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Das «Casa Mia» im Münchner Stadtteil Sendling war bei der Bevölkerung sehr beliebt.  bild: tripadvisor.com

Münchner Wirt muss Pizzeria schliessen – weil Pegida-Leute bei ihm Bier tranken

Er weigerte sich, den Anhängern der Pegida-Bewegung Hausverbot zu erteilen. Daraufhin geriet ein sizilianischer Restaurant-Besitzer zwischen die Fronten. Nun musste er sein Lokal dicht machen. 



Die Stammgäste sind das Herz jedes Gastro-Betriebs: Sie bescheren Umsatz und geben dem Lokal ein Gesicht. Einem Münchner Wirt wurde seine Stammkundschaft aber zum Verhängnis. Weil die rechtspopulistische Protestbewegung Pegida bei ihm ein und aus ging, steht nun seine Existenz auf dem Spiel.

Nach ihrem wöchentlichen Demonstrationszug trafen sich die Münchner Mitglieder von Pegida jeweils in der weitherum bekannten Pizzeria «Casa Mia». Als eine Gruppe von Lokalpolitikern Wind davon bekam, begannen die Probleme für den italienischen Restaurantbesitzer, wie mehrere Medien berichten. 

«Warum soll ich die rausschmeissen?»

Wirt Giovanni Costa

So erhielt der Wirt Giovanni Costa eines Tages Besuch von Ernst Dill, Rechtsextremismus-Beauftragter im Bezirksausschuss des Münchner Stadtteils Sendling. Dieser überbrachte zwei Briefe: einen des Ausschussvorsitzenden, einen vom Oberbürgermeister. Beide forderten den «Casa Mia»-Besitzer dazu auf, die Pegida-Leute künftig nicht mehr zu empfangen.

Doch dieser dachte nicht dran: «Ich habe dem gesagt, dass ich mit Politik nichts am Hut habe», erzählt Giovanni Costa der NZZ. Die Pegida-Leute hätten Bier getrunken, Spaghetti gegessen und niemanden belästigt. «Warum soll ich die rausschmeissen?» Dill soll Costa daraufhin gedroht haben, er werde Ärger bekommen, sollte er kein Hausverbot gegen die Pegida-Leute verhängen.

«Wir wollen kein braunes Bier in Sendling!»

Rechtsextremismus-Beauftragter Ernst Dill

Der Rechtsextremismus-Beauftragte Dill hingegen stellt sich auf den Standpunkt, er habe nur die Meinung vertreten, dass man diese Leute «hier nicht wolle». Auch in den Medien schlug er damals Alarm: «Wir wollen kein braunes Bier in Sendling!», zitierte ihn die Münchner Lokalpresse.

Kurz nach dem Vorfall war die Fassade des Restaurants mit einem Graffito beschmiert: «Nazis verpisst euch.» Gleichzeitig mobilisierten die Pegida-Anhänger und riefen zu Solidaritätsbesuchen im Lokal auf. Die politische Auseinandersetzung war schlecht fürs Geschäft: Costas Umsätze brachen um einen Viertel ein. Und dann, vor zwei Monaten, kündete ihm die Besitzerin des Restaurants, eine Brauerei, nach vierzehn Jahren den Pachtvertrag. Gestern sassen im «Casa Mia» zum letzten Mal Gäste. Eine Unterschriften-Sammlung von Anwohnern, die ihr Lieblingslokal retten wollten, blieb wirkungslos.

Umfrage

Ist der Wirt selber schuld, dass sein Lokal schliessen muss?

  • Abstimmen

3,052

  • Ja, wer Rechtspopulisten bei sich empfängt, muss mit den Folgen leben.17%
  • Es ist einfach dumm gelaufen für ihn.15%
  • Nein, mit ihrem Alarmismus haben ihm die Lokalpolitiker das Geschäft kaputt gemacht.68%

Wirt lässt Frust ab

Die Brauerei äusserte sich bislang nicht öffentlich zu den Gründen der Vertragskündigung. Doch für Costa ist klar: Dahinter steckte die «Sorge ums Image». Auf einem Zettel am Fenster hatte er seine Gäste in den letzten Wochen über die bevorstehende Schliessung des Lokals informiert. Im Schreiben habe er auch «einen besonderen Dank» an den Bezirksausschuss gerichtet, der seinem Geschäft geschadet habe. 

Ausschuss-Mitglied Ernst Dill verteidigt sich im Gespräch mit der NZZ: Der Ruf Münchens sei ihm wichtig. Er wolle Leute wie die Pegida-Anhänger nicht an einem öffentlichen Ort dulden. Denn München stehe als «Hauptstadt der nationalsozialistischen Bewegung» von Adolf Hitler in der Pflicht. «Ich sage nur: Wehret den Anfängen!»

(jbu)

Der Feminismus nervt wirklich! Da kann Mann den Frauen nicht mal mehr nachpfeifen!

