Warum Samsungs Ultra-Phone selbst überzeugte iPhone- und Pixel-User begeistern könnte
Wer das neuste und technisch ausgefeilteste Samsung-Smartphone möchte, landet unweigerlich beim Galaxy S26 Ultra. Samsung hat mir ein Testgerät für einen Monat überlassen. Die offizielle Preisempfehlung beginnt bei 1249 Franken, im Handel findet man es bereits jetzt ab 900 Franken.
Doch lohnt sich das?
Beginnen wir mit dem Offensichtlichen: Das aktuelle Galaxy Ultra ist etwas dünner, leichter und die Ecken sind nun wie beim kleineren Basismodell abgerundet. Es liegt dadurch angenehmer in der Hand als seine Vorgänger. Den früheren Übernamen «Backstein-Handy» hat das S26 Ultra endgültig abgestreift.
Bei der Hardware gibt es wie seit geraumer Zeit keine grossen Sprünge: etwas mehr Leistung, etwas schnelleres Laden, minim hübschere Fotos (technische Daten am Ende des Artikels).
In diesem Artikel fokussieren wir uns daher auf jene Aspekte, die wirklich neu sind oder mir einfach besonders positiv respektive negativ aufgefallen sind.
Ein Privacy Display gegen neugierige Blicke 😃
Das Galaxy S26 Ultra hat ein exzellentes AMOLED-Display. Das Besondere ist aber der neue Privatsphäre-Modus «Privacy Display». Wird er über die Schnelleinstellungen oder ein Doppeltippen der Einschalttaste aktiviert, ist das Display für neugierige Blicke von der Seite deutlich schlechter bis gar nicht mehr einsehbar. Frontal betrachtet lässt es sich weiterhin normal nutzen.
Das Privacy Display arbeitet ähnlich wie Blickschutz-Folien, ist aber jederzeit ein- und ausschaltbar. Dabei hat man die Wahl, ob man den gesamten Bildschirm tarnen, die Funktion nur auf bestimmte Apps oder gar nur auf die PIN- und Passworteingabe auf dem Sperrbildschirm anwenden will. Der Blickschutz funktioniert auch, wenn man das Handy im Querformat hält.
Praktisch ist die Zusatzoption, dass der Privatsphäre-Modus lediglich beim Betrachten bestimmter Anwendungen wie Chat-Apps oder E-Banking automatisch aktiviert wird. Hierzu wählt man vorgängig aus, welche Apps vor neugierigen Blicken geschützt sein sollen.
Der Tarnmodus lässt sich somit auf sensible Anwendungen oder gar nur auf eingehende Benachrichtigungen beschränken. Diese erscheinen dann für spionierende Blicke als geschwärzte Fläche auf dem Display.
In der Praxis aktiviert man das Privacy Display in der Regel nicht ständig manuell, sondern stellt einmal ein, in welchen Situationen (z. B. beim Betrachten der Foto-Galerie) es automatisch aktiviert sein soll – sofern man es überhaupt benötigt.
Das Ganze wird übrigens nicht mit Softwaretricks, sondern einer neuen Displaytechnik realisiert, die zwei unterschiedliche Pixel-Typen nutzt. Das führt dazu, dass der Bildschirm im Freien mit aktiviertem Blickschutz nicht ganz die maximale Helligkeit des Vorgängermodells erreicht. In Innenräumen fällt dies hingegen so gut wie nicht auf.

Es gibt wichtige Einschränkungen:
Das Privacy Display schützt nicht in jedem Fall vor neugierigen Blicken. Wer etwa in einem Bus sehr nahe nebenan sitzt, kann allenfalls trotzdem mitlesen. Auch gegen Spähblicke direkt von hinten über die Schulter wirkt der Schutz nicht.
Deshalb kann man einen «maximalen Privatsphärenschutz» aktivieren, der nochmals deutlich besser vor Seitenblicken abschirmt. Das geht allerdings zulasten der Bildqualität. In diesem extremen Privacy-Modus verliert der Bildschirm stark an Kontrast und die Farben wirken ausgewaschen. Dieser Modus ist daher eher für kurze Zeit in spezifischen Situationen sinnvoll.
