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Es gedeiht immer das, was Aufmerksamkeit geschenkt bekommt. kafi freitag

FragFrauFreitag

Kafi, warum wird in Kommentarspalten gesteinigt?

Liebe Frau Freitag. Warum werden in den Kommentaren sowohl bei Ihnen als auch bei Herrn Stamm immer wildere Belehrungen, Anfeindungen, Verunglimpfungen bis hin zu virtueller Steinigung durch User hinter einem Nic geschützt gemacht? Die NZZ hat reagiert. Aber ehrlich, sind diese Kommentare hier bei Watson besser? Insbesondere wenn es um Fragen des Glaubens geht, wird gut Kreuzritterlich der Wortzweihänder geschwungen, oder Virtual – Jüdisch / – Muslimisch gesteinigt. Vreni, 48



Liebe Vreni

Es gibt sehr viele Menschen, die unzufrieden sind mit ihrem Leben. Die nicht den Beruf, den Partner, die Körperstatur oder das Kind haben, dass sie sich wünschen würden. Diese Menschen schauen nach links und rechts und haben das Gefühl, dass es allen anderen viel besser geht. Dass denen alles zufliegt, obwohl diese angeblich gar nichts dafür tun. Dieses Vergleichen und Beobachten füttert den Neid und ist ein wunderbarer Motor in dieser Abwärtsspirale. Ist man erst einmal tief genug drin in dieser Selbstmitleidsfalle, dann kann es mitunter schwerfallen, sich wieder hinauszubefördern. Da bleibt als einziger gangbarer Ausweg, die anderen kleiner zu machen, um selber ein bisschen grösser zu wirken. Dieses Vorgehen ist viel einfacher, als selber aktiv zu werden und sein Leben positiv zu verändern. Und es braucht auch keinen Mut und kaum Engagement. Es ist ganz einfach.

Wo man sich früher vor allem gedanklich in dieser Spirale befand, kann man sich heute in Kommentarspalten austoben. Man kann sich hinter einem Avatar verstecken und sein Gift und seine Galle über andere ergiessen, ohne mit seinem Namen und seinem Gesicht hinzustehen. Das passiert überall auf der Welt und so auch hier. Natürlich beobachte ich diese Entwicklung auch und ich finde sie ebenfalls bedauernswert. Allerdings weniger wegen mir als wegen der Schreiber, die keinen anderen Ausweg sehen, als sich so auszudrücken. Ihnen fehlt es an Anerkennung innerhalb der Familie und dem Freundeskreis. Und in erster Linie fehlt es an Anerkennung für sich selber.

Ich staune immer wieder, wie viel Zeit und Aufwand gewisse Menschen dafür investieren. Jemand, der ein halbwegs erfülltes Leben lebt, hätte dafür keinen Platz und keine Energie. Darum bin ich nachsichtig mit solchen Kommentaren und den Menschen dahinter. Nicht jeder kommt mit einem prallen Päckli an Ressourcen zur Welt. Und nicht jeder hat die emotionale Intelligenz, sich selber weiter zu entwickeln. Eine Person, die in der Kommentarspalte anonym gegen andere schiesst, sieht oft keine andere Möglichkeit, sich besser zu fühlen. Das ist eine traurige Tatsache, aber leider eine wahre. Neuste Studien beweisen, dass selbstmitleidiges Jammern die gleichen Hirnareale stimuliert, wie eigene Erfolgserlebnisse zu haben. Bei beidem wird das Belohnungszentrum aktiviert und demzufolge macht beides irgendwie glücklich.

Ein Mensch, der Zugang zu seinen eigenen Ressourcen und die Fähigkeit, über sich zu reflektieren hat, wird schnell erkennen, dass es längerfristig zufriedener macht, wenn er an sich selber arbeitet, anstatt andere kleinzumachen. Für diese Arbeit braucht es Intelligenz und ein gewisses Mass an Mut. Wie viel einfacher ist es doch, sich in jemanden zu verbeissen, an dem man seine eigenen negativen Gefühle über sich selber abarbeiten kann.