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206Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Burdleferin 24.07.2017 16:03
    Highlight Highlight Das ist einfach nicht okay so.
    Dazu kommt der ewige Vandalismus der Links-Äusseren. Mir tut der Wirt richtig leid.
  • Mutzli 24.07.2017 11:36
    Highlight Highlight Mir scheint, hier in den Kommentaren werden ein bisschen arg verschiedene Konzepte durcheinandergewirbelt. Fakt ist, dass der Wirt Leute von der Pegida bewirtet hat. Kann man finden wie man will, ist aber erlaubt Deswegen wurde er kritisiert, was man ja wohl unter freier Meinungsäusserung verbuchen kann. Darauf kam es zu Vandalismus, was nicht ok ist. Zu guter letzt wurde ihm vom Vermieter gekündigt, was wiederum unter freie Marktwirtschaft geht. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich nicht sehe was hier der Skandal ist. Grosses Pech für ihn, aber das ist halt das Risiko wenn man so was macht.
  • Dirk Leinher 24.07.2017 07:47
    Highlight Highlight Es ist leider so dass der Rechtsstaat die Pflicht hätte in solchen Situationen die Verleumder, die den Wirt in den Abgrund trieben, hart anzugehen. Auch wenn der Rechtstaat dadurch indirekt der Pegida Unterstützung gewährt. Aber auch das Beispiel um die Story zwischen dem Spiegel u., Marc Drewello einerseits und dem Blogger "Blauer Bote" andererseits zeigt, dass es da bereits immense PRobleme gibt, die Rechtstaatlichkeit aufrecht zu erhalten.
    http://uncut-news.ch/2017/07/17/rechtsanwalt-markus-kompa-stern-und-marc-drewello-blauer-bote-teil-1/
  • Hayek1902 24.07.2017 02:39
    Highlight Highlight Schönes Beispiel des Faschismus der Antifaschisten. Wie schnell man doch zu dem wird, was man bekämpfen wollte...
  • Gipfeligeist 24.07.2017 01:15
    Highlight Highlight Nein, das Schliessen dieses Restaurant darf in einer liberalen Politik nicht von oben beschlossen werden und dann durchgeprügelt werden. Absolut falsch gehandelt.
    Bei Rechtsextremismus soll die Akzeptanz aufhören, aber bei der Aktion wird niemandem geholfen...
  • Chefs United 23.07.2017 21:44
    Highlight Highlight Wer eine gastronomische Ausbildung absolviert, speziell im Service, der lernt von einem guten Berufskunde Lehrer, dass man mit Gästen niemals über Politik, Religion oder persönliches spricht. Welche politische Gesinnung meine Gäste haben, kann mir also wurscht sein. Falls jemand aber von mir verlangt, eine bestimmte Gruppe nicht mehr zu bedienen, würde ich denjenigen auffordern mir meinen verlorenen Umsatz zu erstatten. Und schon ist Ruhe! Garantiert. Gegen die Kündigung würde ich vorgehen. Ist nicht chancenlos, sofern er seine Pacht immer bezahlt hat und als Restaurant weiter geführt wird
  • MaxHeiri 23.07.2017 19:28
    Highlight Highlight Würden doch die SPD Funktionäre auch so intensiv das Gespräch mit Imanen von Moscheen mit Dschihad-Reisenden forcieren... Dem IS würde der Support aus Europa total ausgehen!
  • mountaineer 23.07.2017 18:28
    Highlight Highlight Bevor man hier völlig undifferenziert über Pegida herzieht, sollte man sich vielleicht vor Augen halten, dass gemäss einer aktuellen Umfrage eine Mehrheit von 56 Prozent der europäischen Bevölkerung der Meinung ist, dass die Einwanderung aus muslimischen Ländern gestoppt werden muss.
    (Siehe Tabelle 5 im unten verlinkten Artikel)

    https://www.fuw.ch/article/nmtm-daempfer-fuer-macron/
  • Amadeus 23.07.2017 17:04
    Highlight Highlight In den Kommentaren hier wird oft erwähnt, dass man die Meinungsfreiheit beschneide und man Pegida nicht aus der Öffentlichkeit verbannen soll, nur weil sie andere Ansichten haben.

    Damit bin ich einverstanden.

    Interessant ist, aber, dass viele Kommentarschreiber sich gefreut haben, als die Islam-Konferenz im Zürcher WTC von der BVK gestrichen wurde. Da war Meinungsfreiheit gar kein Thema.

