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Hier joggte Mark Zuckerberg mit Bodyguards durch Berlin.
Hier joggte Mark Zuckerberg mit Bodyguards durch Berlin.archivBild: EPA

So schützt sich der Facebook-Chef vor Kugeln, Autobomben und wütenden Angestellten

10.03.2019, 14:1912.03.2019, 09:14

Stell dir vor, du bist Tech-Multimilliardär, willst aber weiterhin in deinem Unternehmen zum Rechten schauen und musst dich vor allen möglichen und unmöglichen Bedrohungen schützen. Die Rede ist von Mark Zuckerberg.

Business Insider berichtet, wie sich der 34-Jährige, der 60 Milliarden Dollar schwer ist, schützen lässt. Das US-Medium beruft sich auf Angaben von anonymen Informanten, darunter ehemalige Mitarbeiter von Facebooks Global Security. Das ist die Sicherheitsorganisation innerhalb des Konzerns, die für den Schutz des Firmengründers verantwortlich ist.

Der Business-Insider-Artikel befindet sich hinter einer Paywall, wir fassen nachfolgend die wichtigsten und schrägsten Fakten zu Zucks Sicherheitsvorkehrungen zusammen.

Zuckerbergs Security-Leute tarnen sich als normale Angestellte

Bei firmeninternen Zusammenkünften, an denen Mark Zuckerberg zur Belegschaft spricht, sitzen die Mitglieder seines persönlichen Sicherheitsteams nicht nur zuvorderst im Raum. Sie tarnen sich auch als reguläre Facebook-Mitarbeiter und mischen sich unter das Publikum. So sollen sie Überraschungsattacken im Keim ersticken.

Ein Parkverbot gegen Autobomben

Im Gegensatz zu anderen CEOs sitzt Zuckerberg immer noch in einem offenen Büro mit Mitarbeitern. Und dieses Grossraumbüro befindet sich über Mitarbeiterparkplätzen des Unternehmens. In der Garage sei es allerdings unmöglich, direkt unter Zucks Schreibtisch zu parken. Damit niemand eine Autobombe unter seinem Hintern zünden kann.

Der kugelsichere Konferenzraum

In dem offenen Büro, in dem Zuck sitzt, befindet sich auch ein grosser, mit Glaswänden versehener Konferenzraum in der Nähe seines Schreibtischs. Dieser Konferenzraum ist gleichzeitig ein «Panic Room», in den Zuck flüchten und einen Alarmknopf drücken kann, falls er angegriffen wird – oder wenn es zu einem Amoklauf in Palo Alto kommen sollte. Natürlich sind die Fenster des Konferenzraums kugelsicher.

Zuckerberg soll eine geheime Panikrutsche haben

Es wird gemunkelt, dass der besagte Konferenzraum eine geheime «Panikrutsche» hat, über die das Sicherheitsteam Zuckerberg durch den Boden evakuieren kann. Dies für den Fall, dass er das Gebäude schnell verlassen muss. Allerdings konnten nicht alle Sicherheitsmitarbeiter, mit denen Business Insider gesprochen hat, die James-Bond-Falltür bestätigen.

Auf einen Feierabend-Drink in die Bar ...

Angesichts der oben geschilderten Sicherheitsmassnahmen in den Facebook-Räumlichkeiten verwundert es nicht, dass Zucks Security-Leute ausserhalb des Firmengeländes noch vorsichtiger ans Werk gehen. Sein persönliches Sicherheitsteam fahre ihn überall hin, und wenn er auf einen Drink in eine Bar gehe, werde das Lokal frühzeitig durchsucht, um sicherzustellen, dass alles seine Ordnung hat.

So ein Brimborium gibt es, wenn Zuck von zu Hause weg will ...

Insgesamt seien inzwischen mehr als 70 Personen im Executive Protection Team von Facebook unter der Leitung eines ehemaligen Secret-Service-Agenten beschäftigt, schreibt Business Insider in der Zusammenfassung des Exklusivberichts.

2018 informierte der Social-Media-Riese in seinem Jahresbericht zuhanden der Investoren, dass man sich Zucks Schutz über 10 Millionen Dollar kosten lässt. Das war sogar für US-Verhältnisse ein Rekord, wie CNBC berichtete. Und die Sicherheitskosten dürften nicht kleiner geworden sein ...

PS: Und so sieht's bei Zuck zu Hause aus ...

Die Privatadresse des Facebook-Gründers ist kein Geheimnis. 1456 Edgewood, Palo Alto. Doch bei Google Street View sind die Eingänge zum Anwesen unkenntlich gemacht.

Um ungestört leben zu können, kaufte Zuck 2013 vier Nachbargrundstücke für insgesamt 30 Millionen Dollar auf – das Vierfache dessen, was seine eigene Villa gekostet hat.

Willkommen bei den Zuckerbergs – 5 Schlafzimmer, 5 Badezimmer

Um seine Privatsphäre zu schützen, hat Zuckerberg die benachbarten Häuser nicht etwa abreissen lassen. Er vermietet sie seither selber, angeblich an bisherige Bewohner.

Und einen, äh, Wachhund gibt's auch ...

Er heisst Beast und hat <a target="_blank" href="https://www.facebook.com/beast.the.dog/">ein eigenes Facebook-Profil</a> ...
Er heisst Beast und hat ein eigenes Facebook-Profil ...bild: facebook.com/zuck

(dsc, via Fast Company)

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