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Was wurde eigentlich aus Las Ketchup und diesen 7 weiteren One-Hit-Wondern?

Publiziert: 08.10.18, 20:00 Aktualisiert: 09.10.18, 14:07

Wer es im Musikgeschäft an die Spitze der Charts gebracht hat, schafft es nicht immer, sich auch in den Folgejahren dort zu halten. Davon können diese acht Künstler und Künstlerinnen ein Lied singen. (Badum-ts)!

MC Hammer – «Can't Touch This»

1991 schätzte das «Forbes Magazine» das Vermögen von Stanley Kirk Burrell alias MC Hammer auf 33 Millionen US-Dollar. Burell hatte über 18 Millionen Tonträger seines Hit-Albums «Please Hammer, Don’t Hurt ’Em» verkauft. Bereits fünf Jahre später musste der Rapper Konkurs anmelden. 200 Angestellte, ein riesiges Anwesen und zwei Helikopter hatten das Vermögen rasch aufgebraucht.

Heute verdingt sich der ehemalige Rapper mit diversen Jobs, darunter Prediger, Manager für Mixed Martial Artists und Investor für Internet-Start-Ups. Weiterhin hält er Vorlesungen an Universitäten wie Harvard, Stanford oder Oxford zum Thema Neue Medien. Gegenüber «Oprah.com» sagte er:

«Ich denke, es ist ein Schock für die Leute, wenn sie herausfinden, dass ich ein ziemlicher Nerd bin.»

Jennifer Paige – «Crush»

Gleich mit ihrer Debütsingle «Crush» landete Jennifer Paige 1998 einen Megahit. Es folgte eine weltweite Tournee, bei der sie sogar im Rahmen eines Weihnachtskonzerts in der Audienzhalle des Vatikans auftreten durfte. Ihre beiden Nachfolgealben, die 2001 und 2008 erschienen, konnten kommerziell nicht mehr an den vorherigen Erfolg anknüpfen. 2012 folgte schliesslich noch ein Weihnachtsalbum.

Bereits ab 2008 begann Paige, sich wegen privater Schicksalsschläge aus dem Rampenlicht zurückzuziehen und fing an, vermehrt Songs für andere Künstler, Werbung und TV-Shows zu schreiben. Erst 2015 rückte sie wieder etwas ins Rampenlicht, indem sie ihr fünftes Album via Kickstarter finanzieren wollte. Die Kampagne verlief erfolgreich und das Album «Starflower» erschien zwei Jahre später.

O-Zone – «Dragostea din tei»

2004 mischten drei Typen aus Moldawien die europäische Partyszene mit ihrem Hit «Dragostea din tei» auf. In etlichen Ländern war der Song nicht mehr aus den Top 10 zu vertreiben. Alleine in der Schweiz hielt er sich 14 Wochen lang auf Platz eins. In Deutschland wurde der Track schliesslich sogar als bester Pop/Rock-Song mit dem Echo ausgezeichnet.

Nur wenig später, im Januar 2005, gab die Band bekannt, sich aus persönlichen Gründen aufzulösen. Alle drei Mitglieder starteten daraufhin Solokarrieren, mit denen sie vor allem im rumänischen Sprachraum erfolgreich sind. Einzig das ehemalige Mitglied Dan Balan schaffte es auch in Westeuropa zweimal als Solokünstler in die Charts.

Zum Beispiel mit diesem Song:

Video: YouTube/Kostas Athanasiadis

Las Ketchup – «The Ketchup Song»

Es war 2002, als eine spanische Girlgroup namens Las Ketchup mit ihrer Single «The Ketchup Song» die Hitparaden Europas stürmte. Auch wenn es heutzutage wohl viele leugnen werden, dieses Musikstück für gut befunden zu haben: Dieser Song hielt sich 42 Wochen in den Schweizer Single-Charts. Elf davon auf Platz eins!