Grundsätzlich geht es aber um die Kommentarschreiber, die sich konstruktiv miteinander über ein Thema austauschen. Die eigene Erfahrungen einbringen und sich gegenseitig inspirieren. Davon haben wir bei watson gottlob ganz viele! Und auf diese konzentrieren wir uns. Natürlich kann man dem negativen Platz einräumen und ein Forum schliessen, nur weil ein paar Frustrierte sich auskotzen. Aber das wäre in ungefähr gleich dumm wie wenn ein Lehrer seine ganz Energie dem einzigen Störenfried in der Schulklasse schenkt und den Rest der Klasse darob vergisst. Das machen viele Lehrpersonen und es führt innerhalb der kürzesten Zeit dazu, dass die anderen Kinder auch auffällig werden. Schliesslich gedeiht immer das, was Aufmerksamkeit geschenkt bekommt. Und das kann man selber steuern.

Der Hugo Stamm ist ein sehr kluger Mann. Er kann diese Kommentare auf dem richtigen Konto verbuchen. Und um mich brauchen Sie sich auch keine Sorgen machen. Bei mir erwecken anonyme Kommentare eher ein Fremdschämen und Mitleid, als dass sie mich kränken würden. Und darüber hinaus ist es der lebende Beweis, dass wir ganz viel richtig machen. Denn so sehr die Kommentarschreiber auch darauf beharren, dass sie uns Kolumnisten für unfähig halten, sie schaffen es nicht auch nur einen einzigen Artikel von uns NICHT zu lesen.

Danke für die spannende Frage! Und herzliche Grüsse. Ihre Kafi

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Die 222 besten Fragen und Antworten in einem schön gestalteten und aufwendig hergestellten Geschenkband.

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Fragen an Frau Freitag? ​

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Kafi Freitag (41!) beantwortet auf ihrem Blog Frag Frau Freitag Alltagsfragen ihrer Leserschaft. Daneben ist sie Mitbegründerin einer neuen Plattform für Frauen: Tribute.

Im analogen Leben führt sie eine Praxis für prozessorientiertes Coaching (Freitag Coaching) und fotografiert leidenschaftlich gern. Sie lebt mit ihrem 12-jährigen Sohn in Zürich.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Tamtam87 24.02.2017 12:44
    Highlight Highlight Liebe Kafi

    Ich kann Ihre Meinung vollstens nachvollziehen. Ich habe dennoch den Eindruck, etwas ist an Ihrer Argumentation problematisch: "...die anderen kleiner zu machen, um selber ein bisschen grösser zu wirken". Machen sie nicht das selbe, indem sie kritische stimmen an Ihrer Person als unzufriedene Menschen, die nur Mitleid verdienen, abtun? Ihr Text als Beschreibung der selbstwertdienlichen Attribution im Dienste der selbstwerdienlichen Attribution?

    Um meine Fragen nicht als rethorisch stehenzulassen, würde ich mich über eine Antwort sehr freuen.
    • Pasionaria 26.02.2017 00:04
      Highlight Highlight Eher geht ein Kamel durch ein Nadeloehr, als dass Kafi auf eine interessante oder kritische Frage antwortet!