Mein Eindruck nach mehreren Wochen:
Der normale Privacy-Display-Modus ist gut umgesetzt und alltagstauglich, bietet aber eine beschränkte bzw. trügerische Sicherheit, wenn man sich der Grenzen nicht bewusst ist. Der maximale Schutzmodus wiederum ist eher für die sporadische Nutzung gedacht oder für jene, denen Blickschutz wichtiger als Bildqualität ist.

Übrigens hat auch der Touchscreen des Galaxy S26 Ultra eine Anti-Reflexionsschicht, die Samsung mit dem S24 Ultra einführte. Als unerfreulicher Nebeneffekt der neuen Display-Technologie spiegelt der Bildschirm trotzdem stärker als beim Vorgängermodell S25 Ultra, aber immerhin weniger als bei fast allen anderen Smartphones.
Eine Videostabilisierung nicht von dieser Welt 😃
Das S26 Ultra hat neu eine Action-Cam-Funktion, welche eine extreme Bildstabilisierung ermöglicht. Der Modus «Superstabil mit horizontaler Sperre» sorgt dafür, dass Videos ruhig wirken, selbst wenn man rennt oder beim Velo- bzw. Skifahren eine andere Person filmt und dabei das Handy heftig bewegt. Der «Horizontal Lock» hält den Horizont stets waagerecht, auch wenn man das Smartphone während der Aufnahme extrem schräg hält oder gar um 360 Grad dreht.
Im Test hat das verblüffend gut funktioniert. Ich rannte neben einem Kind auf einem Trottinett und die Aufnahme wirkt, als ob die Kamera auf Schienen gefahren wäre.
Samsung nutzt für diesen Action-Modus das grosse Sichtfeld der Ultraweitwinkelkamera und schneidet stark ins Bild (Crop), um Erschütterungen auszugleichen. Trotzdem sind 4K-Aufnahmen mit 60 FPS möglich. Da die Bildqualität in diesem Modus leicht leidet, ist er nur für die ganz wilden Szenen gedacht. Im Normalfall genügt die normale Bildstabilisierung.
Apple und Google bieten ähnliche Action-Modi, aber Samsungs Ausführung liefert derzeit das spektakulärste Resultat.
Ein Stift für fast alle Fälle 😃
Beim Galaxy Ultra zahlt man immer einen Aufschlag für Extras wie den mitgelieferten Stift (S-Pen), der sich bei Nichtgebrauch im Gerät verstauen lässt. Er wirkt etwas billig, ist aber ideal, um schnell von Hand Notizen zu verfassen, zu zeichnen oder auf Dokumenten Anmerkungen zu erstellen. Einen kleinen Rückschritt gibt es dennoch zu vermelden: Da die Ecken des Smartphones stärker als bei früheren Ultra-Modellen abgerundet sind, muss man darauf achten, den Stift richtig herum ins Gerät zu schieben, sonst steht er leicht hervor.
bild: watson
Übrigens: Wie schon beim direkten Vorgängermodell S25 Ultra unterstützt der S-Pen kein Bluetooth mehr, eignet sich folglich auch nicht mehr als Fernsteuerung für den Fotoauslöser.
Das S26 Ultra ist auch ein mobiler PC 😃
Ein oft übersehenes Feature bei Samsungs Top-Smartphones ist der Desktop-Modus. Er macht diverse Galaxy-Modelle zu mobilen PCs, wenn sie per Kabel oder drahtlos mit einem PC-Monitor oder Fernseher verbunden sind. So ist beispielsweise das Arbeiten am grossen Bildschirm mit mehreren Fenstern möglich.
Mit Samsungs Desktop-ähnlicher Benutzeroberfläche DeX (Desktop Experience) lassen sich auch einfach Präsentationen ohne Laptop auf einem Fernseher im Konferenzraum anzeigen. Das Handy-Display dient als Touchpad. Auch Maus und Tastatur lassen sich optional per Bluetooth verbinden.
Samsung hat DeX seit 2017 stetig weiterentwickelt. Google spendierte seinen Pixel-Geräten erst in diesem Jahr einen vergleichbaren Desktop-Modus. Samsungs Lösung wirkt inzwischen ausgereift, aber natürlich ist das Smartphone deswegen kein vollständiger Laptop-Ersatz, wie schon unser Alltagstest aus dem Jahr 2018 vor Augen führte.
