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National League, Playoffs, Viertelfinals

Bern – Servette 5:2 (0:1,2:0,3:1). Stand 4:1

Biel – Davos 4:2 (2:0,2:2,0:0). Stand 3:2.

Lugano – Fribourg 5:3 (1:2,3:1,1:0). Stand 4:1.

Zug – ZSC Lions 2:3nV (1:0,0:2,1:0). Stand 1:4.


Abstiegsrunde, 4. Runde:

Ambri – SCL Tigers 2:5 (1:0,1:2,0:3)

Kloten – Lausanne 2:7 (0:3,1:1,1:3)

Berns Simon Moser, links, und Goalie Leonardo Genoni feiern ihren Sieg im fuenften Eishockey Playoff-Viertelfinalspiel der National League zwischen dem SC Bern und dem HC Genf Servette, am Dienstag, 20. Maerz 2018, in der PostFinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Feiern Berns Halbfinal-Einzug: Simon Moser und Goalie Leonardo Genoni. Bild: KEYSTONE

Bern, Lugano und die ZSC Lions im Halbfinal – Biel fehlt noch ein Sieg

Nach 28 Jahren steht der EHC Biel wieder einmal vor dem Halbfinal-Einzug – nach dem dritten Sieg gegen Davos fehlt nur noch ein Erfolg dazu. Die anderen drei Halbfinalisten stehen bereits fest: Meister Bern, der HC Lugano und die ZSC Lions.

20.03.18, 23:19 20.03.18, 23:32


SC Bern – Servette Genf 5:2 (Stand 4:1)

» Der Liveticker zum Nachlesen

– Der SC Bern reagiert in der Serie gegen Genève-Servette auf die Niederlage in Genf und zieht mit einem letztlich klaren 5:2-Erfolg und 4:1 Siegen in die Halbfinals ein. Im ersten Heimspiel hatte der SCB die Entscheidung bereits im ersten Abschnitt herbeigeführt, im zweiten Heimspiel im zweiten Drittel und im dritten Heimspiel schliesslich in den letzten 20 Minuten. Mark Arcobello (42.) und in doppelter Überzahl Gaëtan Haas (44.) sorgten mit ihren Treffern für den entscheidenden 4:1-Vorsprung.

– So deutlich das Resultat am Ende ausfiel, so ausgeglichen war die Partie in den ersten 40 Minuten. Bern startete zwar druckvoll; bereits nach 21 Sekunden prallte ein Schuss von Andrew Ebbett vom Pfosten zurück. Doch es war Servette, dass wie bereits am Samstag durch Jeremy Wick in Führung ging (9.). Erstmals aber gewann am Ende nicht jenes Team, das den ersten Treffer erzielt hatte.

Geneve-Servette's forward Jeremy Wick, left, celebrates his goal with teammates forward Stephane Da Costa, of France, right, after scoring the 2:0, during the fourth leg of the playoffs quarterfinals game of National League Swiss Championship between Geneve-Servette HC and SC Bern, at the ice stadium Les Vernets, in Geneva, Switzerland, Saturday, March 17, 2018. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Wick (links) bejubelt mit Da Costa die letzte Genfer Führung in dieser Saison. Bild: KEYSTONE

– Servette stand dem zweiten Treffer nahe, es war aber Bern, das im Mittelabschnitt die Partie durch die ersten Playoff-Treffer von Marc Kämpf (22.) und Thomas Rüfenacht (34.) drehte. Auf den Berner Doppelschlag zu Beginn des letzten Drittels vermochten die Genfer schliesslich nicht mehr zu reagieren. Letztlich fehlten dem Team von Trainer Craig Woodcroft die Mittel, um den Titelverteidiger über die gesamte Serie ernsthaft herauszufordern. Immerhin reagierte es in den letzten beiden Partien auf die zuvor schlechten Auftritte.

– Bern auf der anderen Seite zog wie im Vorjahr gegen Biel wieder in fünf Partien in die zweite Playoff-Runde ein und entschied auch die sechste Playoff-Serie gegen Genf für sich. Die erste Hürde auf dem Weg zur erfolgreichen Titelverteidigung überstand der souveräne Qualifikationssieger mit einem imponierenden Verhältnis von 23:9 Toren.

