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Teaserbild Pacman: Sunrise frisst UPC

bild: watson

Sunrise frisst UPC – für die Kunden könnte es teuer werden

Paukenschlag im Schweizer Telekommarkt: Sunrise übernimmt UPC, um Swisscom unter Druck zu setzen. Doch was bedeutet das für die Kunden? Die wichtigsten Fragen und Antworten.



Die Nummer zwei der Schweizer Telekombranche übernimmt den mit Abstand grössten Kabelnetzbetreiber. Stolze 6,3 Milliarden Franken ist Sunrise der Deal wert. Gemeinsam sei man eine schlagkräftige, sich gut ergänzende Einheit gegen Marktführer Swisscom. Ob der neue Konzern Swisscom wirklich ernsthaft herausfordern kann, steht aber auf einem anderen Blatt.

Herr Swantee, Sunrise übernimmt UPC. Was haben die Kunden davon?

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Video: srf/SDA SRF

Warum übernimmt Sunrise Rivalin UPC (ehemals Cablecom)?

Alleine sind weder Sunrise noch UPC ernsthafte Konkurrenten für Swisscom. Sunrise ist im Mobilfunkbereich stark, spielt dafür im TV-Geschäft fast keine Rolle. UPC hingegen ist die Nummer zwei im TV-Markt, spielt indes im Mobilfunkbereich nur eine untergeordnete Rolle und besitzt auch kein eigenes Mobilfunknetz. Die beiden bisherigen Rivalen ergänzen sich also gut und zusammen können sie den Kunden ein attraktives TV-, Internet- sowie Mobil- und Festnetz-Angebot aus einer Hand offerieren. Dies dürfte der Hauptgrund sein, warum Sunrise viel Geld für UPC in die Hand nimmt.

Sunrise erhält mit dem Deal ein umfassendes Kabelnetz – und reduziert so ihre Abhängigkeit von Swisscom (Sunrise muss bislang den Zugang zum schnellen Glasfasernetz für Breitband-Internet bei Swisscom mieten). Sunrise ist aber nicht nur am Kabelnetz der UPC, sondern auch am grossen, allerdings seit Jahren schwindenden, TV- und Internet-Kundenstamm von UPC interessiert. Kommt hinzu: UPCs TV-Sender Mysports, der die exklusiven Fernsehrechte am Schweizer Eishockey hält, ist bei der anstehenden Übernahme eine attraktive Mitgift. Sunrise merzt also ihre bisherigen Schwächen aus und könnte Swisscom künftig stärker unter Druck setzen.

Wie heisst die neue Firma?

Laut Sunrise soll die Übernahme noch dieses Jahr vollzogen werden. Bereits klar ist: Der neue Konzern würde Sunrise heissen, die Marke UPC würde in der Schweiz verschwinden.

Kann der Deal noch platzen?

Ja. Der Deal ist noch nicht unter Dach und Fach. Branchenexperten rechnen jedoch damit, dass die Wettbewerbskommission (Weko) zustimmen wird. Sunrise und UPC hätten nach der Fusion keine dominante Marktstellung inne und blieben im Vergleich zu Swisscom weiterhin ein Zwerg. Der «blaue Riese» kommt auf etwa 60 Prozent des Marktanteils.

Das Problem für Sunrise: Die Weko wird sich auch die gemeinsame Marktmacht von Swisscom und der neuen Sunrise anschauen. 2010 hatten die Wettbewerbshüter die geplante Fusion der beiden Mobilfunkfirmen Orange (heute Salt) mit Sunrise noch blockiert. Der Zusammenschluss eines Mobilfunkanbieters und eines Kabelnetzbetreibers dürfte laut Sunrise-Chef bessere Chancen haben, da sich Sunrise und UPC ergänzten (was bei Orange und Sunrise nicht der Fall war).

Wie sieht der neue Sunrise-Konzern aus?

Nach der UPC-Übernahme würde Sunrise via Kabelnetz über 2,3 Millionen Haushalte erreichen. Das wären ungefähr 60 Prozent der Schweizer Haushalte. Konkret sehen die Zahlen für den fusionierten Konzern so aus:

grafik: handelszeitung

Was ändert sich nun für die Kunden?

