keine tiere essen wollen😍 bin stolz
      16 54 Melden
  • oliopetrolio 28.10.2017 18:29
    Highlight Ein hervorragender Artikel welcher uns allen den Respekt und die Würde gegenüber den Tieren vor Augen hält. Egal ob Vegetarier oder Fleischesser.
    47 4 Melden
    • Ollowain 28.10.2017 19:02
      Highlight Gegen den Willen des Tieres sterben zu müssen kann in keiner Weise mit dem Wort Würde beschrieben werden...
      26 103 Melden
    • Saraina 28.10.2017 23:49
      Highlight Tiere sterben eigentlich immer gegen ihren Willen. Wie sollen sie denn ihren Willen zum Tode kundtun? Tatsächlich sterben auch die meisten Menschen immer noch gegen ihren Willen.
      39 2 Melden
    • Ohniznachtisbett 29.10.2017 12:07
      Highlight Ihr solltet euch mal anhören. Gegen den Willen mimimi. Warum ist es dann Ok wenn ein Löwe eine Gazelle reisst, aber der Mensch darf nicht oder was? Der Mensch hält seit mehreren 10000 Jahren Tiere um Milch und Fleisch zu erhalten. Und jetzt kommt ihr wohlstandsverwahrlosten Streichelzoo Besucher und erzählt von gegen den Willen...regt mi uf.
      24 6 Melden
  • Ich mein ja nur 28.10.2017 18:23
    Highlight Normalerweise werden Schweine ja qualvoll mit CO2 vergiftet, aber das will man uns Fleischessern ja nicht zumuten...
    28 37 Melden
    • Deathinteresse 28.10.2017 18:46
      Highlight Eben!

      P.s.
      Salem ♥️
      5 13 Melden
    • R. Peter 28.10.2017 20:40
      Highlight Kommt darauf an, was für Schweinefleisch du kaufst.
      30 3 Melden
  • Theor 28.10.2017 18:09
    Highlight Wie kann man behaupten, einem Tier gebührt Respekt, wenn mans unmittelbar danach tötet und frisst? Würden Menschenmörder solche Sätze vor Gericht rausposaunen, wäre da seitens der Anwesenden auch nur Empörung und Verständnislosigkeit.

    Also für mich ist Respekt etwas grundlegend anderes. Respekt bedeutet, dass ich auch Respekt gegenüber dem Leben des anderen habe. Ohne das ist es kein Respekt.

    Ich würde der Autorin dazu raten, dass sie sich noch einmal mit der Bedeutung des Wortes auseinander setzt.
    36 134 Melden
    • rönsger 28.10.2017 18:52
      Highlight Gut gebrüllt, Theor - und nun weg mit dem Schnitzel!
      25 22 Melden
    • äti 28.10.2017 18:54
      Highlight ... Respekt gegenüber Pflanzen hoffentlich auch.
      38 17 Melden
    • Theor 28.10.2017 18:56
      Highlight Ich habe mir auch gerade weiter überlegt, welche Wörter ich den für geeigneter halten würde. Anhand eigener Erfahrung gefällt mir Dankbarkeit besser.

      Wenn ich ab und zu Fleisch esse, bin ich dankbar für das Stück Fleisch und dem Lebewesen gegrnüber, welches sein leben lies, damit ich das Stück essen kann. Fleisc sollte nicht zur Selbstverständlichkeit werden. Aber wer achtsam und dankbar ein Stück Fleisch isst, der macht m.E. einen guten Beitrag für sinnvoller Umgang mitTieren.

      Aber Respekt? Das passt für mich einfach überhaupt nicht.
      33 10 Melden
    • Ollowain 28.10.2017 19:05
      Highlight Recht hast du! Traurig zu sehen wie wenig hier Verstand, Ethik und kritische Denkweise an den Tag gelegt wird. Als Veganer fühle ich mich an die Zeiten der Nazis zurückerinnert... Irgendwie unreal...
      14 121 Melden
    • Ollowain 28.10.2017 19:24
      Highlight Oder besser noch: Hexenverbrennungen und anderweitige Hinrichtungen auf dem Dorfplatz.
      12 91 Melden
  • Amanaparts 28.10.2017 18:04
    Highlight Jedes Tier (der Mensch gehört auch dazu) ist Teil der Nahrungskette. Ein Tier zu schlachten und zu verspeisen ist das das natürlichste auf der Welt. Erst die industrielle Verarbeitung und Masslosigkeit machen das ganze zu einem perversen Aspekt unserer Gesellschaft.