    Ums klar zu machen. Ich bin gegen jede Form von Extremismus. Egal ob politisch oder religiös. Aber wenn man mit Meinungsfreiheit argumentiert, dann gilt sie für alle Gruppen, die sich ans Gesetz halten.
    • Pointer 23.07.2017 20:24
      Highlight Highlight Zwischen einer Islam-Konferenz und einem Essen besteht dann doch noch ein gewisser Unterschied.
    • Amadeus 23.07.2017 23:36
      Highlight Highlight @Pointer
      Stimmt. Nur hat das Argument der Meinungsfreiheit nichts mitder Art der Veranstaltung zu tun.
    • Dirk Leinher 24.07.2017 07:32
      Highlight Highlight @pointer:
      Das sehe ich genauso wie nAmadeus. Solche Veranstaltungen durch das Aufhetzen einiger "Empörten" zu verhindern, hebelt wie an anderer Stelle schon gesagt, den Rechtstaat aus. Man sieht sich im Recht selbst zu urteilen anstelle dies der Justiz zu überlassen. Man nennt dies "Selbstjustiz".
    Weitere Antworten anzeigen
  • seventhinkingsteps 23.07.2017 13:02
    Highlight Highlight Interessant wie hier einige den Polizeistaat anprangern, dessen Vorgehen sie bei G20 noch feierten.
    • maxi 23.07.2017 18:43
      Highlight Highlight mir sind leute fie bier trinken lieber als terroristen die eine ganz stadt zerlegen wollen, ohne rücksicht auf verluste
    • seventhinkingsteps 24.07.2017 09:09
      Highlight Highlight Könnt ihr mir sagen, wo die Leute hier Bierflaschen geworfen haben
      Benutzer Bildabspielen
    • Wald Gänger 24.07.2017 10:12
      Highlight Highlight Ja, das ist schon interessant. Weil es ja auch völlig das Gleiche ist, ob einer seinen Gästen Pizzas und Bier verkauft und sich nicht darum kümmert, ob diese rechts, links, homo, trans, muslimisch, buddhistisch, katholisch oder sonstwas sind und wenn Leute aus einem nachgewiesenermassen gewaltbereiten politischen Spektrum Demos durchführen und Innenstädte zerlegen.
      Abgesehen davon: Beim Pizza-Mann hatte die Polizei eigentlich gar nichts mit der ganzen Sache zu tun.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dmark 23.07.2017 12:34
    Highlight Highlight Wie ist der Name der Brauerei? Ist das Löwenbräu, wie oben auf dem Bild zu erkennen ist?
    Löwenbräu gehört zu "Anheuser-Busch InBev". diese besitzen u.a. "Spatenbräu, Franziskaner, Löwenbräu, Hasseröder und Beck’s". Gerade letztere bewirbt doch die offene und freie Gesellschaft in ihren Werbespots.
    Wer aber auf solche Hetze setzt und seine Pächter ruiniert, sollte selbst die Konsequenzen spüren.
    • Der Kritiker 23.07.2017 19:52
      Highlight Highlight kurwa, was hat jetzt das bier mit der ganzen sache zu tun?
    • Wald Gänger 24.07.2017 10:14
      Highlight Highlight Cazzo, das Bier hat damit zu tun, weil die Brauerei dem Wirt den Pachtvertrag gekündigt hat. Steht in dem Artikel.
    • Der Kritiker 26.07.2017 23:17
      Highlight Highlight Kurwa, seit wann ist Bier politisch? Entweder man verkauft das Bier, weil es das Beste ist oder man verkauft kein Bier, das ist eine Frage der Bier-Ehre, aber davon versteht Ihr Heineken-Trinker wohl nichts.
  • Dirk Leinher 23.07.2017 06:54
    Highlight Highlight Klassisches Beispiel wie der Rechtstaat durch politische Kämpfe ausgehebelt wird. Falls der Wirt etwas illegales tat, hätte er angeklagt werden können. Aber unter falsch verstandener "Zivilcourage wird so munter vorverurteilt und es werden Fakten geschaffen.
  • Statler 23.07.2017 04:12
    Highlight Highlight Leider reichen 600 Zeichen bei weitem nicht aus, darzulegen, was mir bei solchen Diskussionen durch den Kopf geht.
    Ich weiss nur eins: wenn wir das Feld einer der beiden Seiten (den Nazis, oder den Nazis-raus) überlassen, kommt das nicht gut.
    Leider sind das immer die, welche am lautesten schreien und diejenigen mit ihrem Hass übertönen, die an die Vernunft appellieren.
    Wie gesagt, für mehr als halbgare Gedanken reichen 600 Zeichen nicht, womit es auch müssig ist, dass ich mich hier weiter auslasse.
    «I find people interesting - but I don't like them»
    • Schlumpfinchen 23.07.2017 11:53
      Highlight Highlight Wenn du nicht zweimal geschrieben hättest, dass 600 Zeichen nicht reichen, hättest du mehr Platz für deine Gedanken gehabt ;)
    • seventhinkingsteps 23.07.2017 12:33
      Highlight Highlight Implizierst du hier, dass Antifa gleich schlimm sind wie Faschisten?
    • Statler 23.07.2017 14:08
      Highlight Highlight Nicht ganz, seven. Ich sage nur, dass beide auf dem Holzweg sind und beide keine sinnvollen Lösungen bieten. Dass beiden vor allem der Hass auf die jeweils andere Seite gemein ist.
      Man kann das Böse nicht verbieten. Und es geht auch nicht weg, wenn man es ignoriert, ausschliesst oder verdrängt.
      Und wir können auch nicht verhindern, dass es Leute wie Höcke & Co. gibt. Aber wir können dafür sorgen, dass die Leute denen nicht nachlaufen, indem wir ihnen zuhören und ihre Sorgen und Ängste ernst nehmen, statt sie als Idioten und ihre Ängste als «diffus» zu bezeichnen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • PhilippS 23.07.2017 03:56
    Highlight Highlight Ich kenne die Gastro-Gesetze in DE nicht, aber den Vorwand für Hausverbot nach CH-Recht würde mich mal interessieren.

    Das Wort "Gastwirt" sagts ja. Ein solcher ist dazu da, seine Gäste zu bewirten. Solange sich diese im Lokal anständig benehmen und mit ihrem Verhalten keine Gesetze brechen, hat ein Wirt keine Handhabe jemandem Hausverbot zu erteilen.

    Anders wäre es, wenn sie sich klar radikal äussern. Aber ob das passierte, ist dem Bericht leider nicht zu entnehmen.

    Herr Dill jedoch bewegt sich rechtlich auf dünnem Eis. PEGIDA ist leider (noch) nicht verboten.
    • seventhinkingsteps 23.07.2017 13:25
      Highlight Highlight Es ist aber unmöglich alle Menschen im Lokal zu bedienen, das endet im totalen Chaos
    • Chefs United 23.07.2017 17:47
      Highlight Highlight Als Gastwirt hat mann das Hausrecht und kann die Bewirtung ablehnen bzw. jedermann und jederfrau den Zutritt verweigern. Das muss nicht zwingend von einem Fehlverhalten abhängig gemacht werden.
    • Ökonometriker 24.07.2017 06:21
      Highlight Highlight Die Wirtschaftsfreiheit ist in der Schweiz ein verfassungsmässig geschütztes Recht. Man ist grundsätzlich nicht gezwungen, mit jemandem einen Vertrag einzugehen - das gilt auch für Wirte.
  • alex DL 23.07.2017 01:37
    Highlight Highlight Das Problem beim Unpolitisch sein, irgendwann ists nicht mehr Politik sondern sind es Züge voller Menschen die einfach verschwinden... und heute fragen wir uns, warum denn damals niemand hingesehen hat. Wer nun sagt, die Pegida sei zu klein und unbedeutend und der Vergleich zu drastisch, der hat möglicherweise recht. Nur gabs da schon mal eine kleine Gruppierung, die sich regelmässig in einem Münchner Restaurant getroffen hat und etwas Mühe mit Fremden bekundet hat.
    • seventhinkingsteps 23.07.2017 12:30
      Highlight Highlight Genau.

      Würdet ihr Assad im eurem Restaurant bedienen? Al-Baghadi vielleicht?

