Sport
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National League, 8. Runde

Servette – ZSC Lions 3:2 n.P. (0:0,0:1,2:1,0:0)

Le joueur zurichois, Chris Baltisberger, droite, a la lutte pour le puck avec le joueur genevois, Juraj Simek, gauche, lors du match du championnat suisse de hockey sur glace de National League, entre le Geneve Servette HC et le ZSC Lions, ce jeudi 28 septembre 2017 a la patinoire des Vernets a Geneve. (PPR/Martial Trezzini)

Chris Baltisberger verteidigt die Scheibe gegen Genfs Juraj Simek. Bild: PPR

Bitterer Spielausgang bei Servette: Die ZSC Lions geben Zwei-Tore-Führung aus der Hand

Die ZSC Lions haben die drei Punkte virtuell schon auf ihrem Konto gutgeschrieben, da kommt plötzlich alles anders. Nach einem 0:2-Rückstand setzt sich der Gegner aus Genf doch noch mit 3:2 nach Penaltyschiessen durch.

28.09.17, 22:46 29.09.17, 07:56


Servette – ZSC Lions 3:2 n.P.

– Nachdem Fredrik Pettersson in der 54. Minute kurz nach Ablauf einer Strafe gegen Servette mit seinem sechsten Saisontor in der National League das 2:0 für die Lions gelungen war, schien die Partie vorentschieden zu sein. Kevin Romy verkürzte jedoch nur 56 Sekunden später zum 1:2. 28 Sekunden danach musste ZSC-Verteidiger Kevin Klein nach einem Bandencheck vorzeitig unter die Dusche, ein Entscheid, der durchaus zu diskutieren gibt. Verteidiger Goran Bezina nutzte die fünf Minuten dauernde Überzahl mit seinem ersten Meisterschaftstreffer in der laufenden Spielzeit zum Ausgleich (58.).

– In der 62. Minute vergab Romy mit einem verschossenen Penalty die grosse Chance, den Genfer Sieg schon früher perfekt zu machen. Dass sich das nicht rächte, lag an Romain Loeffel, Henrik Tömmernes und Nathan Gerbe, die ihre Penaltys im Shootout allesamt verwerteten. Für die Lions war einzig Drew Shore erfolgreich.

Deceptions des joueur zurichois, lors du match du championnat suisse de hockey sur glace de National League, entre le Geneve Servette HC et le ZSC Lions, ce jeudi 28 septembre 2017 a la patinoire des Vernets a Geneve. (KEYSTONE/Martial Trezzini)

Frustrierte Zürcher nach der nächsten Niederlage. Bild: KEYSTONE

– Servette bezwang den ZSC erstmals nach fünf Niederlagen. In der vergangenen Spielzeit waren beide Duelle in Genf ebenfalls in die Overtime gegangen, wobei der ZSC zweimal das bessere Ende behielt. Trotz des Sieges konnten die Genfer Spieler nicht kaschieren, dass sie nach 16 Jahren unter der Leitung des entmachteten Chris McSorley noch Zeit benötigen, um sich an das System von Woodcroft zu gewöhnen.

– Nach ausgeglichenen ersten 20 Minuten gehörte das Mitteldrittel klar dem ZSC. Mehr als das 1:0 durch Kevin Klein (28.) schaute allerdings nicht heraus. Der kanadische Verteidiger war bereits zum vierten Mal im Dress der Lions erfolgreich. Das ist insofern erstaunlich, als Klein in der NHL mit 42 Toren in 700 Partien alles andere als treffsicher war. (sda)

Das Telegramm

Genève-Servette – ZSC Lions 3:2 (0:0, 0:1, 2:1, 0:0) n.P. 5604 Zuschauer. - SR Dipietro/Massy, Fluri/Rebetez.
Tore: 28. Klein (Suter, Pettersson) 0:1. 54. (53:56) Pettersson (Nilsson, Chris Baltisberger) 0:2. 55. (54:52) Romy 1:2. 58. Bezina (Jeremy Wick, Mercier/Ausschluss Klein) 2:2. - Penaltyschiessen: Loeffel 1:0, Chris Baltisberger -; Almond -, Shore 1:1; Tömmernes 2:1, Romajn Wick -; Gerbe 3:1, Pettersson -.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 3mal 2 plus 5 Minuten (Klein) plus Spieldauer (Klein) gegen die ZSC Lions. - PostFinance-Topskorer: Simek; Nilsson.
Genève-Servette: Descloux; Petschenig, Tömmernes; Fransson, Bezina; Loeffel, Mercier; Jacquemet; Simek, Richard, Spaling; Gerbe, Romy, Riat; Jeremy Wick, Almond, Rod; Traber, Hasani, Impose; Holdener.
ZSC Lions: Flüeler; Klein, Geering; Blindenbacher, Phil Baltisberger; Karrer, Marti; Sutter, Guerra; Pettersson, Suter, Nilsson; Kenins, Schäppi, Roman Wick; Künzle, Shore, Pestoni; Chris Baltisberger, Sjögren, Prassl.
Bemerkungen: Genève-Servette ohne Bays, Douay und Rubin. ZSC Lions ohne Herzog, Seger und Hinterkircher (alle verletzt). - 62. Romy verschiesst Penalty. (sda)

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Brikne, 20.7.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • Tobiwankenobi [ZH] 29.09.2017 09:45
    Highlight Das darf ja nicht wahr sein!
    4 0 Melden
  • MARC AUREL 29.09.2017 09:34
    Highlight Die Lions haben viel arbeit vor sich... so eine Führung sollte man als Spitzenteam kurz vor Schluss nicht preisgeben! Hingegen kann es nicht schaden wenn sie mal während der Quali untendurch müssen anstatt im Spaziergang Modus die Quali zu gewinnen. Dies könnte ihnen anfangs PO dienen.
    7 0 Melden

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Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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