Schweiz

Andri Silberschmidt ist seit April 2016 Präsident der Jungfreisinnigen Schweiz. Bild: KEYSTONE

Er zwang Bundesrat Berset in die Knie: So tickt Andri Silberschmidt

Er ist Jungbanker, Gründer eines Lokals für Sushi-Burritos – und einer der grossen Gewinner der Renten-Abstimmung. So tickt der 23-jährige Chef der Jungfreisinnigen.

26.09.17, 08:10 26.09.17, 20:01

Als das Scheitern der Rentenreform feststand, fuhr er nach Hause, warf eine Wäsche in die Maschine, putzte die WG-Küche. So jedenfalls erzählt es Andri Silberschmidt, Chef der Jungfreisinnigen, am Tag danach. Kein Wort davon, dass er gerade den grössten Sieg seiner politischen Karriere eingefahren hatte.

«Ich sehe keinen Grund, euphorisch zu sein», wiederholt er, was er am Vortag schon mantraartig in die Mikrofone diktiert hatte. Schliesslich seien die Probleme der Altersvorsorge mit dem Nein an der Urne nicht gelöst.

Die Saat, die Silberschmidts Truppe in der Sommerhitze ausgebracht hatte, ging auf.

Mit seinen 23 Jahren beherrscht Silberschmidt das Spiel mit den Medien bereits meisterhaft. Den Ritterschlag erteilte ihm am Sonntag der neue SRF-Politologe Lukas Golder: Zur besten Sendezeit machte er die Jungfreisinnigen in seiner Abstimmungsanalyse für das Scheitern der Rentenreform verantwortlich. Sie hätten «ihre Sommerferien geopfert», um genau im richtigen Moment anzugreifen, konstatierte er.

Politologe Golder windet den Jungfreisinnigen ein Kränzchen. Video: streamable

Die Saat, die Silberschmidts Truppe in der Sommerhitze ausgebracht hatte, ging auf: Das Argument, wonach die Jungen zu viel für die Rentenreform bezahlten, war fortan aus keiner Debatte zum Thema mehr wegzudenken.

«Wir wussten, dass wir unsere Kampagne vor den grossen Komitees lancieren müssen, wenn wir gehört werden wollen», bekräftigt Silberschmidt im Gespräch mit watson. Also gingen die Jungfreisinnigen bereits im Mai auf die Strasse, verteilten Nuggis («damit auch unsere Kinder auch noch eine Rente bekommen») und Zuckerwatte («weil auch die Reform versucht, die über 45-Jährigen mit Zückerchen zu ködern»).

Die Bildsprache und das Auftreten der Partei verfingen. Selbst der «Tages-Anzeiger» zeigte sich vom Vibe der Jungpartei («so aufgekratzt und fröhlich und vibrierend») beeindruckt und attestierte ihr ein Formhoch.

Andri Silberschmidt selber investierte nach eigenen Angaben rund vier Stunden pro Tag in den Kampf gegen die Rentenreform. Neben seinem 90-Prozent-Job bei der Zürcher Kantonalbank. Und dem Pop-up-Store, den er im Frühsommer zusammen mit einem Kollegen an der Zürcher Europaallee eröffnet hat. Spezialität: «Sushi-Burritos» – ein Marketing-Gag, den die Medien dankbar aufnahmen.

«Was eher nicht drinliegt, ist, mir zu Hause Serien reinzuziehen. Zeit so unfruchtbar zu verbringen, ist aber ohnehin nicht mein Ding.»

Andri Silberschmidt

Dazu kommt das Master-Studium in Finanzmanagement, das Silberschmidt vor wenigen Wochen an einer Londoner Fernuniversität aufgenommen hat. Bleibt da noch Zeit für ein Privatleben? «Ja, durchaus», sagt Silberschmidt und lacht. Seine Freundin sehe er mehrmals pro Woche, auch Sport treibe er regelmässig. «Was eher nicht drinliegt, ist, mir zu Hause Serien reinzuziehen. Zeit so unfruchtbar zu verbringen, ist aber ohnehin nicht mein Ding.»

Wie aus dem Kiffer in Baggy Pants ein Musterlehrling im Anzug wurde

Der Ehrgeiz packte Silberschmidt im Alter von 15. Damals schmiss er das Gymnasium zugunsten einer Banker-Lehre hin. Und aus dem Kiffer mit Baggy Pants wurde ein Musterlehrling im Anzug. «Der Filialleiter hatte zu mir gesagt: Überleg dir mal, welchen Eindruck du machst, wenn du mit deinen langen Haaren vor dem Kundeneingang rauchst.» Das sei ein Schlüsselmoment für ihn gewesen.

Der zweite erfolgte, als er unter allen Lehrlingen auserkoren wurde, eine Rede an der 1.-August-Feier der Stadt Zürich zu halten. Er, der nach eigenen Angaben weder aus einem besonders politischen noch aus einem FDP-nahen Elternhaus stammt, machte sich intensiv Gedanken darüber, wie er sich die ideale Schweiz vorstellt. Und trug seine Ideen vor 3000 Menschen vor. Da wusste er: «Ich will in die Politik.»

So gründete er mit 18 die Jungfreisinnige Sektion im Bezirk Hinwil. Bereits im Jahr darauf übernahm er die Leitung der Zürcher Kantonalpartei, im April letzten Jahres dann wurde er Chef aller Jungfreisinnigen im Land.

«Andri ist ein hervorragender Verkäufer – und er überlässt nichts dem Zufall.»

Luzian Franzini, Co-Präsident Junge Grüne

Einer, der seither regelmässig die Klingen mit Silberschmidt kreuzt, ist Luzian Franzini, Co-Präsident der Jungen Grünen. Er sagt: «Andri ist ein hervorragender Verkäufer – und er überlässt nichts dem Zufall.» So habe er sich im Abstimmungskampf um die Rentenreform betont bodenständig gegeben und sein Studenten-Image gepflegt. «Wer ihm zuhörte, hätte fast vergessen können, dass er Fonds-Manager mit besten Kontakten in die Wirtschaftselite ist.»

So präsentierte sich Silberschmidt bei uns: Die Jungen Grünen gegen die Jungfreisinnigen

2m 9s

Die Jungen Grünen gegen die Jungfreisinnigen

Video: Angelina Graf

Tatsächlich war die Verwandlung auch äusserlich sichtbar. Sonst meist adrett in Hemd und Anzug unterwegs, tauchte Silberschmidt im Kampf gegen die Rentenreform immer öfter im schlichten schwarzen T-Shirt auf – in der «Arena» genauso wie in der «Tagesschau». Darauf angesprochen, meint er: «Ich verbringe meine Freizeit auch sonst nicht im Anzug.» Um nachzuschieben: Natürlich habe er sich beim Griff in den Kleiderschrank etwas überlegt.

Silberschmidt eilt am Abstimmungssonntag von Interview zu Interview – im T-Shirt. Bild: KEYSTONE

Eine Verschnaufpause gönnt sich Silberschmidt nach dem strapaziösen Abstimmungskampf nicht. Die nächsten Missionen warten bereits: Bis Ende Jahr sollen die Unterschriften für ein Referendum gegen das Geldspielgesetz beisammen sein. Auch für die No-Billag-Initiative engagieren sich die Jungfreisinnigen an vorderster Front.

Und dann ist da noch die eigene Politkarriere, die es voranzutreiben gilt. Nächstes Jahr lautet das Ziel Zürcher Gemeinderat, 2019 dann Nationalrat. Ein Journalist machte Silberschmidts Bundeshaus-Ambitionen am Abstimmungssonntag unautorisiert publik. «Damit hat er mir wohl keinen Gefallen getan», meint Silberschmidt trocken.

