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Craig Federighi, Apple's senior vice president of Software Engineering, speaks about group FaceTime during an announcement of new products at the Apple Worldwide Developers Conference Monday, June 4, 2018, in San Jose, Calif. (AP Photo/Marcio Jose Sanchez)

Die Videochat-Funktion wurde im Juni 2018 vorgestellt.  Bild: AP

Apple-User von schwerer SicherheitslĂŒcke betroffen – Facetime-Funktion deaktiviert

Wegen einer Schwachstelle in Apples Videotelefonie-App «FaceTime» konnten angeblich iPhone- und Mac-User belauscht und beobachtet werden.



Nach Bekanntwerden einer massiven SicherheitslĂŒcke in seiner Videochat-Software Facetime hat Apple die Gruppenchat-Funktion vorĂŒbergehend deaktiviert.

Über Social Media hatte sich wie ein Lauffeuer verbreitet, dass ein Programmierfehler Anrufern ermögliche, schon vor dem Abheben beim Angerufenen mitzuhören und (unter UmstĂ€nden) ĂŒber die Frontkamera zu beobachten.

Anrufer konnten bei Dritten selber abnehmen, wenn die angerufene Person nicht auf den Anruf reagierte ...

Apple hatte die Facetime-Schwachstelle, die iOS-GerĂ€te und Mac-Computer in Wanzen verwandelte, zunĂ€chst bestĂ€tigt und ein Software-Update zur Behebung angekĂŒndigt. In der Nacht auf Dienstag wurde die Funktion, die fĂŒr Telefonkonferenzen gedacht ist, komplett offline genommen.

Bild

screenshot: apple.com

Das sei der richtige Schritt, kommentiert dieser Tech-Journalist

Wie lange schon?

Es sei nicht klar, wie lange dieser neueste Facetime-Fehler existiere, aber er hÀtte bis zu drei Monate lang genutzt werden können, schreibt der US-Techblog The Verge.

«Group FaceTime» (wie Apple das Feature nennt) wurde am 30. Oktober 2018 mit iOS 12.1 eingefĂŒhrt. Dies nachdem sich die geplante EinfĂŒhrung verzögert hatte. Innert weniger Tage nach der Veröffentlichung von iOS 12.1 wurde eine SicherheitslĂŒcke in Zusammenhang mit dem Sperrbildschirm und Gruppen-Videochats entdeckt und behoben.

Die gravierende SicherheitslĂŒcke, die die PrivatsphĂ€re von hunderten Millionen Apple-Usern gefĂ€hrdete, hat in den USA hohe Wellen geschlagen. Der New Yorker Gouverneur Andrew Cuomo verbreitete am Montag eine Warnung.

Das Facetime-Update soll gemĂ€ss vorangegangener AnkĂŒndigung von Apple «spĂ€ter in dieser Woche» veröffentlicht werden. Bis dahin dĂŒrfte die Gruppenchat-Funktion fĂŒr alle Betriebssysteme (iOS, macOS etc.) gesperrt bleiben.

(dsc, via Apple Insider)

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10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Typu 29.01.2019 08:17
    Highlight Highlight Das zeigt, dass die Entwicklung (bei allen Consumer-Tech-Anbietern) rascher vonstatten geht als die Sicherheit. Consumer Protection muss Prio 1 sein.
  • kunubu 29.01.2019 07:57
    Highlight Highlight Mir ist das egal. Ich habe nÀmlich nichts zu verheimlichen!
    • p4trick 29.01.2019 10:06
      Highlight Highlight Und wieder verstehen viele Blitzer den Sarkasmus nicht :-)
  • Hank Scorpio 29.01.2019 07:06
    Highlight Highlight Klingt sehr nach Sammelklage fĂŒr mich
  • Watson - die Weltwoche der SP 29.01.2019 07:01
    Highlight Highlight Wer bitte nutzt noch dieses nicht plattformĂŒbergreifende "Facetime"?
    • DunkelMunkel 29.01.2019 07:19
      Highlight Highlight Millionen von Nutzern?
    • DunkelMunkel 29.01.2019 08:45
      Highlight Highlight “Neidvolles Apple-Bashing am Morgen, erhöht Kummer und Sorgen”. Jedem das Seine.
    • Barracuda 29.01.2019 09:28
      Highlight Highlight @Flötist
      OK, das Neidargument ist aber noch eine Stufe lĂ€cherlicher. Jemand, der im Glauben lebt, man mĂŒsse auf einen iPhone-Besitzer neidisch sein, der hat sich im Jahrzehnt geirrt oder hat einfach verpennt, wie sich der Smartphone Markt entwickelt hat.
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