Da der Zusammenschluss frühestens in der zweiten Jahreshälfte abgeschlossen werden kann, sofern die Wettbewerbskommission grünes Licht gibt, ändert sich für die Kunden vorerst nichts. Auch danach dürften die meisten Abos in einer ersten Phase wie bisher bestehen bleiben.

Welches TV-Angebot Sunrise künftig verwenden will, ist noch nicht klar. Zur Auswahl stehen das bisherige Sunrise-TV und UPCs neue Horizon Box, die im Oktober 2018 auf den Markt kam. So oder so können sich bestehende Sunrise-Kunden auf die Spiele der Schweizer Eishockeymeisterschaft freuen, deren Rechte bisher UPC inne hatte.

In Regionen ohne Glasfaserabdeckung dürften Sunrise-Kunden vom Kabelnetz der UPC profitieren, sprich sie können mit schnellerem Internet rechnen. Mit dem Kabelnetz von UPC erreicht Sunrise rund 60 Prozent der Haushalte mit einer Maximalgeschwindigkeit von aktuell bis zu 600 Megabit pro Sekunde (Mbit/s). Künftig soll gar 1 Gigabit pro Sekunde möglich sein.

Sinken nun die Preise?

Die Hoffnung aus Kundensicht ist, dass eine grössere Sunrise Marktführerin Swisscom stärker unter Druck setzen kann. Da neu nur noch drei statt vier grosse Telekomfirmen (Swisscom, Sunrise/UPC und Salt) auf dem Markt sind, könnte der Wettbewerb auch abnehmen, was steigende Preise erwarten lässt. «Es besteht die Gefahr, dass ein Duopol aus Swisscom und Sunrise entsteht, das die Preise hochhält», schreibt die Stiftung für Konsumentenschutz.

Sunrise und UPC argumentieren, dass der Zusammenschluss nach einigen Jahren Synergien bei den Kosten und Investitionen freisetze. Dass die Konsumenten davon in Form tieferer Preise profitieren, ist ungewiss. Schweizer Konsumenten reagieren sehr träge auf Preissenkungen. Sunrise hat daher wenig Grund, die Tarife zu senken. Viel eher dürfte die Firma versucht sein, ihr künftig attraktiveres Angebot teurer zu verkaufen.

Wer ist der Gewinner des Deals?

Vermutlich Liberty Global, die bisherige Besitzerin von UPC Schweiz. Die britische Liberty Global zieht sich aus dem umkämpften Schweizer Telekom-Markt zurück und erhält 2,7 Milliarden Franken in bar. In einigen Jahren hätte es deutlich weniger sein können, da UPC Schweiz seit vielen Jahren stetig Kunden verliert.

Ob sich der Kraftakt für Sunrise auszahlt, wird erst in einigen Jahren beurteilt werden können.

Wer sind die Verlierer?

Im Moment die Sunrise-Aktionäre. Angesichts der geplanten Kapitalerhöhung, die für die Übernahme notwendig würde, geriet die Aktie unter erheblichen Verkaufsdruck. Sunrise will 4,1 Milliarden Franken an Kapital aufnehmen – das ist mehr, als das Unternehmen am Mittwochabend an der Börse wert war. Sunrise-Grossaktionär Freenet beteiligt sich nicht an der Kapitalerhöhung und bezeichnete die bei der Übernahme vorgesehene Transaktionsstruktur als «herausfordernd».

Mittelfristig die sicheren Verlierer sind die Mitarbeiter von Sunrise und UPC. Sunrise verspricht sich vom Deal Synergien von jährlich 190 Millionen Franken ab dem dritten Jahr. Was die Synergien für die Mitarbeiter bedeuten, mochte Sunrise-Chef Olaf Swantee noch nicht sagen. «Dafür ist es zu früh.» Er gehe jedoch davon aus, dass die Auswirkungen für die eigentlichen Dienstleistungsabteilungen und bei den Verkaufsteams moderat sein würden. Ein Abbau sei hingegen im Management und in der Administration zu erwarten.

Was bedeutet die Übernahme für die Konkurrenz?