    Super Bericht Watson. Alle sollten das sehen, jeder sollte mal ein Tier selber geschlachtet haben. Von mir aus sollte das bereits an der Schule unterrichtet werden als Teil vom Biologie Unterricht oder der Kochschule.
    70 4 Melden
    • sowhat 28.10.2017 19:33
      Highlight Es müsste dann nur noch gelingen durchzusetzen, dass alle Tiere in dieser Form geschlachtet würden.
      27 1 Melden
  • plaga versus 28.10.2017 17:37
    Highlight Wie kann ein Schwein mit "Respekt" behandelt werden? Ich verstehe das nicht... Indem man es ganz aufisst? Indem man es gar nicht tötet? Indem es ein gutes Leben bis zum Bolzen führt?
    Ein Tier, das zum Verzehr "gemacht" wurde, wird stets als solches betrachtet werden. Also als Fleischlieferant.
    35 56 Melden
    • Firefly 28.10.2017 17:53
      Highlight Am Ende sind wir auch nur Dünger.
      59 7 Melden
    • Deathinteresse 28.10.2017 18:03
      Highlight "Gemacht"? Für was hat man dich "gemacht"?
      20 4 Melden
    • Theor 28.10.2017 18:14
      Highlight Ja, der inflationäre Begriff des "Respekts" gegenüber dem Tier, von welcher die Autorin hier fasselt, ist mir auch zutiefst suspekt. Dabei habe ich nicht malvwas gegen Fleischesser. Aber vom Respekt gegenüber dem Tier zu fasseln und es dann zu töten, wirkt für mich einfach nur absurd zynisch. 🤔
      20 47 Melden
    • pinex 28.10.2017 18:21
      Highlight @plaga versus respekt ist wohl etwas was jeder etwas anders definiert. Demnach sind auch alle deine "vorschläge" richtig, man könnte meinen du verstehst es doch ganz gut ;)
      3 2 Melden
    • Erwin B. 28.10.2017 18:28
      Highlight Nun - dank des Bolzenschussgerätes ist das Tier auf einen Schlag tot und muss nicht leiden. In der Schweiz gilt ja glücklicherweise ohnehin ein Schächtverbot.
      25 4 Melden
    • Deathinteresse 28.10.2017 18:47
      Highlight Erwin B, die Verwendung des Bolzenschussgerätes ist nicht Standard in der Schweiz. Die Mehrheit wird mit CO2 vergast
      13 3 Melden
    • plaga versus 28.10.2017 20:30
      Highlight @deathinteresse: genau darin sehe ich ja auch das Problem. Die Tiere zum Verzehr sind nicht von einem natürlichen Bestand hervorgegangen, sondern werden alle künstlich und nach Plan gezeugt.
      7 1 Melden
    • Deathinteresse 28.10.2017 20:51
      Highlight Plaga versus, das ist so. Und so lange der Mensch immer wie mehr Fleisch essen will, wird sich auch nichts daran ändern. Man züchtet irgendwas für Tiere die möglichst wirtschaftlich sind und hat dabei tatsächlich auch noch die Frechheit von Respekt zu reden.
      8 3 Melden
  • Jaing 28.10.2017 17:31
    Highlight Zum Respekt gehört eben auch, dass man alle Teile des Tieres verwertet. Wir müssen weg davon, nur die Filetstücke zu essen und den Rest wegzuwerfen.
    51 4 Melden
  • alles auf rot 28.10.2017 17:31
    Highlight Ich finde Spiegel online hat es ganz gut zusammengefasst:
    48 3 Melden
  • jen23 28.10.2017 17:21
    Highlight Leider wird dem einzelnen Tier auf dem Schlachthof nicht so viel Aufmerksamkeit gewidmet. Die Tiere spüren, dass etwas nicht stimmt. Der Transportweg bedeutet viel Stress. Auch der Bolzenschuss kann unsauber ausgeführt werden und das Tier leidet danach extrem. Von der Tierhhaltung will ich gar nicht anfangen😔
    Bin und bleibe vegi 💚
    Kann aber verstehen, dass man nicht prinzipiell gegen das Töten von Tieren ist. Jedoch sollte jeder beim Kauf auf die Herkunft achten. Denn Tierleid kann ja niemand mit gutem Gewissen unterstützen, oder?
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    • Ollowain 28.10.2017 19:15
      Highlight Ich kanns eben gerqde nicht verwtehen. Kannst du mir gute Gründe liefern, warum mann Tiere gegen ihren Willen töten sollte? Geschmack ist übrigens ein schlechtes Argument.
      7 48 Melden
    • PaLve! 28.10.2017 20:47
      Highlight Geschmack ist ein schlechtes Argument? Fändest du es schön den jeden Tag Brot und Wasser zu essen?
      12 9 Melden
    • Ollowain 28.10.2017 21:38
      Highlight PaLve: Haha! Ich ernähre mich vegan, habe gerade einen geilen Burger verputzt. Wenn dir ausser Fleisch, Brot und Wasser als Nahrung nichts besseres in den Sinn kommt, tust du mir echt leid.
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    • ohjaja! 28.10.2017 22:32
      Highlight Haha geiler burger... das ist aber auch das einzige vegane das man essen kann. Und jeden tag das gleiche... naja schön für dich. Der rest schmeckt mies. Ausserdem produziert das zeugs dürre, krank aussehende menschen die keine kraft mehr haben zum arbeiten. Aber stimmt für salat muss man ja auch gar nicht arbeiten. Der wächst einfach gratis überall ;)
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    • Ollowain 28.10.2017 23:43
      Highlight Ohjaja! :Trotz totaler Ahnungslosigkeit einfach mal Irgendwas raushauen? Sorry, diese Diskussion brauche ich nicht. Kannst ja mal selbst googeln was Veganismus ist, und was man da alles essen kann.