      Ihr seid vielleicht nicht politisch, aber die Welt ist es.
  • DerRaucher 23.07.2017 01:35
    Highlight Highlight Pegida Anhänger trafen sich nach der Veranstaltung in einer Pizzeria. Finde den Fehler.
    • dmark 23.07.2017 12:37
      Highlight Highlight Italiener sind garantiert keine Moslems, mein lieber Raucher.
    • Stan_the_man 23.07.2017 15:16
      Highlight Highlight Du willst also ausschliessen, dass es italienische Muslime/muslimische Italiener gibt?
  • Gary Poor 23.07.2017 00:34
    Highlight Highlight Bravo München. Keine Handbreit den Faschisten! Tut mir leid für den Wirt aber einfach nur "unpolitisch" sein geht in gewissen Grundsatzfragen einfach nicht.
    • Selbst-Verantwortin 23.07.2017 02:46
      Highlight Highlight Meinungsfreiheit scheint für Dich kein Wert zu sein.
      Es ist aber die Basis für eine freie Gesellschaft. Auch wenn die Meinung zu verurteilen ist, ist die Freiheit sie zu äussern zu schützen.
    • Gary Poor 23.07.2017 10:15
      Highlight Highlight Fremdenhass und Rassismus sind aber keine Meinungen. Das zumindest sollten wir aus (besonders Deutschland) aus der Geschichte gelernt haben, oder?
    • dmark 23.07.2017 12:40
      Highlight Highlight Und deshalb soll man quasi Gleiches mit Gleichem bekämpfen, Gary?
      Damit würdest du dich auf die gleiche Stufe mit den von dir betitelten Faschisten stellen. Also denk mal nach, bevor du so etwa raus haust.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pointer 22.07.2017 23:50
    Highlight Highlight Wenn der Wirt die Pegida-Leute raus geworfen hätte, hätte er jetzt wohl eine Klage wegen Diskriminierung am Hals.
  • bresse 22.07.2017 23:33
    Highlight Highlight Man hat heute sogar schon Schwiergkeiten wenn man einen Aluhut trägt.
  • Normi 22.07.2017 23:08
    Highlight Highlight Vielleicht wollen die freie Meinungs Verweigerer die PEGIDA Leute in dieses Camp/Lager schiken
    Play Icon
  • Ursus ZH 22.07.2017 22:27
    Highlight Highlight Warum treffen sich eigentlich die Pegida Mitglieder beim Italiener und essen Pizza und Spaghetti statt beim Franzl deutsche Schweinefüsse und Knödel?
    • mountaineer 22.07.2017 23:27
      Highlight Highlight Pegida steht für "Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes" - warum sollten die nicht beim Italiener essen?

      Die allermeisten Italiener sind keine Moslems und der betroffene Wirt wohl auch nicht.
      Somit gibt es auch keinen Grund, dass sich die Pegida-Leute nicht dort treffen sollten.
    • EvilBetty 22.07.2017 23:32
      Highlight Highlight Weil sie was gegen Moslems haben?
    • Ursus ZH 23.07.2017 04:50
      Highlight Highlight Pegida (kurz für Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes; Eigenschreibung PEGIDA) ist eine islam- UND FREMDENFEINDLICHE, VÖLKISCHE, RASSISTISCHE sowie weithin als RECHTSPOPULISTISCH klassifizierte Organisation.
      Ihre Aktionen in Deutschland sind generell rassistisch und ihre Nähe zur AfD ist offensichtlich.
      Es geht ihnen also nicht nur darum, das Abendland von Muslimen zu säubern, sondern auch Fremde oder Deutsche mit Migrationshintergrund sind deren Feinde.
      Wer sich Pegida genau anschaut, weiss das!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Juliet Bravo 22.07.2017 22:23
    Highlight Highlight Dieses Verharmlosen des Rechtsextremismus und Relativieren nationalsozialistischer Ideologie gibt mir zu denken - speziell, hier in diesem Forum. Pegida ist rechtsextrem und verharmlost die Nazizeit.
    • seventhinkingsteps 22.07.2017 22:39
      Highlight Highlight Vorallem, weil viele User offenbar nicht das gleiche Denkmuster für Linksextreme anwenden wie für Rechtsextreme. Mir wurde doch gesagt, es gebe keinen Unterschied.
    • mountaineer 22.07.2017 23:28
      Highlight Highlight MIr gibt eher zu denken, dass Leute wie "Juliet Bravo" es offenbar völlig in Ordnung finden, wenn ein Wirt wirtschaftlich ruiniert wird, weil dort Andersdenkende ihre Spaghetti gegessen und ein paar Bier getrunken haben.
    • äti 22.07.2017 23:40
      Highlight Highlight In Sachen 'extrem' gibt es wohl wenig Unterschiede, ansonsten aber schon.
    Weitere Antworten anzeigen
  • seventhinkingsteps 22.07.2017 22:19
    Highlight Highlight Und an alle, die jetzt sagen, alle Menschen ohne Rücksicht auf Gesinnung und politische Ideologie zu bedienen sei Pflicht des Restaurantbetreibers:

    Seid ihr auch dafür, dass wir Waffen an Saudi Arabien verkaufen?
    • Normi 22.07.2017 22:55
      Highlight Highlight wo ist da der Zusammenhang ?
    • Roman h 23.07.2017 00:15
      Highlight Highlight Sie vergleichen jetzt aber nicht im ernst Spaghetti mit Waffen.
      Wenn ja brauchen sie Hilfe
    • seventhinkingsteps 23.07.2017 01:55
      Highlight Highlight Ich vergleiche nicht Spaghetti mit Waffen. Ich frage mich nur, wo ihr die moralische Grenze zieht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • seventhinkingsteps 22.07.2017 22:17
    Highlight Highlight Die Aussage des Betreibers, dass sie nur Spaghetti assen erinnert mich an den Kommentar Blochers über ein Neonazi Konzert:

    "Am Morgen wurde ja gesagt: Es war ja nichts, es seien alles ganz anständige Typen gewesen, gute Ordnung, nichts"

    Natürlich können das alles super nette Typen sein, die brav aufräumen danach, keine Frage. Das ändert aber nichts daran dass sie Bands feiern, die zum zweiten Holocaust aufrufen und Afrikaner morden wollen.