Die Highlights des Spiels. Video: YouTube/MySports

EHC Biel – HC Davos 4:2 (Stand 3:2)

– Dem EHC Biel, dem grossen Überraschungs-Team der Saison, fehlt bloss noch ein Sieg zur ersten Halbfinalqualifikation seit 28 Jahren. Die Bieler führen nach dem 4:2-Heimsieg gegen Davos in der Serie mit 3:2 Siegen. Der HC Davos schlug sich in Spiel 5 schon früh selber. Nach 26 Minuten führte Biel 3:0.

– Zwei der drei Gegentreffer kassierte Davos unmittelbar nach Ablauf von Strafen. 33 Strafminuten leistete sich das Team von Arno Del Curto in den ersten 23 Spielminuten. Gregory Sciaroni wurde schon vor der ersten Pause nach einem Crosscheck unter die Dusche geschickt. Die Konzentration fehlte allenthalben. Eine Strafe kassierte der HC Davos wegen zuvieler Spieler auf dem Eis, als er schon in Unterzahl spielte. Enzo Corvi leistete sich nach fünf Minuten in der Angriffszone ein Beinstellen gegen Biels Goalie Jonas Hiller. Dieser Ausschluss ermöglichte dem EHC Biel zwei Minuten später das 1:0.

Biels Toni Rajala, Mitte, jubelt nach dem vierten Bieler Tor, im fuenften Eishockey Playoff-Viertelfinalspiel der National League zwischen dem HC Biel und dem HC Davos, am Dienstag, 20. Maerz 2018, in der Tissot Arena in Biel. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Topskorer Rajala strahlt: Soeben hat er seinen Hattrick komplettiert. Bild: KEYSTONE

– Aber natürlich triumphierte Biel nicht nur, weil sich die Davoser zu viele Undiszipliniertheiten leisteten. Der EHCB überzeugte auf der ganzen Linie. Die Seeländer können mit vier Sturmlinien Druck aufbauen, derweil bei Davos fast nur die Linie mit Anton Rödin, Enzo Corvi und Robert Kousal überzeugte. Rödin ermöglichte aber auch mit einem katastrophalen Fehlpass das zweite Bieler Tor.

– Bei den Seeländern ragte aus dem Kollektiv der 26-jährige Finne Toni Rajala heraus. Er skorte seinen ersten Hattrick in zwei Jahren in der Schweiz. Rajala erzielte die Goals zum 1:0, 2:0 und 4:0. Zwei Tore bereitete Marc-Antoine Pouliot vor, der zu vier der fünf Playoff-Tore Rajalas schon assistierte. Ausserdem traf Fabian Lüthi für Biel. Für den HC Davos erzielten Magnus Nygren (1:3) und Chris Egli (2:4) die Tore.

Rajalas drei Tore im Video.

– Eine Hauptrolle spielte auch Biels Coach Antti Törmänen. Als Davos in der 37. Minute durch Broc Little das vermeintliche Anschlusstor zum 2:3 erzielte, das Davos nochmals zurück in Geschäft hätte bringen können, liess Törmänen mit einer erfolgreichen Coach's Challenge (wegen eines vorausgegangenen Offsides) dieses Tor annullieren. Zwei Minuten später gelang Rajala das 4:1.

Die Highlights des Spiels. Video: YouTube/MySports

HC Lugano – HC Fribourg-Gottéron 5:3 (Stand 4:1)

– Lugano zieht mit 4:1 Siegen gegen Fribourg-Gottéron in die Playoff-Halbfinals ein. Dank einem starken Powerplay und zwei Treffern von Gregory Hofmann gewannen die Tessiner ein turbulentes fünftes Viertelfinal-Spiel mit 5:3.

– Lanciert worden war die Serie in Spiel 1 mit einem Hattrick von Hofmann, beendet wurde sie mit einem Doppelpack desselben Spielers. Der 25-jährige Stürmer brachte Lugano in der 38. Minute im Powerplay zuerst in Führung, 48 Sekunden vor dem Ende setzte er mit einem Schuss ins leere Tor den Schlusspunkt – im Spiel wie auch in der Serie.