Gute Kamera, aber … 😐
Die Kamera tut, was eine Handy-Kamera soll: Sie löst flink aus und liefert zuverlässig gute Schnappschüsse. Gegenüber den Vorgängermodellen wurde das Bildrauschen bei schlechtem Licht reduziert. Bei Tageslicht ist gegenüber dem S24 Ultra oder S25 Ultra kein Qualitätssprung ersichtlich. Porträt, Selfie, Zoom etc. waren gut und sehen nun noch eine Nuance besser aus. Der Automatikmodus liefert natürlich wirkende Fotos ohne übertriebenes Nachschärfen oder dergleichen.
Also alles paletti? Leider nein. Denn während Samsung die Kamera seit Jahren in Minischritten verbessert, ziehen Apple, Google und chinesische Hersteller mit grossen Schritten vorbei.
Kurz: Samsungs Flaggschiffmodell hat noch immer eine der besten Kameras, aber einen Preis für die allerbeste Handy-Kamera wird man dieses Jahr nicht einheimsen.
Und Videos? Videos bei gutem Licht überzeugen, die Bildstabilisierung ist exzellent und für anspruchsvolle Anwender gibt es das LOG-Profil, das mehr Spielraum bei der nachträglichen Videobearbeitung ermöglicht. Für Video-Creator, die das Maximum aus der Kamera herausholen wollen und ihre Videos später am PC professionell bearbeiten, unterstützt das S26 Ultra den extrem speicherhungrigen Advanced Professional Video (APV) Codec.
Bei der Akkulaufzeit wenig Neues 😐
Vor einem Jahr überzeugte das Galaxy S25 Ultra in unserem Test mit einer weit überdurchschnittlichen Akkulaufzeit. Das S26 Ultra hält trotz gleicher Akkukapazität noch etwas länger durch, ist auf Augenhöhe mit dem neusten iPhone und deutlich ausdauernder als Googles Pixel 10 Pro XL. Im Alltag heisst dies bei mir nahezu zwei Tage Laufzeit. Nur chinesische Modelle mit massiv grösseren Akkus stehen diesbezüglich besser da.
Was trotzdem viele nervt: Samsung belässt die Kapazität des Akkus seit dem Galaxy S20 Ultra, also seit sechs Jahren (!), bei 5000 Milliamperestunden (mAh). Apple und Google haben aufgeholt und die chinesischen Hersteller sind mit moderneren Silizium-Kohlenstoff-Akkus davongezogen.
Man könnte daher meinen, dass bei Samsung Stillstand herrscht, aber technisch ist das Gegenteil der Fall. Die Zellen sind heute viel dichter gepackt. Neue Akkus mit höherer Energiedichte ermöglichen dünnere und leichtere Geräte, womit Samsung auf die Kritik reagierte, dass die früheren Ultra-Modelle zu klobig und schwer seien.
Anstatt den Akku immer grösser zu machen (und das Handy damit schwerer), konzentriert man sich darauf, das Gerät mit effizienteren Prozessoren und Displays auszustatten, die weniger Strom verbrauchen. War das S20 Ultra vor sechs Jahren noch ein sehr stromhungriges Handy, gilt dies für das S26 Ultra nicht mehr.
Die gleiche Akkukapazität seit dem S20 Ultra ist also nur auf dem Datenblatt ein Stillstand. Dank effizienterer Technologie hält das neue Ultra fast einen Tag länger durch.
Dass Samsung unbeirrt an 5000 mAh Akkukapazität für die Ultra-Serie festhält, ist im Übrigen kein Zufall. Auch Apple und Google bleiben unter der 5200-mAh-Grenze. Dafür seien strengere Transportvorschriften der EU und somit höhere Transportkosten für Geräte mit grösseren Akkuzellen verantwortlich, erklärt das Techportal Heise. Darum würden einige Hersteller ihre Smartphones in Asien mit grösseren Akkus als in Europa anbieten.
Auch Samsung wird moderne, leistungsfähigere Silizium-Kohlenstoff-Akkus in seine Handys bringen, aber erst, wenn sie von deren Langlebigkeit überzeugt sind. Mit dem aktuellen S26 Ultra verspricht Samsung 1200 vollständige Ladezyklen, bis die Akkugesundheit unter 80 Prozent fällt. Die EU schreibt 800 Ladezyklen vor.
