Schweiz
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Dämpfer für die Olympischen Spiele Sion 2026: Nationalrat verlangt nationale Abstimmung

13.03.18, 11:33 13.03.18, 12:14


Bild: KEYSTONE

Der Nationalrat verlangt einen Urnengang über die Durchführung von Olympischen Winterspielen in der Schweiz. Das hat er am Dienstag entschieden. Der Bundesrat möchte nur die betroffenen Kantone und Gemeinden abstimmen lassen.

Nun könnte ihm das Parlament einen Strich durch die Rechnung machen. Der Nationalrat hat eine Motion der Graubündner SP-Nationalrätin Silva Semadeni angenommen. Diese beauftragt den Bundesrat, dem Parlament eine referendumsfähige Gesetzesgrundlage vorzulegen für die finanzielle Unterstützung von Sion 2026.

Der Bundesrat hatte im letzten Herbst entschieden, dass er bis zu einer Milliarde Franken für eine Defizitgarantie ausgeben will, falls die Schweiz den Zuschlag für die Winterspiele 2026 erhält. Laut Sportminister Guy Parmelin legt er dem Parlament die Botschaft im Mai vor.

Es handle sich um einen einfachen Bundesbeschluss, der nicht dem fakultativen Referendum unterstehe, argumentierte er. Den Verpflichtungskredit als Gesetz vorzulegen, wäre nicht regelkonform und würde einen Präzedenzfall für andere Subventionen schaffen. Parmelin warnte, dass sich das Parlament von bewährten Verfahren und Zuständigkeiten verabschieden würde.

Der Sportminister führte auch den Zeitplan ins Feld: Eine Olympia-Kandidatur müsste im Januar 2019 eingereicht werden. Eine Volksabstimmung könnte aber frühestens am 10. Februar 2019 stattfinden. Bei einem Nein müsste die Kandidatur eben zurückgezogen werden, hielt ihm Semadeni entgegen. «Der Zeitplan darf keine Ausrede sein.»

Ein Grossanlass wie Olympische Winterspiele sei auf die breite Unterstützung, ja auf die Begeisterung der Bevölkerung angewiesen, sagte Semadeni. Darum müsse sich das Schweizer Stimmvolk dazu auch äussern können.

Der Nationalrat nahm die Motion mit 92 zu 87 Stimmen bei 7 Enthaltungen an. Unterstützt wurde sie von der Ratslinken und von der SVP, die Finanzvorlagen generell dem Referendum unterstellen möchte. Damit der Auftrag für den Bundesrat verbindlich wird, muss noch der Ständerat zustimmen. (sda)

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51
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51Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 14.03.2018 06:34
    Highlight Bravo, sehr vernünftig!
    2 1 Melden
  • Repplyfire 13.03.2018 21:21
    Highlight Sehr gut kann darüber abgestimmt werden. Ich für meinen Teil möchte diese korrupte Veranstaltung nicht unterstützten. Das olympische Komitee soll nur spüren, dass sie mit der Art und Weise der letzten Jahre in Europa nicht mehr willkommen sind.
    6 1 Melden
  • Mensgi 13.03.2018 17:49
    Highlight In der Schweiz müsste man eigentlich nur die bestehende Infrastruktur erneuern. Das einzige was wir nicht haben sind Eisschnelllaufstadien aber das können wir ja auf dem See in St.Moritz ausführen und ein paar Stahlrohrtribühnen aufstellen. Das reicht für die paar hundert Zuhschauer.
    5 7 Melden
  • pwidmer 13.03.2018 13:49
    Highlight Abstimmen, jedoch nur die 7 steuertechnisch finanziell positiven Kantone, in erster Linie also Zürich, Zug und Genf...
    18 45 Melden
  • Posersalami 13.03.2018 13:42
    Highlight "Der Nationalrat nahm die Motion mit 92 zu 87 Stimmen bei 7 Enthaltungen an."

    Falls jemand interessiert, wer wie abgestimmt hat und wer sich enthalten hat:

    https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/abstimmungen/wer-hat-wie-abgestimmt-im-nationalrat

    Zusammengefasst war die SP und die SVP dafür, die sogenannte Mitte dagegen.
    24 0 Melden
  • jk8 13.03.2018 13:26
    Highlight Wieso ist eine Abstimmung darüber erst im Februar möglich? Sollte doch machbar sein, bei der Übernächsten Abstimmung den Zettel noch beizufügen.