LuganoÕs player Gregory Hofmann celebrates the 4-3 goal during the fifth match of the quarterfinal of National League Swiss Championship 2017/18 between HC Lugano and HC Fribourg-Gotteron, at the ice stadium Resega in Lugano, Switzerland, Tuesday, March 20, 2018. (KEYSTONE/Ti-Press/Gabriele Putzu)

Hofmann zelebriert den wegweisenden Treffer zur 4:3-Führung Luganos. Bild: TI-PRESS

– Nach 40 turbulenten Minuten, in denen Fribourg die Partie vorübergehend (zum 2:1) drehte, besass Gottéron im letzten Abschnitt zu wenig Kraft, um die Partie noch einmal zu drehen. Nebst Hofmann sorgte in diesem Vergleich vor allem das Powerplay der Tessiner für die Differenz: Vor dem 4:3 hatte das Team von Trainer Greg Ireland bereits das 1:0 (5.) und das 3:2 (31.) in Überzahl geschossen.

Die Highlights des Spiels. Video: YouTube/MySports

– Begonnen hatte die Partie mit einem umstrittenen Führungstreffer von Lugano. Zuerst überprüften die Schiedsrichter, ob der Schuss von Jani Lajunen die Linie überquert hatte. Und nachdem sie den Treffer gegeben hatten, monierte Fribourgs Trainer Mark French mit einer Coaches Challenge ein vorangegangenes Offside. Die Linienrichter hatten einen mindestens ebenso heiklen Entscheid zu fällen wie zuvor die Headschiedsrichter. Doch das Tor zählte – und am Ende fehlte French das Timeout, mit dem er womöglich noch etwas hätte bewirken können.

Fribourgs Sportchef Christian Dubé, der im Hintergrund schreit, ist mit den Refs nicht wirklich zufrieden.

EV Zug – ZSC Lions 2:3 n.V. (Stand 1:4)

– Der Qualifikationszweite scheitert bereits im Viertelfinal: Die ZSC Lions gewannen in Zug dank eines Overtime-Tors durch Reto Schäppi 3:2 und in der Serie 4:1. Nach 9:58 Minuten der Verlängerung traf Schäppi nach einem Pass von Marco Miranda genau in die Torecke.

Matchwinner Reto Schäppi mit seinem Tor in der Verlängerung.

– Die ZSC Lions hätten die Halbfinalqualifikation bereits in der regulären Spielzeit perfekt machen können. Im (vermeintlichen) Schlussabschnitt verpassten Fabrice Herzog und Pius Suter zwei erstklassige Chancen auf das 3:1, stattdessen glich Nolan Diem gut fünf Minuten vor Schluss mit einem abgelenkten Schuss zum 2:2 aus. Unverdient war die temporäre Verlängerung der Saison für die Zuger nicht, die Overtime stellte die logische Konsequenz zweier ziemlich ebenbürtiger Teams dar.

– Einen ersten Nackenschlag hatten die Zentralschweizer am Ende des Mitteldrittels wegstecken müssen. In der 40. Minute machten Chris Baltisberger in Überzahl und Herzog aus der 1:0-Führung der Zuger innerhalb von 20 Sekunden ein 1:2. Den Sieg vergab der Qualifikationszweite insbesondere im Powerplay. Dreimal hatten sie im Mitteldrittel die glänzende Chance, den Vorsprung auf ein etwas beruhigenderes 2:0 auszubauen. Mit einem Mann mehr agierten die Zuger aber zu statisch und behäbig. Und bei den Chancen, die sich ergaben, schossen sie zu unpräzis. Selbst in 42 Sekunden doppelter Überzahl resultierte nichts Zählbares.

