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bild: watson aus dem «Onanie»-bild von michael von zichy

Wenn du masturbierst, kriegst du mindestens Lepra, Krebs, Epilepsie und Haarausfall

Mit eisernem Penisjoch und Elektroschocks gegen die Selbstbefleckung!

19.04.18, 20:02 20.04.18, 10:57


Wie so viele Geschichten in der Bibel beginnt auch diese mit einem Mord: 

In diesem Fall trifft es einen jungen Mann namens «Er». Man weiss nicht, was genau er verbrochen hat, aber es missfiel dem alttestamentarischen Gott derart, dass er ihn, wie es in euphemistischeren Versionen heisst, «sterben liess».

Nun war es nach altjüdischer Sitte so, dass der Bruder die Witwe des Dahingeschiedenen ehelichen und vor allem begatten musste, damit dessen Blutlinie nicht versiege (Leviratsehe). Im Falle dieser reizenden Familie ging die Runde an Onan. Doch der hatte keine Lust: «Da Onan wusste, dass der Same nicht sein eigen sein sollte, wenn er einging zu seines Bruders Weib, liess er's auf die Erde fallen und verderbte es, auf dass er seinem Bruder nicht Samen gäbe.»

Das war ein Fehler, auf den der Herr mit dem ihm eigentümlichen Strafgebaren reagierte:

«Da gefiel dem HERRN übel, was er tat, und er liess auch ihn sterben.»

Genesis 38,10

Onan erdreistete sich, den Koitus zu unterbrechen! Das ist übel, weil auf diese Weise keine Nachkommen gezeugt werden. «Verschwende deinen Samen nicht», so lautet das ungeschriebene elfte Gebot. 

Masturbieren macht krank (und eventuell tot)

Fortan wird die Kirche jede Form von Sexualität verdammen, die nicht ausschliesslich der Fortpflanzung dient. Alles jenseits der Missionarsstellung mit Babywunsch wird zur widernatürlichen Unzucht. Selbst der nächtliche Samenerguss eines unschuldigen Mönchs verdient Peitschenhiebe. 

Im 19. Jahrhundert blasen Moralisten, Populärwissenschaftler, Scharlatane und Ärzte zum Marsch gegen die Masturbation. Von nun an wird Onans biblisches Vergehen nicht mehr als «Coitus interruptus» gelesen, sondern als Akt der Selbstbeschmutzung. 

Mal führen diese verbotenen Selbstberührungen zu Verdauungsproblemen, mal sind sie der Grund für Pickel oder gleich die Pocken, manch einem Frevler bringen sie Atemschwierigkeiten oder löschen seine Erinnerungen, den anderen bescheren sie Gehirnerweichung, ein paar Wutanfälle oder gleich Wahnsinn, Epilepsie, Impotenz – und wahlweise auch Krebs oder Lepra.

Was alles mit dir passiert, wenn du masturbierst ...

Als Standardwerk gilt die ab 1760 in unzähligen Auflagen verbreitete Schrift «L’Onanisme. Dissertation sur les maladies produites par la masturbation».

Geschrieben hat sie der Lausanner Arzt Samuel Auguste Tissot. 

Ein bisschen Onanie hätte Tissot (1728–1797) wohl gut getan, sicher standen nicht nur seine Augen unter enormem Druck. bild: wikimedia

Eine seiner «Weisheiten» besagt:

«Der Samen wird aus dem Blute, mit vielerlei Umständen, welche allezeit ein grosen Werth anzeigen, zubereitet, und er ist so ädel, daß wie schon Galenus erinnert, der Verlust einer halben Unze denen Kräften mehr Schaden tut, als wenn man vierzig Unzen Blut abzapft: es erhellet daher von selbst, daß die unmäsige Verschwendung dieser Feuchtigkeit viele Krankheiten nach sich ziehen müse.»

Und wer des Nachts ohne eigenes Zutun seines kostbaren und Leben spendenden Samens verlustig geht, der leidet ganz klar an Spermatorrhoe, einer Krankheit, die durch Masturbieren ausgelöst werde. 

Umfrage

Moment. WAS?

  • Abstimmen

1,872 Votes zu: Moment. WAS?

  • 6%Das ist ja mal ein ganz fieser Teufelskreis, dem kann man ja gar nicht entrinnen! Man leidet nach Tissot sowieso unter dieser Spermadurchfall-Krankheit.
  • 21%Welcher Idiot rechnet in Unzen?!
  • 7%Die Säftelehre ist widerlegt, kein Schwein geht mehr zum Aderlass, Tissot. Heute spendet man Blut. Der Vergleich hinkt.
  • 22%Tissot, du hättest besser einfach Uhren entworfen.
  • 43%In einem stimme ich Tissot zu: Mein Saft ist in der Tat sehr ädel. (Haha. Ädel.)