      Aber nicht vergessen, Komplimente mag sie und bedankt sich meistens hoeflich dafuer.
  • Mélisande 22.02.2017 23:12
    Highlight Highlight "Das machen viele Lehrpersonen und es führt innerhalb der kürzesten Zeit dazu, dass die anderen Kinder auch auffällig werden. Schliesslich gedeiht immer das, was Aufmerksamkeit geschenkt bekommt."
    Liebe Kafi, diese pauschalen Aussagen über Lehrpersonen sind ziemlich verletztend und stimmen so nicht. Störungen haben Vorrang im Unterricht, so wird es nicht nur am Seminar gelehrt, die Mitschüler erwarten dies auch (zurrecht) von der LP! Ihm keine Aufmersamkeit zu schenken, wäre ebenso fatal. Es gehört viel Professionalität und Geduld dazu, immer wieder einen Mittelweg zu finden.
    • PurpleBanana 28.02.2017 15:37
      Highlight Highlight Ich sehe nichsts pauschales an dieser Aussage, sie hat ja geschrieben "viele Lehrpersonen" und nicht "alle" oder "ein Grossteil der Lehrpersonen", aber die schlechten Beispiele fallen immer mehr auf obwohl es bestimmt noch viel mehr Kompetente Lehrerinnnen und Lehrer gibt, die genau diesen Mittelweg finden
  • SVRN5774 22.02.2017 18:06
    Highlight Highlight Am schlimmsten sind die, die sich angegriffen fühlen, nur weil ich eine andere Meinung habe. 🙄😂
  • pamayer 22.02.2017 16:29
    Highlight Highlight Weil man wieder mal ganz alttestamentarisch Übeltäter steinigen möchte, es aber in Realität verboten ist. Dann halt virtuell.
  • Blackfoxx 22.02.2017 09:01
    Highlight Highlight Ihr solltet mal die DOTA 2 community anschauen. die ist richtig "salty".
  • rodolofo 22.02.2017 08:34
    Highlight Highlight Ich sehe diese Sache nicht so negativ.
    Grundsätzlich ist es begrüssenswert, wenn verschiedenste Menschen aus verschiedensten Milieus unserer Gesellschaft miteinander über Themen diskutieren, die sie alle irgendwie angehen.
    Das ist vergleichbar mit einer Dorfbeiz, mit dem Unterschied, dass wir hier weniger aufpassen müssen, was wir genau sagen (wenigstens so lange, bis der Geheimdienst mitliest, vermutlich liest er bereits mit...).
    Dass es da auch zu Streit und Ausfälligkeiten kommt, ist normal. So etwas kommt auch in der Familie, bzw. in der "Ehrenwerten Gesellschaft" immer wieder mal vor...
    • Spooky 22.02.2017 11:15
      Highlight Highlight @rodolofo
      Ich bin mit dir 100%ig einverstanden.
  • Sapere Aude 21.02.2017 17:39
    Highlight Highlight In einigen Kommentarspalten geht es manchmal wirklich zur Sache, was an und für sich nicht schlecht wäre und sowohl auf persönliche wie inhaltlichen Gründen zurück zu führen ist. Leider sind Diskussionen mit persönlicher oder inhaltlicher Polarisierung in den wenigsten Fällen wirklich gehaltvoll. Hier würde ich mir manchmal mehr Selbstdisziplin und sachbezogenere bzw. differenziertere Argumentationsführung wünschen.
    • Spooky 21.02.2017 22:01
      Highlight Highlight Nein, Sauere Aude, Selbstdisziplin ist der Tod der Kreativität und der Ehrlichkeit.

      Die Stärke von Watson ist diese fast grenzenlose Toleranz, was die Kommentare betrifft.

      Sobald man Disziplin verlangt, wird das Leben öde und langweilig.

      Ich vermute, Watson hat diese Weisheit begriffen.

    • Spooky 21.02.2017 23:02
      Highlight Highlight @Sapere Aude
      Ich hatte übrigens geschrieben: Sapere Aude, nicht Sauere Aude. Aber die automatische Korrektur macht, was sie will.
  • Mr. Stärneföifi 21.02.2017 10:49
    Highlight Highlight Liebe Kafi, meiner Meinung nach bringst du die Sache zu 90 % auf den Punkt, danke.
    Was aus meiner Sicht noch fehlt, ist einerseits der sehr weit verbreitete Narzissmus, (von Social Media geboren), das Geltungsbedürfnis, das Hauptsache-auffallen-wollen sowie das allgemeine Wutbürgertum.
    Populisten machen Karriere, sind erfolgreich - zeigt die jetzt zu schreibende Geschichte. Wieso nicht also selber ein wenig polarisieren? Und wenn man dann noch (Dis)Likes, Herzen oder Blitze sammelt hat man noch eine quantitative Rückmeldung, wie geil man wahrgenommen wurde oder wie sehr man polarisiert hat..🙄
  • oldman 21.02.2017 10:00
    Highlight Highlight Liebe Kafi, bin weder ein "sozialer Looser" noch irgendwie verbittert, enttäuscht, sonstwie zu kurz gekommen... Bin ich ein alter Mann, dessen Leben sich dem Ende nähert, aber der damit im Reinen und im Übrigen zufrieden ist. Als Boggherrin hast Du ein "Meinungsbildungs- bzw. -beeinflussungsmonopol". Deine Antworten sind träf, meist auch sehr gut. Nur wenn Du Deine modernen (oft) Mainstream-Einstellungen als grosse Lebenserfahrung+wahre Lebensweisheit verkaufst, ist auf andere Ansichten hinzuweisen. Das bietet die Möglichkeit zur Differenzierung und Dir zu tiefgründigerem Nachdenken. LG Ralph
  • N. Y. P. D. 21.02.2017 09:13
    Highlight Highlight Nach jedem Blog läuft hier das gleiche ab. Zustimmung für die Antwort von Kafi auf der einen Seite und auf der anderen Seite meistens Ablehnung über die Art und Weise wie Kafi antwortet. Durch @lilie und @Bruno Wüthrich auf den Punkt gebracht. Also immer schwarz oder weiss. Dafür oder dagegen.
    Was wäre das für eine tolle Sache, euch drei an einem Tisch. Ihr könntet mal in einen richtigen Dialog treten. Dann eine spannende Zusammenfassung auf watson bringen ;-)