2006 folgte dann das zweite Album, doch zu diesem Zeitpunkt hatte die Welt die Girlgroup bereits vergessen. Um die Karriere wieder in Schwung zu bringen, versuchte sich die Gruppe am Eurovision Song Contest. Mehr als 18 Punkte und Platz 21 lag allerdings nicht drin. Danach wurde es sehr ruhig um Las Ketchup. Erst seit 2016 treten sie wieder vereinzelt auf.

t.A.T.u. – «All The Things She Said»

Mit 27 Millionen verkauften Tonträgern gehören t.A.T.u. zu den erfolgreichsten musikalischen Acts aus Russland. Mit ihrem ersten englischsprachigen Album holte sich das Frauenduo gleich eine silberne und drei goldene Schallplatten. Für Aufsehen haben die beiden aber nicht unbedingt mit ihrer musikalischen Leistung gesorgt, sondern viel mehr mit dem provokanten Musikvideo.

Danach folgten noch drei weitere Alben, von denen aber nur das erste noch auf Englisch erschien. 2011 löste sich das Duo schliesslich wegen Streitigkeiten auf, trat danach aber noch ein paar Mal für spezielle Anlässe gemeinsam auf. Aktuell konzentrieren sich beide auf ihre Solokarrieren und ihr Privatleben.

Hoobastank – «The Reason»

1994 gegründet, dauerte es zehn Jahre, bis Hoobastank mit ihrem zweiten Album den kommerziellen Durchbruch schafften. 2004 stürmten sie mit ihrem Song «The Reason» weltweit die Charts. Das Musikstück wurde sogar in der finalen Episode der Erfolgs-Sitcom «Friends» verwendet.

Danach veröffentlichte die Band vier weitere Alben, zuletzt im Mai 2018. An den Erfolg ihres Top-Albums von 2004 konnte Hoobastank aber nie wieder anknüpfen. Mit dem letzten Album schafften sie es nicht einmal mehr in die Charts. Dennoch spielen Hoobastank auch heute noch regelmässig Konzerte.

Macy Gray – «I Try»

Macy Gray schaffte es 1999 gleich mit ihrem ersten Album in die Spitzenpositionen der weltweiten Charts. Dabei war es vor allem die zweite Single-Auskopplung «I Try», welche das Album zu einem Verkaufshit machte. Gray wurde daraufhin für diverse wichtige Musikpreise nominiert und gewann unter anderem einen Grammy.

Seither hat Gray acht weitere Studioalben veröffentlicht, von denen aber keines kommerziell an den Erfolg ihres Debütalbums anknüpfen konnte. Dennoch reicht es für Gray, um ihre Musikkarriere aufrechtzuerhalten. Daneben tritt sie immer mal wieder in kleineren Gastrollen in Film und Fernsehen auf.

Carl Douglas – «Kung Fu Fighting»

Video: YouTube/mmtfb

Ursprünglich nur als Füllersong für die B-Seite einer Schallplatte gedacht, entwickelte sich «Kung Fu Fighting» 1975 zum weltweiten Nummer-Eins-Hit. Doch Douglas hatte das Pech, dass er keine Rechte an dem Song hatte und so sah er zuerst überhaupt kein Geld. Der Versuch, weitere Hits zu schreiben, misslang ihm.

Als ihm alles zu viel wurde, zog er für seine grosse Liebe von London nach Hamburg. Dort erstritt er sich die Rechte an seinem Song zurück und lebt seither in einem Einfamilienhaus von den Tantiemen, die «Kung Fu Fighting» noch immer abwirft. Musik macht Douglas nur noch im kleinen Rahmen.

An welche musikalischen Eintagsfliegen kannst du dich noch erinnern? Schreib es uns in die Kommentare.