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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153Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Grundi72 27.09.2017 06:00
    Highlight Guter Mann! 💪🤘
    5 3 Melden
  • peterli90 27.09.2017 04:52
    Highlight Unglaublich, so viel Neid und Missgunst in diesem Forum. Ich mag Andri alles von Herzen gönnen!
    5 1 Melden
  • Spooky 27.09.2017 03:53
    Highlight Um im Leben auf irgendeinem Gebiet Erfolg zu haben, darf man nicht etwas mehr haben als andere Leute, sondern man muss etwas weniger haben.
    0 2 Melden
  • Max Havelaar 26.09.2017 14:25
    Highlight Jetzt muss das BGE wieder auf den Tisch kommen. Angesichts der Digitalisierung muss die Lebensgrundlage gewährleistet sein!
    46 19 Melden
    • derlange 26.09.2017 17:44
      Highlight Hör doch auf! BGE wurde abgelehnt vom Souverän!
      Andere Lösungen müssen präsentiert werden! Rentenalter 67 beispielsweise....
      21 42 Melden
    • peterli90 27.09.2017 04:53
      Highlight @hahelaar: You dreamer. Du weiSst schon, dass aktuell nur 3 % arbeitslos sind? Die Digitalisierung schafft auch neue stellen!
      1 2 Melden
  • Uroly 26.09.2017 14:19
    Highlight Ich hoffe, seine Freundin ist für ihn eine genug "fruchtbare" Angelegenheit.
    58 14 Melden
  • Wölfli beim Lamm 26.09.2017 13:16
    Highlight Andri arbeitet 90% als Fondsmanager bei der ZKB. Da liegt es nahe, dass er die AHV zu gunsten der privaten Pensionskassen schwächen will. Swisscanto Invest lässt grüssen. Nichts Schlechtes, aber in den Händen der Finanzindustrie. Die nächste Finanzkrise wird dann schlimmere Auswirkungen auf die Alterstenten haben, als alle 100jährigen Babyboomer zusammen.

    96 21 Melden
    • FrancoL 26.09.2017 14:25
      Highlight Nein sagen Sie sowas nicht, es sind die Babyboomer die die Renten der Jungen auffressen und vernichten, das wurde doch auch hier bei Watson so festgestellt und x mal untermauert. Es soll doch sinnvoll sein die AHV eher zu schwächen und dafür die bekanntlich anfälligen PKs zu stärken, das ist doch die Lösung für die Zukunft: weg von der AHV hinein ins ungewisse Finanzgeschäft, jeder soll für sich gucken das bringt der jungen Generation die Rentensicherheit.

      Oder am Ende doch nicht?
      41 11 Melden
  • neutrino 26.09.2017 13:00
    Highlight Ich schätze Watson - aber das ist jetzt wieder mal ein absoluter Witz. Ich habe Respekt vor dem was Silberschmidt leistet, aber er ist ein kleines Element von vielen, die dazu beigetragen haben, dass es ein Nein gab.

    Ich kenne auch diverse (vor allem junge) Personen, die Nein gesagt haben - niemand (ohne Übertreibung) davon aufgrund des Einflusses von Silberschmidt.

    84 9 Melden
  • amore 26.09.2017 12:57
    Highlight Ich dachte, die ideologischen neoliberalen FDPler seien langsam am Aussterben. Nach dem seinerzeitigen Mithelfen beim Aufbau des Bundesstaates haben sie ja spätestens seit den 70ern unserem Land mehr geschadet als genützt.
    52 27 Melden
  • Zarzis 26.09.2017 12:51
    Highlight Was?
    ich habe nicht mal mitbekommen das der überhaupt was zum Thema gesagt hat.
    Aber den Typ kenne ich.
    Kategorie: Der markt regelt alles! Selbstverantwortung über alles. Der Staat in der Badewanne Ersäufen und Gewinn ist das Geilste. Jeder der nicht sein leben nur dem maximiren des Gewinns Unterortnet, ist ein Linker Versager und soll selber schauen wo er bleibt.
    Regeln Verhindern Gewinne! Aber das Regeln auch vor Betrug durch Finanzhaie Schützen, sehen die nicht!
    Der Typ hat Leute Figuren wie Montgomery Burns als Vorbild. Lest mal seinen Kommentar zur UTSR3 oder Energiefragen als Beweis.
    106 24 Melden
  • Wölfli beim Lamm 26.09.2017 12:39
    Highlight Zwei Aspekte kommen zu kurz in der Dikussion: a)ALLE Versicherungen beruhen auf der Solidarität, nicht nur die Sozialversicherungen; b)der Kassenstand von AHV und BVG ist abhängig von der Konjunktur, von der Anzahl und der Höhe der Löhne, die bezahlt werden. Jetzt haben wir Hochkonjunktur. Die nächste Rezession wird ev. grössere Löcher in die Rentenkassen reissen als die Babyboomer es je könnten.
    22 4 Melden
  • öpfeli 26.09.2017 12:18
    Highlight Ein Unsymphat.
    87 24 Melden
  • c_meier 26.09.2017 12:08
    Highlight naja das Referendum wurde doch in der Westschweiz von ganz Links ergriffen (glaubs wegen dem höheren Frauen-Rentenalter) und nicht von Herrn Silberschmidt.
    Erst danach sprangen FDP+SVP+Wirtschaft+Arbeitgeber auf den Nein-Kurs auf.
    Ohne Referendum wäre ja nur eine Abstimmung nötig gewesen (oder täusche ich mich?)
    86 1 Melden
    • Schweizer Bünzli 26.09.2017 12:17
      Highlight Und das Frauen-Rentenalter gab offenbar auch den Ausschlag: 58 Prozent der Frauen haben Nein gestimmt.
      24 5 Melden
    • Juliet Bravo 26.09.2017 12:31
      Highlight Korrekt.
      Nur die MwSt. Abstimmung wäre zwingend gewesen.
      20 0 Melden
  • Silent Speaker サイレントスピーカー 26.09.2017 11:41
    Highlight Als Banker muss man den Menschen ins Gesicht lügen können.
    161 49 Melden
    • Candy Queen 26.09.2017 12:09
      Highlight Welch pauschalisierender Spruch. Mir scheint, du hast ein so richtig festgefahrenes Welt- und Menschenbild.
      55 89 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 26.09.2017 12:22
      Highlight Was ist dein Beruf nochmal?
      31 18 Melden
    • Lord_Mort 26.09.2017 12:30
      Highlight @Candy Queen. Naja, die Banker tun ja nicht gerade viel dafür, dass man ihnen moralisches und ethisches Handeln attestieren könnte.
      58 13 Melden
    • bobi 26.09.2017 12:45
      Highlight Begründung? Und was ist für dich ein Banker?

      Die Leute haben mittlerweile ein völlig falsches Bild von "Bankern". Ihre Aussage ist wahrscheinlich gleich wahr wie alle Schweizer sind steinreich...
      18 31 Melden
    • FrancoL 26.09.2017 12:59
      Highlight @Cabdy Queen; Finden Sie Pauschalisieren in Sachen Finanzwelt nicht so gut?
      Ich finde Pauschalisierungen grundsätzlich nicht gut, aber wenn eine Branche sich so Mühe gibt der Pauschalisierung gerecht zu werden wie die dies die Finanzbranche tut, dann ist das Pauschalisieren wohl gerechtfertigt.
      39 15 Melden
    • Wölfli beim Lamm 26.09.2017 13:18
      Highlight @Candy. Seit der Finanzkrise - und die nächste kommt bestimmt - haben viele Leute kein Vertrauen mehr in die Banker, vor allem nicht in die Fondsmanager.
      31 6 Melden
    • Candy Queen 26.09.2017 14:01
      Highlight Die Behauptung, Banker gemeinhin müssten anderen ins Gesicht lügen können, ist ungefähr gleich einzuordnen wie der Spruch, alle Ausländer seien kriminell.
      Es gab und gibt zweifelsohne u ehrliche Banker. Aber dass schamloses Lügen ein Berufsmerkmal sein soll, naja...
      24 18 Melden
    • bobi 26.09.2017 16:05
      Highlight @ silent Speaker: geben sie doch ein ein paar Beispiele für die zahlreichen Lügen (eines einfachen Bankers im Berufsalltag, keines eines Spitzenbankers aus der Zeitung).
      10 1 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 26.09.2017 16:56
      Highlight @bobi: Ich war ausreichend lange in einer Bank tätig. Ich weiss, wie es läuft. Dazu braucht es keinerlei Beispiele, zumal, wenn ich hier welche bringen würde, diese von dir nicht verifiziert werden könnten und du dann im gleichen Stil, wie du nun Beispiele einforderst, Beweise einfordern würdest. Das wiederum ginge zu weit, da ich Informationen an die Öffentlichkeit tragen müsste. Damit wird man mit dem Älterwerden vorsichtiger.
      Ich musste aufhören auf der Bank zu arbeiten, da ich diese Arbeit moralisch nicht mit meiner Lebensideologie vereinen kann. Ich kritisiere die gesamte Institution.
      21 12 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 26.09.2017 17:01
      Highlight Abgesehen davon, definiere doch trotzdem noch den "einfachen Banker". Ein Schalterangestellter? Das ist noch nicht wirklich ein Banker. Gehört aber zur gesamten Institution dazu.