    • oldman 21.02.2017 11:24
      Highlight Highlight Schade, bin ich da ausgeschlossen... Der grosse Vorteil Deines tollen und sinnvollen Vorschlags bestünde darin, dass die "Buchstabenbegrenzung" der Antworten hier wegfallen würde. Das böte die Möglichkeit, seine Meinung umfassender, präziser, klarer und - wichtig - unter Angabe von "Anfangs-/Ausgangsprämissen" darzulegen. Klar ist die Buchstabenbegrenzung nötig, um "Romanschreiber" vom Antworten abzuhalten. Aber leider behindert - und verfälscht sie! - im dargelegten Sinne eben auch. Allerdings habe ich ganz, ganz starke Zweifel daran, dass Kafi so einen Dialog überhaupt möchte.
    • Lichtblau 21.02.2017 22:39
      Highlight Highlight @oldman: Sie sind ein Guter. Lese Sie gerne.
    • lilie 22.02.2017 16:16
      Highlight Highlight @N.Y.P.: Ojojoj, das gäbe wahrscheinlich eine hitzige Debatte! 😅

      Kann nur für mich sprechen, aber gelegentlich finde ich die Zeichenbegrenzung auch gut, auch wenn sie mich meistens nervt.

      Sie zwingt mich aber dazu, genau nachzudenken und meine Argumente kurz und präzise zu formulieren - und beim Thema zu bleiben.

      Und hier in der von Kafi postulierten Anonymität (die ich nicht empfinde) werde ich als Kommentarnulpe verehrt und gefürchtet - wo aber ginge der Zauber hin, wenn wir uns in der Realität begegnen würden? ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gähn on the rocks 21.02.2017 06:54
    Highlight Highlight wie war das?: viele lehrer schenken ihre aufmerksamkeit dem einzigen störenfried ihrer klasse, und züchten somit all die anderen störenfriede heran?

    diesbezüglich ist ihre aussage ausgesprochen dämlich, frau freitag!
    sie disqualifizieren sich grad selber.