Der Zuger Carl Klingberg, mitte, scheitert an der Zuercher Verteidugung im fuenften Eishockey Playoff-Viertelfinalspiel der National League zwischen dem EV Zug und den ZSC Lions, am Dienstag, 20. Maerz 2018, in der Bossard Arena in Zug. (KEYSTONE/Flueeler)

Mit vereinten Kräften verhindern die ZSC-Spieler einen Gegentreffer. Bild: KEYSTONE

– Die Strafe, die stattdessen zum Zürcher Ausgleich führte, kam zudem auf sehr dumme Art zustande Ausgerechnet der Routinier Timo Helbling spielte den Puck unbedrängt über die Bande. Der Sieg der ZSC Lions war aber letztlich verdient.

Die Telegramme

Bern - Genève-Servette 5:2 (0:1, 2:0, 3:1)
15'921 Zuschauer. - Koch/Wehrli, Altmann/Kaderli.
Tore: 9. Wick (Rod, Da Costa) 0:1. 22. Kämpf 1:1. 35. Rüfenacht (Pyörälä, Noreau) 2:1. 42. Arcobello (Moser, Rüfenacht) 3:1. 44. Haas (Ebbett, Arcobello/Ausschlüsse Rubin, Fransson) 4:1. 54. Krueger (Kämpf, Haas) 5:1. 55. Rod 5:2.
Strafen: je 3xmal 2 Minuten.
Bern: Genoni; Noreau, Gerber; Untersander, Blum; Andersson, Krueger; Kamerzin; Bodenmann, Ebbett, Pyörälä; Rüfenacht, Arcobello, Moser; Kämpf, Haas, Scherwey; Berger, Hischier, Randegger; Meyer.
Genève-Servette: Mayer; Jacquemet, Tömmernes; Vukovic, Fransson; Loeffel, Bezina; Antonietti, Petschenig; Wick, Da Costa, Forget; Riat, Romy, Rod; Douay, Richard, Simek; Traber, Rubin, Hasani.
Bemerkungen: Bern ohne Raymond (verletzt), Aaltonen, Burren, Wolf und Heim (alle überzählig), Genève-Servette ohne Keränen, Spaling, Almond, Descloux, Mercier und Schweri (alle verletzt), Küng, Heinimann, Holdener und Grossniklaus (alle überzählig). Pfostenschuss Ebbett (0:21). Timeouts Genève-Servette (57:45) und Bern (59:01). Genève-Servette von 56:36 bis 57:45 und ab 57:50 ohne Torhüter.

Biel - Davos 4:2 (2:0, 2:2, 0:0)
6521 Zuschauer (ausverkauft). - SR Stricker/Urban, Fluri/Gnemmi.
Tore: 8. Rajala (Pouliot) 1:0. 17. Rajala 2:0. 26. Fabian Lüthi 3:0. 34. Nygren (Du Bois/Ausschluss Schmutz) 3:1. 40. (39:09) Rajala (Pouliot, Pedretti) 4:1. 40. (39:41) Egli (Nygren, Weder) 4:2. 
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Biel, 7mal 2 plus 5 Minuten (Sciaroni) plus Spieldauer (Sciaroni) gegen Davos.
Biel: Hiller; Jecker, Forster; Kreis, Fey; Lofquist, Steiner; Dufner; Pedretti, Pouliot, Rajala; Tschantré, Fuchs, Earl; Neuenschwander, Diem, Fabian Lüthi; Schmutz, Sutter, Wetzel; Joggi.
Davos: Senn; Nygren, Barandin; Du Bois, Buchli; Heldner, Jung; Paschoud; Rödin, Corvi, Kousal; Marc Wieser, Jäger, Little; Sciaroni, Walser, Egli; Simion, Weder, Eggenberger; Jörg.
Bemerkungen: Biel ohne Maurer (gesperrt), Valentin Lüthi (verletzt) und Micflikier (überzähliger Ausländer), Davos ohne Ambühl, Kessler, Lindgren, Schneeberger, Dino Wieser (alle verletzt). - Timeout Davos (58:42).