In den USA hingegen wetterte die protestantische Lustbremse John Harvey Kellogg gegen die verderbliche Selbstbefleckung, die er mit Vorliebe «heimliche Sünde» nannte. Er war Arzt und Ernährungswissenschaftler, und als solcher entwickelte er eine Reihe von enorm faden Lebensmitteln, bei deren Verzehr seinen Patienten jegliche Lust vergehen sollte.

John Harvey Kellogg (1852–1943) und sein mächtiger Schnauzbart. bild: wikimedia

Auch die von ihm und seinem Bruder erfundenen Cornflakes sollten Buben vom Masturbieren abhalten. Kellogg selbst lebte nach eigenen Aussagen völlig enthaltsam – allerdings liess er sich allmorgendlich einen Einlauf verabreichen.

Hallo, Klismaphilie! Da gewann einer wohl seinen sexuellen Lustgewinn durch die tägliche Darmspülung. 

Wenn eine Werbung plötzlich einen ganz anderen Beigeschmack bekommt. bild: pinterest

Kellogg war ein Hardliner, er machte die Masturbation für diverse Krankheiten verantwortlich und empfahl deren systematische Verhinderung bei Kindern: 

Bei kleinen Jungen sollte deshalb eine Beschneidung ohne Betäubung durchgeführt werden, «weil der kurze Schmerz einen heilsamen Effekt hat, besonders, wenn er mit Gedanken an Strafe in Verbindung gebracht wird.» Bei Mädchen hingegen sei die Behandlung mit unverdünnter Karbolsäure (Phenol) hervorragend geeignet, «die unnatürliche Erregung zu mindern». 

Die unnatürliche Erregung, sagt Kellogg und streicht kleinen Mädchen eine ätzende Industriechemikalie zwischen die Beine. 

Methoden und Apparate zur Verhinderung der Masturbation

Masturbation galt den Moralisten des 19. Jahrhunderts als egoistisch, weil man sich derart von der Gesellschaft abkapsle und keinen Partner mehr für die sexuelle Befriedigung brauche. Ein «nutzloses Vergnügen» sei es, eine Demonstration astreiner Disziplinlosigkeit. Und überhaupt gehört der Leib nicht verwöhnt, wenn schon soll man ihn züchtigen, er soll sich im Ertragen von Schmerz üben und unzüchtigen Wünschen widerstehen.

Genuss ist nichts für einen Christen, der durch die Jahrhunderte gelernt hat, Leid und Schmerz als gottgewollt zu erdulden  – und wenn nicht das Seelenheil als Belohnung dabei herausspringt, so kann man doch wenigstens von sich behaupten, vorzüglich festen Charakters zu sein.

Für diejenigen, die zu schwach waren und der Lust nachgaben, schuf man ausgeklügelte Apparate zur Masturbationsverhinderung: Käfige mit Nägeln, Schenkelriemen und Vorhängeschlössern, die bei einer spontanen Erektion einen Klingelalarm auslösten.

Wir wollen mit den eher harmlosen Exemplaren beginnen ...

Das Anti-Masturbationskorsett

bild: via dangerousminds

Hier sehen wir eine metallene Variante, zu der einst ein lederner Gurt gehörte, den sich der Träger um die Hüfte binden musste. 

Mit diesem Gürtel aus dem Jahr 1876 wurde der Penis zwischen den Beinen festgebunden:

Der Anti-Masturbationsgürtel

bild: studiblog

Weniger erfreulich war hingegen das «Penisjoch» (Jugum Penis oder Anti-Pollutionsring), das den feuchten Traum verunmöglichen sollte. Schliesslich rinnt mit dem Samenerguss auch gleich die Lebenskraft aus den Körpern der jungen Männer!

Eine Stahlklammer mit fiesen gezackten Zähnen, die sich bei einer Erektion in den Penis schlagen.

Das Penisjoch

bild: sciencemuseum

Noch eine Stufe perfider arbeitete das 1889 von einem gewissen James H. Bowen entwickelte Gerät. Es wurde über den Penis gestülpt und mit kleinen Halterungen an den Schamhaaren festgemacht. Wurde das Glied steif, zog das die Ketten straff und ... Aua. Ihr wisst schon ...

Der Schamhaar-Ausreisser

  bild: alphahistory

Die Elektrizität fand Ende des 19. Jahrhunderts nicht nur den Weg in diverse Wohnzimmer, sondern auch in gewisse Hosen, wo sie allerdings nicht für Licht sorgte, sondern ungezogene Penisse in die Erschlaffung zurückschockte. Das geschah zum Beispiel mit der von Albert V. Todd 1903 erfundenen Vorrichtung aus metallenen Ringen. 