      Anmerken will ich noch, dass es bei offiziellen Kriminellen auch heisst, mitgehangen, mitgefangen. Also wer den Bankern "Beihilfe" leistet und dafür noch Geld nimmt, ist auch ein Teil der zu kritisierenden Machenschaften.

      Ich habe eigentlich keine Lust, mich weiter dazu zu äussern. Mein Satz am Anfang steht und gilt. Zu diesem stehe ich.
      25 12 Melden
  • Gelöschter Benutzer 26.09.2017 11:35
    Highlight Silber wer? Der kleine scheint ein guter Banker zu sein.

    Aber bis zum erscheinen dieses Artikels hatte ich nie was von ihm gehört oder gelesen.
    59 18 Melden
    • Schweizer Bünzli 26.09.2017 12:08
      Highlight Guter Banker: vielleicht.

      Aber die Reform hat nicht er zu Fall gebracht. Es waren vor allem die Frauen, wie die Tamedia-Nachbefragung zeigt. Und die haben sich gewiss nicht von ihm und seinen Argumenten inspirieren lassen.
      64 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.09.2017 13:10
      Highlight Ja, das meinte ich ja auch. Ich habe auch ein Nein reingelegt, aber nicht seinetwegen - weil eben, bis vor 3 Stunden habe ich ihn gar nicht gekannt.
      6 1 Melden
  • N. Y. P. 26.09.2017 11:15
    Highlight Also, ein Bier gehe ich bestimmt nicht mit jemanden trinken, der Serien als unfruchtbar bezeichnet.
    Unfruchtbar !
    Goldmann Sachs wäre die richtige Adresse für diesen jungen Herrn.
    132 18 Melden
    • FrancoL 26.09.2017 12:13
      Highlight Du kannst es auch anders sehen, junge Finanzhaie gucken vielleicht keine Serien und das zurecht, denn SIE sind Teil einer Serie, Teil einer Blase.
      26 5 Melden
  • Dieter Widmer 26.09.2017 10:40
    Highlight Es ist wieder einmal mehr diese plumpe Vereinfachung, den Sieg (oder die Niederlage) bei einer Volksabstimmung einer Person oder einer kleinen Gruppe zuzuschreiben. Es war beileibe nicht der junge Silberschmidt, der Berset in die Knie zwang, sondern die erdrückende Mehrheit der Frauen und die linken welschen Gewerkschaften, die alle vermutlich noch nie etwas von Silberschmidt gehört haben.
    131 12 Melden
    • atomschlaf 26.09.2017 11:21
      Highlight ...motzt über plumpe Vereinfachung und liefert gleich seine eigene.

      Es war die unheilige Allianz zwischen welschen Gewerkschaften, einem Teil der Frauen, Ausbaugegnern und jungen Rechtsbürgerlichen wie Silberschmidt, die Vorlage zu Fall brachte.

      Wie ich schon vorher schrieb: Je komplexer eine Vorlage, desto mehr Angriffspunkte, desto eher gibt es unheilige Allianzen.
      Dazu kommt noch die Tendenz, bei komplexen Vorlagen, die man nicht wirklich versteht, Nein zu stimmen.
      43 24 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 26.09.2017 12:13
      Highlight Erkläre einem 1974 Geborenen doch, warum der 1973 Geborene 70 Franken pro Monat mehr bekommt. Bin gespannt.

      Dieses "Zückerchen" bzw. "bittere Pillchen" war wohl der Genickbruch dieser Abstimmung.
      12 12 Melden
    • Taebneged 26.09.2017 12:54
      Highlight Die nächste Vorlage wird sicher nicht einfacher. Wahrscheinlich teurer für alle. Alle? Nein, die Arbeitgeber werden wie immer geschont mit dem einfachen Argument? Ja was den wohl? Ich freue mich auf die roboterisierung im KV Umfeld. Die letzten Arbeitsplätze in der Industrie und die neuen Kaufschwachen Kunden.
      Hauptsache irgend ein Schnösel oder zwei, drei haben einen BR zu Fall gebracht.
      Die neue Lösung muss auf die Zukunft zugeschnitten sein.
      19 2 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 26.09.2017 17:06
      Highlight Es bestehen in dieser Hinsicht sowieso immer Interessenskonflikte. Es ist so oder so klar, dass der einzelne Arbeitnehmer der Verlierer sein wird. Die Frage ist, warum nicht entweder alle gleichermassen betroffen sein sollten? Die einen lockt man mit Zückerli, den andern macht man Angst. Die 70 Stutz waren ein Affront. Man hätte ab 1.1.2018 einfach alle mehr "bluten" (mehr Lohnabzüge halt) lassen müssen. Die einen eben etwas länger, die anderen etwas kürzer. Aber es hätten alle gleichermassen geblutet. Und hier wäre noch eine Abstufung möglich gewesen. Die, die Kürzerbluter etwas heftiger.
      2 7 Melden
  • seventhinkingsteps 26.09.2017 10:38
    Highlight «Was eher nicht drinliegt, ist, mir zu Hause Serien reinzuziehen. Zeit so unfruchtbar zu verbringen, ist aber ohnehin nicht mein Ding.»

    Oh Gott, man kann auch jeden Aspekt seines Lebens mit dem Gedankengang eines Finanzhais angehen. Die Religion der Effizienz...
    165 31 Melden
    • Hansdamp_f 26.09.2017 11:10
      Highlight Er wertet - wie Du auch. Beides ist unnötig aber legitim. Jeder soll tun und lassen, was er will, solange es niemandem schadet.
      43 22 Melden
  • pun 26.09.2017 10:30
    Highlight 58% der Frauen haben Nein gesagt, aber watson kürt einen Dude zum Abstimmungssieger. 😒
    127 29 Melden
    • Alnothur 26.09.2017 10:47
      Highlight Mimimimimi
      27 91 Melden
    • FrancoL 26.09.2017 10:53
      Highlight Wundert mich auch ein wenig.
      61 10 Melden
  • Adrian Bühlmann 26.09.2017 10:29
    Highlight Wie wir jetzt wissen, waren es die Frauen, welche gegen Rentenalter 64 sind. Das Thema Rentenalter 64 für Frauen ist nun für mindestens 10 Jahre erledigt.

    Die Frauen wollten Rentenalter 65 nicht, Andri & Co wollten die +70 Franken nicht. Beide haben erreicht, was sie wollten: Es bleibt beim Status quo.

    Ungelöst bleibt aber auch die Finanzierung. Es wird nun sogar noch prekärer, weil ab 1.1.2018 nun auch noch die 0.3% MwSt, welche für die AHV vorgesehen waren, weg sind.