    Genauso hier. Natürlich können Pegida Typen nett sein. Wenn man ihre Gesinnung nicht betrachtet. Deshalb: Unpolitisch zu sein ist eine Illusion.
    • Paraflüger 23.07.2017 01:28
      Highlight Highlight Und links radikale bands wie irie revolte, welche zu aufständen aufrufen, werden von der stadt bern zu konzerten vor der reithalle eingeladen...
    • Statler 23.07.2017 03:57
      Highlight Highlight Ich könnt hier jetzt dasselbe Spiel spielen wie im Kommentar darunter. Einfach mal die Seiten vertauschen und Pegida durch Ausländer (oder vielleicht «Islamisten») ersetzen.
      Es ist hüben wie drüben dieselbe Argumentation und die führt einfach zu nix. Wenn Ihr alle, die die Nazis so hasst, doch so viel schlauer seid als die, dann lasst Euch doch endlich mal was einfallen, dass wirklich schlauer ist und drescht nicht dieselben hohlen Phrasen, wie die, die die Ihr so abgrundtief hasst.
    • seventhinkingsteps 23.07.2017 12:20
      Highlight Highlight Eben nicht durch Ausländer ersetzen. Ersetz die Rechtsextremen durch Linksextreme.
    Weitere Antworten anzeigen
  • seventhinkingsteps 22.07.2017 22:11
    Highlight Highlight "Mit Politik habe ich nichts am Hut!"

    Eine nachvollziehbare Aussage, aber sie entspricht nicht der Realität. Rechtsextreme im eigenen Restaurant zu bedienen ist sehr wohl eine Handlung mit politischem Charakter.
    Indem er die Leute nicht rausgeworfen hat, hat er keine neutrale Position eingenommen, wie er es vielleicht vermutet oder hofft. Hier gibt es genau 2 Positionen, und keine Mitte, kein neutral.

    Sehr bedauerlich um die Folgen des Ganzen, der Typ tut mir leid, Beauftragter hat sicher auch einen Fehler gemacht. Trotzdem: In dieser Sache gibts zur Abwechslung mal keine neutrale Position.
    • poga 22.07.2017 22:19
      Highlight Highlight Indem die Linken nicht gegen die Zuwanderung aus den Kriegsgebieten ist, legitimiert sinden Terror in Europa. Wir sollten alle cerwahren. Echt jetzt? Funktioniert das so? Oder nur wenns um die Pegida geht?
    • seventhinkingsteps 22.07.2017 22:37
      Highlight Highlight Was willst du damit sagen? Das Einwanderungsentscheide entweder oder sind?
    • Statler 23.07.2017 03:52
      Highlight Highlight «"Mit Politik habe ich nichts am Hut!"

      Eine nachvollziehbare Aussage, aber sie entspricht nicht der Realität. Ausländer im eigenen Restaurant zu bedienen ist sehr wohl eine Handlung mit politischem Charakter.
      Indem er die Leute nicht rausgeworfen hat, hat er keine neutrale Position eingenommen, wie er es vielleicht vermutet oder hofft. Hier gibt es genau 2 Positionen, und keine Mitte, kein neutral.»

      Und jetzt erklär mir mal den Unterschied zwischen den beiden Aussagen.

      Beide Argumentationen sind blödsinnig, weil sie am Kern des eigentlichen Problems vorbeigehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • So en Ueli 22.07.2017 22:06
    Highlight Highlight [ironie]
    Ist ja vollkommen korrekt einem Wirten das Bewirten einer gewisse Kundschaft zu verbieten. Und es ist ebenso vollkommen korrekt alle Anhänger einer politischen Bewegung in einen Topf zu schieben und sie kollektiv braun brandmarken.
    [/ironie]

    Irgendwie wird hier Toleranz gegenüber anders denkende falsch verstanden. Schade
    • seventhinkingsteps 22.07.2017 22:22
      Highlight Highlight Pegida ist eine islam- und fremdenfeindliche, völkische, rassistische Bewegung. Daran gibts nichts zu rütteln.
    • Me, my shelf and I 23.07.2017 00:57
      Highlight Highlight So en Ueli


      Syntax Error
    • neutrino 23.07.2017 12:18
      Highlight Highlight @sevents: dass Pegida rassistisch, etc. ist, bestreiten wohl hier die Wenigsten - aber um das geht's nicht!

      Es geht drum, wer solche Organisationen überwachen, und nötigenfalls in die Schranken weisen will. Das ist grundsätzlich Aufgabe des Staates und nicht eines einfachen Restaurantbesitzers.

      Oder soll künftig das Migros-Restaurant bei jedem Kunden vorgängig prüfen, ob er eventuell ein Links- oder Rechtsextremer ist, oder ein verurteilter Straftäter, oder ein Steuerbetrüger....und dann nicht bedienen? Sorry, das ist nicht deren Aufgabe.

    Weitere Antworten anzeigen
  • willi22 22.07.2017 21:53
    Highlight Highlight Eine intakte Demokratie muss solche Gruppierungen aushalten können. Werden diese zu stark, ist meist mit der Politik etwas nicht mehr richtig. Die Nazis kamen nur an die Macht, weil das Volk am Abgrund stand und von den 1.WK Siegern ausgebeutet wurde. Daher hat man ja den Fehler der übermässigen Reparationen nach dem 2. WK nicht wiederholt. Das beste Mittel gegen Extemisten aller Art ist Bildung, wirtschaftliche Möglichkeiten und eine breiter Mittelstand.
    • seventhinkingsteps 22.07.2017 22:25
      Highlight Highlight Komisch, die einzige Partei, die momentan die Position einnimmt, dass fundamental etwas schief läuft im deutschen Staat und das Aufkommen von Rechtsextremismus direkt mit fehlenden Perspektiven in Ostdeutschland verbindet und auf Grund dieser Einsicht Forderungen ableitet, die den von dir aufgelisteten ähnelt ist die Linke.
    • Statler 23.07.2017 03:48
      Highlight Highlight @Seven: Die Linke ist doch aber Stasi und somit auch böse.
      Merkst Du was? Jeder ist in den Augen der anderen böse, oder sonstwie untragbar. Das Wort «Konsens» wird demnächst aus dem Duden gestrichen. Jeder hat die alleinseligmachende Wahrheit gepachtet und nur schon wenn man dem anderen zuhört oder ein gewisses Verständnis für seine Sorgen aufbringt, ist man ein Verräter an der eigenen Sache. Früher oder später schlägt man sich dann wieder gepflegt die Köpfe ein und jeder fragt sich hinterher, wie es denn soweit kommen konnte.
    • seventhinkingsteps 23.07.2017 14:48
      Highlight Highlight Also nur weill ich keinen Konsens mit Leuten will, die den Holocaust gut finden habe ich jetzt die Wahrheit für mich selber gepachtet?