    Und falls nicht haben es die Initianten/der Bund verschlafen, rechtzeitig eine Abstimmung durchzuführen. Dann kann man sich ja vier Jahre später wieder bewerben.
    42 6 Melden
  • Magnum 13.03.2018 13:06
    Highlight Ein Bundesrat derselben Partei, die sich als Hüterin der Volksrechte und der direkten Demokratie aufspielt, will eine Milliardengarantie am Volk vorbei sprechen. Nicht in der ganzen Schweiz, sondern nur in den betroffenen Kantonen (also diejenigen, die dann auch profitieren) soll abgestimmt werden. Das ist ein schäbiger Trick von Parmelin - gut, dass der Nationalrat nicht darauf eingeht. Keine Steuergelder für Sion 2026 OHNE Volksabstimmung!
    52 13 Melden
  • Posersalami 13.03.2018 12:56
    Highlight "Der Bundesrat möchte nur die betroffenen Kantone und Gemeinden abstimmen lassen."

    Wenn dann auch nur die Kantone und Gemeinden die Olympiade finanzieren würden, könnte ich dem BR zustimmen. Da aber wir alle für die Milliarden an Auslagen gerade stehen sollen hätte ich gerne die Möglichkeit, offiziell NEIN zu sagen. Danke.
    79 6 Melden
  • Waedliman 13.03.2018 12:51
    Highlight Ich stelle es mir bildhaft vor, wenn das Städtchen von wüsten Touristenhorden überfallen wird, die anstatt Pommes Frites lieber Kroketten auf dem Teller hätten und dann hören müssen "Das kostet aber einen Franken mehr". Machen wir uns nichts vor - alleine schon wegen des wenig freundlichen Gastgewerbes sollte man besser einen Bogen ums Land machen und Olympia lieber denen überlassen, die meinen es wirklich zu brauchen. Nicht zufällig gibt es 3 Mal Olympia hintereinander in Asien.
    16 33 Melden
  • Lusch 13.03.2018 12:28
    Highlight Bravo, alles andere wäre mehr als der falsche Weg. Es geht hier um Milliarden, nicht um Peanats!
    51 10 Melden
    • droelfmalbumst 13.03.2018 13:44
      Highlight Peanuts... :)
      24 4 Melden
  • Snowy 13.03.2018 11:58
    Highlight Gut so.

    Dann kann man sich ja die nationale Abstimmung gleich schenken, denn diese Bewerbung hat nicht den Hauch einer Chance.

    Fürs nächste Mal: Reicht eine 100% nachhaltige Bewerbung ein und bezieht alle (Berg)regionen der Schweiz mit ein. Dann könnte es vielleicht klappen.

    57 19 Melden
  • luca.affolter 13.03.2018 11:55
    Highlight Welche 7 haben sich denn enthalten ??
    26 7 Melden
  • Ürsu 13.03.2018 11:49
    Highlight WM's jeder Art sofort, aber bitte keine olympische Spiele. Da hier auch Stadien in der ganzen Schweiz gebraucht werden, ist eine schweizerische Abstimmung sinnvoll
    48 12 Melden
    • Chääschueche 13.03.2018 12:18
      Highlight Fussballweltmeisterschaften können hier nicht aisfetragen werden ausser wor bauen noch ein paar riesige Stadien...

      Die Berge muss man nicht mehr bauen. Die stehen soweit ich weis schon.
      12 28 Melden
  • hoi123 13.03.2018 11:48
    Highlight Schade das Volk wird wohl leider nein sagen.
    Für den Schweizer Sport wäre es eine einmalige Chance gewesen.
    40 141 Melden
    • Amboss 13.03.2018 11:51
      Highlight Was für eine einmalige Chance? Wofür?
      Ob unsere Sportler jetzt die Medallien in Pyongchang, Sochi oder Sion holen ist doch Hanswasheiri...
      93 20 Melden
    • Eine_win_ig 13.03.2018 12:01
      Highlight Lieber wieder eine Hockey oder Ski WM als die völlig aufgeblasenen Spiele, bei welchen sich das IOC selber beweihräuchert und mit überrissenen Anforderungen zu ihren eigenen Gunsten eine schöne Zeit macht.
      78 12 Melden
    • hoi123 13.03.2018 12:11
      Highlight Für die Erweiterung und die Neuerstellung der Sportinfrastruktur ist es ein schwarzer Tag
      17 67 Melden
    • Madmessie 13.03.2018 12:13
      Highlight Hockey-WM kommt. Glaub 2020 oder so.
      23 3 Melden
    • Amboss 13.03.2018 12:19
      Highlight @hoi: Dann sag doch mal: Wo haben wir in der Schweiz eine ungenügende Sportinfrastruktur?