    Der FDP-Plan-B mit der Erhöhung des Rentenalters für Frauen wird scheitern. Meine Empfehlung: Hände weg vom Rentenalter.
    55 28 Melden
    • FrancoL 26.09.2017 10:52
      Highlight Herrlich erfrischend die knappe aber mehr als richtige Analyse! danke.
      Darum wird heute wohl mit Notrecht für das Heraufsetzen des Frauen-Rentenalters geliebäugelt.
      33 16 Melden
    • Pokefan 26.09.2017 10:53
      Highlight NEIN!
      Jetzt schwinge ich mal als Mann die Genderkeule.
      28 14 Melden
    • 7immi 26.09.2017 10:56
      Highlight für mich ist nach wie vor schleierhaft, weshalb man die rentenalteranpassung (=gleichberechtigung) in diese abstimmung packen musste. gemäss gleichstellungsartikel müsste dies so oder so passieren. denn gleiche rechte heissen nunmal auch gleiche pflichten. ich empfehle jedem mann, sich mit 64 pensionieren zu lassen und sich auf gleichberechtigung zu berufen...
      48 16 Melden
    • atomschlaf 26.09.2017 11:23
      Highlight Die Angleichung des Rentenalters ist sachlich mehr als nur gerechtfertigt und längst überfällig.

      Ich bin überzeugt, dass eine Vorlage mit einer Angleichung und einer moderaten Beitrags- und/oder MWSt-Erhöhung mehrheitsfähig wäre.
      28 8 Melden
    • FrancoL 26.09.2017 11:54
      Highlight @Atomschlaf; Da bist Du wohl in der Minderheit, zumindest sehen es die Politiker so. Und ich persönlich glaube auch dass die Rentenalterangleichung nicht so klar wie viele hier im Netz glauben. Da fliessen noch viele Überlegungen hinein die "technisch" nicht zu fassen sind, sondern auf einer psychischen Ebene sich abspielen. Das sollte man nicht unterschätzen.
      16 9 Melden
    • Taebneged 26.09.2017 13:04
      Highlight Wenn gleiche Rechte wie Pflichten für Mann und Frau, dann sollten die Arbeitgeber mal die Aufgaben machen. Für gleiche Arbeit gleicher Lohn. Ausserdem bin ich dafür, dass Männer endlich Kinder bekommen sollten. So können die Frauen Militärdienst machen... Ist doch nicht so einfach... Aber irgendwo sollte man anfangen. Ich würde sagen beim Lohn. 😉 Dann könnte es bessere Angebote für Familien mit Kinder geben. So könnten beide irgendwie arbeiten oder sich mindestens abwechseln... Profitieren würden langfristig wieder die Firmen. Aber die Investition wollen sie nicht tragen. 🙄
      11 8 Melden
    • Toerpe Zwerg 26.09.2017 13:12
      Highlight Das Rentenalter ist überflüssig und kann abgeschafft werden.
      9 14 Melden
    • 7immi 26.09.2017 13:58
      Highlight @taebneged
      gleicher lohn bei gleicher arbeit ist bereits jetzt vorgeschrieben und kann eingeklagt werden, falls nicht umgesetzt (mir sind fälle bekannt, die diesen weg zurecht gingen und erfolg hatten.). dies ist also keine diskriminierung, da bereits jetzt illegal. beim rentenalter ist der unterschied respektive die diskriminierung legal und somit diskriminierend und falsch. gleich ist nunmal gleich und nicht gleich aber früher pensioniert. dann ists nicht mehr gleich, ganz einfach.
      11 5 Melden
    • FrancoL 26.09.2017 13:58
      Highlight @Toerpe Zwerg: mit der Flexibilisierung geht man in diese Richtung, doch es gibt gerade in den unteren Lohnklassen eine klare Mindestarbeitszeit in Jahren die es erst ermöglicht mit einer halb vernünftigen Rente sich pensionieren zu lassen. Das ist etwas vollmundig das Rentenalter überflüssig zu erklären. Es würde bei Deiner Annahme ohne eine Ausgleichspension für untere Schichten auch zu wesentlich höheren Pensionsalter kommen, fällt der Wandlungssatz in den nächsten Jahren noch auf 5% dann steigt das Pensionsalter für viele noch weiter. Doch wir haben je keine Arbeit für diese Menschen.
      8 1 Melden
    • Adrian Bühlmann 26.09.2017 14:09
      Highlight Andri hat dank den Frauen "gewonnen". Die Frauen haben auch gewonnen. Das Rentenalter bleibt nun bei 65. Der BVG-Umwandlungssatz bleibt nun auch bei 6.8%. Bravo Andri!
      4 4 Melden
    • piedone lo sbirro 26.09.2017 14:29
      Highlight @Toerpe Zwerg

      überflüssig sind einzig ihre kommentare.

      weshalb sind sie als tiefstverdiener der FDP beigetreten? hat man ihnen nicht gesagt, dass sich die FDP nur fürs volk der millionäre einsetzt?
      16 9 Melden
    • Toerpe Zwerg 26.09.2017 15:47
      Highlight Huch, muss ich nun die Ergänzungsleistungen zurückerstatten?
      6 8 Melden
  • Steven86 26.09.2017 10:21
    Highlight Wer ist dieser Silberschmidt ? noch nie der Name gehört, wie es aussieht hat man einfach den Namen gelöslet und gesagt er ist jetzt der Sieger. Es hat viele Einflüsse und Gegner gegeben, jetzt einfach jemand als Sieger darstellen ist schon ein wenig lächerlich.
    69 25 Melden
    • Alnothur 26.09.2017 10:48
      Highlight Es hilft, nicht nur die Überschrift, sondern auch den Artikel darunter zu lesen.
      19 34 Melden
    • Hansdamp_f 26.09.2017 11:11
      Highlight Die Medien leben von der Personalisierung. Es braucht immer ein Gesicht für eine knackige Geschichte.
      26 2 Melden
  • FrancoL 26.09.2017 10:11
    Highlight Bis zur Pensionierung des Andri werden wohl mehr als 4 zusätzliche Reformen nötig sein um auf die zukünftigen Szenarien richtig zu reagieren.
    Es wird auch von Andri (was mehr als enttäuschend ist) das Heute auf das Morgen hochgerechnet, als seien die jungen Generationen NICHT in der Lage auf die jeweils neuen Situation mit guten Reformen zu reagieren. Da fehlt mir der Mut zur Zukunft, geleitet vom Übermut heute schon zu wissen wie es morgen aussieht. Doch das Morgen könnte für Andri eine ganz andere Richtung einnehmen als die die er heute aufskizziert!
    43 16 Melden
  • zialo 26.09.2017 10:03
    Highlight Er wurde zum Gesicht einer unehrlichen Kampagne und konnte nicht viel falsch machen neben der schwachen Petra Gössin. Ihm fehlt es noch an Erfahrung und Profil, aber da besteht im Gegensatz zur Chefin ja noch Hoffnung.
    25 35 Melden
    • Toerpe Zwerg 26.09.2017 13:13
      Highlight Petra wer?
      5 11 Melden
  • Asmodeus 26.09.2017 10:03
    Highlight Bin ich der Einzige dem es bei dem Kerl eiskalt den Rücken runter läuft?
    138 45 Melden
    • FrancoL 26.09.2017 10:21
      Highlight Nein Du triffst ca. meine Einschätzung.
      78 24 Melden
    • seventhinkingsteps 26.09.2017 10:38
      Highlight Nein, der Typ ist ein Roboter.
      58 13 Melden
    • Genital Motors 26.09.2017 11:10
      Highlight @Asmodeus
      warum ?
      12 29 Melden
    • rodman 26.09.2017 11:15
      Highlight Warum denn? Weil er ambitionierter ist als du und ich und daher mehr selbstdisziplin aufweist? Solche personen gibts von rechts bis links und das ist gut so.
      28 49 Melden
    • Bijouxly 26.09.2017 11:30
      Highlight Mir nicht. Im Gegenteil: Finde es beeindruckend, sich unentgeltlich so in eine Sache zu lehnen. Bräuchte mehr solche Personen, die ihre Freizeit nicht mit Nörgeln verbringen, sondern Dinge anpacken, egal welcher politischen Gesinnung!
      27 25 Melden
    • seventhinkingsteps 26.09.2017 11:38
      Highlight Weil er krankhaft versucht jeden Aspekt seines Lebens auf Effizienz und Profit zu trimmen. Das kann man von mir aus auch ambitioniert nennen. Nur sollte bei Ambitionen auch eine Leidenschaft dabei sein, was ich bei diesem Typen leider bei bestem Willen nicht spüre.
      43 12 Melden
    • Wölfli beim Lamm 26.09.2017 12:19
      Highlight @rodman. Nein. Weil er für die neoliberale soziale Kälte steht. Weil er seine Kampagna auf einem unehrlichen Argument aufgebaut hat.
      19 6 Melden
    • Bijouxly 26.09.2017 13:08
      Highlight Leben und leben lassen, meine Lieben. Er hat niemandem einen Vorwurf gemacht, der nicht so ist wie er.
      6 6 Melden
    • Toerpe Zwerg 26.09.2017 13:13
      Highlight Weshalb denn @ asmodeus?
      2 10 Melden
    • Tikvaw 26.09.2017 13:18
      Highlight @Genital Motors:
      Ich kann nur von meinem Eindruck reden:
      Für mich wirkt er als würde er für seine "Ziele" über Leichen gehen. Koste es was es wolle und ohne Blick zurück auf die Schneise die er hinterlässt.
      11 3 Melden
    • Freddie 26.09.2017 13:29
      Highlight Das ist doch eine leidenschaft. Andere bauen nun teslas. Es sieht so aus, als er viel zeit in etwas investiert, was er aus leidenschaft macht.
      1 4 Melden
    • Asmodeus 26.09.2017 13:32
      Highlight Er ist viel zu aalglatt. Jeder Aspekt auf Effizienz getrimmt. Jedes Interview genau geplant. Jedes Wort kalkuliert.