      Wenn ihr Nazis als "Andersdenkende" verharmlost, dann tut das bitte auch mit Linksextremen.

      Hier werden ganz klar zweierlei Massstäbe angewendet
  • Caturix 22.07.2017 21:21
    Highlight Highlight Ich weiss nicht wie es in Deutschland ist, aber in der Schweiz muss der Wirt jeden bedienen der sich normal, anständig verhaltet sevieren. Da kann der Wirt nicht sagen dem bringe ich nichts das ist einer von der SVP.
    • Luegi 22.07.2017 21:48
      Highlight Highlight Dass stimmt nicht!! Woher haben sie dass? Ich Arbeite seit 15 Jahren in der Gastronomie und wass sie hier verzapfen ist einfach Blödsinn!
    • seventhinkingsteps 22.07.2017 22:26
      Highlight Highlight Er muss aber auch die Folgen selber tragen, wenn er bewusst Rechtsextreme bedient. Zum Beispiel, dass ihm der Vermieter kündet und andere Kundschaft das Restaurant meidet.
    • Nikite 22.07.2017 22:57
      Highlight Highlight Ihr habt beide nicht ganz unrecht. Der Wirt besitzt das Hausrecht und darf deswegen bestimmen wer sich auf seinem Privatbesitz aufhalten darf. Im Prinzip kann also jeder aus einem solchen Lokal geschmissen werden.

      Art. 261bis StgB setzt dem jedoch gewisse schranken. Der relevante Teil: "[...] wer eine von ihm angebotene Leistung, die für die Allgemeinheit bestimmt ist, einer Person oder einer Gruppe von Personen wegen ihrer Rasse, Ethnie oder Religion verweigert, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft."

      Folglich scheint der Rausschmissgrund relevant zu sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 22.07.2017 21:20
    Highlight Highlight Auffallend ist, dass hier viele das friedliche SpaghettiEssen erwähnen, keine Konspiration, sicherlich auch keine Ansinnen mit rassistischem Hintergrund, das alles lassen die Pegida Mitglieder vor der Pizzeria zurück. Ich war nicht da, wie die meisten Kommentatoren. Aber ich wage zu bezweifeln dass alles so harmlos ums Spaghetti Essen ging.
    Aber eben ich war da nicht dabei und alle Weisswäscher Kommentatoren waren wohl da, denn sie stellen ja einen Persilschein aus.
    • PenPen 22.07.2017 22:07
      Highlight Highlight Stimmt!
      Einer rülpste. Dieser Schund.
    • FrancoL 22.07.2017 23:41
      Highlight Highlight Ist Ihnen ein Rülpser aufgefallen, hätte nicht gedacht das dies Ihnen auffällt.
    • Selbst-Verantwortin 23.07.2017 02:53
      Highlight Highlight @Francol: wir waren alle nicht da. Aber: Unschuldsvermutung in einem Rechtsstaat? Kensch?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rumbel the Sumbel 22.07.2017 20:40
    Highlight Highlight Und was wird so gefördert. Genau das, was man nicht will. Als Gasthauswirt, Wohnungsinhaber usw. entscheide ich, wer bei mir Einlass findet. Wem es nicht passt, muss mein Lokal, Whg usw. auch nicht besuchen. Und was wehret den Anfängen betrifft. Das hat man bei der linken Ideologie verpasst. Läuft auch bei uns aus dem Ruder.
    • beaetel 23.07.2017 00:50
      Highlight Highlight Was meinen Sie mit links? Arbeitnehmer?
  • Herren 22.07.2017 19:58
    Highlight Highlight Ich denke, wir Schweizer können diese Geschichte nur unzureichend beurteilen. Für mich ist es nachvollziehbar, dass München sensitiv auf jede Zusammenrottung von braunen Gruppierungen reagiert. Ob aber Lokalpolitiker eingreifen müssen? Das weiß ich nicht. Dass aber die Besitzer ihrem Pächter kündigen, weil ihr Gasthaus wegen der Querelen an Ansehen, Wert und Einnahmen einbüßt, ist für mich völlig logisch und nachvollziehbar.
    • DerTaran 22.07.2017 21:05
      Highlight Highlight Ich würde als Besitzer auch jedem die Pacht kündigen der die Pegida bewirtet.
    • Bene86 22.07.2017 21:43
      Highlight Highlight Und ich würde als Erstes mal die Reitschule schliessen.
    • äti 22.07.2017 23:51
      Highlight Highlight Reitschule in München?
    Weitere Antworten anzeigen
  • DanielaK 22.07.2017 19:37
    Highlight Highlight Ich bin keineswegs begeistert von dieser Bewegung, aber: Der Wirt hat meiner Meinung nach nichts damit zu tun. Kann man den Leuten nachweisen dass sie in dem Lokal was planen was sie nicht dürfen oder sonst was in der Richtung, dann muss von polizeilicher Seite eingegriffen werden. Ansonsten kann der Wirt in seinem Lokal bedienen wen er will und wie er will. Offenbar konnten sich die Leute da ja gut benehmen. Es steht auch nichts davon, dass der Wirt bei krummen Dingern mitgeholfen hätte. Übrigens: in einem Restaurant wäre es einfacher 'mitzuhören' als wenn sich die Herrschaften privat treffen
    • jellyshoot 23.07.2017 07:48
      Highlight Highlight mal im ernst. als wirt interessiert es mich nicht, ob meine gäste recht oder links, schwarz oder weiss, jüdisch oder buddhistisch sind ... genau so wenig wie es mich interessiert ob sie gross oder klein, blond oder rothaarig, dick oder dünn sind!
      denn ich möchte eins: meine gerichte verkaufen und so den unterhalt meiner familie bestreiten!
      d.h.: wenn ich merke, dass die pegida meinem geschäft schadet, lege ich ihnen nahe eine andere kneipe zu suchen ...