      Was fehlt denn?

      Für den Spitzensport haben wir doch von A bis Z genügend grosse Anlagen.

      Wenn irgendwo etwas fehlt, dann sind es Trainingsmöglichkeiten für Vereine im Breitensport. Aber dafür muss man doch keine Olympiade machen
      42 3 Melden
    • Darkside 13.03.2018 12:31
      Highlight Hockey WM 2020 ist fix. Zürich und Lausanne.
      18 1 Melden
    • Hierundjetzt 13.03.2018 13:01
      Highlight Was schade? Wallis bezieht 50% seines Staatsbudgets aus dem NFA. Bern erhält 2 Mrd aus dem NFA. Also mit welchem *eigenem* Geld wollen diese Kantone auch nur 1 Stadion selber finanzieren?

      Es sind daher ZH, GE, ZG und BS die in den 3. Welt Kanton Wallis Geld reinwerfen müssen.

      Nein, will ich nicht.
      34 16 Melden
    • Mario Conconi 13.03.2018 13:05
      Highlight Wer braucht schon eine Hokey-WM?
      9 24 Melden
    • Magnum 13.03.2018 13:10
      Highlight @hoi123 Die für olympische Spiele benötigte Infrastruktur ist für die Ansprüche der Schweiz viel zu gross. Das käme einer in keiner Weise nachhaltigen Schaffung von Überkapazitäten gleich, auf Kosten der Steuerzahler und zum Profit einiger Bauunternehmer (Constantin!), Hotelliers und vom IOC. Darum klar: OlympiNO.
      32 5 Melden
  • Alterssturheit 13.03.2018 11:47
    Highlight Unsere Firma hat auch Standorte im Wallis und ich stelle fest, dass meine Kollegen dort allesamt für eine Olympiade sind. Sie sind aber genau so davon überzeugt, dass bei einer schweizweiten Abstimmung nichts daraus wird.
    92 4 Melden
    • wasps 13.03.2018 15:58
      Highlight Meine Kollegen im Oberwallis sind mehrheitlich entschieden dagegen.
      11 1 Melden
  • Maranothar 13.03.2018 11:44
    Highlight Bin dabei, wann gehts los?
    10 13 Melden
  • manuel0263 13.03.2018 11:42
    Highlight Bei wirklich jeder Gelegenheit wird von einer der ältesten Demokratien der Welt gesprochen. Da sollte eine nationale Abstimmung doch selbstverständlich sein...den Ärger nach einer Olympiade (oder auch WM) hat dann ja auch das ganze Volk, wenn für zwei Wochen Sportstätten und Infrastrukturen für Milliarden erbaut wurden und dann alles brachliegt und den grossen Reibach wieder nur das OK, die FIFA und Konsorten gemacht haben. Von der Natur ganz zu schweigen...aber Hauptsache, ein paar Politiker haben wieder eine Bühne.
    189 29 Melden
    • Taserface 13.03.2018 12:11
      Highlight Föderalismus ahoi. Auch das gehört zum System dieser ältesten Demokratie der Welt. Und ausserdem geht es um eine Milliarde, nicht "Milliarden". Der Ärger entsteht, weil an Orten gebaut wird, die das Zeug nachher nicht brauchen können. In der Schweiz können wir jede Wintersportstätte weiter verwenden. Vielleicht hilfts dem ein oder anderen Wintersportort sogar zum Überleben. Ausserdem sind die Investitionen in Verkehr und sonstiger Infrastruktur eh nötig, werden dann einfach wieder hinausgezögert. Kann einem im Mittelland egal sein aber die Menschen in den Alpentäler würden stark profitieren.
      11 50 Melden
    • Chääschueche 13.03.2018 12:16
      Highlight Wo in der Schweiz liegen infrastruktur und Sportstätten brach?

      ein Grossteil der Spiele kann in bereits gebauten Sportstätten ausgetragen werden.

      Und den Schweizer Skigebieten tut jede Werbung gut.



      23 20 Melden
    • w'ever 13.03.2018 12:39
      Highlight @chääschueche
      skisprung anlage in einsiedeln. das ding dort rechnet sich nie und nimmer und wird dank zahlungen von bund und gemeinde am leben erhalten.
      24 0 Melden
    • Amboss 13.03.2018 12:40
      Highlight @Chääschueche:
      "Wo in der Schweiz liegen infrastruktur und Sportstätten brach? "

      Brachliegen nicht gerade, aber viel zu Gross gebaut.