      Dieser Typ schreit "American Psycho" in meinem Hinterkopf.

      Jung
      Charismatisch
      Gefährlich
      14 7 Melden
    • Asmodeus 26.09.2017 13:58
      Highlight Da meine Antwort eventuell nicht freigeschaltet wurde.

      Weil er auf mich genau wie er wirkt.

      11 3 Melden
    • Genital Motors 26.09.2017 14:40
      Highlight Neid???
      7 13 Melden
    • Asmodeus 26.09.2017 15:12
      Highlight Dein Weltbild muss verdammt klein und eng sein, wenn Du bei gesundem Misstrauen direkt von Neid ausgehst.
      9 7 Melden
    • Bijouxly 26.09.2017 15:21
      Highlight Finde euren Neid echt ein bisschen schäbig, sorry.
      8 12 Melden
    • rodman 26.09.2017 15:21
      Highlight Hauptsache, 23-jährige Personen, die sich mit Argumenten politisch engagieren, zu verunglimpfen. So stelle ich mir soziale Wärme vor...
      7 11 Melden
    • Genital Motors 26.09.2017 21:25
      Highlight Du nennst ihn aalglatt und dir läuft es kalt den rücken runter... das ist gesundes misstrauen..??
      4 3 Melden
  • piedone lo sbirro 26.09.2017 10:02
    Highlight diese sonntagsliberalen krawattenbubis von der goldküste mit PKZ im hintergrund müssen sich halt auch etwas profilieren - da schon die mutterpartei völlig orientierungslos herumeiert und so genial liberale ideen hat, wie dem bürger das einkaufen über der grenze zu verbieten.

    er widerspiegelt die FDP - in elitärer, selbsbezogener klub, der fanatisch geld und gewinn anbetet.

    um wirklich frei zu sein, muss er sich erst von seiner ideologie der freiheit befreien.
    107 43 Melden
    • FrancoL 26.09.2017 10:25
      Highlight Diese Ideologie wird er nimmer los, aber auch bei ihm wachsen die Bäume nicht in den Himmel und er wird genau dann wirklich von einem Sieg reden können wenn die nächste Reform ein Wurf wird, wenn nicht ist er nichts mehr als ein einfacher Verzögerer. Sollte wie heute morgen in der Presse angedeutet tatsächlich Notrecht angewendet werden, zB beim Rentenalter der Frauen, dann kann man ihn gut auch als Mitinitiand eines Demokratieabbaus bezeichnen.
      38 12 Melden
    • mrcharliebrown 26.09.2017 11:04
      Highlight Was soll das Gepoltere, Piedone?

      Silberschmidt wuchs meines Wissens in Hinwil auf, nicht an der Goldküste.

      Den Einkaufstourismus wollten SVP und CVP einschränken, beileibe nicht die FDP, im Gegenteil. Diese Partei steht im Grundsatz für einen offenen Warenverkehr, prinizipiell ohne Einschränkungen (behaften Sie mich jetzt bitte nicht auf einzelne Personen, es geht um den Grundsatz).

      Und der Satz "um wirklich frei zu sein, muss er sich erst von seiner ideologie der freiheit befreien"... Hä?
      21 15 Melden
    • seventhinkingsteps 26.09.2017 11:39
      Highlight Die FDP steht in erster Linie für Steuergeschenke und Waffenexporte
      28 9 Melden
    • piedone lo sbirro 26.09.2017 12:02
      Highlight die FDP stand an vorderster front als es während der finanzkrise darum ging, die privaten schulden der aktionäre und obligationäre in öffentliche staatsschulden umzuwandeln.

      auf drängen von UBS/CS und co. haben viele einen großen teil ihrer pensionskassengelder in lehman brothers-papiere gesteckt und bei der finanzkrise alles verloren - die CEO's haben gleichzeitig millionenboni kassiert, sich vom staat retten lassen, und dazu die verluste und bussen von den steuern abgesetzt!

      https://www.infosperber.ch/Artikel/Gesellschaft/UBS-schropft-Pensionskassen-auf-Kosten-der-Rentner
      26 9 Melden
    • simiimi 26.09.2017 12:43
      Highlight @piedo der Staat hat jeden einzelnen Steuerfranken, den er zur Rettung der UBS bereitstelle, züruckbekommen, und zwar mit Zins! Aber eben, die Fakten eignen sich halt nicht gut für linke Polterei
      7 12 Melden
    • Wölfli beim Lamm 26.09.2017 13:22
      Highlight Es gibt ja immer noch Leute, die stur behaupten, die Finanzkrise habe die Allgemeinheit keinen Rappen gekostet! Eine blanke Lüge und das Volch für dumm verkauft.
      10 4 Melden
    • mrcharliebrown 26.09.2017 13:25
      Highlight 1. Inwiefern hängt dieses erneute verallgemeinernde Herumgepoltere mit dem Artikel zu tun?

      2. Die Finanzspritzen und für die Grossbanken und gleichzeitigen Millionengehältern der höheren Kader waren zweifellos eine Frechheit. Schlussallerends muss man aber beachten, dass eine Mehrheit des Parlaments und der Bundesrat dafür war, nicht nur die FDP. Ausserdem nähmen mich deine klugen Alternativen wunder.

      3. Wer einen grossen Teil seiner Altersvorsorge in Sachen investiert, in die er keine Ahnung hat, trägt m.E. eine Mitschuld. Das entschuldigt nicht die Banken, aber deine Sicht ist einseitig.
      3 7 Melden
    • piedone lo sbirro 26.09.2017 14:00
      Highlight die wirtschaftspartei FDP will sonntags das rentenalter erhöhen um dann am darauffolgenden montag die ü50 aus kostengründen mit jüngeren (ausländern) zu ersetzen.

      https://insideparadeplatz.ch/2016/10/04/schweiz-will-rente-67-banken-entlassen-mit-50/

      9 4 Melden
    • FrancoL 26.09.2017 14:05
      Highlight @simiini; Schön alles umschifft, alles auf die Rettungsgelder relativiert. Sie sind offensichtlich kein Kenner der Materie sonst wüssten Sie dass der Vertrauensverlust und die x-Kehrwendungen der Banken seit der Finanzkrise den einfachen Bürger ganz schön was gekostet haben. Das hat nichts mit links oder rechts zu tun sondern mit einer nüchternen Betrachtung zB der Bewertungen der Liegenschaften seit der Finanzkrise. Ausserdem hat die Finanzwelt kaum etwas gelernt und kommt schon wieder mit dem innigen Wunsch nach Deregulierung daher. Wenn Banken wackeln dann verliert der einfach Bürger.
      7 2 Melden
    • piedone lo sbirro 26.09.2017 14:09
      Highlight die USR II war ein raubzug gegen die AHV.

      statt 200'000 AHV-pflichtigen lohn, kann sich heute ein unternehmer die hälfte davon als steuerbefreite dividende auszahlen. seither werden millionen AHV-befreit ausbezahlt.
      die USR-II-befürworter waren die gleichen leute, die gegen die rentenreform waren.

      wie kann ein volk so töricht sein, und seiner eigenen vorsorge die mittel entziehen?

      ohne die zuwanderung wäre die AHV übrigens schon lange auf dem sterbebett.