    ja, ich habe keine eigene kolumne, aber auch eine meinung!
  • Pasionaria 21.02.2017 05:44
    Highlight Highlight 2/2
    Bitte hinterfragen Sie sich und Ihre Aufgabe als Coachin selbst, bevor Sie andere kritisieren und Phrasen dreschen.
    Zudem ist der Vergleich zwischen dem Blog von
    Hr. Stamm und Ihrem total daneben, so gut sind Sie noch (!) nicht, kann ja nocht werden. H. Stamm weiss dank seiner jahrzehntenlangen Erfahrung, wovon er spricht. Er klaert auf, um Menschen vor fatalen Folgen von falschgelebtem Glauben oder Heil[(ungs-)versprechen zu warnen. Vorallem aber Kenntzeichnet ihn Empathie aus, was bei Ihnen leider meist vermisst wird.
    Nicht zu erwaehnen, dass er auf Fragen antwortet...
    • Maracuja 21.02.2017 07:04
      Highlight Highlight Hab mich auch gewundert, dass ausgerechnet Kafi, die einen erheblichen Anteil der (fingierten?) Fragesteller frei von jeder Empathie heruntermacht und die Kommentarschreiber auch mal als Nulpen beschimpft, sich über unfreundliche Kommentarschreiber echauffiert. Aber vielleicht wertet sie das bei sich selbst anders, da es bei ihr Geschäftsmodell (damit hebt sie sich von gewöhnlichen Briefkastentanten ab) ist und sie keine private Lebenszeit in das Dissen von anderen Menschen investiert.
    • Pasionaria 21.02.2017 19:35
      Highlight Highlight Bluesam
      "Können Sie nicht anders?" - und ob...., man merkt, dass Sie neu sind. Wohltuend neu! Ich kann also doch anders, oder?
      Wissen Sie manchmal reisst mir einfach der Geduldsfaden. Wenn man @ Kafi 8 x eine hoefliche Frage stellt und nie eine Antwort erhaelt, kann man schon etwas gereizt nachfragen. Aber alles halb so schlimm. Auch Sie sollten nicht nur die 'bissigen' Beitraege in Erinnerung behalten, es gibt auch - mehr - andere.
      Zudem sollten Sie zwischen Ironie und Wahrhaftigkeit innerhalb eines Blogs unterscheiden lernen.
      Welcome in der ver_rueckten Welt der Blogs!
    • Pasionaria 21.02.2017 19:53
      Highlight Highlight Maracuja
      ".....und sie keine private Lebenszeit in das Dissen von anderen Menschen investiert."
      .....dem Dissen wuerde ich noch das Einfuehlungsvermoegen beifuegen.
      Das ist ein durchaus erklaerbarer, aber betrueblicher Grund. Schade.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pasionaria 21.02.2017 05:40
    Highlight Highlight 1/2
    Ach, Kafi, jetzt erwischen Sie sich mit diesem Thema selbst auf dem lk. Fuss.
    Einer Kommentat. ist es wie mir aufgestossen, bei Kritik von 'Steinigung' zu reden. Hallo!
    Solange Sie nicht in der Lage sind, auf hoefl. Fragen auch nur eine kl. Antwort zu geben, sind Ihre Ansprueche an die Kommentierenden voll daneben.
    Mit Ihrem ".....dass es längerfristig zufried. macht, wenn er an sich selber arbeitet, anstatt andere kleinzumachen." ist Ihr Eigentor perfekt.
    90 % der Kritiken an Ihrer Schreibe betr.genau Ihre niedermachende, herabwuerdig. Art gegenueber ratsuchenden Menschen, nichts anderes.
    • Lichtblau 21.02.2017 22:47
      Highlight Highlight Pasionaria: Jetzt hecheln Sie doch nicht ständig einer Kafi-Antwort nach. Das wirkt, sorry, ein bisschen "bedürftig". Stehen Sie da doch einfach drüber.
    • Pasionaria 22.02.2017 01:09
      Highlight Highlight Lichtblau
      .....eigentlich haben Sie recht!
      Duerftig ja, aber wer mehr, jemand, die/der hechelt oder eine Chef-Angesprochene, die auf eine simple Frage einfach nicht antworten kann/will?
  • satyros 20.02.2017 22:26
    Highlight Highlight Mir ist das ein bisschen zu einfach. "Jemand, der ein halbwegs erfülltes Leben lebt, hätte dafür keinen Platz und keine Energie." Das mag sein, trifft dann aber auf alle Kommentarschreiber zu, auch jene, "die sich konstruktiv miteinander über ein Thema austauschen." Einen konstruktiven Dialog zu führen, den Artikel wirklich zu lesen (Voraussetzung jeder konstruktiven Diskussion) und sich ein, zwei Gedanken machen, ob ein Beitrag anderen weiterhilft, braucht wesentlich mehr Energie und Zeit, als einfach zu trollen.
    • kafi 21.02.2017 08:02
      Highlight Highlight Vollkommen einverstanden, dass es mehr Zeit braucht, konstruktiv teilzunehmen, als zu trollen.

