DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Die neuen Surface-Tablets mit Fake-Leder-Hülle (Alcantara).
Die neuen Surface-Tablets mit Fake-Leder-Hülle (Alcantara).
screenshot: theverge

Microsoft enthüllt Surface Pro – und auch zum Surface Studio gibts News

Microsoft legt im Markt der wandlungsfähigen Tablets nach und bringt mit dem «Surface Pro» ein runderneuertes Modell an den Start. Und auch das Surface Studio kommt in die Schweiz.
23.05.2017, 15:5623.05.2017, 20:32

Das Wichtigste in Kürze:

  • Microsoft lanciert das Surface Pro, das ist die fünfte Generation des Windows-10-Tablets, mit einem neuen Digitalstift, Surface Pen genannt. Bei Microsoft gibt's das Gerät ab 979 Franken (mit 128 GB Speicher). Verkaufsstart: 15. Juni.
  • Später im Jahr soll eine Surface-Pro-Variante folgen, die auch den Mobilfunkstandard LTE unterstützt.
  • Was beiden fehlt? Ein USB-C-Anschluss.
  • Das Surface Studio soll ebenfalls am 15. Juni in die Schweiz, Deutschland und weitere Länder kommen. Den Desktop-PC mit dünnem Touchscreen gibt's ab 3500 Franken. Vorbestellungen sind bei Microsoft ab sofort möglich.
  • Surface Dial, ein puckförmiges neues Eingabewerkzeug für kreative Tätigkeiten, kostet 120 Franken.
  • Microsoft lanciert eine neuartige «Whiteboard»-App, die es mehreren Surface-Usern mit Digitalstift ermöglicht, gemeinsam übers Netzwerk an Dokumenten zu arbeiten.
  • Der Schweizer Verkaufsstart für das Surface Laptop, das erste Microsoft-Notebook, ist ebenfalls am 15. Juni. Die Whiteboard-App soll «später im Jahr» folgen.

Das Wichtigste zum Surface Pro

Das neue Surface Pro kommt ohne USB-C-Anschluss. Microsoft stellt einen Dongle zur Verfügung, um Ladekabel und andere Geräte anschliessen zu können. Der Verzicht auf USB C sei kontrovers diskutiert worden, berichtet The Verge.

Die technischen Spezifikationen zum neuen Surface Pro zeigen, dass es sich um ein relativ moderates Hardware-Upgrade handelt. Die wichtigsten Neuerungen sind:

  • Der Prozessor (Intel Core i5) kommt ohne Gebläse aus, das bedeutet: kein Ventilator-Lärm.
  • Für das Modell mit Core-i7-Prozessor gibt's eine leistungsfähigere Grafikkarte (Intel Iris Plus Graphics 640).
  • Akkuleistung wurde laut Microsoft um 50 Prozent gesteigert, eine Ladung soll bis zu 13,5 Stunden durchhalten.
  • Mit einem 12,3 Zoll grossen Display bringt das Gerät rund 768 Gramm auf die Waage.
  • Das Tablet kann optional mit LTE (4G) genutzt werden, dafür gibt's einen Nano-SIM-Karteneinschub.
  • Die Kickstand-Halterung wurde überarbeitet.
  • Der neue Surface Pen soll viel sensibler (4096 Druckstufen) und schneller sein (21 Millisekunden Verzögerung).
  • Es gibt ein neues Cover aus Alcantara-Leder in drei Farben. Preis: 180 Franken (bei Microsoft).

Hardware-Kenner Matthias Kremp vom watson-Medienpartner Spiegel Online

«Mit dem Surface Laptop teilt sich das neue Surface Pro auch eine besondere Eigenheit: Die Tastatur ist mit Alcantara überzogen. Das ist ein spezieller Mikrofaservliesstoff. Er sieht nicht nur gut aus und fühlt sich schön puschelig weich an, sondern sorgt zudem für Komfort beim Tippen. Ein Nebeneffekt der Konstruktion ist ein angenehm leises Tippgeräusch.»

Hier gibt's ein deutschsprachiges Hands-on-Video zum Surface Pro

Und das sind die ersten Eindrücke der Windows-Central-Blogger

Das bietet die «Whiteboard»-App, in Kombination mit dem Digitalstift

Microsoft und Huawei legen vor, Apple folgt Anfang Juni

Mit dem als «wandlungsfähigsten Laptop des Planeten» von Microsoft gepriesenen Gerät dürfte der Softwarekonzern möglicherweise auch seinem Rivalen Apple zuvorkommen wollen. Branchenbeobachter gehen davon aus, dass Apple bereits auf seiner Entwicklerkonferenz WWDC (Keynote am 5. Juni) ein neues, etwas grösseres iPad-Pro-Modell präsentieren wird.

Erst vor Kurzem stellte Microsoft seinen «Surface Laptop» für den Einsatz in Schulen als Herausforderer für Apples Macbooks vor. Es soll nun auch in China, Hongkong und Taiwan auf den Markt kommen.

Das Matebook E von Huawei

Auch Huawei stellte am Dienstag ein neues wandlungsfähiges Tablet vor. Der chinesische Hersteller präsentierte in Berlin mit dem «Matebook E» ein neues sogenanntes Convertible, das sich als Tablet, aber auch als Notebook nutzen lässt.

Das zwölf Zoll grosse Display lässt sich über drei Pins an die Tastatur einstecken, deren Deckel auch als Ständer fungiert. Das erste Modell dieser Art hatte das Unternehmen vor rund 15 Monaten auf der Mobilmesse Mobile World Congress in Barcelona vorgestellt.

Das Notebook «Matebook X» wiegt bei einer Display-Diagonale von 13 Zoll knapp über ein Kilogramm. Mit 12,5 Millimeter sei es dünner als die Macbooks von Apple, betonte Huawei.

Der von Apple mit seinen iPads dominierte Markt mit Tablets schwächelt laut Marktforschern seit geraumer Zeit. Wachstum gibt es laut IDG derzeit nur bei Geräten, die mit ansteckbarer Tastatur wie das neue Surface Pro von Microsoft zum Notebook-Ersatz werden. Auch hier sehen die Marktforscher Apple mit dem iPad Pro an der Spitze.

Mit Material der Nachrichtenagentur SDA

(dsc)

Das könnte dich auch interessieren:

Was jeder Mac- und Windows-Nutzer über Microsofts ersten Laptop wissen sollte, in 44 Bildern erzählt

1 / 46
Was jeder Mac- und Windows-Nutzer über Microsofts ersten Laptop wissen sollte in 44 Bildern erzählt
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Apple und Google bekämpfen ein geplantes Gesetz in Korea – der Ausgang betrifft auch dich

Mit einem politischen Vorstoss sollen die weltgrössten App-Store-Betreiber gezwungen werden, alternative Zahlungsmöglichkeiten für In-App-Käufe zu akzeptieren. Es wäre eine weltweite Premiere.

Im südkoreanischen Parlament wurde im Oktober ein Vorstoss lanciert, der es App-Store-Betreibern wie den amerikanischen Techkonzernen Apple und Google verbieten soll, App-Entwicklern ihr Zahlungssystem aufzuzwingen.

Es geht um ein Multi-Milliarden-Geschäft: Apple und Google, die mit ihren Plattformen iOS/iPadOs und Android die weltgrössten App-Store-Betreiber sind, versuchen, den Vorstoss auf höchster politischer Ebene zu stoppen. Nun haben die US-Konzerne sogar die US-Regierung um Hilfe …

Artikel lesen
Link zum Artikel