      FDP merz und der milliarden-schaden:
      https://tageswoche.ch/politik/merz-und-der-milliarden-schaden/

      zufrieden FDP-mrcharliebrown?
      11 5 Melden
  • FrancoL 26.09.2017 09:59
    Highlight «Andri ist ein hervorragender Verkäufer – und er überlässt nichts dem Zufall.»
    Ober er wirklich nichts dem Zufall überlassen hat?
    Wenn ich die heutige Morgenpresse lese in der die Möglichkeit Notrecht einzusetzen für das Anheben des Frauenalters ins Spiel gebracht wird, dann muss ich sagen, da hat der Jungfreisinnige doch etliches dem Zufall überlassen, zB dem Zufall ob man nun Teile einer Abstimmung plötzlich mit Notrecht umsetzen will. Ein Hoch auf das Zulassen von Zufall ähnlichen Gefahren durch Politiker mit dem Notrecht.
    Dieser Wink mit dem Notrecht kommt einer Erpressung gleich.
    39 20 Melden
    • simiimi 26.09.2017 12:46
      Highlight Es wird diskutiert, Notrecht anzuwenden um die bereits bestehende AHV Finanzierung über 0.3 MwSt Prozente zu verlängern. Es geht also darum, den Status Quo aufrecht zu erhalten und nicht darum,eine Reform am Volk vorbeizuschmuggeln.
      1 1 Melden
    • FrancoL 26.09.2017 16:29
      Highlight Soso das ist nicht am Volk vorbei geschmuggelt? Wenn man die Rentenaltererhöhung bei den Frauen und die MwSt eventuell per Notrecht aktiviert? Waren das nicht gerade Bestandteile die in der Reform enthalten waren oder täusche ich mich da?
      0 1 Melden
  • Tropfnase 26.09.2017 09:55
    Highlight Also er wars, ganz alleine, toll
    67 8 Melden
    • Schweizer Bünzli 26.09.2017 10:47
      Highlight Ja, mit Hilfe vielleicht noch der Frauen, die die Vorlage, aus anderen (seinen aber diametral entgegengesetzten!) Gründen, zu 58 Prozent abgelehnt haben.
      28 0 Melden
  • Madison Pierce 26.09.2017 09:38
    Highlight Respekt vor den Leistungen von Andri Silberschmidt, der Mann hat Energie und Fleiss.

    Aber ich finde es immer heikel, wenn man nach Abstimmungen "Sieger" kürt. Man hat die Leute ja nicht gefragt, weshalb sie dagegen waren.

    Mündige Bürger informieren sich selbst und machen nicht einfach, was die Damen und Herren auf den Plakaten empfehlen.
    46 14 Melden
    • FrancoL 26.09.2017 10:20
      Highlight Ein Sieger wäre zudem jemand der nicht ein Spiel verschiebt sondern mit einem richtigen Sieg vom Feld geht, also eine Lösung anzubieten hat. "Verschieben" ist keine a priori gute Lösung, sie wird es nur wenn die verschobene Partie eine bessere Lösung bringt. Heute Morgen konnte man schon mit dem ins Spiel bringen von Notrecht einen kleinen Ausblick auf mögliche neue Lösungen herleiten, ob diese so viel besser wird?
      24 10 Melden
    • Schweizer Bünzli 26.09.2017 10:49
      Highlight Energie und Fleiss, vielleicht. Aber es waren gemäss Tamedia-Nachbefragung vor allem die Frauen, die die meisten Nein-Stimmen eingelegt haben. Er schmückt sich nun mit den Lorbeeren anderer.
      16 1 Melden
  • Cachesito 26.09.2017 09:29
    Highlight Und jetzt zählt mir dieser Bubi dann die fehlende AHV? Wenn es dann noch eine gibt!
    40 28 Melden
  • Str ant (Darkling) 26.09.2017 09:17
    Highlight Gut das er sich für sich für no-billag einsetzt
    31 71 Melden
  • Markus Kappeler 26.09.2017 09:09
    Highlight Die AHV Revision wurde wegen den welschen Linken und den Medien, die einen Keil zwischen Jung und Alt trieben, abgelehnt. Wobei die Medien mehrheitlich auch links gerichtet sind. Meines Wissens wurde das Referendum von den Linksextremen ergriffen. Diese Blödheit und Geldgier der Linken wird sich zu einem Flächenbrand ausweiten....wer hat gezündelt?
    23 81 Melden
    • Schweizer Bünzli 26.09.2017 09:35
      Highlight Die Medien sind zwar mehrheitlich rechts. Und das Referendum wurde von Konsumentenschützern, den Jungsozialisten und der Partei der Arbeit ergriffen. Diese sind per Definition nicht Linksextrem. Die Geldgier ist zudem bei der FDP (und auch bei der SVP) anzusiedeln. Finanziell profitiert von der Reform hätten denn auch nur die Versicherungen und Pensionskassen, die sicher nicht links sind. Und zwar dank der Senkung des Umwandlungssatzes, was ein bürgerliches Anliegen ist. Die AHV, für die sich die Linken einsetzen, profitiert gar nicht, weil sie keine Gewinne macht.
      38 13 Melden
    • Keinsozi 26.09.2017 09:44
      Highlight Ja da muss ich Ihnen recht geben! Die sollten eigentlich für denn Mittelstand die Kohlen aus dem Feuer holen aber das machen Sie schon lange nicht mehr, diese habe in ihren Kreisen eine eigene Intustrie aufgebaut. Bezahlen muss dann für die Wertschöpfung in diesem Land das arbeitenden Volk.
      14 9 Melden
    • Makatitom 26.09.2017 09:46
      Highlight Das Referendum wurde von der $SVP und der FDP ergriffen, schon sehr linksextrem, momou
      23 16 Melden
    • FrancoL 26.09.2017 09:48
      Highlight Einfach: ein Riesen Quatsch was Sie da schreiben, mit Geldgier meine Sie wohl die 70CHF, doch dann haben Sie eine mehr als schiefe Optik!
      21 8 Melden
    • Schweizer Bünzli 26.09.2017 10:26
      Highlight Zudem wären diese 70 Franken ja nicht einfach den Linken zugute gekommen, sondern uns allen. Von Gier kann also keine Rede sein. Die Gewinne aus der Senkung des Umwandlungssatzes, einem Anliegen der Rechten, wären vor allem den Versicherungsgesellschaften zugute gekommen, und die sind nicht mit den Linken verbandelt, garantiert nicht.

      Und noch einmal: Das Referendum wurde nicht von SVP und FDP ergriffen. Sondern von Konsumentenschützern und Linksaussen.
      27 4 Melden
  • Stibbs 26.09.2017 08:59
    Highlight Andri Silberschmidt war nicht der einzige, der Berset in die Knie zwang. Nicht nur die Jungen haben die Reform verworfen, sondern auch, und noch ein bisschen deutlicher, die Frauen, wie die Auswertung der Tamedia-Nachbefragung zeigt. Zudem waren die Frauen viel zahlreicher an der Urne als die Jungen. Genau genommen hätten es die Jungen alleine gar nicht geschafft. Und wer hat die Frauen mobilisiert? Sicher nicht Andri Silberschmidt von den Jungfreisinnigen.
    82 11 Melden
    • Schweizer Bünzli 26.09.2017 09:43
      Highlight Dafür darf sich nun Andri Silberschmidt mit den Lorbeeren derer schmücken, die die Arbeit für ihn geleistet haben.
      27 6 Melden
  • The Origin Gra 26.09.2017 08:52
    Highlight Hat er den auch Mehrheitsfähige Lösungen im Ärmel?
    113 17 Melden
    • dan2016 26.09.2017 09:00
      Highlight nein, aber er hat mitgeholfen, dass bis zu einer mehrheitsfähigen Lösung die Jungen noch viel starker geschröpft werden.
      60 26 Melden
    • DerTaran 26.09.2017 09:20
      Highlight Kann er das alleine schaffen? Der abgelehnte Vorschlag war ja auch nicht mehrheitsfähig.
      20 15 Melden
    • Toerpe Zwerg 26.09.2017 09:27
      Highlight Politiker sollten sich von Überzeugungen und nicht von der Mehrheitsfähigkeit ihrer Positionen leiten lassen.