Der Elektroschocker

bild: scientificamerican

«Dieses Instrument dient dazu, die Angewohnheit zu beherrschen oder ganz zu überwinden.»

Albert V. Todd in seiner Patentbeschreibung

Glücklicherweise haben wir nicht besagte «Angewohnheit» überwunden, sondern die Apparate zu deren Verhinderung.

Heutige Gerätschaften zur Förderung der männlichen Selbstlust:

Nur zaghaft wird Tissots schädliche Onanie-Theorie hinterfragt, erst der britische Sexualforscher Havelock Ellis wagt es, ihr zu widersprechen – indem er die Namen grosser Männer aufzählt, die sich mit Freude der Selbstbefleckung hingaben. Ellis widerlegte den von diversen Krankheiten gefährlich angeschwollenen Mythos der schädlichen Masturbation. 

Der britische Sexualforscher Havelock Ellis (1859–1939) war ein Verfechter allgemeiner Sexualerziehung.  bild: wikimedia

«Wir kamen zum Schluss, dass moderates Masturbieren keine ernsthaft schädlichen Folgen für eine gesunde, wohlgeborene Person hat.» 

Havelock Ellis in «Studies in the Psychology of Sex», 1896

Das erste Buch seiner achtbändigen «Studies in the Psychology of Sex» wurde bei Erscheinen gerichtlich verboten. Es wurde für dermassen obszön gehalten, dass Ellis damit schlagartig berühmt wurde.

1905 beschreibt der Wiener «Deppendoktor» Sigmund Freud die Masturbation von Säuglingen, kleinen Kindern und pubertierenden Jugendlichen.

Und gleichzeitig scheint man eine wirkungsvolle Methode zur Behandlung weiblicher Hysterie gefunden zu haben: ärztlich verordnete Intim-Massagen ...

...

Jeder sechste Schweizer hat weniger Spermien als normal ...

Video: srf/SDA SRF

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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37
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37Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 21.04.2018 01:21
    Highlight Weshalb sollte man onanieren, wenn man sich auch einfach sehr schnell waschen kann?
    3 3 Melden
  • Dr. B. Servisser 20.04.2018 22:13
    Highlight Eigentlich hätte ich gehofft, Frau Rothenfluh benutze Penes als Plural von Penis.

    Spannend finde ich hingegen, dass weibliche Masturbation nie in gleichem Mass verteufelt wurde (oder doch?).
    5 0 Melden
  • Cornholios 20.04.2018 16:33
    Highlight
    3 0 Melden
  • Menel 20.04.2018 11:51
    Highlight Mich würde interessieren, wie viele von diesen Apparaten verkauft wurden und zum Einsatz kamen.
    15 1 Melden
    • freakykratos 21.04.2018 12:06
      Highlight Offenbar genug um sie bis heute noch zu produzieren ubd weiterentwickeln
      1 0 Melden
  • Pasionaria 20.04.2018 06:22
    Highlight Soo streng wie oben von unserer geschaetzten, keuschen Anna beschrieben, meinen es unsere dringend notwendigen Moralwaechter mit Hauptsitz in Rom doch auch wieder nicht.
    Man muss sich nach der heiligen Schrift nur an folgendes halten:
    Sonntag morgen max. zwei Minuten, gefolgt von anschliessendem Kirchgang und Beichte. Zudem unbedingt vorher das Kruzifix ueber dem Bett, mit den ueberklebten suendigen Koerperpartien, zur Wand drehen!
    Dann wird die Suende vergeben, und máximum ein Schnupfen wird dir gesandt.
    18 11 Melden
  • Hugo Wottaupott 20.04.2018 02:25
    Highlight Was ist bloss aus der Weltverändernden No-Fap Bewegung geworden?
    16 3 Melden
  • Angelo C. 19.04.2018 22:42
    Highlight Typisch Anna, ist man versucht zu sagen 😅 !