Kurzfristig könnten Swisscom und Salt profitieren, da die Integration von UPC in Sunrise den neuen Konzern mehrere Jahre mit sich selbst beschäftigen könnte. Während der geschätzt dreijährigen Integrationsphase erwarten Branchenkenner eine höhere Wechselbereitschaft der Kunden. Langfristig hingegen erwächst Swisscom erstmals ein schlagkräftiger Rivale.

Dies ändert jedoch nichts daran, dass Sunrise auch nach dem Zusammenschluss mit UPC im Vergleich zu Swisscom vorerst ein kleiner Fisch bleibt. Das kombinierte Unternehmen Sunrise/UPC wäre im Geschäftsjahr 2018 auf einen Umsatz von 3,17 Milliarden Franken gekommen. Branchenprimus Swisscom erwirtschaftete im letzten Jahr knapp 11,7 Milliarden Franken Umsatz.

Mittel- und langfristig würde ein Duopol aus Swisscom und Sunrise wohl auch alle kleinen Anbieter weiter unter Druck setzen, die nicht alle Dienste (TV, Internet, Mobil- und Festnetz) aus einer Hand anbieten können.

So würde es aussehen, wenn wir am Telefon ehrlich wären

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Video: watson/Knackeboul, Lya Saxer

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52
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52Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • G. 28.02.2019 23:14
    Highlight Highlight Zur Zeit bin ich ein zufriedener UPC Kunde.

    Falls ich zukünftig unzufrieden werden sollte, wechsle ich den Provider.

    Punkt Basta
    • Saraina 01.03.2019 05:23
      Highlight Highlight Ja, die Auswahl ist ja riesig.
  • DerRaucher 28.02.2019 21:04
    Highlight Highlight Für mich als UPC Kunde ein Albtraum. Mal abgesehen von weniger Wettbewerb der wohl nur in der Schweiz so sehr gefördert wird, halte ich absolut nicht von Sunrise. Denke ernsthaft über einen wechsel nach.
  • rönsger 28.02.2019 20:10
    Highlight Highlight Vielen Dank für die gute Analyse. Zwei Punkte wären aber aus meiner Sicht noch eine vertiefte Recherche wert gewesen: Welche Propgnosen lassen sich für Quickline aufstellen, dem zweitgrössten Kabelnetzverbund, und: wie kann sich Salt in diesem bereinigten Umfeld behaupten? Hat dieser Provider überhaupt noch eine Chance zu bestehen?
    • MSpeaker 28.02.2019 22:56
      Highlight Highlight Salt kann im Fiber Bereich punkten. Wenn sie das Angebot halten können werden die meisten Neukunden im Fiber Bereich bei Salt landen. Und die Zahl wird in den nächsten Jahren exponentiell ansteigen. SP
  • Pointer 28.02.2019 19:10
    Highlight Highlight Koax-Kabelnetze sind heute eigentlich technisch nicht mehr notwendig. Es ist jetzt allerdings auch nicht sinnvoll, wenn Cable-diAx jetzt aber die Infrastruktur durch Glasfaser ersetzt, ausser dort, wo es heute noch kein FTTH gibt.
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 28.02.2019 17:37
    Highlight Highlight Das scheint doch etwas zu teuer zu sein. Als Sunrise-Aktionär fände ich die Übernahme nicht so toll. Insbesondere wird mit 5G das mobile Internet noch besser und schon heute überlegen sich Leute, ob sie überhaupt noch einen Kabelanschluss brauchen.
  • My Senf 28.02.2019 15:46
    Highlight Highlight Jaja die Liberty Global

    Hat in ganz Europa Riesen „steuerfreie“ Gewinne durch den Verkauf der zuvor eingekauften Netzte gemacht.
    Zum Glück verabschiedet sich GB und ihr (Kapitalistisches) Rittertum aus Europa