      Ich warte immer noch auf die Gründe, warum man Tiere gegen ihren Willen abschlachten sollte?
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    • ohjaja! 29.10.2017 08:49
      Highlight Aus Gründen!
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    • Ohniznachtisbett 29.10.2017 12:18
      Highlight Ollowain: Zum Beispiel dass es in der Natur des Menschen liegt. Der Mensch war immer ein Allesesser. Zuerst als Jäger (und Sammler) danach als Bauer der Tiere domestiziert hat und für die Milch und fürs Fleisch gehalten hat. Also hör auf mit Gegen den Willen.... Iss du nur dein veganen Plunder. Ich liebe Milchprodukte, Eierspeisen, Fleisch - das ist vermutlich gar in meinen Genen. Oder warum fressen Löwen nicht mal ein Rüebli?
      4 1 Melden
  • What’s Up, Doc? 28.10.2017 17:20
    Highlight Mein Vater war gelernter Metzger und Koch seine Brüder gingen alle auf die Jagd eine von ihnen führte ein regionales Fleischzentrum in welchem auch geschlachtet wurde. Der Fakt ist einfach der das in einem regionalen Fleischzentrum mit viel mehr Tierwürde geschlachtet wird als bei einem grossen Schlachthof eines Grossverteilers, dessen sollten sich die Konsumenten bewusst sein. Jeder Konsument hat selber in der Hand ob er Fleisch von Grossverteiler will oder nicht.... Text geht bei der Antwort weiter.
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    • What’s Up, Doc? 28.10.2017 17:23
      Highlight ...Das Schlachten hat nichts mit Bio oder irgendeinem Label zu tun das ist auch so ein Punkt den niemand beachtet. Wer Fleisch von würdevoll geschlachteten Tieren kaufen möchte sollte das vom Dorf Metzger holen welche mit grösster Wahrscheinlichkeit das Fleisch von einem regionalen Fleischzentrum bezieht welches dank viel geringerer Zahlen auch Zeit für eine würdevolle Schlachtung hat.
      29 1 Melden
    • Ollowain 28.10.2017 23:44
      Highlight Wo ist die Würde, wenn man gegen seinen Willen abgeschlachtet wird? Das würde mich sehr interessieren.
      4 21 Melden
    • cubus72 29.10.2017 11:24
      Highlight @ Ollowain, hören Sie doch auf zu missionieren. Bleiben Sie veganer und lassen Sie die anderen essen was sie wollen! Der Mensch wird immer Fleisch essen, das gehört zu einer ausgewogener Ernährung.
      9 2 Melden
    • Ohniznachtisbett 29.10.2017 12:20
      Highlight Wo ist die Würde wenn man das Kohlrabi gegen seinen Willen aus dem Boden zieht. Merkst du wie absurd du argumentierst.
      7 3 Melden
    • What’s Up, Doc? 30.10.2017 09:37
      Highlight Ollowain... es macht schon einen Unterschied ob man pro Stunde 250 Schweine im Gasaufzug betäubt und dann schlachtet oder ob man an einem Tag zwei Schweine im persönlichen Beisein mit einem Bolzenschuss unvermittelt tötet. Aber über "Würde" kann man vermutlich endlos diskutieren.
      3 0 Melden
  • Nausicaä 28.10.2017 17:13
    Highlight Klar ist es ein bisschen besser, wenn die Tiere bei der Schlachtung nicht wie der letzte Dreck behandelt werden.

    Aber 'mit sehr viel Würde behandeln' ist etwas gar euphemistisch. Ich meine, dass Tier stirbt ja für die Lust des Menschen. Wie viel Würde wird ihm, daraus resultierend, effektiv zugestanden?
    Da sollte man ein bisschen ehrlicher mit sich selbst sein.
    36 51 Melden
    • What’s Up, Doc? 28.10.2017 17:32
      Highlight Du hast recht das Tier stirbt für die Lust des Menschen nach Fleisch, wobei das für mich sehr aufgeblasen tönt. Aber die Art und Weise wie geschlachtet wird macht einen Riesen Unterschied und nicht nur ein Bisschen.
      35 4 Melden
    • exeswiss 28.10.2017 17:41
      Highlight "Ich meine, dass Tier stirbt ja für die Lust des Menschen."

      Lust? was für eine Lust wird das bitte schön befriedigt? es stirbt für die ernährung, nicht für die "Lust". Der mensch ist immernoch Omnivore.
      46 27 Melden
    • Nausicaä 28.10.2017 17:56
      Highlight Kannst du mir erklären, weshalb du die Formulierung als aufgeblasen empfindest? Ich meinerseits halte sie für ziemlich profan. Wie würdest du es denn formulieren?

      Ja, es macht einen grossen Unterschied aber es macht den viel größeren Unterschied, ob man Tiere überhaupt schlachtet oder nicht.