      das dies hier dem restaurantbesitzer zu verhängnis wird, ist herrn dill und seinen amtskollegen zu verdanken. und das ist nicht korrekt!
  • AskLee 22.07.2017 19:34
    Highlight Highlight Wer heisst den solch braunes Abendland-Gesindel auch willkommen?
  • Wald Gänger 22.07.2017 19:28
    Highlight Highlight Na, das ist ja alles ein Bisschen widerlich. Eine geschäftliche Existenz zerstören, Rufmord betreiben und gegen einen Wirt hetzen (ja, hier trifft der Ausdruck mal wirklich zu), der keinen Anlass sieht, Leuten aufgrund ihrer politischen Meinungen Hausverbot zu erteilen, erinnert einem doch irgendwie an...was war das nochmal in diesen zwölf Jahren?
    • Wald Gänger 22.07.2017 23:16
      Highlight Highlight Welcher Typ?
    • äti 22.07.2017 23:57
      Highlight Highlight .... und wenns die Mafia wäre, wäre auch alles so fein?
  • Shin Kami 22.07.2017 19:13
    Highlight Highlight Ich finde ja auch man sollte keine Rechtsextremen bedienen, aber das ist die Entscheidung des Wirtes.
    • Silent_Revolution 22.07.2017 19:39
      Highlight Highlight Mich nimmt Wunder was du an Rechtsextremen zu kritisieren hast, wenn du Menschen aufgrund der Gesinnung nicht bedienen würdest?

      Und nein, das ist nicht die Entscheidung des Wirtes. Wer Menschen aufgrund einer Gesinnung nicht bedient, hat im Gastro- bzw überhaupt im Dienstleistungsbereich nichts zu suchen.
    • seventhinkingsteps 22.07.2017 22:28
      Highlight Highlight @Silent_Revolution

      Interessant, dass wir hier eine andere Meinung haben.
    • Silent_Revolution 22.07.2017 22:57
      Highlight Highlight Auch das solls geben, darfst sie gerne ausführen ;).

      Meines Erachtens hat jemand der ein öffentliches Gasthaus führt nicht zu bestimmen wie seine Kundschaft zu denken hat.

      Ob der nun auf dem Heimweg einer Pegidademo, der Lies Standaktion, eines Nazikonzertes, des G20, oder eines Satanistentreffens friedlich ein Bier trinken will, geht den Wirt überhaupt nichts an.
    Weitere Antworten anzeigen
  • EvilBetty 22.07.2017 18:54
    Highlight Highlight Da zerstört man lieber ein 14jähriges Geschäft als sich dem Problem wirklich anzunehmen. Aus den Augen, aus dem Sinn. So funktionierts halt aber nicht...
    • Statler 22.07.2017 20:52
      Highlight Highlight Das ist genauso bescheuert, wie der Ausspruch «Nazis raus». Ich frag dann immer «wohin?». Auf eine einsame Insel vielleicht? Oder gleich in Lager stecken?
      Ich bin wirklich kein Fan von dem, was sich da in der rechten Ecke tummelt. Aber wenn ich Leute ausgrenzen, verbannen oder gar töten muss, um meine Idee von einer Gesellschaft zu verwirklichen, kann mit der Idee an sich etwas nicht stimmen. Leider habe ich bisher noch keine gesehen, die ohne solche «Massnahmen» auskommen würde (und es geschieht auch hier und jetzt).
      Es geht nur gemeinsam, alles andere ist immer zum Scheitern verurteilt.
    • äti 23.07.2017 00:08
      Highlight Highlight @statler: um eine gewisse Abgrenzung kommt niemand. Dies hier hat mit verbannen und töten nichts zu tun. Und was wäre, wenn genau diese Gäste sowas anzupeilen gedenken? Augen zu?
    • beaetel 23.07.2017 00:59
      Highlight Highlight Nazis raus ist schlichte "Ironie" - schliesslich sind es ja die sogenannten Nazis, die alles Fremde wieder nach Hause wünschen - es sei denn, sie würden für wenig Lohn, die Ernte einfahren, Häuser und Tunnel bauen, putzen und Gäste bedienen, und alten Leuten den Hintern putzen ....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Büetzer 22.07.2017 18:48
    Highlight Highlight Wer sich in die braune s(che..)uppe setzt braucht sich nicht zu wundern wenn er danach stinkt .
    • PenPen 22.07.2017 20:02
      Highlight Highlight Lernt man diese Sprüchli im Juso Lager?
    • Wald Gänger 22.07.2017 20:24
      Highlight Highlight Von was redest Du? Was ist eine s(che..)uppe? Wer hat sich in diesem Fall ganz genau wohin gesetzt?
    • Rumbel the Sumbel 22.07.2017 21:03
      Highlight Highlight Ist bei der linken Suppe auch so. Ob du tatsächlich Büetzer bist, frage ich mich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • α Virginis 22.07.2017 18:43
    Highlight Highlight Leider muss ich zu all den Kommentatoren sagen: Extremen, und dazu gehört sicherlich auch die PEGIDA (was für ein bescheuerter Name) und Konsorten. Habe die Typen mal in Basel "kennengelernt", da pöbelten sie Frauen mit Kopftüchern an, haben die Kinder der Frau(en) komplett eingeschüchtert und so weiter... Naja, solchen Leuten sollte man niemals ein Lokal zur Verfügung stellen, der "Beizer" klagt umsonst. Hätten die keinen "Treffpunkt", wo alle hinrennen, der wäre wohl schon lange pleite. Dass er sich auf die Seite seiner "Kunden" stellt, sollte auch zu denken geben...
    • Anded 22.07.2017 19:48
      Highlight Highlight So wie ich das verstanden habe, gab es im Lokal keine Anlässe. Er hat ihnen auch nicht das lokal zur verfügung gestellt. Er hat ihre gesinnung einfach ignoriert und sie als gäste bewirtet.
    • seventhinkingsteps 23.07.2017 16:19
      Highlight Highlight Ignorierung der Gesinnung ist politisch nicht neutral
    • α Virginis 23.07.2017 17:14
      Highlight Highlight @axantas und Andred: Demnach ist es ja auch ganz in Ordnung, wenn irgendwo einer eine Kneipe eröffnet und dann sagt, es sei ihm egal, ob sich da irgendwelche Islamisten treffen, und sicherlich auch das Eine oder Andere "in die Wege leiten"? Hmmm... Ich denke, DA würdet Ihr grossartige Kommentare schreiben... Naja, wie auch immer, meine Meinung dazu ist klar, wenn es auch nicht alle verstehen, aber das ist immer so.
  • derEchteElch 22.07.2017 18:25
    Highlight Highlight Genau hier fängt Intolleranz richtig an;