      Dann ist es in meinen Augen keine Zeitverschwendung, sondern gut investierte Energie.
  • Luca Brasi 20.02.2017 21:00
    Highlight Highlight Ach, früher war das anders mit dem Steinigen. Heute ist es "nur" das Internet.
    Play Icon
    • Spooky 21.02.2017 18:11
      Highlight Highlight @Luca Brasi
      Ich habe das schon zigmal gesehen. Aber es ist immer wieder wie eine Axt auf den Kopf, will sagen, es jedesmal die helle Freude. Es gibt nichts Besseres als Monty Python - immer noch. (Ausser, ich hätte etwas verpasst.)
    • Luca Brasi 21.02.2017 19:17
      Highlight Highlight Ich könnte das auch stundenlang anschauen. ;)
  • Bruno Wüthrich 20.02.2017 20:14
    Highlight Highlight Wäre Frau Freitag cool, clever und besonnen, hätte sie auf die Frage von Vreni folgendermassen antworten können (frei erfundenes Zitat):

    «In den Kommentaren zu meinem Blog gibt es keine Anfeindungen, und schon gar keine Beleidigungen. Die Kommentarschreiber in meinem Blog sind alles anständige, aber zum Teil kritische und selbständig denkende Menschen, die halt ab und an eine andere Meinung haben als ich. Eine souveräne, weitsichtige und selbstkritische Person wie ich kann damit umgehen.»

    Der letzte Satz wäre halt dann - schon fast schamlos - gelogen gewesen. Aber wen hätte das gekümmert?
  • N. Y. P. D. 20.02.2017 18:09
    Highlight Highlight Da bleibt als einziger gangbarer Ausweg, die anderen *kleiner* zu machen, um selber ein bisschen grösser zu wirken.

    Stimmt.

    Es gibt aber auch diese Variante. Sich selber *grösser* machen. Ist genau diesselbe Liga, wie andere kleiner machen.

    Anderen zeigen: Hey, ich habe es geschafft. Ich war mal unten und jetzt bin ich auf der Sonnenseite. Und ihr alle könnt mir mal gar nichts. Ihr Neider. Und damit das so bleibt, lasse ich mich nie mehr von irgendwem beeinflussen. Wer mir folgen will, den hab ich gern. Die anderen können mich mal.

  • Calvin Whatison 20.02.2017 17:21
    Highlight Highlight 👍🏻👍🏻👍🏻 #bestofkafi 👍🏻😂😂😂
  • Silas89 20.02.2017 17:07
    Highlight Highlight Was ich nun doch Watson zu Gute halten muss ist, dass sie auch bissige Kommentare, die der Meinung des Autors klar widersprechen und doch sehr angriffig sind freischalten. Kritische hitzige Diskussionen sind möglich und erwünscht, so lange man anständig mit einander umgeht.
  • Silas89 20.02.2017 15:58
    Highlight Highlight Zitat von dir, Kafi:
    "Ein Mensch, der Zugang zu seinen eigenen Ressourcen und die Fähigkeit, über sich zu reflektieren hat, wird schnell erkennen, dass es längerfristig zufriedener macht, wenn er an sich selber arbeitet, anstatt andere kleinzumachen."