      Kein Lebewesen, das uns im Fühlen so ähnlich ist, sollte vor seiner Zeit durch unsere Hand getötet werden.
      Wir sehen und ja als die Krone der Schöpfung. Dann sollten wir uns mal auf eine positive Weise so verhalten. Alternative Lebensmittel kennen und haben wir genug.
      11 21 Melden
    • Nausicaä 28.10.2017 18:08
      Highlight exeswiss: Der Mensch hat aufgrund seines im Tierreich außergewöhnlichen Gehirns die Freiheit, Kapazität und mMn auch die Verantwortung, sich über sein Essen Gedanken zu machen und sich ethische Überlegungen zu machen. Deswegen nenne ich es Lust. Es ist keine Notwendigkeit für uns, Fleisch zu essen.
      17 20 Melden
    • Theor 28.10.2017 18:17
      Highlight Der Mensch kann ohne Tierfleisch überleben, das steht mittlerweile ausser Frage. Folglich ist es tatsächlich die Lust. Weil wir Lust haben auf ein Stück Fleisch, gibt es das Angebot. Von Brauchen kann da keine Rede sein.
      20 30 Melden
    • What’s Up, Doc? 28.10.2017 19:03
      Highlight Nausicaä in welcher Welt lebst du den? Wenn wir uns als Krönung der Schöpfung sehen, sollte das Tier Mensch zu erst anfangen aufzuhören sich gegenseitig den Schädel einzuhauen. Fleisch wird immer gegessen werden, die Frage ist nur wie
      15 10 Melden
    • What’s Up, Doc? 28.10.2017 19:09
      Highlight Ach ja noch zu deiner Frage. Für mich tönt es aufgeblasen weil Lust in deiner Formulierung mehrere Bedeutungen einehmen kann.
      7 9 Melden
    • ohjaja! 28.10.2017 22:34
      Highlight Das kann man doch nicht leben nennen theor...
      5 5 Melden
    • Nausicaä 29.10.2017 07:32
      Highlight What's...: Eine Anmerkung: Die 'in welcher Welt lebst du denn' Frage zeugt von Stammtisch-Diskussionskultur.