      Beste Beispiele:
      Die Stadien der EM 2008 (ausser Basel):
      Stade de Geneve immer leer, Stade de Suisse und Letzigrund sind etwa ein Drittel bis Hälfte zu gross.

      Auch die Fussballstadien von Thun oder Schaffhausen sind viel zu gross.

      Und so wird es auch bei der Olympiade gehen. Viele Sportstätten würden auf eine Grösse ausgebaut (Langlauf-, Biathlon-, Eisschnelllaufarena und dgl.) welche man später nie und nimmer benötigt.
      18 3 Melden
    • Radiochopf 13.03.2018 13:00
      Highlight Sorry, das stimmt doch nicht das in der Schweiz für Milliarden etwas gebaut werden muss.. die Infrastruktur in der Schweiz ist doch für eine Winter-Olympiade praktisch überall vorhanden... es macht mehr Sinn eine Olympiade in der Schweiz durchzuführen, als in Südkorea wo eben für Milliarden gebaut wird, neue Pisten in Wälder gefrässt werden aber niemand Ski fährt oder Hockey spielt.. bei uns gibt es doch alles schon und wir sind eine Wintersport-Nation... das es eine Abstimmung gibt finde ich jedoch auch ok..
      12 11 Melden
    • w'ever 13.03.2018 13:09
      Highlight @radiochopf
      es muss zwar in der schweiz nicht so wie in korea gebaut werden, aber es wird. da wird dann eine neue hockey arena hier gebaut, neue biathlon dort, skisprung da, noch ein oder zwei eiskanäle, und und und, dann hat man schnell ein paar millionen verlochet
      12 4 Melden
    • Graustufe Rot 13.03.2018 14:48
      Highlight Und die Schweiz ist zu klein ist für diesen Giga-Anlass. Wir können uns nicht noch mehr kaputte Landschaft leisten. Wir brauchen auch keine zusätzliche Touristenwerbung. Die schönsten Ausflugsziele sind jetzt schon überflutet. Die Luzerner Altstadt und die Rigi z.B. kommen für mich nicht mehr in Frage. Alles ist verstopft und überfüllt. Olympia sollte nur noch in bestehender Infrastruktur stattfinden, auch wenn die Wettkampfstätten dann hunderte km auseinander liegen. Heute findet Olympia sowieso nur noch am TV statt. In Südkorea waren die Stadien jew. fast leer.
      16 2 Melden
    • Taserface 13.03.2018 15:45
      Highlight @Abbaio Sehr gutes Beispiel. All die Touristen sammeln sich in Luzern, Bern und vielleicht noch in Zermatt. Das zeigt doch, dass es einfach nicht attraktiv genug ist in die Wintersportorte zu reisen. Dort wird die Werbung und vor allem die Infrastruktur benötigt und dort würde sie auch gebaut werden. Als schöner Nebeneffekt werden die Hotspots entlastet, die Touristenmasse verteilt sich wieder besser und vielleicht kriegen die kleinen Gebiete dadurch eine kleine Verschnaufpause im jährlichen Überlebenskampf.
      0 11 Melden
    • Amboss 14.03.2018 09:17
      Highlight @Taserface:
      Wenn du beschliesst, eine USA-Reise zu machen: hast du dann New York oder Baltimore auf dem Programm? Eben.

      Genauos wird es auch bzgl. Olympia ablaufen: Wenn es tatsächlich gelingen sollte, dank olympia mehr Touristen ins Land zu holen (ich zweifle daran), dann wird das dazu führen, dass Luzern, Titlisbahn, Zermatt, Klein-Matterhorn, Bern und Jungfraujoch noch mehr überlastet werden.

      Für die kleineren, unbekannteren Gebiete hat dies kein Effekt. Zu denen kommen Touristen aus anderen Gründen...