      Mehrheitsfähige Lösungen ergeben sich dann aus Kräftemessen dieser Überzeugungen.
      47 10 Melden
    • demokrit 26.09.2017 09:47
      Highlight Bist du das oben (ohne Brille)?
      7 3 Melden
    • FrancoL 26.09.2017 09:53
      Highlight @Toerpe Zwerg, ob man mit einem Sieg in der Ueberzeugungsmeisterschaft-Runde wirklich die Meisterschaft gewinnt wage ich mehr als zu bezweifeln.
      Und es war nicht einmal ein Sieg, es war ein Vertragen, so wie wenn ein Fussballpiel verschoben wird. Ein Sieg wäre es gewesen wenn ein Gegenvorschlag bestanden hätte, der dann auch besser sein müsste als die Vorlage.
      Sehe ich mir die Morgenpresse an und das Aufkommen der Möglichkeit des Notrechts für das Anheben des Frauenalterns ja dann sehe nicht sehr viel von einem Sieg am Wochenende, dann sehe ich ein Bröckeln der demokratischen Prinzipien.
      16 6 Melden
    • atomschlaf 26.09.2017 09:56
      Highlight Ich sehe nicht, wieso die ohnehin längst überfällige Angleichung des Rentenalters und eine moderate Erhöhung der MWSt oder der AHV-Beiträge nicht mehrheitsfähig sein sollten.

      Die Vorlage war a) überladen und b) fühlten sich viele (mich inkl.) mit dem 70-Franken-Placebo für massive Einbussen beim BVG für dumm verkauft.
      19 12 Melden
    • FrancoL 26.09.2017 10:15
      Highlight @Atomschlaf; Wenn dies so einfach Mehrheit fähig wäre, hätte man diese schon lange aufgegleist. Die Interpretation des 70CHF-Pflästerli zeigt einmal mehr dass man nicht von sich auf die anderen schliessen sollte. Die Vorlage ging Bach ab, weil total unterschiedliche Gründe für ein Nein sich aufsummierten, das heisst aber noch lange nicht, dass es bei der nächsten Abstimmung auch so sein wird. "unheilige" Allianzen haben das Merkmal sich kaum zu wiederholen.
      12 9 Melden
    • atomschlaf 26.09.2017 10:22
      Highlight Richtig Franco, aber je komplexer eine Vorlage ist, desto mehr Angriffspunkte bietet sie und desto wahrscheinlicher ist es, dass sich unheilige Allianzen bilden.
      14 4 Melden
    • Schweizer Bünzli 26.09.2017 10:28
      Highlight @Atomschlaf

      Lies doch bitte die Tamedia-Nachbefragung. Es waren, nebst den Jungen, die aber nicht so zahlreich waren, vor allem die Frauen, die die Reform bachab geschickt haben. Und warum wohl?
      10 8 Melden
    • Toerpe Zwerg 26.09.2017 10:30
      Highlight Dazu sage ich gar nichts @ FrancoL. Ich sage bloss, dass Politiker ihre Überzeugungen und nicht Mehrheiten vertreten sollen und dass Mehrheiten in einem Prozess entstehen.
      7 4 Melden
    • Schweizer Bünzli 26.09.2017 10:31
      Highlight @FrancoL

      Total unterschiedliche Gründe für ein Nein. Stimmt sicher. Aber die Männer hätten die Reform immerhin angenommen. Die Frauen haben sie abgelehnt, wegen dem Rentenalter wahrscheinlich. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Frauen gegen die anderen Punkte der Reform waren, wenn diese doch von den Männern, wenn auch widerwillig, geschluckt wurden.
      11 4 Melden
    • Toerpe Zwerg 26.09.2017 10:31
      Highlight @demokrit, meinst Du mich?
      3 5 Melden
    • atomschlaf 26.09.2017 10:35
      Highlight Bünzli, ja aber bei einer solchen Vorlage hätte es den Widerstand aus dem rechtsbürgerlichen Lager vermutlich nicht gegeben und dann hätte es wohl gereicht. Der Entscheid ist ja eher knapp ausgefallen.

      Mit der reinen Erhöhung des Frauenrentenalters hätte man nur die extreme Linke und den egoistischen Teil der Frauen gegen sich. Eine solche Abstimmung wäre zu zu gewinnen gewesen.
      Mit dem zusätzlichen Ausbau der AHV hatte man zusätzlich noch rechte Gegner, die keine Ausbauvorlage wollten. Damit hat's eben nicht mehr gereicht.
      5 7 Melden
    • demokrit 26.09.2017 10:37
      Highlight @Toerpe: Ja.
      4 1 Melden
    • FrancoL 26.09.2017 10:42
      Highlight @Toerpe Zwerg; Du solltest Dich einem vom Gedanken lösen dass Politiker nicht aus Überzeugung handeln! Wie eine Überzeugung entsteht ist nicht zu geisseln, sondern sie ist als freie Ueberzeugungsbildung zu betrachten, sollte ja gerade einem Liberalen klar sein.
      9 5 Melden
    • FrancoL 26.09.2017 10:46
      Highlight @Richtig Schweizer Bünzli! und das wissen auch die Politiker, darum sind sie im Dilemma, denn sie wissen dass das Frauenverhalten ca das gleiche bleibt und wenn sie die 70 CHF noch streichen wird die Ablehnung der Frauen noch ein bisschen steigen, also ein rechtes Risiko da vor das Volk zu treten.
      8 4 Melden
    • Toerpe Zwerg 26.09.2017 11:28
      Highlight Die Jungparteien würden mich nicht mehr nehmen @Demokrit ... Mein Profilbild ist von einer berühmten und von mir für ihr Werk hoch geschätzten Persönlichkeit.
      3 6 Melden
    • FrancoL 26.09.2017 12:05
      Highlight @Toerpe Zwerg; Und wer ist diese Persönlichkeit, denn das Foto erinnert mich stark an den jungen Student Roger Köppel, nur das Grinsen fehlt.
      10 3 Melden
    • Toerpe Zwerg 26.09.2017 12:42
      Highlight Ich muss doch sehr bitten!
      1 0 Melden
    • The Origin Gra 26.09.2017 13:38
      Highlight Das ist doch das Bild eines berühmten Dichters... Wie hiess der nochmal? *Grübel*
      0 2 Melden
    • demokrit 26.09.2017 16:11
      Highlight Es ist Aldous Huxley.
      3 0 Melden
  • Wölfli beim Lamm 26.09.2017 08:27
    Highlight Wieviel Geld der Andri wohl schon in AHV und Pensionskasse eingezahlt hat? wahrscheinlich wenig bis nichts, nur schon auf Grund des Alters. Und posaunte doch mit geschwellter Brust ins Land hinaus, dass die Alten ihm und all den andern Jungen die Rente stehlen, die er sich selber erst in mehr als 40 Jahren verdient haben wird. Er soll uns mal mitteilen, wieviele 100 Millionen Franken der AHV-Kasse z.B. durch die Unternehmenssteuerreform II (Dank an FdP-Alt-BR Merz) Jahr für Jahr entgehen. Bald werden sich die meisten Rentner wohl kein Bü-Bü-Bündnerfleisch mehr leisten können.
    96 48 Melden
    • 7immi 26.09.2017 09:21
      Highlight @wölfli
      und wie wars bei dir, als du jung warst? hattest du schon viel eingezahlt? auch nicht, oder? also was soll diese stimmungsmache? man ist ab 18 volljährig und darf abstimmen und politisieren, genauso wie es ein 80-jähriger darf. ihn geht die sache genau gleich viel an wie alle anderen schweizer stimmberechtigten. er wird ausserdem zu der generation gehören, die die babyboomer finanzieren müssen...
      72 18 Melden
    • Eagle21 26.09.2017 09:22
      Highlight D.H Deiner Meinung nach sollten sich Junge möglichst aus der politischen Diskussion raushalten, weil sie aufgrund ihrer fehlenden Lebenserfahrung sowieso nichts zu sagen haben? Finde Andri super; gerade beim Thema AHV brauchen die Jungen tatsächlich eine kräftige Stimme, von der Demografie her sind wir nämlich in der Unterzahl.
      32 21 Melden
    • DerTaran 26.09.2017 09:24
      Highlight Es geht nicht ums Geld, mit Geld allein lässt sich die AHV nicht sanieren.
      3 27 Melden
    • Markus Kappeler 26.09.2017 09:31
      Highlight @7immi, wie bitte? Der Typ will eben genau nicht die Babyboomer finanzieren, sonst hätte er ja gesagt und nicht noch gegen die Reform angekämpft. Du hast so ganz nebenbei das Wessen der AHV entdeckt, du bezahlst jetzt, damit du im Alter von den Jungen das gleiche erwarten kannst.
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    • Schweizer Bünzli 26.09.2017 09:38
      Highlight @DerTaran