      Essgewohnheiten sind, wie Kultur generell, historisch wandelbar. In der Antike konnten sich wohl auch die wenigsten vorstellen, dass die Sklaverei einmal abgeschafft wird.
      Ein Aspekt, der Wandel im Denken herbeiführen kann: Je mehr die Wissenschaft zeigen kann, dass das Tier mehr Subjekt als Objekt ist, desto schwieriger wird es, das Tier auch rechtlich als Objekt zu definieren. Außerdem müssen Tierrechte, wie die Menschenrechte auch, erkämpft werden.
      4 4 Melden
    • Nausicaä 29.10.2017 07:40
      Highlight Und zu "aufgeblasen'. Wenn das dein Kritikpunkt ist, dann ist 'aufgeblasen' das völlig falsche Wort. Deine Kritik wäre ja dann, dass ich zu wenig konkret oder zu mehrdeutig sei.
      Aber Hauptsache, man ist angriffig statt sachlich, gell.
      4 4 Melden
    • What’s Up, Doc? 29.10.2017 11:01
      Highlight Wenn für dich eine Stammtisch-Diskussionskultur per se etwas schlechtes ist. Dann müssen wir ganz bestimmt nicht über sachlichkeit diskutieren, "gell. ;)
      6 1 Melden
    • Nausicaä 29.10.2017 15:27
      Highlight Soll ich dir Stammtisch-Diskussionskultur in deinen Jargon übersetzen? Es ist Wutbürger-Gepolter. Dementsprechend unsachlich. Seit wann ist es unsachlich, unsachliche Argumentationsweisen zu enttarnen?
      Aber du willst gar nicht sachlich diskutieren, sondern einfach poltern. Dafür bin ich die Falsche. Schönen Sonntag noch.
      2 5 Melden
  • Fidelius 28.10.2017 16:47
    Highlight Wir müssen uns bewusst machen, das wir alle gerne in einer Seifenblase leben wollen, nichts mitbekommen möchten, wie das Fleisch auf unseren Tisch kommt, wer unsere Kleider näht, woher die Rohstoffe für unsere Smartphones kommen...Ich esse gerne Fleisch und schätze dieses Nahrungsmittel nun umso mehr.
    34 4 Melden
  • Scaros_2 28.10.2017 16:43
    Highlight Eine tolle Sache! Leider bin ich in Japan derzeit sonst wäre ich gerne vorbort gewesen als keidenschaftlicher Fleischesser.
    9 15 Melden
  • WinterKeks 28.10.2017 16:35
    Highlight 2v2: Das ist eben nicht der Normalablauf und zeigt nicht die Dimensionen und die Maschinerie auf, wie der Grossteil der Tiere getötet wird. Ja, die beiden Schweine sind wohl mit Würde behandelt worden. Wie sieht es mit Würde aus, wenn 250 in knapp einer Stunde, am Fliessband, getötet werden? Mich stört es dass der Eindruck entsteht, dass man sich nach einer angesehen Bilderbuchschlachtung irgendwie der Realität gestellt hätte. Irgendwie mutig sei, weil man nun gesehen hat, woher das Fleisch kommt. Weil das einfach nicht die Realität ist, sondern das Weichspühlprogramm.
    43 37 Melden
    • What’s Up, Doc? 28.10.2017 17:02
      Highlight Sorry WinterKeks, aber jeder kann selber entscheiden wo er sein Fleisch einkauft, beim Grossverteiler welcher, wie du richtig sagst industriellen schlachtet oder eben beim regionalen Fleischzentrum bei welchem die Tiere aus der Region geschlachtet werden.
      Das Fleisch der letzteren Tiere landet dann eben genau beim Dorf Metzger.
      Die Konsumenten haben also komplett selbst in der Hand ob sie Fleisch von würdevoll geschlachteten Tieren kaufen möchten oder nicht.
      Und das ist ja genau der springende Punkt dieser Aktion.
      31 9 Melden
    • E7#9 28.10.2017 17:09
      Highlight So sollte der Standard sein. Bilder von Massentierhaltung und grossindustrielle Schlachtmethoden haben wir alle auch schon gesehen. Jetzt gilt es für jeden Fleischesser selber zu entscheiden, wo er welches Fleisch kauft. Ich bestelle mein Fleisch schon sein längerem über Verwandte direkt beim Bauer (jeweils 10 Kilo). Dieses Bio-Fleisch wird dann vom Dorfmetzger bereit zum einfrieren schön verpackt geliefert. Es ist nicht nur besser für die Tiere und die Umwelt sondern es schmeckt auch bedeutend besser. Ich finde den Artikel grad deshalb super.
      24 2 Melden
    • DieRoseInDerHose 28.10.2017 17:21
      Highlight Genau meine Meinung, bravo! 👏🏽
      5 3 Melden
  • pedrinho 28.10.2017 16:34
    Highlight nun, insgesamt eine gute berichterstattung von WATSON ueber das ganze thema. Die aufklaerung sollte vielleicht weitergefuehrt werden.
    Themen waeren genug, z.b. warum milch nicht aus dem supermercado kommt, warum kuehe nicht lila sind, was ist wirklich im tierfutter, wie kommen gefluegelfedern in schokolade etc.
    27 3 Melden
    • DieRoseInDerHose 28.10.2017 17:24
      Highlight Das fände ich auch sehr spannend. Eine "Aufklärungsserie über Lebensmittel"!
      16 0 Melden
  • WinterKeks 28.10.2017 16:17
    Highlight 1v2: Hier wird anscheinend eines vergessen: Bei der "Show-Metzegete" handelt es sich nicht um den normalen Vorgang. Wie der Metzger in eurem früheren Artikel gesagt hat: "Es geht darum, den Leuten das traditionelle Handwerk der Hausmetzgete von früher aufzuzeigen". Darum, den Leuten "humanere Alternativen zum Schlachten am Fliessband aufzuzeigen." Hier wurden zwei Schweine nach Bilderbuch geschlachtet. Die Autorin erwähnt es zumindest in einem Satz: "Es war eine lehrreiche Demonstration aller Vorgänge, die in einem Schlachthof im 10-Sekundentakt maschinell ausgeführt werden."
    40 6 Melden
  • öpfeli 28.10.2017 16:11
    Highlight Gut geschrieben und respekt, dass du es dir angeschaut hast. Trotzdem blutet mir gerade das Herz ❤🐖
    16 17 Melden
  • Datsyuk 28.10.2017 16:06
    Highlight Jetzt solltet ihr euch vorstellen, wie man das exakt Gleiche mit einem Haustier von euch macht. Könntet ihr das auch verdrängen?
    33 95 Melden
    • jjjj 28.10.2017 16:36
      Highlight Ja klar
      59 13 Melden
    • Tuerlen 28.10.2017 17:17
      Highlight Schweine sind Haustiere. Ich versteh nicht ganz, was du meinst.
      41 10 Melden
    • klatsch 28.10.2017 18:41
      Highlight Als Kind hielt meine Familie jahrelang Karnickel in einer kleinen Hütte neben dem Haus (ohne Boxen und mit reichlich Auslauf!). Wir Kinder spielten mit ihnen und misteten wöchentlich den Stall aus. Im Herbst gings es mit den Jungen zum Dorfmetzger. Später schmorrten sie dann im Kochtopf Zuhause.

      Für uns war dies etwas ganz normales. Offensichtlich erfolgreich verdrängt ohne bleibendes Trauma - so viel ich von mir weiss :)