    Du machst andere aufgrund ihrer Unsicherheit klein, ich sehe keinen Unterschied zu den Kommentaren:
    http://www.watson.ch/Blogs/FragFrauFreitag/794715851-Hallo-Kafi!-Mein-Freund-k%C3%BCsst-seine-Eltern-auf-den-Mund--Pfui!
    http://www.watson.ch/Blogs/FragFrauFreitag/734691799-Kafi--wie-geht-man-eine-Beziehung-ein--ohne-den-ersten-Schritt-zu-wagen-
    • Mr. Stärneföifi 21.02.2017 10:58
      Highlight Highlight Ich verstehe die Aufregung genau ob dieser zwei Antworten nicht? Da die Fragen auch in meinen Augen sehr eingeschränkt intelligent sind (In Frage 1 ist die Fragende genau so uneinsichtig und untolerant gegenüber Anderen und für Frage 2 gibt es eigentlich keine Antwort^^), finde ich Frau Freitags Art, ihnen mit einer gewissen Portion Ironie und Sarkasmus zu begegnen, grossartig. Wer diese beiden Untertöne nicht gespürt hat, darf meiner Meinung nach weiterhin solche Fragen einsenden - und wird dies sowieso auch tun. watson ist auch Unterhaltung. Mit beiden Antworten hat Kafi dieses Ziel erteicht
    • Pasionaria 21.02.2017 20:01
      Highlight Highlight Liegt es nicht an einer professionellen Coachin, eine auch etwas, hoeflich gesagt > bescheidene Frage in Anstand und mit Feingefuehl zu beantworten? Und die FragestellerInnen nicht noch daemlicher hinzustellen, als diese sich geben?
      Bei schwaecheren, hilfesuchenden Menschen mit Zynismus aufzuwarten, ist jedenfalls keine Glanzleistung einer Coachin.
      Bei starken, gefestigten Leuten sehe ich diese Art Ironie eher angebracht.
  • Bruno Wüthrich 20.02.2017 15:40
    Highlight Highlight Ab wann ist ein Kommentar ein Hasskommentar? Ist es Hass, wenn ein Kommentar bissig ausfällt? Ist es Hass, wenn man sich mit der Arbeit einer Blogschreiberin kritisch auseinandersetzt? Also ich weiss nicht...

    Kommentarschreiber/innen haben wie Blogschreiber/innen ihre Sicht auf die Welt oder ein Thema. Wie die Blogschreiber/innen haben auch wir Kommentarschreiber/innen oft den Eindruck, dass wir die richtige Sicht auf die Dinge haben. Leider irren wir uns öfters, als dass wir recht haben.

    Dies trifft sowohl auf die Kommentarschreiber/innen wie auch auf die Blogschreiber/innen zu. Wüki !!!
    • Digital Swiss 20.02.2017 21:24
      Highlight Highlight Bruno - du bist und bleibst ein Frauen-Hasser. 😁
  • AskLee 20.02.2017 15:12
    Highlight Highlight Den Nagel auf den Kopf getroffen. Danke für den Artikel. 🖒
  • Jol Bear 20.02.2017 15:09
    Highlight Highlight Der Antwort von Kafi kann ich weitgehend zustimmen. Doch eines fällt mir ebenfalls auf, resp. nehme ich zumindest subjektiv wahr: Nicht nur in den Kommentarspalten sind Belehrungen und pauschale Verurteilung Andersdenkender zunehmend häufig anzutreffen. Dasselbe gilt auch für die Beiträge der Journalistinnen und Journalisten Auf beiden Seiten wird allzuhäufig nach simplem Schwarz-Weiss-Schema übereinander hergezogen. Vielleicht aus Überzeugung oder einfach, um gelesen und überhaupt wahrgenommen zu werden.
  • Pyp 20.02.2017 14:53
    Highlight Highlight Weil wir gem. Kafi Nulpen sind.
    • R&B 20.02.2017 20:34
      Highlight Highlight Die Nulpen-Bezeichnung finde ich heute noch herrlich!
      Ich war sehr überrascht, wie viele sich angegriffen gefühlt haben.
      😂😂😂
  • lilie 20.02.2017 14:25
    Highlight Highlight Wie man in den Wald ruft, tönts zurück.

    Streitbare Persönlichkeiten wie Frau Freitag oder Herr Stamm provozieren bissige Kommentare und Spaltungen in der Leserschaft. Stamms Blog lese ich daher seit einiger Zeit nicht mehr.

    Und das hat nichts mit der Anonymität zu tun: Auf FB werden die gleichen Schlachten veranstaltet.

    In Thomas' Reiseblog hingegen habe ich in Monaten nur EINEN Hasskommentar gelesen!

    Selbstfürsorge ist als Leser gefragt: Nur in Diskussionen einsteigen, deren Ton man verträgt. Nur Meinungen äussern, die man auch anfeinden lassen mag.