    Doch man(n) muss nicht so sehr im Ausland suchen, oder gar über ein Jahrhundert in die Zeit zurückschweifen, denn ich erinnere mich an die eigene Schulzeit und die dortigen SJW-Heftli, wo zumindest noch zu lesen war, dass man vom wichsen “Rückgratsverkrümmung” (was immer das auch sein möge) kriege und durch das oftmalige Wiederholen eine nachhaltige Verblödung eintreten könne. Eine angeblich „zunehmend abnehmende Konzentrationsfähigkeit“ wurde dabei auch warnend zum Thema gemacht - also besser: Hände weg 😂!
    38 2 Melden
  • DomKi 19.04.2018 22:15
    Highlight
    Schade, dass ihr in diesem Artikel rel. viel Unsinn verbreitet: "Alles jenseits der Missionarsstellung mit Babywunsch wird zur widernatürlichen Unzucht" (nicht in der Bibel) /// "nächtliche Samenerguss eines unschuldigen Mönchs verdient Peitschenhiebe" (nicht in der Bibel) /// "Genuss ist nichts für einen Christen" (nicht in der Bibel). Wahr ist: übermässiges (unkontrolliertes) Masturbieren kann direkten negativen Einfluss in unsere Gefühlswelt haben. Das Problem ist nicht das Masturbieren an sich, sondern die Sucht danach.
    14 151 Melden
    • Anna Rothenfluh 19.04.2018 22:47
      Highlight Nun ja, Bibel und deren Auslegung durch kirchliche Autoritäten war noch nie dasselbe. Eine gute Quelle dafür, für wie schändlich alle Stellungen jenseits der Missionarstellung gehalten wurden - ja alle sexuellen Praktiken, die der Lust und nicht primär der Fortpflanzung dienten - sind die Bussbücher. Da kannst du in verräterischer Detailgenauigkeit nachlesen, was für eine Strafe dich erwartet, frönst du diesen Dingen ...
      107 1 Melden
    • Asho 19.04.2018 23:28
      Highlight Kannst du bitte den negativen Einfluss von Mastrubation auf die Gefühlswelt genauer erläutern? Gibt es wissenschaftliche Studien hierzu?
      63 2 Melden
    • karl_e 20.04.2018 00:38
      Highlight Auscho, die Aufklärung bezügl. Masturbation seitens meiner sonst nicht üblen Eltern bestand in Beschimpfungen wie "Söihund", als meine Socken durch eine gewisse Steifigkeit auffielen. Am Mittagstisch...
      Daraufhin bemühte ich mich, keine Spuren mehr zu hinterlassen. Aber man sprach auch mit den besten Freunden kaum über das Thema. Es war schlicht und einfach pfui und man schämte sich seiner Triebe. Das war halt so in den 60ern.
      25 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Glücksbringer 19.04.2018 21:42
    Highlight Uns sagte der Pfarrer, onanieren gäbe zitterige Hände. Ein Junge antwortete: „Das stimmt. Wenn ich es mache, zittert die andere Hand“.
    46 4 Melden
  • .:|Caballito de Mantequilla|:. 19.04.2018 20:50
    Highlight Wen all die Götter der Religionen dieser Welt gewollt hätten das wir nix masturbieren können, hätten sie uns garantiert zu kurze Arme geschaffen. Und jetzt freies Masturbieren für alle.
    192 9 Melden
    • leu84 19.04.2018 21:14
      Highlight Der arme Tyrannosaurus 😔


      130 3 Melden
    • andrew1 19.04.2018 21:19
      Highlight Deshalb ist er auch so aggressiv
      58 2 Melden
    • Gapunsa 19.04.2018 21:53
      Highlight Ja dem ist so
      23 2 Melden
  • Matti_St 19.04.2018 20:43
    Highlight Glatze, Brillenträger und nächste Woche die dritte Rücken-Op.
    Hätte ich das früher gewusst...
    156 5 Melden
    • The oder ich 21.04.2018 00:14
      Highlight Wir sind die Mehrheit!


      Willkommen im Club
      1 1 Melden
  • Joe Smith 19.04.2018 20:40
    Highlight Kein Witz, aber das mit dem Haarausfall und dem Sterben stimmt. Eine breit angelegte Untersuchung hat gezeigt, dass fast alle, die über mehrere Jahre regelmässig onaniert haben, körperlich immer schwächer wurden und schliesslich daran gestorben sind. Bei vielen dieser Unglücklichen, interessanterweise hauptsächlich bei Männern, hat sich das traurige Ende schon einige Jahre vorher durch einen deutlich sichtbaren Haarausfall angekündigt, der bei einigen sogar zu einer Vollglatze führte.
    101 63 Melden
    • Rasty 19.04.2018 21:23
      Highlight Hast du dafür Quellen, die ich nachlesen kann?
      10 25 Melden
    • El diablo 19.04.2018 21:39
      Highlight Faszinierend. Ich dachte immer das wäre der natürliche Altersprozess, dabei ist es die Masturbation :o Danke, dass du mir die Augen geöffnet hast. Ewiges Leben ich komme!
      82 3 Melden
    • Pingurin 19.04.2018 22:04
      Highlight Glaubst du auch an fliegende Schweine?
      21 11 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Luca Brasi 19.04.2018 20:33
    Highlight
    25 2 Melden
    • Joe Smith 19.04.2018 21:25
      Highlight Da haben es die Protestanten besser:
      20 2 Melden

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