      29 1 Melden
    • Meitlibei 28.10.2017 21:40
      Highlight Diese Vermenschlichung der Haustiere führt genau zu solchen Aussagen. Meine Grosseltern haben die Haustiere sicher nicht als Ersatz für Nähe gehalten sondern die Katzen und Hunde hatten einen Auftrag. Man kann bzw. muss aber definitiv über die Massentierhaltung diskutieren.
      13 2 Melden
    • Crank 28.10.2017 22:01
      Highlight Unsere Haustiere wurden immer von Autos überfahren. 😢
      2 1 Melden
    • Datsyuk 29.10.2017 03:15
      Highlight Egal....
      0 2 Melden
    • Datsyuk 29.10.2017 07:20
      Highlight Es geht nicht um Vermenschlichung. Es geht um Respekt. Wen ich respektiere, töte ich nicht. Ich wollte eigentlich auf die allgemeine Unterteilung von Haus- und Nutztieren aufmerksam machen. Schweine werden eben nicht als Haustiere angesehen, darum werden sie getötet. Nur ist die Unterteilung völlig willkürlich. Wie würdet ihr alle reagieren, wenn man das exakt Gleiche mit zwei Hunden gemacht hätte?
      4 6 Melden
  • Deathinteresse 28.10.2017 16:02
    Highlight Wie naiv muss man eigentlich sein um zu glauben, dass das Fleisch das man in irgendeinem Coop Schinkensandwich bekommt von einer Sau stammt die auf diese Art geschlachtet wurde? Denkt ihr ernsthaft in einem Schlachthaus wird "respektvoll" mit den Tieren umgegangen? Am Meisten ekelen mich an dieser Geschichte die Menschen und ihre Ignoranz dem Thema Fleischkonsum gegenüber. Buchtipp: Tiere essen von Jonathan Safran Foers
    37 130 Melden
    • derlange 28.10.2017 16:17
      Highlight Wie naiv ist den ihr Kommentar?
      Ich denke alle Metzger in den Schlachthöfen sind sich ihrer Arbeit sehr bewusst.
      66 21 Melden
    • meine senf 28.10.2017 16:18
      Highlight Da hast du wahrscheinlich recht.

      Aber warum gehen dann jene, die sich ab dieser Metzgete empören, nicht vor den Schlachthöfen protestieren? Irgendwie ist es doch widersinnig, ausgerechnet bei jenen zu protestieren, die halbwegs "respektvoll" mit den Tieren umgehen und die wirklich Schlimmen in Ruhe zu lassen.

      Und auch nicht zielführend. Das führt nur zu "Wir müssen diese Sachen noch mehr verstecken und noch mehr in PR investieren". Und je versteckter es ist, desto besser können Tiere gequält werden.

      Quasi eine unheilige Allianz von extremen Tierschützern und der Fleischindustrie...
      34 3 Melden
    • Petrum 28.10.2017 16:47
      Highlight ok
      1 7 Melden
    • Deathinteresse 28.10.2017 17:16
      Highlight Derlange, soso denkst du...

      Meine senf, es protestieren einige Organisationen vor den Schlachthäusern. Anscheinend berichtet man darüber aber nicht so gern wie von medienwirksamen Veranstaltungen wie dieser hier.

      Ich habs schon vorher Mal gesagt und es ist nach wie vor meine Meining: dieses Happening war eine Veranstaltung der Fleischlobby um dem Konsumenten sein Gewissen zu beruhigen und den Kommentaren nach hats auch wie erwartet funktioniert.
      12 25 Melden
    • meine senf 28.10.2017 17:30
      Highlight Womit erreicht man eher etwas in der Öffentlichkeit?

      Mit Verbieten von nicht-industriellen Schlachtungen, weil diese nur PR-Show seien oder mit einem Versuch den Leuten die Probleme eher bewusst zu machen?

      Mit mit-dem-Kopf durch die Wand erreicht man nur das Gegenteil vom Beabsichtigten. Subtiles Vorgehen und kleine Schritte bringen viel mehr.

      Und wenn es PR war, dann funktionierte die PR nur dank den Protestierenden. Ohne diese hätte ausserhalb des Dorfes kaum jemand was davon mitbekommen.
      17 2 Melden
    • Deathinteresse 28.10.2017 18:05
      Highlight Der senf, du hast mich falsch verstanden. Ich war nicht gegen diee Veranstaltung. Alles was ich sage ist, dass man sich nicht einbilden sollte, dass das mehrheitlich konsumierte Fleisch von Tieren kommt die auf diese Art geschlachtet werden. Das ist nicht der Standard
      7 2 Melden
  • derEchteElch 28.10.2017 16:00
    Highlight Danke für die Reportage Helene Obrist. Sehr guter und objektiver Artikel. Bitte weiter informieren wie es dir als Fleischesserin ergeht.. 🙂
    38 6 Melden
  • Buff Rogene 28.10.2017 15:46
    Highlight Sollte mehr gemacht werden. Bewusstsein und Respekt für das Tier fördern. Tiere wurden schon immer getötet als Nahrungquelle, das ist es nicht.

    Aber der Bezug fehlt heutzutage einfach.
    321 11 Melden
    • \L/ 28.10.2017 17:38
      Highlight Was hat das denn mit Respekt vor den Tieren zu tun? Früher hatten die Leute vielleicht Respekt vor ihnen, da sie für sie eine lebensnotwendige Grundlage zur Verfügung stellten. Heutzutage ist der Konsum von Fleisch nicht mehr im geringsten überlebenswichtig. Wie kann man also etwas respektieren, dass dafür lebt und stirbt, dass man das essen kann, was man will und nicht weil man es braucht?
      Jeder soll essen, was er will, aber sich einzureden man hätte Respekt vor den Tieren ist einfach ein Witz.
      22 21 Melden
    • Ich mein ja nur 28.10.2017 18:24
      Highlight Normalerweise werden Schweine qualvoll mit CO2 getötet. Vonwegen Respekt...
      15 4 Melden
    • \L/ 28.10.2017 18:47
      Highlight Blitze sind ja ganz nett, aber ich mag Diskussionen lieber. Könntet ihr bitte ein Argument zu eurem Blitz dazugeben, das wäre interessant.
      5 11 Melden
    • Emanzipator 28.10.2017 18:55
      Highlight Das ‚Wurde schon immer gemacht‘ argument ist mies.