Samsung entdeckt das Schnellladen
Vorderhand vertröstet man die Kunden mit etwas mehr Tempo beim Laden: Das S26 Ultra schafft 60 Watt, damit dauert das Laden von null auf 80 Prozent knapp über 30 Minuten – eine willkommene Verbesserung. Beim Vorgänger zeigte die Anzeige nach 30 Minuten am Schnellladegerät (nicht inklusive) gut 60 Prozent an.
Auch kabelloses Laden ist nun mit 25 Watt etwas flotter.
Licht und Schatten bei der Reparierbarkeit 😐
Der Akku lässt sich laut der Reparaturprofis von iFixit relativ gut auswechseln. Längst nicht so einfach wie in einem Fairphone, aber schneller als in den allermeisten anderen Mainstream-Smartphones. Auch Rückglas, USB-C-Port, Kamera sowie Power- und Lautstärketasten lassen sich gut austauschen. Klingt toll, nur: «Die Display-Reparatur bleibt ein Albtraum.» Tja.
Immerhin nutzt Samsung eines der aktuell stabilsten Displaygläser, das Stürze aus Hüft- und gar Kopfhöhe problemlos überstehen müsste.
Vertraute Software, 7 Jahre Updates und halbgare KI😐
Das Galaxy S26 Ultra wird mit Android 16 sowie Samsungs aktueller Benutzeroberfläche One UI 8.5 ausgeliefert. Wer Samsung-Handys kennt, fühlt sich sofort heimisch.
Es gibt sieben Jahre lang Android- und Sicherheits-Updates, sprich bis Februar 2033. Apps und einige wichtige Android-Systemkomponenten werden auch danach direkt von Google via Play Store aktuell gehalten.
Samsung wirbt erneut mit unzähligen KI-Funktionen – viele davon haben wir bereits vor zwei Jahren vorgestellt und getestet. Die Implementierung ist erfreulich unaufdringlich. Man pickt sich heraus, was man will, oder ignoriert einfach alles. Weiterhin lässt sich einstellen, dass Daten für KI-Funktionen nur auf dem Gerät verarbeitet werden. Allerdings sind dann manche Funktionen nicht oder nur eingeschränkt verfügbar.
Ehrlicherweise habe ich die KI-Anwendungen in diesem Jahr nicht umfassend getestet. Positiv fiel mir auf, dass KI-Zusammenfassungen von News-Artikeln deutlich sinnvoller wurden.
In Samsungs Galerie-App können Fotos mit Textanweisungen einfacher denn je manipuliert werden. Ein grauer Himmel oder gar Nebel lässt sich so spielend oder besser erschreckend leicht in einen sonnigen Tag verwandeln. Umgekehrt verwandelt die Anweisung «füge Regen ein» jedes Ferienfoto in einen tristen Tag.
It's foggy in San Francisco, but Galaxy AI can handle it! #GalaxyS26Ultra pic.twitter.com/OW66JGYELF
— Alex Maxham (@alexmaxham) February 26, 2026
Das funktionierte auch bei meinen Versuchen ziemlich gut. Samsungs Galaxy AI verwandelte etwa den Plattenboden einer Wohnung in einen Parkettboden, änderte die Wandfarbe und vergrösserte die Fenster genau so, wie ich es wollte. Letztlich bleibt es dennoch eine Spielerei, da die KI teils ungefragt Details im Foto ändert und die KI-generierte Kopie generell in einer tiefen Auflösung gespeichert wird, das Foto also an Qualität verliert.
Schon nützlicher ist die KI-gestützte Anrufprüfung: Mit One UI 8.5 hält nebst dem klassischen Schutz vor Spam-Anrufen (kann in den Einstellungen der Telefon-App aktiviert werden) der sogenannte Anruf-Assistent Einzug. Das Handy kann so Anrufe von unbekannten Nummern automatisch entgegennehmen. Eine KI-Stimme fragt den Anrufer nach dem Grund des Anrufs. Man sieht in Echtzeit als Text auf dem Bildschirm, was der Anrufer sagt, und kann entscheiden, ob man das Gespräch annimmt oder den Spammer bzw. Betrüger blockiert.
Insgesamt werden die KI-Features laufend besser und selbst im Vergleich mit Googles Pixel hinkt Samsung keineswegs hinterher. Trotzdem bleibt der Verdacht, dass die meisten User 90 Prozent der KI-Funktionen maximal einmal ausprobieren und dann nie wieder ansehen werden.