Bands als Fussballclubs ... Fussballclubs als Bands:

Wenn all' die Rock'n'Roller, die da draussen um die Wette tingeln, ein amtliches Verbands-Wappen hätten, so wie es die alt-ehrwürdigen Fussballteams der Welt hätten, dann ... naja, wie sähen die dann aus? bandsfc.com / bandsfc.com
Ebendiese Frage stellten sich die Künstler von Bands FC. Die Devise ist einfach: «Bands as football clubs. Football clubs as bands.» Zuuuum Beispiel ... twitter/_Bands_FC / twitter/_Bands_FC
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Dies sind mitnichten irgendwelche Random-Designs, sondern ausgeklügelte Mashups von echten FC-Wappen mit Band-Logos, -Albumtitel und dergleichen. twitter/_Bands_FC / twitter/_Bands_FC
Oben gezeigtes RHCP-Wappen, etwa ... kommt vielleicht dem einen oder anderen Fussballfan bekannt vor, oder? ... twitter/Bands_FC / twitter/Bands_FC
Guckst du! twitter/Bands_FC / twitter/Bands_FC
Oder das hier? twitter/Bands_FC / twitter/Bands_FC
Klar doch – die Daft-Punk-Jungs sind ja aus Paris! twitter/Bands_FC / twitter/Bands_FC
Oder ... twitter/_Bands_FC / twitter/_Bands_FC
Björk? Naja, «York» ist fast dasselbe Wort. Irgendwie. twitter/_Bands_FC / twitter/_Bands_FC
Und der Genueser Verein Sampdoria hat gäbigerweise jene Silhouette eines Fischers im Wappen. Passt! twitter/_Bands_FC / twitter/_Bands_FC
Aber was macht man bei den Reggae-Legenden Toots & the Maytals? twitter/Bands_FC / twitter/Bands_FC
Zum Glück gibt’s da den einen Verein von Tooting & Mitcham! twitter/Bands_FC / twitter/Bands_FC
Weiter wären da noch ... twitter/Bands_FC / twitter/Bands_FC
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Ach ja – Alice in Chains? Da eignet sich die Newfoundland and Labrador Soccer Association bestens! twitter/Bands_FC / twitter/Bands_FC
Für Fortgeschrittene ... twitter/Bands_FC / twitter/Bands_FC
Tscheggsch? twitter/Bands_FC / twitter/Bands_FC
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Und nach welchem Team-Wappen wird das von den Chemical Brothers wohl gestylt? Na klar doch! twitter/Bands_FC / twitter/Bands_FC
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Diverse Pink-Floyd-Mitglieder stammten aus Cambridge ... und dann wäre noch die Sache mit der fliegenden Sau über Battersea Power Station. Und schon hat man ein Vereinswappen! twitter/_Bands_FC / twitter/_Bands_FC
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Polly Jean Harvey stammt aus Yeovil in der südenglischen Grafschaft Dorset, und gäbigerweise hat das Städtchen auch einen FC. twitter/Bands_FC / twitter/Bands_FC
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Und hier der – öh – Wolverhampton-Tang Clan! 😂 twitter/Bands_FC / twitter/Bands_FC
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Human League? Na klar gibt es eine Band-Liga! (Der arme Snoop hatte auch schon eine bessere Saison.) twitter/Bands_FC / twitter/Bands_FC
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Ha. Hier musste man kreativ werden ... twitter/Bands_FC / twitter/Bands_FC
... Doch zum Glück hat der FC Seoul so ein schönes Wappen. twitter/Bands_FC / twitter/Bands_FC
Und das Sammelbild-Album heisst wohl ... twitter/Bands_FC / twitter/Bands_FC
Und die Spielerkarten sehen dann so aus: twitter/Bands_FC / twitter/Bands_FC
Man beachte die Leibchen-Sponsoren! 😂 twitter/Bands_FC / twitter/Bands_FC
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Auch hier: ... twitter/Bands_FC / twitter/Bands_FC
... Radiohead ist aus Abingdon in Oxfordshire, weshalb ein Mashup mit Oxford United Sinn macht! twitter/_Bands_FC / twitter/_Bands_FC
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Nashville Soccer Club – wer hätte das geglaubt? twitter/_Bands_FC / twitter/_Bands_FC
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Und nun ... twitter/Bands_FC / twitter/Bands_FC
... für den ultimativen Fussball-Fan! twitter/Bands_FC / twitter/Bands_FC

Diese Band tourt unter Wasser durch die Welt:

Video: srf

präsentiert von

15 Styles, die Ende 90er und Anfang 2000er der Shit waren

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Ich + Ich + Tattoo-Dirk à Paris

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