      Würde ja auch Antisemitismus oder Sexismus rechtfertigen....
      15 6 Melden
    • Buff Rogene 29.10.2017 02:17
      Highlight Nein. Fremdenfeindlichkeit und Sexismus hat es immer gegeben und wird es immer geben - auch wenn die gesellschaftliche Vereinbarung darüber besteht, dass diese unethisch sind. Das Argument "hat man immer gemacht" 'rechtfertigt' hier gar nichts - es sagt nichts über die ethische Qualität der Einstellungen aus.

      Dass Tiere genutzt werden, ist eine Vereinbarung, die immer als ethisch legitim galt, und nur von Antispeziezisten verneint wird. Es sagt also etwas über die ethische Qualiät aus: Dass es im Allgem. ethisch. ok ist, Tiere zweckgerichtet zu nutzen - und zweckgerichtet zu töten.
      5 4 Melden
    • \L/ 29.10.2017 09:42
      Highlight @Buff Rogene Dass ist eher eine Kritik an der Gesellschaft, dafür dass sie das für ethisch korrekt hält, als eine Legitimierung um es zu tun.
      0 0 Melden
    • Buff Rogene 29.10.2017 16:17
      Highlight Wenn Du einer aus einer Jäger/ Sammler/ Selbstversorger-Kulturen hervorgehenden Spezies (Menschen) vorwerfen möchtest, dass sich in ihr diese Prinzipien und nicht andere durchgesetzt haben, kannst Du diese Kritik anbringen.
      Bedenke aber, dass der Fleischkonsum (zunächst Aas) Einfluss auf Gehirnentwicklung hatte und das Überleben der Gattung entscheidend positiv beeinflusst hat, evolutionär also sinnvoll war.
      4 2 Melden
    • \L/ 30.10.2017 15:42
      Highlight Die Menschheit hat sich aber weiterentwickelt, wir sind keine Jäger und Sammler mehr. Der Sexismus und die Fremdenfeindlichkeit waren sehr lange von der Gesellschaft akzeptiert, was sich auch erst vor nicht allzu langer Zeit geändert hat. Diese "Prinzipien" sind also nicht in Stein gemeisslt und können auch veraltet sein.
      0 0 Melden
  • Angelo C. 28.10.2017 15:43
    Highlight Guter, objektiver Bericht, ohne lässliche Gefühlsduselei, besonders von einer weiblichen Autorin so verfasst 👏🏽 !

    Jede und Jeder muss sich bewusst sein, dass man ein Tier töten und ausnehmen muss, bevor es auf den Markt kommt und verspiesen wird. Wesentlich erscheint dabei eine vorgängig gute, tiergerechte Haltung des Schweins.
    Und ein rascher, schmerzloser Tod beim Schlachten.

    Wer diese Gedanken nicht aushält, was bei vielen Jungen immer mehr der Fall sein soll, darf natürlich gerne Veganer oder bloss Laktovegetarier werden.

    So no problem for everybody 😉!
    372 42 Melden
    • olga 28.10.2017 20:23
      Highlight "Besonders von einer weiblichen Autorin so verfasst"... Was willst du genau damit sagen? Wieso ist es bei dieser Geschichte genau wichtig, was die Autorin für ein Geschlecht hat??
      20 23 Melden
    • Saraina 28.10.2017 23:46
      Highlight Ja toll, gelletsi! Auch Frauen können jetzt manchmal ohne Gefühlsduselei....
      12 11 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 29.10.2017 02:43
      Highlight Tolle Tierhaltung. Ich kenne keinen Hof, auf dem die Tiere nicht in ihrer eigenen Scheisse leben und futtern müssen. Machen Tiere von sich aus nämlich nicht.
      10 7 Melden
  • Neemoo 28.10.2017 15:24
    Highlight Fleisch zu essen ist nichts schlimmes. Man muss sich aber vor Augen führen um was es geht.
    Ich finde es ein toller Bericht.

    Auch in Zukunft wird es bei mir Fleisch auf dem Teller geben. Ich möchte mir aber wieder vermehrt bewusst werden, was ich da esse.

    Somit vermeide ich noch viel mehr, Importfleisch zu kaufen und gehe lieber zum Dorfmetzger.
    655 32 Melden
    • seventhinkingsteps 28.10.2017 16:02
      Highlight Fleisch essen ist nicht Schlimmes, wenn man mit dem Bewusstsein leben kann, dass ein Lebewesen für den eigenen Genuss sterben musste.

      Aber es ist extrem unökologisch.
      34 64 Melden
    • Eskimo 28.10.2017 16:20
      Highlight Super Einstellung.
      Damit es aber auch in Zukunft noch Fleisch aus der Region beim Dorfmetzger gibt sind die Bauern auf Subventionen angewiesen. In jedem Artikel in dem es um dieses Thema geht wird hier auf Watson über die Bauern gemotzt. Glaubt mir die Bauern habens nicht leicht und ohne die Subventionen wäre CH Fleisch kaum noch bezahlbar oder noch schlimmer, es wäre nicht mehr erhältlich.
      31 9 Melden
    • Alnothur 28.10.2017 16:33
      Highlight Salat-essen ist auch extrem unökologisch (viel Aufwand für null Nährstoffe), und ein Lebewesen geht auch drauf dafür. ¯\_(ツ)_/¯
      42 23 Melden
    • Neemoo 28.10.2017 17:08
      Highlight seventhinkingsteps,
      dies ist doch auch völlig in Ordnung, dass nicht jeder Mensch Fleisch gerne hat.