    Und damit es nicht vergessen geht

    Es wird definitiv teurer

    Ich hoffe jedoch, dass ich da aussteigen kann.
  • patnuk 28.02.2019 15:34
    Highlight Highlight Das Salt davon davon profitieren könnte, ist doch ein bisschen zweifelhaft. Sunrise spielt jetzt auf 4 Platformen, Fiber, Kupfer, Koaxial und Wireless. in 3 Jahren ist auch gut möglich dass es dann definitiv nur noch 2 Telcos geben wird, und Salt sich zurückzieht oder an Swisscom verkauft. Mit 2 Monopolisten sehe ich schwarz für einen dritten Telco im Bunde.
  • Statler 28.02.2019 15:22
    Highlight Highlight Wurde der Telekom-Markt nicht mal liberalisiert, damit mehr Konkurrenz entsteht?
    Das scheint irgendwie nicht so hinzuhauen, wie's geplant war. Die Konkurrenz schrumpft zusehends. Und ob ich jetzt bei einem Monopol meine Anschlüsse habe, oder bei einem Duopol macht den Kohl auch keinen grossen Unterschied.

    Aber wenigstens haben sich ein paar Manager die Rente vergolden können. Da haben wir ja alle was davon.
    • LeChef 28.02.2019 16:22
      Highlight Highlight Zwischen einem Monpol und einem Duopol liegen bei der Preisgestaltung Welten. Zumindest wenn sich die beiden Wettbewerber nicht absprechen.
    • kettcar #lina4weindoch 28.02.2019 16:29
      Highlight Highlight Sattler, das trickled dann schon down auf uns...
  • The Destiny // Team Telegram 28.02.2019 15:01
    Highlight Highlight "2,7 Milliarden Franken in bar"
    Wie viele Koffer sind das?
    • Oliver Wietlisbach 28.02.2019 15:14
      Highlight Highlight Falls es nicht klar sein sollte, damit ist gemeint, dass Liberty Global Cash kriegt und keine Sunrise-Aktien. Sprich die Briten glauben nicht, dass es ein Erfolg wird.
    • Grendelbacher 28.02.2019 15:37
      Highlight Highlight in 100 Franken Noten passt etwa eine Million in einen handelsüblichen Koffer. also 27 Millionen Koffer. Glaub.
    • SR 210 28.02.2019 15:55
      Highlight Highlight Das die Briten von einem Misserfolg ausgehen finde ich persönlich eine gewagte Aussage. Dass sie einen Asset Deal und nicht einen Share Deal wollten kann vielerlei Gründe haben. Vielleicht sahen sie UPC nur als strategisches Investment und haben ihre internen Renditeziele mit dem Verkauf erreicht. Evtl. benötigen sie auch einfach frisches Geld um neu auf Wachstumsmärkten zu investieren. Der Schweizer Breitbandmarkt ist ja doch recht gesättigt. Oder ihnen fehlt die langfristige Geduld, da nach solchen Übernahmen das Unternehmen anfangs primär mit internen Restrukturierungen beschäftigt sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chriguchris 28.02.2019 14:40
    Highlight Highlight und das nächste Fast-Duopol welches dann schön die Preise diktieren wird....
  • PeterPunch 28.02.2019 14:14
    Highlight Highlight wechsle eh auf salt fibre. wenn man da schon mobile kunde ist, kann man nur gewinnen.... meine die kosten für tele und mobile sind mit abstand die tiefsten in der schweiz. true story
  • SR 210 28.02.2019 13:32
    Highlight Highlight Die Aktionäre der der Sunrise sind nicht so starke Verlierer wie es der momentane Kursverlust (10%) vermuten lässt. Wie der Artikel korrekterweise erwähnt, ist für diesen Merger eine Kapitalerhöhung notwendig. Dies führt immer zu Kursverlusten, da die Anteile verwässert werden. Bestehenden Aktionären steht jedoch ein Vorkaufsrecht zu um ihren prozentualen Anteil zu halten oder sie können auf dieses Verzichten und werden mit einer Kapitalprämie entschädigt. Der Rückgang von 10% liegt auch unter den Erwartungen der Analysten. Die Börse reagiert deshalb durchaus positiv darauf.
    • em0 28.02.2019 16:09
      Highlight Highlight Sorry, aber das stimmt aus wirtschaftstheoretischer Sicht nicht. Es gibt auch genügend Beispiele dafür, wo ein Kaufangebot finanziert durch eine Kapitalerhöhung trotz der Verwässerung zu einem Kursgewinn für bestehende Aktionäre geführt hat.