Zug - ZSC Lions 2:3 (1:0, 0:2, 1:0, 0:1) n.V.
7200 Zuschauer (ausverkauft). - SR Eichmann/Tscherrig, Borga/Stuber.
Tore: 17. Lammer (McIntyre) 1:0. 40. (39:19) Chris Baltisberger (Geering, Suter/Ausschluss Helbling) 1:1. 40. (39:39) Herzog (Kenins) 1:2. 55. Diem (Senteler) 2:2. 70. (69:58) Schäppi (Miranda) 2:3.
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Zug, 8mal 2 Minuten gegen ZSC.
Zug: Stephan; Helbling, Grossmann; Diaz, Geisser; Schlumpf, Leeger; Alatalo; Lammer, Roe, Stalberg; Klingberg, McIntyre, Suri; Martschini, Diem, Senteler; Zehnder, Kast, Schnyder.
ZSC Lions: Flüeler; Klein, Phil Baltisberger; Sutter, Geering; Berni, Guerra; Seger; Pettersson, Shore, Korpikoski; Chris Baltisberger, Schäppi, Herzog; Wick, Suter, Kenins; Künzle, Prassl, Miranda.
Bemerkungen: Zug ohne Morant (verletzt) und Holden (überzähliger Ausländer), ZSC Lions ohne Blindenbacher, Nilsson, Sjögren, Marti (alle verletzt), Pelletier und Vey (überzählige Ausländer).

Lugano - Fribourg-Gottéron 5:3 (1:2, 3:1, 1:0)
6089 Zuschauer. - Hebeisen/Mollard, Progin/Wüst.
Tore: 5. Lajunen (Ausschluss Tristan Vauclair) 1:0. 8. Sprunger (Holös) 1:1. 17. Birner (Maret) 1:2. 25. Sannitz (Johnston) 2:2. 31. Julien Vauclair (Sannitz/Ausschluss Bykow) 3:2. 33. Rossi (Cervenka/Ausschluss Ulmer) 3:3. 38. Hofmann (Lapierre, Sanguinetti/Ausschlüsse Romanenghi; Rossi, Rivera) 4:3. 60. (59:12) Hofmann 5:3 (ins leere Tor).
Strafen: je 8mal 2 Minuten.
Lugano: Merzlikins; Furrer, Johnston; Riva, Sanguinetti; Ulmer, Wellinger; Julien Vauclair; Hofmann, Lajunen, Lapierre; Fazzini, Cunti, Bertaggia; Walker, Sannitz, Reuille; Vedova, Morini, Romanenghi; Sorin.
Fribourg-Gottéron: Brust; Kienzle, Chavaillaz; Glauser, Stalder; Schilt, Maret; Holös; Sprunger, Cervenka, Birner; Rossi, Bykow, Mottet; Fritsche, Schmutz, Marchon; Neuenschwander, Meunier, Tristan Vauclair; Rivera.
Bemerkungen: Lugano ohne Brunner, Bürgler, Chiesa (alle verletzt), Etem, Klasen, Ronchetti, Fontana und Sartori (alle überzählig), Fribourg-Gottéron ohne Slater, Abplanalp, Rathgeb (alle verletzt) und Chiquet (überzählig). Lajunen verletzt ausgeschieden (39.). Timeout Fribourg-Gottéron (5./Coaches Challenge). Fribourg-Gottéron von 58:09 bis 59:12 und ab 59:20 ohne Torhüter. (sda)

Abstiegsrunde

– In der Abstiegsrunde, in der alle Entscheidungen gefallen sind, kamen Lausanne in Kloten (7:2) und die SCL Tigers in Ambri (5:2) zu klaren Siegen. Ambri-Piotta (11.) und Kloten (12.), die sich ab nächster Woche im Abstiegs-Playoff gegenüber stehen, bemühten sich nicht gross um Punkte.