      Wenn nicht mit Geld, wie gedenkst Du die AHV denn zu sanieren?

      Gute Ideen sind sehr hilfreich und werden nach dem Nein zur Erhöhung der MWST bald bitter nötig sein.
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    • atomschlaf 26.09.2017 09:57
      Highlight @DerTaran: Womit willst Du die AHV denn sonst sanieren? Beten?
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    • FrancoL 26.09.2017 10:06
      Highlight @Ich muss teilweise Wölfli teilweise zustimmen. Was der Jungfreisinnige immer ausblendet ist die Tatsache dass man nicht die nächsten 40 jähre mit der Reform "klären" wollte sondern einen viel kürzeren Zeitraum. Bis zur Pensionierung des Andri werden wohl mehr als 4 zusätzliche Reformen nötig sein um auf die zukünftigen Szenarien reagieren zu können. ES wird auch von Andri (was mehr als enttäuschend ist) das heute auf das Morgen hochgerechnet, als seien die jungen Generationen NICHT in der Lage auf die jeweils neuen Situation mit guten Reformen zu reagieren. Da fehlt mir der Mut zur Zukunft.
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    • DerTaran 26.09.2017 10:13
      Highlight Längere Lebensarbeitszeit, alles andere wird nicht funktionieren, denn vom Geld allein wir niemand gepflegt es braucht immer noch jemanden der bereit ist für das Geld auch zu arbeiten. Ansonsten führt mehr Geld nur zu höheren Preisen, die dann vermeintlich mit noch mehr Geld kompensiere werden müssen.
      Da es aber viele Berufe gibt, die man mit 65 körperlich nicht mehr machen kann, muss man hier flexibel sein. Da 50 plus Arbeitnehmer schwerer zu vermitteln sind, mussen hier Einstellungshemmnisse abgebauen werden (weg mit den höhere Beitragszahlungen).
      Eine einfache Lösung wird es nicht geben.
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    • DerTaran 26.09.2017 10:18
      Highlight Und ja, gerade Besserverdienende, die im Alter noch besser verdienen sollten mit ihren 2-5 Jahren mehr nicht höhere Bezüge erwirtschaften, sondern die quersubventionieren, die dazu nicht fähig sind.
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    • 7immi 26.09.2017 10:41
      Highlight @kappeler
      durch das umlageverfahren wird er so oder so für die babyboomer bezahlen müssen. das hat nichts mit dieser reform zu tun sondern ist der grundsatz der AHV. es scheint, als hättest du das wesen noch nicht so ganz entdeckt...
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    • Wölfli beim Lamm 26.09.2017 11:50
      Highlight @7immi. Ich hatte mit 25 auch noch nicht viel eingezahlt in die Rentenkassen. ABER: Ich bin ja auch nicht rumgerannt im ganzen Land und hab behauptet, meine Grosseltern würden meine Rente auffressen! Das ist der grosse Unterschied.
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    • FrancoL 26.09.2017 12:08
      Highlight @Wölfli; Danke!
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    • 7immi 26.09.2017 13:31
      Highlight @wölfli
      also dürfen nur die mitbestimmen, die schon viel eingezahlt haben? sinn einer demokratie ist es doch, dass alle die gleichen rechte und pflichten haben. wenn mir etwas missfällt, darf ich dagegen vorgehen, ob ich betroffen bin oder nicht, ob ich etwas beigetragen habe oder nicht. sonst sollten eigentlich auch nur noch leute abstimmen dürfen, die viele steuern zahlen? wäre auch nicht richtig, oder? frauen stimmen auch über die dienstpflicht ab, obwohl sie nicht betroffen sind. das ist demokratie.
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    • Wölfli beim Lamm 26.09.2017 13:44
      Highlight @7immi. Ich respektiere ihren Standpunkt. Nat. soll Andri so politisieren wies ihm gefällt. Ich hab einfach kein Vertrauen in die FDP die zusammen mit der SVP seit 25 Jahren Sozialabbau betreibt und mit Steuersenkungen dafür sorgt, dass die Reichen immer reicher werden. Am schlimmsten find ich diese schleichende Entsolidarisierung in unsrrer neoliberalen Gesellschaft.
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    • 7immi 26.09.2017 14:02
      Highlight @wölfli
      es ist egal, in wen du oder ich verrtrauen haben. er darf das und ende gelände. dabei ist egal, ob für fdp, svp, sp, grüne oder welchen ideologischen zirkus auch immer. es ist ihm überlassen. und es ist auch egal, für welches thema er sich einsetzt.
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    • Wölfli beim Lamm 26.09.2017 15:12
      Highlight @7immi. Ich muss Ihnen voll und ganz Recht geben. Schuld ist nicht der Andri, der darf das natürlich wie sie schon schrieben. Schuld ist das Volk, das sich von ihm ködern liess mit unzulässigen Argumenten und hartherzigem Seniorenbashing! Sie sind wohl aus dem selben Edelholz geschnitzt wie der Andri. Gratuliere.
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    • 7immi 26.09.2017 17:34
      Highlight @wölfli
      ich kritisiere dein "jungenbashing", das auf einer systembedingten tatsache beruht (er hat wenig eingezahlt, da er erst wenig einzahlen konnte). scheinbar hast du auch noch was gegen die fdp, darfst du natürlich, könntest einfach dazu stehen. eine gleich alte person der sp hätte wohl deine golle unterstützung.
      du betreibst also jungenbashing (oder fdp bashing?) und verurteilst dabei seniorenbashing? was man nicht alles darf, wenn man sich selbst auf der richtigen politischen seite sieht...
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  • Dageka 26.09.2017 08:26
    Highlight In diesem Artikel kommt er gut weg. Freut mich für ihn. Als ich ihn jedoch vor zwei oder drei Jahren an einer Podiumsdiskussion gesehen habe, machte er mir den Eindruck, dass er bloss ein Firmensprachrohr ohne Meinung ist.
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    • seventhinkingsteps 26.09.2017 10:40
      Highlight Natürlich. Und spätestens wenn er in der Mutterpartei ist ist die Ideologie so festgefahren dass keine Hoffnung mehr besteht.
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    • Hansdamp_f 26.09.2017 11:14
      Highlight Also war er da 20 oder 21. Nimmt mich wunder, wie Du in diesem Alter aufgetreten bist. Maulen ist immer einfach, da bist Du vorne dabei.
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Ganz ohne Plastiksäckli: In Zürich öffnet der erste Zero-Waste-Laden der Deutschschweiz

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