      Dies nämlich, wenn der erwartete Mehrwert (durch Synergien etc...) höher ist als der Kaufpreis.
    • SR 210 01.03.2019 08:49
      Highlight Highlight Bitte, was? Erwartete Synergieeffekte > Kaufpreis? Auf diese Beispiele bin ich gespannt.
      In der allgemeinen ökonomischen Theorie besteht der Kaufpreis aus den nach Fair Value Ansatz bewerteten Nettoaktiven sowie einem Zuschlag auf den Kaufpreis. Die erhofften Synergieeffekte, welche btw schwer quantifizierter und oft masslos überschätzt werden (deshalb auch die Goodwillblase in den Bilanzen), werden dem Teil des Zuschlages zugerechnet. Zur Veranschaulichung hier eine Graphik nach Johnson/Petrone (1998) zu finden in Eichner, Leibfried & Dinh (2016, S. 52)
      Benutzer Bild
    • SR 210 01.03.2019 09:02
      Highlight Highlight Das Bild kann man leider schlecht lesen, entsprechend hier die Beschriftung der einzelnen Balken von links nach rechts:
      -Book value of acquiree’s net assets
      -Cost of acquired company
      -Purchase premium
      -Fair value step-ups of acquiree’s recognized net assets (1)
      -Fair value of other net assets not recognized by acquiree (2)
      -Fair value of going concern element of acquiree’s existing business (3)
      -Fair value of synergies (4)
      -Overvaluation of acquiree by acquirer and con- sideration paid (5)
      -Overpayment by acquirer (6)
      -Capitalized goodwill = (1)+(2)+(3)+(4)+(5)+(6)
  • Bunny Mcfly 28.02.2019 13:30
    Highlight Highlight Weniger Wettbewerb ist immer gut. Wie im Monopoly, am Schluss sind alle Glücklich...ah wart.
  • Zerschmetterling 28.02.2019 13:17
    Highlight Highlight Ha, geil. Der schlechteste Kundenservice fusioniert mit dem allerschlechtesten Kundenservice. Da habe ich lieber keinen Service wie bei Wingo, zahle ihn aber auch nicht. Tüdeldüüüü
    • Sharkdiver 28.02.2019 13:32
      Highlight Highlight Bin seit Jahren bei UPC und die Geschichten über den services kann ich nicht bestätigen
    • p4trick 28.02.2019 13:33
      Highlight Highlight UPC hat einen sehr guten Kundenservice. Alle paar Jahre als ich ein Problem hatte wurde ich zu einer kompetenten Person verbunden die innert nützlicher Frist helfen konnte. Auch als ich umgezogen bin und eine Steckdose im Untergeschoss nicht funktionierte obwohl die andere tat, sandten sie mir innert wenigen Tagen einen Techniker gratis vorbei.
      UPC hat einen der besten Kundenservice überhaupt. Ich bin seit 2001 da Kunde und ich weiss von was ich rede. In keiner anderen Firma ist die technische Firma so versiert wie in der UPC.
      Das Wireless des Kunden können die auch nicht flicken!!
    • Klirrfactor 28.02.2019 15:54
      Highlight Highlight Ich war weder Cablecom noch UPC Kunde. Ein langjähriger Kollege, welcher bei beiden arbeitete, bestätigte mir die katasteophalen Kundendienste der Cablecom. Diese sind jedoch Geschichte. UPC hat heute einen sehr guten KD. Alles andere sind Geschichten von gestern. Aber klar, Einzelfälle gibt es immer, auch bei Swisscom
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pbel 28.02.2019 13:16
    Highlight Highlight Ok und wann kommt der Marktaustritt von salt, damit wir das Duopol geniessen können?
  • Suchlicht 28.02.2019 13:10
    Highlight Highlight Bitte als Sofortmassnahme die UPC Streaming App auf Apple TV freigeben und damit das TV Angebot ann Sunrise angleichen - Rebranding kann später erfolgen. Dann wäre man endlich von dieser schrecklichen Horizon Box erlöst.