Die Fans des EHC Kloten bekunden ihren Unmut ueber die gezeigte Leistung ihres Teams im vierten Eishockey Spiel der Platzierungsrunde der National League zwischen dem EHC Kloten und Lausanne HC am Dienstag, 20. Maerz 2018, in Kloten. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Klare Message der Kloten-Fans an ihre Spieler: «Hei cho, eis at Ohre und denn ohni Znacht is Bett.» Bild: KEYSTONE

– Ambri führte zwar gegen die Tigers bis zur 33. Minute mit 2:0, gab danach aber die Partie binnen zehn Minuten aus der Hand. Lausanne führte in Kloten schon nach 19 Minuten mit 3:0. Cristobal Huet, der ebenso wie Captain John Gobbi und Florian Conz nach dieser Saison seine Karriere beendet, gelangt wohl nur noch am Samstag im Lausannes letztem Heimspiel gegen Langnau zum Einsatz. (ram/sda)

Die Telegramme

Kloten - Lausanne 2:7 (0:3, 1:1, 1:3)
3571 Zuschauer. - SR Boverio/DiPietro, Abegglen/Rebetez.
Tore: 11. Schelling (Eigenmann) 0:1. 16. Pesonen (Frattin) 0:2. 19. Antonietti (Ausschluss Vermin!) 0:3. 26. Schlagenhauf (Praplan, Hollenstein) 1:3. 36. Frattin (Pesonen) 1:4. 49. Pesonen 1:5. 52. Vermin (Frattin) 1:6. 53. Trachsler (Kparghai) 2:6. 53. In-Albon (Zangger, Schelling) 2:7.
Strafen: je 3mal 2 Minuten.
Kloten: Boltshauser; Back, Kparghai; Stoop, Ramholt; Kellenberger, Bieber; Harlacher, Bäckman; Obrist, Trachsler, Marchon; Grassi, Schlagenhauf, Spiller; Praplan, Santala, Hollenstein; Bozon, Sallinen, Abbott.
Lausanne: Zurkirchen; Gobbi, Gernat; Frick, Genazzi; Nodari, Fischer; Schelling, Eigenmann; Frattin, Vermin, Pesonen; Ryser, Froidevaux, Herren; Zangger, Miéville, In-Albon; Antonietti, Conz, Kneubuehler.
Bemerkungen: Kloten ohne Egli (krank) und Poulin (überzähliger Ausländer), Lausanne ohne Jeffrey (krank), Borlat, Danielsson, Junland, Stepanek, Truttmann und Walsky (alle verletzt). - Santala für 500 NLA-Spiele geehrt. NLA-Debüt von Spiller (Kloten) und Boverio (Schiedsrichter).

Ambri-Piotta - SCL Tigers 2:5 (1:0, 1:2, 0:3)
2169 Zuschauer. - SR Massy/Weber, Bürgi/Küng.
Tore: 13. Kubalik (Lhotak, Taffe) 1:0. 26. Lhotak (Kubalik) 2:0. 33. Weibel (Gyger, Blaser) 2:1. 37. Albrecht (Nils Berger, Andersons) 2:2. 44. Elo (Gagnon) 2:3. 57. Peter (Weibel, Gerber) 2:4. 60. (59:55) Blaser (Ausschlüsse Trisconi; Huguenin) 2:5 (ins leere Tor).
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 5mal 2 Minuten gegen SCL Tigers.
Ambri-Piotta: Conz; Zgraggen, Gautschi; Ngoy, Jelovac; Moor, Dotti; Collenberg; Sterchi, Emmerton, Zwerger; Lhotak, Taffe, Kubalik; Incir, Goi, Lauper; Trisconi, Monnet, Mazzolini; Berthon.
SCL Tigers: Ciaccio; Zryd, Randegger; Huguenin, Blaser; Lardi, Erni; Elo, Gagnon, Dostoinow; Pascal Berger, Johansson, Gustafsson; Andersons, Albrecht, Nils Berger; Gerber, Peter, Gyger; Weibel.
Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Fora, Guggisberg, Müller, Stucki (alle verletzt), D'Agostini, Karjunen und Plastino, SCL Tigers ohne Himelfarb (alle überzählige Ausländer), Kuonen, Seydoux (beide krank), Barker, Erkinjuntti, Neukom, Nüssli, Punnenovs, Stettler und Thuresson (alle verletzt). - Kubalik verschiesst Penalty (6.). - Timeout Ambri-Piotta (59:25). (sda)

Diese Eishockey-Legenden sind im Triple-Gold-Club

Ein bisschen Eis gehört in fast jeden guten Cocktail

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28.01.2009: Die Zürcher Löwen krönen sich zu Europas Eishockey-Königen

04.01.1987: Als nach der grössten Prügelei aller Zeiten die Lichter ausgingen und ein Spiel die Eishockey-Welt veränderte

19.10.1996: Del Curto klärt seine Spieler auf: «Zum Schiri nüma ‹Fuck you› sägä, äs git zwei Minuta, hä!»