      3 0 Melden
  • reich&schön 13.03.2018 11:36
    Highlight ...damit dürfte diese sinnlose Verlochung von Steuergeldern wohl tot sein.
    Besser möglichst bald wieder eine Ski-WM ins Land holen!
    200 52 Melden
    • Taserface 13.03.2018 12:00
      Highlight Meine Güte, es geht um eine Milliarde. Ein, zwei Flieger weniger und die Spiele sind finanziert. Mitsamt den längst überfälligen Ausbau der Infrastruktur in
      den Randregionen (vielleicht gibt's dann ja endlich eine Autobahn im Wallis) und nicht zu vergessen, dem Boom für den Tourismus. Besser 1 Milliarde hier investieren als 50 in Sotchi oder der Türkei.
      26 63 Melden
    • Posersalami 13.03.2018 12:58
      Highlight Wie viele Schulwochen müssten in Luzern denn nicht ausfallen in Zukunft, wenn die Milliarde in die Bildung gesteckt werden würde?
      35 5 Melden
    • Mario Conconi 13.03.2018 13:03
      Highlight Ansichtssache! In meinen Augen ist eine Ski-WM auch sinnlose Geldverlochung egal um wessen Geld es sich handelt!
      12 5 Melden
    • Tepesch 13.03.2018 13:05
      Highlight @Taserface 😂
      Wirtschaftlich bringen solche Veranstalltungen meist nichts und man zahlt eher noch drauf. Zudem ist 1 Milliarde nicht gerade wenig für poplige 2 Wochen Schneeplausch.
      28 1 Melden
    • Makatitom 13.03.2018 13:19
      Highlight Eine Milliarde ist verdammt viel Geld, die wirklich besser in dringendere Probleme wie die AHV zum Beispiel, gesteckt werden könnten. Meine vier Buchstaben auf dem Stimmzettel sind auf alle Fälle sicher, wenn es zu einer Abstimmung kommt
      25 1 Melden
    • Troxi 13.03.2018 14:01
      Highlight Tepesch es sind 4, die Paralympic findet auch noch statt und nur schon wegen dieser wäre es Lohnenswert die Spiele in die Schweiz zu holen, als Vollendung des Kreislaufes, welches mit dem SPZ in Nottwil begann, sich über Sörenberg (Ski fahren für Blinde/Gelähmte etc.) und weiteren Orten ausdehnt und als Abschluss in den Spielen endet. Ansonsten ist es wirklich nur PR und ob sich das lohnt, ist fraglich. Gäbe es die Paralympic nicht wäre mein Nein auch sicher.
      3 12 Melden
    • Taserface 13.03.2018 16:02
      Highlight Es geht nicht um die "2 Wochen Schneeplausch". Es geht auch nicht um Gewinn. Klar holt man die Milliarde nicht wieder rein. Es geht um Investitionen, die dank dieser 2 Wochen gemacht werden. Es geht um die Zukunft von zahlreichen kleinen und grösseren Schneesportorten, die jedes Jahr ums Überleben kämpfen und um die Leute, die dort leben und arbeiten. Ich weiss nicht, ob es so positiv ausfallen wird aber man sollte die langfristigen Effekte - wirtschaftliche, wie auch politische - für Einzelne und für das Land als solches miteinbeziehen und eben nicht nur von "2 Wochen Schneeplausch" sprechen.
      0 12 Melden
    • Tepesch 13.03.2018 17:05
      Highlight @Taserface
      Ähm, warum dann eine Milliarde für Spiele verschwenden, wenn man dieses Geld direkt investieren kann? Ausserdem ist belegt, dass solche Spiele keinen langfristigen Effekt haben bzw. nachhaltig sind.
      5 0 Melden
    • reich&schön 13.03.2018 17:25
      Highlight Taserface, jene Schneesportorte die ums Überleben kämpfen haben grösstenteils seit Jahrzehnte zu wenig investiert und sind deshalb nicht mehr konkurrenzfähig. Ausserdem sind viele für die heutigen klimatischen Verhältnisse zu tief gelegen.
      Da nützen olympische Spiele herzlich wenig, zumal die Schneesportwettbewerbe kaum in solchen bedrohten Orten stattfinden würden.
      7 0 Melden
    • Makatitom 13.03.2018 17:50
      Highlight Interessieren die Schneesportorte meine Zukunft? Nein,im Gegenteil, das sind die, die immer die Demokratieabschaffer und Rechtsnationalisten von der $SVP wählen, warum sollte mich dann deren Zukunft interessieren? Hoffentlich kommt das vors Volk, und hoffentlich wird das noch höher abgelehnt als die Furzidee No-Billag
      3 5 Melden
    • Posersalami 13.03.2018 18:04
      Highlight Dann sollen wir also ein paar Skisportorte grosszügig allimentieren, weil sie es nicht alleine können?

      Da bin ich absolut dagegen.
      4 1 Melden

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