    Jeder hat das Recht, seine freie Meinung zu äussern und seine politischen Rechte wahrzunehmen!

    Dieses vorgehen der Lokalpolitiker ist genau das selbe, was die Nazis in den 30er Jahren gemacht haben; "kauft nicht bei Juden ein" hatte man damals geschrien.

    Der Unterschied ist, damals war die Aktion rassistisch bedingt gegen die Eigentümer selbst. Heute hetzt man gegen einen Wirt, der nicht einmal politisch insteressiert ist, sondern nur ein Gäste bedient, welche ein Bier trinken wollen.

    Wenn das keine Folgen haben wird.. 🤔
    • Juliet Bravo 22.07.2017 19:26
      Highlight Highlight Öffentliche Rassistische Äusserungen sind nicht freie Meinungsäusserung.
    • walsi 22.07.2017 19:35
      Highlight Highlight @Juiet: Für das gibt es Gerichte. Wenn sie das Gefühl haben, dass jemand gegen die Rassismus-strafnorm verstossen hat, steht es Ihnen frei diese Person zu verklagen.
    • EvilBetty 22.07.2017 19:43
      Highlight Highlight Weisst du denn ob sich die Personen, die in diesem Lokal waren, offen rassistisch geäussert haben?
    Weitere Antworten anzeigen
  • mountaineer 22.07.2017 18:21
    Highlight Highlight Herr Dill sollte mal in sich gehen.
    Dann würde er vielleicht merken, dass er ganz ähnliche Methoden anwendet wie damals die Nazis, die zum Boykott jüdischer Geschäfte aufriefen.
    • Pointer 22.07.2017 23:52
      Highlight Highlight Eigentlich müssten nach seiner Logik alle Geschäfte schliessen, die Pegida-Leute bedienen oder ihnen etwas verkaufen.
    • äti 23.07.2017 00:16
      Highlight Highlight ..... aber du siehst den grossen Unterschied schon?
    • Queen C 23.07.2017 02:30
      Highlight Highlight Nenne ihn doch bitte, äti.
  • Normi 22.07.2017 18:20
    Highlight Highlight Irgendwie komisch das diese Politiker nicht merken, dass sie sich genau so verhalten wie Nazis früher getan haben, nur weil andere eine andere Meinung haben darf man sie doch nicht komplett aus der Öffentlichkeit verbannen...
    • beaetel 23.07.2017 01:11
      Highlight Highlight Eine gerissene Art, Täter als Opfer hinzustellen und umgekehrt!
    • Normi 23.07.2017 02:35
      Highlight Highlight also ist man automatisch Täter wenn man die falsche Meinung hat und umgekehrt ?

      und wer entscheidet was Falsch und Richtig ist ?

      Die Gedankenpolizei ??
  • PenPen 22.07.2017 18:19
    Highlight Highlight Das erinnert mich an den Judenboykott in den 30ern.
    Jetzt fehlen nur noch offizielle Plakate "Rechtskonservative sind unerwünscht" .
    Krass wie hier eine Bevölkerungsgruppe ausgegrenzt und Dienstleister bevormundet, ja zerstört werden.
    Das gleiche passierte auch anderen Gastbetrieben, in welchen sich die AfD Mitglieder treffen durften.

    Die Meinungsfreiheit ist definitiv in Gefahr.

    • Juliet Bravo 22.07.2017 19:27
      Highlight Highlight Rechtskonservative? Nein mein lieber, das sind astreine Rassisten. Aber immer schön weiter solche Glatzen schönreden...
    • AskLee 22.07.2017 19:29
      Highlight Highlight Judenboykott der 30er Jahre als Opferrolle missbrauchen um Rechtsextremismus zu verteidigen... Hirnverbrannt, merkst selber oder ?
    • walsi 22.07.2017 19:37
      Highlight Highlight @Juliet: Es mag durchaus sein, dass es unter Pegida Anhängern auch Rassisten gibt. Es dürfte wohl aber nicht auf alle zutreffen. Wie auch nicht alle Linken marodierend am 1. Mai durch die Strassen ziehen und Autos anzünden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 22.07.2017 18:07
    Highlight Highlight Herr Dill scheint selber ein Musterbeispiel für Toleranz zu sein.
    Es ist bedenklich, wenn staatliche Stellen vorschreiben, wer im einem Restaurant bediehnt werden darf und wer nicht!
  • atomschlaf 22.07.2017 17:58
    Highlight Highlight Kauft nicht bei Juden reloaded.

    Unglaublich, die Deutschen lernen's wohl nie... 🤔😵
    • Lucida Sans 22.07.2017 19:05
      Highlight Highlight Bitte nicht alle Deutschen in einen Topf werfen! Finde es aber auch seltsam, dass man noch mit Politikern verkehrt, welche Milliarden-Deals mit Terrorunterstützern machen und handumkehrt einen Restaurantbesitzer ruiniert, der auch nur ein (bescheidenes)Geschäft machen wollte.

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