14.05.2008: Philippe Furrer schiesst das kurioseste Eigentor der Schweizer Hockey-Geschichte

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31.03.2009: Nie haben wir uns mehr über ein Tor gegen die Schweizer Nati gefreut als bei Omarks Penalty-Trick

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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19
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19Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Warumdennnicht? 21.03.2018 00:59
    Highlight Wieso wurde das Tor von Herzog nicht gegeben?
    So eine Frechheit, da nicht mal das Video anzuschauen.
    19 4 Melden
    • chnobli1896 21.03.2018 06:49
      Highlight Darf man bei Torhüterbehinderung (was (zu spät) gepfiffen wurde) überhaupt das Video konsultieren?
      Anyway, Tor oder Penalty wäre richtig gewesen
      14 0 Melden
    • UncleHuwi 21.03.2018 06:56
      Highlight Verstehe ich auch nicht!? Das war meiner Meinung nach keine Goaliebehinderung. Dazu kommt dass die Scheibe schon längts über der Linie war als der Pfiff kam.
      13 2 Melden
  • Brucho 20.03.2018 23:54
    Highlight Mega, ich freue mich so extrem! Der Z hatte gemäss den Medien keine Chance gegen Zug und der Blick und Co. lagen mit ihren peinlichen Prognosen, dass Zug mit einem 4:0 oder 4:1 locker ins 1/2 Finale kommt komplett daneben. Stephan Roth der Eishockey Chef Blick hat dauernd gegen den Z getippt und wird wohl jetzt sehr enttäuscht sein.
    Egal wir haben Party und feiern das 1/2 Finale und freuen uns auf eine Hammer Serie gegen den SCB. Mir sind Züri
    28 4 Melden
  • Hernd Böcke 20.03.2018 23:49
    Highlight Ich habs im Liveticker bereits geschrieben und mache es hier gerne nochmals: Die Leistungen der Schiris in der Partie Lugano - Freiburg waren unterirdisch.
    23 15 Melden
  • Professor Chaos 20.03.2018 23:47
    Highlight OMG!!! Fribourg wird nicht Meister!!! Jetzt bin ich aber paff 😂
    86 9 Melden
    • Macci 21.03.2018 00:31
      Highlight Ich glaube davon hat diese Saison kaum jemand gerechnet-ich als Gotteron Fan jedenfalls nicht. Ich bin ganz zufrieden damit, dass der Verein nach den Seuchenjahren mit grottigen Transferentscheiden wieder in den Playoffs war.
      P.S. Autsch...
      22 1 Melden
    • dizzy 21.03.2018 05:30
      Highlight ein weiteres jahr staubansammlungen im leeren museum😂
      15 6 Melden
  • mad_aleister 20.03.2018 23:32
    Highlight Mags dem Z mega gönnen!!! 😊 Mal schau'n wie's gegen die Mutzen kommt...
    60 25 Melden
  • Einer Wie Alle 20.03.2018 23:24
    Highlight Die Löwen sind hungrig, Tikkannen
    81 29 Melden
    • Professor Chaos 20.03.2018 23:39
      Highlight Das was jetzt kommt wird ihnen aber schwer im Magen liegen 😉
      23 42 Melden
    • gecko25 20.03.2018 23:56
      Highlight es kommt nicht darauf an wie es im Magen liegt. Hauptsache es wird gefressen
      51 8 Melden
    • Professor Chaos 21.03.2018 00:31
      Highlight Vor dem Fressen muss man die Beute aber erst noch erlegen. Das schafft man aber nicht mit Gerede
      17 13 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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