    Und Beiträge, die nicht gehen, melden.
  • gelesen 20.02.2017 14:14
    Highlight Highlight Kafi, solange Sie ernstgemeinte Kritik nicht mit Steinigung verwechseln, könnten Sie merken, dass Kritik durchaus Positiv ist und der Oberfläche etwas an den Kragen will, wie auch immer sie daher kommt.
  • TheMan 20.02.2017 14:01
    Highlight Highlight Naja bei Stamm ists ganz einfach. Der hat Null Ahnung von Religionen. Behauptet aber, das er alles von Büchern hat. Aber es gibt User, die waren schon in Freikirchen (die er Sekten nennt) oder habe ein Fundiertes Wissen. Keiner, der etwas aus Büchern hat und es nicht Selber erlebt hat, kann sagen, Er sei Experte.
    • Maett 20.02.2017 17:24
      Highlight Highlight @TheMan: lesen Sie den Artikel von Kafi doch einfach noch einmal. Oder tun Sie das mit Absicht?
    • Macke 20.02.2017 19:17
      Highlight Highlight @The Man: Für mich ist das Argument "Ich bin FreikirchlerIn/ VeganerIn/ ProstituierteR usw., deshalb darf nur ich etwas dazu sagen" ein Totschlagargument und auch falsch. Ansonsten müssten alle, die die Todesstrafe ablehnen, selbst der Todesstrafe zum Opfer gefallen sein.
      Verstehe mich nicht falsch: Ich finde es wichtig, den Menschen zuzuhören, die bei einer Diskussion persönliche Erfahrungen miteinbringen. Nur gibt es eben durchaus auch berechtigte Kritik von Nichtbetroffenen. So kann ich z. B. Fleisch mögen, die Kritik an der Tierhaltung etc. aber anerkennen und nachvollziehen.
    • Marbek 21.02.2017 09:31
      Highlight Highlight Typischer Beissreflex-Kommentar von dir, TheMan - nichts anderes haben wir erwartet, schon gar nicht unter einem Artikel, in dem es um Selbstreflexion geht.

      Erkennst du dich in der Beschreibung von Kafi wieder? :-)

      Merke: Jemand, der eine von dir ungeliebte Position vertritt, hat nicht automatisch "keine Ahnung".
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  • R&B 20.02.2017 13:27
    Highlight Highlight @Kafi und watson: Vielen Dank, dass Ihr an der Kommentarfunktion festhält, obwohl es manchmal strub zu und her geht und ihr aufs Böseste verunglimpt werden, so dass ich mich manchmal auch fremdschäme.
  • Luisigs Totämuggerli 20.02.2017 13:14
    Highlight Highlight Danke Vreni und Danke Kafi!

    Mehr Worte benötigt es hier nicht.

Kafi, meine Freundin verdient 3 Mal mehr als ich ... Lukas, 41

Ich hoffe, Frau Freitag hat Rat parat. Meine neue Freundin verdient mehr als das 3-Fache meines Gehalts. Ok, ich verdiene auch ganz gut. Ich bin sparsam, sie gibt gerne das Geld aus. Bis jetzt teilen wir die Rechnung durch zwei. Aber sie könnte jedes Weekend irgendwohin Business jetten, in den teuersten Hotels logieren. Ich könnte es mir zwar gelegentlich leisten, aber nie in dem Ausmass. Ich bin nicht so hedonistisch. Wie soll ein moderner Mann mit so einem krassen Lohnunterschied umgehen? Lukas, 41

Lieber LukasWas für eine geile Frage, danke dafür! Das ist ja wirklich ein riesen Gefälle, fuck. Das ist wirklich nicht einfach. Auch nicht, wenn es umgekehrt wäre. Denn mit diesem grossen Gap ist der Lebensstandard einfach nicht der Gleiche. Und trotzdem will man ein Leben zusammen führen. Das wird einiges zu besprechen geben, darauf müssen Sie sich gefasst machen.

Die meisten Männer hätten ein grosses Ego-Problem, wenn die eigene Frau mehr verdient. Und wehe, es ist drei Mal soviel! Da …

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