    Aufwand verschwindend klein (App existiert für iPhone und iPad bereits), dafür kann man absprungwillige Kunden halten.
    • do u know Xonco The Muffin Man -The Muffin Man 28.02.2019 16:19
      Highlight Highlight Sofortmassnahme?

      Zurzeit wird nur Spekuliert ob dies überhaupt stattfindet, ohne WEKO entscheid fusioniert hier niemand mit niemandem.

      Wie um Himmelswillen soll da eine Sofortmassnahme eingeleitet werden?
    • Suchlicht 28.02.2019 23:54
      Highlight Highlight ok, ich hätte wohl die Ironie /Ironie-Tags setzen sollen.

      Natürlich gibts keine SoMa, ich würde mir das auch einfach als Kunde von UPC wünschen, damit das Angebot attraktiv ist/bleibt - und um Missverständnissen vorzubeugen: Das meine ich ernst.
  • EMkaEL 28.02.2019 13:00
    Highlight Highlight Bin zwar nicht mehr bei UPC, war aber etwa 15 jahre dabei und hatte nur selten probleme. Bin scho bitzeli truurig wenn der name verschwindet.. 😢
    • Schönbächler 28.02.2019 13:10
      Highlight Highlight Ich war 2 Jahre dabei und das waren die schlimmsten Jahre die man als Telekomkunde haben kann. Gefühlte 3 ausfälle hatte ich pro Woche.
    • p4trick 28.02.2019 13:15
      Highlight Highlight Seit 2001 dabei ca. 5 Ausfälle a 30min max.
    • Anded 28.02.2019 14:53
      Highlight Highlight Was das verschwinden des Namens UPC betrifft, den gibts noch nicht so lange. Du warst wohl damals noch Cablecom-Kunde.
      1994-2011: Cablecom
      2011-2016 UPC Cablecom
      Seit 2016: UPC
  • Schönbächler 28.02.2019 12:59
    Highlight Highlight Toll. Das erste was Sunrise nun machen soll ist die ganze esports.ch Palette zu entfernen. Völlig bescheuertes und hochstaplerisches Team.
    Brauchen wir nicht und frisst nur Geld und bietet keine Unterhaltung und auch keine Kundenbasis.
    • do u know Xonco The Muffin Man -The Muffin Man 28.02.2019 16:20
      Highlight Highlight Ahja, dafür ein Jass Turnier organisieren für die 15 Schweizer die dies noch regelmässig spielen?

      Weil Tradition?

      esports ftw!
  • dave1771 28.02.2019 12:36
    Highlight Highlight Bin seit Jahren Sunrise Kunde! So viel besser als Swisscom!
    • Sam12 28.02.2019 12:51
      Highlight Highlight Begründung?
    • 54er 28.02.2019 12:59
      Highlight Highlight @Preis/Leistungsverhältnis für den normalen Kunden viel besser.
    • Findolfin 28.02.2019 13:00
      Highlight Highlight Beim Netz sind Swisscom und Sunrise gleichauf. Das weiss ich aus eigener Erfahrung und die Tests bestätigen es ja auch.

      Klar hat man mal mit Swisscom an einem Ort etwas besseren Empfang, dafür am anderen Ort mit Sunrise.

      Enfach die Preise von Swisscom sind unverschämt. Die können sie sich nur erlauben, weil Schweizer wechselfaul sind, nicht vergleichen und noch immer denken, nur Swisscom hätte ein gutes Netz.
    Weitere Antworten anzeigen

Wohnst du neben einer 5G-Antenne? Hier findest du es auf einen Blick heraus

Sunrise und Swisscom haben das 5G-Netz gestartet. Der Bund zeigt auf seinem Online-Kartendienst, wo die neuen (und die bisherigen) Antennen stehen.

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Die 5G-Antennen von Swisscom, die seit Mittwoch in Betrieb sind, senden aber vorerst noch auf 4G+-Frequenzen. An 102 Standorten in 54 Ortschaften wie Zürich, Bern, Basel, Genf und Lausanne, soll 5G in Betrieb genommen …

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