      Ich bin selber aktiver Angler und kann einen Fisch auch zubereiten.
      Mein Grossvater war Jäger und hat das Tier, welches er erlegte, auch zubereitet.
      Ich finde, es ergibt ein anderes Bild, wenn man das Tier selbst tötet und sich mit ihm beschäftigt, sich auseinandersetzt was man macht.

      Und was ökologischer Blödsinn ist, da können wir gerne nochmal drüber reden...
      19 3 Melden
    • RomT 28.10.2017 17:15
      Highlight Aldo, dass veganes Essen so unökologisch sein soll wie Fleisch, dafür schuldest du uns eine Quelle.
      17 14 Melden
    • Nukular! Das Wort heisst Nukular. 28.10.2017 17:21
      Highlight @Alnothur
      Von was für einem Lebewesen schreiben Sie?
      4 3 Melden
    • seventhinkingsteps 28.10.2017 18:18
      Highlight @Neemo

      Nichts falsch verstehen, ich esse selber auch Fleisch, aber wie gesagt, man sollte sich bewusst machen was man da isst.

      Natürlich gibt es ein anderes Bild, wenn man selber das Tier tötet.

      Allerdings ist Fischen und Jagd eine extrem romantisierte Vorstellung. Das hat mit der industrialisierten Herstellung von Fleisch sehr, sehr wenig zu tun.
      12 4 Melden
    • pinex 28.10.2017 18:26
      Highlight Wollte ich auch grade fragen...
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    • Alnothur 28.10.2017 18:27
      Highlight @Nukular Auch Pflanzen sind Lebewesen.
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    • Emanzipator 28.10.2017 18:53
      Highlight Mein Herzchen kriegst du nicht für den ersten Satz, aber für die darauffolgenden.
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    • pinex 28.10.2017 23:36
      Highlight Ich vergesse beim kommentieren manchmal das es dauert bis der kommentar aufgeschalten ist und zig andere auch kommentieren... Und danach macht mein kommentar keinen sinn mehr🙈 es geht um @alnothurs behauptung, salat wäre ein lebewesen. Tatsächlich stimmt das! Aber ehrlich jetzt, hier geht es doch um etwas anderes und die ewigen "du tötest salat" oder "du isst meinem essen das essen weg" altherrenwitze fand noch selten jemand lustig und besonders geistreich sind sie auch nicht...
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    • Silent Speaker サイレントスピーカー 29.10.2017 02:41
      Highlight Dann sei konsequent und begleite das Tier von der Geburt bis zur Schlachtung. Besuche es täglich, füttere es. Und dann iss es.

      Denn nur dann weisst du auch Bescheid, wie das Tier seine Zeit bis zur Schlachtung verbracht hat und ob Massentierhaltung vertretbar ist.

      Es gibt nur eine Spezies, von der es zu viel auf dem Planeten gibt. Das ist das Säuge- und Wirbeltier Mensch.
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    • Eskimo 29.10.2017 09:27
      Highlight @Silent Speaker
      Und genau darum weil es zu viele Menschen gibt, braucht es Massentierhaltung. Und genau aus diesem Grund macht auch Bio keinen Sinn da es zu wenig ertragreich ist und Verschwendung von Anbauflächen ist.
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    • karl_e 29.10.2017 11:32
      Highlight Bei uns im beschaulichen Winterthur gibt es nur noch ca. vier Metzgereien für ca. 110'000 Einwohner. Hingegen haben wir viele Grossverteiler mit in Plastik eingeschweisstem Fleisch.
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    • Silent Speaker サイレントスピーカー 29.10.2017 12:08
      Highlight @Eskimo: Ursache und Wirkung. Oder man setzt bei der Reproduktion der Menschen an...

      Aber das ist ein Thema, bei dem man sich, vorallem bei Frauen, arg die Finger verbrennt...
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Von wegen Käse, Schokolade und Uhren: Die Schweiz ist Vizeweltmeister im Waffenhandel

Laut einer neuen US-Studie liefert pro Kopf kaum ein Land mehr Waffen an Entwicklungsländer als wir Schweizer.

Die Schweiz ist ein Top-Exportland. Nicht nur bei Waren wie Käse, Schokolade und Uhren. Sondern auch bei Waffen. Vor allem bei Waffen an Entwicklungsländer.

Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie des US-amerikanischen Congressional Research Service (CRS). Demnach war die Schweiz 2015 der weltweit siebentgrösste Rüstungslieferant an Entwicklungsländer: Sie lieferte Rüstungsgüter im Wert von 700 Millionen Dollar an sogenannte «developing nations».

Pro Kopf umgerechnet, belegt die neutrale Schweiz …

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