Es wackelt wie irre 😔
Die drei grossen Kameralinsen stehen weiter denn je aus dem Gehäuse hervor. Auf der Rückseite liegt ist es derart schief, dass es bei der kleinsten Berührung sofort wie wild zu wackeln beginnt – sofern es nicht in einer Schutzhülle steckt.

Das Gewackel ist aber nur das eine, die extreme Schieflage sieht schlicht nicht gut aus.
Wieder keine Magnete auf der Rückseite 😔
Das neue S26 Ultra lädt zwar auch drahtlos schneller als der Vorgänger, Samsung verzichtet aber erneut auf Magnete in der Rückseite, etwa für magnetische Ladestationen. Das ist einigermassen erstaunlich, zumal das von Apple und neuerdings auch Google unterstützte Magnet-Zubehör immer beliebter wird. Samsung-User hingegen müssen weiterhin auf entsprechende Hüllen ausweichen. Schade.
Veraltete Gesichtsentsperrung 😔
Samsung setzt weiterhin auf eine weniger sichere Gesichtserkennung, die meist nicht für hochsichere Anwendungen wie Bezahlen freigegeben ist. Stattdessen wird dafür primär der Fingerabdrucksensor genutzt, während Apples iPhone und neuere Google Pixel eine deutlich sicherere Gesichtserkennung anbieten.
Samsungs Fingerabdrucksensor unter dem Display ist sehr schnell und eine sichere Alternative, aber wer es gewohnt ist, an der Kasse mit einem Blick aufs Handy bequem zu bezahlen, wird sich womöglich nerven.
Preise und technische Daten
Das Samsung Galaxy S26 Ultra mit 512 GB Speicher und 12 GB RAM gibt es seit März 2026 direkt bei Samsung für 1349 Franken (50 Franken mehr als im Vorjahr). Im Handel kann es bereits jetzt für unter 1000 Franken bestellt werden. Die Variante mit 256 GB Speicher ist für weniger als 900 Franken zu finden.
Das Galaxy S26 Plus (ohne Stift und Privacy Display) mit 512 GB Speicher und 12 GB RAM gibt es direkt bei Samsung für 1179 Franken. Die Variante mit 256 GB Speicher startet im Handel ab etwa 800 Franken.
Das kleinere Galaxy S26 mit 512 GB Speicher und 12 GB RAM gibt es bei Samsung für 999 Franken. Das Modell mit 256 GB Speicher wird im Handel ab rund 650 Franken offeriert. Die 128-GB-Variante wurde gestrichen.
Wie immer gilt: Die offiziellen Preise von Samsung sind sehr hoch angesetzt, gar noch rund 50 Franken höher als im Vorjahr. Im Handel kann die Galaxy-S26-Generation aber zwei Monate nach Verkaufsstart bereits weit günstiger ergattert werden.
Fazit
Das neue Ultra ist eine gute Wahl, wenn du ein grosses, sehr schnelles Smartphone mit ausgezeichnetem Display, starker Kamera, überdurchschnittlicher Akkulaufzeit und Stift-Unterstützung suchst. Es hat zusammen mit Googles neusten Pixel-Phones die besten KI-Features und mit garantierten sieben Jahren Android-Updates einen langfristigen Software-Support bis 2033.
Das Galaxy S26 Ultra ist somit eine solide Mischung aus Bekanntem (Stift, PC-Modus etc.) und gelungenen Display- und Video-Innovationen, was es für Stamm- und Neukunden gleichermassen interessant macht.
Es stellt keine gute Wahl dar, wenn du ein handliches, preiswertes oder maximal einfach und günstig reparierbares Smartphone suchst – oder magnetisches Zubehör ein Muss ist.
Da das Galaxy S26 Ultra gegenüber den Vorgängermodellen keine Revolution ist, lohnt sich ein Blick auf die inzwischen günstigeren Modelle S25 Ultra oder S24 Ultra. Wer nicht auf Samsung fokussiert ist, kann Motorolas Signature, Googles Pixel 10 Pro (XL), Apples iPhone 17 Pro Max oder Oppos Find X9 Ultra als Alternative in Betracht ziehen.
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